Sammlung von Newsfeeds
Was wusste die Klinik? Neue Fragen stellen sich nach Anschlag mit mehreren Toten am Magdeburger Weihnachtsmarkt
Aktuelle Tagbilder des Arbeitsplatzes von Taleb A.
21.12.24, 12:32 Uhr
Datum: Samstag, 21. Dezember 2024, 12:00 Uhr
Ort: Bernburg, Salzlandkreis, Sachsen-Anhalt
(jb) Der mutmaßliche Täter des Anschlags auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt, Taleb A., ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und arbeitete im Maßregelvollzug einer Klinik in Bernburg (Saale). Nach bisher bekannten Informationen wurde Taleb A. 1974 in Saudi-Arabien geboren und lebt seit 2006 in Deutschland mit unbefristeter Aufenthaltsgenehmigung. Die Klinik, in der Taleb A. tätig war, ist eine Einrichtung des Landes Sachsen-Anhalt und spezialisiert auf die Behandlung und Sicherung von suchtkranken Straftätern. Von Bernburg, einer Stadt mit rund 32.000 Einwohnern, ist es etwa 46 Kilometer bis zum Tatort auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt. Im Maßregelvollzug arbeitete Taleb A. mit Patienten, die einer gerichtlichen Unterbringung unterliegen. Seine Tätigkeit und seine Position als Facharzt werfen nun zahlreiche Fragen auf, auch in Bezug auf mögliche Hintergründe der Tat und eventuelle Anzeichen, die übersehen worden sein könnten. Die Ermittlungen der Behörden konzentrieren sich weiterhin auf die Klärung der Tatmotive und eine vollständige Rekonstruktion der Geschehnisse. Die Klinik hat sich bislang nicht öffentlich zu dem Fall geäußert.
Augenzeuge berichtet emotional wie Menschenmenge auf seine Straßenbahn zugerannt kam - Anderer Anwohner entgeht nur durch Zufall der Tragödie (im O-Ton) - Menschen legen Kerzen und Blumen in Gedenken an die Opfer nieder
Aktuelle Tagbilder vom geschlossenen Weihnachtsmarkt in Magdeburg - Mehrere O-Töne mit Passanten und Augenzeugen
21.12.24, 09:58 Uhr
Datum: Samstag, 21. Dezember 2024, 09:00 Uhr
Ort: Magdeburg, Sachsen-Anhalt
(jb) Nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt herrscht in der Stadt tiefe Betroffenheit. Am Samstagmorgen wurden Blumen und Kerzen an einer improvisierten Gedenkstätte nahe der Johanniskirche niedergelegt. Der Weihnachtsmarkt bleibt bis auf Weiteres geschlossen - die Straßenbahngleise im Umfeld sind weiterhin gesperrt. Sicherheitskräfte mit Maschinenpistolen patrouillieren in der Umgebung. Ein Augenzeuge berichtete emotional, wie nach der Amokfahrt panische Menschen in eine Straßenbahn flüchteten. „Ich war in der Bahn, als Chaos ausbrach. Die Leute drängten sich panisch hinein. Es war schrecklich“, sagte er. Der Mann wurde dabei verletzt und kam erst am Samstagmorgen aus dem Krankenhaus. Ein Anwohner, der der Tragödie nur knapp entging, zeigte sich erschüttert: „Ich wollte eigentlich auf den Weihnachtsmarkt, wir haben uns aber kurzfristig umentschieden. Als wir die Nachricht lasen, waren wir fassungslos.“ Die Stadt bereitet für den Abend eine Gedenkveranstaltung vor. Auch Kanzler Scholz und Innenministerin Faeser werden am Tag erwartet werden. Die Behörden haben die Sicherheitsmaßnahmen landesweit verstärkt. Die Passanten vor Ort sind geschockt. „Ich kann es kaum glauben, dass so etwas hier passiert ist“, sagte eine Frau. Zurückgebliebenes Material von Rettungskräften und Rettungsdecken erinnern am Tatort an die dramatischen Ereignisse. Die Ermittlungen der Polizei und der Kriminaltechnik laufen auf Hochtouren, um die Hintergründe der Tat aufzuklären.
Ein Bewohner verschläft Feuer im eigenen Haus – Einsatzkräfte retten Mann per Drehleiter – Flammen schlagen aus Dachgeschosswohnung in die Höhe – zwei Verletzte – Hausbewohner können sich in Bus aufwärmen
Wohnung im vierten Stock durch Feuer zerstört – Brandursache wird nun ermittelt
21.12.24, 09:45 Uhr
Datum: Samstag, 21. Dezember 2024, 06:30 Uhr
Ort: Ulm, Baden-Württemberg
(jb) Bei einem Wohnungsbrand in Ulm erlitten zwei Bewohner eine Rauchgas-Vergiftung, knapp ein Dutzend weitere Bewohner blieb unverletzt. Gegen halb sieben Uhr morgens brach das Feuer in einer Dachgeschosswohnung am Staufenring aus. Als die ersten der rund 30 Feuerwehrleute an der Einsatzstelle eintrafen, schlugen die Flammen etwa vier Meter hoch aus dem Fenster im Dachbereich des Mehrfamilienhauses. Mehrere Bewohner hatten sich selbst retten können, ein tief schlafenden Bewohner konnte erst durch das Klopfen der Feuerwehrleute an der Wohnungstür geweckt werden. Der Bewohner der Dachgeschosswohnung musste mit der Drehleiter gerettet werden, ein weiterer älterer Bewohner wurde von Feuerwehrleuten aus dem Haus geführt. Eine Notärztin untersuchte die Bewohner, zwei von ihnen mussten mit den bereitstehenden Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht werden. Für die unverletzten Bewohner, die nicht bei Bekannten unterkamen, stellte die Feuerwehr einen Kleinbus bereit, in dem sie sich bei Temperaturen um den Gefrierpunkt aufwärmen konnten. Teilweise waren die Bewohner nur mit einer kurzen Schlafanzughose aus dem brennenden Haus geflüchtet. Der Kriminaldauerdienst der Ulmer Kriminalpolizei hat bereits während der Löscharbeiten die Ermittlungen aufgenommen, um die Brandursache herauszubekommen. Angaben zur Brandursache und zur Schadenhöhe konnten am Vormittag noch nicht gemacht werden. Die Ulmer Feuerwehr setzte ihren Mobilkran ein, um eine Schuttmulde in den vierten Stock zu heben. Dadurch konnte die Brandwohnung Stück für Stück ausgeräumt werden und auch letzte Glutnester abgelöscht werden. Der Staufenring und auch die angrenzende König-Wilhelm-Straße mussten stundenlang gesperrt werden, zusammen mit mehreren Baustellen in dem Bereich wurde es aus dem Osten der Stadt schwierig in die Innenstadt zu kommen, es kam zu Stauungen.
Rund 30 Polizeifahrzeuge machen sich in Kolonne auf den Weg zum LKA - Auskunftstelefon eingerichtet - Vorbereitungen für Besuch von Kanzler Scholz und Innenministerin Faeser
Gedenkveranstaltung geplant - Polizeipräsenz auf anderen Weihnachtsmärkten erhöht
21.12.24, 08:19 Uhr
Datum: Samstag, 21. Dezember 2024, 07:30 Uhr
Ort: Magdeburg, Sachsen-Anhalt
(jb) Am Landeskriminalamt Magdeburg hat die Polizei am Samstagmorgen zahlreiche Kräfte zusammengezogen. Rund 30 Fahrzeuge haben sich in Kolonnen auf den Weg zum LKA gemacht. Auch zwei Fahrzeuge der Kriminaltechnik sowie mehrere zivile Einsatzfahrzeuge sind dort eingetroffen. Im Landeskriminalamt wurde ein Auskunfts-Telefon für Angehörige eingerichtet. Derweil bereiten sich die Sicherheitskräfte auf den Besuch von Kanzler Olaf Scholz und Bundesinnenministerin Nancy Faseser vor. Sie wollen sich noch am Samstag vor Ort ein Bild der Lage machen.
Nach Amokfahrt auf Weihnachtsmarkt - Polizei durchsucht stundenlang Zuhause von Taleb A. im 50 Kilometer entfernten Bernburg - Täter arbeitete in örtlicher Klinik - schwer gepanzerte Einsatzfahrzeuge vor Ort
Suche nach dem Warum: Ermittler durchsuchen Wohnung des Mörders - Ermittlungen nach Anschlag laufen auf Hochtouren
21.12.24, 05:49 Uhr
Datum: Samstag, 21. Dezember 2024, 04:00 Uhr
Ort: Bernburg (Saale), Salzlandkreis, Sachsen-Anhalt
(jb) Nach der tödlichen Amokfahrt auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt am Freitagabend hat die Polizei die Wohnung des mutmaßlichen Täters in Bernburg (Saale) durchsucht. Taleb A., ein Arzt aus Saudi-Arabien, der in einer örtlichen Klinik tätig war, soll mit einem Leihwagen in eine Menschenmenge auf dem Weihnachtsmarkt gerast sein. Zwei Menschen, darunter ein Kleinkind, kamen dabei ums Leben, mehrere weitere wurden teils schwer verletzt. Die Durchsuchung begann bereits am Freitagabend und dauerte mehrere Stunden an. Polizeikräfte sicherten die Wohnung im Landkreis Bernburg. Details zu den sichergestellten Gegenständen wurden bislang nicht bekannt gegeben. Nach Angaben der Ermittler war der mutmaßliche Täter seit 2006 in Deutschland und arbeitete zuletzt in einer Klinik in Bernburg. Die Ermittlungen zu den Motiven und möglichen Verbindungen des Täters dauern an. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff hatte am Abend die Tat verurteilt und sprach den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus.
Gespenstisches Bild am verlassenen Tatort – Zurückgelassene, angebrochene Bierflaschen erinnern an friedliches Feiern – Betonblöcke vor den Buden (on tape)
Aktuelle Nachtbilder vom Tatort – Geschlossene Buden – im Hintergrund noch immer zahlreiche Rettungskräfte bei der Arbeit
21.12.24, 01:08 Uhr
Datum: Samstag, 21. Dezember 2024, 01:00 Uhr
Ort: Magdeburg, Sachsen-Anhalt
(jb) Vor Stunden wurde hier noch friedlich gefeiert. Jetzt sind Tatort-Teams vor Ort und ermitteln die Hintergründe eines Terror-Anschlages. Der geräumte Weihnachtsmarkt in Magdeburg wirkt auf den Bildern gespenstisch. Zwischen den geschlossenen Buden und Ständen flackert die Weihnachtsbeleuchtung. Mehrere Betonabsperrungen stehen vor dem Beginn des Weihnachtsmarktes. Jene Betonblöcke, die den Markt absichern sollten, stehen nun im Fokus der Ermittlungen. Es wird geprüft, wie der Täter trotz der Barrieren in die Menschenmenge fahren konnte.
Kleinkind und Erwachsener unter Todesopfern nach Amokfahrt - Festgenommener Attentäter arbeitete in Suchtklinik
Tat mit Leihwagen begangen - Verletzte in Allee-Center und Stadtbahn versorgt
20.12.24, 23:30 Uhr
Datum: Samstag, 21. Dezember 2024, 00:00 Uhr
Ort: Magdeburg, Sachsen-Anhalt
(jb) Der Weihnachtsmarkt wurde zum Albtrum: Ein Autofahrer raste am Freitagabend in eine Menschenmenge, wobei mindestens zwei Menschen ums Leben kamen, darunter ein Kleinkind. Mehrere Personen wurden verletzt, einige von ihnen schwer.
Schwerbewaffnete Polizeikräfte sicherten den Tatort, während Rettungskräfte unermüdlich Verletzte versorgten. Das nahegelegene Allee-Center wurde als Versorgungsstelle genutzt. Hier betreuten Notfallseelsorger Angehörige, und leicht Verletzte wurden medizinisch versorgt. Zusätzlich wurde eine Straßenbahn für die Versorgung von Leichtverletzten umfunktioniert. Schwerverletzte wurden auf umliegende Krankenhäuser, unter anderem in Stendal, verteilt.
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) gab am Abend weitere Details bekannt. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen seit 2006 in Deutschland lebenden Arzt aus Saudi-Arabien, der in Bernburg arbeitete. Er soll den Anschlag mit einem Leihwagen verübt haben.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat laufen auf Hochtouren. Der Weihnachtsmarkt bleibt vorerst geschlossen. Ministerpräsident Haseloff sprach den Angehörigen der Opfer sein tiefes Mitgefühl aus.
Autofahrer rast in Menschenmenge auf Magdeburger Weihnachtsmarkt - Bis zu 80 Verletzte - Polizei kann Täter festnehmen - Rettungskräfte mit Großaufgebot vor Ort - Krankenhäuser bereiten sich auf Massenanfall von Verletzten vor
Wir sind mit mehreren Teams vor Ort, auch mit LiveU
20.12.24, 20:10 Uhr
Datum: Freitag, 20. Dezember 2024, 19:00 Uhr
Ort: Magdeburg, Sachsen-Anhalt
(jk) Am Freitagabend raste ein Autofahrer auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg in eine Menschenmenge. Nach ersten Berichten gibt es mehrere Tote und Verletzte, darunter auch Schwerstverletzte. Der Fahrer wurde von der Polizei festgenommen. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Augenzeugen schildern dramatische Szenen, in denen Besucher des Weihnachtsmarktes in Panik versuchten, sich in Sicherheit zu bringen. Die Polizei hat die Innenstadt weiträumig abgesperrt. Autofahrer werden aufgefordert, den Bereich zu meiden, während Fußgänger per Lautsprecherdurchsagen dazu aufgerufen wurden, die Innenstadt zu verlassen. Auf dem Weihnachtsmarkt herrscht ein Großaufgebot an Rettungskräften. Die umliegenden Krankenhäuser bereiteten sich auf einen Massenanfall an Verletzten vor. Mehrere Rettungshubschrauber sind auf den Weg zur Unfallstelle. Um wie viele Verletzte es sich bislang genau handelt, ist noch unklar. Auch wie viele Tote unter den Opfern sind, kann noch nicht bestätigt werden. Bislang ist die Rede von bis zu 80 Verletzten und zwei Toten.
Pressekonferenz am Abend bringt Klarheit über Zukunft des VW-Werks in Emden
Wir befragten auch Passanten dazu in der Emder Innenstadt
20.12.24, 17:15 Uhr
Datum: Freitag, 20. Dezember 2024, 17:15 Uhr
Ort: VW-Werk Emden, Ostfriesland, Niedersachsen
(jj) Nach zähen Verhandlungen zwischen Volkswagen und der Gewerkschaft IG Metall zeichnet sich eine Einigung ab, die die Schließung des VW-Standorts in Emden verhindert. Am fünften Tag der Verhandlungen wurden wohl deutliche Fortschritte erzielt, auch wenn noch abschließende Zustimmungen von Vorstand, Aufsichtsrat und der Tarifkommission der IG Metall ausstehen.
Um Kosten zu senken, sollen Gehälter, Boni und Zulagen gekürzt sowie Stellen abgebaut werden - jedoch offenbar ohne betriebsbedingte Kündigungen. Weitere Details werden am Freitagabend in einer Pressekonferenzen bekannt gegeben werden.
POL-H: Weihnachtsbesuch der Polizeipräsidentin, des Oberbürgermeisters und des Regionspräsidenten in der Bestärkungsstelle für Frauen in Hannover
POL-H: Zeugenaufruf: 82-Jähriger bei Verkehrsunfall in der Südstadt schwer verletzt - Wer kann Hinweise geben?
Unbekannte sprengen Geldautomat in SB-Filiale in Supermarkt - Trümmerteile weit verstreut
Täter flüchtig - Unklar, ob Geld erbeutet wurde - Polizei ermittelt
20.12.24, 09:22 Uhr
Datum: Freitag, 20. Dezember 2024, ca. 04:00 Uhr
Ort: Garstedt, Landkreis Harburg, Niedersachsen
(ah) Auf dem Automaten war ein Hinweis, dass das Bargeld mit Farbbomben geschütz war, doch die Täter ließen sich davon nicht abhalten: Unbekannte haben am frühen Freitagmorgen in Garstedt im Landkreis Harburg einen Geldautomaten in einer SB-Filiale der Sparkasse in einem Supermarkt gesprengt. Der Geldautomat und die SB-Filiale wurden zerstört, Trümmer flogen mehrere Meter weit und auch im Supermarkt entstanden Schäden.
Die Täter konnten unerkannt flüchten. Derzeit ist noch unklar, ob sie Geld erbeuten konnten; ebenso ist noch nicht bekannt, ob die Geldscheine durch die Farbbomben unbrauchbar gemacht wurde. Farbrückstände an den Trümmern deuten jedoch darauf hin. Die Polizei hat umfangreiche Ermittlungen zum Vorfall aufgenommen.
Hohe Wellen schlagen gegen die Insel - Flut sorgt für erhebliche Schäden am Strand und der Schutzdüne trotz "nur" etwa 1,5 Meter über dem normalen Hochwasser
Nachtbilder der Wellen und Tagbilder der Schäden
20.12.24, 07:37 Uhr
Datum: Freitag, 20. Dezember 2024, ca. 02:30 Uhr
Ort: Wangerooge, Niedersachsen
(ah) Die angekündigte Sturmflut - die erste des Winters - hat in der Nacht mit etwa 1,5 Metern über dem normalen Hochwasser Wangerooge erreicht. Hohe Wellen schlugen gegen den Badestrand der Insel und sorgten erneut für Strandabbrüche.
Trotz des relativ geringen Hochwassers und das nicht allzu starken Windes sind die Schäden beträchtlich: Etwa 20 Prozent des Strandes und der Schutzdüne wurden vom Wasser weggespült, es entstanden hohe Abbruchkanten. Dies war wohl der Beginn der Sturmflutsaison dieses Winters. Bereits am kommenden Sonntag wird erneut mit einer Sturmflut gerechnet, die dann vermutlich weitere Schäden verursachen dürfte.
Böen peitschen Wellen über die Ufer – Hochwasser in der Nacht in Wilhelmshaven bei 2,5 Meter über Normal
Strände, Parkflächen und Hafengelände teilweise unter Wasser – Höchststand in der Nacht zwischen 3 und 4 Uhr
19.12.24, 23:00 Uhr
Datum: Freitag, 19. Dezember 2024, 3 Uhr
Ort: Wilhelmshaven, Niedersachsen
(sg) In der Nacht zum Freitag gab es an der deutschen Nordseeküste eine Sturmflut. In Wilhelmshaven stieg der Wasserstand gegen 3 Uhr auf etwa 2,5 Meter über dem Normalen Hochwasser an, was zu Überflutungen von Stränden, Vorländern und teilweise Hafenflächen führte.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte bereits im Vorfeld vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 km/h und 85 km/h aus nordwestlicher Richtung gewarnt. Diese Winde drückten das Wasser der Nordsee verstärkt in Richtung Küste und verursachten somit die erhöhten Pegelstände.
Glücklicherweise wurden bislang keine größeren Schäden oder Verletzungen gemeldet. Dennoch bleibt die Lage angespannt, und weitere Wetterwarnungen sind nicht ausgeschlossen. Die Bevölkerung wird gebeten, die aktuellen Wetterberichte und Warnungen der zuständigen Behörden aufmerksam zu verfolgen und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen.
Auch in der fünften Runde der Tarifverhandlungen noch kein Ergebnis zu Werkssschließungen
Belegschaft ist in dieser Situation für Interviews nicht bereit
19.12.24, 22:09 Uhr
Datum: Donnerstag, 19. Dezember 2024, 22:00 Uhr
Ort: VW-Werk Emden, Niedersachsen
(tz) Die Anspannung ist Belegschaft des Emdener VW-Werkes förmlich anzusehen. Beim Schichtwechsel am Donnertagabend war keiner der Befragten zu einem Interview der Situation bereit. Auch nach vier Tagen in der fünften der Tarifverhandungen bei VW ist noch kein Ergebnis in Sicht. Während Arbeitgeber und die Gewerkschaft IG Metall verhandeln, sind die Arbeiter sichtlich gefrustet. Dabei steht in Hannover auch die Frage im Raum, ob das Werk in Emden geschlossen wird. Die Nerven liegen so kurz vor Weihnachten bei der Belegschaft blank. Keiner weiß, wie lange sie noch ihren Job haben werden und können nur auf den Erhalt ihres Werkes hoffen.
POL-H: Nachtragsmeldung: Vierzehnjährige aus Hannover-Sahlkamp wohlbehalten angetroffen
Auto kommt ins Schleudern - Leitplanke auf mehreren Metern aus Verankerung gerissen - Kurz nachdem die Polizei die Unfallaufnahme beendet und Unfallstelle geräumt war, kommt wieder ein PKW ins Schleudern
Regenband zog von Frankreich und Norddeutschland ins Saarland
19.12.24, 16:11 Uhr
Datum: Donnerstag, 19. Dezember 2024, 14:00 Uhr
Ort: A8 Höhe Spiesen-Elversberg, Landkreis Neunkirchen, Saarland
(tz) Von Frankreich und Norddeutschland her kommend zog am Donnerstagnachmittag ein Starkregengebiet hinweg und hinterließ auf der A8 in Höhe Spiesen-Elversberg gefährliche Wasserflächen auf der Fahrbahn. Ein Autofahrer hatte dies offenbar zu spät erkannt und geiet ins Schleudern. Dabei wurden auch die Leitplanke mehrere Meter aus der Verankerung gerissen. Das Kuriose: Kurz nachdem die Polizei die erste Unfallstelle aufgenommen und das beschädigte Fahrzeuge beseitigt war, krachte es erneut. Der Fahrer eines BMW geriet wieder bei Auaplaning ins Schleudern und krachte in die Leitplanken. Das Fahrzeug wurde dabei rundum beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Der BMW wurde abgeschleppt. Der Fahrer musste im Rettungswagen behandelt werden.
POL-H: 40-Jähriger verbreitet Videos von vermeintlichen Schüssen in Laatzen - Polizei stattet ihm Hausbesuch ab
Tranporter mit lebenden Schweinen kommt von Autobahn ab und kippt auf Seite - Fahrer leicht verletzt - Zahlreiche Tiere verendet
Überlebende Tiere werden in Ersatztransporter umgeladen - Autobahn in Richtung Leipzig zeitweise gesperrt
19.12.24, 12:50 Uhr
Datum: Donnerstag, 19. Dezember 2024, ca. 08:30 Uhr
Ort: A9 Fahrtrichtung Leipzig, nahe AS Brück, Brandenburg
(ah) Ein verunglückter Schweinetransporter hat am Donnerstagmorgen für erhebliche Verkehrsbehinderungen auf der A9 bei Brück gesorgt: Ersten Angaben zufolge kam ein mit lebenden Schweinen beladener Transporter aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab, geriet in einen Seitengraben und stürzte auf die Seite. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Zahlreiche Tiere verendeten bei dem Unfall, die überlebenden Tiere wurden in einen Ersatztransporter umgeladen und abtransportiert. Das Veterinäramt war vor Ort, um sich um die Entsorgung und den Abtransport zu kümmern.
Aufgrund des Unfalls und der aufwändigen Bergungsarbeiten musste die Autobahn in Richtung Leipzig voll gesperrt werden. Weitere Ermittlungen zum Unfall laufen.
Pkw-Fahrer überholt auf B71 und übersieht entgegenkommenden Wagen mit Anhänger - Fahrzeuge prallen zusammen - Alle drei Insassen in den Wracks eingeklemmt und teil lebensgefährlich verletzt, Fahrer des zweiten Pkw verstirbt im Krankenhaus
Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort - Großes Trümmerfeld - Bundesstraße voll gesperrt - Zwei Rettungshubschrauber im Einsatz
19.12.24, 11:38 Uhr
Datum: Donnerstag, 19. Dezember 2024, ca. 10:30 Uhr
Ort: B71 bei Gyhum, Landkreis Rotenburg, Niedersachsen
(ah) Ein missglücktes Überholmanöver endete am Donnerstagvormittag auf der B71 bei Gyhum im Landkreis Rotenburg mit einem tödlichen Frontalzusammenstoß. Ersten Angaben zufolge überholte der Fahrer eines Pkw ein Fahrzeug und übersah dabei einen entgegenkommendes Auto mit Anhänger. Dessen Fahrer konnte nicht mehr ausweichen, so dass es zum Zusammenprall kam, wobei beide Fahrzeuge zerstört und von der Fahrbahn geschleudert wurde. Auf der Bundesttraße entstand ein großes Trümmerfeld.
Beide Insassen des verursachenden Wagens sowie der Fahrer wurden schwer verletzt in den Wracks eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Zwei Rettungshubschrauber landeten an der Unfallstelle; die Verletzten wurden jedoch Teil unter Reanimationsbedingungen mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, wo der 70 Jahre alte Fahrer des zweiten Pkw kurz darauf verstarb.
Die B71 musste aufgrund des Vorfalls voll gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Die Polizei hat weitere Ermittlungen zum Unfall eingeleitet.