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Reisebus wird Weiterfahrt wegen Bremsdefekt untersagt - Polizei kontrollierte zahlreiche Fern- und Reisebusse sowie Lkw - zahlreiche Beanstandungen

NonstopNews - 16. Mai 2026 - 0:00

Wir haben Autobahnpolizist Toni Schidlowski einen Tag lang bei seiner Arbeit für die Sonderkontrollgruppe der Brandenburger Polizei über die Schulter geschaut - diverse O-Töne mit Fahrern, Reisenden und Polizisten

26.05.16, 0:00 Uhr

Datum: Donnerstag, 26. Mai 2016

Ort: A24, Raststätte Linumer Bruch, Fehrbellin, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg

 

(sg) Die Reise an die Ostsee fand für die Passagiere eines Reisebusses ein jähes Ende auf der Raststätte an der A24. Im Rahmen einer Großkontrolle untersagte die Polizei dem Busfahrer aufgrund einer defekten Bremsanlage die Weiterfahrt und ordnete einen mehrstündigen Werkstattaufenthalt an. Die ratlosen Passagiere blieben zunächst auf der Raststätte zurück.

„Schlimmstenfalls kann passieren, dass die Bremsanlage für drei Bremsungen ausreicht, aber eine vierte Bremsung nicht mehr zum Ziel führt und das Fahrzeug ungebremst ins Stauende fährt oder auch aus einer Kurve fliegt“, schildert Toni Schidlowski von der Autobahnpolizei das Problem.

Locker schlendert Toni durch den Reisebus, doch sein wachsames Auge achtet dabei auf jedes Detail: Sind die Notausgänge gekennzeichnet und wo sind die Nothammer angebracht? Sind alle Passagiere angeschnallt? Dem erfahrenen Autobahnpolizisten von der Sonderüberwachungsgruppe der Polizei Brandenburg entgeht nichts. Und bei Sicherheitsverstößen versteht der sonst kumpelhaft erscheinende Beamte keinen Spaß. „Für uns ist das ein Erfolg. Nicht, dass es eine statistische Erfassung ist, sondern, dass wir hier eine eventuelle Zeitbombe aus dem Verkehr gezogen haben und - wenn man ganz weit voraus denkt – vielleicht auch ein paar Leben gerettet haben“, begründet Toni die Motivation von ihm und seinen Kollegen.

Und der rote Reisebus mit Ziel Ostsee war nur einer der insgesamt 25 beanstandeten Fahrzeuge, die die die Brandenburger Kontrolleure am Montag bei insgesamt 59 untersuchten Fahrzeugen bemängelten. Die Maßnahme richtete sich in erster Linie an Fern- und Reisebusse. Nach zahlreichen schweren Unfällen mit Lastwagen an Stauenden und diversen Berichten über Verstöße bei den immer beliebter werdenden Fernbussen wollte die Polizei mit der Aktion ein Zeichen setzen. Und das Ergebnis war nicht nur negativ. Insbesondere bei den Fernbussen scheinen die Unternehmen aus der negativen Berichten der Vergangenheit gelernt zu haben. Die überwiegende Zahl der Fernbusse war beanstandungsfrei und in gutem technischen Zustand. Anders sah es da mit einigen Lastwagen aus, die den Beamten im Rahmen der Kontrollaktion auffielen, weil diese meist einen viel zu geringen Abstand zu ihren Vordermännern hielten. Auch einige der Busfahrer hielten sich nicht immer an die Verkehrsordnung. So fiel ein dänischerer Reisebus durch ein waghalsiges Überholmanöver auf, durch das die nachfolgenden Fahrzeuge zu massiven Bremsmanövern genötigt wurden.

Die Buspassagierte beurteilten die Kotrollen überwiegend positiv. Zwar waren die Reisenden über die unfreiwillige Zwangspause etwas genervt, freuten sich aber, dass das Busreisen durch derartige Kontrollen hoffentlich in Zukunft noch sicherer werden wird.

Selbst die ertappten Fahrer nahmen es größtenteils gelassen, wenn Schidlowski und seine Kollegen wieder mal einen Strafzettel ausfüllten: „Es ist normalerweise kein Problem. Wir werden oft angehalten“, erklärt Brummi-Fahrer Torsten Jahnke. Über den gerade erhaltenen Punkt in Flensburg wegen zu geringen Abstand war er aber nicht ganz so erfreut, sah seinen Fehler aber ein.

 

Die NonstopNews-Bilder (Tag) und die O-Töne:

 

Teil 1: Buskontrolle und Auswahl von Fahrzeugen auf Autobahn

  • Beamte kontrollieren Reisebus
  • Polizist begutachtet Innenraum, Fahrwerk und Motor
  • Fahrgäste warten auf Weiterfahrt
  • Streifenwagen beobachtet vorbeifließenden Verkehr an Autobahn
  • Streifenwagen verfolgt Bus und lost diesen zur Kontrollstelle
  • Postbus wird kontrolliert
  • Totale Kontrollstelle und Rastplatz
  • Streifenwagen fährt wieder auf die Autobahn
  • Nächster Fernreisebus wird gestoppt und kontrolliert
  • O-Ton mit Uwe Heber, Busfahrer: „grundsätzlich ist es nicht das verkehrteste wenn man da zwischendurch mal kontrolliert, aber manchmal ist es nervig. Muss ich auch ganz eindeutig sagen. Meine Fahrer werden vielleicht zwei, drei Mal im Jahr kontrolliert. Ich achte auch darauf, dass so was nicht passiert. Generell mit den Bussen ist das immer so ´ne schwierige Sache, weil ich fahr keine Kartoffeln oder keine Steine oder sonst was. Wenn ich das sehe, wie manche Fahrzeuge unterwegs sind. Auch diese Abstandsgeschichte wo diese schweren Unfälle passiert sind. Da muss man viel härter durchgreifen. Also wenn ich das sehe, ich bin auch oft auf der Straße was da für ein Schindluder getrieben wird. Das ist nicht normal. Und das ist zwangsläufig. Ich bin konzentriert und ich habe kein ungutes Gefühl. Dann müsste ich was Anderes machen.
  • O-Ton mit Jürgen Collin, Autobahnpolizei Walsleben, Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „meine Aufgabe ist jetzt erstmal auf die Busse zu achten, welche Busse für uns interessant sind. Und sollte jetzt ein Bus kommen, bei dem wir der Meinung sind, dass wir ihn kontrollieren sollten, dann werden wir hinterherfahren, uns diesen Bus hinten anhängen bis zur Kontrollstelle bringen und dort können die Kollegen an der Kontrollstelle den Bus kontrollieren. Jetzt haben wir noch einen Postbus. Dem werden wir jetzt hinterherfahren und uns dann davorsetzen und ihn dann kontrollieren. Ja, diesen Bus werden wir mitnehmen zur Kontrolle. Ich werde ihn nochmal über die Außenlautsprecher ansprechen, dass er das auch hört. Jetzt werden wir dem noch ein Zeichen geben. Die Möglichkeit, warum er langsamer wird, ist jetzt halt, dass er irgendwelche Unterlagen, die wir nicht sehen sollen, jetzt verstecken will oder irgendwas, was manipuliert wurde, jetzt noch in Ordnung bringen muss. Eine Kaffeemaschine, ein Laptop zum Beispiel, alles was so im Sichtfeld des Fahrers steht, was halt auch eine Ordnungswidrigkeit darstellen würde.“

 

Teil 2: Weitere Buskontrollen und Lkw werden wegen Verstößen gestoppt

  • Reisebus aus Dänemark wird kontrolliert
  • Fahrer wird in Streifenwagen verwarnt
  • Polizist schreibt Protokoll
  • ziviler Videowagen der Polizei
  • Beamte schreiben Protokoll an Notebook
  • Videowagen auf Autobahn unterwegs
  • Überwachungsvideo wird ausgewertet (abgefilmt von Bildschirm)
  • Lastwagen werden wegen Verstößen gestoppt und kontrolliert
  • Videowagen stoppt Lkws und lost diese zur Kontrollstelle
  • O-Ton mit Toni Schidlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „In dem Fall haben wir durch den Videowagen beobachtet, dass der Fahrer überholt hat ohne den nachfolgenden Verkehr zu beachten und deswegen mussten zwei Pkw bremsen und das haben wir per Videowagen festgehalten und jetzt versuchen wir uns mit dem Fahrer zu verständigen. Der Videowagen ist jetzt schon wieder unterwegs. Wir haben das Material gesichert und das wird hier zur Beweisaufnahme verwendet und von uns dann auch weiter dokumentiert. Der Bus war unterwegs auf der rechten Fahrspur Richtung Hamburg und wollte einen Sattelzug überholen, hat geblinkt, ist auf die Überholspur gefahren und hat dabei nicht den rückwärtigen Verkehr beachtet. Also hat zwei PKW, die beim Überholen schon waren, die mussten bremsen, damit sie mit ihm nicht kollidieren.“
  • O-Ton mit Femke Semmler (links) & Luisa Koch, Busreisende: „nervig, weil man solange hier warten muss und nichts machen darf. Ja erstmal aufregend irgendwie. Aber es ist okay. Wir wurden jetzt auch nicht kontrolliert oder so. Die haben zwar gesagt man soll sich anschnallen und die Sachen hoch packen oder so falls man nochmal kontrolliert wird, aber es jetzt eher die viertel Stunde die verloren geht. Für uns ist das jetzt nicht so schlimm, weil wir keinen wirklichen Zug kriegen müssen oder noch einen nächsten Bus, aber für die die noch einen Anschluss brauchen ist es glaub ich echt doof. Also es ist besser ohne rausziehen. Also ist jetzt auch das erste Mal, dass ich rausgezogen worden bin. Auf der einen Seite ist es gut, den Fahrer so zu überprüfen, dass der nicht zu viel fährt. Das finde ich schon okay. Also ich habe jetzt auch kein schlechtes Gefühl, wenn ich mit dem Bus fahre. Also ich habe jetzt auch keine Angst, wenn ich mit dem Bus oder dem Zug fahre. Ist mir eigentlich egal.“
  • O-Ton mit Torsten Jahnke, LKW-Fahrer: „ist normalerweise kein Problem. Wir werden oft angehalten. Und jetzt ist es zwar scheiße, weil ich einen Punkt kriege aber muss ich mit Leben. Ich habe gedacht er wäre weiter weg gewesen. Man kann es zwar durch die Begrenzungspfeiler sehen, aber erst war er schneller als ich, dann wurde er langsamer. Ja und dann bin ich rangefahren. Ja wegen Terminfrachten. Da entsteht der Druck denn. Da schnell hin, da schnell hin. Ich habe einen Abstandswarner da drinnen. Bloß wenn vor mir ein PKW reinzieht oder so, denn geht der voll in die Knie. Deswegen habe ich den auch ausgeschaltet. Ansonsten mit LKW zu LKW funktioniert das eigentlich, aber ich habe ihn ausgeschaltet, aber passiert. Wenn der hinter mir nicht aufpasst dann hängt der hinten drin. Habe ich alles schon gehabt. Der geht voll in die Knie dann der LKW. Deswegen habe ich ihn rausgenommen“

 

Teil 3: Mangelhafter Reisebus wird kontrolliert und Weiterfahrt untersagt

  • Reisebus und Fernbus werden kontrolliert
  • Lkw-Fahrer wird verwarnt
  • Fahrerkarte wird ausgelesen
  • Polizisten begutachten defekte Bremsanlage bei Reisebus
  • O-Ton mit Tino Liese, LKW-Fahrer: „Ertappt! Wie gesagt. Fehler – kann passieren. Soll nicht passieren, kann passieren. Ich bin zu dicht raufgefahren. Ist nun mal so. Naja was soll ich dazu sagen? Es gibt Leute, die übertreiben und es gibt Leute, die vernünftig fahren. Wenn du einen vor dir hast, der so übertreibt wie er, voll ran kriechen bei dem anderen, voll ran kriechen bei dem Vordermann und dann wieder bremsen. Dann läufst du ja automatisch mit auf. Was willst du machen? Dann biste mit drin, dann steckst du, aber wie gesagt. Was kannst du machen? Mit den ganzen Unfällen ich meine klar, könnte man noch mehr kontrollieren. Weil die Fahrer meist alle übermüdet sind, keine Ahnung. Ja, was soll ich sagen? Wir haben alle auch Familie. Da bist du froh, wenn du heile nach Hause kommst und emotional, muss ich sagen, ist es schon scheiße. Da fühlt man absolut scheiße als Kraftfahrer. Weil wir stehen jetzt wieder im dunklen Licht drin, weil es immer heißt nur wir, wir, wir. Aber im Endeffekt, nobody is perfect. Ich habe auch einen Kollegen verloren, auch tödlich und das ist schon heftig. Ich fahre ja jetzt schon ziemlich lange und wir haben uns zehn Jahre gekannt. Er war zwei Jahre jünger wie ich. Er war ein litauischer Fahrer, hat die Kontrolle verloren übers Fahrzeug und ist direkt tot gewesen. Hat den noch runtergelenkt von der Autobahn. Ja gut, wie gesagt. Da möchte ich auch nicht weiter drauf eingehen. Das ist schon schwer genug gewesen. Aber das hier, wie gesagt. Alles okay. Sollte nicht passiert, ist passiert.“
  • O-Ton mit Matthias Richert, Busfahrer: „ja, es ist im Endeffekt schon ein komisches Gefühl, wenn man so einen Streifenwagen am Straßenrand sieht, der dann losrollt. So ging es mir eben auch, da dachte ich gut, jetzt bist du fällig. Auf der anderen Seite lässt man alles so sekundenweise Revue passieren. Es ist alles okay, die Papiere sind alle da, Karte ist okay, Uhrzeiten sind eingehalten worden, der Bus ist technisch okay also kann dir im Endeffekt nichts passieren. Wir hatten eh vor, hier zu halten, deswegen ist es für uns auch kein Zeitverlust in dem Sinne. Ich finde es ist eine gute Sache. Es muss kontrolliert werden. Ich finde, so was könnte teilweise mehr kontrolliert werden. Es wird zum Teil noch zu viel Schindluder betrieben, es gibt noch zu viele schwarze Schafe und ich habe da überhaupt gar kein Problem mit. Jetzt von mir aus gehend, ich kann jetzt nicht für alle Busfahrer sprechen, habe ich festgestellt, die Zunahme im Schwerlastverkehr ist enorm. Das Problem für uns als Bus ist, dass der LKW fast genauso schnell wie der Bus mittlerweile ist, obwohl er ja eigentlich viel langsamer sein müsste. Bei uns ist technisch bei hundert km/h leider abgeriegelt. Bei dem LKW ist das leider nicht so. Deswegen haben wir auch schwere Probleme zu überholen und werden teilweise auch von LKWs überholt, was eigentlich gar nicht möglich ist. Und wir kriegen auch viel mit, da wir die gleiche Sichthöhe wie die haben, kriegen wir so mit, was in den Fahrerkabinen so abgeht. Da ist Handy-Gespiele, Laptop- Gespiele, Unachtsamkeit, schwanken. Vorhin hatten wir das erst wieder. Schwankender LKW, da war der Hänger schon fast auf meiner Seite. Es ist dramatisch und ich denke aber auch, dass die Fahrer da sehr unter Druck stehen. Das ist in der Branche sicherlich viel extremer als es bei uns Busfahrerin ist. Wir sind ein Unternehmen aus Gotha, Thüringen. Ich habe in Halle geladen und wir fahren jetzt nach Warnemünde. Drei Tage, Mittwoch geht es wieder zurück. Nicht ganz so gut meinen Fahrgästen gegenüber, da ich natürlich auch ein zeitliches Verlangen habe. Wir haben um 15 Uhr in Warnemünde einen großen Empfang, wo einige extra für anreisen. Den Termin können sie jetzt im Endeffekt jetzt abhaken. Und es ist irgendwo schon nicht so ein schönes Gefühl, muss ich ehrlich sagen. Und ich meine, ich muss auch ehrlich sagen, ich bin den Bus die ganze letzte Woche gefahren ich bin ihn am Samstag gefahren, da waren wir an der polnischen Ostsee. Wenn da wirklich jetzt technisch irgendwas gewesen wäre, hätte ich das schon lange gemerkt. Ich fahre ja nun nicht den ersten Tag. Auf der einen Seite finde ich das okay auf der anderen Seite, drei Stunden, dass auch den Fahrgästen zuzumuten. Wenn es jetzt irgendwas Gravierendes wäre, wenn jetzt irgendwas fest gewesen oder so, dann könnte ich es noch nachvollziehen. Man hätte auch so einen Mängelgutschein machen können, wie im PKW-Bereich machen können, sagen können: Hier kontrolliert das in ner Werkstatt, innerhalb einer Woche, stellt den Bus wieder vor. Dann wäre es im Endeffekt auch gut gewesen. Ja gut, müssen wir jetzt durch nützt nichts, gute Miene zum bösen Spiel.“
  • O-Ton mit Beatrix Lindeblatt, Busreisende: „ja, ich hab die Erfahrung auch gemacht. Ich glaub, ich habe es auch ein bisschen gehört wie unser Fahrer das erzählt hat. Es ist schon dramatisch was auf deutschen Straßen unterwegs ist an Gefahren. Ich fahre jeden Tag mindestens hundert Kilometer. Vorwiegend auch Autobahnen. Da wird dir himmelangst. Du vermeidest das auch, dran vorbei zu fahren. Ich finde das super, weiter so.“
  • O-Ton mit Toni Schildlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „ja, wir haben hier einen Reisebus, der ist unterwegs von Dresden Richtung Norden. Wir haben einen Defekt an der Bremsanlage festgestellt und den werden wir jetzt technisch untersuchen lassen. Ihr hört im Hintergrund so ein zischendes Geräusch, das ist ein Druckregler von der Bremsanlage. Hört sich in der Regel immer ein bisschen anders an als diese permanenten Geräusche. Wir haben Flüssigkeiten am Bremssystem, die austreten und das ist ein technischer Mangel dem wir erstmal auf den Grund gehen werden. Wir werden jetzt zu Gutachter fahren in der Werkstatt und uns die Sache zusammen anschauen. Die dürfen mit dem Bus jetzt nicht weiter mit, bis wir die Sache geklärt haben. Wir gehen mal grob von drei Stunden aus. Wenn wir gut sind, sind wir dann durch. Wir fahren jetzt erstmal zur nächstgelegenen Werkstätte. Dort wurde ein Gutachter schon hinbestellt. Wenn die Fahrgäste oder der Fahrer mit den Fahrgästen alles soweit geklärt haben setzten wir uns in unterwegs. Dann wird das Fahrzeug in der Werkstatt in eine Grube gefahren und werden wir einmal die komplette Bremsanlage durchtesten. Sollten die Mängel, die wir hier festgestellt haben, nicht bestätigt werden, dann kann die Weiterfahrt erstmal gestattet werden. Ansonsten wenn sie bestätigt werden durch einen Sachverständiger, dann werden wir die Weiterfahrt untersagen müssen und der Bus bleibt solange stehen, bis der Mangel behoben ist.“

 

Teil 4: weiterer O-Ton zum defekten Reisebus

  • Beamte besprechen sich vor Streifenwagen
  • Streifenwagen begleitet defekten Bus zur Werkstatt
  • O-Ton mit Toni Schidlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „also, wir haben das Problem mit der Bremsanlage. Die muss für eine gewisse Anzahl von Bremsungen ausreichen. Reicht es nicht aus, haben wir das Problem, dass eventuell die Bremsung für das Stauende nicht mehr reicht und der Bus ungebremst dort reinfährt. Im Rahmen der Busunglücke, wo Bremsanlagen versagt haben, ist das hier die absolute Vorlage dafür. Der Fehler ist hier, dass ständig Druckluft aus dem System abweicht und der Kompressor ständig arbeiten muss. Darauf ist er nicht ausgelegt. Dieser Dauerbetrieb führt zu technischen Mängeln, die zur Beeinflussung der Bremsanlage bis zum Komplettausfall führen. Schlimmstenfalls kann passieren, dass die Bremsanlage für drei Bremsungen ausreicht, aber eine vierte Bremsung nicht mehr zum Ziel führt und das Fahrzeug ungebremst ins Stauende in eine Kurve gerät oder auch aus einer Kurve fliegt. Für uns ist das ein Erfolg. Nicht, dass es eine statistische Erfassung ist, sondern, dass wir hier eine eventuelle Zeitbombe aus dem Verkehr gezogen haben, und wer ganz weit voraus denkt, auch ein paar Leben gerettet haben.“

 

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Feuer auf Campingplatz sorgt für nächtliche Aufregung – Feuerwehr kann Totalverlust des mobilen Heims nicht verhindern

NonstopNews - 16. Mai 2025 - 23:00

Benachbarte Familie kommt mit dem Schrecken davon - Brandursache noch unklar, Polizei hat Ermittlungen aufgenommen

25.05.16, 23:00 Uhr

Datum: Mittwoch, 25. Mai 2016, 23:00 Uhr

Ort: Hennef, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen

 

(sg) Große Aufregung für Frank Burbach und seine Familie am Mittwochabend: Eigentlich wollte der Familienvater mit seinen Kindern einen erholsamen Kurzurlaub auf dem Campingplatz verbringen. Dazu war die Familie aus Köln mit den beiden 7 und 9 Jahre alten Kindern und ihrem Wohnmobil über das verlängerte Fronleichnams-Wochenende auf den idyllischen Campingplatz an der Sieg gekommen. Doch bereits am ersten Abend wurden die Camper durch laute Rufe und Geräusche gestört: Als Frank Burbach aus dem Fenster schaute, sah er, dass der benachbarte Wohnwagen lichterloh in Flammen stand.

„Es war sehr heiß, aber zum Glück ist uns nichts passiert. Der Abstand zu unserem Wohnmobil war weit genug“, berichtet der noch etwas geschockte Camper, dessen Kinder sich auch ein wenig über das nächtliche Abenteuer freuten.

Die Feuerwehr rückte mit mehreren Fahrzeugen an, um Campingwagen und Vorzelt, die lichterloh brannten, zu löschen. Auch mehrere Gasflaschen wurden aus den brennenden Trümmern geborgen.

Warum der Wohnwagen eines älteren Ehepaars, die sich aber nicht auf dem Platz befanden, in Flammen aufging, ermittelt nun die Polizei.

 

Die NonstopNews-Bilder (Nacht) und der O-Ton:

  • Löschfahrzeug trifft ein
  • Flammen auf Campingplatz
  • Wohnwagen brennt lichterloh
  • Feuerwehr bei Löscharbeiten
  • Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort
  • geborgene Gasflaschen
  • Feuerwehr reißt Trümmer auseinander
  • Polizist fotografiert Einsatzstelle
  • abgesperrte Brandstelle, rauchende Trümmer
  • Schnittbilder
  • O-Ton mit Frank Burbach, Familienvater und Camper: „…wollten gerade mit Kinder schlafen gehen … haben Zischen und Rufe gehört … habe dann gesehen, dass nebenan ein Wohnwagen brannte … wollten Kurzurlaub machen, ein bisschen Erholung … war sehr warm und recht heiß … die Kinder fanden es aufregend, mit Feuerwehr … zum Glück ist uns nichts passiert … stand lichterloh in Brand … der Abstand zu unserem Wohnmobil war weit genug …“

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POL-H: Öffentlichkeitsfahndung: 66-Jähriger aus Hannover-Nordstadt vermisst

Polizei Hannover - 3. April 2025 - 17:35
Hannover (ots) - Seit einigen Stunden sucht die Polizei Hannover am Donnerstag, 03.04.2025 nach einem 66-Jährigen aus Hannover, der aus einem Pflegeheim in Hannover-Nordstadt abgängig ist. Der vermisste Eduard Z. ist orientierungslos und benötigt ...

POL-H: 800 junge Entdeckerinnen und Entdecker werfen einen Blick hinter die Kulissen der Polizei

Polizei Hannover - 3. April 2025 - 15:54
Hannover (ots) - Am Donnerstag, 03.04.2025 öffnete die Dienststellen der Polizeidirektion Hannover erneut für rund 800 Kinder ihre Türen, die im Rahmen des Zukunftstags einen spannenden Einblick in die vielfältige Arbeit der Polizei erhielten. ...

Landwirtschaftliche Lagerhalle wird Raub der Flammen - Feuer greift auf eingelagerte Heuballen über

NonstopNews - 3. April 2025 - 11:46

Brandursache unklar - Langwierige Löscharbeiten

03.04.25, 11:46 Uhr

Datum: Mittwoch, 02. April 2025, ca. 18:00 Uhr

Ort: Sinntal, Main-Kinzig-Kreis, Hessen

 

(ah) Ein Großbrand im Sinntal im Main-Kinzig-Kreis hat am Mittwochabend einen stundenlangen Feuerwehrgroßeinsatz ausgelöst. Polizeiangaben zufolge war ein Feuer in einer landwirtschaftlichen Lagerhalle ausgebrochen und hatte sich rasch auf das gesamte Gebäude und zahlreiche eingelagerte Heuballen übergegriffen. Die Flammen wurden durch den starken Wind angefacht, es kam zu einer starken Rauchentwicklung.

Die Feuerwehr konnte den Brand schließlich unter Kontrolle bringen; die Halle wurde jedoch komplett zerstört. Es entstand ein Sachschaden im hohen sechsstelligen Bereich. Die Brandursache ist noch unklar.

 

POL-H: Zeugenaufruf: Hochwertiger Radlader von Baustelle in Hannover-Ledeburg geklaut

Polizei Hannover - 3. April 2025 - 9:32
Hannover (ots) - In der Nacht von Dienstag, 01.04.2025, auf Mittwoch, 02.04.2025, haben Unbekannte einen in der Fuhsestraße im hannoverschen Stadtteil Ledeburg geparkten Radlader von einer Baustelle entwendet. Die Polizei sucht nun Zeugen. Nach ...

15 Meter große Walattrappe liegt direkt an der Binnenalster - Vermutlich Aktion eines belgischen Künstlerkollektivs

NonstopNews - 3. April 2025 - 8:52

Passanten trauen ihren Augen kaum - Aktion soll Öffentlichkeit für Umweltprobleme sensibilisieren

03.04.25, 08:52 Uhr

Datum: Donnerstag, 03. April 2025, ca. 08:00 Uhr

Ort: Hamburg

 

(ah) Passanten am Hamburger Jungfernstieg trauten am Donnerstagmorgen ihren Augen kaum: Direkt an der Binnenalster lag ein 15 Meter langer Pottwal - oder doch nicht? In Wirklichkeit handelte es sich um eine Attrappe, die ein belgisches Künstlerkollektiv dort abgelegt hatte, um die Öffentlichkeit für Umweltprobleme zu sensibilisieren. Die Aktivisten blieben jedoch in ihrer Rolle als Mitglieder der "International Whale Association", die einen gestrandeten Wal untersuchen müssen.

Aggressive Handelspolitik der USA zielt auch auf die deutsche Autoindustrie

NonstopNews - 3. April 2025 - 8:02

In die USA eingeführte Autos und Autoteile sollen mit 25 Prozent Zoll belastet werden - Bilder vom größten Autoexporthafen in Bremerhaven - Ausführlicher O-Ton mit dem Vorsitzenden des Vereins Bremer Spediteure zur Verunsicherung durch die Zölle: "Kennen das Verhalten von Herrn Trump aus seiner ersten Amtszeit, aber das ist ein neues Level"

03.04.25, 08:02 Uhr

Datum: Donnerstag, 03. April 2025, ca. 08:00 Uhr

Ort: Bremerhaven, Bremen

 

(ah) US-Präsident Trump hat seine Ankündigung wahr gemacht und Einfuhrzölle für die gesamte Welt erlassen. Auch die EU ist betroffen. Alle Produkte aus der Europäischen Union sollen bei der Einfuhr in die USA mit zusätzlichen Abgaben von mindestens 20 % belastet werden, Autos und Autoteile sogar mit 25 %. Für die deutsche Autoindustrie dürfte dies nicht ohne Folgen bleiben und somit natürlich auch für den größten Autoexporthafen Deutschlands in Bremerhaven.

Die Verunsicherung durch die Zölle betrifft aber vor allem auch die Speditionsbranche. Hier herrscht eine große Verunsicherung und Unruhe, da

 

 

Lkw verliert Getränke-Kisten beim Auffahren auf Autobahn 560 bei Hennef - Mehrere vorbeifahrende Autos beschädigt - Bierflaschen, Wasser und Softdrinks auf Autobahn zersprungen - Stundenlange Vollsperrung durch verstreute Ladung auf Autobahn - Wagen...

NonstopNews - 3. April 2025 - 6:36

Krankenwagen sicherte Unfallort ab - Niemand verletzt - Große Verkehrsbehinderungen im Berufsverkehr

03.04.25, 06:36 Uhr

Datum: Donnerstag, 03. April 2025, 05:30 Uhr

Ort: Hennef, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen

 

(jb) Am Donnerstagmorgen hat ein Lkw-Gliederzug auf der Autobahn A560 an der Anschlussstelle Hennef-West einen Großteil seiner Ladung verloren. Der 38 Jahre alte Lasterfahrer hatte kurz zuvor bei einem Hennefer Großhandel Getränke geladen. Laut Einsatzkräften vor Ort öffnete sich aus bislang ungeklärter Ursache die Schwenkwand des Lkw, während das Fahrzeug die Autobahnauffahrt befuhr. 150 Kisten samt voller Getränkeflaschen, darunter Wasser, Kölsch, Softdrinks und andere Biere stürzten auf die Fahrbahn, zersprangen und verteilten sich. Fünf Fahrzeuge auf der Autobahn fuhren über die Trümmer und wurden beschädigt. Die Besatzung eines Krankentransportwagens (KTW), die zufällig vor Ort war, sicherte die Unfallstelle bis zum Eintreffen der Polizei ab. Verletzte gab es nach ersten Erkenntnissen nicht. Die Reinigungs- und Aufräumarbeiten dauerten längere Zeit an. Währenddessen kam es im Berufsverkehr zu Verkehrsbehinderungen. Die Fahrbahn musste am Morgen mehrere Stunden gesperrt werden. Unklar ist noch, weshalb sich die Schwenkwand während der Fahrt öffnete.

 

50 Gäste aus angrenzendem Sternehotel evakuiert - Feuerwehr löscht brennende Restaurant-Möbel in Gästebereich

NonstopNews - 3. April 2025 - 5:56

keine Verletzten - Restaurant muss nach Brandschaden saniert werden

03.04.25, 05:56 Uhr

Datum: Donnerstag, 03. April 2025, 03:30 Uhr

Ort: Bonn, Nordrhein-Westfalen

 

(jb) In den frühen Morgenstunden am Donnerstags wurde gegen 3:30 Uhr durch die Brandmeldeanlage im Sternehotel „Prizeotel Bonn City“ Alarm ausgelöst. Der Auslöser war ein Feuer im untergebrachten Restaurant „Ahoi“ im Erdgeschoss des Hotels. Wie die Feuerwehr mitteilte, war der Brand im Gästebereich des Restaurants ausgebrochen. Mehrere Möbelstücke gerieten in Brand - die Ursache ist derzeit noch unklar. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer zügig löschen. Anschließend waren umfangreiche Lüftungsmaßnahmen erforderlich, da sich Rauch in Teilen des Gebäudes ausgebreitet hatte. Das Hotel wurde teilweise evakuiert. Etwa 50 Gäste mussten einnen betroffenen Bereich vorübergehend verlassen. Gäste in anderen Gebäudeteilen konnten im Hotel verbleiben. Verletzt wurde nach bisherigen Informationen niemand. Das Lokal in Bonn muss nach dem Brand vorerst geschlossen bleiben. Es ist eine Sanierung des betroffenen Bereichs erforderlich. Die Feuerwehr Bonn war mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. „Ahoi“ ist eine vor kurzem verkaufte Franchise-Kette von Fernsehkoch Steffen Henssler.

 

 

Haus unbewohnbar - Propangasflasche detoniert in der Nacht in Mehrfamilienhaus - Beschädigtes Gebäude beginnt zu brennen - Schwerverletzter rettet sich vor Haus - fünf weitere Bewohner evakuiert

NonstopNews - 3. April 2025 - 5:53

Haus unbewohnbar - Statik von Experten in der Nacht geprüft - Ermittlungen zur Explosion laufen

03.04.25, 05:53 Uhr

Datum: Donnerstag, 03. April 2025, 00:00 Uhr

Ort: Wuppertal, Nordrhein-Westfalen

 

(jb) Am späten Mittwochabend kam es in Wuppertal zu einer Explosion in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Mehrere Anrufer hatten Polizei und Feuerwehr über eine starke Detonation informiert. Die ersten Einsatzkräfte konnten die Angaben vor Ort bestätigen. Die Feuerwehr Wuppertal stellte im Erdgeschoss des betroffenen Gebäudes eine Rauchentwicklung, offene Flammen sowie zerstörte Fenster und eine beschädigte Innenwand fest. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde die Explosion vermutlich durch eine Propangasflasche ausgelöst. Eine schwerverletzte Person wurde auf der Straße angetroffen, medizinisch erstversorgt und anschließend in eine Fachklinik nach Bochum gebracht. Fünf weitere Personen konnten das Haus selbstständig oder mit Hilfe der Feuerwehr verlassen. Sie wurden vom Rettungsdienst sowie von Hilfsorganisationen betreut. Weitere Verletzte wurden nicht gemeldet. Die Feuerwehr konnte den Brand zügig löschen. Aufgrund der Gebäudeschäden wurde ein Fachberater des Technischen Hilfswerks hinzugezogen. Laut Ersteinschätzung besteht keine akute Einsturzgefahr. Dennoch ist das Gebäude aktuell nicht bewohnbar. Die betroffenen Bewohner wurden durch das städtische Sozialressort und Hilfsdienste untergebracht. Die Straße Schwarzbach bleibt vorerst gesperrt. Die Ermittlungen zur Ursache der Explosion wurden von der Polizei aufgenommen.

 

Gefahrguteinsatz auf A57-Raststätte - Lkw-Fahrer bemerkt Austritt aus Auflieger - Industriemüll und Lösungsmittel geladen - Feuerwehr im Großeinsatz geht mit Schutzanzügen vor

NonstopNews - 3. April 2025 - 0:05

Stoff ließ sich nicht eindeutig feststellen - Weiträumiger Sicherheitsradius auf Autobahn-Raststätte - Laster zur Stadtreinigung zum Ausräumen begleitet

03.04.25, 00:05 Uhr

Datum: Mittwoch, 02. April 2025, 20:15 Uhr

Ort: A57 bei Krefeld-Oppum, Raststätte Geißmühle Fahrtrichtung Moers, Nordrhein-Westfalen

 

(jb) Am Mittwoch gegen 20:15 Uhr kam es zu einem größeren Gefahrguteinsatz an der Raststätte Geißmühle an der A57 in Fahrtrichtung Moers. Der Fahrer eines niederländischen Lastwagens hatte festgestellt, dass aus dem Auflieger seines Fahrzeugs an mehreren Stellen Flüssigkeit austrat. Daraufhin wurde die Feuerwehr alarmiert. Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte sperrten die Zufahrt zur Raststätte und richteten eine weiträumige Sicherheitszone ein. Kräfte der Feuerwehr Meerbusch erkundeten den betroffenen Lkw in Chemikalienschutzanzügen. Nach ersten Erkenntnissen befand sich im Auflieger eine Mischung aus Industriemüll und einem Lösungsmittel. Eine genaue Identifizierung des Stoffes war zunächst nicht möglich. Da eine sichere Entladung des Aufliegers vor Ort nicht gewährleistet werden konnte, wurde entschieden, das Fahrzeug unter Begleitung der Feuerwehr zum Wertstoffhof der Stadtreinigung Krefeld zu fahren. Dort soll der Inhalt unter kontrollierten Bedingungen entladen und fachgerecht entsorgt werden. Während des Einsatzes wurde das ausgetretene Produkt von der Feuerwehr gesichert, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz befanden sich mehrere Dutzend Kräfte von sechs Löschzügen, dem Rettungsdienst und der Autobahnpolizei.

 

Abfahrt des Güterzuges zum Zwischenlager in Bayern am späten Abend (on tape) - Polizisten im Zug bewachen Transport auf der Schiene quer durch Deutschland

NonstopNews - 2. April 2025 - 19:35

Radioaktiver Abfall aus England wurde mit einem Spezialschiff nach Nordenham gebracht - Sicherheitsbehälter wurden auf Zug umgeladen, um schließlich in das Zwischenlager bei Landshut transportiert zu werden

02.04.25, 19:35 Uhr

Datum: Mittwoch, 02. April 2025, 22:00 Uhr

Ort: Nordenham, Landkreis Wesermarsch, Niedersachsen

 

(ah) Jetzt rollt der Atom-Müll-Zug durch Deutschland: In Nordenham ist am späten Abend ein Güterzug losgerollt der sieben Castoren mit radioaktivem Abfall in ein Zwischenlager bei Landshut bringt.
Der Atommüll wurde mit einem Spezialschiff aus England in den Hafen der niedersächsischen Stadt gebracht. Nach der Ankunft des Schiffes am frühen Dienstagmorgen begann das Umladen der Sicherheitsbehälter auf den bereitstehenden Zug. Diese Arbeiten wurden im Laufe des Mittwochs abgeschlossen. Der Zug soll am Donnerstagnachmittag am Bahnhof Wörth an der Isar ankommen. Begleitet von einem Großaufgebot der Polizei über die gesamte Strecke, sollen in Wörth mehrere Personenwaggons abgekoppelt werden. Im Anschluss erfolgt der Weitertransport der Behälter auf dem Landweg zum nahegelegenen Zwischenlager in Niederaichbach. Das Brennelemente-Zwischenlager befindet sich auf dem Gelände des Kernkraftwerks Isar, das im Jahr 2023 endgültig stillgelegt wurde.

 

Zwei Scheunen auf landwirtschaftlichem Anwesen bei Brand komplett zerstört - Feuerwehr im Großeinsatz

NonstopNews - 2. April 2025 - 11:55

Hohe Flammen schlagen aus dem Inneren, dichter Rauch steigt auf:- Feuerwehr kann Übergreifen des Feuers auf angrenzendes Wohnhaus verhindern - Keine Verletzten - Brandursache unklar

02.04.25, 11:55 Uhr

Datum: Mittwoch, 02. April 2025, ca. 08:00 Uhr

Ort: Rasdorf-Setzelbach, Landkreis Fulda, Hessen

 

(ah)Großbrand am Mittwoch in Setzelbach im Landkreis Fulda: Ein Brand in einer Scheune auf einem landwirtschaftlichen Anwesen hatte auf eine zweite Scheune übergegriffen, woraufhin helle Flammen und dichter Rauch aufstiegen. Ein Feuerwehrgroßaufgebot rückte an, um gegen das Feuer vorzugehen. Die Brandobjektze wurden vollständig zerstört, ein Übergreifen des Feuers auf das angrenzende Wohnhaus konnte jedoch weitestgehend verhindert werden.

Menschen wurden nicht verletzt, Tiere kamen ebenfalls nicht zu Schaden; die Feuerwehr konnte sogar noch einigw Hühner lebend aus einer der Scheunen retten. Es entstand Sachschaden von mindestens 500.000 Euro. Die Brandursache ist noch unklar.

 

POL-H: Nachtragsmeldung: 85-Jährige aus Pflegeheim in Hannover-Bult wohlbehalten angetroffen

Polizei Hannover - 2. April 2025 - 11:10
Hannover (ots) - Bereits eine Stunde nach Herausgabe der Öffentlichkeitsfahndung nach der 85-jährigen vermissten Seniorin aus einem Pflegeheim ist diese dank Bürgerhinweisen wieder da. Die seit dem Abend des 01.04.2025 vermisste 85-Jährige (wir ...

Unbekannter macht fast 30 Wohnungstüren in der Bremer Neustadt mit Klebstoff unbrauchbar - Polizei fahndet nun mit Bildern aus Überwachungskameras nach dem Mann und bittet um Zeugenhinweise

NonstopNews - 2. April 2025 - 9:53

Taten im Sommer und Herbst des vergangenen Jahres verursachten erheblichen Sachschaden

02.04.25, 09:53 Uhr

Datum: Mittwoch, 02. April 2025

Ort: Bremen

 

(ah) Wer ist der "Sekundenkleber-Mann"? Die Bremer Polizei fahndet nun mit Bildern aus Überwachungskameras nach einem Unbekannten, der zwischen August und Oktober 2024 mindestens 27 Wohnungstüren in der Bremer Neustadt mit Klebstoff unbrauchbar gemacht hat. Die Türen mussten aufwändig gereinigt oder sogar ausgetauscht werden. Es entstand erheblicher Sachschaden. Ob der Mann für weitere ähnliche Taten verantwortlich ist, die sich zu Beginn des vergangenen Jahres ereigneten, ist noch unklar. 
Der mutmaßliche Täter ist offenbar zwischen 50 und 60 Jahre alt und führte bei den Taten ein auffälliges Damenfahrrad mit rotem Sattelbezug und einem roten Fahrradkorb mit sich. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden. Weitere Ermittlungen laufen.

 


 

 

POL-H: Öffentlichkeitsfahndung: Demente 85-jährige Galina K. aus Pflegeheim verschwunden - Wer hat sie gesehen?

Polizei Hannover - 2. April 2025 - 9:01
Hannover (ots) - Seit dem Abend des 01.04.2025 sucht die Polizei Hannover nach einer 85-jährigen Frau, die aus einem Pflegeheim in der Haeckelstraße in Hannover-Bult verschwunden ist. Galina K. ist dement und orientierungslos. Zudem ist sie den ...

45-Tonnen-Borgerät gerät ins Wanken und kippt um - Große Erleichterung bei Einsatzkräften: Keine Verletzten unter dem Stahlkoloss - Diesel aus 540-Liter-Tank und Hydrauliköl treten aus, Landesamt für Umweltschutz umgehend alarmiert

NonstopNews - 1. April 2025 - 15:35

Bagger außergewöhnlicher Blickfang für Besucher des nahegelegenen Einkaufszentrums

01.04.25, 15:35 Uhr

Datum: Dienstag, 01. April 2025, 14:00 Uhr

Ort: Neunkirchen, Landkreis Neunkirchen, Saarland

 

(jk) In Neunkirchen im Saarland kam es am Dienstag gegen 14:00 Uhr zu einem außergewöhnlichen Vorfall auf einer Baustelle im Innenstadtbereich: Bei Bauarbeiten kippte eine Drehbohranlage (BG 15 H) auf die Seite. Das Großgerät, mit dem normalerweise Bohrungen bis zu einer Tiefe von 44 Metern vorgenommen werden konnten, geriet dabei ins Wanken. Der Kran hatte eine Höhe von 18,2 Metern, der Bohrer einen Durchmesser von 1,5 Metern und einem beeindruckenden Gewicht von ca 45 Tonnen. Für die Rettungskräfte gab es beim Eintreffen am Einsatzort eine erste Erleichterung: Unter der umgestürzten Baumaschine befand sich glücklicherweise kein Arbeiter. Allerdings traten Hydrauliköl und Diesel aus. Der Diesel-Tank hatte ein Fassungsvermögen von 540 Litern. Wie viel Kraftstoff ausgelaufen war, ist bislang unklar. Das Landesamt für Umweltschutz wurde umgehend eingeschaltet. Bis zur Bergung blieb der umgestürzte Bagger ein außergewöhnlicher Blickfang für die Besucher des nahegelegenen Einkaufszentrums.

Pritschenwagen fährt in Absicherungsanhänger von Wanderbaustelle - Zwei Verletzte

NonstopNews - 1. April 2025 - 13:06

Verkehr kann an der Baustelle vorbeigeleitet werden

01.04.25, 13:06 Uhr

Datum: Dienstag, 01. April 2025, ca. 12:00 Uhr

Ort: A29 Fahrtrichtung Wilhelmshaven, nahe AS Rastede, Niedersachsen

 

(ah) Auf der A29 bei Rastede hat sich am Dienstagmittag ein Unfall ereignet, bei dem zwei Menschen leicht verletzt wurden. Ersten Angaben zufolge erkannte der Fahrer eines Pritschenwagens eine Wanderbaustelle zu spät und fuhr in den Absicherungsanhänger eines Fahrzeugs der Autobahnmeisterei. Beide Fahrer trugen dabei leichte Verletzungen davon.

Eine Vollsperrung der Richtungsfahrbahn war nicht nötig, der Verkehr konnte weiter einspurig vorbeifließen. Die Polizei hat weitere Ermittlungen zum Unfall aufgenommen.

 

 

POL-H: Zeugenaufruf: Autofahrerinnen bei Zusammenstoß von zwei Pkw leicht verletzt - Wer kann Hinweise zum Unfallgeschehen geben?

Polizei Hannover - 1. April 2025 - 10:32
Hannover (ots) - Bei einem Zusammenstoß von zwei Pkw am Freitag, 28.03.2025, in Hannover sind zwei Autofahrerinnen leicht verletzt worden. Eine 36-Jährige hatte mit ihrem Pkw im Kreuzungsbereich Vahrenwalder Straße/ Niedersachsenring ...

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