Sammlung von Newsfeeds

Schwertransporter stürzt in Autobahndreieck auf Seite, Windradmodul rollt von Ladefläche auf angrenzende Wiese - Fahrer leicht verletzt

NonstopNews - 19. Mai 2026 - 10:27

Aufwändige Bergungs- und Aufräumarbeiten - Geschätzter Schaden von 800.000 bis 1.000.000 Euro - Unfallursache unklar - Erhebliche Verkehrsbehinderungen

19.05.26, 10:27 Uhr

Datum: Dienstag, 19. Mai 2026, ca. 04:00 Uhr

Ort: Tangente von der A28 zur A1 im AD Stuhr, Niedersachsen

 

(ah) Ein verunfallter Schwertransport hat am Dienstag die Verbindung von der A28 zur A1 im Dreieck Stuhr komplett lahmgelegt. Polizeiangaben zufolge stürzter der Lkw in der Tangente im Autobahndreieck auf die Seite, wobei das Windradmodul, das das Fahrzeug transportierte, von der Ladeflächte rollte und auf einer angrenzenden Wiese zum Liegen  zum Liegen kam. Der 40 Jahre alte Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt.

Aufgrund des Vorfalls musste die Zufahrt von der A28 zur A1 voll gesperrt werden; die Sperrung wird für die aufwändigen Bergungs- und Aufräumarbeiten voraussichtlich noch bis zum Abend andauern. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, Der entstandene Sachschaden wird auf  800.000 bis 1.000.000 Euro geschätzt. Die Unfallursache ist noch unklar. Entsprechende Ermittlungen laufen.

 

POL-H: Laatzen: Zeugenaufruf: Wer kann Hinweise zur Ampelschaltung im Kreuzungsbereich Bundesstraße (B) 443 und Koldinger Straße geben?

Polizei Hannover - 19. Mai 2026 - 8:31
Hannover (ots) - Am Freitagnachmittag, 15.05.2026, hat sich in Laatzen ein Verkehrsunfall mit zwei leicht verletzten Personen ereignet. Es kam zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Wohnmobil und einem Kleintransporter. Die Polizei Hannover ...

Trainer mit Bierdusche für die Fans _ Konfettiregen für die Spieler – 5.000 Anhänger feiern auf dem Rathausplatz – Ministerpräsidentin Rehlinger gratuliert dem historischen Aufsteiger

NonstopNews - 18. Mai 2026 - 21:30

Erstmals seit 33 Jahren – Ein Fußball-Verein aus dem Saarland ist erstklassig

18.05.26, 21:30 Uhr

Datum: Montag, 18. Mai 2026, 18:00 Uhr

Ort: Spiesen-Elversberg, Landkreis Neunkirchen, Saarland

 

(th) Rund 5000 Fans haben die SV Elversberg am Montagabend gefeiert. Der Verein ist in die Fußball-Bundesliga aufgestiegen. Die Feier fand vor dem Rathaus in Spiesen-Elversberg statt. Zuvor trug sich die Mannschaft in das Goldene Buch der Gemeinde und des Landkreises ein. 
 

Für die Feier wurde extra ein Gerüst aufgebaut. Dem Rathaus fehlt ein Balkon für solche Anlässe. Cheftrainer Vincent Wagner spritzte von dort mit Bierflaschen in die Menge. Die Fans jubelten ihm frenetisch zu. Die Profis hüpften danach im Konfettiregen auf und ab. 
 
Sie stimmten gemeinsam mit den Fans Gesänge an. Zuvor empfing Bürgermeister Bernd Huf das Team im Rathaus. Auch Saarlands Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) war anwesend. „Wir sind mächtig stolz auf diesen kleinen, aber sehr, sehr feinen Verein“, sagte Rehlinger. 
 
Die SVE hatte den Aufstieg am Sonntag perfekt gemacht. Sie gewann im eigenen Stadion mit 3:0 gegen Preußen Münster. Als Tabellenzweiter setzte sich der Klub knapp gegen Paderborn durch. Das bessere Torverhältnis entschied über den direkten Aufstieg. Seit 33 Jahren spielt damit erstmals wieder ein Saar-Klub in der Bundesliga. 

Flammeninferno auf altem Schrottplatz in Offenbach-Hundheim – Riesige Rauchwolke zieht über den Kreis Kusel – Feuerwehr im Großeinsatz – Anwohner sollen Fenster schließen – Gefahrstoffzug misst Schadstoffe

NonstopNews - 18. Mai 2026 - 17:16

Brandursache unklar – keine Verletzten

18.05.26, 17:16 Uhr

Datum: Montag, 18. Mai 2026, 12:30 Uhr

Ort: Offenbach-Hundheim, Landkreis Kusel, Rheinland-Pfalz

 

(th) In Offenbach-Hundheim (Kreis Kusel) kämpfen zahlreiche Einsatzkräfte seit Montagmittag gegen einen Großbrand. Auf dem Gelände eines ehemaligen Schrottplatzes war gegen 12:30 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Ein Wohnhaus, eine Halle und gelagerte Schrottteile standen in Flammen. Die Feuerwehr stufte den Brand schnell hoch. "Es war direkt ein Vollbrand", sagte Stefan Reichardt von der Feuerwehr. Ein Innenangriff war zu keinem Zeitpunkt möglich. 

 

Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig. Das Gelände war unübersichtlich. Überall lagerten Schrottgegenstände. Das Technische Hilfswerk (THW) rückte mit einem Bagger an. Dieser sollte Schrott wegräumen, um an die Glutnester zu gelangen. "Die sind jetzt mit einem Baggerfahrzeug hier und werden einen Zugang auf das Gelände schaffen", so Reichardt. 17 Feuerwehren waren im Einsatz. 
 
Ohrenzeugen hörten mehrere kleine Explosionen. "Es gab hier diverse Behälter, Zerknaller. Aber keine Explosionen", erklärte Reichardt. Eine riesige Rauchwolke zog über das Glantal. Anwohner meldeten einen beißenden Geruch. Die Behörden warnten die Bevölkerung per Warn-App. Fenster und Türen sollten geschlossen bleiben. Der Gefahrstoffzug führte Messungen durch. Ergebnisse stehen noch aus. Verletzt wurde niemand.

Einen Tag nach dem historischen Aufstieg in die Erste Bundesliga herrscht in Elversberg eine Mischung aus Euphorie und Pragmatismus – Während die Feier-Spuren beseitigt werden, blicken viele bereits auf die kommenden Herausforderungen – Mangelnde...

NonstopNews - 18. Mai 2026 - 16:40

Der Tag danach – Aufräumen nach der Party

18.05.26, 16:40 Uhr

Datum: Montag, 18. Mai 2026, 16:00 Uhr

Ort: Spiesen-Elversberg, Landkreis Neunkirchen, Saarland

 

(th) Der Montagmorgen in Elversberg steht im Zeichen des Aufräumens. Nach der ausgelassenen Aufstiegsfeier der SV Elversberg kehrt langsam wieder der Alltag in den kleinen Ort im Saarland ein. Mitarbeiter des Bauhofs bauen die Bühne vor dem Rathaus ab, auf der die Mannschaft am Vorabend noch von tausenden Fans bejubelt wurde. Eine Kehrmaschine reinigt die Straßen von den letzten Resten der Party. Doch die Freude über den sportlichen Erfolg ist überall spürbar. "Das ist phänomenal. Das ist eigentlich noch unbeschreiblich", sagt Jörg Fischer, der seit 31 Jahren Fan ist und auf dem Bauhof der Gemeinde arbeitet. 
 

Die Stimmung im Ort ist eine Mischung aus Stolz und Sorge. Während die einen den Aufstieg als "sensationell" bezeichnen, machen sich andere Gedanken über die Zukunft. "Die Infrastruktur ist sehr schlecht. Das ist das Einzigste, was mir auch ein bisschen Sorge macht", meint Anwohnerin Karin Klein. Der Ort hat keinen eigenen Bahnhof, kaum Hotels und begrenzte Parkmöglichkeiten. Die Anreise für zehntausende Gästefans stellt eine enorme logistische Herausforderung dar. Bisher wurde der Ansturm mit Shuttlebussen von Bahnhöfen in Nachbarstädten wie Neunkirchen und St. Ingbert bewältigt. 
 
Auch die Politik sieht Handlungsbedarf. Bernd Huf, der Bürgermeister von Spiesen-Elversberg, betont die Dringlichkeit von Maßnahmen. "Wir müssen an der Infrastruktur arbeiten", so Huf. Insbesondere die Sicherheit der an- und abbreisenden Fans müsse gewährleistet werden. Es sei nicht die Frage, ob etwas passiere, sondern wann. "Jetzt muss endlich auch diesen ganzen Gesprächen Taten folgen", fordert der Bürgermeister. Trotz der Bedenken überwiegt jedoch die Vorfreude auf die kommende Saison und die großen Namen des deutschen Fußballs. 

POL-H: Burgdorf: Elektro-Kompaktwagen entwendet - Polizei sucht Zeugen

Polizei Hannover - 18. Mai 2026 - 10:38
Hannover (ots) - Unbekannte Täter sollen am Montag, 11.05.2026, einen geparkten Pkw im Burgdorfer Ortsteil Ramlingen-Ehlershausen entwendet haben. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise zum Verbleib des Fahrzeugs und zu möglichen ...

Feuerwehr wird zu Brand mit „Menschenleben in Gefahr“ gerufen – Atemschutztrupp findet vermissten Rentner (83) im Wohnzimmer – Reanimationsversuche scheitern – Starke Rauchentwicklung im ersten Obergeschoss – Übrige Wohnungen bleiben bewohnbar

NonstopNews - 18. Mai 2026 - 4:25

Einsatzstelle wurde zur Klärung der Brandursache an die Kriminalpolizei übergeben - Obduktion des Leichnams ist angeordnet

18.05.26, 04:25 Uhr

Datum: Montag, 18. Mai 2026, 02:00 Uhr

Ort: Bad Honnef, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen

 

(jb) Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Bad Honnef ist in der Nacht zu Montag ein 83 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Wie die Feuerwehr mitteilte, brach das Feuer in einer Wohnung im ersten Obergeschoss aus und sorgte für eine starke Rauchentwicklung. Beim Eintreffen der Rettungskräfte unter dem Alarmstichwort „Menschenleben in Gefahr“ hatten sich fast alle Bewohner bereits selbstständig ins Freie gerettet. Der 83-jährige Bewohner wurde jedoch noch in der Brandwohnung vermisst. Ein Atemschutztrupp fand den Mann im Wohnzimmer, in dem sich auch ein Pflegebett befand, und brachte ihn ins Freie. Reanimationsversuche von Feuerwehr und Rettungsdienst blieben erfolglos; der Mann starb noch am Einsatzort. Die genaue Todesursache soll nun eine Obduktion klären. Da der Einsatz für die Retter eine hohe seelische Belastung darstellte, wurde auf der Feuerwache eine Nachbesprechung angesetzt. Zudem steht das Team für Psychosoziale Unterstützung (PSU) des Kreises bereit. Die Feuerwehr löschte den Brand und lüftete das leicht verrauchte Treppenhaus. Insgesamt waren 54 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. Die übrigen Wohnungen des Hauses blieben bewohnbar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

 

Spektakulärer Unfall in Duisburg-Beeck – Fahrer eines VW mit rumänischer Zulassung kracht in Zapfsäule und flüchtet mit zwei weiteren Insassen zu Fuß – Zapfsäule wurde schwer beschädigt – Großeinsatz für Feuerwehr und Polizei.

NonstopNews - 17. Mai 2026 - 19:27

Polizei fahndet nach flüchtigem Trio – Tankstelle vorerst gesperrt – Ermittlungen zur Ursache laufen

17.05.26, 19:27 Uhr

Datum: Sonntag, 17. Mai 2026, 18:30 Uhr

Ort: Duisburg Nordrhein-Westfalen

 

(th) Ein spektakulärer Unfall ereignete sich am Sonntagabend in Duisburg-Beeck. Der Fahrer eines VW krachte gegen eine Zapfsäule. Er und zwei weitere Insassen flüchteten anschließend zu Fuß. Die Polizei hat eine Fahndung eingeleitet. Verletzt wurde an der Tankstelle glücklicherweise niemand. 
 

Gegen 18:30 Uhr kam es auf der Friedrich-Ebert-Straße zu dem Vorfall. Ein Volkswagen mit rumänischer Zulassung fuhr auf das Tankstellengelände. Dort prallte der Wagen mit voller Wucht gegen eine Zapfsäule. Die Säule wurde durch den Aufprall beinahe umgerissen. Sie ist schwer beschädigt. Das Fahrzeug blieb als Wrack am Unfallort zurück. 
 

Unmittelbar nach dem Crash stiegen drei Personen aus dem Auto. Der Fahrer und zwei Mitfahrer ergriffen sofort die Flucht. Sie liefen in eine unbekannte Richtung davon. In der Tankstelle selbst befanden sich zur Unfallzeit Personen. Glücklicherweise kam niemand von ihnen zu Schaden. Der Schock saß jedoch tief. 
 

Ein Großaufgebot von Polizei und Feuerwehr rückte an. Die Feuerwehr sicherte die Gefahrenstelle umgehend ab. Auslaufende Betriebsstoffe mussten unter Kontrolle gebracht werden. Dazu wurde auch das Unfallfahrzeug von der Zapfsule weggezogen, um die Dichtigkeit der Zapfsäule überprüfen zu können. Die Unfallstelle war von Trümmern übersät. 

 

Die Polizei nahm die Ermittlungen auf. Eine Fahndung nach den drei flüchtigen Insassen läuft auf Hochtouren. Die Hintergründe der Tat sind noch völlig unklar.

Polizei erschießt entlaufenen Tiger von Dompteurin Carmen Zander in Gartenanlage – Mann durch Tiger verletzt – Großeinsatz

NonstopNews - 17. Mai 2026 - 15:07

Gefahr gebannt – Gehege bereits länger in Kritik

17.05.26, 15:07 Uhr

Datum: Sonntag, 17. Mai 2026, 14:00 Uhr

Ort: Schkeuditz, Landkreis Nordsachsen, Sachsen

 

(th) Die Polizei hat am Sonntagnachmittag in Dölzig bei Leipzig einen Tiger erschossen. Das Tier war aus einer privaten Haltung entkommen. Zuvor hatte die Raubkatze einen Mann angegriffen und verletzt. Der Tiger wurde in einer nahegelegenen Gartenanlage aufgespürt. Für die Bevölkerung besteht laut Polizei keine Gefahr mehr. 
 

Der Ausbruch löste einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr aus. Bewaffnete Beamte sicherten das Gebiet um ein Gewerbegebiet. Ein Rettungshubschrauber kreiste über dem Ort. Die Einsatzkräfte sperrten eine Straße vollständig. Die Polizei will das Areal nun mit einer Drohne überfliegen. So soll ausgeschlossen werden, dass weitere Tiere frei herumlaufen. 
 
Die Raubkatze gehörte der bekannten Dompteurin Carmen Zander. Sie hält in dem Gewerbegebiet mehrere Tiger. Bei dem Verletzten handelt es sich um einen Helfer der Halterin. Er wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Wie das Tier aus seinem Gehege entkommen konnte, ist noch unklar. 
 
Die Tigerhaltung von Carmen Zander ist seit langem umstritten. Die Behörden hatten der Dompteurin Auftritte mit den Tieren untersagt. Es gab bereits Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz. Die Haltungsbedingungen gelten als nicht artgerecht.

POL-H: IDAHOBIT: Polizei Hannover verzeichnet jedes Jahr mehrere Dutzend Fälle von Hasskriminalität aufgrund des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung

Polizei Hannover - 17. Mai 2026 - 11:30
Hannover (ots) - - Ansprechpersonen für LSBTIQ-Themen ermutigen Betroffene, Taten anzuzeigen - Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) am 17. Mai bekräftigt die Polizeidirektion (PD) Hannover ihr ...

Jugendliche zu zweit auf E-Roller unterwegs – Peugeot erfasst Duo beim Überqueren eines Zebrastreifens – 17-Jähriger durch Aufprall schwer verletzt – Notarzt-Erstversorgung auf der Straße – Begleiter kommt mit leichten Verletzungen davon – Keine...

NonstopNews - 17. Mai 2026 - 10:06

Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang in der Algermissenstraße aufgenommen

17.05.26, 10:06 Uhr

Datum: Sonntag, 17. Mai 2026, 01:00 Uhr

Ort: Wilhelmsburg, Hamburg

 

(jb) In Hamburg-Wilhelmsburg ist in der Nacht zu Sonntag ein 17-Jähriger bei einem Unfall mit einem E-Scooter schwer verletzt worden. Der Jugendliche war gegen 0:55 Uhr gemeinsam mit einem Begleiter zu zweit auf dem Roller unterwegs. Beim Überqueren der Algermissenstraße auf einem Zebrastreifen wurden die beiden von einem Peugeot erfasst, dessen Fahrer nicht mehr rechtzeitig abbremsen konnte. Der 17-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung durch einen Notarzt in eine Klinik eingeliefert; Lebensgefahr besteht laut Polizei jedoch nicht. Sein Begleiter kam mit leichten Verletzungen davon und musste nicht im Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

 

Seltene 1,8 Tonnen schwere Weltkriegsbombe gefunden - rund 27.000 Menschen müssen evakuiert werden, betroffen sind mehrere Pflegeheime, der Hauptbahnhof und sogar die Abschiebehaftanstalt - hunderte Einsatzkräfte bei Evakuierung beteiligt

NonstopNews - 17. Mai 2026 - 1:51

Entschärfung der Luftmine erfolgt nach abgeschlossener Evakuierung - Entschärfer müssen mehrere Zünden entfernen

17.05.26, 01:51 Uhr

Datum: Sonntag, 17. Mai 2026, 09:00 Uhr

Ort: Pforzheim, Baden-Württemberg

 

(jb) Die Auswirkungen nach dem Bombenfund in Pforzheim sind enorm:

Bei Bauarbeiten wurde Mitte der Woche in Pforzheim eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Für die Entschärfung müssen am heutigen Sonntag rund 27.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen.
Bei der Bombe handelt es sich um eine eher seltene 1,8 Tonnen schwere Weltkriegsbombe mit 1,35 Tonnen Nettoexplosivstoffmasse. Eine Luftmine des Typs HC 4000 - selbst für Experten nichts Alltägliches. Der Kampfmittelräumdienst wird bei diesem Bombentyp mehrere Zünder entfernen müssen - eine Herausforderung für die Spezialisten.
Hunderte Rettungskräfte aus der ganzen Umgebung sind seit Sonntagfrüh im Einsatz um die Evakuierungsmaßnahmen zu übernehmen - betroffen sind dabei auch Pflegeheime. Der Evakuierungsradius schließt auch den Hauptbahnhof und ZOB mit ein. Die Stadt richtete Notunterkünfte und Sammelpunkte ein.
Auch rund 40 Insassen der Abschiebehaftanstalt wurden evakuiert und in eine andere JVA verlegt. Das Helios-Krankenhaus konnte von der Evakuierung ausgenommen werden, da hier ein Schutzwall errichtet wurde um eine mögliche Druckwelle abzufedern.
Die Entschärfung der Bombe beginnt erst nach vollständigem Abschluss der Evakuierungsmaßnahmen.
 

Offenbar zwei Tote bei Absturz von Kleinflugzeug - Flugzeug zerschellt über Ort - Trümmerteile regnen vom Himmel und beschädige auch Wohnhäuser

NonstopNews - 16. Mai 2026 - 13:27

Absturzstelle weiträumig abgesperrt - Ermittlungen laufen

16.05.26, 13:27 Uhr

Datum: Samstag, 16. Mai 2026, 11:30 Uhr

Ort: Limburgerhof, Rhein-Pfalz-Kreis, Rheinland-Pfalz

 

(jb) In Limburgerhof  ist am Samstag gegen 11:30 Uhr ein Kleinflugzeug über einem Wohngebiet abgestürzt. Die beiden Insassen der Maschine kamen bei dem Unglück ums Leben. Nach ersten Informationen war das Flugzeug offenbar in der Luft explodiert und hatte laut Augenzeugen ein Haus gestreift, bevor es auf dem Dach eines Wohngebäudes in der Max-Planck-Straße zum Stillstand kam. Nach neueren Erkenntnissen ereignete sich der Absturz um 11:26 Uhr. Bei der Unglücksmaschine handelt es sich um ein historisches Militär- und Trainingsflugzeug des US-amerikanischen Typs North American T-28 Trojan, das unter US-Registrierung flog und am Vormittag in Aachen gestartet war. Erste Auswertungen von Flugdaten deuten darauf hin, dass die Maschine kurz vor dem Absturz zunächst leicht an Höhe verloren hatte. Noch während einer anschließenden Kurve wurde die Geschwindigkeit des Flugzeugs jedoch wieder erhöht, bevor es zum Kontrollverlust kam. Trümmerteile stürzten in einem großen Umkreis auf Häuser, Garagen und in Vorgärten. Wie durch ein Wunder gab es laut Polizei nach derzeitigem Kenntnisstand keine verletzten Anwohner. Eine weitere Person wurde jedoch laut Berichten verletzt. Wie genau es zu dem technischen Versagen oder dem Flugfehler kam, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Feuerwehr und Polizei sind mit einem Großaufgebot im Einsatz und haben das betroffene Areal am Ortsrand der Gemeinde weiträumig abgesperrt. Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) wurden angefordert, um die genaue Absturzursache zu rekonstruieren.

 

Großbrand bricht in Lackierkabine aus – Werkstatt und Dach brennen in voller Ausdehnung – Riesige Rauchwolke über Köln-Bickendorf löst NINA- und Katwarn-Alarm aus – Eine Person mit Rauchgasvergiftung vor Ort behandelt – Eingeschlossener Hund unverletzt...

NonstopNews - 16. Mai 2026 - 11:47

Fanbusse der "Wilden Horde" auf dem Weg zum Spiel nach München kehrten vorsorglich um

16.05.26, 11:47 Uhr

Datum: Samstag, 16. Mai 2026, 09:30 Uhr

Ort: Köln-Bickendorf, Nordrhein-Westfalen

 

(jb) In Köln-Bickendorf ist am Samstag gegen 9:30 Uhr ein Großbrand in einer Kfz-Werkstatt an der Vogelsanger Straße ausgebrochen. Das Feuer nahm in der Lackierkabine eines Karosseriebetriebs seinen Anfang und breitete sich schnell aus. Die Werkstatt sowie das Dach des Gebäudes brannten in voller Ausdehnung. Über dem Stadtteil stand eine große Rauchwolke. Die Warn-Apps NINA und Katwarn lösten aus. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungsanlagen abzuschalten. Eine Person erlitt eine Rauchgasvergiftung, musste jedoch nach einer medizinischen Versorgung nicht in ein Krankenhaus gebracht werden. Zudem konnte die Feuerwehr einen im Gebäude eingeschlossenen Hund unverletzt retten und seinem Besitzer übergeben. Drei Löschzüge waren im Einsatz. Ein Übergreifen der Flammen auf eine Nachbarhalle, in deren Umfeld sich auch der Gruppenraum der Ultra-Fangruppe „Wilde Horde“ befindet, konnte die Feuerwehr durch eine gezielte Riegelstellung verhindern. Wegen des Feuers kehrten Busse der Fangruppe, die auf dem Weg zu einem Spiel in München waren, vorsorglich nach Köln um.

 

 

Gewerkschaft ver.di ruft Belegschaft zu ganztägigen Warnstreiks auf – Sechs Standorte in Niedersachsen und Bremen betroffen – Angestellte fordern 7 Prozent mehr Lohn – Viele Mitarbeiter bereits auf Zweitjobs angewiesen

NonstopNews - 16. Mai 2026 - 11:29

Belegschaft zeigt sich nach einem enttäuschenden ersten Arbeitgeberangebot entschlossen für den weiteren Arbeitskampf

16.05.26, 11:29 Uhr

Datum: Samstag, 16. Mai 2026, 10:00 Uhr

Ort: Stuhr-Brinkum, Landkreis Diepholz, Niedersachsen

 

(jb) Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten von IKEA in Niedersachsen und Bremen für Samstag zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen. Hintergrund sind die bislang ergebnislosen Tarifverhandlungen im Einzel- und Großhandel mit dem Handelsverband Niedersachsen-Bremen. Von dem Streik betroffen sind insgesamt sechs Einrichtungshäuser in Brinkum, Bremerhaven, Oldenburg, Großburgwedel, Hannover und Osnabrück. Vor den jeweiligen Gebäuden wurden Streikversammlungen abgehalten. ver.di begründet den Arbeitskampf mit der anhaltenden Belastung der Beschäftigten durch gestiegene Lebenshaltungskosten. Als konkrete Beispiele nennt die Gewerkschaft eine Inflationsrate von 3 Prozent im April 2026 sowie eine Verteuerung von Energie um 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Da über 60 Prozent der Angestellten in Teilzeit arbeiteten, treffe die finanzielle Belastung viele Beschäftigte existentiell. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten im Einzelhandel eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 7 Prozent, mindestens jedoch um 225 Euro bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Zudem wird ein rentenfester Mindeststundenlohn von 14,90 Euro sowie eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 150 Euro gefordert. Vor Ort in Brinkum untermauerten die Streikenden ihre Forderungen mit Transparenten, Warnwesten und Sprechchören. Angestellte wie Oleg Kücker (IKEA Brinkum) und Daniel Rostalski (IKEA Küchenabteilung) machten bei der Kundgebung deutlich, dass die stetig steigenden Kosten für Lebensmittel, Energie und Sprit die Einkommen aufzehren und viele Beschäftigte bereits auf Zweitjobs angewiesen seien. Die Gewerkschafterin Tanja Gottschalk kritisierte das erste Angebot der Arbeitgeberseite als enttäuschend. Die Belegschaft sei entschlossen für den weiteren Arbeitskampf.

 

Passanten melden Person mit Neoprenanzug, welche in den Epplesee ging und nicht mehr auftauchte - Großaufgebot an Feuerwehr, DLRG und Polizei rückt an - vermisster Taucher kann rasch gefunden werden, doch dieser ist sichtlich verwundert über die...

NonstopNews - 16. Mai 2026 - 10:16

Person war nur zum Tauchen im See und benötigte keine Hilfe - Happy End am Samstagmorgen bei Großeinsatz am Epplesee in Rheinstetten-Forchheim

16.05.26, 10:16 Uhr

Datum: Samstag, 16. Mai 2026, 08:30 Uhr

Ort: Rheinstetten, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(jb) Ein kurioser Rettungseinsatz hat am Samstagmorgen am Epplesee in Rheinstetten-Forchheim für Aufsehen gesorgt.

Gegen 8.30 Uhr wurde gemeldet, dass eine Person mit einem Neoprenanzug ins Wasser gegangen sei, jedoch nicht mehr auftauchte.
Daraufhin wurden Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst alarmiert. Mit einem Großaufgebot rückten die Einsatzkräfte zum Epplesee aus und leiteten umgehend eine Suchaktion ein.
Vor Ort konnte schließlich ein Taucher vom Boot aus lokalisiert werden. Ein Einsatztaucher der DLRG brachte die Person anschließend sicher an die Wasseroberfläche.
Wie sich herausstellte, war der Mann lediglich beim Tauchen und zeigte sich selbst verwundert über die groß angelegte Suchaktion. Verletzt wurde niemand. Der Einsatz konnte daraufhin mit einem Happy-End beendet werden.

 

Streitigkeiten bei Porzer Inselfest schlagen in blanke Gewalt um – Mindestens drei Angreifer gehen auf Beamte los – Zwei Einsatzkräfte im Getümmel verletzt – Großaufgebot aus mehreren Städten und Hubschrauber im Einsatz – Drei junge Tatverdächtige...

NonstopNews - 16. Mai 2026 - 2:41

Kölner Kriminalpolizei wertet derzeit das Videomaterial und Zeugenaussagen aus, um den genauen Ablauf der Tat zu rekonstruieren

16.05.26, 02:41 Uhr

Datum: Freitag, 15. Mai 2026, 21:00 Uhr

Ort: Köln-Zündorf, Nordrhein-Westfalen

 

(jb) Beim Porzer Inselfest in Köln-Zündorf ist es am Freitag gegen 21:10 Uhr zu einem Angriff auf Polizeikräfte gekommen. Zuvor hatten Besucher der Kirmes die Polizei auf Streitigkeiten zwischen zwei Personengruppen aufmerksam gemacht. Die Einsatzkräfte schritten ein und sprachen Platzverweise aus. Die Situation eskalierte, als sich ein 18-jähriger Beteiligter weiterhin aggressiv zeigte und unvermittelt auf die Beamten einschlug. Im weiteren Verlauf solidarisierten sich mehrere Personen mit dem Angreifer und attackierten die Polizisten ebenfalls. Zwei Einsatzkräfte erlitten dabei Gesichtsverletzungen; Rettungskräfte brachten sie zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Zur Unterstützung eilten zahlreiche Streifenwagen aus mehreren Städten und Kreisen sowie ein Polizeihubschrauber zum Festgelände, um die Situation schließlich zu beruhigen. Die Einsatzkräfte nahmen zwei 18-jährige Tatverdächtige in Gewahrsam. Einen beteiligten 17-jährigen Jugendlichen übergaben sie an seine Erziehungsberechtigten. Die Verdächtigen wurden zum Polizeipräsidium gebracht; die Beamten leiteten unter anderem Strafverfahren wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein. Auf einem im Internet kursierenden Augenzeugenvideo ist der Angriff auf eine Einsatzkraft und die Festnahme eines Mannes mit nacktem Oberkörper zu sehen. Passanten hatten die Polizei augenscheinlich bei der Festnahme unterstützt. Zudem war ein fixierter Tatverdächtiger auf dem Boden zu erkennen. Die Polizei sperrte den Bereich hinter einem Verkaufsstand absperrt, befragte Zeugen und sicherte das Festareal; die Veranstaltung sollte regulär um 22:00 Uhr enden. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf dauern an.

 

Acht junge Katzenhaie am Borkumer Strand in die Freiheit entlassen – "Hai-Teenys" nach vier Jahren Aufzucht bereit für die Nordsee – Paten aus ganz Deutschland begleiten Schützlinge zum Wasser – Windstärke 6 und harter Wellengang erschweren Start in...

NonstopNews - 16. Mai 2026 - 0:16

zurückgespülten Haie werden vorübergehend im Aquarium aufgepäppelt, bevor sie in den nächsten Tagen einen zweiten Versuch in die Freiheit wagen dürfen

16.05.26, 00:16 Uhr

Datum: Freitag, 15. Mai 2026

Ort: Insel Borkum, Niedersachsen

 

(jb) Das Nordsee Aquarium Borkum hat am Freitag acht im Aquarium aufgewachsene Kleingefleckte Katzenhaie am Borkumer Strand ausgewildert. Die rund 30 bis 40 Zentimeter großen Jungtiere wurden im Rahmen eines Patenschaftsprogramms von ihren privaten Paten ins Meer begleitet. Wegen starken Wellengangs bei Windstärke 5 bis 6 wurden drei der nachtaktiven Jäger wieder an den Strand zurückgespült. Sie werden nun vorübergehend im Aquarium versorgt, bevor in den kommenden Tagen ein zweiter Auswilderungsversuch ungenommen wird.

 

Reisebus wird Weiterfahrt wegen Bremsdefekt untersagt - Polizei kontrollierte zahlreiche Fern- und Reisebusse sowie Lkw - zahlreiche Beanstandungen

NonstopNews - 16. Mai 2026 - 0:00

Wir haben Autobahnpolizist Toni Schidlowski einen Tag lang bei seiner Arbeit für die Sonderkontrollgruppe der Brandenburger Polizei über die Schulter geschaut - diverse O-Töne mit Fahrern, Reisenden und Polizisten

26.05.16, 0:00 Uhr

Datum: Donnerstag, 26. Mai 2016

Ort: A24, Raststätte Linumer Bruch, Fehrbellin, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg

 

(sg) Die Reise an die Ostsee fand für die Passagiere eines Reisebusses ein jähes Ende auf der Raststätte an der A24. Im Rahmen einer Großkontrolle untersagte die Polizei dem Busfahrer aufgrund einer defekten Bremsanlage die Weiterfahrt und ordnete einen mehrstündigen Werkstattaufenthalt an. Die ratlosen Passagiere blieben zunächst auf der Raststätte zurück.

„Schlimmstenfalls kann passieren, dass die Bremsanlage für drei Bremsungen ausreicht, aber eine vierte Bremsung nicht mehr zum Ziel führt und das Fahrzeug ungebremst ins Stauende fährt oder auch aus einer Kurve fliegt“, schildert Toni Schidlowski von der Autobahnpolizei das Problem.

Locker schlendert Toni durch den Reisebus, doch sein wachsames Auge achtet dabei auf jedes Detail: Sind die Notausgänge gekennzeichnet und wo sind die Nothammer angebracht? Sind alle Passagiere angeschnallt? Dem erfahrenen Autobahnpolizisten von der Sonderüberwachungsgruppe der Polizei Brandenburg entgeht nichts. Und bei Sicherheitsverstößen versteht der sonst kumpelhaft erscheinende Beamte keinen Spaß. „Für uns ist das ein Erfolg. Nicht, dass es eine statistische Erfassung ist, sondern, dass wir hier eine eventuelle Zeitbombe aus dem Verkehr gezogen haben und - wenn man ganz weit voraus denkt – vielleicht auch ein paar Leben gerettet haben“, begründet Toni die Motivation von ihm und seinen Kollegen.

Und der rote Reisebus mit Ziel Ostsee war nur einer der insgesamt 25 beanstandeten Fahrzeuge, die die die Brandenburger Kontrolleure am Montag bei insgesamt 59 untersuchten Fahrzeugen bemängelten. Die Maßnahme richtete sich in erster Linie an Fern- und Reisebusse. Nach zahlreichen schweren Unfällen mit Lastwagen an Stauenden und diversen Berichten über Verstöße bei den immer beliebter werdenden Fernbussen wollte die Polizei mit der Aktion ein Zeichen setzen. Und das Ergebnis war nicht nur negativ. Insbesondere bei den Fernbussen scheinen die Unternehmen aus der negativen Berichten der Vergangenheit gelernt zu haben. Die überwiegende Zahl der Fernbusse war beanstandungsfrei und in gutem technischen Zustand. Anders sah es da mit einigen Lastwagen aus, die den Beamten im Rahmen der Kontrollaktion auffielen, weil diese meist einen viel zu geringen Abstand zu ihren Vordermännern hielten. Auch einige der Busfahrer hielten sich nicht immer an die Verkehrsordnung. So fiel ein dänischerer Reisebus durch ein waghalsiges Überholmanöver auf, durch das die nachfolgenden Fahrzeuge zu massiven Bremsmanövern genötigt wurden.

Die Buspassagierte beurteilten die Kotrollen überwiegend positiv. Zwar waren die Reisenden über die unfreiwillige Zwangspause etwas genervt, freuten sich aber, dass das Busreisen durch derartige Kontrollen hoffentlich in Zukunft noch sicherer werden wird.

Selbst die ertappten Fahrer nahmen es größtenteils gelassen, wenn Schidlowski und seine Kollegen wieder mal einen Strafzettel ausfüllten: „Es ist normalerweise kein Problem. Wir werden oft angehalten“, erklärt Brummi-Fahrer Torsten Jahnke. Über den gerade erhaltenen Punkt in Flensburg wegen zu geringen Abstand war er aber nicht ganz so erfreut, sah seinen Fehler aber ein.

 

Die NonstopNews-Bilder (Tag) und die O-Töne:

 

Teil 1: Buskontrolle und Auswahl von Fahrzeugen auf Autobahn

  • Beamte kontrollieren Reisebus
  • Polizist begutachtet Innenraum, Fahrwerk und Motor
  • Fahrgäste warten auf Weiterfahrt
  • Streifenwagen beobachtet vorbeifließenden Verkehr an Autobahn
  • Streifenwagen verfolgt Bus und lost diesen zur Kontrollstelle
  • Postbus wird kontrolliert
  • Totale Kontrollstelle und Rastplatz
  • Streifenwagen fährt wieder auf die Autobahn
  • Nächster Fernreisebus wird gestoppt und kontrolliert
  • O-Ton mit Uwe Heber, Busfahrer: „grundsätzlich ist es nicht das verkehrteste wenn man da zwischendurch mal kontrolliert, aber manchmal ist es nervig. Muss ich auch ganz eindeutig sagen. Meine Fahrer werden vielleicht zwei, drei Mal im Jahr kontrolliert. Ich achte auch darauf, dass so was nicht passiert. Generell mit den Bussen ist das immer so ´ne schwierige Sache, weil ich fahr keine Kartoffeln oder keine Steine oder sonst was. Wenn ich das sehe, wie manche Fahrzeuge unterwegs sind. Auch diese Abstandsgeschichte wo diese schweren Unfälle passiert sind. Da muss man viel härter durchgreifen. Also wenn ich das sehe, ich bin auch oft auf der Straße was da für ein Schindluder getrieben wird. Das ist nicht normal. Und das ist zwangsläufig. Ich bin konzentriert und ich habe kein ungutes Gefühl. Dann müsste ich was Anderes machen.
  • O-Ton mit Jürgen Collin, Autobahnpolizei Walsleben, Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „meine Aufgabe ist jetzt erstmal auf die Busse zu achten, welche Busse für uns interessant sind. Und sollte jetzt ein Bus kommen, bei dem wir der Meinung sind, dass wir ihn kontrollieren sollten, dann werden wir hinterherfahren, uns diesen Bus hinten anhängen bis zur Kontrollstelle bringen und dort können die Kollegen an der Kontrollstelle den Bus kontrollieren. Jetzt haben wir noch einen Postbus. Dem werden wir jetzt hinterherfahren und uns dann davorsetzen und ihn dann kontrollieren. Ja, diesen Bus werden wir mitnehmen zur Kontrolle. Ich werde ihn nochmal über die Außenlautsprecher ansprechen, dass er das auch hört. Jetzt werden wir dem noch ein Zeichen geben. Die Möglichkeit, warum er langsamer wird, ist jetzt halt, dass er irgendwelche Unterlagen, die wir nicht sehen sollen, jetzt verstecken will oder irgendwas, was manipuliert wurde, jetzt noch in Ordnung bringen muss. Eine Kaffeemaschine, ein Laptop zum Beispiel, alles was so im Sichtfeld des Fahrers steht, was halt auch eine Ordnungswidrigkeit darstellen würde.“

 

Teil 2: Weitere Buskontrollen und Lkw werden wegen Verstößen gestoppt

  • Reisebus aus Dänemark wird kontrolliert
  • Fahrer wird in Streifenwagen verwarnt
  • Polizist schreibt Protokoll
  • ziviler Videowagen der Polizei
  • Beamte schreiben Protokoll an Notebook
  • Videowagen auf Autobahn unterwegs
  • Überwachungsvideo wird ausgewertet (abgefilmt von Bildschirm)
  • Lastwagen werden wegen Verstößen gestoppt und kontrolliert
  • Videowagen stoppt Lkws und lost diese zur Kontrollstelle
  • O-Ton mit Toni Schidlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „In dem Fall haben wir durch den Videowagen beobachtet, dass der Fahrer überholt hat ohne den nachfolgenden Verkehr zu beachten und deswegen mussten zwei Pkw bremsen und das haben wir per Videowagen festgehalten und jetzt versuchen wir uns mit dem Fahrer zu verständigen. Der Videowagen ist jetzt schon wieder unterwegs. Wir haben das Material gesichert und das wird hier zur Beweisaufnahme verwendet und von uns dann auch weiter dokumentiert. Der Bus war unterwegs auf der rechten Fahrspur Richtung Hamburg und wollte einen Sattelzug überholen, hat geblinkt, ist auf die Überholspur gefahren und hat dabei nicht den rückwärtigen Verkehr beachtet. Also hat zwei PKW, die beim Überholen schon waren, die mussten bremsen, damit sie mit ihm nicht kollidieren.“
  • O-Ton mit Femke Semmler (links) & Luisa Koch, Busreisende: „nervig, weil man solange hier warten muss und nichts machen darf. Ja erstmal aufregend irgendwie. Aber es ist okay. Wir wurden jetzt auch nicht kontrolliert oder so. Die haben zwar gesagt man soll sich anschnallen und die Sachen hoch packen oder so falls man nochmal kontrolliert wird, aber es jetzt eher die viertel Stunde die verloren geht. Für uns ist das jetzt nicht so schlimm, weil wir keinen wirklichen Zug kriegen müssen oder noch einen nächsten Bus, aber für die die noch einen Anschluss brauchen ist es glaub ich echt doof. Also es ist besser ohne rausziehen. Also ist jetzt auch das erste Mal, dass ich rausgezogen worden bin. Auf der einen Seite ist es gut, den Fahrer so zu überprüfen, dass der nicht zu viel fährt. Das finde ich schon okay. Also ich habe jetzt auch kein schlechtes Gefühl, wenn ich mit dem Bus fahre. Also ich habe jetzt auch keine Angst, wenn ich mit dem Bus oder dem Zug fahre. Ist mir eigentlich egal.“
  • O-Ton mit Torsten Jahnke, LKW-Fahrer: „ist normalerweise kein Problem. Wir werden oft angehalten. Und jetzt ist es zwar scheiße, weil ich einen Punkt kriege aber muss ich mit Leben. Ich habe gedacht er wäre weiter weg gewesen. Man kann es zwar durch die Begrenzungspfeiler sehen, aber erst war er schneller als ich, dann wurde er langsamer. Ja und dann bin ich rangefahren. Ja wegen Terminfrachten. Da entsteht der Druck denn. Da schnell hin, da schnell hin. Ich habe einen Abstandswarner da drinnen. Bloß wenn vor mir ein PKW reinzieht oder so, denn geht der voll in die Knie. Deswegen habe ich den auch ausgeschaltet. Ansonsten mit LKW zu LKW funktioniert das eigentlich, aber ich habe ihn ausgeschaltet, aber passiert. Wenn der hinter mir nicht aufpasst dann hängt der hinten drin. Habe ich alles schon gehabt. Der geht voll in die Knie dann der LKW. Deswegen habe ich ihn rausgenommen“

 

Teil 3: Mangelhafter Reisebus wird kontrolliert und Weiterfahrt untersagt

  • Reisebus und Fernbus werden kontrolliert
  • Lkw-Fahrer wird verwarnt
  • Fahrerkarte wird ausgelesen
  • Polizisten begutachten defekte Bremsanlage bei Reisebus
  • O-Ton mit Tino Liese, LKW-Fahrer: „Ertappt! Wie gesagt. Fehler – kann passieren. Soll nicht passieren, kann passieren. Ich bin zu dicht raufgefahren. Ist nun mal so. Naja was soll ich dazu sagen? Es gibt Leute, die übertreiben und es gibt Leute, die vernünftig fahren. Wenn du einen vor dir hast, der so übertreibt wie er, voll ran kriechen bei dem anderen, voll ran kriechen bei dem Vordermann und dann wieder bremsen. Dann läufst du ja automatisch mit auf. Was willst du machen? Dann biste mit drin, dann steckst du, aber wie gesagt. Was kannst du machen? Mit den ganzen Unfällen ich meine klar, könnte man noch mehr kontrollieren. Weil die Fahrer meist alle übermüdet sind, keine Ahnung. Ja, was soll ich sagen? Wir haben alle auch Familie. Da bist du froh, wenn du heile nach Hause kommst und emotional, muss ich sagen, ist es schon scheiße. Da fühlt man absolut scheiße als Kraftfahrer. Weil wir stehen jetzt wieder im dunklen Licht drin, weil es immer heißt nur wir, wir, wir. Aber im Endeffekt, nobody is perfect. Ich habe auch einen Kollegen verloren, auch tödlich und das ist schon heftig. Ich fahre ja jetzt schon ziemlich lange und wir haben uns zehn Jahre gekannt. Er war zwei Jahre jünger wie ich. Er war ein litauischer Fahrer, hat die Kontrolle verloren übers Fahrzeug und ist direkt tot gewesen. Hat den noch runtergelenkt von der Autobahn. Ja gut, wie gesagt. Da möchte ich auch nicht weiter drauf eingehen. Das ist schon schwer genug gewesen. Aber das hier, wie gesagt. Alles okay. Sollte nicht passiert, ist passiert.“
  • O-Ton mit Matthias Richert, Busfahrer: „ja, es ist im Endeffekt schon ein komisches Gefühl, wenn man so einen Streifenwagen am Straßenrand sieht, der dann losrollt. So ging es mir eben auch, da dachte ich gut, jetzt bist du fällig. Auf der anderen Seite lässt man alles so sekundenweise Revue passieren. Es ist alles okay, die Papiere sind alle da, Karte ist okay, Uhrzeiten sind eingehalten worden, der Bus ist technisch okay also kann dir im Endeffekt nichts passieren. Wir hatten eh vor, hier zu halten, deswegen ist es für uns auch kein Zeitverlust in dem Sinne. Ich finde es ist eine gute Sache. Es muss kontrolliert werden. Ich finde, so was könnte teilweise mehr kontrolliert werden. Es wird zum Teil noch zu viel Schindluder betrieben, es gibt noch zu viele schwarze Schafe und ich habe da überhaupt gar kein Problem mit. Jetzt von mir aus gehend, ich kann jetzt nicht für alle Busfahrer sprechen, habe ich festgestellt, die Zunahme im Schwerlastverkehr ist enorm. Das Problem für uns als Bus ist, dass der LKW fast genauso schnell wie der Bus mittlerweile ist, obwohl er ja eigentlich viel langsamer sein müsste. Bei uns ist technisch bei hundert km/h leider abgeriegelt. Bei dem LKW ist das leider nicht so. Deswegen haben wir auch schwere Probleme zu überholen und werden teilweise auch von LKWs überholt, was eigentlich gar nicht möglich ist. Und wir kriegen auch viel mit, da wir die gleiche Sichthöhe wie die haben, kriegen wir so mit, was in den Fahrerkabinen so abgeht. Da ist Handy-Gespiele, Laptop- Gespiele, Unachtsamkeit, schwanken. Vorhin hatten wir das erst wieder. Schwankender LKW, da war der Hänger schon fast auf meiner Seite. Es ist dramatisch und ich denke aber auch, dass die Fahrer da sehr unter Druck stehen. Das ist in der Branche sicherlich viel extremer als es bei uns Busfahrerin ist. Wir sind ein Unternehmen aus Gotha, Thüringen. Ich habe in Halle geladen und wir fahren jetzt nach Warnemünde. Drei Tage, Mittwoch geht es wieder zurück. Nicht ganz so gut meinen Fahrgästen gegenüber, da ich natürlich auch ein zeitliches Verlangen habe. Wir haben um 15 Uhr in Warnemünde einen großen Empfang, wo einige extra für anreisen. Den Termin können sie jetzt im Endeffekt jetzt abhaken. Und es ist irgendwo schon nicht so ein schönes Gefühl, muss ich ehrlich sagen. Und ich meine, ich muss auch ehrlich sagen, ich bin den Bus die ganze letzte Woche gefahren ich bin ihn am Samstag gefahren, da waren wir an der polnischen Ostsee. Wenn da wirklich jetzt technisch irgendwas gewesen wäre, hätte ich das schon lange gemerkt. Ich fahre ja nun nicht den ersten Tag. Auf der einen Seite finde ich das okay auf der anderen Seite, drei Stunden, dass auch den Fahrgästen zuzumuten. Wenn es jetzt irgendwas Gravierendes wäre, wenn jetzt irgendwas fest gewesen oder so, dann könnte ich es noch nachvollziehen. Man hätte auch so einen Mängelgutschein machen können, wie im PKW-Bereich machen können, sagen können: Hier kontrolliert das in ner Werkstatt, innerhalb einer Woche, stellt den Bus wieder vor. Dann wäre es im Endeffekt auch gut gewesen. Ja gut, müssen wir jetzt durch nützt nichts, gute Miene zum bösen Spiel.“
  • O-Ton mit Beatrix Lindeblatt, Busreisende: „ja, ich hab die Erfahrung auch gemacht. Ich glaub, ich habe es auch ein bisschen gehört wie unser Fahrer das erzählt hat. Es ist schon dramatisch was auf deutschen Straßen unterwegs ist an Gefahren. Ich fahre jeden Tag mindestens hundert Kilometer. Vorwiegend auch Autobahnen. Da wird dir himmelangst. Du vermeidest das auch, dran vorbei zu fahren. Ich finde das super, weiter so.“
  • O-Ton mit Toni Schildlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „ja, wir haben hier einen Reisebus, der ist unterwegs von Dresden Richtung Norden. Wir haben einen Defekt an der Bremsanlage festgestellt und den werden wir jetzt technisch untersuchen lassen. Ihr hört im Hintergrund so ein zischendes Geräusch, das ist ein Druckregler von der Bremsanlage. Hört sich in der Regel immer ein bisschen anders an als diese permanenten Geräusche. Wir haben Flüssigkeiten am Bremssystem, die austreten und das ist ein technischer Mangel dem wir erstmal auf den Grund gehen werden. Wir werden jetzt zu Gutachter fahren in der Werkstatt und uns die Sache zusammen anschauen. Die dürfen mit dem Bus jetzt nicht weiter mit, bis wir die Sache geklärt haben. Wir gehen mal grob von drei Stunden aus. Wenn wir gut sind, sind wir dann durch. Wir fahren jetzt erstmal zur nächstgelegenen Werkstätte. Dort wurde ein Gutachter schon hinbestellt. Wenn die Fahrgäste oder der Fahrer mit den Fahrgästen alles soweit geklärt haben setzten wir uns in unterwegs. Dann wird das Fahrzeug in der Werkstatt in eine Grube gefahren und werden wir einmal die komplette Bremsanlage durchtesten. Sollten die Mängel, die wir hier festgestellt haben, nicht bestätigt werden, dann kann die Weiterfahrt erstmal gestattet werden. Ansonsten wenn sie bestätigt werden durch einen Sachverständiger, dann werden wir die Weiterfahrt untersagen müssen und der Bus bleibt solange stehen, bis der Mangel behoben ist.“

 

Teil 4: weiterer O-Ton zum defekten Reisebus

  • Beamte besprechen sich vor Streifenwagen
  • Streifenwagen begleitet defekten Bus zur Werkstatt
  • O-Ton mit Toni Schidlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „also, wir haben das Problem mit der Bremsanlage. Die muss für eine gewisse Anzahl von Bremsungen ausreichen. Reicht es nicht aus, haben wir das Problem, dass eventuell die Bremsung für das Stauende nicht mehr reicht und der Bus ungebremst dort reinfährt. Im Rahmen der Busunglücke, wo Bremsanlagen versagt haben, ist das hier die absolute Vorlage dafür. Der Fehler ist hier, dass ständig Druckluft aus dem System abweicht und der Kompressor ständig arbeiten muss. Darauf ist er nicht ausgelegt. Dieser Dauerbetrieb führt zu technischen Mängeln, die zur Beeinflussung der Bremsanlage bis zum Komplettausfall führen. Schlimmstenfalls kann passieren, dass die Bremsanlage für drei Bremsungen ausreicht, aber eine vierte Bremsung nicht mehr zum Ziel führt und das Fahrzeug ungebremst ins Stauende in eine Kurve gerät oder auch aus einer Kurve fliegt. Für uns ist das ein Erfolg. Nicht, dass es eine statistische Erfassung ist, sondern, dass wir hier eine eventuelle Zeitbombe aus dem Verkehr gezogen haben, und wer ganz weit voraus denkt, auch ein paar Leben gerettet haben.“

 

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POL-H: Pattensen: Polizei sucht Zeugen nach illegalem Kraftfahrzeugrennen und schwerem Verkehrsunfall

Polizei Hannover - 15. Mai 2026 - 20:13
Hannover (ots) - Die Polizei Hannover sucht Zeugen eines schweren Verkehrsunfalls mit drei schwer verletzten Personen. Er ereignete sich am Donnerstag, 14.05.2026, in Pattensen. Ursache soll ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen gewesen sein. Ein ...

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