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POL-H: Groß Buchholz: 85-jähriger E-Scooter-Fahrer lebensgefährlich verletzt - Polizei sucht Zeugen
POL-H: Lehrte: Polizei ermittelt wegen Vergewaltigung - Zeuginnen und Zeugen gesucht
Mehrfamilienhaus nach Brand im Kellerbereich komplett verqualmt - Gebäude und Nachbarhaus müssen evakuiert werden,
Rettungsdienst betreut die Betroffenen, niemand muss jedoch ins Krankenhaus gebracht werden - Wasserversorgung des Hauses unterbrochen - Notunterkunft eingerichtet
13.08.26, 13:07 Uhr
Datum: Donnerstag, 13. August 2026, ca. 01:00 Uhr
Ort: Eilenburg, Landkreis Nordsachsen, Sachsen
(ah) Großeinsatz in Eilenburg in Nordsachsen in der Nacht zum Donnerstag: Nach einem Kellerbrand war ein Wohnblock so stark verqualmt, dass das komplette Gebäude und das Nachbarhaus evakuiert werden mussten. 41 Personen wurden vom Rettungsdienst mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftungen behandelt werden; niemand musste jedoch ins Krankenhaus gebracht werden.
Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen und belüftete das Haus. Da die Wasserversorgung unterbrochen wurde, ist der Wohnblock zunächst unbewohnbar. Eine Notunterkunft wurde in einer Sporthalle eingerichte. Die Brandursache ist noch unklar.
Magischer Moment der Verdunkelung am Flughafen Palma de Mallorca auf Kamera festgehalten - als die totale Sonnenfinsternis erreicht ist, geht ein Raunen durch die Menschenmenge (on Tape)
Beeindruckende Aufnahme vom Flughafen Palma de Mallorca
12.08.26, 20:41 Uhr
Datum: Mittwoch, 12. August 2026, 20:30 Uhr
Ort: Flughafen Palma de Mallorca, Europa
(jb) Ein seltenes Himmelsschauspiel gab es am Mittwochabend über Mallorca: Kurz vor Sonnenuntergang schiebt sich der Mond vollständig vor die Sonne und taucht Teile der Baleareninsel für kurze Zeit in Dunkelheit. Am Flughafen Palma de Mallorca tummelten sich die Menschen an den Scheiben der Flughalle. Um 20.30 Uhr konnten wir dann den magische Moment der Verdunkelung auf Kamera festhalten. Ein Raunen ging durch die Menge - dieser Anblick war einmalig.
POL-H: Nachtragsmeldung: 82-Jährige aus Hannover-Groß-Buchholz wieder da
Lichterloh entlang der Gleise: Zahlreiche Brände zwischen Krefeld-Oppum und Meerbusch fordern die Feuerwehr – Trockenes Stroh auf Feldern facht die Flammen an – Löscharbeiten gestalten sich schwierig – Brandursache ist noch völlig unklar
Feuerwehr im Großeinsatz – schwieriger Zugang – Löscharbeiten aufwändig – unklare Ursache
12.08.26, 17:30 Uhr
Datum: Mittwoch, 12. August 2026, 16:45 Uhr
Ort: Krefeld, Nordrhein-Westfalen
(th) Ein Güterzug mit vermutlich festgestellter Bremse hat am Mittwochnachmittag eine Serie von Bränden ausgelöst. Die Flammen wüteten entlang der Bahnstrecke von Neuss über Meerbusch bis nach Krefeld. Mehrere Feuerwehren befanden sich im Großeinsatz. Auch Landwirte eilten zur Hilfe.
Als wahrscheinliche Ursache gilt ein Güterzug, der von Neuss nach Krefeld unterwegs war. Eine festgegangene Bremse schlug offenbar Funken. Diese entzündeten die ausgetrocknete Böschung an unzähligen Stellen. Die Einsatzorte erstreckten sich bis nach Krefeld-Linn. Trockenes Stroh auf abgeernteten Feldern bot dem Feuer reichlich Nahrung.
Die Feuerwehren Krefeld und Meerbusch lösten Vollalarm aus. Auch Einsatzkräfte aus dem Kreis Viersen unterstützten die Löscharbeiten. Private Tankzüge halfen bei der Wasserversorgung. Doch die Helfer erhielten weitere unerwartete Unterstützung.
Landwirte aus der Umgebung kamen mit ihren Traktoren zu den Einsatzstellen. Sie gruben die Felder um und schufen so breite Brandschneisen. Damit verhinderten sie ein weiteres Ausbreiten des Feuers auf den Feldern.
Durch die enorme Hitze wurden mehrere Signalkabel der Bahn zerstört. Mitarbeiter der Deutschen Bahn sind vor Ort. Sie können mit den Reparaturen jedoch erst nach dem Ende der Löscharbeiten beginnen.
POL-H: Brandstiftung in Hannover-Südstadt verursacht Millionenschaden - Polizei sucht Zeugen
Rund 20 Hektar Waldfläche betroffen - hunderte Einsatzkräfte kämpfen weiterhin gegen Glutnester im Wald - steile Hanglage sorgt für aufwendige Nachlöscharbeiten - Feuer konnte eingedämmt werden, die Löscharbeiten dauern jedoch noch einige Zeit an -...
Ein Feuerwehrmann leicht verletzt - Anwohner versorgen die Einsatzkräfte mit Getränken und Essen - enorme sommerliche Hitze verlangt den Rettungskräften alles ab
12.08.26, 15:03 Uhr
Datum: Mittwoch, 12. August 2026, 14:30 Uhr
Ort: Zell am Harmersbach, Ortenaukreis, Baden-Württemberg
(ah) Der große Waldbrand mit rund 20 Hektar betroffener Fläche im Schwarzwald hält die Einsatzkräfte auch am Mittwoch, einen Tag nach dem Ausbruch des Feuers, weiter in Atem:
Zwar konnte der Brand inzwischen eingedämmt werden, doch von Entwarnung kann noch keine Rede sein. In dem schwer zugänglichen, steilen und unwegsamen Gelände am Hang dauern die aufwendigen Nachlöscharbeiten an. Ein enormes Kräfteaufgebot ist weiterhin vor Ort.
Feuerwehren aus der gesamten Region unterstützen die örtlichen Einsatzkräfte. Hinzu kommen Kräfte des Technischen Hilfswerks (THW), des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und der Bergwacht. Auch spezielle Fachberater für Waldbrand sind im Einsatz und unterstützen bei der Beurteilung der Lage und den weiteren Maßnahmen. Insgesamt sind weiterhin hunderte Einsatzkräfte gefordert.
Besonders die Nachlöscharbeiten sind körperlich anspruchsvoll. Immer wieder werden Glutnester entdeckt, die durch auffrischende Winde erneut angefacht werden können. Die Einsatzkräfte müssen deshalb die abgebrannte Waldfläche intensiv kontrollieren und bewässern. Das steile Gelände erschwert die Arbeiten zusätzlich.
Eine wichtige Unterstützung kommt dabei aus der Landwirtschaft. Landwirte sind mit Wasserfässern vor Ort und leisten einen erheblichen Beitrag zu den Nachlöscharbeiten. Im Minutentakt werden die Behälter herangeschafft, um Wasser an die Einsatzstellen zu bringen und die betroffenen Flächen gezielt zu bewässern. ,,Dieses Engagement ist für die Einsatzkräfte eine enorme Hilfe und verdient großen Respekt", so Alexander Zwick, Kommandant der Feuerwehr Zell am Harmersbach.
Auch die Bevölkerung steht hinter den Helferinnen und Helfern. Anwohner versorgen die Einsatzkräfte mit Getränken und Verpflegung. Feuerwehr, THW, Rettungsdienst, Bergwacht, Landwirtschaft und Bevölkerung arbeiten damit Hand in Hand – ein beeindruckendes Zeichen der Solidarität in einer außergewöhnlichen Einsatzlage.
Die sommerlichen Temperaturen machen den ohnehin belastenden Einsatz zusätzlich schwierig. Für die Feuerwehrleute und alle weiteren Helfer ist die Arbeit im steilen Gelände bei Wärme körperlich äußerst fordernd. Ein Feuerwehrangehöriger erlitt Kreislaufprobleme und wurde leicht verletzt. Die Nachlöscharbeiten werden noch einige Zeit andauern. Die Landstraße im betroffenen Bereich bleibt weiterhin gesperrt.
Auto geht während der Fahrt plötzlich in Flammen auf - Insassen stellen brennenden Wagen auf den Seitenstreifen und bringen sich in Sicherheit - Auto brennt komplett aus, das Feuer greift auf die trockene Vegetation im Straßengraben über
Feuerwehren im Einsatz - Insassen bleiben unverletzt - Autobahn zunächst voll gesperrt - langer Stau zwischen Pforzheim und Karlsruhe
12.08.26, 14:18 Uhr
Datum: Mittwoch, 12. August 2026, 11:30 Uhr
Ort: A8, Karlsbad - zwischen Pforzheim und Karlsruhe, Baden-Württemberg
(ah) Am Mittwochmittag ist es auf der A8 zwischen Pforzheim-West und Karlsbad, in Fahrtrichtung Karlsruhe zu einem Pkw-Brand gekommen.
Gegen 11.30 Uhr geriet ein Fahrzeug rund 600 Meter vor der Anschlussstelle Karlsbad in Brand.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Pkw bereits in Flammen und brannte vollständig aus. Auch ein im Kofferraum des Autos transportierter E-Scooter wurde in Mitleidenschaft gezogen.
Das Feuer griff zudem auf die angrenzende Böschung über, die ebenfalls in Brand geriet. Die Feuerwehr war mit zahlreichen Kräften vor Ort.
Die A8 musste in Fahrtrichtung Karlsruhe zunächst vollständig gesperrt werden. Inzwischen ist wieder eine Fahrspur für den Verkehr freigegeben. Es kommt weiterhin zu Verkehrsbehinderungen.
Nach bisherigen Informationen wurde bei dem Brand niemand verletzt.
Lastwagen prallt in Pannen-Lkw - Fahrerkabine abgerissen, Fahrer lebensgefährlich verletzt
Autobahn in Richtung Erfurt stundenlang gesperrt - Rettungshubschrauber im Einsatz
12.08.26, 12:32 Uhr
Datum: Mittwoch, 12. August 2026, ca. 07:00 Uhr
Ort: A4 Fahrtrichtung Erfurt, nahe AS Bucha, Thüringen
(ah) Ein schwerer Lkw-Unfall auf der A4 in Thüringen hat am Mittwoch für ein Verkehrschaos gesorgt. Ersten Angaben zufolgte war unwei der Anschlussstelle Bucha ein Lastwagen auf einen weiteren Lkw aufgefahren, der aufgrund einer Panne liegengeblieben war. Der Aufprall war so heftig, dass die Fahrerkabine des auffahrenden Fahrzeugs abgerissen wurde und ein regelrechtes Trümmerfeld auf der Autobahn entstand.
Der Fahrer des hinteren Lkw erlitt lebensbedrohliche Verletzungen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Aufgrund des Unfalls musste die Autobahn in Richtung Erfurt für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau.
Dramatische Niedrigpegel lassen Boote in Koblenzer Sportboothafen auf dem Trockenen zurück - Rhein bei Boppard durch riesige "Sandbank" praktisch zweigeteilt
Aktuelle Bilder zum Niedrigwasser vom Mittwoch
12.08.26, 12:11 Uhr
Datum: Mittwoch, 12. August 2026, 12:11 Uhr
Ort: Koblenz und Boppard, Rheinland-Pfalz
(ah) Die Pegelstände des Rheins fallen weiter - und sorgen für dramatische Bilder: In einem Sportboothafen in Koblenz ist das Wasser inzwischen so weit zurückgegangen, dass dorf die meisten Boote inzwischen buchstäblich auf dem Trockenen liegen. Nahe des rund 20 Kilometer entfernten Boppard ist der sonst so gewaltige Fluss nun praktisch zweigeteilt, da in der Mitte der Pegel so weit gesunken ist, dass dort eine riesige "Sandbank" entstanden ist. Niederschläge, die neues Wasser bringen, sind zudem für die nächsten Tage nicht in Sicher - wohl aber eine Hitzewelle. Keine guten Aussichten.
Ansturm auf Schutzbrillen für die Sonnenfinsternis
Menschen reisen teils über 70 Kilometer an, um eine der begehrten Brillen zu bekommen - Bilder und O-Töne von einem Fachhändler im Saarland - "Haben mit so einem großen Ansturm nicht gerechnet"
12.08.26, 11:28 Uhr
Datum: Mittwoch, 12. August 2026, ca. 11:00 Uhr
Ort: Sulzbach, Regionalverband Saarbrücken, Saarland
(ah) Die anstehende Sonnenfinsternis wirft ihre Schatten voraus: Der Andrang nach den Schutzbrillen, die für das Bestaunen des Spektakels unbedingt erforderlich sind, ist riesieg. Die Brillen sind vielerorts ausverkauft und so verbreiten sich Meldungen über Geschäfte, die noch Bestände haben, über die Sozialen Medien wie ein Lauffeuer.
Vor einem solchen Geschäft im saarländischen Sulzbach etwa bildete sich am Mittwochvormittag eine mehrere hundert Meter lange Schlange. Kunden reisten teils von weit her an und nahmen Wartezeiten von rund einer Stunde in Kauf, um für 30 Euro ein Fünferpack der begehrten Brillen zu bekommen. Jetzt muss am Abend nur noch das Wetter mitspielen...
POL-H: Sicherheitsbericht 2025: Hannover wird sicherer - Polizei, Stadt und aha arbeiten eng zusammen
Hölzerner Anbau von Jugendcafé steht in Vollbrand – Enorme Hitze lässt Scheiben des Hauptgebäudes bersten – Dichter Rauch breitet sich in die Innenräume aus – Löschangriff der Feuerwehr verhindert Übergreifen der Flammen auf Hauptgebäude und...
Zum Brandzeitpunkt befanden sich keine Personen im sozialen Treffpunkt
12.08.26, 07:38 Uhr
Datum: Mittwoch, 12. August 2026, 01:40 Uhr
Ort: Marienhafe, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(jb) Ein nächtlicher Brand hat im Zentrum von Marienhafe den Anbau eines Jugendcafés zerstört. Gegen 1:41 Uhr in der Nacht zu Mittwoch wurden die Einsatzkräfte alarmiert, als der hölzerne Anbau, in dem sich auch der Hintereingang des Gebäudes befindet, bereits in Vollbrand stand. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich keine Personen in dem sozialen Treffpunkt, in dem Jugendliche von Sozialarbeitern betreut werden. Durch die enorme Hitzeentwicklung platzten Fensterscheiben des Hauptgebäudes, und dichter Rauch zog in die Innenräume. Das Feuer selbst blieb jedoch auf den Anbau beschränkt. Die Feuerwehr verhinderte durch einen gezielten Löschangriff ein Übergreifen der Flammen auf das Hauptgebäude des Jugendcafés sowie auf eine direkt angrenzende Turnhalle. Verletzte gab es nicht. Die Polizei hat die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache sowie zur Schadenshöhe aufgenommen.
Flammen breiten sich von Straße in trockenen Waldhang aus – Feuerwehr und Landwirte kämpfen in der Nacht mit großem Kräfteaufgebot gegen Übergreifen auf Gebäude – Bewohner von zwei Wohnhäusern müssen evakuiert werden - mehrere Waldbrände im Schwarzwald...
Kreisbrandmeister appeliert an die Vernunft der Menschen: ,,Werfen Sie keine brennenden Zigaretten in die Natur - die enorme Trockenheit sorgt für verheerende Waldbrände"
12.08.26, 02:08 Uhr
Datum: Mittwoch, 12. August 2026, 00:30 Uhr
Ort: Gengenbach, Ortenaukreis, Baden-Württemberg
(jb) In der Nacht auf Mittwoch ist in Gengenbach-Schwaibach im Ortenaukreis ein weiterer Waldbrand ausgebrochen. Zwei Wohnhäuser mussten evakuiert werden.
Wie Bernhard Frei, Kreisbrandmeister im Ortenaukreis mitteilte, liefen die Flammen von der Straße aus in den angrenzenden Wald und anschließend den Hang hinauf. Dabei gerieten auch zwei Wohnhäuser in Gefahr. Die Feuerwehr rückte mit einem größeren Kräfteaufgebot an und begann gemeinsam mit unterstützenden Landwirten umgehend mit der Brandbekämpfung.
,,Aufgrund der unmittelbaren Nähe der Flammen zu den Wohnhäusern wurden die Bewohner vorsorglich aus den Gebäuden evakuiert", so der Kreisbrandmeister. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich darauf, ein Übergreifen der Flammen auf die Häuser zu verhindern und die Gebäude zu schützen.
Mit zahlreichen Rohren wurde der Waldbrand von mehreren Seiten bekämpft. Unterstützt wurden die Feuerwehren dabei von Landwirten, die mit ihren Fahrzeugen und Wasser bei den umfangreichen Löscharbeiten halfen. Die trockene Vegetation und die Hanglage erschwerten den Einsatz zusätzlich.
Der Brand reiht sich in eine derzeit angespannte Lage im Schwarzwald ein. Aktuell lodern in der Region mehrere Wald- und Vegetationsbrände, wodurch die Feuerwehren stark gefordert sind.
Der Kreisbrandmeister appellierte angesichts der anhaltenden Trockenheit eindringlich an die Bevölkerung, keine brennenden Gegenstände in die Vegetation zu werfen. Bereits kleine Zündquellen könnten unter den derzeitigen Bedingungen schnell einen größeren Brand auslösen.
Auch Landrat Thorsten Erny war vor Ort und machte sich ein Bild von der Einsatzlage. Er dankte den Feuerwehren und den unterstützenden Landwirten für ihren Einsatz und betonte, dass diese angesichts der Vielzahl der derzeitigen Brände derzeit „Unmenschliches leisten“. Die Löscharbeiten dauerten in der Nacht weiter an.
An Traktor angehängt Ballenpresse fängt bei Erntearbeiten Feuer – Landwirtschaftliches Gespann steht bei Ankunft der Feuerwehr in Vollbrand – Flammen greifen schnell auf Traktor über – Fahrer rettet sich unverletzt ins Freie – Einsatzkräfte verhindern...
Explodierende Reifen und brennendes Stroh erschwerten Einsatz – Totalschaden an beiden Maschinen
12.08.26, 00:36 Uhr
Datum: Dienstag, 11. August 2026
Ort: Kotzen, Landkreis Havelland, Brandenburg
(jb) Ein technischer Defekt hat am Dienstagabend auf einem Feld zwischen Kotzen und Nennhausen zum Brand eines Traktors und einer Ballenpresse geführt. Das landwirtschaftliche Gespann stand beim Eintreffen der Feuerwehr in Vollbrand. Bei Erntearbeiten geriet die angehängte Ballenpresse aus bislang ungeklärter Ursache in Brand. Die Flammen griffen rasch auf den Traktor über. Der Fahrer konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieb unverletzt. Ein weiteres Übergreifen des Brandes auf das Stoppelfeld wurde verhindert. Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren löschten die beiden Arbeitsmaschinen unter Atemschutz sowie unter Einsatz von Löschschaum und Wasser ab. Aufgrund im Feuer explodierender Reifen und brennenden Strohs im Inneren der Presse zogen sich die Löscharbeiten längere Zeit hin. An den Maschinen entstand Totalschaden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Zug erfasst Pkw im Gleisbereich – Wagen durch heftigen Aufprall schwer deformiert – Autofahrerin schwer eingeklemmt – 40 Einsatzkräfte ziehen Pkw von Zug weg – Aufwendige technische Rettung mit hydraulischem Gerät – Motorblock muss abgekippt werden, um...
Bundespolizei ermittelt zur Unfallursache – Bahnstrecke und Übergang komplett gesperrt
12.08.26, 00:22 Uhr
Datum: Dienstag, 11. August 2026, 19:00 Uhr
Ort: Reichelsheim, Wetteraukreis, Hessen
(jb) Bei einem schweren Zusammenstoß an einem Bahnübergang in der Bad Nauheimer Straße in Reichelsheim ist am Dienstagabend eine Autofahrerin lebensgefährlich verletzt worden. Um kurz nach 19:00 Uhr erfasste ein Zug den Pkw der Frau im Gleisbereich. Die Autofahrerin wurde in dem stark deformierten Wrack eingeklemmt. Rund 40 Einsatzkräfte von vier Stadtteilfeuerwehren zogen den Pkw zunächst vom Zug weg und befreiten die Frau in einer aufwendigen technischen Rettung mit schwerem hydraulischem Gerät. Um ihre Beine freizubekommen, musste unter anderem der Motorblock abgekippt werden. Der Rettungshubschrauber „Christoph Mittelhessen“ flog die Schwerverletzte in kritischem Zustand in eine Klinik nach Gießen. Im Zug befanden sich zum Unfallzeitpunkt 14 Fahrgäste, von denen drei leichte Verletzungen erlitten, eine Krankenhausbehandlung jedoch ablehnten. Der Triebfahrzeugführer verletzte sich ebenfalls und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Notfallseelsorger betreuten die Kräfte vor Ort. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen zur bislang unklaren Unfallursache aufgenommen. Die Bahnstrecke und der Übergang blieben bis auf Weiteres gesperrt.
Lastwagen voller Reifen steht auf der Autobahn in Flammen (on Tape) - starke Rauchwolke sorgt für Sperrung der A5 in beide Fahrtrichtungen - Brand greift auf Böschung und Wald über - Feuerwehren im Großeinsatz
Zugmaschine kann abgekoppelt und in Sicherheit gebracht werden, der Auflieger steht jedoch in Vollbrand - Löscharbeiten dauern am Abend an
11.08.26, 18:20 Uhr
Datum: Dienstag, 11. August 2026, 16:30 Uhr
Ort: A5, Rastatt, Fahrtrichtung Basel, Baden-Württemberg
(th) Ein brennender Lastwagen sorgt am Dienstagnachmittag auf der A5 bei Rastatt für einen kilometerlangen Stau.
Ein mit Reifen beladener Lastwagen. geriet am späten Nachmittag in Brand und stand nach Angaben der Polizei beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits in Vollbrand. Die Zugmaschine konnte vom Auflieger im letzten Moment abgehängt und in Sicherheit gebracht werden. Eine weithin sichtbare schwarze Rauchsäule stieg über der Autobahn auf.
Das Feuer brach gegen 16.30 Uhr aus. Der Lastwagen war in Richtung Basel unterwegs. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste die Autobahn jedoch in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden. Auch die Fahrbahn in Richtung Karlsruhe war von der Sperrung betroffen.
Die Ursache des Brandes war zunächst unklar. Ebenso gab es zunächst keine Angaben dazu, wann die Autobahn wieder freigegeben werden kann. Die enorme Hitze forderte langwierige Löscharbeiten und einen enormen Kräfteansatz der Feuerwehren.
Durch die Vollsperrung bildeten sich auf der A5 in beiden Richtungen kilometerlange Staus. Auch auf den Umleitungsstrecken kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Zwei Waldstücke in Hanglage in Biberach und Zell am Harmersbach steht in Flammen - starke Rauchwolke liegt über den Wäldern, Flammen lodern am Boden - umliegende Feuerwehren im Großeinsatz, auch Landwirte helfen beim Löschen
Zwei Waldbrände in geringer Entfernung binnen kurze Zeit ausgebrochen - Hanglage erschwert die Löscharbeiten - Polizeihubschrauber ebenfalls im Einsatz
11.08.26, 17:25 Uhr
Datum: Dienstag, 11. August 2026, 15:30 Uhr
Ort: Biberach und Zell am Harmersbach, Ortenaukreis, Baden-Württemberg
(ah) Seit Dienstagnachmittag bekämpfen Einsatzkräfte der Feuerwehren Waldbrände in Zell am Harmersbach und an der B 33 zwischen Biberach und Haslach.
Gegen 15:30 Uhr wurde der Brand nahe der Bundesstraße gemeldet. Hierauf musste die Prinzbacher Straße, parallel zwischen Waldstück und Bundesstraße verlaufend, gesperrt und der Verkehr auf der B 33 vorsichtshalber verlangsamt werden.
Um 16:25 Uhr wurde der Feuerwehr und der Polizei ein weiterer Brand in Zell am Harmersbach gemeldet. Hier brennt ebenfalls in Hanglage ein Teil des Waldes. Aufgrund der Einsatzmaßnahmen ist die L 94 zwischen Kreisverkehr Zeller Straße/Eisensprung und Hauptsraße/Unterentersbacher Straße gesperrt.
Aufgrund des unwegsamen Geländes wird an beiden Brandorten auch ein Polizeihubschrauber zeitweise in den Einsatz kommen, um die Einsatzkräfte der Feuerwehr zu unterstützen und gegebenenfalls sich in betroffenen Wäldern befindliche Wanderer und Freizeitsportler auszuschließen. Die Ursachen der Brände sind derzeit noch unklar.
Wer keine Sonnenfinsternis-Brille ergattern konnte, wurde erfinderisch - Zahlreiche Menschen strömen am Abend auf Anhöhe um Spektakel zu bestaunen (on tape und im O-Ton) - Teilweise wird mit aus Müslipackungen gebastelter Schutzbrille in den Himmel...
Umfangreicher, reportagenartiger Dreh mit mehreren O-Tönen
11.08.26, 14:52 Uhr
Datum: Mittwoch, 12. August 2026, 20:00 Uhr
Ort: Emden, Niedersachsen
(jb) Ein seltenes Spektakel am Nordseehimmel: Am Mittwochabend erlebte Deutschland eine partielle Sonnenfinsternis. In Emden strömten Tausende Schaulustige, Astronomie-Begeisterte und Familien auf den Friesenhügel, um das Himmelsereignis gemeinsam zu verfolgen. Der Andrang war riesig – und wer nicht rechtzeitig eine Schutzbrille gekauft hatte, musste erfinderisch werden. Ob vorab online bestellt, in letzter Minute beim Optiker ergattert oder kreativ selbst gebastelt: Ohne den passenden Schutz ging gar nichts, um die Netzhaut zu schonen. Auch Fotografen schützten ihre empfindliche Kameratechnik mit speziellen Solarfolien. Neben hochmodernem Equipment gab es aber auch liebevolle Nostalgie zu bestaunen: Ein Ausziehteleskop aus den 1970er-Jahren projizierte das Sonnenbild auf ein Stück Pappe. Auf der Anhöhe ging es allerdings nicht nur um Staunen und Picknick-Atmosphäre. Die Hochschule Emden/Leer und der Astronomieclub Ostfriesland nutzten den klaren Abend für eine Live-Messung. Das Wetter spielte mit, bevor am späten Abend schließlich Wolken aufzogen. Für die Besucher vor Ort war das Zusammentreffen von Sonnenfinsternis und den zeitgleichen Perseiden-Sternschnuppen ein rundum gelungenes Highlight – ein Naturerlebnis, das man so schnell nicht wiedersieht.

