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POL-H: Schwerer Verkehrsunfall auf der L 401 bei Barsinghausen - zwei Kleinkinder schwer verletzt
POL-H: Südstadt-Bult: Zeugen nach Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw gesucht: Wer hatte Grün?
POL-H: Oststadt: Tatverdächtiger nach Wohnungseinbruch auf frischer Tat festgenommen
Fahrer von Lastwagen-Gespann wendet auf Bundesstraße und übersieht dort fahrenden VW - Kleinwagen kracht mit voller Wucht in den Anhänger des Lastwagens und wird total zerstört - VW-Fahrer muss mit schweren Verletzungen von der Feuerwehr befreit werden
Lastwagen wird in Graben geschleudert - großes Trümmerfeld auf der Bundesstraße - Feuerwehr und Rettungskräfte im Einsatz - Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen
24.08.26, 01:34 Uhr
Datum: Sonntag, 23. August 2026, 23:15 Uhr
Ort: B3, Weingarten - Bruchsal, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
(ch) Am Sonntagabend ist es gegen 23.15 Uhr auf der B3 bei Weingarten im Landkreis Karlsruhe zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen.
Wie ein Sprecher der Polizei Karlsruhe in der Nacht mitteilte, stand ein Lastwagen mit Anhänger auf einem dortigen Parkplatz und wollte mit seinem Gespann wenden, um anschließend in Richtung Bruchsal-Untergrombach weiterzufahren. Dabei übersah der Lkw-Fahrer offenbar einen herannahenden VW-Fahrer, der aus Richtung Bruchsal-Untergrombach kam.
Der VW prallte mit großer Wucht gegen den Anhänger des Lastwagens und wurde durch die Kollision mehrere Meter zurückgeschleudert. Der Fahrer des Autos wurde in seinem Fahrzeug eingeschlossen und musste von den Einsatzkräften mit technischem Gerät befreit werden. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der VW wurde bei dem Unfall vollständig zerstört. Der Fahrer des Lastwagens blieb unverletzt.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Anhänger des Lkw in den angrenzenden Graben geschleudert. Über die gesamte Fahrbahn verteilten sich Trümmerteile und Betriebsstoffe. Feuerwehr und weitere Rettungskräfte waren mit einem größeren Aufgebot im Einsatz.
Die B3 musste für die Dauer der umfangreichen Bergungs- und Aufräumarbeiten vollständig gesperrt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
Mit zwei Personen besetzter Subaru rast durch die Altstadt, kracht durch Außenbereich von Gastronomie, schiebt Tische und Stühle zur Seite und fliegt anschließend durch Metallgelände in ein Fenster eines Wohngebäudes - beide Insassen erleiden schwere...
Feuerwehr und Rettungskräfte im Großeinsatz - wie durch ein Wunder werden keine unbeteiligte Personen verletzt - THW rückt an um Statik des Hauses zu begutachten - Unfallursache noch unklar
23.08.26, 19:44 Uhr
Datum: Sonntag, 23. August 2026, 18:00 Uhr
Ort: Bamberg, Oberfranken, Bayern
(th) In der Bamberger Altstadt hat sich am Sonntagabend ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Dabei wurden der Fahrer eines Subaru und seine Beifahrerin schwer verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen war das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit auf der Straße „Am Knöcklein“ bergabwärts unterwegs, als es aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam.
Der Subaru raste zunächst in den Außenbereich einer Gastronomie und erfasste dort Tische und Stühle. Zum Zeitpunkt des Unfalls hielten sich glücklicherweise keine Gäste an der betroffenen Tischgarnitur auf. Anschließend durchbrach das Fahrzeug ein Metallgeländer, überquerte einen tiefer gelegenen Fußweg und prallte frontal gegen ein dortiges Wohngebäude.
Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass die Außenwand des Hauses größtenteils durchbrochen wurde. Der Subaru blieb mit seiner Front im Gebäude stecken. Beide Insassen erlitten schwere Verletzungen und wurden nach der Erstversorgung vor Ort in ein Krankenhaus gebracht.
Durch den Unfall flogen zudem Metallteile durch die Luft. Diese beschädigten ein weiteres Fahrzeug erheblich und zerstörten dessen Windschutzscheibe. Am getroffenen Gebäude wurden mehrere Risse festgestellt. Deshalb wurde ein Baufachberater des THW hinzugezogen, um die Statik des Hauses zu überprüfen und mögliche Sicherungsmaßnahmen zu beurteilen.
Die Einsatzkräfte sperrten den Bereich ab und kümmerten sich um die Sicherung der Unfallstelle. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Warum der Subaru von der Fahrbahn abkam und mit welcher Geschwindigkeit er tatsächlich unterwegs war, ist Gegenstand der weiteren Untersuchungen.
Motorradfahrer (50) verliert in scharfer Kurve die Kontrolle und prallt frontal mit entgegenkommendem Mercedes zusammen - Biker stürzt und erleidet tödliche Verletzungen - Notfallseelsorger kümmern sich um Zeugen am Unfallort
Rettungskräfte im Einsatz - Kreisstraße stundenlang voll gesperrt
23.08.26, 17:03 Uhr
Datum: Sonntag, 23. August 2026, 13:14 Uhr
Ort: Seebach, Ortenaukreis, Baden-Württemberg
(th) Am Sonntagnachmittag gegen 13:14 Uhr, befuhr der 50-jährige Fahrer eines Kraftrades, Marke Suzuki, die Allerheiligenstraße bei Seebach (K5370) in Fahrtrichtung Ruhestein.
Aus bislang ungeklärter Ursache kam er in einer scharfen Kurve zu Fall und kollidierte anschließend mit einem ordnungsgemäß entgegenkommenden Pkw Mercedes. Sofort eingeleitete Reanimationsmaßnahmen brachten nicht den erwünschten Erfolg, er erlag seinen Verletzungen noch an der Unfallstelle.
Die Allerheiligenstraße musste voll gesperrt werden. Notfallseelsorger kümmerten sich vor Ort um die Begleitung des verunfallten Bikers und den Autofahrer.
Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 10000 Euro.
Familie mit drei Kindern bei heftiger Kollision an Kreuzung verletzt – VW Sharan kracht in abbiegenden Dacia – Rettungshubschrauber fliegt Kind in Spezialklinik
Vorfahrtsfehler löst Großeinsatz aus
23.08.26, 13:51 Uhr
Datum: Sonntag, 23. August 2026, 11:00 Uhr
Ort: Aurich, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(th) Bei einem schweren Verkehrsunfall in Aurich-Brockzetel sind am Sonntagvormittag sieben Menschen verletzt worden. Unter den Verletzten befanden sich drei Kinder. Im Kreuzungsbereich der Brockzeteler Straße kollidierte ein geradeausfahrender VW Sharan mit einem einbiegenden Dacia. Ein mutmaßlicher Vorfahrtsfehler löste einen Großeinsatz für die Rettungskräfte aus.
Der Unfall ereignete sich gegen 11 Uhr. Eine Dacia-Fahrerin wollte mit ihrem Beifahrer nach links abbiegen. Dabei übersah sie offenbar den von links kommenden VW Sharan. Dessen Fahrer war mit seiner Familie auf dem Weg in Richtung Ardorf (Landkreis Wittmund). Er konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte mit Wucht auf den Kleinwagen.
Im VW saßen neben dem Fahrer eine Frau sowie drei Kinder. Durch die Kollision wurden alle fünf Insassen des Familienvans verletzt. Die beiden Erwachsenen im Dacia wurden ebenfalls verletzt. Glücklicherweise war niemand in den Wracks eingeklemmt. Sönke Geiken, Sprecher der Feuerwehr Aurich, bestätigte: „Zunächst gemeldet war, dass noch Personen eingeschlossen sein sollten. Das hat sich glücklicherweise nicht bestätigt.“
Der Rettungsdienst löste einen „Massenanfall von Verletzten“ aus. Mehrere Rettungswagen und Notärzte eilten zur Unfallstelle. Auch ein Rettungshubschrauber landete. „Eines der verletzten Kinder ist zur weiteren Abklärung mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen worden“, so Geiken. Der Vater begleitete das Kind. Die übrigen Verletzten kamen in umliegende Krankenhäuser.
Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und klemmte die Fahrzeugbatterien ab. Die Einsatzkräfte streuten zudem auslaufende Betriebsstoffe ab. Der VW Sharan kam erst nach fast 200 Metern zum Stehen. Die Straße war für die Rettungs- und Bergungsarbeiten für längere Zeit voll gesperrt.
POL-H: Zeugenaufruf: Fahrradfahrer bei Verkehrsunfall in Hannover-Mitte leicht verletzt - Wer hatte Grün?
Mehrere Fahrzeuge stehen im Parkhaus in der Karlsruher Innenstadt in Flammen - starke Rauchwolke steigt auf - Feuerwehr mit zahlreichen Kräften im Großeinsatz
Brandursache unklar - Löscharbeiten dauern am Nachmittag an - mehrere Personen werden vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht
22.08.26, 17:34 Uhr
Datum: Samstag, 22. August 2026, 15:30 Uhr
Ort: Karlsruhe, Baden-Württemberg
(th) Großeinsatz am Samstagnachmittag im Parkhaus an der Amalienstraße in der Karlsruher Innenstadt-West:
Gegen 15.30 Uhr gingen bei den Einsatzkräften mehrere Notrufe ein. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen zwei Fahrzeuge bereits in Vollbrand, ein weiteres Auto hatte ebenfalls Feuer gefangen.
Durch den Brand entwickelte sich eine massive Rauchentwicklung, die sich über die gesamte Straße ausbreitete. Mehrere Trupps unter Atemschutz gingen zur Brandbekämpfung vor und konnten die Flammen bekämpfen. Zur Unterstützung der Einsatzmaßnahmen war auch der ABC-Zug vor Ort.
Die Polizei rückte mit starken Kräften an und sperrte den Bereich rund um das Parkhaus weiträumig ab. Insgesamt waren 38 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und 39 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr mit insgesamt 19 Fahrzeugen vor Ort.
Der Rettungsdienst sichtete vier Erwachsene und ein Kind. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Die genaue Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen dazu laufen.
Polizeieinsatz wegen Schüssen - Senior (71) feuerte mutmaßlich mit Platzpatronen im eigenen Garten - Einsatzkräfte verschaffen sich Zutritt - Waffen nach Schussabgabe beschlagnahmt
Gefahrenlage nach Schüssen am Abend beendet
22.08.26, 00:49 Uhr
Datum: Freitag, 21. August 2026, 17:30 Uhr
Ort: Berglicht, Landkreis Bernkastel-Wittlich, Rheinland-Pfalz
(jb) Ein Schusswaffeneinsatz hat am Freitagabend für eine mehrstündige Sperrung in Berglicht gesorgt. Gegen 17:30 Uhr hatten besorgte Anwohner Knallgeräusche aus dem Garten eines Anwesens an der Hauptstraße gemeldet und die Polizei alarmiert. Da eine akute Gefahrenlage oder Straftat nicht ausgeschlossen werden konnte und bekannt war, dass der dort wohnende 71-jährige Mann legal im Besitz mehrerer Schusswaffen ist, riegelten die Einsatzkräfte den Bereich weiträumig ab. Gegen 21:30 Uhr verschaffte sich die Polizei schließlich Zutritt zum Gebäude und traf die beiden dort lebenden Bewohner unverletzt an. Nach ersten Ermittlungsergebnissen hatte der 71-Jährige am frühen Abend im Garten mutmaßlich mit Platzpatronen geschossen. Die Beamten stellten sämtliche im Haus befindlichen legalen Schusswaffen sicher. Die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen des Vorfalls dauern an.
Feuer-Inferno in Bergheim – 50 Gitterboxen mit Elektroschrott geraten in Brand – Flammen greifen auf Lagerhalle über – Massive Rauchwolke und Explosionsgefahr
Warnung an die Bevölkerung – Feuerwehr im Großeinsatz – Autobahn gesperrt
21.08.26, 21:11 Uhr
Datum: Freitag, 21. August 2026, 18:20 Uhr
Ort: Bergheim, Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen
(th) Bei einem Großbrand auf einem Recyclinggelände in Bergheim-Paffendorf kämpfen seit Freitagabend über 100 Feuerwehrleute gegen die Flammen. Aus noch ungeklärter Ursache waren rund 50 Gitterboxen mit Elektroschrott in Brand geraten. Das Feuer griff schnell auf eine angrenzende Lagerhalle über. Die Einsatzkräfte sind mit einem massiven Löschangriff vor Ort. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.
Eine riesige schwarze Rauchwolke steht über dem Gewerbegebiet. Sie ist weithin sichtbar. Immer wieder erschüttern Explosionen die Umgebung. Feuerwehrsprecher Sebastian Draxl berichtet von der Anfangsphase. "Es hat sich ja so ein bisschen angehört wie an Silvester", so Draxl. "In der Anfangsphase flogen hier teilweise auch Teile durch die Gegend." Für die Einsatzkräfte bestand eine hohe Verletzungsgefahr.
Die Feuerwehr löste Stadtalarm für Bergheim aus. Alle zehn Einheiten sind im Einsatz. Ein Innenangriff musste frühzeitig abgebrochen werden. "Das mussten wir dann aber abbrechen, da teilweise schon Deckenteile runterkamen", erklärt der Sprecher. Nun konzentrieren sich die Kräfte auf den Löschangriff von außen. Drei Drehleitern sind dafür im Einsatz.
Die Autobahn A61 wurde in Richtung Venlo komplett gesperrt. Die Rauchwolke zog direkt über die Fahrbahn. Zudem kam es zu gefährlichen Fahrmanövern von Schaulustigen. Über die Warn-App NINA wurde die Bevölkerung informiert. Es besteht eine massive Geruchsbelästigung. Eine Gesundheitsgefahr geht von dem Rauch aber nicht aus. Die Löscharbeiten werden voraussichtlich die ganze Nacht andauern.
POL-H: Nachtragsmeldung: 84-Jährige nach Raub in Isernhagen-Altwarmbüchen verstorben
Unwetter lässt Spur der der Verwüstung im Vogelsbergkreis zurück - Scheunen zerstört, Dächer von Häusern abgedeckt, Bäume abgebrochen, tonnenschwerer Futtermischwagen umgerissen
Ausmaß der Schäden noch nicht absehbar - Umfangreiche Aufräumarbeiten - Feuerwehr: "Schlitz hat es heftig erwischt"
20.08.26, 08:51 Uhr
Datum: Donnerstag, 20. August 2026, ca. 05:00 Uhr
Ort: Schlitz-Ützhausen, Vogelsbergkreis, Hessen
(ah) Auch in Osthessen haben Unwetter in der Nacht zum Donnerstag erhebliche Zerstörungen angerichtet. Im Schlitzer Ortsteil Ützhausen blieb am Morgen eine regelrechte Spur der Verwüstung zurück: Scheunen wurden zerstört, Hausdächer abgedeckt, Bäum brachen ab und sogar ein tonnenschwerer Futtermischwagen wurde umgerissen.
Das Ausmaß der Schäden ist noch nicht absehbar. Umfangreiche Aufräumarbeiten laufen. Ob es sich um einen Tornado, einen Downburst oder extrem heftige Unwetterböen handelte, muss noch geklärt werden,
Starkregen setzt Straßen unter Wasser und sorgt für begrenzte Sicht auf der Autobahn
19.08.26, 20:13 Uhr
Datum: Mittwoch, 19. August 2026, 19:30 Uhr
Ort: Köln-Raderthal, Nordrhein-Westfalen
(tz) Eine Unwetterfront ist am Mittwochabend über NRW und Köln gezogen und hat für etwas Abkühlung gesorgt. Der Regen war allerdings gleich so heftig, dass die Kanalisation die Massen nicht mehr fassen konnte und das Wasser kurzzeitig auf den Straßen stehen blieb. Auf den Autobahnen sorgte der Starkregen außerdem für eingeschränkte Sicht.
Dächer aufgerissen (on tape) - Verheerender Wirbelsturm fordert drei Verletzte - 60 Meter breite Schneise der Verwüstung in Wohngebiet - Fünf Wohnblöcke schwer beschädigt und Dach einer Kindertagesstätte abgedeckt - Bäume knicken um wie Streichhölzer...
Schäden erinnern Einsatzkräfte an Orkan „Kyrill“ (im O-Ton)- Anwohner: "Von da hinten flogen die Teile 30 Meter hoch"
19.08.26, 19:59 Uhr
Datum: Mittwoch, 19. August 2026, 17:15 Uhr
Ort: Fürstenwalde, Landkreis Oder-Spree, Brandenburg
(tz/jb) Ein rotierender Riese am Himmel - und binnen Sekunden bricht Chaos aus. Mittwochnachmittag, kurz nach 17 Uhr im brandenburgischen Fürstenwalde: Was Anwohner filmen, wird von Meteorologen kurz darauf bestätigt: Ein echter Tornado wütet mitten im Wohngebiet. Nur wenige Minuten dauert der Spuk, doch die Spur der Verwüstung ist enorm. Dächer werden aufgerissen, mächtige Bäume knicken um wie Streichhölzer. Trümmerteile schlagen in Fassaden und parkende Autos ein. Ein 18-jähriger Fahrer wird in seinem Wagen von einem umstürzenden Baum eingeklemmt – die Einsatzkräfte müssen ihn befreien. Er kommt ins Krankenhaus. Insgesamt gibt es drei Verletzte. Besonders schwer trifft es den Paul-Frost-Ring. Hier zog die Windhose eine rund 50 bis 60 Meter breite Schneise der Zerstörung. Fünf Wohnblöcke sind schwer beschädigt – und sogar das Dach einer Kindertagesstätte wird teils abgedeckt. Matthias Gädik von der Freiwilligen Feuerwehr Fürstenwalde meint: „Ein enormer Schaden für diese Fläche. Bäume umgeknickt, Autos beschädigt, ein Kitadach abgedeckt – das ist absolut nicht alltäglich. Wir haben hier eine Schadensschneise von rund 50 bis 60 Metern Breite, vor allem am Paul-Frost-Ring. Vier Wohnblöcke sind fast über die gesamte Dachfläche beschädigt. So ein eng begrenztes Schadensbild haben wir vergleichbar zuletzt bei Kyrill erlebt.“ Über 60 Einsatzkräfte aus Fürstenwalde und den Nachbargemeinden kämpfen gegen die Folgen der Zerstörung. Die größte Gefahr jetzt: Lose Ziegel an den Dachkanten, die jederzeit in die Tiefe stürzen können. Einige der oberen Wohnungen sind vorerst unbewohnbar. Wer ganz oben im Dachgeschoss wohnt, muss die Nacht bei Verwandten oder Bekannten verbringen. Ein Schock, der tief sitzt. Am frühen Morgen rücken Dachdecker mit Spezialbühnen an, um die offenen Dächer vor eindringendem Regen zu schützen. Für die Menschen in Fürstenwalde beginnt nach den Schrecksekunden des Tornados das lange Aufräumen.
POL-H: Südstadt/Döhren: Zeugen nach zwei Raubtaten auf der Hildesheimer Straße gesucht
Extreme Trockenheit bedroht Stadtgrün – Elf von 15 Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr rücken am Mittwoch mit Tanklöschfahrzeugen zu großangelegtem Hilfseinsatz im gesamten Stadtgebiet aus – Vereinzelte Schauer bringen kaum Entlastung – Verhärtete...
Stadt und Wehr rufen Bevölkerung zur Mithilfe auf – Bürger können durstige Straßenbäume über digitale Stadtkarte gezielt lokalisieren
19.08.26, 15:48 Uhr
Datum: Mittwoch, 19. August 2026, 17:00 Uhr
Ort: Wuppertal, Nordrhein-Westfalen
(tz/jb) Wegen Trockenheit und Hitze hat die Freiwillige Feuerwehr in Wuppertal am Mittwoch einen großangelegten Bewässerungseinsatz im gesamten Stadtgebiet gestartet. Elf von 15 Einheiten rückten mit ihren Tanklöschfahrzeugen aus, um das stark leidende städtische Straßenbegleitgrün gezielt mit Wasser zu versorgen. Zwar gab es in den vergangenen Tagen vereinzelte Schauer, diese brachten für die Natur jedoch kaum Entlastung. Durch die wochenlange Trockenheit sind die Böden derart verhärtet, dass das Regenwasser oberflächlich abfloss und nicht bis in die tieferen Wurzelschichten vordringen konnte. In rund 30 Zentimetern Tiefe sei nach wie vor keine Feuchtigkeit angekommen, erklärte Christian Spoo, Sprecher der Feuerwehr Wuppertal. Die Löschzüge steuern gezielt die von der Stadt ausgewiesenen, besonders gefährdeten Baumscheiben an und wässern diese mit rund 100 Litern pro Baum. Ein kleineres Tanklöschfahrzeug mit 1.000 Litern Fassungsvermögen kann so rund zehn Bäume versorgen. Parallel rufen Stadt und Feuerwehr die Bevölkerung zur Mithilfe auf: Über eine digitale Stadtkarte („Digitaler Zwilling“) können Bürger einsehen, welche Straßenbäume in ihrer Nachbarschaft dringend zusätzliches Wasser benötigen.
Zwei Wasserhosen wirbeln vor der ostfriesischen Küste bei Norderney - Beeindruckende Aufnahmen aus einem Flugzeug zeigen zwei rotierende Wolkenrüssel
Spektakuläres Naturschauspiel am Mittwochvormittag - Dunkle Unwetterwolke bedrohlich am Himmel
19.08.26, 12:16 Uhr
Datum: Mittwoch, 19. August 2026, 10:00 Uhr
Ort: Norderney, Niedersachsen
(ah) Ein beeindruckendes Naturschauspiel konnte am Mittwochmorgen vor der ostfriesischen Küste beobachtet werden:
Hinter Norderney bildeten sich gleich zwei Wasserhosen über der Nordsee. Auf den Aufnahmen sind die beiden schlanken, deutlich ausgeprägte Kondensationstrichter zu erkennen, die sich von der tiefen Wolkenbasis bis in Richtung Wasseroberfläche erstrecken. Der Kontakt der Wirbel mit dem Wasser ist deutlich zu erkennen.
Eine Wasserhose ist meteorologisch ein Tornado über einer Wasserfläche. Der sichtbare Trichter entsteht durch kondensierende Feuchtigkeit in der rotierenden Luftsäule. Je nach Entwicklungsstadium kann eine Wasserhose dabei sehr schmal und fadenförmig erscheinen oder deutlich breiter werden.
Brand bricht am Abend in Außenbereich von Fußball-Vereinsheim aus – Flammen fressen sich in Dach des Clubhauses – Feuerwehrhaus liegt nur 50 Meter entfernt, Retter schnell vor Ort – Angrenzende Hochspannungsleitung verhindert Einsatz einer Drehleiter –...
Keine Verletzten – Polizei ermittelt zur Brandursache und Schadenshöhe
19.08.26, 00:52 Uhr
Datum: Dienstag, 18. August 2026, 22:15 Uhr
Ort: Ritterhude-Ihlpohl, Landkreis Osterholz, Niedersachsen
(jb) Ein Brand am Vereinsheim des ASV Ihlpohl hat am späten Dienstagabend die Einsatzkräfte im Ritterhuder Ortsteil Ihlpohl gefordert. Das Feuer brach gegen 22:15 Uhr im Außenbereich einer dortigen Gastronomie aus, in der unter anderem ein Grill untergebracht ist, und griff rasch auf das Dach des Klubhauses über. Ein Vorteil für die Brandbekämpfung: Das Feuerwehrhaus liegt nur rund 50 Meter vom Einsatzort entfernt, sodass die Helfer extrem schnell vor Ort waren und die offenen Flammen zügig löschen konnten. Eine Drehleiter konnte aufgrund einer unmittelbar angrenzenden Hochspannungsleitung jedoch nicht in Stellung gebracht werden. Zudem entdeckten die Einsatzkräfte eine Gasflasche im Brandbereich, die gekühlt und gesichert werden musste. Das Gebäudeinnere war massiv verraucht. Um an tiefer sitzende Glutnester im Dachstuhl zu gelangen, öffnete die Feuerwehr die Dachhaut mit Kettensägen und setzte spezielle Löschlanzen ein. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache und Schadenshöhe aufgenommen.
Unbekannter legt Brandsatz auf mobilen Blitzeranhänger in Tempo-70-Zone – Feuerwehr rückt nach Notrufen zunächst wegen vermeintlich brennendem Buswartehäuschens aus – Einsatzkräfte brechen gepanzerten Messanhänger mit schwerem hydraulischen...
Polizei ermittelt wegen Brandstiftung und Sachbeschädigung
18.08.26, 23:49 Uhr
Datum: Dienstag, 18. August 2026, 23:00 Uhr
Ort: Ganderkesee-Hoyerswege, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen
(jb) Ein Unbekannter hat am späten Dienstagabend an der Bundesstraße 213 bei Ganderkesee-Hoyerswege einen Blitzeranhänger in Brand gesetzt. Gegen 23:00 Uhr legte der Täter nach ersten Erkenntnissen einen Brandsatz direkt auf die in einer Tempo-70-Zone neben einer Bushaltestelle aufgestellte mobile Geschwindigkeitsmessanlage. Die alarmierte Feuerwehr ging nach den ersten Notrufen zunächst von einem Vollbrand des angrenzenden Buswartehäuschens aus. Vor Ort mussten die Einsatzkräfte den gepanzerten Messanhänger mit schwerem hydraulischem Rettungsgerät gewaltsam öffnen, um an Brandnester zu gelangen und diese vollständig abzulöschen. Falls der Täter zuvor geblitzt wurde, dürfte der Brandanschlag keinen Vorteil gebracht haben: Die aufgezeichneten Blitzerfotos werden in der Regel verschlüsselt und digital an die zuständige Bußgeldstelle übermittelt; zudem sind die internen Datenträger durch spezielle Schutzgehäuse gesichert. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung und Sachbeschädigung aufgenommen.

