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Staus durch Großbaustelle an der Weserbrücke führen immer wieder zu schweren und sogar tödlichen Unfällen - Allein seit März vier Todesopfer
Archivmaterial mit Bildern von mehreren Unfällen aus dem letzten Jahr sowie aktuelle Bilder und O-Töne zur Situation in Vorbereitung
28.08.26, 09:13 Uhr
Datum: Freitag, 28. August 2026
Ort: A1 zwischen AD Stuhr und AS Brinkum, Niedersachsen
(ah) Die Bild-Zeitung beschreibt sie als "Deutschlands gefährlichstes Baustelle" - und dies ist nicht von der Hand zu weisen: Durch die Großbaustelle auf der A1 an der Weserbrücke in Bremen kommt es praktisch täglich zu Staus auf der Autobahn und immer wieder auch zu schweren Unfällen, die für die Beteiligten mit schweren Verletzungen oder tödlich enden. Zudem kommt es aufgrund des extrem hohen Verkehrsaufkommens auf der wichtigen Autobahn zwischen Stuhr und Bremen auch immer wieder zu schwersten Unfällen, die nicht auf die Baustelle zurückzuführen sind. Allein den vergangenen sechs Monaten kamen vier Menschen bei Stauendeunfällen in dem Bereich ums Leben, doch auch schon vorher ereigneten sich mehrere folgenschwere Unfälle. Ein Ende der Unfallserie ist vermutlich noch ein Stück entfernt: Die Bauarbeiten sollen noch bis Ende kommenden Jahres andauern.
Wir haben Archivmaterial zu mehreren schweren Unfällen seit November 2025 und bereiten aktuelle Bilder und O-Töne zur gegenwärtigen Situation vor.
POL-H: Nachtragsmeldung: 69-Jähriger aus Neustadt am Rübenberge leblos aufgefunden - Öffentlichkeitsfahndung beendet
Gewitterdurchzug nach schwülem Spätsommertag: Blitze im Sekundentakt - Starkregenzellen über dem Norden
Schneller Durchzug der Unwetterfront - bisher keine nennenswerten Schäden bekannt
28.08.26, 03:46 Uhr
Datum: Freitag, 28. August 2026, 03:00 Uhr
Ort: Delmenhorst und Ganderkesee, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen
(gs) Ein Gewitterdurchzug mit heftigem Starkregen hat in der Nacht zum Freitag auch im Nordwesten für eine deutliche Abkühlung gesorgt. Nach einem schwülen Spätsommertag zog gegen 3.00 Uhr eine ausgeprägte Gewitterfront über die Region hinweg.
Dabei kam es zeitweise zu einer hohen Blitzaktivität. Stellenweise waren Blitze im Abstand von nur wenigen Sekunden zu beobachten. Gleichzeitig gingen örtlich kräftige Niederschläge nieder. Mehrere Starkregenzellen zogen innerhalb kurzer Zeit über Delmenhorst und das angrenzende Ganderkesee hinweg.
Die Unwetterfront bewegte sich vergleichsweise schnell durch die Region. Der intensive Gewitterdurchzug dauerte dadurch örtlich nur kurze Zeit, brachte jedoch innerhalb weniger Minuten erhebliche Regenmengen. Mit dem Durchzug der Front sanken auch die Temperaturen nach dem zuvor warmen und schwülen Wetter deutlich ab.
Größere Auswirkungen des Gewitters waren zunächst nicht bekannt. Bis zum frühen Freitagmorgen lagen keine Meldungen über nennenswerte Schäden vor. Auch größere unwetterbedingte Einsatzlagen wurden zunächst nicht bekannt.
Die Gewitter gehörten zu einem Wetterumschwung, der in der Nacht Teile Norddeutschlands erfasste. Mit den Gewittern und Starkregenfällen endete in der Region vorerst das schwülwarme Spätsommerwetter.
Schwere Gewitterfront deckt mehrere Häuser ab – viele Ortschaften ohne Strom und Mobilfunk - Einsatzkräfte im Dauereinsatz
Unwetter zieht aus Frankreich über das Saarland – Umgestürzte Bäume schneiden Ort zeitweise von der Außenwelt ab - Leuchttürme als Anlaufstelle für die Bevölkerung eingerichtet
28.08.26, 00:00 Uhr
Datum: Freitag, 28. August 2026, 0 Uhr
Ort: Bieskastel, Saarpfalz-Kreis, Saarland
(sg) Eine schwere Gewitterfront ist am späten Abend aus Frankreich kommend über das Saarland hinweggezogen und hat unter anderem im Saarpfalz-Kreis erhebliche Schäden angerichtet. Das Gewitter erreichte das Saarland gegen 22 Uhr und wütete im Raum Blieskastel gegen Mitternacht besonders heftig.
In Blieskastel und mehreren umliegenden Ortschaften wurden Häuser teilweise abgedeckt. Vielerorts fiel zudem die Stromversorgung aus. Auch das Mobilfunknetz war in mehreren betroffenen Bereichen nicht verfügbar.
Eine Ortschaft war infolge zahlreicher umgestürzter Bäume rund 45 Minuten lang vollständig von der Außenwelt abgeschnitten. Einsatzkräfte mussten zunächst die blockierten Zufahrtswege freiräumen.
Wegen des Ausfalls von Strom- und Mobilfunkverbindungen richteten die Einsatzkräfte in einigen Orten sogenannte „Leuchttürme“ als Anlaufstelle für die Bevölkerung ein. Die mit Stromaggregaten ausgestatteten Anlaufstellen ermöglichen es der Bevölkerung, Notrufe abzusetzen und bei Bedarf weitere Hilfe anzufordern.
Die Auswirkungen des Unwetters betreffen neben Blieskastel mehrere umliegende Ortschaften im Saarpfalz-Kreis. Die Aufräum- und Sicherungsarbeiten dauern an.
Laut Lagezentrale der Polizei gab es insgesamt 29 Einsätze in dem Gebiet. Darunter überwiegend umgestürzte Bäume, abgedeckte Dächer ohne Personenschaden im Raum St. Ingbert und Blieskastel. Im Raum Blieskastel fiel eine Trafostation aus, wodurch es dann zu den Stromausfällen und Ausfall des Handynetzes kam. Die Arbeiten an der Wiederherstellung der Stromversorgung laufen derzeit noch (Stand 03:50 Uhr).
Schüler und Eltern versammeln sich am späten Abend und legen Blumen sowie Kerzen nieder - Spurensicherung auch Stunden nach der Tat in der Schule im Einsatz
Unverständnis und Wut nach der Bluttat - Kriminalpolizei sichert bis tief in die Nacht Spuren in der Schule
27.08.26, 22:58 Uhr
Datum: Donnerstag, 27. August 2026, 22:35 Uhr
Ort: Fosen-Neu Zittau, Landkreis Oder-Sprech, Brandenburg
(ch) Nach der tödlichen Messerattacke in Gosen-Neu Zittau im Landkreis Oder-Spree haben sich am späten Donnerstagabend Schülerinnen und Schüler und Eltern an der Schule versammelt, um gemeinsam zu trauern und Abschied von den beiden Opfern zu nehmen.
Vor dem Gebäude wurden Blumen niedergelegt und Kerzen entzündet. Immer wieder kamen Menschen hinzu, hielten inne und gedachten der Opfer. Neben der Trauer war bei vielen Anwesenden auch großes Unverständnis über die Tat zu spüren.
Während sich vor der Schule ein stiller Ort des Gedenkens bildete, liefen im Inneren die Ermittlungen weiter. Spezialisten der Spurensicherung waren auch Stunden nach der Tat noch damit beschäftigt, den Tatort zu untersuchen und mögliche Beweismittel zu sichern.
Die genauen Hintergründe der Bluttat sind weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. In Gosen-Neu Zittau herrschten am Abend tiefe Betroffenheit, Trauer und Wut über das Geschehene.
19-Jähriger soll 18 Jahre alte Ex-Freundin in Privatschule bei Berlin getötet haben - 30-Jähriger wohl getötet, als er den jungen Mann an der Tat hindern wollte - Mutmaßlicher Täter festgenommen
Amokalarm ausgelöst - Schule weiträumig abgesperrt - Näheres noch unklar
27.08.26, 15:43 Uhr
Datum: Donnerstag, 27. August 2026, ca. 13:30 Uhr
Ort: Gosen-Neu Zittau, Landkreis Oder-Spree, Brandenburg
(ah) An einer Privatschule in Gosen-Neu Zittau bei Berlin hat sich am Donnerstag eine tödliche Gewalttat ereignet. Presseberichten zufolge soll ein 19-Jähriger seine 18 Jahre alte Ex-Freundin in der Schule durch Messerstiche getötet haben, zudem kam demnach ein 30-Jähriger ums Leben, als er den jungen Mann an der Tat hindern wollte.
Amokalarm wurde ausgelöst, zahlreiche Einsatzkräfte rückten an, die Schule wurde weiträumig abgesperrt. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen. Busse wurden bereitgestellt, um die Schüler der Anschlüsse zu betreuen, Notfallseelsorger wurden hinzugezogen. Näheres ist bislang noch nicht bekannt.
POL-H: Unbekannter überfällt drei junge Männer am Ihmeplatz - Polizei sucht Zeugen
Größerer Trafo außerhalb von Freizeitbad gerät in Brand - Schwimmbad evakuiert - Zahlreiche Haushalte kurzzeitig ohne Strom, auch Ampeln fallen aus
Feuerwehr mit größerem Aufgebot vor Ort - Brandursache unklar
27.08.26, 09:24 Uhr
Datum: Donnerstag, 27. August 2026, ca. 09:00 Uhr
Ort: Delmenhorst, Niedersachsen
(ah) Ein Brand in einem größeren Trafo außerhalb der Freizeitbads "Grafttherme" in Delmenhorst hat am Donnerstagmorgen einen Stromausfall in weiten Teilen der Innenstadt gesorgt, Zahlreiche Haushalte waren kurzzeitg ohne Strom, auch Ampeln fielen aus.
Das Schwimmbad wurde evakuiert. Menschen wurden nicht verletzt. Die Feuerwehr rückte mit einem größeren Aufgebot an, um gegen das Feuer vorzugehen. Die Ursache für den Brand ist noch unklar.
POL-H: Nachtragsmeldung: Öffentlichkeitsfahndung nach zwei Kindern beendet
POL-H: Öffentlichkeitsfahndung: Zwei Kinder aus Hannover vermisst - Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe
POL-H: Hannover-Linden: Zwei Männer und eine Frau bei Auseinandersetzung verletzt - Polizei fahndet nach Tatverdächtigem
250 Kilo-Fliegerbombe am Mittag bei Baggerarbeiten entdeckt - Radius von 250 Metern evakuiert - Kampfmittelbeseitigungsdienst vor Ort
Bereich um Stuttgarter Straße wurde abgeriegelt
26.08.26, 15:23 Uhr
Datum: Mittwoch, 26. August 2026, 12:00 Uhr
Ort: Karlsruhe, Baden-Württemberg
(ET) Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe ist am Mittwochmittag in der Karlsruher Südstadt eine Evakuierung eingeleitet worden. Bei Baggerarbeiten stießen Arbeiter gegen 12:00 Uhr im Bereich der Stuttgarter Straße auf eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe. Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr riegelten das Areal ab und richteten einen Sicherheitsradius von 250 Metern um die Fundstelle ein. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst ist vor Ort, um den Blindgänger zu untersuchen und die Entschärfung vorzubereiten. Der angrenzende Bahnverkehr ist nach Polizeiangaben vorerst nicht von den Sperrungen betroffen.
POL-H: Döhren: Tatverdächtiger nach versuchtem Raub festgenommen
POL-H: Mehr als 1.000 Teilnehmende setzen beim "Run4Respect" ein Zeichen für Respekt und gegen Gewalt gegen Einsatzkräfte
Mercedes und Transporter kollidieren miteinander und landen stark deformiert im Straßenbahngleisbett - Zwei Schwerverletzte, drei Leichtverletzte - Unfallaufnahmeteam vor Ort - Straßenbahnverkehr für Dauer des Einsatzes eingestellt - Zwei...
25.08.26, 21:00 Uhr
Datum: Dienstag, 25. August 2026, 17:44 Uhr
Ort: Köln, Nordrhein-Westfalen
(jk) Am späten Dienstagnachmittag ist es auf dem Pfälzischen Ring zwischen Köln-Deutz und Mülheim zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Gegen 17:44 Uhr kollidierten ein Mercedes und ein Transporter. Vermutlich hatte einer der beiden Fahrer eine rote Ampel missachtet. Der Mercedes war von der Karlsruher Straße auf den Pfälzischen Ring gefahren, während der Transporter in Richtung Norden unterwegs war. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurden beide Fahrzeuge in den Gleisbereich der Straßenbahn geschleudert. Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall erheblich deformiert. Im Mercedes wurden zwei Personen schwer verletzt. Da zunächst eine Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde vorsorglich ein Verkehrsunfallaufnahmeteam angefordert. Die drei Insassen des Transporters erlitten leichte Verletzungen. Wegen der Unfallaufnahme ist die Strecke derzeit gesperrt und der Straßenbahnbetrieb der Linie 4 für die Dauer des Einsatzes eingestellt. Für die Fahrgäste wurden Ersatzbusse eingesetzt.
Bei Aufräumarbeiten Substanz mit verändertem Aggregatzustand entdeckt - Unbekannter Chemikalie liegt bereits eine ganze Weile - LKA prüft mögliche Explosionsgefahr
25.08.26, 20:20 Uhr
Datum: Dienstag, 25. August 2026, 19:00 Uhr
Ort: Krefeld, Nordrhein-Westfalen
(jk) Bei Aufräumarbeiten in der Apotheke des Helius Klinikums wurde am Dienstagabend eine Substanz entdeckt, dessen Aggregatzustand sich durch die lange Lagerzeit verändert hatte. Nach Einschätzung der Polizei bestehe der Verdacht, dass es sich möglicherweise um einen explosiven Substanz handeln könnte.
Das Krankenhaus musste jedoch nicht evakuiert werden. Experten des Landeskriminalamtes sollen die Substanz am Abend begutachten und aus dem Gebäude bringen. Ob von der Chemie tatsächlich eine Explosionsgefahr ausgeht, ist derzeit noch unklar.
Mehrere Lkw krachen in Rückstau auf A1 - Tiertransporter mit Kühen kippt um - Pakettransporter regelrecht aufgerissen
25.08.26, 20:05 Uhr
Datum: Dienstag, 25. August 2026, 19:00 Uhr
Ort: A1, Zwischen Dreieck Stuhr und Brinkum, Niedersachsen
(jk) Am Dienstagabend ist es auf der A1 zwischen dem Dreieck Stuhr und Brinkum in Fahrtrichtung Hamburg zu einem weiteren Verkehrsunfall gekommen. Zuvor hatte ein anderer Unfall bereits einen Rückstau verursacht. Am Stauende kam es anschließend zu einer weiteren Kollision, an der mehrere Lkw beteiligt waren.
Unter den Fahrzeugen befand sich auch ein Tiertransporter mit Anhänger, der mit Kühen beladen war. Die Fahrerkabine samt Auflieger und Tieren kippte bei dem Zusammenstoß auf die Seite, der Anhänger blieb hingegen stehen. Auch ein Paket-Lkw wurde bei dem Unfall schwer beschädigt und regelrecht aufgerissen. Zahlreiche Pakete verteilten sich über die Fahrbahn.
Durch den zweiten Unfall kam es zu weiteren erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der A1.
Weitere Informationen zum Unfallhergang und zu möglichen Verletzten liegen derzeit noch nicht vor. Die Feuerwehr und Polizei war vor Ort.
POL-H: Zeugenaufruf: Fahrradfahrerin bei Verkehrsunfall mit Vespa in Hannover-Linden schwer verletzt
POL-H: Wer hat Alfred C. gesehen? Polizei bittet um Hinweise
BYD fährt unter Lkw-Heck und wird mehr als 100 Meter mitgezogen - Fahrer in völlig zerstörtem Fahrzeug eingeklemmt, aber offenbar nur leicht verletzt
Feuerwehr muss den Mann mit schwerem Gerät befreien - Autobahn in Richtung Süden zeitweise voll gesperrt - Unfallursache unklar
25.08.26, 09:04 Uhr
Datum: Dienstag, 25. August 2026, ca. 06:30 Uhr
Ort: A7 Fahrtrichtung Würzburg, nahe AD Fulda, Hessen
(ah) Großes Glück im Unglück hatte am Dienstagmorgen der Fahrer eines BYD bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 7 nahe Fulda: Der Mann fuhr kurz vor dem Autobahndreieck Fulda mit seinem Pkw unter das Heck eines vorausfahrenden Sattelzugs und der Wagen wurde unter dem Auflieger eingeklemmt, sodass das kleinere Fahrzeug noch mehr als 100 Meter mitgezogen wurde. Der Lkw-Fahrer hatte den Unfall offenbar zunächst nicht mitbekommen, fuhr aber auf den Pannenstreifen und hielt dort an, nachderm er von anderen Verkehrsteilnehmern auf den Vorfall aufmerksam gemacht worden war.
Die Feuerwehr musste schweres Gerät einsetzen, um den Pkw-Fahrer aus dem völlig zerstörten Wrack zu befreien. Der Mann erlitt bei dem Unfall wie durch ein Wunder jedoch nur leichtere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.
Aufgrund der Rettungsarbeiten musste die Autobahn in Richtung Süden zeitweise voll gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Unfallursache ist noch unklar. Entsprechende Ermittlungen laufen.

