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Versuchtes Tötungsdelikt auf offener Straße – 46-Jähriger fährt mit Auto auf 23-Jährigen zu und sticht ihn nieder – Opfer flüchtet verletzt im eigenen Auto in eine Klinik - Großeinsatz der Polizei
Mordkommission ermittelt und fahndet nach dem flüchtigen Täter
30.06.26, 22:20 Uhr
Datum: Dienstag, 30. Juni 2026, 16:15 Uhr
Ort: Bad Honnef, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen
(th) Ein eskalierter Familienstreit hat am Dienstagnachmittag in Bad Honnef zu einem Großeinsatz der Polizei geführt. Ein 46-jähriger Mann steht im Verdacht, ein versuchtes Tötungsdelikt begangen zu haben. Er soll den 23-jährigen Freund seiner Tochter attackiert und verletzt haben. Das Opfer konnte sich selbst in ein Krankenhaus retten. Der Täter ist flüchtig.
Nach ersten Erkenntnissen ereignete sich die Tat gegen 16.15 Uhr auf der Luisenstraße. Dort soll der 46-jährige Tatverdächtige zunächst mit seinem Auto auf den jungen Mann zugefahren sein. Beschädigungen an einer Mauer zeugen von diesem ersten Angriff. Im weiteren Verlauf eines heftigen Streits griff er den 23-Jährigen dann mit einer Stichwaffe an. Er verletzte ihn dabei. Die Hintergründe der Tat liegen offenbar im privaten Bereich.
Dem 23-Jährigen gelang trotz seiner Verletzungen die Flucht. Er setzte sich in seinen eigenen Pkw und floh in ein nahegelegenes Krankenhaus. In der Klinik wurde er ambulant behandelt und konnte diese später wieder verlassen. Weitere Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden.
Der Tatverdächtige war bereits vor dem Eintreffen der alarmierten Polizeikräfte vom Tatort geflohen. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem 46-Jährigen läuft auf Hochtouren. Eine Mordkommission der Bonner Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Sie arbeitet eng mit der Staatsanwaltschaft Bonn zusammen. Die Tochter des Angreifers, die die Beziehung mit dem Opfer führt, wurde Zeugin des Geschehens.
Feuer bricht bei Abbrucharbeiten an altem Fabrikgebäude in Gewerbepark aus – Retter entdecken vier instabile industrielle Gasflaschen auf dem Dach – Hochgefährliche Acetylen-Flaschen stürzen teilweise in das Gebäude – Akute Explosionsgefahr zwingt...
Weitreichende Sperrungen und Evakuierungsmaßnahmen bleiben wegen der unberechenbaren Gefahrenlage bis auf Weiteres bestehen
30.06.26, 21:06 Uhr
Datum: Dienstag, 30. Juni 2026, 17:00 Uhr
Ort: Ettlingen, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
(th) Wegen akuter Explosionsgefahr nach einem Brand in einem alten Fabrikgebäude im Ettlinger Gewerbepark Albtal läuft seit Dienstagnachmittag ein Großeinsatz. Bei Abbrucharbeiten an dem zum Abriss vorbereiteten Gebäude an der Pforzheimer Straße war gegen 17:00 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Die alarmierten Feuerwehren aus Ettlingen, Waldbronn und Malsch konnten den Brand zwar schnell löschen, entdeckten dabei jedoch vier große industrielle Gasflaschen auf dem Dach, die teilweise in das Gebäude stürzten. Da sich die Acetylen-Gasflaschen unkontrolliert erwärmt haben und eine Explosion droht, wurde ein Sicherheitsbereich eingerichtet und das Gebiet im Umkreis evakuiert. Betroffene Anwohner müssen ihre Häuser verlassen und voraussichtlich die gesamte Nacht fernbleiben. Über die Warn-App NINA erging eine Warnung an die Bevölkerung. Die Einsatzkräfte, unterstützt durch die Berufsfeuerwehr Karlsruhe, kühlen die Flaschen kontinuierlich aus der Distanz. Das Technische Hilfswerk ist ebenfalls vor Ort, um die Gasflaschen für eine spätere Bergung in Spezialbehälter zu packen. Wegen der Gefahrenlage sind die umliegenden Straßen sowie die Bahnstrecke der Albtalbahn komplett gesperrt.
Orang-Utan aus dem Zoo Dortmund hat nach dem bitteren WM-Aus erstmal keine Spiele mehr zu tippen - Seine Vorhersage war knapp dran, doch die Nationalmannschaft konnte den gesehenen Weg nicht gehen
Mit O-Ton Marcel Stawinoga
30.06.26, 17:37 Uhr
Datum: Dienstag, 30. Juni 2026, 17:00 Uhr
Ort: Dortmund, Nordrhein-Westfalen
(jk) Das WM-Abenteuer der deutschen Nationalmannschaft ist beendet. Mit dem Ausscheiden aus der Weltmeisterschaft endet auch der Einsatz von Dortmunds bekanntestem tierischen Fußball-Orakel. Orang-Utan Walter aus dem Zoo Dortmund hat nach der Niederlage in der vergangenen Nacht vorerst keine Spiele der DFB-Auswahl mehr zu tippen.
Walter schiebt eine Deutschlandfahne durch sein Gatter und wirkt nachdenklich. Eine Szene, die viele Fußballfans nach dem bitteren WM-Aus nachvollziehen können. Doch für Walter bedeutet das Ausscheiden nicht etwa eine echte Arbeitslosigkeit. Marcel Stawinoga, Kommunikationsleiter und Artenschutzkoordinator im Zoo Dortmund, sieht es mit einem Augenzwinkern: „Walter hat eigentlich ein gutes Leben.“ Die Zeit als Fußball-Orakel sei für ihn nun vorbei. Sorgen müsse sich der Orang-Utan deshalb aber keine machen. Im Zoo könne es für ihn jetzt einfach wieder etwas ruhiger zugehen.
Mit seinen Orakel-Auftritten hatte Walter vor der WM für Aufmerksamkeit gesorgt. Seine Vorhersagen sollten zeigen, in welche Richtung ein Spiel gehen könnte. „Er hat ja auch gezeigt, dass es knapp werden kann und so war es am Ende ja auch“, erklärt Stawinoga. Die deutsche Nationalmannschaft habe die von Walter gesehene Richtung letztlich aber nicht auf dem Platz umsetzen können.
POL-H: Bothfeld: 18-Jähriger bei Messerangriff verletzt - Polizei ermittelt wegen versuchten Tötungsdelikts
Rentner gerät mit Pkw in den Gegenverkehr und prallt dort frontal mit entgegenkommendem Wagen zusammen - 86-Jähriger kommt ums Leben, beide junge Insassinnen des zweiten Unfallfahrzeugs lebensgefährlich verletzt und mit Rettungshubschraubern ins...
Unfallursache unklar - Großes Trümmerfeld - Rettungskräfte im Großeinsatz - Bundesstraße voll gesperrt
30.06.26, 10:09 Uhr
Datum: Dienstag, 30. Juni 2026, ca. 08:30 Uhr
Ort: B69 bei Vechta, Niedersachsen
(ah) Tödlicher Verkehrsunfall am DIenstagmorgen auf der B69 zwischen Vechta und Lohne: Ersten Angaben zufolge geriet ein 86-Jähriger mit seinem Pkw aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und prallte dort frontal mit einem entgegenkommenden Wagen zusammen. Beide Fahrzeuge wurden zerstört, es entstand ein großes Trümmerfeld. Der Rentner kam bei dem Unfall ums Leben, die beiden 20 und 25 Jahre alten Insassinnen des zweiten Pkw erlitten lebensgefährliche Verletzungen und mussten mit Rettungshubschraubern ins Krankenhaus geflogen werden.
Zahlreiche Rettungskräfte wurden zur Unfallstelle gerufen. Die Bundesstraße musste voll gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
POL-H: Hannover: Unfall mit Linienbus - Polizei bittet Fahrgast sich zu melden
POL-H: Langenhagen/Garbsen: Unbekannter flüchtet mit Motocross-Motorrad vor der Polizei - Zeugen gesucht
POL-H: Forciertes Vorgehen nach Schüssen am Weender Tor: Polizei durchsucht zwei weitere Wohnhäuser in Rhumspringe und Hannover, erneut Spezialeinsatzkommandos im Einsatz
Frustrierte Fans sorgen auf Berliner Uber-Platz für Ausschreitungen – Polizei rückt mit großem Aufgebot auf dem Veranstaltungsgelände an – Mehrere Personen nach Tumulten festgenommen – Einsatzkräfte führen mehrere Fans im Deutschland-Trikot ab (on tape...
Deutsche Nationalmannschaft scheidet im Elfmeterschießen gegen Paraguay aus
30.06.26, 02:23 Uhr
Datum: Dienstag, 30. Juni 2026, 01:20 Uhr
Ort: Friedrichshain, Berlin
(jb) Nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft ist es in der Nacht zu Dienstag beim Public Viewing auf dem Berliner Uber-Platz zu einem Polizeieinsatz gekommen. Nach der Niederlage im Elfmeterschießen gegen Paraguay griffen Einsatzkräfte auf dem Veranstaltungsgelände ein. Mehrere Personen wurden festgenommen, darunter einige Fans im Deutschland-Trikot. Auslöser der Unruhen war mutmaßlich Frust über das sportliche WM-Aus. Neben den Polizeikräften waren mehrere Rettungswagen vor Ort, da von mehreren verletzten Personen ausgegangen wird.
Decke von Fitnessbetrieb stürzt während laufendem Betrieb ein – Betonteile landen auf Fitnessgeräte im Inneren des Gebäudes (in tape) – Studio und darüberliegendes Wohngebäude evakuiert – Feuerwehr rettet Haustiere aus dem Gebäude - Suchhunde...
Gebäude wird abgesperrt - Feuerwehr und Rettungskräfte im Großeinsatz - Grund für Einsturz unklar - Verletzt wird wie durch ein Wunder niemand
29.06.26, 21:34 Uhr
Datum: Montag, 29. Juni 2026, 18:00 Uhr
Ort: Pfinztal-Berghausen, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
(th) Dramatischer Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst am Montagabend in Pfinztal-Berghausen im Landkreis Karlsruhe: Gegen 18 Uhr stürzten in einem Fitnessstudio Teile der Decke ein. Zum Zeitpunkt des Einsturzes herrschte laufender Betrieb.
Mitarbeiter und Besucher konnten das Gebäude ebenso wie die Bewohner der darüber liegenden Wohnungen noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Betonteilte stürzten auf Fitnessgeräte im Inneren des Gebäudes herab.
Die Feuerwehr rettete zudem drei Haustiere – zwei Kaninchen und eine Katze – aus dem Gebäude. Ein Fachberater für Statik untersuchte das Gebäude.
Aufgrund der Schäden wurde das Gebäude gesperrt und die Stromversorgung abgeschaltet. Zusätzlich durchsuchten Suchhunde das Gebäude, um sicherzustellen, dass sich keine Personen mehr im Inneren befinden.
Ein Sachverständiger beurteilte die Schadenslage. Bis auf Weiteres bleibt das Gebäude evakuiert. Feuerwehr, Rettungsdienst und weitere Einsatzkräfte waren stundenlang im Einsatz. Warum Teile der Decke eingestürzt sind, ist derzeit noch völlig unklar. Die Ermittlungen zur Ursache dauern an.
Schwere Gewitterzelle wütet über dem Landkreis Rosenheim - Starkregen sorgt für zahlreiche Überschwemmungen - Wasser- und Schlamm-Massen schießen über die Straße (on Tape) - Blitz schlägt in Wohnhaus ein und setzt Dachstuhl in Brand - Feuerwehren bei...
Starke Unwetterfront sorgt am Abend für Abkühlung - Feuerwehren im Dauereinsatz - nächste Hitzewelle steht in den kommenden Tagen bereits wieder bevor
29.06.26, 20:57 Uhr
Datum: Montag, 29. Juni 2026, 19:00 Uhr
Ort: Rosenheim - Feldkirchen-Westerham - Bruckmühl, Landkreis Rosenheim, Bayern
(th) Eine heftige Gewitterzelle ist am Montagabend über Teile des Landkreises Rosenheim hinweggezogen und hat für zahlreiche Einsätze der Feuerwehren gesorgt. Starkregen, Sturmböen und intensiver Blitzschlag führten innerhalb kurzer Zeit zu Überschwemmungen und Blitzeinschlägen.
Besonders betroffen war die Staatsstraße 2078 zwischen Bruckmühl und Feldkirchen-Westerham. Durch die enormen Regenmengen schossen Wasser, Schlamm und Geröll von einem angrenzenden Maisfeld auf die Fahrbahn. Die Straße wurde überflutet und war zeitweise nur eingeschränkt passierbar. Die Feuerwehr rückte an, um die Fahrbahn von Schlamm und Geröll zu befreien und die Gefahrenstelle abzusichern.
In Feldkirchen-Westerham sorgte der Starkregen ebenfalls für zahlreiche Probleme. Mehrere Straßen standen unter Wasser, Keller liefen voll und die Einsatzkräfte mussten an verschiedenen Stellen Wasserschäden beseitigen. Zusätzlich wurden Gullydeckel geöffnet, damit die Wassermassen schneller abfließen konnten.
In Bruckmühl schlug ein Blitz in den Dachstuhl eines Wohnhauses ein. Nach dem Einschlag geriet der Dachstuhl in Brand. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort und bekämpfte das Feuer unter anderem über eine Drehleiter. Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte eine weitere Ausbreitung der Flammen verhindert werden.
Die Feuerwehren waren bis in die Nacht mit Aufräum- und Sicherungsarbeiten beschäftigt. Zurück blieb eine zumindest kurzzeitige Abkühlung, doch die nächste Hitzewelle steht in den kommenden Tagen bereits wieder bevor.
POL-H: Burgdorf: Wohnmobil entwendet - Polizei sucht Zeugen
POL-H: Wunstorf: Toyota Tundra von Autohausgelände gestohlen - Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen
POL-H: Kontrollen mit mehreren thematischen Schwerpunkten in der Innenstadt Hannovers: Polizei beschlagnahmt Drogen, ahndet Verkehrsverstöße und spricht Dutzende Platzverweise aus
Feuer auf Dachterrasse von Wohn- und Geschäftshaus breitet sich auf Dachstuhl aus - Asia-Imbiss und Wohnungen werden evakuiert - Feuerwehr und Rettungskräfte im nächtlichen Großeinsatz
Keine Verletzten - Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen
29.06.26, 01:46 Uhr
Datum: Sonntag, 28. Juni 2026, 21:40 Uhr
Ort: Offenburg, Ortenaukreis, Baden-Württemberg
(jb) Ein Gebäudebrand hat am Montagabend einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften in der Offenburger Innenstadt ausgelöst.
Gegen 21.40 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Integrierten Leitstelle ein, nachdem Anwohner eine starke Rauchentwicklung und Flammen aus einem Gebäude in der Hauptstraße gemeldet hatten.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Dachterrasse eines dreigeschossigen Wohn- und Geschäftshauses bereits in Flammen. Dichter Rauch stieg über der Innenstadt auf, zudem hatten die Flammen bereits auf den Dachstuhl des Gebäudes übergegriffen. Im Erdgeschoss befindet sich ein Asia-Imbiss, in den oberen Stockwerken sind Wohnungen untergebracht.
Die Feuerwehr leitete umgehend einen umfassenden Löschangriff ein und konnte verhindern, dass sich das Feuer auf weitere Gebäudeteile oder benachbarte Häuser ausbreitete. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis tief in die Nacht hin, da Glutnester im Dachbereich aufwendig abgelöscht werden mussten.
Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.
Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandentstehung aufgenommen.
Spezialeinsatzkräfte nehmen flüchtigen Tatverdächtigen am späten Abend fest – Zugriff nach Großfahndung in Maisfeld – Gesuchter wird mit lebensgefährlichen Verletzungen aufgefunden und von Einsatz-Kräften wiederbelebt und unter Bewachung in Klinik...
Vater starb vor den Augen von Anwohnern auf dem Gehweg – Ermittler fanden tote Mutter im Keller des Mehrfamilienhauses – Zweijähriges Kind bleibt unverletzt in der Wohnung zurück
29.06.26, 00:49 Uhr
Datum: Sonntag, 28. Juni 2026, 22:00 Uhr
Ort: Schwanewede, Landkreis Osterholz, Niedersachsen
(jb) Der nach dem gewaltsamen Tod eines Ehepaares in Bremen-Vegesack gesuchte Tatverdächtige ist gefasst. Spezialeinsatzkräfte nahmen den Mann am späten Sonntagabend in einem Maisfeld in Schwanewede fest. Nach Angaben der Polizei wurde der Gesuchte mit lebensgefährlichen Verletzungen aufgefunden, von den Einsatzkräften wiederbelebt und unter Bewachung in ein Krankenhaus gebracht. Hinweise aus der Bevölkerung und die Kooperation mit der Polizei Niedersachsen führten zum Ermittlungserfolg. Der Mann steht im Verdacht, am Freitagnachmittag einen 40-Jährigen und dessen 35-jährige Ehefrau mit einer Stichwaffe getötet zu haben. Anwohner hatten Schreie gehört und den schwer verletzten Vater auf dem Gehweg vor dem Mehrfamilienhaus gefunden, wo er kurz darauf verstarb. Die Mutter wurde von den Einsatzkräften tot im Keller des Gebäudes entdeckt. Das zweijährige Kind des Paares blieb unverletzt in der Wohnung zurück und befindet sich in der Obhut von Verwandten. Seit Samstag war öffentlich mit einem Foto nach dem als gefährlich eingestuften Tatverdächtigen gefahndet worden. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar; die Mordkommission der Polizei Bremen hat die Ermittlungen übernommen.
Trotz frühzeitiger Sturmwarnung geraten mehrere Schiffe im Bodensee in Seenot – Segelboot läuft vor Lindauer Therme auf Grund – Zeitgleicher Einsatz um manövrierunfähiges Motorboot im selben Bereich – Grenzüberschreitende Rettungsaktion von deutschen...
THW muss beschädigtes und gestrandetes Schiff mit Ladekran aus dem Wasser heben, um Umweltschäden zu verhindern
29.06.26, 00:42 Uhr
Datum: Sonntag, 28. Juni 2026, 21:00 Uhr
Ort: Lindau am Bodensee, Landkreis Lindau, Bayern
(jb) Ein heftiges Unwetter über dem Ostteil des Bodensees hat am Sonntagabend für zahlreiche Einsätze von Feuerwehr, Wasserwacht und dem Technischen Hilfswerk (THW) gesorgt. Ausgelöst durch starke Gewitterzellen über der Ostschweiz, gerieten trotz frühzeitiger Sturmwarnung mehrere Boote in Seenot. Vor der Therme in Lindau lief ein Segelboot auf Grund. Zeitgleich meldeten Zeugen in dem Bereich ein manövrierunfähiges Motorboot. Die Lindauer Rettungskräfte sicherten in einer grenzüberschreitenden Aktion gemeinsam mit Einsatzkräften aus Österreich beide Schiffe; das Motorboot wurde im Anschluss in den Lindauer Hafen geschleppt. Einen weiteren Einsatz gab es vor der Wasserburger Halbinsel. Dort riss sich ein Segelboot von seinem Bojenliegeplatz los und trieb durch den starken Wellengang ans Ufer. Die Feuerwehr Wasserburg und das THW sicherten das beschädigte Schiff. Um mögliche Umweltschäden durch auslaufenden Treibstoff abzuwenden, hob das THW das Segelboot mit einem Ladekran aus dem Wasser. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten dauerten mehrere Stunden an. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.
Europäische Union schickt fünf Millionen Euro Soforthilfe und aktiviert Copernicus-Satellitensystem – Wettlauf gegen die Zeit im Katastrophengebiet – Katastrophenschutz teilt Schadensgebiet in zwei Sektoren – Deutsches THW übernimmt die Leitung für...
Zahl der Toten in Venezuela steigt offiziell auf 1430 – Mehr als 3200 Verletzte und rund 50.000 Vermisste nach Erdbeben-Katastrophe
29.06.26, 00:31 Uhr
Datum: Montag, 29. Juni 2026
Ort: Caracas, Venezuela, Welt
(jb) Nach den beiden schweren Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Todesopfer offiziell auf 1430 gestiegen. Zudem gibt es mehr als 3200 Verletzte, wie der Präsident der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, mitteilte. Etwa 50 000 Menschen gelten als vermisst. Die Europäische Union stellt fünf Millionen Euro Soforthilfe bereit, aktivierte den Europäischen Katastrophenschutzmechanismus zur Koordinierung grenzüberschreitender Hilfe und unterstützt die Retter über das Satellitensystem Copernicus. Im Katastrophengebiet läuft derweil ein Wettlauf gegen die Zeit. Knapp 50 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) sind in Caracas eingetroffen. Die internationale Einsatzleitung hat das Schadensgebiet inzwischen in zwei Sektoren aufgeteilt – einer wird von Einsatzkräften aus den USA geführt, der zweite steht unter der Leitung des THW. Ebenfalls im Einsatz ist das vom Auswärtigen Amt finanzierte, 26-köpfige Light-USAR-Team der deutschen Hilfsorganisation @fire mit drei Rettungshunden. Das Team führte in zwei zugewiesenen Sektoren systematische Erkundungen zur Bewertung eingestürzter Gebäude und Priorisierung der Einsatzstellen durch. Erste gezielte Such- und Ortungsmaßnahmen mit Rettungshunden und technischem Gerät an zwei konkreten Objekten brachten jedoch keine positiven Hinweise auf Überlebende. Ein Trupp wurde im Anschluss zu einer neuen Einsatzstelle entsandt.
Rund 200 m² Waldboden stehen in Flammen - Feuerwehr kann Waldbrand mit mehreren Löschrohren bekämpfen und weitere Ausbreitung verhindern
Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen
28.06.26, 23:58 Uhr
Datum: Sonntag, 28. Juni 2026, 21:00 Uhr
Ort: Stutensee, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
(jb) Ein Waldbrand hat am Sonntagabend einen Feuerwehreinsatz in Stutensee-Blankenloch im Landkreis Karlsruhe ausgelöst.
Gegen 21 Uhr wurde die Feuerwehr in die Eggensteiner Straße auf Höhe des Tennisvereins alarmiert, nachdem dort ein Feuer im Wald entdeckt worden war.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannten rund 200 Quadratmeter Waldboden. Die Feuerwehr ging mit mehreren Rohren gegen die Flammen vor und konnte den Brand zügig unter Kontrolle bringen sowie vollständig löschen. Durch das schnelle Eingreifen wurde eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Wie es zu dem Feuer kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Auch eine vorsätzliche Brandstiftung kann nach bisherigen Erkenntnissen nicht ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen dauern an.
Männliche Person geht beim Baden plötzlich unter - großes Aufgebot von Feuerwehr und DLRG sucht mit Booten und Tauchern den Baggersee ab - Seelsorger betreuen Augenzeugen
Suche dauert am Abend an - Baggersee wurde abgesperrt - Badegäste blockieren Rettungswege
28.06.26, 19:00 Uhr
Datum: Sonntag, 28. Juni 2026, 17:00 Uhr
Ort: Kehl, Ortenaukreis, Baden-Württemberg
(th) An einem Baggersee bei Kehl/Kork wird seit dem Nachmittag ein junger Mann vermisst. Bereits im Laufe des Tages war der Schwimmer mehrmals auf dem dortigen Schwimmbagger und im Wasser gesehen worden.
Als er gegen 16.30 Uhr erneut ins Wasser sprang, war er nach Angaben eines Begleiters kurz aufgetaucht, hat um Hilfe gerufen und ist dann untergegangen. Der Begleiter hat danach mehrfach versucht seinen Freund herauszuziehen und über Wasser zu halten, was ihm allerdings nicht gelang. Mehrere Badegäste, die sich im Umfeld aufhielten, versuchten noch dem Ersthelfer bei seinem Rettungsversuch zu Hilfe zu kommen.
Parallel wurden die Rettungskräfte von Polizei, Feuerwehr, dem DLRG und DRK sowie in Nachgang das Kriseninterventionsteam alarmiert. Die Anfahrt wurde den eintreffenden Einsatzkräften aufgrund der Parksituation im dortigen Bereich erschwert, bevor sie mit der Suchaktion nach dem 28-jährigen Schwimmer beginnen konnten. Mehrere Taucher der Kehler Feuerwehr und des DLRG versuchten auch mit Unterstützung eines Sonargerätes bei mehreren Tauchgängen den untergegangenen Mann zu finden. Der Bereich bis 30 Meter Wassertiefe wurde mehrmals durch die Spezialisten abgesucht und führte nicht zum Auffinden des Mannes.
Nach ersten Erkenntnissen soll die Wassertiefe im dortigen Bereich an manchen Stellen über 40 Meter betragen, weshalb die Suche im Baggersee mittlerweile unterbrochen wurde. Bislang gibt es keine Spur von dem Vermissten. Im Rahmen der kriminalpolizeilichen Ermittlungen wird unter anderem der Einsatz von Polizeitauchern geprüft.

