Sammlung von Newsfeeds
Feuer auf landwirtschaftlichem Anwesen erfasst Anbau sowie Dachstuhl von großer Scheune - Enorme Rauchentwicklung - Feuerwehr versucht Brand am Mittag unter Kontrolle zu bringen - Mehrere Maschinen sind Flammen zum Opfer gefallen
Schadensausmaß noch unklar - Löscharbeiten dauern an
01.04.26, 13:33 Uhr
Datum: Mittwoch, 01. April 2026, 12:30 Uhr
Ort: Beelitz-Wittbrietzen, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg
(jb) Ein Brand hat am Mittwochmittag ein landwirtschaftlich genutztes Gebäude im Beelitzer Ortsteil Wittbrietzen zerstört. Gegen Mittag brachen das Feuer aus und erfasst einen Anbau sowie den Dachstuhl der großen Scheune. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Mehrere Feuerwehren aus der gesamten Umgebung sind im Großeinsatz, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Eine weithin sichtbare, dichte Rauchwolke zieht über die Ortschaft hinweg. Nach ersten Beobachtungen vor Ort fielen dem Brand bereits mehrere landwirtschaftliche Maschinen zum Opfer, die in dem Gebäude untergestellt waren.
Diesel klettert unter neuem Gesetz auf 2,36 Euro - Trotz horrender Preise herrscht an Potsdamer Tankstellen Hochbetrieb
Einmal hochgeschaltet, bleibt der Preis nun 24 Stunden stehen
01.04.26, 13:24 Uhr
Datum: Mittwoch, 01. April 2026, 12:00 Uhr
Ort: Potsdam, Brandenburg
(jb) In der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam hat die gesetzlich fixierte Preisänderung am Mittwochmittag zu einer weiteren Verteuerung an den Zapfsäulen geführt. Punkt 12:00 Uhr sprang der Preis für den Liter Diesel von zuvor 2,28 Euro auf 2,36 Euro um. An einer Autobahn-Tankstelle wurden bereits im Vorfeld der Mittagsfrist Preise von bis zu 2,68 Euro pro Liter auf den Anzeigetafeln verzeichnet. Trotz massiven Kostenbelastung riss der Kundenstrom an den Potsdamer Tankstellen nicht ab. Da die einzige Preisänderung des Tages nun vollzogen ist und die Tarife bis zum nächsten Mittag stabil bleiben müssen, nutzen viele Autofahrer die verbleibende Zeit, um ihre Fahrzeuge trotz des hohen Niveaus zu betanken.
Ahmet G. muss in die Psychiatrie - Urteil nach Schüssen auf Kommissar in Völklingen gefallen – 19-jähriger Schütze wegen Schizophrenie schuldunfähig – Jugendkammer spricht Angeklagten vom Mordvorwurf frei – Einweisung in geschlossene Klinik unbefristet...
Gericht stufte die Tat aufgrund der psychischen Erkrankung als schweren Raub statt als Mord ein
01.04.26, 13:15 Uhr
Datum: Mittwoch, 01. April 2026, 12:00 Uhr
Ort: Saarbrücken, Saarland
(jb) Am Landgericht Saarbrücken ist am Mittwoch das Urteil im Prozess um den gewaltsamen Tod eines Polizeikommissars in Völklingen gefallen. Die Jugendkammer sprach den zur Tatzeit 18-jährigen Ahmet G. vom Vorwurf des Mordes frei und verurteilte ihn stattdessen wegen schweren Raubes. Gleichzeitig ordnete das Gericht die unbefristete Unterbringung des Deutsch-Türken in einer psychiatrischen Klinik an, da der Angeklagte als schuldunfähig eingestuft wurde. Hintergrund der Entscheidung ist das Gutachten eines Experten der Universitätsklinik, der bei dem inzwischen 19-Jährigen eine Schizophrenie attestierte. Damit folgte das Gericht der Einschätzung, dass der Täter zum Zeitpunkt der Tat nicht einsichtsfähig war. Der Fall hatte im August vergangenen Jahres bundesweit für Entsetzen gesorgt. Nach einem Tankstellenüberfall hatte Ahmet G. auf der Flucht einem Polizeianwärter die Dienstwaffe entrissen und damit das Feuer auf die verfolgenden Beamten eröffnet. Insgesamt fielen 17 Schüsse, bis die Munition aufgebraucht war. Der 34-jährige Polizeikommissar Simon Bohr wurde von sechs Projektilen getroffen und tödlich verletzt. Erst durch Schüsse weiterer Polizeikräfte konnte der Angreifer gestoppt werden. Während die Staatsanwaltschaft von einer regelrechten Hinrichtung und somit von Mord ausging, sah das Gericht aufgrund der psychischen Erkrankung die rechtlichen Voraussetzungen für eine Bestrafung wegen Mordes als nicht gegeben an.
Laster prallt in bremsenden Sattelzug - Dieselspur und Trümmer nach Kollision auf Fahrbahn verteilt - zwei Leichtverletzte - Längere Vollsperrung sorgt für erhebliche Verkehrsbehinderungen
Rettungs- und Polizeihubschrauber waren im Einsatz
01.04.26, 12:43 Uhr
Datum: Mittwoch, 01. April 2026, 11:00 Uhr
Ort: A7 bei Moorburg, Hamburg
(jb) Ein Lkw-Unfall auf der A7 in Höhe Moorburg hat am Mittwochvormittag für eine vollständige Sperrung der Autobahn in Richtung Norden gesorgt. Gegen 11:00 Uhr kam es am Ende eines Staus zu einer Kollision zwischen zwei Lkw. Nach ersten Informationen wurden beide Fahrer bei dem Aufprall leicht verletzt; entgegen erster Befürchtungen war niemand in den Führerhäusern eingeklemmt. Aufgrund der unklaren Lage unmittelbar nach dem Unfall wurden umfangreiche Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Ein Rettungshubschrauber landete auf der Fahrbahn, zudem machte sich ein Polizeihubschrauber aus der Luft ein Bild von der Unfallstelle und der Staubildung. Durch die Kollision lief Dieselkraftstoff aus den beschädigten Tanks auf die Autobahn. Die Vollsperrung dauert auch am Mittag noch an und führt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Tankstelle in Dinslaken nutzt neues Spritpreis-Änderungsgesetz am Mittag für saftige Preiserhöhung - Diesel schnellt von 2,28 Euro auf 2,36 Euro
Bei Super-Benzin war die Preisänderung noch erheblicher
01.04.26, 12:27 Uhr
Datum: Mittwoch, 01. April 2026, 12:00 Uhr
Ort: Dinslaken, Landkreis Dinslaken, Nordrhein-Westfalen
(jb) In Dinslaken hat die erste Anwendung des neuen Spritpreis-Änderungsgesetzes am Mittwochmittag zu einem spürbaren Preissprung an den Zapfsäulen geführt. Bereits kurz vor12:00 Uhr passten die Tankstellen im Stadtgebiet ihre Tarife an. Der Preis für einen Liter Diesel stieg von 2,28 Euro auf 2,36 Euro unmittelbar an. Beim Benzin sprang der Preis sogar um elf Cent an. Der saftige Preissprung ist die einzige zulässige Preisänderung des Tages unter der neuen gesetzlichen Regelung.
Tankstelle in Wuppertal erhöht um Punkt Zwölf den Dieselpreis um sechs Cent (on tape) - Spürbare Zurückhaltung an der Zapfsäule
Neues Spritpreis-Änderungsgesetz sorgt für gähnende Leere an der Zapfsäule
01.04.26, 12:15 Uhr
Datum: Mittwoch, 01. April 2026, 12:00 Uhr
Ort: Wuppertal, Nordrhein-Westfalen
(jb) Punkt 12:00 Uhr hat die angekündigte Preisänderung an den Wuppertaler Zapfsäulen für eine spürbare Zäsur im Tankverhalten gesorgt. Innerhalb eines Augenblicks kletterte der Preis für einen Liter Diesel von zuvor 2,32 Euro auf 2,38 Euro. Dieser Anstieg um 6 Cent markiert die erste offizielle Anpassung unter den neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen, nachdem die Preise laut ADAC bereits im Vorfeld deutlich angezogen hatten. An den Tankstellen im Stadtgebiet war die Reaktion der Autofahrer unmittelbar messbar: Mit dem Umspringen der digitalen Preisanzeigen riss der zuvor rege Betrieb schlagartig ab. Seit dem Zeitpunkt der Preiserhöhung wurde an den betroffenen Stationen laut Beobachtungen vor Ort einige Zeit lang kein weiterer Tankvorgang mehr verzeichnet.
Diesel klettert in Bayerns Landeshauptstadt schlagartig um zehn Cent auf 2,42 €
Ist die gesetzliche Premiere missglückt?
01.04.26, 11:51 Uhr
Datum: Mittwoch, 01. April 2026, 12:00 Uhr
Ort: München, Bayern
(jb) Mit Spannung wurde sie erwartet: Die erste und einzige Preisänderung des Tages an deutschen Zapfsäulen. In der bayerischen Landeshauptstadt fällt das Ergebnis ernüchternd aus. Von vormals 2,32 € für den Liter Diesel schwappte die Preistafel um 12 Uhr auf 2,42 €. Bereits gestern meldete der ADAC, dass die Spritpreise vor dem Start des neuen Gesetzes enorm in die Höhe geschnellt waren. Dieser Anstieg um genau zehn Cent auf einen Schlag markiert die einzige zulässige Preisänderung des Tages unter der neuen gesetzlichen Regelung.
Rückbau-Phase am Atomreaktor Stade gestartet – Tonnenschwere Abrissbirne zertrümmert massive Betonhülle – 35.000 Tonnen Schutt fallen bei Reaktor-Abriss an – Beachtlicher Meilenstein beim Rückbau von Druckwasserreaktoren – Gebäude nach jahrelanger...
Ziel: Komplettes Abtragen bis Ende 2026
01.04.26, 11:39 Uhr
Datum: Mittwoch, 01. April 2026
Ort: Stade, Landkreis Stade, Niedersachsen
(jb) Beim Rückbau des ehemaligen Kernkraftwerks in Stade-Bassenfleth hat eine neue Phase begonnen. Seit gestern wird die massive Betonhülle des Reaktorgebäudes mit einer Abrisstechnik zerlegt. Ein Seilbagger lässt dabei eine schwere Stahlkugel gegen die Außenwand prallen. Dieser Prozess markiert einen beachtlichen Meilenstein. Stade gilt als erster Druckwasserreaktor, der auf diese Weise vollständig zurückgebaut wird. Das Gebäude wurde zuvor über Jahre hinweg entkernt und in aufwendigen Verfahren von Radioaktivität freigemessen. Sobald die äußere Hülle abgetragen ist, wird der darunterliegende Sicherheitsbehälter aus Stahl mit schweren Hydraulikscheren und Spezialbaggern zerlegt. Ziel ist es, das Reaktorgebäude bis Ende 2026 vollständig abzutragen. Der Rückbau der Anlage an der Elbe läuft bereits seit 2005. Der Reaktor war im Jahr 2003 endgültig vom Netz gegangen. Zahlreiche Nebengebäude wie das Maschinenhaus und die Werkstätten wurden bereits in den vergangenen Jahren abgerissen. Die vollständige Entlassung des Standorts aus der atomrechtlichen Aufsicht ist für den Herbst 2027 geplant. Zur künftigen Nutzung des Geländes gibt es noch keine konkreten Pläne.
POL-H: Blaulichtorganisationen übergeben Erlös aus "Run4Respect" an den Weißen Ring in Hannover
POL-H: Oststadt: Minibagger von Baustelle entwendet - Polizei sucht Zeugen
Feuerwehr findet bei Löscharbeiten Gewehr in DDR-Altbau – Durchsuchung von Wohnung fördert weitere Waffen, Drogen und Händlerequipment zu Tage
Ermittler stellen Amphetamine, Kokain, Heroin, Cannabis und MDMA-Pillen sicher – 55-jähriger Wohnungsmieter festgenommen
31.03.26, 12:27 Uhr
Datum: Sonntag, 29. März 2026, 8:20 Uhr
Ort: Leipzig, Sachsen
(sg) Ein Brand in einem alten, unsanierten Wohnblock im Leipziger Stadtteil Kleinzschocher hat am Sonntagmorgen einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Nach bisherigen Erkenntnissen war das Feuer aus bislang ungeklärter Ursache in einem Anbau des Gebäudes in der Diezmannstraße ausgebrochen. Acht Personen, die sich zu diesem Zeitpunkt in dem Haus aufhielten, mussten von der Feuerwehr evakuiert werden. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist bislang noch unklar.
Während der Brandbekämpfung machten die Einsatzkräfte in einem Raum eine brisante Entdeckung: Die Feuerwehr stieß auf eine Langwaffe. Daraufhin wurde die Polizei hinzugezogen. Auf Anordnung eines Gerichts durchsuchten Beamte anschließend die betreffende Wohnung. Dabei fanden sie neben weiteren Hieb- und Stichwaffen auch eine Schusswaffe, mehrere tausend Euro Bargeld, Drogen sowie Feinwaagen.
Nach Polizeiangaben wurden unter anderem Amphetamine, Kokain, Heroin, Cannabis und MDMA-Pillen sichergestellt. Der 55-jährige Mieter der Wohnung wurde nach der Durchsuchung festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehl. Die weiteren Ermittlungen zu dem Brand und den aufgefundenen Gegenständen hat das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei Leipzig übernommen.
POL-H: Zeugenaufruf: Fußgänger auf der Autobahn (A) 2 bei Auetal von Lkw erfasst und tödlich verletzt
POL-H: Sachbeschädigungen an geparkten Pkw rückläufig - Tatverdächtiger identifiziert
POL-H: Sahlkamp: 31-Jährige durch Stichwaffe lebensgefährlich verletzt, 38-Jähriger auf der Flucht - Polizei sucht Zeugen
POL-H: Zeugenaufruf: Unbekannte gelangen während der Fahrt auf einen Sattelzug und entwenden Teile der Ladung - Wer kann Hinweise geben?
Unwetter mit massivem Graupel zieht über den Südwesten Deutschlands und verwandelt Straßen und Wege binnen kurzer Zeit in weiße Rutschpartie - Polizei berichtet von mehreren wetterbedingten Unfälle auf der Autobahn
Mehrere Unfälle auf der Autobahn A5 zwischen Karlsruhe und Offenburg - sprichwörtliches Aprilwetter setzt in diesem Jahr bereits etwas früher ein
30.03.26, 12:26 Uhr
Datum: Montag, 30. März 2026, 09:00 Uhr
Ort: Landkreis Rastatt und Ortenaukreis, Baden-Württemberg
(sg) Ein heftiges Graupel-Unwetter hat am Montagvormittag im Südwestens für kurzzeitige chaotische Verkehrsverhältnisse gesorgt:
Innerhalb weniger Minuten gingen über dem Landkreis Rastatt und dem Ortenaukreis teils große Graupelkörner nieder, die sich auf Fahrbahnen und Straßen sammelten und diese in rutschige, stellenweise spiegelglatte Pisten verwandelten. Teilweise blieben die Graupelmassen liegen und sorgten für nahezu winterliche Straßenverhältnisse.
Besonders betroffen war die A5 zwischen Achern und Bühl – dort ist es auf beiden Richtungsfahrbahnen (Richtung Karlsruhe und Basel) zu mehreren Unfällen gekommen. Aber auch innerorts kam es zu massiven Einschränkungen. Straßen waren zeitweise blockiert oder nur langsam passierbar.
Das sprichwörtliche Aprilwetter setzt augenscheinlich in diesem Jahr, bereits schon etwas früher ein.
Neue Ryanair-Strecken ab Saarbrücken sorgen für Konkurrenz im Westen – Touri-Flieger steuern jetzt auch Italien und Spanien vom Saarland an
Konkurrenz für nahe Flugplätze Hahn und Luxemburg – Einweihung mit Flugzeugtaufe für neuen Billigflieger
30.03.26, 10:00 Uhr
Datum: Montag, 30. März 2026, 10 Uhr
Ort: Saarbrücken, Saarland
(sg) Mit Flugzeugtaufe und Pressekonferenz ist der Billigflieger Ryanair am Montag offiziell am Flughafen Saarbrücken gestartet. Ab sofort sollen von dort neue Ferienziele in Italien und Spanien bedient werden. Flughafen, Landespolitik und Airline werten den Einstieg als wichtigen Impuls für die Region und als Signal für die Zukunftsfähigkeit des saarländischen Standorts.
Ryanair sprach zum Auftakt von attraktiven neuen Reisemöglichkeiten für die Menschen im Saarland und von zusätzlichen Chancen für den Tourismus. Zugleich verwies das Unternehmen erneut auf die aus seiner Sicht hohen staatlichen Belastungen für den Luftverkehr in Deutschland. Auch aus der Landespolitik kam Rückenwind: Die neuen internationalen Verbindungen seien ein wichtiger Faktor für wirtschaftliches Wachstum, Investitionen und die Gewinnung von Fachkräften, hieß es. Der Flughafen Saarbrücken werde durch die zusätzlichen Ziele in Europa weiter gestärkt.
Auch aus touristischer Sicht werden die neuen Verbindungen als Chance gesehen. Saarbrücken wolle gezielt mehr Gäste aus Italien und Spanien ansprechen und die Stadt als Reiseziel stärker in diesen Märkten positionieren. Für Reisende aus der Region bedeuten die neuen Angebote zugleich mehr Direktverbindungen ab Heimatflughafen.
Spannend dürfte nun werden, wie sich der Ryanair-Start auf den Wettbewerb in der Grenzregion auswirkt. Denn mit dem Flughafen Hahn und dem nahen Luxemburg bestehen bereits weitere Abflugorte, die ebenfalls um Urlaubsreisende werben. Ob Saarbrücken dabei tatsächlich zusätzliche Passagiere gewinnt oder es zu Verlagerungen innerhalb der Region kommt, dürfte sich erst in den kommenden Monaten zeigen.
Feuer auf Terrasse weckt Hausbewohner mitten in der Nacht - Flammen drohen auf Dachstuhl überzugreifen
Gebäude trotz schnellem Einsatz der Feuerwehr durch massive Rauchschäden erstmal unbewohnbar
30.03.26, 07:19 Uhr
Datum: Montag, 30. März 2026, 2 Uhr
Ort: Großheide, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(sg) Gegen 2 Uhr am Montagmorgen sind zwei Bewohner eines Einfamilienhauses in Menstede in der Gemeinde Großheide von aufmerksamen Nachbarn aus dem Schlaf geklingelt worden. Diese hatten auf der Rückseite des Hauses ein ausgedehntes Feuer bemerkt. Betroffen war vor allem die an das Gebäude eingelassene Terrasse.
Die starke Hitzeentwicklung sowie der in der Nacht auffrischende Wind ließen befürchten, dass Flammen und heißer Rauch auf den Dachstuhl übergreifen könnten. Durch das schnelle Eingreifen der alarmierten Feuerwehren konnte ein Übergreifen auf das Gebäude jedoch verhindert werden.
Trotzdem ist das Wohnhaus vorerst nicht bewohnbar, da Rauch auch in die Innenräume eindrang und dort Schäden verursachte.
POL-H: Seelze: Brand auf Werksgelände schnell gelöscht - keine Gefahr für Bevölkerung
Feuerwehr-Einsatzleiter: "Die Situation war zum Anfang chaotisch" – Flammen-Inferno am Sonntagnachmittag – Großaufgebot der Feuerwehr im Einsatz – Wohnungsbaugenossenschaft organisiert Notunterkünfte
Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache
29.03.26, 20:03 Uhr
Datum: Sonntag, 29. März 2026, 16:45 Uhr
Ort: Premnitz, Landkreis Havelland, Brandenburg
(th) Bei einem verheerenden Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Premnitz ist am Sonntagnachmittag eine Person ums Leben gekommen. Neun weitere Bewohner erlitten leichte Rauchgasvergiftungen. Das Feuer brach im ersten Obergeschoss des dreigeschossigen Gebäudes in der Erich-Weinert-Straße aus und breitete sich rasch aus. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort und rettete 13 Menschen über eine Drehleiter von ihren Balkonen. Das Haus ist vorerst unbewohnbar.
Die Einsatzkräfte wurden gegen 16:45 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr quoll bereits dichter Rauch aus den Fenstern des Treppenhauses. „Die Situation war zum Anfang chaotisch“, berichtete Einsatzleiter Justin Hellmich von der Feuerwehr Premnitz. „Wir hatten viele Bürgerinnen und Bürger draußen auf der Straße gehabt, wir hatten viele Bürger eingeschlossen in ihren Wohnungen.“ Die Feuerwehr leitete umgehend die Menschenrettung ein.
Für eine Person aus der Brandwohnung kam jedoch jede Hilfe zu spät. Sie wurde zunächst gerettet, verstarb aber im Rettungswagen. Die neun Leichtverletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. Das Gebäude wurde von der Polizei versiegelt und ist derzeit unbewohnbar.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zur Schadenshöhe konnten noch keine Angaben gemacht werden. Die Wohnungsbaugenossenschaft hat für die betroffenen Bewohner Notunterkünfte in der Umgebung organisiert. „Dort werden alle Anwohner aufgeteilt“, so Hellmich.

