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Aktualisiert: vor 2 Stunden 23 Minuten

Reisebus wird Weiterfahrt wegen Bremsdefekt untersagt - Polizei kontrollierte zahlreiche Fern- und Reisebusse sowie Lkw - zahlreiche Beanstandungen

16. Mai 2026 - 0:00

Wir haben Autobahnpolizist Toni Schidlowski einen Tag lang bei seiner Arbeit für die Sonderkontrollgruppe der Brandenburger Polizei über die Schulter geschaut - diverse O-Töne mit Fahrern, Reisenden und Polizisten

26.05.16, 0:00 Uhr

Datum: Donnerstag, 26. Mai 2016

Ort: A24, Raststätte Linumer Bruch, Fehrbellin, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg

 

(sg) Die Reise an die Ostsee fand für die Passagiere eines Reisebusses ein jähes Ende auf der Raststätte an der A24. Im Rahmen einer Großkontrolle untersagte die Polizei dem Busfahrer aufgrund einer defekten Bremsanlage die Weiterfahrt und ordnete einen mehrstündigen Werkstattaufenthalt an. Die ratlosen Passagiere blieben zunächst auf der Raststätte zurück.

„Schlimmstenfalls kann passieren, dass die Bremsanlage für drei Bremsungen ausreicht, aber eine vierte Bremsung nicht mehr zum Ziel führt und das Fahrzeug ungebremst ins Stauende fährt oder auch aus einer Kurve fliegt“, schildert Toni Schidlowski von der Autobahnpolizei das Problem.

Locker schlendert Toni durch den Reisebus, doch sein wachsames Auge achtet dabei auf jedes Detail: Sind die Notausgänge gekennzeichnet und wo sind die Nothammer angebracht? Sind alle Passagiere angeschnallt? Dem erfahrenen Autobahnpolizisten von der Sonderüberwachungsgruppe der Polizei Brandenburg entgeht nichts. Und bei Sicherheitsverstößen versteht der sonst kumpelhaft erscheinende Beamte keinen Spaß. „Für uns ist das ein Erfolg. Nicht, dass es eine statistische Erfassung ist, sondern, dass wir hier eine eventuelle Zeitbombe aus dem Verkehr gezogen haben und - wenn man ganz weit voraus denkt – vielleicht auch ein paar Leben gerettet haben“, begründet Toni die Motivation von ihm und seinen Kollegen.

Und der rote Reisebus mit Ziel Ostsee war nur einer der insgesamt 25 beanstandeten Fahrzeuge, die die die Brandenburger Kontrolleure am Montag bei insgesamt 59 untersuchten Fahrzeugen bemängelten. Die Maßnahme richtete sich in erster Linie an Fern- und Reisebusse. Nach zahlreichen schweren Unfällen mit Lastwagen an Stauenden und diversen Berichten über Verstöße bei den immer beliebter werdenden Fernbussen wollte die Polizei mit der Aktion ein Zeichen setzen. Und das Ergebnis war nicht nur negativ. Insbesondere bei den Fernbussen scheinen die Unternehmen aus der negativen Berichten der Vergangenheit gelernt zu haben. Die überwiegende Zahl der Fernbusse war beanstandungsfrei und in gutem technischen Zustand. Anders sah es da mit einigen Lastwagen aus, die den Beamten im Rahmen der Kontrollaktion auffielen, weil diese meist einen viel zu geringen Abstand zu ihren Vordermännern hielten. Auch einige der Busfahrer hielten sich nicht immer an die Verkehrsordnung. So fiel ein dänischerer Reisebus durch ein waghalsiges Überholmanöver auf, durch das die nachfolgenden Fahrzeuge zu massiven Bremsmanövern genötigt wurden.

Die Buspassagierte beurteilten die Kotrollen überwiegend positiv. Zwar waren die Reisenden über die unfreiwillige Zwangspause etwas genervt, freuten sich aber, dass das Busreisen durch derartige Kontrollen hoffentlich in Zukunft noch sicherer werden wird.

Selbst die ertappten Fahrer nahmen es größtenteils gelassen, wenn Schidlowski und seine Kollegen wieder mal einen Strafzettel ausfüllten: „Es ist normalerweise kein Problem. Wir werden oft angehalten“, erklärt Brummi-Fahrer Torsten Jahnke. Über den gerade erhaltenen Punkt in Flensburg wegen zu geringen Abstand war er aber nicht ganz so erfreut, sah seinen Fehler aber ein.

 

Die NonstopNews-Bilder (Tag) und die O-Töne:

 

Teil 1: Buskontrolle und Auswahl von Fahrzeugen auf Autobahn

  • Beamte kontrollieren Reisebus
  • Polizist begutachtet Innenraum, Fahrwerk und Motor
  • Fahrgäste warten auf Weiterfahrt
  • Streifenwagen beobachtet vorbeifließenden Verkehr an Autobahn
  • Streifenwagen verfolgt Bus und lost diesen zur Kontrollstelle
  • Postbus wird kontrolliert
  • Totale Kontrollstelle und Rastplatz
  • Streifenwagen fährt wieder auf die Autobahn
  • Nächster Fernreisebus wird gestoppt und kontrolliert
  • O-Ton mit Uwe Heber, Busfahrer: „grundsätzlich ist es nicht das verkehrteste wenn man da zwischendurch mal kontrolliert, aber manchmal ist es nervig. Muss ich auch ganz eindeutig sagen. Meine Fahrer werden vielleicht zwei, drei Mal im Jahr kontrolliert. Ich achte auch darauf, dass so was nicht passiert. Generell mit den Bussen ist das immer so ´ne schwierige Sache, weil ich fahr keine Kartoffeln oder keine Steine oder sonst was. Wenn ich das sehe, wie manche Fahrzeuge unterwegs sind. Auch diese Abstandsgeschichte wo diese schweren Unfälle passiert sind. Da muss man viel härter durchgreifen. Also wenn ich das sehe, ich bin auch oft auf der Straße was da für ein Schindluder getrieben wird. Das ist nicht normal. Und das ist zwangsläufig. Ich bin konzentriert und ich habe kein ungutes Gefühl. Dann müsste ich was Anderes machen.
  • O-Ton mit Jürgen Collin, Autobahnpolizei Walsleben, Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „meine Aufgabe ist jetzt erstmal auf die Busse zu achten, welche Busse für uns interessant sind. Und sollte jetzt ein Bus kommen, bei dem wir der Meinung sind, dass wir ihn kontrollieren sollten, dann werden wir hinterherfahren, uns diesen Bus hinten anhängen bis zur Kontrollstelle bringen und dort können die Kollegen an der Kontrollstelle den Bus kontrollieren. Jetzt haben wir noch einen Postbus. Dem werden wir jetzt hinterherfahren und uns dann davorsetzen und ihn dann kontrollieren. Ja, diesen Bus werden wir mitnehmen zur Kontrolle. Ich werde ihn nochmal über die Außenlautsprecher ansprechen, dass er das auch hört. Jetzt werden wir dem noch ein Zeichen geben. Die Möglichkeit, warum er langsamer wird, ist jetzt halt, dass er irgendwelche Unterlagen, die wir nicht sehen sollen, jetzt verstecken will oder irgendwas, was manipuliert wurde, jetzt noch in Ordnung bringen muss. Eine Kaffeemaschine, ein Laptop zum Beispiel, alles was so im Sichtfeld des Fahrers steht, was halt auch eine Ordnungswidrigkeit darstellen würde.“

 

Teil 2: Weitere Buskontrollen und Lkw werden wegen Verstößen gestoppt

  • Reisebus aus Dänemark wird kontrolliert
  • Fahrer wird in Streifenwagen verwarnt
  • Polizist schreibt Protokoll
  • ziviler Videowagen der Polizei
  • Beamte schreiben Protokoll an Notebook
  • Videowagen auf Autobahn unterwegs
  • Überwachungsvideo wird ausgewertet (abgefilmt von Bildschirm)
  • Lastwagen werden wegen Verstößen gestoppt und kontrolliert
  • Videowagen stoppt Lkws und lost diese zur Kontrollstelle
  • O-Ton mit Toni Schidlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „In dem Fall haben wir durch den Videowagen beobachtet, dass der Fahrer überholt hat ohne den nachfolgenden Verkehr zu beachten und deswegen mussten zwei Pkw bremsen und das haben wir per Videowagen festgehalten und jetzt versuchen wir uns mit dem Fahrer zu verständigen. Der Videowagen ist jetzt schon wieder unterwegs. Wir haben das Material gesichert und das wird hier zur Beweisaufnahme verwendet und von uns dann auch weiter dokumentiert. Der Bus war unterwegs auf der rechten Fahrspur Richtung Hamburg und wollte einen Sattelzug überholen, hat geblinkt, ist auf die Überholspur gefahren und hat dabei nicht den rückwärtigen Verkehr beachtet. Also hat zwei PKW, die beim Überholen schon waren, die mussten bremsen, damit sie mit ihm nicht kollidieren.“
  • O-Ton mit Femke Semmler (links) & Luisa Koch, Busreisende: „nervig, weil man solange hier warten muss und nichts machen darf. Ja erstmal aufregend irgendwie. Aber es ist okay. Wir wurden jetzt auch nicht kontrolliert oder so. Die haben zwar gesagt man soll sich anschnallen und die Sachen hoch packen oder so falls man nochmal kontrolliert wird, aber es jetzt eher die viertel Stunde die verloren geht. Für uns ist das jetzt nicht so schlimm, weil wir keinen wirklichen Zug kriegen müssen oder noch einen nächsten Bus, aber für die die noch einen Anschluss brauchen ist es glaub ich echt doof. Also es ist besser ohne rausziehen. Also ist jetzt auch das erste Mal, dass ich rausgezogen worden bin. Auf der einen Seite ist es gut, den Fahrer so zu überprüfen, dass der nicht zu viel fährt. Das finde ich schon okay. Also ich habe jetzt auch kein schlechtes Gefühl, wenn ich mit dem Bus fahre. Also ich habe jetzt auch keine Angst, wenn ich mit dem Bus oder dem Zug fahre. Ist mir eigentlich egal.“
  • O-Ton mit Torsten Jahnke, LKW-Fahrer: „ist normalerweise kein Problem. Wir werden oft angehalten. Und jetzt ist es zwar scheiße, weil ich einen Punkt kriege aber muss ich mit Leben. Ich habe gedacht er wäre weiter weg gewesen. Man kann es zwar durch die Begrenzungspfeiler sehen, aber erst war er schneller als ich, dann wurde er langsamer. Ja und dann bin ich rangefahren. Ja wegen Terminfrachten. Da entsteht der Druck denn. Da schnell hin, da schnell hin. Ich habe einen Abstandswarner da drinnen. Bloß wenn vor mir ein PKW reinzieht oder so, denn geht der voll in die Knie. Deswegen habe ich den auch ausgeschaltet. Ansonsten mit LKW zu LKW funktioniert das eigentlich, aber ich habe ihn ausgeschaltet, aber passiert. Wenn der hinter mir nicht aufpasst dann hängt der hinten drin. Habe ich alles schon gehabt. Der geht voll in die Knie dann der LKW. Deswegen habe ich ihn rausgenommen“

 

Teil 3: Mangelhafter Reisebus wird kontrolliert und Weiterfahrt untersagt

  • Reisebus und Fernbus werden kontrolliert
  • Lkw-Fahrer wird verwarnt
  • Fahrerkarte wird ausgelesen
  • Polizisten begutachten defekte Bremsanlage bei Reisebus
  • O-Ton mit Tino Liese, LKW-Fahrer: „Ertappt! Wie gesagt. Fehler – kann passieren. Soll nicht passieren, kann passieren. Ich bin zu dicht raufgefahren. Ist nun mal so. Naja was soll ich dazu sagen? Es gibt Leute, die übertreiben und es gibt Leute, die vernünftig fahren. Wenn du einen vor dir hast, der so übertreibt wie er, voll ran kriechen bei dem anderen, voll ran kriechen bei dem Vordermann und dann wieder bremsen. Dann läufst du ja automatisch mit auf. Was willst du machen? Dann biste mit drin, dann steckst du, aber wie gesagt. Was kannst du machen? Mit den ganzen Unfällen ich meine klar, könnte man noch mehr kontrollieren. Weil die Fahrer meist alle übermüdet sind, keine Ahnung. Ja, was soll ich sagen? Wir haben alle auch Familie. Da bist du froh, wenn du heile nach Hause kommst und emotional, muss ich sagen, ist es schon scheiße. Da fühlt man absolut scheiße als Kraftfahrer. Weil wir stehen jetzt wieder im dunklen Licht drin, weil es immer heißt nur wir, wir, wir. Aber im Endeffekt, nobody is perfect. Ich habe auch einen Kollegen verloren, auch tödlich und das ist schon heftig. Ich fahre ja jetzt schon ziemlich lange und wir haben uns zehn Jahre gekannt. Er war zwei Jahre jünger wie ich. Er war ein litauischer Fahrer, hat die Kontrolle verloren übers Fahrzeug und ist direkt tot gewesen. Hat den noch runtergelenkt von der Autobahn. Ja gut, wie gesagt. Da möchte ich auch nicht weiter drauf eingehen. Das ist schon schwer genug gewesen. Aber das hier, wie gesagt. Alles okay. Sollte nicht passiert, ist passiert.“
  • O-Ton mit Matthias Richert, Busfahrer: „ja, es ist im Endeffekt schon ein komisches Gefühl, wenn man so einen Streifenwagen am Straßenrand sieht, der dann losrollt. So ging es mir eben auch, da dachte ich gut, jetzt bist du fällig. Auf der anderen Seite lässt man alles so sekundenweise Revue passieren. Es ist alles okay, die Papiere sind alle da, Karte ist okay, Uhrzeiten sind eingehalten worden, der Bus ist technisch okay also kann dir im Endeffekt nichts passieren. Wir hatten eh vor, hier zu halten, deswegen ist es für uns auch kein Zeitverlust in dem Sinne. Ich finde es ist eine gute Sache. Es muss kontrolliert werden. Ich finde, so was könnte teilweise mehr kontrolliert werden. Es wird zum Teil noch zu viel Schindluder betrieben, es gibt noch zu viele schwarze Schafe und ich habe da überhaupt gar kein Problem mit. Jetzt von mir aus gehend, ich kann jetzt nicht für alle Busfahrer sprechen, habe ich festgestellt, die Zunahme im Schwerlastverkehr ist enorm. Das Problem für uns als Bus ist, dass der LKW fast genauso schnell wie der Bus mittlerweile ist, obwohl er ja eigentlich viel langsamer sein müsste. Bei uns ist technisch bei hundert km/h leider abgeriegelt. Bei dem LKW ist das leider nicht so. Deswegen haben wir auch schwere Probleme zu überholen und werden teilweise auch von LKWs überholt, was eigentlich gar nicht möglich ist. Und wir kriegen auch viel mit, da wir die gleiche Sichthöhe wie die haben, kriegen wir so mit, was in den Fahrerkabinen so abgeht. Da ist Handy-Gespiele, Laptop- Gespiele, Unachtsamkeit, schwanken. Vorhin hatten wir das erst wieder. Schwankender LKW, da war der Hänger schon fast auf meiner Seite. Es ist dramatisch und ich denke aber auch, dass die Fahrer da sehr unter Druck stehen. Das ist in der Branche sicherlich viel extremer als es bei uns Busfahrerin ist. Wir sind ein Unternehmen aus Gotha, Thüringen. Ich habe in Halle geladen und wir fahren jetzt nach Warnemünde. Drei Tage, Mittwoch geht es wieder zurück. Nicht ganz so gut meinen Fahrgästen gegenüber, da ich natürlich auch ein zeitliches Verlangen habe. Wir haben um 15 Uhr in Warnemünde einen großen Empfang, wo einige extra für anreisen. Den Termin können sie jetzt im Endeffekt jetzt abhaken. Und es ist irgendwo schon nicht so ein schönes Gefühl, muss ich ehrlich sagen. Und ich meine, ich muss auch ehrlich sagen, ich bin den Bus die ganze letzte Woche gefahren ich bin ihn am Samstag gefahren, da waren wir an der polnischen Ostsee. Wenn da wirklich jetzt technisch irgendwas gewesen wäre, hätte ich das schon lange gemerkt. Ich fahre ja nun nicht den ersten Tag. Auf der einen Seite finde ich das okay auf der anderen Seite, drei Stunden, dass auch den Fahrgästen zuzumuten. Wenn es jetzt irgendwas Gravierendes wäre, wenn jetzt irgendwas fest gewesen oder so, dann könnte ich es noch nachvollziehen. Man hätte auch so einen Mängelgutschein machen können, wie im PKW-Bereich machen können, sagen können: Hier kontrolliert das in ner Werkstatt, innerhalb einer Woche, stellt den Bus wieder vor. Dann wäre es im Endeffekt auch gut gewesen. Ja gut, müssen wir jetzt durch nützt nichts, gute Miene zum bösen Spiel.“
  • O-Ton mit Beatrix Lindeblatt, Busreisende: „ja, ich hab die Erfahrung auch gemacht. Ich glaub, ich habe es auch ein bisschen gehört wie unser Fahrer das erzählt hat. Es ist schon dramatisch was auf deutschen Straßen unterwegs ist an Gefahren. Ich fahre jeden Tag mindestens hundert Kilometer. Vorwiegend auch Autobahnen. Da wird dir himmelangst. Du vermeidest das auch, dran vorbei zu fahren. Ich finde das super, weiter so.“
  • O-Ton mit Toni Schildlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „ja, wir haben hier einen Reisebus, der ist unterwegs von Dresden Richtung Norden. Wir haben einen Defekt an der Bremsanlage festgestellt und den werden wir jetzt technisch untersuchen lassen. Ihr hört im Hintergrund so ein zischendes Geräusch, das ist ein Druckregler von der Bremsanlage. Hört sich in der Regel immer ein bisschen anders an als diese permanenten Geräusche. Wir haben Flüssigkeiten am Bremssystem, die austreten und das ist ein technischer Mangel dem wir erstmal auf den Grund gehen werden. Wir werden jetzt zu Gutachter fahren in der Werkstatt und uns die Sache zusammen anschauen. Die dürfen mit dem Bus jetzt nicht weiter mit, bis wir die Sache geklärt haben. Wir gehen mal grob von drei Stunden aus. Wenn wir gut sind, sind wir dann durch. Wir fahren jetzt erstmal zur nächstgelegenen Werkstätte. Dort wurde ein Gutachter schon hinbestellt. Wenn die Fahrgäste oder der Fahrer mit den Fahrgästen alles soweit geklärt haben setzten wir uns in unterwegs. Dann wird das Fahrzeug in der Werkstatt in eine Grube gefahren und werden wir einmal die komplette Bremsanlage durchtesten. Sollten die Mängel, die wir hier festgestellt haben, nicht bestätigt werden, dann kann die Weiterfahrt erstmal gestattet werden. Ansonsten wenn sie bestätigt werden durch einen Sachverständiger, dann werden wir die Weiterfahrt untersagen müssen und der Bus bleibt solange stehen, bis der Mangel behoben ist.“

 

Teil 4: weiterer O-Ton zum defekten Reisebus

  • Beamte besprechen sich vor Streifenwagen
  • Streifenwagen begleitet defekten Bus zur Werkstatt
  • O-Ton mit Toni Schidlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „also, wir haben das Problem mit der Bremsanlage. Die muss für eine gewisse Anzahl von Bremsungen ausreichen. Reicht es nicht aus, haben wir das Problem, dass eventuell die Bremsung für das Stauende nicht mehr reicht und der Bus ungebremst dort reinfährt. Im Rahmen der Busunglücke, wo Bremsanlagen versagt haben, ist das hier die absolute Vorlage dafür. Der Fehler ist hier, dass ständig Druckluft aus dem System abweicht und der Kompressor ständig arbeiten muss. Darauf ist er nicht ausgelegt. Dieser Dauerbetrieb führt zu technischen Mängeln, die zur Beeinflussung der Bremsanlage bis zum Komplettausfall führen. Schlimmstenfalls kann passieren, dass die Bremsanlage für drei Bremsungen ausreicht, aber eine vierte Bremsung nicht mehr zum Ziel führt und das Fahrzeug ungebremst ins Stauende in eine Kurve gerät oder auch aus einer Kurve fliegt. Für uns ist das ein Erfolg. Nicht, dass es eine statistische Erfassung ist, sondern, dass wir hier eine eventuelle Zeitbombe aus dem Verkehr gezogen haben, und wer ganz weit voraus denkt, auch ein paar Leben gerettet haben.“

 

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Rund 50 Notrufe gehen bei der Polizei ein - Viele Berichte über hellen Lichtschweif am Himmel

vor 12 Stunden 19 Minuten

Aktuelle O-Töne mit der Koblenzer Polizei, mit Anwohnern, dem Sprecher der Stadt und einem Ohrenzeugen

09.03.26, 11:40 Uhr

Datum: Montag, 09. März 2026, ca, 11:30 Uhr

Ort: Koblenz, Rheinland-Pfalz

 

(ah) Die Koblenzer Polizei hatte am Sonntagabend mit zahlreichen eher ungewöhnlichen Notrufen zu tun: Etwa 40 bis 50 Anrufer meldeten ungewöhnliche Sichtungen. Meist war von einem hellen Lichtschweif am Himmel oder einer vermeintlich brennenden Drohne die Rede, doch erst als ein Anwoher aus dem Stadtteil Güls meldete, dass ein Himmelskörper in das Dach seines Hauses eingeschalgen sei, kam wirklich Licht ins Dunkel. 

Ein etwa tennisballgroßes Meteoritenteil hatte das Dach getroffen und es beschädigt. Menschen wurden nicht verletzt. Derzeit befindet sich der Himmelskörper noch in polizeilicher Verwahrung, doch ein Institut für Planetologie hat bereits Interesse bekundet und möchte sich den "Übeltäter" aus Forschungszwecken genauer anschauen.

 

Tischlerei am Ortsrand von Ritterhude in Vollbrand - Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten

vor 12 Stunden 45 Minuten

Feuerwehr im Großeinsatz - Keine Verletzten - Brandursache und Schadenshöhe noch unklar

09.03.26, 11:14 Uhr

Datum: Montag, 09. März 2026, ca. 10:30 Uhr

Ort: Ritterhude, Landkreis Osterholz, Niedersachsen

 

(ah) Großeinsatz für die Feuerwehr am Montagvormittag am Ortsrand von Ritterhude im Landkreis Osterholz: In einer Tischlerei war ein Feuer ausgebrochen und hatte sich offenbar rasch ausgeweitet, sodass das Gebäude bald in Vollbrand stand. Hohe Flammen und dichter Rauch drangen aus dem Inneren. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Es gelang der Feuerwehr, den Brand schließlich unter Kontrolle zu bringen; die Tischlerei wurde jedoch zerstört. Menschen wurden nicht verletzt. Die Brandursache und die entstandene Schadenshöhe sind noch unklar. Entsprechende Ermittlungen laufen.

 

Ölpreis springt wegen Iran-Krieg erstmals seit Jahren wieder über 100 Dollar - Brent schießt im frühen Handel zeitweise auf 111 US-Dollar je Barrel - Binnen einer Woche Preis um 50 Prozent gesteigert

vor 22 Stunden 33 Minuten

Diesel kostet mittlerweile deutlich mehr als Benzin und liegt bei 2,18 Euro - Höchste Rohölpreise seit vier Jahren - Autofahrer erwarten Unterstützung vom Bund

09.03.26, 01:26 Uhr

Datum: Montag, 09. März 2026, 01:26 Uhr

Ort: Berlin

 

(ch) Autofahrer und Transportbranche blicken weiter mit großer Sorge auf den Ölmarkt: Infolge des Iran-Kriegs ist der Rohölpreis erstmals seit Jahren wieder über die Marke von 100 US-Dollar gestiegen. Die für Europa maßgebliche Nordseesorte Brent legte im frühen Handel zeitweise um rund 20 Prozent zu und kletterte bis auf 111 Dollar pro Barrel (159 Liter). Auch die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sprang zum Handelsstart über 100 Dollar und erreichte zwischenzeitlich ebenfalls rund 111 Dollar.

Noch am Freitagnachmittag war Brent zur Lieferung im Mai bei etwas über 90 Dollar gehandelt worden. Seit Beginn der militärischen Eskalation vor etwas mehr als einer Woche summiert sich das Plus inzwischen auf rund 50 Prozent – Ende Februar lag der Preis noch bei etwa 70 Dollar pro Barrel. Die Spritpreise sind in der Folge bekanntlich bereits deutlich angezogen – und viele Menschen rechnen damit, dass an der Zapfsäule der nächste spürbare Preissprung bevorsteht. Schon heute kostet der Liter Diesel mehr wie die Benzinvarianten und lag am frühen Montagmorgen bei 2,18 Euro.

Zeuge meldet drei Schüsse von Balkon eines Wohnhauses nahe des Stadtwaldes - Polizei sperrt angrenzende Straßen und umstellt Wohnung - Einsatzkräfte treffen zwei stark alkoholisierte Männer an

vor 22 Stunden 50 Minuten

23-Jähriger schießt mit Schreckschusswaffe in die Luft - Waffe sichergestellt, Mann bei Festnahme leicht verletzt - keine Gefahr für Anwohner

09.03.26, 01:09 Uhr

Datum: Sonntag, 08. März 2026, 21:00 Uhr

Ort: Krefeld, Nordrhein-Westfalen

 

(ch) Ein Zeuge hat am Sonntagabend im Stadtteil Cracau/Bismarckviertel Schussgeräusche gemeldet – daraufhin rückten Polizeikräfte zu einem größeren Einsatz aus. Nach Angaben der Polizei wurden gegen 17:40 Uhr drei Schüsse von einem rückwärtigen Balkon an der Hohenzollernstraße abgegeben. Vorsorglich sperrten die Beamten mehrere Straßen rund um den Einsatzort, um mögliche Gefahren für Passanten zu minimieren.  ?

In der betroffenen Wohnung trafen die Einsatzkräfte zwei stark alkoholisierte Personen an: den 61-jährigen Wohnungsinhaber sowie einen 23-jährigen Besucher. Nach aktuellem Stand hatte der 23-Jährige die drei Schüsse auf dem Balkon mit einer Schreckschusswaffe in die Luft abgegeben. Er wurde bei dem Einsatz leicht verletzt und in einem Krankenhaus behandelt. Die Schreckschusswaffe wurde aufgefunden und sichergestellt.  ?

Die Polizei prüft nun mögliche Verstöße gegen das Waffengesetz. Eine Gefahr für Anwohner bestand nach Angaben der Polizei nicht.

Abbiege-Manöver missglückt – Pkw krachen frontal ineinander – 80-Jährige durch Wucht des Aufpralls lebensgefährlich verletzt – Wagen gegen Auto von Fahranfänger (17) geschleudert – Drei Schwerverletzte in Kliniken eingeliefert – 60.000 Euro Sachschaden...

8. März 2026 - 17:02

Polizei hat die Ermittlungen zum exakten Unfallhergang aufgenommen

08.03.26, 17:02 Uhr

Datum: Sonntag, 08. März 2026, 15:00 Uhr

Ort: Stuhr-Brinkum, Landkreis Dieplholz, Niedersachsen

 

(jb) Bei einem schweren Frontalzusammenstoß auf der Ortsumgehung Brinkum sind am Sonntagnachmittag vier Personen verletzt worden, eine davon lebensgefährlich. Gegen 14:50 Uhr befuhr ein 59-jähriger VW-Fahrer die Ortsumgehung aus Richtung Bremen und korrigierte im Einmündungsbereich zur B 6 kurzfristig sein Abbiegevorhaben, um geradeaus Richtung Seckenhausen weiterzufahren. Dabei kollidierte er frontal mit dem BMW eines 76-Jährigen, der aus Richtung Seckenhausen kommend nach links auf die B 6 abbiegen wollte. Durch die Wucht des Aufpralls wurde einer der Pkw gegen das Auto eines wartenden 17-jährigen Fahranfängers (Begleitetes Fahren) geschleudert; der Jugendliche und seine Begleiterin blieben unverletzt. Im BMW erlitt eine 80-jährige Beifahrerin lebensgefährliche Verletzungen, der Fahrer wurde schwer verletzt. Im VW wurde die 57-jährige Beifahrerin schwer und der Fahrer leicht verletzt. Ein angeforderter Rettungshubschrauber kam nicht zum Einsatz, die Patienten wurden bodengebunden in Kliniken transportiert. Die Polizei schätzt den Sachschaden an den Hauptbeteiligten auf rund 60.000 Euro. Die Ortsumgehung blieb für die Unfallaufnahme voll gesperrt.

 

17-Jähriger verliert Kontrolle in langgezogener Kurve – Leichtkraftrad prallt mit hoher Wucht gegen Schutzplanke – Rettungshubschrauber fliegt Jugendlichen in Spezialklinik – L101 nach Unfall voll gesperrt – Polizei sichert Unfallspuren vor Ort

8. März 2026 - 16:37

Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern derzeit an

08.03.26, 16:37 Uhr

Datum: Sonntag, 08. März 2026, 15:00 Uhr

Ort: Bergisch Gladbach, Landkreis Rheinisch-Bergischen Kreis, Nordrhein-Westfalen

 

(jb) Am Sonntagnachmittag ist ein 17-jähriger Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall auf der L101 zwischen Bergisch Gladbach und Wermelskirchen schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei verlor der junge Mann gegen 15:00 Uhr in einer langgezogenen Rechtskurve die Kontrolle über sein Leichtkraftrad und prallte mit hoher Wucht gegen die Schutzleitplanke auf der linken Straßenseite. Ein Rettungshubschrauber brachte den verunfallten Jugendlichen nach der Stabilisierung vor Ort in eine Spezialklinik . Die Polizei sperrte den betroffenen Streckenabschnitt der L101 für die Dauer der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme für mehrere Stunden vollständig ab.

 

Kollision zwischen Bike und Renault Clio an Kreuzung – Kleinwagen kippt stark deformiert auf Seite – 40-jähriger Biker erliegt am Unfallort schweren Verletzungen – Beifahrer in Auto (47) mit Rettungshubschrauber in Duisburger Spezialklinik geflogen –...

8. März 2026 - 0:58

Ermittlungen zum exakten Unfallhergang auf der Kempener Landstraße dauern an

08.03.26, 00:58 Uhr

Datum: Samstag, 07. März 2026, 17:00 Uhr

Ort: Kerken, Landkreis Kleve, Nordrhein-Westfalen

 

(jb) Am Samstag um kurz nach 17:100 Uhr wurde die Polizei Kleve über einen schweren Verkehrsunfall auf der Kempener Landstraße in Kerken, in Höhe der Dorfstraße, informiert. Nach ersten Erkenntnissen war ein Motorradfahrer mit einem Renault Clio kollidiert. Der Motorradfahrer, ein 40-jähriger Mann, erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Im PKW befanden sich zwei Männer: Ein 47-Jähriger aus Kerken sowie ein 59-Jähriger aus Essen. Der 47-jährige Beifahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Spezialkrankenhaus nach Duisburg geflogen. Der 59-jährige Fahrer des Renault Clio wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert. Zur Unfallaufnahme wurde ein speziell geschultes Verkehrsunfallaufnahme-Team der Kreispolizeibehörde Neuss hinzugezogen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde zudem ein Sachverständiger angefordert. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

 

Rund 1.600 m² große Lagerhalle steht in Vollbrand - meterhohe Flammen schlagen aus Hallenkomplex im Rheinhafen (On Tape) - mehrere Feuerwehren die ganze Nacht im Großeinsatz, dichte Rauchwolke liegt über dem Karlsruher Westen - Feuerwehr entnimmt...

8. März 2026 - 0:11

Hallendach stürzte während der Löscharbeiten ein - Halle gehörte zur Abteilung TSK (Team Sauberes Karlsruhe) der Stadt Karlsruhe - Brandursache ist noch unklar, Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen

08.03.26, 00:11 Uhr

Datum: Sonntag, 07. März 2026, 21:05 Uhr

Ort: Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(jb) Ein Großbrand sorgte am Samstagabend im Karlsruhe Rheinhafen für einen stundenlangen Großeinsatz zahlreicher Einsatzkräfte.

Gegen kurz nach 21 Uhr wurden die Einsatzkräfte in das Industriegebiet „Im Schlehert“ im Karlsruher Rheinhafen alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand eine rund 1.600 Quadratmeter (40 x 40 Meter) große Lagerhalle bereits in Vollbrand.
Meterhohe Flammen schlugen aus dem Gebäude und waren weithin sichtbar. Eine dichte Rauchwolke zog über das Hafengebiet.
Aufgrund der Lage wurde Großalarm ausgelöst. Neben der Berufsfeuerwehr Karlsruhe rückten zahlreiche Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Karlsruhe zur Unterstützung aus. Auch eine Hubrettungsbühne der Werkfeuerwehr Daimler aus Gaggenau wurde alarmiert. Ebenfalls war der Rettungsdienst mit einem größeren Aufgebot vor Ort, um die Einsatzkräfte abzusichern und zu verpflegen.
Nach ersten Informationen gehört die betroffene Halle mutmaßlich der Stadt Karlsruhe und wird von der Abteilung TSK (Team Sauberes Karlsruhe) genutzt.
Die Feuerwehr war die ganze Nacht mit umfangreichen Löscharbeiten beschäftigt. Das Hallendach stürzte während der Löscharbeiten ein. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz gegen die Flammen vor, während von außen mit Wasserwerfern und mehreren Strahlrohren gelöscht wurde. Neben zwei Drehleitern, kam auch die Hubrettungsbühne bei den Löscharbeiten zum Einsatz.
Um die Wasserversorgung sicherzustellen, wurde mit großen Schläuchen, Wasser aus dem Rheinhafen entnommen und zur Brandstelle gepumpt.
Verletzt wurde nach aktuellem Sachstand niemand. Zur Brandursache können laut Polizei bislang noch keine Angaben gemacht werden. Die Kriminalpolizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen.

 

27-jährige Frau vor Gesamtschule mit mehreren Messerstichen niedergestreckt – Opfer schwebt nach Attacke in Lebensgefahr – Rettungshubschrauber bringt Schwerstverletzte in Spezialklinik – Großfahndung mit Spezialeinheiten im gesamten Stadtgebiet –...

7. März 2026 - 22:38

Polizei bittet die Bevölkerung dringend um Hinweise zum flüchtigen Täter

07.03.26, 22:38 Uhr

Datum: Samstag, 07. März 2026, 17:00 Uhr

Ort: Walsrode, Heidekreis, Niedersachsen

 

(jb) Ein schweres Gewaltverbrechen im niedersächsischen Walsrode hat am späten Montagnachmittag einen großangelegten Polizeieinsatz ausgelöst. Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde gegen 16:50 Uhr eine 27-jährige Frau im Bereich der Integrierten Gesamtschule (IGS) durch mehrere Stichverletzungen schwer verletzt. Unmittelbar nach dem Eingang der Notrufe eilten zahlreiche Rettungskräfte und Polizeistreifen zum Tatort auf dem Schulgelände. Die medizinische Erstversorgung der lebensgefährlich verletzten Frau erfolgte durch den Rettungsdienst und einen Notarzt vor Ort. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, der das Opfer zur weiteren intensivmedizinischen Behandlung in eine spezialisierte Klinik transportierte.

Die Polizeiinspektion Heidekreis hat unmittelbar nach der Tat umfangreiche Fahndungsmaßnahmen im gesamten Stadtgebiet von Walsrode und den angrenzenden Regionen eingeleitet. Derzeit sind verstärkte Einsatzkräfte, darunter auch spezialisierte Einheiten, auf der Suche nach dem bislang unbekannten Täter. Die Hintergründe der Tat sowie der genaue Ablauf des Geschehens sind zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen des zuständigen Fachkommissariats. Beamte der Kriminalpolizei haben am Tatort bereits mit der Sicherung von Spuren begonnen und erste Zeugenbefragungen durchgeführt. Ob eine Beziehung zwischen dem Opfer und dem Täter bestand, ist derzeit rein spekulativ.

Zur Aufklärung des Falls setzt die Polizei auch auf die Mithilfe der Bevölkerung. Bürgerinnen und Bürger, die am späten Nachmittag im Umfeld der IGS Walsrode verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden dringend gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Hinweise nimmt die zuständige Wache in Soltau unter der Telefonnummer 05191-93800 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

 

Wagen durchbricht Schutzgitter – Absturz aus fünf Metern Höhe ins Wasser – Fahrzeug binnen Minuten versunken – Beifahrerin (21) rettet sich ans Ufer – Fahrer von starker Strömung bis zur Zoobrücke gerissen – Reanimation nach Rettung – Großeinsatz mit...

7. März 2026 - 22:31

Der Fahrer schwebt in Lebensgefahr, die Suche nach dem Wrack dauert an

07.03.26, 22:31 Uhr

Datum: Samstag, 07. März 2026, 19:30 Uhr

Ort: Köln, Nordrhein-Westfalen

 

(jb) Ein spektakulärer Unfall hat am Samstagabend einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei in der Kölner Innenstadt ausgelöst. Gegen 19:30 Uhr durchbrach ein BMW im Bereich der Trankgassenwerft aus noch ungeklärter Ursache ein Schutzgitter und stürzte aus etwa fünf Metern Höhe in den Rhein. Besonders rätselhaft: Laut Zeugenaussagen soll der Wagen das Geländer lediglich mit geringem Tempo durchbrochen haben, bevor er in den Fluss rollte und dort binnen kürzester Zeit versank. Den beiden Insassen gelang es jedoch noch, sich aus dem sinkenden Fahrzeug zu befreien. Die 21-jährige Beifahrerin konnte sich mit Hilfe geistesgegenwärtig eingreifener Passanten unmittelbar am Ufer aus dem Wasser retten. Sie erlitt einen Schock und wird medizinisch betreut. Dramatischer gestaltete sich die Rettung des Fahrers: Der noch nicht identifizierte Mann wurde von der starken Strömung rheinabwärts gerissen. Einsatzkräfte entdeckten ihn erst kurz darauf in Höhe der Zoobrücke an einem Steiger. Er musste noch vor Ort reanimiert werden und wurde in kritischem Zustand in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Feuerwehr war mit rund 60 Kräften, zwei Booten und einem Rettungshubschrauber vor Ort. Mehrere Augenzeugen, die den Unfall mitansehen mussten, wurden durch den Rettungsdienst betreut. Die Suche nach dem versunkenen Wrack blieb am Abend zunächst erfolglos; ein spezielles Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei sicherte bis in die späten Stunden Spuren an der Trankgassenwerft. Die Ermittlungen zur Ursache – ob ein technischer Defekt, ein medizinischer Notfall oder ein Fahrfehler vorlag – dauern derzeit an.

 

Unfall-Chaos im Baustellenbereich – Drei Fahrzeuge krachen bei Krefeld-Oppum ineinander – Rettungsgasse durch Baustelle erschwert – starkes Aufgebot an Rettungskräften im Einsatz – kilometerlange Staus

7. März 2026 - 15:29

Sieben Verletzte nach Crash – zwei Personen müssen ins Krankenhaus – erhebliche Verkehrsbehinderungen

07.03.26, 15:29 Uhr

Datum: Samstag, 07. März 2026, 12:55 Uhr

Ort: Krefeld, Landkreis, Nordrhein-Westfalen

 

(th) Auf der Autobahn 57 bei Krefeld-Oppum hat sich am Samstagmittag ein schwerer Unfall ereignet. Im Baustellenbereich kam es zu einer Kollision mit drei Fahrzeugen. Sieben Menschen wurden dabei leicht verletzt. Die Autobahn musste in Richtung Goch voll gesperrt werden. Es bildeten sich lange Staus. 
 

Gegen 12:55 Uhr geschah der Auffahrunfall aus bisher ungeklärter Ursache. Er ereignete sich in Fahrtrichtung Goch kurz vor der Anschlussstelle Oppum. Da das genaue Ausmaß zunächst unklar war, wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften alarmiert. Die Anfahrt für die Feuerwehr gestaltete sich durch die Baustelle schwierig.
 
Feuerwehren aus Krefeld und Meerbusch waren im Einsatz. Sie sicherten die Unfallstelle und versorgten die Verletzten. Rettungsdienste aus dem Kreis Neuss unterstützten die Maßnahmen. Zwei der sieben Verletzten mussten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Sperrung führte bis in den späten Nachmittag zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Auch in Richtung Köln wurde eine Spur gesperrt.

 

Großbrand in Wohn- und Geschäftshaus – Feuer breitet sich über drei Dächer aus – enorme Hitze lässt Fensterscheiben platzen – 100 Einsatzkräfte vor Ort

7. März 2026 - 10:51

Glück im Unglück: Keine Verletzten bei Flammen-Inferno im Stadtteil Saarn

07.03.26, 10:51 Uhr

Datum: Samstag, 07. März 2026, 08:30 Uhr

Ort: Mülheim an der Ruhr, Nordrhein-Westfalen

 

(th) Ein verheerender Dachstuhlbrand hat am Samstagmorgen in Mülheim-Saarn einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Das Feuer in der Luxemburger Allee breitete sich auf die Dachstühle von zwei benachbarten Wohnhäusern aus. Drei Dachstühle wurden komplett zerstört. Acht Wohnungen sind vorerst unbewohnbar. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Alle Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. 
 

Gegen 8:30 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Feuerwehr ein. "Wir wurden zu einem vermutlichen Dachstuhlbrand alarmiert", so Einsatzleiter Michael Lülf. Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen bereits Flammen aus dem Dach eines Mehrfamilienhauses. Das Feuer hatte sich rasch auf die angrenzenden, baugleichen Gebäude ausgebreitet. Die enorme Hitzeentwicklung führte dazu, dass an den Fassaden Fensterscheiben barsten. 


Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot von rund 100 Einsatzkräften, zahlreichen Löschfahrzeugen  und drei Drehleitern vor Ort. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig. "Die Herausforderung ist, dass wir es mit einer älteren Bausubstanz zu tun haben", erklärte Lülf. Die Einsatzkräfte mussten die Dachhaut aufwendig öffnen, um an alle Brandnester zu gelangen. Sechs bis acht Wohnungen sind durch Feuer und Löschwasser so stark beschädigt, dass sie nicht mehr bewohnbar sind. Die Brandursache ist noch unklar und wird von der Polizei ermittelt. 

Flammeninferno im Sonderpostenmarkt – Dach der Lagerhalle eingestürzt – Weitere Gasflaschen vor Explosion geschützt – Mit Großeinsatz übergreifen der Flammen verhindert

7. März 2026 - 2:57

150 Einsatzkräfte schützen Umgebung – keine Verletzten

07.03.26, 02:57 Uhr

Datum: Freitag, 06. März 2026, 23:13 Uhr

Ort: Südbrookmerland, Landkreis Aurich, Niedersachsen

 

(th) In der Nacht zu Samstag kam es in Südbrookmerland zu einem Großbrand. Die Lagerhalle eines Sonderpostenmarktes stand in Flammen. Über 150 Einsatzkräfte kämpften gegen das Feuer. Die Bundesstraße 72 wurde während der Löscharbeiten voll gesperrt. Glücklicherweise konnte ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude verhindert werden. Verletzt wurde niemand.

 

Gegen 23:13 Uhr ging der erste Notruf ein. Nur neun Minuten später erhöhte die Einsatzleitung die Alarmstufe. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute stand die Halle bereits in Vollbrand. "Es flogen Gasflaschen in die Luft und schlugen Flammen aus dem Dach", so Feuerwehrsprecher Simon Binoit. Ein direkter Innenangriff war zunächst unmöglich. Die enorme Gefahr durch umherfliegende Gasflaschen erschwerte die Löscharbeiten erheblich.


Die Einsatzkräfte konzentrierten sich auf den Schutz der Umgebung. Sie errichteten eine sogenannte Riegelstellung. Dadurch wurden ein angrenzendes Wohnhaus und weitere Gebäudeteile erfolgreich geschützt. "Glücklicherweise konnten wir hier das Übergreifen auf weitere Gebäudeteile erfolgreich verhindern", erklärte Binoit. Später gelang es den Helfern, mit mehrere Einkaufswagen unversehrten Gasflaschen aus der brennenden Halle ins Freie zu bringen. Im Einsatz waren zahlreiche Wehren aus dem Landkreis Aurich, das DRK und das THW.

Mercedes rast mit überhöhter Geschwindigkeit in Rückstau und schiebt mehrere Fahrzeuge ineinander - Drei Unfallbeteiligte verletzt - Polizei stellt Mercedes, Mobiltelefon und Führerschein des Unfallverursachers sicher und ermittelt wegen Verdachts...

6. März 2026 - 17:34

06.03.26, 17:34 Uhr

Datum: Freitag, 06. März 2026, 13:40 Uhr

Ort: Köln Weidenpesch, Nordrhein-Westfalen

 

(jk) Am Freitagmittag gegen 13:40 Uhr ist es im Kölner Stadtteil Weidenpesch zu einem Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen gekommen. Nach ersten Zeugenaussagen soll ein 40-jähriger Mercedes-Fahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der Neusser Straße stadtauswärts unterwegs gewesen sein. In Höhe der Einmündung Zietenstraße fuhr der Wagen auf einen im Rückstau stehenden Ford auf.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Ford eines 52-jährigen Fahrers auf den DaimlerChrysler einer 63-jährigen Frau geschoben, der wiederum auf den Fiat einer 85-Jährigen prallte. Bei dem Zusammenstoß wurden die drei Unfallbeteiligten verletzt.

Gegen den Mercedesfahrer wird nun wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. Die Polizei stellte den Mercedes, das Mobiltelefon sowie den Führerschein des Kölners sicher.

Ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam sicherte vor Ort die Spuren. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Straße zeitweise gesperrt.

 

Zwei Pkw kollidieren frontal auf Bundesstraße - Feuerwehr muss patientenschonende Rettung durchführen - Drei schwerverletzte und eine leicht verletzte Person - Hubschrauber und mehrere Notärzte im Einsatz

6. März 2026 - 17:08

06.03.26, 17:08 Uhr

Datum: Freitag, 06. März 2026, 15:30 Uhr

Ort: Bundesstraße 69, Vechta, Niedersachsen

 

(jk) Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Diepholzer Straße im Bereich eines Parkplatzes an der Bundesstraße 69 im Stadtgebiet von Vechta sind am Freitagnachmittag vier Menschen verletzt worden.

Nach ersten Angaben kam es gegen 15:34 Uhr zu einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei Pkw. Dabei wurde eine Person im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit technischem Gerät patientenschonend befreit werden. Insgesamt wurden vier Personen verletzt, drei von ihnen schwer. Aufgrund der Schwere der Verletzungen waren zahlreiche Kräfte des Rettungsdienstes im Einsatz, darunter auch drei Notärzte sowie ein Rettungshubschrauber. Nach der Erstversorgung vor Ort wurden die Verletzten an den Rettungsdienst übergeben und anschließend in Spezialkliniken transportiert.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Cabrio-Fahrer (44) ignoriert Stopp-Signale auf der Autobahn – Halsbrecherische Flucht über 20 Kilometer durch zwei Landkreise – Spektakulärer Abflug in Vorgarten – Audi schanzt durch Blumenrabatte sowie Hecke und nietet Stahlpfosten um – Kollision mit...

6. März 2026 - 1:43

Keine Verletzten - Polizei durchsuchte Wagen - Mann soll betrunken gewesen sein

06.03.26, 01:43 Uhr

Datum: Freitag, 06. März 2026, 00:00 Uhr

Ort: Sinsheim-Dühren, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg

 

(jb) Spektakulär endete die Flucht eines 44-jährigen Autofahrers, der sich in der Nacht zu Freitag über Autobahn- Bundes- und Landstraßen eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert hat. Nach ersten Ermittlungen wollten Beamte der Autobahnpolizei Walldorf den Audi auf der A5 kurz vor Kronau im Kreis Karlsruhe kontrollieren und anhalten. Er war wegen seiner unsicheren Fahrweise aufgefallen. Statt den Stopp-Signalen zu folgen, drückte der Mann auf die Tube, flüchtete über die Autobahn, angrenzende Landstraßen und eine Bundesstraße mehr als 20 Kilometer weit. Bei seiner Flucht über die Bundesstraße fuhr der Mann laut Polizei zwischenzeitlich mit bis zu 160 km/h. In Sinsheim-Dühren, wenige Kilometer vor der Auffahrt auf die A6, standen nach Anwohner-Berichten bereits Beamte des Polizeireviers Sinsheim bereit, um den Fahrer zu stoppen. Das Aufgebot bemerkt, versuchte er nach rechts in eine Seitenstraße zu entkommen. Das Auto flog dabei aus der Kurve und landete im Vorgarten eines Wohnhauses auf der Ortsdurchfahrt. Die Wucht des Aufpralls war enorm: Der Wagen rammte zunächst den Bordstein, schanzte durch eine Blumenrabatte am Gehweg, nietete einen Stahlpfosten um und drückte sich zwischen Sträuchern etwa drei Meter weit in das Beet vor dem Wohnhaus. Das Gestell einer Kinderschaukel stoppte das Cabriolet schließlich. Wie ein Polizeisprecher auf Anfrage mitteilte, konnte der Mann noch am Steuer sitzend festgenommen werden. Er wurde nicht verletzt. Es kamen auch keine Passanten bei der halsbrecherischen Flucht zu Schaden. Der Wagen wurde im Nachgang durchsucht. Dem 44-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Den Sachschaden gibt die Polizei mit rund 30 000 Euro an.

 

Autofahrer rammt Wagen und rast mit Vollgas davon – Frontal-Crash im Gegenverkehr beendet Fluchtfahrt – Drei Pkw mit Totalschaden – Vier Personen verletzt – Täter flüchtet nach zweitem Unfall zu Fuß – Großfahndung mit Polizeihubschrauber „Libelle“ –...

5. März 2026 - 23:53

Festgenommener bestreitet Fahrereigenschaft – Ermittlungen laufen auf Hochtouren

05.03.26, 23:53 Uhr

Datum: Donnerstag, 05. März 2026, 18:30 Uhr

Ort: Wilhelmsburg, Hamburg

 

(jb) Ein rücksichtsloses Fahrmanöver hat am Donnerstagabend in Hamburg-Wilhelmsburg zu einer schweren Unfallserie mit vier Verletzten geführt. Gegen 18:30 Uhr wurde die Polizei zur Kirchdorfer Straße gerufen, wo drei Fahrzeuge durch eine Kollision stark zerstört wurden. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Verursacher zuvor bereits in einen Auffahrunfall auf der Straße Kornweide verwickelt gewesen sein. Anstatt anzuhalten, flüchtete der Fahrer mit hoher Geschwindigkeit vom ersten Unfallort. Auf der Kirchdorfer Straße verlor er schließlich die Kontrolle und prallte frontal in den Gegenverkehr. Durch die Wucht des Aufpralls erlitten drei der vier beteiligten Pkw einen Totalschaden. Vier Personen wurden verletzt und mussten rettungsdienstlich versorgt werden. Besonders dreist: Der Unfallfahrer stieg unmittelbar nach dem zweiten Crash aus seinem Wrack und setzte seine Flucht zu Fuß fort. Die Polizei leitete daraufhin eine Großfahndung ein, an der auch der Polizeihubschrauber „Libelle“ beteiligt war. Im Zuge der Suche konnte ein Tatverdächtiger vorläufig festgenommen werden. Dieser bestreitet jedoch bislang die Tatbeteiligung und gibt an, nicht am Steuer gesessen zu haben. Die Kirchdorfer Straße blieb für die umfangreiche Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten über längere Zeit gesperrt. Die Ermittlungen zum genauen Hergang und zur Identität des Fahrers dauern an.

 

Kletterer stürzt am Battertfelsen bei Baden-Baden ab - Bergwacht und Höhenrettung rücken an - Verletzter Bergsteiger kann schließlich mittels Seilwinde von Hubschrauber gerettet werden

5. März 2026 - 20:18

Aufwendige Rettungsaktion mit Happy-End

05.03.26, 20:18 Uhr

Donnerstag, 05. März 2026, 17:00 Uhr

Ort: Baden-Baden, Baden-Württemberg

 

(ch) Ein Kletterer ist am späten Donnerstagnachmittag an den Battertfelsen in Baden-Baden abgestürzt und musste aufwendig von Rettungskräften geborgen werden.

Kurz nach 17 Uhr rutschte der Mann beim Klettern aus bislang ungeklärter Ursache ab und stürzte in eine Felsspalte. Aufgrund des schwer zugänglichen Geländes gestaltete sich der Einsatz für die alarmierten Rettungskräfte zunächst schwierig. Feuerwehr, Rettungsdienst und die Bergwacht waren schnell vor Ort. Zusätzlich wurden Höhenretter aus Baden-Baden und Bühlertal zur Unterstützung angefordert, um die Rettung im steilen Felsgelände vorzubereiten. Da die Einsatzstelle nur schwer erreichbar war, entschieden sich die Helfer schließlich dafür, einen Rettungshubschrauber nachzufordern.

Dieser konnte den verunglückten Kletterer nach rund einer Stunde mithilfe einer Seilwinde aus der Felsspalte retten. Anschließend wurde die verletzte Person zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus geflogen.

 

 

Immer mehr Urlauber werden aus den Vereinigten Arabischen Emiraten zurück nach Deutschland geflogen - Ex-GNTM-Teilnehmerin auf der "Mein Schiff 4" im Hafen von Abu Dhabi berichtet von Bord

5. März 2026 - 9:51

"Crew kümmert sich rührend und ist im ständigen Kontakt mit den Behörden" - "Immer mehr Menschen auf dem Schiff werden benachrichtigt, dass sie einen Flug nach Deutschland haben" - "Warten alle gespannt, wann wir an der Reihe sind"

05.03.26, 09:51 Uhr

Datum: Donnerstag, 05. März 2026

Ort: Abu Dhabi, Welt

 

(ah) Immer mehr Urlauber werden aus den Vereinigten Arabischen Emiraten zurück nach Deutschland geflogen, doch aufgrund der hohen Anzahl der Menschen dauert es naturgemäß etwas, bis wirklich alle einen Platz in einem der Flugzeuge bekommen.

Im Hafen von Abu Dhabi liegt derzeit die "Mein Schiff 4" mit zahlreichen Passagieren an Bord. Unter ihnen ist auch Felice Wolfgram, Teilnehmerin von "Germany's Next Topmodel" im Jahr 2024. Sie sollte eigentlich am vergangenen Montag zurückfliegen, doch die Sperrung des Luftraums verhinderte die Rückreise. Die Situation an Bord nimmt die 22-Jährige aber sehr positiv wahr: Die gewohnten Aktivitäten seien möglich und die Crew kümmere sich rührend. Inzwischen werden zudem immer mehr Menschen benachrichtigt, dass sie einen Flug bekommen, sodass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis man selbst an der Reihe ist.

 

 

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