NonstopNews
Spezialeinsatzkommando stürmt Lkw von flüchtigem Öko-Terroristen – Sprengstoffverdacht nach Wohnungsdurchsuchung – Bekennerschreiben aufgetaucht?
Fahndung nach Daniel V. (48) läuft auf Hochtouren
04.09.26, 17:37 Uhr
Datum: Freitag, 04. September 2026, 17:00 Uhr
Ort: Niederzier, Landkreis Düren, Nordrhein-Westfalen
(th) Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) hat am Freitag einen Lkw nahe dem Braunkohletagebau Hambacher Forst gestürmt. Die Beamten suchten den flüchtigen Strom-Saboteur Daniel V. (48). Der Mann wird verdächtigt, Anschläge auf die Energie-Infrastruktur zu planen. Zuvor wurden in seiner Wohnung sprengstoffverdächtige Substanzen gefunden. In einem Bekennerschreiben nennt er seinen Kampf gegen fossile Brennstoffe als Motiv.
Der Zugriff erfolgte in einem Waldstück. Schwer bewaffnete SEK-Beamte umstellten den auffälligen Lastwagen. Sie befürchteten Sprengfallen im Fahrzeuginneren. Die Einsatzkräfte stürmten den Lkw schließlich. Doch der Tatverdächtige war nicht vor Ort. Die Fahndung nach Daniel V. läuft weiter auf Hochtouren. Unklar ist, ob er weitere Anschläge in der Region plante. Der Hambacher Forst ist ein Symbol des Protests gegen die Braunkohle.
Zuvor hatte die Polizei die Wohnung des 48-Jährigen in Gevelsberg durchsucht. Dort fanden die Ermittler verdächtige Stoffe. Spezialisten des Landeskriminalamts untersuchen die Substanzen nun. Es könnte sich um Material zum Bau von Sprengsätzen handeln. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) bestätigte die Funde. Er sprach von einer ernsten Bedrohungslage.
Der Verdächtige hatte sich in einem Schreiben selbst bezichtigt. Er nannte darin seinen vollen Namen und seine Adresse. Das sei „sehr ungewöhnlich“, so Reul. Die Ermittler halten das Bekennerschreiben für authentisch. Der Verfasser begründet seine Taten mit dem Kampf gegen fossile Energien. Die Polizei warnt die Bevölkerung vor dem flüchtigen Mann. Er gilt als gewaltbereit und unberechenbar. Weitere Details nannten die Behörden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht.
Drama beim Start – 86-jähriger Deutscher von Heissluftballon-Korb tödlich getroffen – Todesopfer war nur Zuschauer – Insassen blieben unverletzt – Ermittlungen laufen
Tragödie im Thurgau – Tödlich verletzt
04.09.26, 16:59 Uhr
Datum: Donnerstag, 03. September 2026, 17:45 Uhr
Ort: Salen-Reutenen, Kanton Thurgau, Schweiz
(th) Ein tragischer Unfall hat sich am Donnerstagabend in Salen-Reutenen im Kanton Thurgau ereignet. Ein 86-jähriger deutscher Zuschauer wurde beim Start eines Heissluftballons vom Korb getroffen. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Die Insassen des Ballons blieben unverletzt. Die genaue Unfallursache ist noch unklar.
Gegen 17.45 Uhr bereitete sich die Besatzung eines Heissluftballons auf einer Wiese zum Start vor. Der 86-jährige Mann beobachtete den Vorgang aus nächster Nähe. Dabei wurde er vom startenden Korb erfasst und tödlich verletzt. Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Matthias Graf, Mediensprecher der Kantonspolizei Thurgau, bestätigte den Vorfall. "Am Donnerstagabend ist in Salen-Reutenen beim Startvorgang von einem Heissluftballon ein Mann vom Korb getroffen worden", so Graf. "Er ist so schwer verletzt worden, dass er auf der Unfallstelle verstorben ist. [...] Man kann sagen, dass es sich bei dem verstorbenen Mann nicht um einen Passagier gehandelt hat, sondern er hat den Startvorgang beobachtet."
Die Personen im Ballonkorb blieben körperlich unversehrt. Der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau sicherte die Spuren am Unfallort. Zur Klärung der genauen Ursache wurden Spezialisten der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) beigezogen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eingeleitet.
Demonstrationszug zieht am Morgen im strömenden Regen durch den Hafen
Arbeiter machen ihrem Unmut Luft - Gewerkschaft Ver.di fordert deutlich stärkere Lohnerhöhung als von der Arbeitgeberseite angeboten
04.09.26, 10:13 Uhr
Datum: Freitag, 04. September 2026, ca. 09:00 Uhr
Ort: Hamburg
(ah) Im Rahmen des Tarifkonflikts in den norddeutschen Häfen und des derzeitigen Warnstreiks zog am Freitagvormittag ein Demonstrationszug durch den Hamburger Hafen statt. Zahlreiche Hafenarbeiter nahmen trotz strömenden Regens teil und machten lautstark ihrem Unmut Luft. Die Polizei sicherte den Demonstrationszug ab.
Die Gewerkschaft Ver.di fordert eine Lohnerhöhung um 8,2% bei einer Laufzeit von einem Jahr, während die Arbeitgeberseite eine Erhöhung der Bzüge um 5,1% und eine Laufzeit von 18 Monaten angeboten hatte.
Autobahnpolizei erweitert Videoüberwachung aufgrund Häufung schwerer und schwerster Unfälle - VKS-Messsystem soll vor allem Ablenkungs- und Abstandsverstöße besser dokumentieren
System am Donnerstag vorgestellt - Verkehrslage in dem Bereich aufgrund Großbaustelle an der Weserbrücke seit und auch noch für längere Zeit äußerst angespannt, fast täglich Staus - Polizei hat bereits zahlreiche Maßnahmen eingerichtet, doch der Faktor Mensch führt immer wieder zu Unfällen
03.09.26, 07:32 Uhr
Datum: Donnerstag, 03. September 2026, 09:45 Uhr
Ort: A1 bei Wildeshausen, Niedersachsen
(ah) Auf der A1 kommt es aufgrund der Großbaustelle an der Weserbrücke in Bremen seit längerer Zeit - und voraussichtlich auch bis weit ins kommende Jahr hinein - fast täglich zu Staus und immer wieder zu schweren und schwersten Unfällen, teils auch mit tödlichem Ausgang. Die Autobahnpolizei hat daher seit Beginn der Bauarbeiten schon Maßnahmen eingeleitet, um die Verkehrsteilnehmer auf die Gefahren hinzuweisen, doch der Faktor Mensch ist immer wieder problematisch. Unaufmerksamkeit und unangepasste Fahrweise sind die Hauptgründe für die Unfälle, sodass man sich nach der Häufung von Unfällen in den letzten Wochen und Monaten dazu entschlossen hat, die Videoüberwachung zu erweitern und ein VKS-Messsystem zu nutzen, um Ablenkungs- und Abstandsverstöße besser dokumentieren zu können. Hierfür mussten Messpunkte auf der Fahrbahn eingerichtet werden, damit genaue und rechtssichere Messungen möglich sind. Am Donnerstag wurde das System vorgestellt.
Mehrfamilienhaus mit 45 gemeldeten Personen in Leverkusen wird vollständig geräumt - Notunterkunft für betroffene Anwohner eingerichtet - Rückkehr erst nach fachgerechter Reinigung und Freimessung möglich
O-Ton mit der Feuerwehr Leverkusen, Nico Blum Pressesprecher, in vorbereitung
01.09.26, 21:02 Uhr
Datum: Dienstag, 01. September 2026, 21:02 Uhr
Ort: Leverkusen, Nordrhein-Westfalen
(jk) Bei Sanierungsarbeiten in einem achtgeschossigen Mehrfamilienhaus in Leverkusen-Steinbüchel ist es am Dienstag zu einer Asbestbelastung durch aufgewirbelten Staub gekommen. In dem Haus waren laut Melderegister rund 45 Personen gemeldet. Alle Bewohnerinnen und Bewohner mussten das Gebäude verlassen. Für die vorübergehende Unterbringung standen unter anderem ein Bus des Leverkusener Verkehrsunternehmens, sowie die Käthe-Kollwitz-Schule als Aufenthaltsmöglichkeit zur Verfügung.
Die Feuerwehr Leverkusen unterstützte die betroffenen Bewohner zudem mit Ersatzkleidung. Gemeinsam mit den zuständigen Fachbereichen der Stadt, darunter Umwelt und Soziales, sowie dem Kommunalen Ordnungsdienst wurden die weiteren Maßnahmen koordiniert.
Eine Rückkehr in das Gebäude ist erst möglich, wenn die betroffenen Bereiche fachgerecht gereinigt und anschließend freigemessen wurden. Wie lange der Einsatz dauern wird, ist derzeit noch nicht absehbar.
BMW ignoriert rote Ampel und rast mit überhöhter Geschwindigkeit in Kreuzung, kracht mit Porsche-Oldtimer zusammen, reißt anschließend Ampelmast samt Lichtanlage heraus und zwei Bäume und kommt in einem Waldstück zum stehen - Porschefahrer und eine...
01.09.26, 16:47 Uhr
Datum: Dienstag, 01. September 2026, 15:30 Uhr
Ort: Krefeld, Nordrhein-Westfalen
(jk) Am Dienstagnachmittag gegen 15:30 Uhr kam es in Krefeld zu einem schweren Verkehrsunfall. Im Kreuzungsbereich kollidierten ein silberner BMW und ein Oldtimer-Porsche Turbo. Nach ersten Angaben von Augenzeugen soll der BMW mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen und bei Rot in die Kreuzung eingefahren sein. Nach dem Zusammenstoß fuhr der BMW weiter, riss einen kompletten Ampelmast samt Lichtanlage aus der Verankerung und kam erst rund 30 bis 40 Meter weiter in einem Waldstück zum Stillstand. Dabei wurden noch zwei Bäume beschädigt. Der Fahrer des Porsche wurde bei dem Unfall verletzt. Die Feuerwehr musste die Tür des Fahrzeuges mit technischem Gerät öffnen um den Fahrer zu befreien. Anschließend wurde er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Auch ein Innensasse des BMW wurde verletzt.
Da sich der Unfall zur Berufsverkehrszeit auf einer wichtigen Hauptverkehrsstraße ereignete, kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und einem starken Rückstau. Auch die Umleitungsstrecken über die umliegenden Seitenstraßen waren zeitweise stark belastet.
Zwei Fahrzeuge kollidieren auf der Autobahn am Dreieck Karlsruhe und gehen sofort in Flammen auf - beide Unfallwracks brennen komplett aus - Ersthelfer retten beide Fahrer aus ihren brennenden Autos - beide Personen werden verletzt, eine davon schwer -...
Feuerwehr und Rettungskräfte im Großeinsatz - Autobahn in Richtung Süden voll gesperrt - Bergungsarbeiten dauern an
31.08.26, 15:41 Uhr
Datum: Montag, 31. August 2026, 14:10 Uhr
Ort: A5 Karlsruhe, Fahrtrichtung Süden, Baden-Württemberg
(ah) Am Montagnachmittag gegen 14.10 Uhr ereignete sich auf der A5 zwischen der Anschlussstelle Karlsruhe-Mitte und dem Autobahndreieck Karlsruhe ein schwerer Verkehrsunfall. Aufgrund einer Baustelle hatte sich auf der Autobahn zuvor ein Rückstau gebildet.
Am Ende des Staus kollidierten zwei Fahrzeuge und ein Lastwagen miteinander. Infolge des Zusammenstoßes geriet eines der beteiligten Autos in Brand. Das Feuer griff auf das zweite Fahrzeug über.
Feuerwehr und Rettungskräfte rückten mit mehreren Einsatzkräften zur Unfallstelle aus und versorgten die Betroffenen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte, standen beide Unfallwracks in Vollbrand. Eine starke Rauchwolke war weithin sichtbar.
Bei dem Unfall wurden nach aktuellem Sachstand der Feuerwehr, zwei Personen verletzt, eine davon schwer. Diese kam mittels Rettungshubschrauber in eine Unfall-Spezial-Klinik. Ersthelfer retteten die beiden Personen aus den brennenden Unfallautos.
Aufgrund der Rettungs- und Löscharbeiten musste die A5 vollständig gesperrt werden. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Durch die Sperrung kommt es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Dramatischer Unfall in der Ulmer Weststadt – 59-Jährige will Wäsche aufhängen, bricht durch maroden Balkonboden im dritten Stock und stürzt in die Tiefe – Feuerwehr rückt mit Großaufgebot an
Trotz Sturz nur leicht verletzt – Sanierung war bereits angekündigt – Polizei ermittelt
31.08.26, 15:40 Uhr
Datum: Montag, 31. August 2026, 13:10 Uhr
Ort: Ulm, Baden-Württemberg
(ah) Eine 59-jährige Frau ist am Montag in Ulm bei einem Unfall verletzt worden. Sie wollte gegen 13:10 Uhr auf ihrem Balkon in der Weststadt Wäsche aufhängen. Plötzlich brach der morsche Holzboden unter ihren Füßen durch. Die Frau stürzte vom dritten Stockwerk rund drei Meter in die Tiefe. Sie schlug dabei im Balkon des zweiten Stocks ein und blieb dort liegen.
Nachbarn hörten den lauten Knall und alarmierten sofort den Notruf. Daraufhin rückte die Feuerwehr Ulm mit einem Großaufgebot von rund 40 Kräften an. Die Retter verschafften sich schnell Zugang zur Verletzten. Ein Feuerwehrmann kletterte von außen über eine Leiter nach oben. Gleichzeitig brachen weitere Kräfte die Wohnungstür im zweiten Stock auf.
Der Rettungsdienst versorgte die Frau noch auf dem kaputten Balkon. Anschließend wurde sie in die sichere Wohnung gebracht. Trotz des tiefen Sturzes erlitt sie nur leichte Verletzungen. Sie konnte das Haus auf eigenen Füßen verlassen. Zur weiteren Untersuchung kam sie in ein Krankenhaus.
Anwohner zeigten sich von dem Vorfall wenig überrascht. Für die Balkone habe es ein striktes Betretungsverbot gegeben. Die Holzböden der nachträglich angebauten Stahlkonstruktionen galten seit Längerem als sanierungsbedürftig. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Es wird geklärt, warum der Balkon trotz des Verbots betreten wurde.
Häftling entfernt Gitterstab und zwängt sich durch Zellenfenster – 35-Jähriger klettert an Außenfassade auf das Gefängnisdach und kann auch noch die Sicherung an Dachkante überwinden – Polizei fahndet nach dem Flüchtigen
O-Ton mit Justizministerium - Sicherheitsexperte soll mögliche Schwachstellen in der JVA untersuchen
30.08.26, 13:30 Uhr
Datum: Sonntag, 30. August 2026, 13:30 Uhr
Ort: Duisburg, Nordrhein-Westfalen
(sg) In der Justizvollzugsanstalt Duisburg-Hamborn ist einem Untersuchungshäftling in der Nacht zum Sonntag eine spektakuläre Flucht gelungen. Der 35-Jährige entkam nach Angaben des nordrhein-westfälischen Justizministeriums gegen 03:20 Uhr aus seiner Zelle im dritten Stock des Gefängnisses. Die Polizei leitete eine Fahndung nach dem weiterhin flüchtigen Mann ein.
Nach den bisherigen Erkenntnissen entfernte der Gefangene zunächst einen Gitterstab vor dem Fenster seiner Zelle. Wie ihm dies gelang, ist noch unklar. Nach Angaben eines Ministeriumssprechers könnte der Stab durchgesägt worden sein. Anschließend soll der Häftling eine weitere Feinvergitterung beiseitegedrückt und sich durch den äußerst schmalen Spalt des Zellenfensters gezwängt haben.
Außen an der Fassade kletterte der Mann offenbar vom dritten in den vierten Stock und gelangte schließlich auf das Dach der Haftanstalt. Dort überwand er auch die Sicherung an der Dachkante und konnte aus dem Gefängnisbereich fliehen.
Der 35-Jährige saß seit dem 10. Februar wegen des Verdachts des Diebstahls in Untersuchungshaft. Zwischenzeitlich wurde er wegen einer weiteren Straftat zu einer sechsjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.
NRW-Justizminister Benjamin Limbach bezeichnete den Ausbruch als „absolut inakzeptabel“. Neben der schnellen Festnahme des Flüchtigen habe die umfassende Aufklärung des Vorfalls höchste Priorität. Ein Sicherheitsexperte des Ministeriums nahm noch am Sonntag Untersuchungen in der JVA auf. Dabei soll insbesondere geklärt werden, wie der Gefangene den Gitterstab entfernen und mehrere bauliche Sicherungen überwinden konnte.
Die Polizei fahndet nach dem Ausbrecher. Wo sich der Mann derzeit aufhält und ob er bei seiner Flucht Unterstützung erhielt, ist bislang nicht bekannt.
Mann am Baggersee Giesen vermisst – Rettungshunde und Drohne suchen noch in der Nacht – Großalarm am Morgen – Einsatzkräfte finden Vermissten leblos im See
Zahlreiche Kräfte von Feuerwehr, DLRG und Polizei im Einsatz – Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen
30.08.26, 10:44 Uhr
Datum: Sonntag, 30. August 2026, 07:45 Uhr
Ort: Linkenheim-Hochstetten, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
(sg) Tragisches Ende einer groß angelegten Vermisstensuche in Linkenheim-Hochstetten: Am Sonntagmorgen ist ein Mann am Baggersee Giesen leblos aufgefunden worden. Zuvor hatten zahlreiche Einsatzkräfte mehrere Stunden lang nach ihm gesucht.
Der Mann war gegen 3 Uhr im Zusammenhang mit einer Techno-Veranstaltung am See als vermisst gemeldet worden. Zunächst suchten Rettungshunde das Veranstaltungsgelände sowie den Uferbereich ab. Zudem wurde eine Drohne mit Wärmebildkamera eingesetzt. Die nächtlichen Suchmaßnahmen blieben jedoch zunächst ohne Ergebnis.
Gegen 7.45 Uhr wurde erneut Alarm ausgelöst. Feuerwehr und DLRG rückten mit einem Großaufgebot an und setzten die Suche auf dem Wasser fort. Insgesamt drei Boote und zahlreiche Einsatzkräfte waren daran beteiligt.
Gegen 8.30 Uhr fanden die Helfer den Vermissten schließlich im See und brachten ihn an Land. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Er konnte nur noch tot geborgen werden.
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Die genauen Umstände und die Ursache seines Todes sind derzeit noch Gegenstand der Untersuchungen.
Schreckliche Bluttat auf schweizer Techno-Festival - Noch unbekannte Täter erschießen einen Menschen und verletzten fünf weitere zum Teil schwer - Polizei jagt Täter mit Großaufgebot
Neuer O-Ton der Polizei zu Opferzahlen und Fahndungsmaßnahmen - Polizei kann derzeit keine Angaben über Deutsche unter den Opfern machen - nach Schüssen geraten die bis zu 3.500 Besucher offenbar in Panik und versuchen sich vor Kugeln in Sicherheit zu bringen - Festivaltag war kurz zuvor zu Ende gegangen
30.08.26, 10:00 Uhr
Datum: Sonntag, 30. August 2026, 10 Uhr (Tatzeit 2:30 Uhr)
Ort: Aarau, Kanton Aargau, Schweiz
(sg) Am Morgen nach den tödlichen Schüssen bei einer Techno-Veranstaltung ist die Pferderennbahn im Schweizer Aarau weiterhin Schauplatz umfangreicher polizeilicher Ermittlungen. Das Gelände im Stadtteil Schachen und umliegende Bereiche bleiben abgesperrt. Auch die Polizeipräsenz in und um Aarau wurde vorsorglich verstärkt.
Wo am Samstag noch Tausende Menschen beim „Aarau Rave Vol. 7“ feierten, bestimmen am Sonntag Absperrungen und Einsatzkräfte das Bild. Das benachbarte Freibad Schachen bleibt wegen des laufenden Polizeieinsatzes bis auf Weiteres geschlossen.
Die Schüsse fielen kurz nach dem Ende der Veranstaltung. Gegen 2.30 Uhr wurde die Kantonspolizei Aargau alarmiert. Ein Mensch wurde getötet, fünf weitere Personen erlitten Verletzungen, zum Teil schwere.
Der unbekannte Täter befindet sich weiterhin auf der Flucht. Die Polizei fahndet nach ihm, während die Hintergründe und das Motiv der Tat noch unklar sind. Auch zum genauen Ablauf der Schussabgabe machte die Polizei bislang keine näheren Angaben.
Der Rave auf der Pferderennbahn war am Samstag um 15 Uhr gestartet und sollte planmäßig gegen 2 Uhr enden. Die Veranstaltung war mit bis zu 3.500 Teilnehmern beworben worden.
Für die Ermittlungen ist die Polizei weiterhin auf Aufnahmen von Besuchern angewiesen. Personen, die während oder unmittelbar nach den Schüssen Fotos oder Videos angefertigt haben, sollen diese den Behörden zur Verfügung stellen.
Update 10 Uhr: Die Fahndung nach der weiterhin unbekannten Täterschaft wurde inzwischen ausgeweitet. Auch das Polizeipräsidium Freiburg in Deutschland ist an den Fahndungsmaßnahmen beteiligt. Die Kantonspolizei Aargau zeigt vorsorglich über das Stadtgebiet hinaus erhöhte Präsenz. Nach Angaben der Polizei waren der Getötete und die fünf zum Teil schwer verletzten Personen Besucher des Rave-Festivals. Zu möglichen Tatverdächtigen, dem Motiv und dem genauen Hergang liegen weiterhin keine gesicherten Erkenntnisse vor.
Update 12 Uhr: Die Fahndung läuft nach wie vor auf Hochtouren. Schwerbewaffnete Polizisten und Panzerfahrzeuge der Polizei suchen nach dem oder den Schützen in der Umgebung aber auch in der ganzen Region und über die Landesgrenze hinaus auch im Bereich Freiburg.
1 Toter und 5 Schwerverletzte nach nächtlicher Schießerei auf Techno-Festival "Aarau Rave VOL. 7" - Panik unter den rund 3.500 Zuschauern auf Aarauer Pferderennbahn - Großfahndung nach offenbar mehreren Tätern läuft
Menschen warfen sich zu Boden oder suchten unter anderem im Bereich des DJ-Pults Schutz - Hintergründe sowie genaue Zahl der Verletzten noch unklar - Polizei und Rettungskräfte im Großeinsatz
30.08.26, 07:00 Uhr
Datum: Sonntag, 30. August 2026, 02:30 Uhr
Ort: Aarau, Kanton Aargau, Schweiz
(sg) Bei Schüssen im Umfeld einer Rave-Veranstaltung im Schweizer Kanton Aargau ist in der Nacht zum Sonntag ein Mensch getötet worden. Fünf weitere Menschen erlitten schwere Verletzungen. Polizei und Rettungskräfte rückten zu einem Großeinsatz aus.
Das Ereignis wurde der Kantonspolizei Aargau kurz nach 2.30 Uhr gemeldet. Schauplatz ist die Pferderennbahn im Aarauer Schachen, auf der am Samstag der „Aarau Rave Vol. 7“ stattgefunden hatte. Die Veranstaltung war für bis zu 3.500 Besucher beworben worden.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurden mehrere Schüsse im Bereich einer größeren Personengruppe abgegeben. Augenzeugen berichteten von mehreren kurz hintereinander fallenden Schüssen und panikartigen Szenen. Besucher warfen sich zu Boden oder suchten unter anderem im Bereich des DJ-Pults Schutz.
Die Kantonspolizei rückte mit einem Großaufgebot an. Neben Polizei und Feuerwehr waren mehrere Rettungsdienste sowie das Kantonale Katastrophen-Einsatzelement des Kantons Aargau im Einsatz. Die Feuerwehr sperrte das Gebiet rund um die Pferderennbahn weiträumig ab.
Die Lage war am Sonntagmorgen weiterhin angespannt. Die Polizei befand sich nach eigenen Angaben im Fahndungsmodus und forderte die Bevölkerung ausdrücklich dazu auf, dem Gebiet fernzubleiben. Ob ein oder mehrere Tatverdächtige gesucht werden und ob bereits Personen festgenommen wurden, war zunächst nicht bekannt.
Über dem Großraum Aarau war zudem ein Super-Puma-Hubschrauber der Schweizer Armee im Einsatz. Welche konkrete Aufgabe die Militärmaschine im Zusammenhang mit dem Polizeieinsatz übernahm, blieb zunächst unklar.
Zu den Hintergründen, dem genauen Ablauf und einem möglichen Motiv lagen zunächst keine gesicherten Erkenntnisse vor. Personen, die während des Vorfalls Foto- oder Videoaufnahmen angefertigt haben, werden gebeten, das Material der Polizei zur Verfügung zu stellen.
Kräftemessen dreier Autofahrer auf Hamburgs Straßen ging gründlich schief – Sportwagen kommt mit hoher Geschwindigkeit von Straße ab und kracht in Mehrfamilienhaus – ein Fahrer verletzt, einer flüchtig
Massive Schäden an der Fassade des Gebäudes – Polizei kann einen der Fahrer am Unfallort ergreifen, ein weiterer kommt mit Verletzungen nach dem Crash ins Krankenhaus, der dritte ist noch auf der Flucht
30.08.26, 02:20 Uhr
Datum: Sonntag, 30. August 2026, 02:20 Uhr
Ort: Hamburg
(sg) Ein schwerer Verkehrsunfall in der Knoopstraße hat in der Nacht zu Sonntag einen größeren Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Technischem Hilfswerk ausgelöst. Gegen 0.20 Uhr beobachteten mehrere Zeugen drei Fahrzeuge, die mit offenbar erhöhter Geschwindigkeit über den Harburger Ring fuhren.
Mindestens zwei der Wagen bogen nach bisherigen Erkenntnissen in die Knoopstraße ein. Dort verlor der Fahrer eines BMW-Cabrio-Sportwagens die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der BMW überfuhr den Bordstein, prallte gegen die Fassade eines Mehrfamilienhauses und kam anschließend auf dem Gehweg neben einem Stromkasten zum Stehen.
Der BMW-Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt und unter Polizeibegleitung in das Asklepios Klinikum Harburg gebracht. Der Fahrer eines ebenfalls beteiligten Mercedes-Cabrios blieb unverletzt am Unfallort und wurde von der Polizei befragt. Ein weiterer Autofahrer soll nach Angaben eines Zeugen mit seinem Fahrzeug geflüchtet sein. Nach ihm wird gefahndet.
Da der BMW gegen die Hauswand geprallt war, zog die Einsatzleitung das Technische Hilfswerk mit einem Statiker hinzu. Das Gebäude wurde auf mögliche Schäden überprüft. Nach ersten Einschätzungen bestand keine Einsturzgefahr.
Die Feuerwehr streute ausgelaufene Betriebsstoffe mit Bindemittel ab. Der Verkehrsunfalldienst der Polizei übernahm die Spurensicherung und die weiteren Ermittlungen. Dabei wird auch geprüft, ob die Beteiligten ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen ausgetragen haben. Sowohl gegen den Fahrer des verunglückten BMW als auch gegen weitere Beteiligte könnten entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet werden.
Feuer in Linoleumwerken ausgebrochen - Dichter Rauch dringt aus oberer Etage von Backstein-Fabrikhalle - Feuerwehr im Großeinsatz vor Ort
Löscharbeiten dauerten längere Zeit
29.08.26, 18:56 Uhr
Datum: Samstag, 29. August 2026, 18:00 Uhr
Ort: Delmenhorst, Niedersachsen
(jb) Ein Brand in einem Industriegebäude hat am frühen Samstagabend die Feuerwehr in Delmenhorst gefordert. Gegen 18:00 Uhr brach auf dem Areal der Linoleumwerke an der Ludwig-Kaufmann-Straße ein Feuer aus. Nach ersten Informationen drang dichter Rauch aus den oberen Etagen des weitläufigen Backstein-Gebäudekomplexes. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr drangen unter Atemschutz zum Innenangriff vor, um den Brand im Inneren des Gebäudes zu lokalisieren und eine Ausbreitung zu verhindern. Über die genaue Brandursache sowie das Ausmaß des Schadens lagen zunächst noch keine Angaben vor. Der Einsatz und die Nachlöscharbeiten dauern an.
Autofahrerin verliert mutmaßlich wegen plötzlichem medizinischen Notfall die Kontrolle über Ford Fiesta – Kleinwagen touchiert geparkten Anhänger und fährt unkontrolliert weiter – Pkw kommt in Fahrbahnverschwenkung von Straße ab und kracht frontal...
Rettungsdienst bringt Frau in Klinik – Keine weiteren Personen an Bushaltestelle verletzt – Straße voll gesperrt
29.08.26, 12:56 Uhr
Datum: Samstag, 29. August 2026, 12:30 Uhr
Ort: Delmenhorst, Niedersachsen
(jb) Ein spektakulärer Verkehrsunfall in einer Tempo-30-Zone hat am Samstagmittag für einen größeren Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst in Delmenhorst gesorgt. Gegen 12:30 Uhr war eine Autofahrerin mit ihrem Ford Fiesta auf der Platanenstraße unterwegs, als sie mutmaßlich aufgrund plötzlicher gesundheitlicher Probleme die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor. Zunächst touchierte der Kleinwagen einen geparkten Anhänger, setzte seine Fahrt jedoch unkontrolliert fort. Im Verlauf einer Fahrbahnverschwenkung kam der Pkw schließlich vollständig von der Straße ab und prallte frontal gegen einen Straßenbaum. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug abgewiesen, überschlug sich und blieb im Bereich einer Bushaltestelle auf dem Dach liegen. Ersthelfer handelten geistesgegenwärtig und befreiten die nach ersten Erkenntnissen leicht verletzte Fahrerin aus dem Wrack. Sie wurde nach der Erstversorgung vor Ort durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Passanten oder an der Haltestelle Wartende kamen nicht zu Schaden. Die Platanenstraße musste für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten zeitweise voll gesperrt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
Dachstuhlbrand zerstört Doppelhaus – Feuer frisst sich vom Erdgeschoss bis unters Dach – Dachstuhl steht bei Eintreffen der Retter in Vollbrand – Rund 60 Feuerwehrleute bekämpfen Flammen über Drehleiter – Verbrannte Holztreppe verhindert Innenangriff –...
KATWARN-Warnung wegen massiver Verrauchung ausgelöst – L112 stundenlang voll gesperrt
29.08.26, 07:45 Uhr
Datum: Samstag, 29. August 2026, 03:00 Uhr
Ort: Eppelborn-Dirmingen, Landkreis Neunkirchen, Saarland
(jb) Ein nächtlicher Dachstuhlbrand hat in Dirmingen ein Doppelhaus weitgehend unbewohnbar gemacht. Gegen 3:00 Uhr alarmierten Nachbarn die Feuerwehr zu dem Gebäude an der Lebacher Straße (L112). Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand; das Feuer hatte sich vom Erdgeschoss über das Obergeschoss bis unters Dach ausgebreitet. Rund 60 Feuerwehrleute bekämpften die Flammen unter anderem über eine Drehleiter. Ein Innenangriff war zunächst unmöglich, da die hölzerne Innentreppe bereits den Flammen zum Opfer gefallen war. Durch den Löschangriff von außen gelang es den Helfern, ein Übergreifen des Brandes auf die zweite Doppelhaushälfte zu verhindern. Zusätzliche Gefahr ging von beschädigten Stromleitungen am Dachständer aus, die von einem Energieversorger gekappt werden mussten. Menschen kamen nicht zu Schaden: Eine Familie aus der Brandwohnung war zum Zeitpunkt des Feuers nicht im Haus, der Bewohner der Nachbarhälfte konnte sich rechtzeitig ins Freie retten. Einsatzkräfte bargen zudem dessen dreijährige Katze „Kitty“ wohlbehalten aus dem Gebäude. Wegen starker Rauchentwicklung wurde eine KATWARN-Meldung ausgelöst. Gegen 5:00 Uhr war das Feuer unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten und eine Vollsperrung der L112 dauerten bis in den Vormittag an. Die Polizei nimmt die Brandursachenermittlungen auf, sobald die Brandstelle betreten werden kann.
Großbrand im Leipziger Norden - Leerstehendes Gebäude steht mitten in der Nacht lichterloh in Flammen - Meterhohe Flammen und dichte Rauchwolke
Niemand verletzt - Brandursache noch unklar
29.08.26, 07:37 Uhr
Datum: Samstag, 29. August 2026, 01:40 Uhr
Ort: Leipzig, Sachsen
(jb) Ein Großbrand in einem leerstehenden Gebäude hat in der Nacht zu Samstag die Einsatzkräfte im Leipziger Norden gefordert. Gegen 01:40 Uhr wurde die Feuerwehr in die Linkelstraße im Stadtteil Wahren alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wiesen meterhohe Flammen und eine weithin sichtbare, massive Rauchentwicklung den Rettungskräften den Weg. Vor Ort stand das zum Abriss vorgesehene Gebäude bereits in voller Ausdehnung in Brand. Die Feuerwehr leitete umgehend einen umfassenden Löschangriff ein, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen auf die Umgebung zu verhindern. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurde niemand verletzt. Die Brandursache sowie die Höhe des entstandenen Sachschadens sind bislang unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Techniker entdecken vorsätzliche Manipulation an Mobilfunkmast nach technischem Ausfall – Unbekannte Täter beschädigen zentrales Bauteil und reißen Kabel gewaltsam aus Sendeeinheit – Erheblicher Sachschaden – Netzstörungen und Ausfälle für...
Hintergründe und Täter völlig unklar
28.08.26, 21:26 Uhr
Datum: Freitag, 28. August 2026
Ort: Zell unter Aichelberg, Landkreis Göppingen, Baden-Württemberg
(jb) Nach einem mutmaßlichen Sabotageakt an einem Mobilfunkmast in Zell unter Aichelberg ermittelt die Kriminalpolizei wegen schwerer Sachbeschädigung. Techniker des Netzbetreibers Telekom hatten am Freitagmorgen bei der Überprüfung eines technischen Ausfalls festgestellt, dass die Sendeanlage vorsätzlich manipuliert worden war. Unbekannte Täter hatten nach ersten Erkenntnissen ein zentrales Bauteil des Masts beschädigt und mehrere Kabel gewaltsam aus einer Sendeeinheit herausgerissen. Der entstandene Sachschaden ist erheblich. Nach Angaben von Technikern vor Ort kann es für Mobilfunkkunden in der Region noch bis mindestens Mitte der kommenden Woche zu spürbaren Netzstörungen und Ausfällen kommen; wann die Reparaturarbeiten vollständig abgeschlossen sind, ist derzeit noch unklar. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Spezialisten der Kriminaltechnik und Spurensicherung sicherten unter Unterstützung von Kräften der Bereitschaftspolizei sowie den Feuerwehren Zell und Weilheim – die mit einer Drehleiter anrückte – DNA-Spuren und Fingerabdrücke am Tatort. Hintergründe und Motiv der Tat sind noch völlig unklar, Hinweise auf mögliche Tatverdächtige liegen bislang nicht vor. Die Ermittlungen dauern an.
Staus durch Großbaustelle an der Weserbrücke führen immer wieder zu schweren und sogar tödlichen Unfällen - Allein seit März vier Todesopfer
Archivmaterial mit Bildern von mehreren Unfällen aus dem letzten Jahr sowie aktuelle Bilder und O-Töne zur Situation in Vorbereitung
28.08.26, 09:13 Uhr
Datum: Freitag, 28. August 2026
Ort: A1 zwischen AD Stuhr und AS Brinkum, Niedersachsen
(ah) Die Bild-Zeitung beschreibt sie als "Deutschlands gefährlichstes Baustelle" - und dies ist nicht von der Hand zu weisen: Durch die Großbaustelle auf der A1 an der Weserbrücke in Bremen kommt es praktisch täglich zu Staus auf der Autobahn und immer wieder auch zu schweren Unfällen, die für die Beteiligten mit schweren Verletzungen oder tödlich enden. Zudem kommt es aufgrund des extrem hohen Verkehrsaufkommens auf der wichtigen Autobahn zwischen Stuhr und Bremen auch immer wieder zu schwersten Unfällen, die nicht auf die Baustelle zurückzuführen sind. Allein den vergangenen sechs Monaten kamen vier Menschen bei Stauendeunfällen in dem Bereich ums Leben, doch auch schon vorher ereigneten sich mehrere folgenschwere Unfälle. Ein Ende der Unfallserie ist vermutlich noch ein Stück entfernt: Die Bauarbeiten sollen noch bis Ende kommenden Jahres andauern.
Wir haben Archivmaterial zu mehreren schweren Unfällen seit November 2025 und bereiten aktuelle Bilder und O-Töne zur gegenwärtigen Situation vor.
Gewitterdurchzug nach schwülem Spätsommertag: Blitze im Sekundentakt - Starkregenzellen über dem Norden
Schneller Durchzug der Unwetterfront - bisher keine nennenswerten Schäden bekannt
28.08.26, 03:46 Uhr
Datum: Freitag, 28. August 2026, 03:00 Uhr
Ort: Delmenhorst und Ganderkesee, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen
(gs) Ein Gewitterdurchzug mit heftigem Starkregen hat in der Nacht zum Freitag auch im Nordwesten für eine deutliche Abkühlung gesorgt. Nach einem schwülen Spätsommertag zog gegen 3.00 Uhr eine ausgeprägte Gewitterfront über die Region hinweg.
Dabei kam es zeitweise zu einer hohen Blitzaktivität. Stellenweise waren Blitze im Abstand von nur wenigen Sekunden zu beobachten. Gleichzeitig gingen örtlich kräftige Niederschläge nieder. Mehrere Starkregenzellen zogen innerhalb kurzer Zeit über Delmenhorst und das angrenzende Ganderkesee hinweg.
Die Unwetterfront bewegte sich vergleichsweise schnell durch die Region. Der intensive Gewitterdurchzug dauerte dadurch örtlich nur kurze Zeit, brachte jedoch innerhalb weniger Minuten erhebliche Regenmengen. Mit dem Durchzug der Front sanken auch die Temperaturen nach dem zuvor warmen und schwülen Wetter deutlich ab.
Größere Auswirkungen des Gewitters waren zunächst nicht bekannt. Bis zum frühen Freitagmorgen lagen keine Meldungen über nennenswerte Schäden vor. Auch größere unwetterbedingte Einsatzlagen wurden zunächst nicht bekannt.
Die Gewitter gehörten zu einem Wetterumschwung, der in der Nacht Teile Norddeutschlands erfasste. Mit den Gewittern und Starkregenfällen endete in der Region vorerst das schwülwarme Spätsommerwetter.

