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Aktualisiert: vor 2 Stunden 1 Minute

Menschen treffen und protestieren erneut in evangelischer Zion-Gemeinschaft in Bremen - Innenbehörde will angeblich Abschiebung im Rahmen des Dublin-Verfahrens durchsetzen - Erster Anlauf im Dezember scheiterte noch

17. März 2025 - 0:27

Zahlreiche Menschen sind dem Flüchtlingsrat gefolgt – Dieser kritisiert menschenverachtende Zustände im Abschiebezielland Kroatien

17.03.25, 00:27 Uhr

Datum: Montag, 17. März 2025, 00:27 Uhr

Ort: Bremen

 

(ch) In Bremen haben sich am Sonntagabend zahlreiche Menschen in der evangelischen Zion-Gemeinde versammelt, um gegen eine drohende Abschiebung im Rahmen des Dublin-Verfahrens zu protestieren. Der Flüchtlingsrat hatte zur Solidarität aufgerufen, um Schutzsuchende vor einer Abschiebung nach Kroatien zu bewahren – einem Land, das laut Aktivisten für seine menschenrechtswidrige Behandlung von Geflüchteten bekannt ist.
Bereits im Dezember hatte die Bremer Innenbehörde versucht, eine Abschiebung durchzusetzen, war jedoch am Widerstand der Unterstützer gescheitert. Auch dieses Mal wollen die Aktivisten alles tun, um die betroffenen Menschen zu schützen. Die Türen der Kirche bleiben geschlossen – im Notfall wollen die Anwesenden die Abschiebung verhindern.
Freya P., die sich als Sozialarbeiterin engagiert, sieht in der aktuellen Situation eine klare Verletzung von Menschenrechten. Sie betont, dass die Schutzsuchenden in Kroatien gefährdet seien und appelliert an die Solidarität aller Anwesenden. Auch die Aktivistinnen Zoe B. und Finja E. unterstreichen die Dringlichkeit des Protests. Ihrer Meinung nach dürften Menschen, die vor Gewalt und Verfolgung geflohen sind, nicht in ein Land zurückgeschickt werden, in dem sie erneut Misshandlungen ausgesetzt sind.
Der Bremer Flüchtlingsrat, vertreten durch Gundula Oerter, kritisiert die Abschiebepraxis scharf. Sie verweist auf Berichte über Pushbacks, Internierungen und Misshandlungen von Geflüchteten in Kroatien. Kirchenasyl sei eine Vereinbarung zwischen Staat und Gemeinde, die es zu respektieren gelte. Sollte die Innenbehörde erneut versuchen, die Schutzsuchenden gewaltsam aus der Kirche zu holen, werde man sich dem mit friedlichem Protest entgegenstellen.

Audi und Volvo an Zufahrt zu Münchner Flughafen frontal ineinander gefahren - Fahrer (36+48) schwer verletzt in Klinik

16. März 2025 - 11:45

Strecke am Abend komplett gesperrt - Unfallursache noch unklar

16.03.25, 11:45 Uhr

Datum: Samstag, 16. März 2025, 23:00 Uhr

Ort: Oberding-Schwaig, Landkreis Erding, Bayern

 

(jb) Bei einem Frontalzusammenstoß nahe dem Münchner Flughafen sind in der Nacht zum Sonntag zwei Menschen schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 23 Uhr auf der Staatsstraße 2584 zwischen Schwaig und dem Kreisverkehr zur Terminalzufahrt. Aus bislang ungeklärter Ursache kollidierten ein Audi und ein Volvo im Begegnungsverkehr frontal. Beide Fahrer, ein 36-jähriger und ein 48-jähriger Mann, wurden schwer verletzt und mussten mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Über die genaue Unfallursache gibt es noch keine gesicherten Erkenntnisse. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Staatsstraße 2584 war für die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten zeitweise gesperrt. Zur Höhe des entstandenen Schadens konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen.

 

Motorradfahrer gibt kurz vor Ampel stark Gas und verliert Kontrolle über PS-starke Maschine - Nach Berührung mit Bordstein in Ampel gefahren - Zeugen versuchen vergeblich den Biker zu retten - wollte er noch über Grün?

16. März 2025 - 8:47

Notfallseelsorger müssen Augenzeugen betreuen - Schwerer Unfall am Samstagabend endete tödlich

16.03.25, 08:47 Uhr

Datum: Samstag, 15. März 2025, 20:30 Uhr

Ort: Winterhude, Hamburg

 

(jb) Ein 61-jähriger Motorradfahrer ist am Samstagabend bei einem Unfall auf dem Mexikoring tödlich verunglückt. Nach ersten Erkenntnissen verlor er gegen 20:30 Uhr aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über seine hochmotorisierte Maschine. Zeugen berichteten, dass der Mann kurz vor dem Unfall stark beschleunigte. Anschließend kam er nach links von der Fahrbahn ab, berührte den Bordstein und prallte mit hoher Wucht gegen einen Ampelmast. Möglicherweise hatte er versucht, eine Ampel noch bei Grün zu passieren. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen durch Ersthelfer und Rettungskräfte verstarb der Motorradfahrer noch an der Unfallstelle. Drei Augenzeugen, die auch Erste Hilfe geleistet hatten, mussten von Notfallseelsorgern betreut werden. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

 

Linienbus prallt gegen geparktes Auto und schiebt den Wagen gegen Hauswand - Mehrere Verletzte

14. März 2025 - 9:57

Großes Trümmerfeld - Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort - Näheres noch unklar

14.03.25, 09:57 Uhr

Datum: Freitag, 14. März 2025, ca. 08:30 Uhr

Ort: Kirchheim unter Teck, Landkreis Esslingen, Baden-Württemberg

 

(ah) In Kirchheim unter Teck im Landkreis Esslingen hat sich am Freitagmorgen ein schwerer Busunfall ereignet. Ersten Angaben zufolge prallte ein Linienbus gegen ein geparktes Auto, das dadurch gegen eine Hauswand geschoben wurde. Es entstand hoher Sachschaden und ein großes Trümmerfeld.

Zahlreiche Einsatzkräfte rückten an. Ersten Angaben zufolge wurden bis zu sechs Menschen verletzt, die genaue Anzahl der Betroffenen ist jedoch noch unklar. Näheres zum Hergang ist noch nicht bekannt.

 

 

 

Partielle Mondfinsternis hinter dem historischen Pilsumer Leuchtturm an der Nordseeküste - Kampf um die Sicht bei dichter Wolkendecke

13. März 2025 - 23:44

Teile des Mondes verdeckt

13.03.25, 23:44 Uhr

Datum: Freitag, 14. März 2025, 6:30 Uhr

Ort: Krummhörn, Landkreis Aurich, Niedersachsen 

 

(ch) Teile des Monds sind am frühen Freitagmorgen im Rahmen einer Mondfinsternis verschwunden. Während in Nord- und Südamerika die Menschen einen hervorragenden Blick auf das Schauspiel haben, mussten sich die Menschen in Europa mit einer partiellen Finsternis begnügen. Aber auch diese war schön zu betrachten, vor allem, wenn das Umfeld stimmt. Und so nahm der Mond am heutigen Morgen unfreiwillig unten links langsam ab – direkt hinter dem Pilsumer Leuchtturm an der Nordseeküste. Getrübt wurde das Naturschauspiel allerdings durch eine immer dichter werdende Wolkendecke, die die Sicht zunehmend verhinderte. 

Teile des Mondes verschwinden bei partieller Finsternis - Naturschauspiel über Ostfriesland - Rund ein Drittel des Mondes hat sich verfinstert

13. März 2025 - 23:43

Wolken erschweren teilweise die gute Sicht

13.03.25, 23:43 Uhr

Datum: Freitag, 14. März 2025, 6:30 Uhr

Ort: Moormerland, Landkreis Leer, Niedersachsen 

 

(ch) Auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule lohnte sich am Freitagmorgen der Blick nach oben besonders. Denn über Deutschland fand eine partielle Mondfinsternis statt. Um kurz nach 6 Uhr trat der Mond in den Kernschatten der Erde ein und die untere linke Ecke wurde „angeknabbert“. Doch Wolken und Regen verhinderten vielerorts eine gute Sicht. Auch über Ostfriesland war der Blick getrübt, doch zwischen den Wolken tauchte der Mond immer wieder auf. Rund ein Drittel verfinsterte sich. Noch ehe er komplett verdunkelt war, verschwand der Erdtrabant jedoch am Horizont. Die nächste komplette Mondfinsternis über Deutschland findet am 7. September 2025 statt.

Schuppenanbau von Wohnhaus gerät in Brand und sorgt für starke Rauchentwicklung - Feuerwehr kann Übergreifen des Feuers verhindern

13. März 2025 - 13:17

Bewohnerin befand sich zum Brandzeitpunkt nicht im Gebäude - Brandursache unklar

13.03.25, 13:17 Uhr

Datum: Donnerstag, 13. März 2025, ca. 10:00 Uhr

Ort: Bell, Landkreis Mayen-Koblenz, Rheinland-Pfalz

 

(ah) Größerer Feuerwehreinsatz in Bell im Hunsrück: Der Schuppenanbau eines Wohnhaus war ein Brand geraten und hatte für eine sehr starke Rauchentwicklung gesorgt, so dass zahlreiche Einsatzkräfte alarmiert wurden. Nachdem sichergestellt war, dass sich die zunächst vermisste Bewohnerin des angrenzenden Wohnhauses sich nicht im Inneren befand, konnten die Löschkräfte den Brand rasch löschen und ein Übergreifen des Feuers auf das Haus verhindern. Die Brandursache ist noch unklar.

 

Innenstadthändler und -unternehmer in Dortmund organisieren Entsorgung der Müllberge auf eigene Faust und stellen Müllcontainer bereit

13. März 2025 - 13:01

Streikrecht werde respektiert, aber man wolle dafür sorgen, dass die Innenstadt einladend bleibt - "Kenne meine Stadt nicht so" - "Hätte nicht gedacht, dass es so schlimm ist" - "Man müsste eine Lösung finden" - "Hoffen, dass es bis Sonntag hält"

13.03.25, 13:01 Uhr

Datum: Donnerstag, 13. März 2025, ca. 13:00 Uhr

Ort: Dortmund, Nordrhein-Westfalen

 

(ah) Im Zuge des derzeitigen Arbeitskampfes streiken die Müllwerker in Dortmund seit Samstag für sieben Tage und somit häuft sich der Müll in der Innenstadt. Mülleimer quellen über, auf den Wegen und Straßen liegt Unrat herum, in der Nordstadt sich sogar schon eine illegale "Deponie" gebildet. 

Den Dortmunder Innenstadthändlern und -unternehmern stinkt's jetzt langsam und daher hat die Vereinigung eben dieser Händler und Unternehmer, der Cityring, beschlossen, selbst aktiv zu werden und auf eigene Kosten einen Container zu bestellen, um die Innenstadt einigermaßen ansehnlich und erträglich zu halten. Dieser Container wurde am Donnerstagmittag auf den Hansaplatz angeliefert und sogleich begannen die Cityring-Mitglieder damit, den Müll in das Behältnis zu füllen - obwohl sie eigentlich anderes zu tun hätten. Man hofft, dass dies bis zum Sonntag reicht und dass der Streik dann auch wirklich beendet wird.

 

 

 

 

 

Trotz Schneeregens rund 5000 Teilnehmer bei Sternmarsch und und Streikkundgebung in Saarbrücken

13. März 2025 - 12:18

Mehrere Straßensperrungen und erhebliche Behinderungen

13.03.25, 12:18 Uhr

Datum: Donnerstag, 13. März 2025, 12:18 Uhr

Ort: Saarbrücken, Saarland

 

(ah) Im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst kam es am Donnerstag im Saarland zu weiteren Warnstreiks. So wurden in verschiedenen Städten unterschiedliche Branchen wie Müllabfuhr oder Kitas bestreikt, zudem kam es in Saarbrücken zu einem Sternmarsch zum Staatstheater und einer anschließenden Kundgebung.

Rund 5000 Menschen nahmen trotz Schneeregens daran teil. Aufgrund der Veranstaltung kam es in der Landeshauptstadt zu Straßensperrungen und erheblichen Behinderungen.

Ausgebrannte Bahn wird in mehrere Teile getrennt und mit Kran auf Schwerlasttransporter gehoben

13. März 2025 - 9:41

Bahnstrecke wurde erheblich beschädigt und bleibt weiterhin gesperrt - Straßenbahn war an unbeschranktem Bahnübergang mit Tanklaster kollidiert, beide Fahrzeuge gingen in Flammen auf, drei Menschen kamen ums Leben

13.03.25, 09:41 Uhr

Datum: Donnerstag, 13. März 2025, ca. 12:00 Uhr

Ort: Ubstadt-Weiher, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(ah) Zwei Tage nach dem schweren Straßenbahnunglück in Ubstadt-Weiher im Landkreis Karlsruhe soll am Donnerstagmittag die ausgebrannte Bahn geborgen werden. Hierfür muss der Zug in mehrere Teile getrennt werden, die dann mit einem Kran auf einen Schwerlasttransporter gehoben und schließlich abtransportiert werden. Während der aufwändigen Arbeiten muss die angrenzende Landstraße gesperrt werden.

Am Dienstag war die Straßenbahn an einem unbeschrankten Bahnübergang mit einem Tanklaster kollidiert, woraufhin beide Fahrzeuge in Flammen aufgingen. Drei Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben.

 

Berliner Stadtreinigung streikt noch bis einschließlich Freitag - Mülltonnen ungeleert, Betriebshof verwaist, Recyclinghöfe geschlossen - Verdi will Druck vor entscheidenden Tarifverhandlungen erhöhen

13. März 2025 - 1:14

Stadtreinigung hat Betrieb fast komplett eingestellt

13.03.25, 01:14 Uhr

Datum: Donnerstag, 13. März 2025, 0:00 Uhr

Ort: Berlin

 

(ch) Am Freitag wollen Verdi und die Arbeitgeberverbände sich wieder zusammensetzen, um über einen neuen Tarifvertrag zu verhandeln. In den ersten beiden Verhandlungsrunden war noch kein Angebot vorgelegt worden, weshalb die Gewerkschaft in dieser Woche die Daumenzwingen deutlich angezogen hat.

Angefangen von bestreikten Flughäfen zum Wochenbeginn über geschlossene Kitas und bestreikte Krankenhäuser geht die Streikwelle auch weiter bis zur Müllabfuhr. Seit Montag sind weite Teile der Berliner Stadtreinigung im Arbeitsausstand. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Mülltonnen nicht geleert werden, Schmutz und Dreck auf der Straße liegen bleiben und auch die 13 Recyclinghöfe in der Bundeshauptstadt geschlossen sind. Vielerorts stehen die Mülltonnen am Straßenrand und warten auf ihre Leerung. Diese könnte am frühstens am Samstag stattfinden, denn insgesamt streikt die Berliner Stadtreinigung für fünf Tage.

Möglich, dass die Maßnahmen nach dem Wochenende noch verschärft werden. Können sich die beiden Parteien nicht auf einen Tarifvertrag einigen, dürften weitere massive Streiks die Folge sein.

1.000 Quadratmeter große Halle bei Entsorgungsunternehmen steht in Flammen - Feuerwehr muss Tonnen an Papier ins Freie fahren und ablöschen - Starke Rauchentwicklung macht Arbeiten nur unter Atemschutz möglich

12. März 2025 - 19:54

Halle schwer in Mitleidenschaft gezogen - Vermutlich fehlerhafte Mülltrennung für den Brand ursächlich – Löscheinsatz bis in die Nacht

12.03.25, 19:54 Uhr

Datum: Mittwoch, 12. März 2025, 19:00 Uhr

Ort: Dötlingen, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen

 

(ch) Zahlreiche Feuerwehrleute sind seit Mittwochabend im Großeinsatz bei einem Brand auf dem Gelände eines Entsorgungsbetriebes in Dötlingen. Schon auf der Anfahrt konnten die Helfer eine dichte Rauchsäule aufsteigen sehen. Vor Ort bestätigte sich die Befürchtung, dass die circa 1.000 Quadratmeter große Halle in Vollbrand steht. Tonnen an Altpapier boten dem Brand die perfekte Nahrung, weshalb sich dieser nahezu ungehindert ausbreiten konnte. 

Um das Feuer komplett löschen zu können, müssen die Papiermüllberge ins Freie gezogen und abgelöscht werden. Hierfür kommt das THW zum Einsatz, das mit Radladern unter Atemschutz in die Halle reinfährt. Die Feuerwehr steht draußen dann mit Schläuchen bereit. Was ursächlich für den Brand ist, ist offiziell noch unklar. Laut Feuerwehr war es in der Vergangenheit häufig so, dass fehlerhafte Mülltrennung in Form von Funkenschlag durch Batterien solche Brände auslösen. 

Die Löscharbeiten werden bis tief in die Nacht vermutlich andauern.

Peugeot wird nach Kollision mit Lastzug in Leitplanke geschoben und gerät unter den Lastwagen - Drei teile lebensgefährlich Verletzte

12. März 2025 - 14:25

Feuerwehr muss eine Person aus dem Wagen befreien - Richtungsfahrbahn gesperrt - über 20 Kilometer Rückstau

12.03.25, 14:25 Uhr

Datum: Mittwoch, 12. März 2025, ca. 12:45 Uhr

Ort: A6 Fahrtrichtung Mannheim, nahe Dielheim, Baden-Württemberg

 

(ah) Angesichts des Unfallbildes sind die Beteiligten bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A6 bei Dielheim am Mittwochmittag wohl noch verhältnismäßig glimpflich davongekommen: Ein Peugeot war mit einem Lastzug kollidiert und wurde dadurch in die Leitplanke geschoben, unter dem Lkw verkeilt und regelrecht zerquetscht. Beide Insassen des Pkw überlebten den Unfall und kamen verletzt ins Krankenhaus; eine der Personen musste von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Bei ihr bestet nach Angaben der Retter Lebensgefahr. Der Fahrer des Lasters wurde leicht verletzt.

Einen weiteren Unfall gab es auf der Gegenfahrbahn: Ein Schotterlaster bremste wegen des Unfalls und umherfliegender Trümmerteile so stark, dass sich ein Großteil seiner Ladung auf der Autobahn verteilte. Mehrere Fahrzeuge wurden dabei beschädigt. Es blieb aber bei Blechschäden. Die Autobahn musste im Richtung Mannheim voll gesperrt werden, auch in der Gegenrichtung kam es zu Behinderungen. Der verkehr staute sich auf über 20 Kilometern zurück. Der Schaden liegt laut Polizei bei 100 000 Euro.

 

 

Sattelzug gerät auf Bundesstraße in Gegenverkehr und prallt frontal mit Müllwagen zusammen - Ein Toter und zwei Schwerstverletzte

12. März 2025 - 12:14

Fahrerkabine des Mülltransporters komplett eingedrückt - Rettungshubschrauber im Einsatz Unfallursache noch unklar - Strecke zwischen Aurich und Leer stundenlang voll gesperrt

12.03.25, 12:14 Uhr

Datum: Mittwoch, 12. März 2025, ca. 10:00 Uhr

Ort: B72 bei Hesel, Landkreis Leer, Niedersachsen

 

(ah) Auf der B72 nahe des ostfriesischen Hesel hat sich am Mittwochmorgen ein schrecklicher Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang ereignet. Ersten Angaben zufolge geriet dort ein Sattelzug in den Gegenverkehr und prallte frontal mit einem Müllwagen zusammen, wodurch beide Fahrzeuge von der Fahrbahn geschleudert wurden. Der Fahrer des 40-Tonners erlitt schwerste Verletzungen, konnte sich aber selbst aus dem Wrack befreien. In der völlig eingedrückten Fahrerkabine des  Mülltransporter wurden beide Insassen eingeklemmt. Rettungskräfte konnten den schwerst verletzten Fahrer aus dem Fahrzeug retten, für den Beifahrer kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Zahlreiche Rettungskräfte aus den Landkreisen Leer und Aurich waren im Einsatz, auch ein Rettungshubschrauber wurde alarmiert, um den Fahrer des Müllwagens ins Krankenhaus zu fliegen. Aufgrund einer derzeit in der Nähe stattfindenden Militärübung waren Notfallsanitäter der Bundeswehr zufällig sehr schnell vor Ort und konnten als Ersthelfer eingreifen.

Derrzeit ist noch unklar, warum der Lkw in den Gegenverkehr geraten war. Die Polizei hat umfangreiche Ermittlungen zu Hergang und Ursache des Unfalls eingeleitet.

 

 

Ferkel Fridolin drohte als schwächstes Tier eines 22-köpfigen Wurfs der Tod - Tierfreund Ingo Doden nimmt das Schweinchen mit nach Hause und zieht es in mühevoller Handarbeit auf - Schlaflose Nächte zahlen sich aus, denn das Tier springt nun putzmunter...

12. März 2025 - 1:44

Kreislauf des Tiers versagte nach einigen Tagen, sodass Ingo Doden es wiederbeleben musste - Eine Weggabe an einen Schlachter kommt für ihn nicht in Frage: „Es ist wie ein kleines Kind, nur ohne Windeln. Er gehört zur Familie." - Wir haben das freche Ferkelchen und seinen Zievater zuhause besucht

12.03.25, 01:44 Uhr

Datum: Mittwoch, 12. März 2025, 0:00 Uhr

Ort: Südbrookmerland, Landkreis Aurich, Niedersachsen

 

(ch) Es ist die vielleicht schönste Tiergeschichte des bisherigen Jahres – und vor allem eine mit einem wundervollen Happy-End. Ingo Doden ist Tierfreund durch und durch: „Ich bin mit Tieren groß geworden, wir hatten Brutmaschinen und Kaninchenbabys. Ich habe so eine Bindung zu den Tieren aufgebaut.“ Mitten in der Nacht war er zu einem Freund in den Stall gerufen worden, wo eine Sau dabei war, die Ferkel auf die Welt zu bringen.

22 Tierchen zählten die Besitzer und ihr Blick ging zum offensichtlich Schwächsten der Gruppe. Kurzerhand nahm Doden das entkräftete Tier in seine Obhut. Ferkelersatzmittel, Wärmelampe und anderes wurden gesammelt oder aus längst vergessenen Örtlichkeiten organisiert. Doden weicht dem Ferkel quasi nicht von der Seite, um es mit der Pipette zu füttern. „Ich saß bis zu 16 Stunden pro Tag auf den Fließen und habe versucht, das Ferkel mit einer Pipette aufzuziehen. Ein Versuch, der zunächst erfolgsversprechend wirkte, ehe der große Rückfall kam. „Er ist plötzlich umgekippt und hat alle vier Pfoten von sich gestreckt. Aus dem Affekt habe ich ihn dann reanimiert und wie der liebe Gott es wollte, hat es geklappt“, erinnert sich Ingo Doden.

Und jetzt? Vor wenigen Tagen ist Fridolin quasi ausgezogen. Aus der warmen Wohnung raus in den Garten. Dort kann das Schweinchen nun herumrennen, wobei es damit laut Doden nicht getan ist: „Fridolin ist ein Draufgänger. Er ist frech und neugierig, ihm wird nicht bange, sondern er ist so erkundungsfreudig.“ Aber, was der Tierfreund auch sagt: „Eigentlich ist es als Schlachtschwein auf die Welt gekommen. Aber wir haben jetzt so eine Bindung zu ihm, das geben wir nicht weg.“ Der nun sechs Wochen alte Fridolin darf sich auch über eine längere Lebenszeit freuen. Während das Schlachtschwein oftmals nur sechs Monate überlebt, kann es in freier Natur bis zu 20 Jahre alt werden. 

Für Ingo Doden steht jetzt schon fest: „Fridolin ist Teil der Familie.“ In dem Sinne kann man wohl wirklich nur sagen: Da hat das Schwein wirklich so richtig Schwein gehabt.

 

Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft laufen nach der Feuerkatastrophe bei Karlsruhe am Abend auf Hochtouren - Zwei Vermisste werden tot in ausgebrannter Bahn gefunden, zuvor wurde bereits die Bahnfahrerin tot im Wrack aufgefunden

11. März 2025 - 20:01

Unfallort taghell erleuchtet - Spurensuche, wie es zu dem dramatischen Unglück kommen konnte

11.03.25, 20:01 Uhr

Datum: Dienstag, 11. März 2025, 20:00 Uhr

Ort: Ubstadt-Weiher, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(ch) Am Abend wurden die Befürchtungen traurige Gewissheit. Die beiden vermissten Fahrgäste in der verunglückten Straßenbahn sind tot. Sie saßen anscheinend ganz vorne hinter dem Fahrerstand, wo bereits am späten Nachmittag eine Leiche – vermutlich die Fahrerin – gefunden worden war. Damit hat die Feuerkatastrophe von Ubstadt-Weiher drei Menschenleben gefordert. Der Fahrer des Tanklastzuges, der über den unbeschrankten Bahnübergang gefahren ist, erlitt schwere Verletzungen, schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Sieben Insassen erlitten leichte Verletzungen.

Derweil laufen die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft auf Hochtouren. Der Unfallort ist weiträumig abgesperrt, die Unglücksstelle taghell erleuchtet. Noch ist unklar, wann die Wracks geborgen werden.

 

Straßenbahn kollidiert an unbeschrankten Bahnübergang mit querendem Tanklastwagen - beide Fahrzeuge gehen lichterloh in Flammen auf - Rauchwolke weithin sichtbar, meterhohe Flammen (on tape) - Straßenbahnführerin tot in den Trümmern gefunden -...

11. März 2025 - 15:03

,,Ich saß im Zug. Plötzlich gab es ein Ruck. Ich bin so schnell wie möglich aus dem Zug" - Augenzeuge aus der S-Bahn beschreibt im O-Ton die Sekunden nach dem Feuerunfall - Feuerwehr und zahlreiche Rettungskräfte im Großeinsatz - Bahnverkehr eingestellt - Löschmaßnahmen dauern an

11.03.25, 15:03 Uhr

Datum: Dienstag, 11. März 2025, 14:15 Uhr

Ort: Ubstadt-Weiher, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(fg) Schweres Zugunglück am Dienstagnachmittag gegen 14:15 Uhr an einem unbeschrankten Bahnübergang an der Landstraße L552 vor der Ortseinfahrt Zeutern. Wie die Polizei in einer ersten AdHoc-Meldung bestätigte, kam es zu einer Kollision zwischen einem Tanklastwagen und einer Straßenbahn. Beide Fahrzeuge gingen sofort in Flammen auf. Die Löschmaßnahmen dauern derzeit an. Nach aktuellen Informationen, wurden acht Personen verletzt. Sieben davon leicht; der Lasterfahrer wurde schwer verletzt. Nach den Löscharbeiten kann die Straßenbahnfahrerin tot in den Trümmern aufgefunden werden. Laut der Polizei werden am Abend zwei weitere Bahnfahrgäste noch vermisst. Weitere Ermittlungen vor Ort laufen.

 

LKW fährt auf Autobahnbrücke in Sicherungsfahrzeug von Vermessungfirma und schiebt diesen in davorstehenden Vermessungswagen - Brückengeländer reißt auf rund 20 Metern ab und stürzt auf daruter verlaufende Landstraße

10. März 2025 - 22:28

Großes Trümmerfeld auf und unter der Autobahn - Mehrere Feuerwehren, Zahlreiche Rettungswagen, Notärzte und zwei Rettungshubschrauber im Einsatz

10.03.25, 22:28 Uhr

Datum: Montag, 10. März 2025, 20:00 Uhr

Ort: A9 bei Beelitz-Brück, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg

 

(et) Auf der A9 zwischen Beelitz und Beelitz-Brück kam es am Montagabend zu einem schweren Verkehrsunfall bei dem sechs Personen verletzt wurden, zwei davon schwer.

Ein LKW-Fahrer war ausgerechnet auf einer Brücke aus Unachtsamkeit nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und ist auf dem Standstreifen auf ein Sicherungsfahrzeug mit Schilderwagen einer Vermessungsfirma aufgefahren. Durch den heftigen Aufprall wurde der 24 Tonnen schwere Sicherungswagen auf den eigentlichen Vermessungswagen geschoben und zur Seite geschleudert. Der Unfallverursacher kam bei seiner Tour so weit nach rechts von der Fahrbahn, dass er die Außenleitplanke auf mehreren Metern niederwalzte und das Brückengeländer dahinter aus seiner Verankerung riss. Das Geländer stürzte auf ganzer Länge in die Tiefe und schlug auf der darunter verlaufenden Landstraße auf. Zum Glück war dort gerade kein Fahrzeug unterwegs. Der LKW kam erst hinter der Brücke auf der Leitplanke zum Stehen und hatte dabei noch Glück. "Einen halben Meter weiter wäre er abgestürzt", so die Feuerwehr. Insgesamt wurden bei dem Unfall sechs Personen verletzt, zwei davon schwer, die mit Rettungshubschraubern in umliegende Krankenhäuser geflogen werden musste. Feuerwehr unnd Rettungsdienste waren mit einem Großaufgebot vor Ort um alle Verletzten gleichzeitig versorgen zu können. Die A9 musste in Richtung München bis in die Nacht voll gesperrt werden.

 

 

 

Havariekommando hatte Hilfe angeboten - England nimmt dankend an

10. März 2025 - 21:17

Noch in der Nacht machte sich ein Mehrzweckschiff von Cuxhaven auf den Weg zum Unglücksort

10.03.25, 21:17 Uhr

Datum: Montag, 10. März 2025, 21:00 Uhr

Ort: Cuxhaven, Niedersachsen

 

(et) Nach der schweren Schiffskollion vor der britischen Küste am Montagvormittag, bei dem das Containerschiff SOLONG mit dem Tanker STENA IMMACULATE zusammenstieß, hat das Havariekommando der englischen Küstenwache Unterstützung bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben mit einem Mehrzweckschiff und zusätzlich mit einem Sensorflugzeug angeboten. Am späten Montagnachmittag haben die britischen Behörden das Angebot dankend angenommen. Noch in der Nacht machte  das Mehrzwecksciff MELLUM in Cuxhaven die Leinen los in Richtung Unfallort. Zusätzlich zur normalen Besatzung ist auch ein Mitarbeiter des Havariekomandos und ein Fachberater der Berufsfeuerwehr Bremerhaven mit an Bord. Die MELLUM kann unter anderem bei der Brandbekämpfung helfen und Öl aufnehmen. Das Schiff wird am Dienstagmittag vor Ort erwartet.

 

 

 

Falschfahrer verursacht schweren Frontalzusammenstoß auf der Autobahn - Wohnwagen-Gespann wird ebenfalls getroffen und total aufgerissen - zwei Menschen sterben noch an der Unfallstelle

10. März 2025 - 15:19

Rettungshubschrauber landet auf der Autobahn - Feuerwehr und Rettungskräfte im Großeinsatz - Autobahn voll gesperrt

10.03.25, 15:19 Uhr

Datum: Montag, 10. März 2025, 14:30 Uhr

Ort: A6 bei Sinsheim, Rtg. Mannheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg

 

(et) Gegen 14.30 Uhr kam es auf der Autobahn A6 zwischen Bad Rappenau und Sinsheim, kurz vor der Anschlussstelle Sinsheim-Steinsfurt in Fahrtrichtung Mannheim, zu einem folgeschweren Geisterfahrerunfall. Wie ein Augenzeuge vor Ort mitteilten, kam es offenbar aufgrund eines Falschfahrers zum frontalen Zusammenstoß mit einem entgegenkommendem Fahrzeug. Ein drittes Fahrzeug, ein Wohnwagen-Gespann, wurde ebenfalls getroffen und komplett aufgerissen. Die Polizei spricht vor Ort von einem großen Trümmerfeld und einer unübersichtlichen Lage. Zwei Personen erlagen nach Angaben der Polizei noch an der Unfallstelle. Feuerwehr und Rettungskräfte sind mit einem Großaufgebot vor Ort. Auch ein Rettungshubschrauber ist auf der Autobahn gelandet. Die Richtungsfahrbahn Mannheim ist voll gesperrt.

 

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