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26-jähriger BMW-Fahrer überfährt rote Ampel und rammt Mazda – anschließend flüchtet der junge Mann zu Fuß weiter – Polizei stellt Unfallverursacher wenig später
Leerer Kindersitz sorgt für Schreckmoment an der Unfallstelle – zwei Insassen werden leicht verletzt – Sachschaden rund 40.000 Euro
24.05.26, 20:35 Uhr
Datum: Sonntag, 24. Mai 2026, 20:35 Uhr
Ort: Ulm, Baden-Württemberg
(sg) Rücksichtslose Fahrweise, eine missachtete rote Ampel und anschließende Flucht: Am Pfingstsonntagabend hat ein 26 Jahre alter BMW-Fahrer in Ulm einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Der Mann war nach ersten Erkenntnissen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf dem Berliner Ring unterwegs und überholte dabei mehrere Fahrzeuge. An der Kreuzung „In der Wanne“ missachtete er eine rote Ampel und krachte kurz darauf von hinten in einen Mazda.
Der Mazda war mit zwei Personen besetzt und kam erst nach rund 100 Metern zum Stillstand. Beide Insassen wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Am BMW des Unfallverursachers entdeckten die alarmierten Rettungskräfte zudem einen Kindersitz. Dieser war glücklicherweise leer.
Der 26-Jährige flüchtete nach dem Zusammenstoß zu Fuß von der Unfallstelle. Polizeistreifen leiteten umgehend eine Fahndung ein und konnten den Mann kurze Zeit später im Bereich der Universität Ulm stellen. Die Staatsanwaltschaft Ulm ordnete zwei Blutproben an. Der Führerschein des Mannes sowie der BMW wurden beschlagnahmt.
Nach Angaben der Polizei entstand ein Gesamtschaden von rund 40.000 Euro. Beide Fahrzeuge erlitten Totalschaden und mussten abgeschleppt werden. Die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und zu möglichen Ausfallerscheinungen des Fahrers dauern an.
Pkw kommt von Fahrbahn ab und prallt gegen Baum – Ersthelfer versuchen noch eingeklemmte Fahrerin aus brennendem Kleinwagen zu retten – 58-jährige verbrennt in Unfallwrack
Flammen breiten sich rasend schnell aus – offenbar keine weiteren Unfallbeteiligten – Polizei ermittelt nun genaue Unfallursache
25.05.26, 07:49 Uhr
Datum: Montag, 25. Mai 2026
Ort: L68 bei Hückeswagen, Oberbergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen
(sg) Bei einem schweren Alleinunfall auf der L68 bei Hückeswagen im Oberbergischen Kreis ist am Montag eine 58 Jahre alte Autofahrerin aus Lindlar ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei war die Frau mit ihrem Wagen auf der Landesstraße 68 aus Richtung Hückeswagen-Dörpfelderhöhe in Richtung Hückeswagen-Scheideweg unterwegs.
Kurz vor der Ortschaft Scheideweg kam das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Fahrerin in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Der Pkw geriet nach der Kollision in Brand.
Ersthelfer versuchten nach Polizeiangaben noch, die verunglückte Frau aus dem Fahrzeug zu befreien. Wegen der sich ausbreitenden Flammen mussten sie sich jedoch zurückziehen. Trotz des schnell alarmierten Rettungsdienstes und der Feuerwehr kam für die 58-Jährige jede Hilfe zu spät. Sie starb noch an der Unfallstelle.
Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Unfallstelle auf der L68 gesperrt. Die Polizei setzte ein spezielles Verkehrsunfallaufnahmeteam ein. Der entstandene Sachschaden wird auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.
Unfall-Serie im Leipziger Osten – Autofahrer rammt in reihenweise parkende Wagen, gibt Gas und haut einfach ab – Fahndung der Polizei stoppt Flüchtigen wenig später
Promille-Sünder stand wohl auch noch unter Drogeneinfluss
25.05.26, 00:12 Uhr
Datum: Sonntag, 24. Mai 2026, 22:00 Uhr
Ort: Leipzig, Sachsen
(jb) Ein alkoholisierter Autofahrer hat am Sonntagabend einen Unfall im Leipziger Osten verursacht und ist anschließend geflüchtet. Der Mann kollidierte in der Nürnberger Straße mit mehreren parkenden Fahrzeugen und setzte seine Fahrt danach fort.
Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein und konnte den flüchtigen Fahrer kurz darauf stellen. Nach Angaben des Unfalldienstes der Polizei stand der Mann unter Alkoholeinfluss; zudem verlief ein Betäubungsmitteltest (BTM) positiv. Ob bei dem Unfall Personen verletzt wurden, ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen dauern an.
Giftiger Rauch bei Kellerbrand in Mehrfamilienhaus schneidet Bewohnern den Fluchtweg ab - Feuerwehr muss acht Bewohner mit der Drehleiter retten - eine Person wird verletzt, auch eine gerettete Katze muss vom Tierrettungsdienst behandelt werden
Es ist bereits der dritte Brand im gleichen Mehrfamilienhaus binnen eines halben Jahres - Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen
24.05.26, 23:24 Uhr
Datum: Sonntag, 24. Mai 2026, 20:42 Uhr
Ort: Karlsruhe - Weststadt, Baden-Württemberg
(jb) Bei einem Kellerbrand in der Yorckstraße in der Karlsruher Weststadt hat die Feuerwehr am Sonntagabend mehrere Menschen aus einem verrauchten Mehrfamilienhaus gerettet.
Wie die Branddirektion Karlsruhe mitteilte, ging der Alarm gegen 20.42 Uhr ein. Bereits zwei Minuten später trafen die ersten Einsatzkräfte am Brandort ein. Beim Eintreffen war das Treppenhaus des Gebäudes bereits stark verraucht, sodass mehrere Bewohner ihre Wohnungen nicht mehr eigenständig verlassen konnten.
,,Mehrere Personen standen an den Fenstern und Balkonen und riefen um Hilfe“, teilte der Einsatzleiter der Feuerwehr Karlsruhe mit.
Die Berufsfeuerwehr Karlsruhe sowie die Freiwillige Feuerwehr, Abteilung Mühlburg, leiteten umgehend Rettungs- und Löschmaßnahmen ein. Mehrere Menschen wurden in der Folge über eine Drehleiter aus dem Gebäude gerettet. Parallel dazu gingen Feuerwehrkräfte unter Atemschutz durch das verrauchte Treppenhaus vor, um weitere Bewohner ins Freie zu bringen und den Brand im Keller zu bekämpfen.
Der Rettungsdienst versorgte acht Betroffenen vor Ort und untersuchte die geretteten Personen medizinisch. Eine leicht verletzte Person musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die ebenfalls gerettete Katze wurde von der Tierrettung betreut.
Es ist bereits der dritte Brand im gleichen Mehrfamilienhaus binnen weniger Monate. Im November 2025 brannte es bereits an zwei Tagen ebenfalls im Bereich des Kellers und Treppenhauses - die Polizei ermittelte wegen Brandstiftung. Auch am Sonntagabend hat die Kriminalpolizei erneut die Ermittlungen vor Ort aufgenommen.
Spürhund und Funkzellenauswertung führen zu Leichenfund bei Potsdam – 51-jähriger Berliner Geschäftsmann über einen Meter tief vergraben – Opfer unmittelbar nach Entführung durch rohe Gewalt gegen Kopf und Hals niedergestreckt – Täter zerrten Mann am...
Die Mordkommission ermittelt unter Hochdruck nach den flüchtigen Tätern
24.05.26, 22:36 Uhr
Datum: Sonntag, 24. Mai 2026
Ort: Potsdam, Brandenburg
(jb) Im Fall des entführten Berliner Bauunternehmers ist am Freitag eine Leiche in einem Waldgebiet nahe Potsdam gefunden worden. Nach Medienberichten handelt es sich um den am 23. April 2026 im Berliner Ortsteil Waidmannslust entführten 51-jährigen Geschäftsmann. Die Ermittler gehen davon aus, dass er unmittelbar nach der Tat durch massive Gewalt gegen Kopf und Hals getötet wurde. Die Grabstelle, in der die Leiche mehr als einen Meter tief vergraben war, konnte mithilfe von Funkzellenauswertungen der Handydaten sowie durch den Einsatz eines Leichenspürhundes lokalisiert werden. Der Unternehmer war zuvor am helllichten Tag von Unbekannten in einen weißen Transporter gezerrt worden. Die Staatsanwaltschaft vermutet die Hintergründe der Tat im finanziellen Bereich. Die Ermittlungen dauern an.
Auto und Motorrad stoßen an Kreuzung von Bundesstraße zusammen - Kawasaki wird bei Aufprall schwer beschädigt - Schwerverletzter Biker in Klinik geflogen
B273 war am Nachmittag voll gesperrt
24.05.26, 16:49 Uhr
Datum: Sonntag, 24. Mai 2026, 14:45 Uhr
Ort: Potsdam, Brandenburg
(jb) Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B273 zwischen Potsdam-Marquardt und Potsdam-Bornim ist am Sonntagnachmittag ein Motorradfahrer schwerstverletzt worden. Im Kreuzungsbereich von Marquardter Chaussee und Königsdamm stießen aus bislang ungeklärter Ursache ein Pkw und eine Kawasaki-Maschine zusammen. Der Biker stürzte nach dem Aufprall auf die Fahrbahn. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte kümmerten sich Ersthelfer um den Mann sowie um die Pkw-Insassen. Der Motorradfahrer wurde mit schween Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht; auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle, nahm auslaufende Betriebsstoffe auf und reinigte die Fahrbahn. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Die B273 blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten für über eine Stunde voll gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.
White Sands Festival sorgt für Pfingst-Ansturm auf Norderney – 17 Grad und Traumwetter locken Massen an den Nordstrand – Bach-Cup auf dem Center Court –Lange Partymeile mit DJs, Weinlounge und Elektronik-Acts im Festivalzelt
Das gewachsene Event läuft über das gesamte Pfingstwochenende unter extrem starker Auslastung
24.05.26, 14:55 Uhr
Datum: Sonntag, 24. Mai 2026, 13:00 Uhr
Ort: Insel Norderney, Niedersachsen
(jb) Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 17 Grad herrscht am heutigen Samstag auf Norderney echter Ausnahmezustand. Zum traditionellen White Sands Festival über das Pfingstwochenende lockt eines der größten Highlights der Saison bis zu 70.000 Besucher auf die ostfriesische Insel, was für eine außergewöhnlich starke Auslastung sorgt. Zahlreiche Zuschauer tummeln sich am Nordstrand, wo der Spitzensport im Mittelpunkt steht: Beim „Urlaubsguru Beach Cup“, einem Teil der 2. Deutschen Beach Tour, kämpfen die Teams auf dem großen Center Court um wichtige Ranglistenpunkte für die deutsche Meisterschaft. Ergänzt wird das sportliche Angebot durch ein Surf-Trainingscamp sowie weitere Aktionen für Windsurfer und Einsteiger. Abseits des sportlichen Geschehens verwandelt sich der Strand in eine weitläufige Festival- und Partymeile. Die Besucher nutzen das Traumwetter, um Strandkörbe zusammenzustellen und eigene kleine Strandpartys im Sand zu organisieren. Musik aus mobilen Boxen und eine ausgelassene Stimmung prägen das Bild. Das in diesem Jahr nochmals gewachsene Festival bietet mit DJs, einem Beachclub, einer Weinlounge und Abendveranstaltungen im Festivalzelt, bei denen bekannte Acts der elektronischen Musikszene auftreten, ein durchgehendes Programm bis weit in die Nacht.
Mann (29) auf Höhe des Museumshafens von Welle erfasst – Verunglückter geht sofort unter – Dramatische Rettungsversuche zweier Zeugen scheitern kläglich – Großaufgebot aus Tauchern, Booten und zwei Hubschraubern – Strandabschnitt gesperrt – Feuerwehr...
Für den jungen Mann kam jede Hilfe zu spät, der Leichnam wurde am Abend geborgen
24.05.26, 09:21 Uhr
Datum: Samstag, 23. Mai 2026, 18:30 Uhr
Ort: Hamburg-Övelgönne
(jb) Ein 29-jähriger Mann ist am Samstagabend bei einem Badeunfall in der Elbe in Hamburg-Övelgönne ertrunken. Der Mann wurde gegen 18:30 Uhr auf Höhe des Museumshafens von einer Welle erfasst und ging unter. Zwei Personen versuchten vergeblich, den Verunglückten zu retten.
Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Polizei, Wasserschutzpolizei und DLRG leitete umgehend eine Suchaktion ein. Zum Einsatz kamen mehrere Boote, Feuerwehrtaucher sowie ein Polizei- und ein Rettungshubschrauber. Der betroffene Strandabschnitt wurde für die Dauer der Suche gesperrt. Gegen 20:30 Uhr konnten die Einsatzkräfte den 29-Jährigen nur noch tot aus dem Wasser bergen.
Sonne brennt auf die Urlauber nieder – Szenen am Pfingstwochenende auf A7 und A8 – Ehrenamtliche Helfer des THW Neu-Ulm erleben stressigen Autobahndienst mit Falschtankern, geplatzten Urlaubsträumen, einem rauchenden Motor und kleinen Trostspendern
Ulm statt Sizilien: Zwangspause für norwegisches Paar
23.05.26, 17:12 Uhr
Datum: Samstag, 23. Mai 2026, 15:00 Uhr
Ort: Neu-Ulm, Landkreis Neu-Ulm, Bayern
(th) Am Samstagmorgen begannen vier Helfer des THW Neu-Ulm ihren Autobahndienst. Unter der Leitung von Zugführer Florian Ziesche sicherten sie den ganzen Tag über Pannen und Unfälle ab. Der lebhafte Reiseverkehr auf der A7 und A8 rund um das Kreuz Ulm/Elchingen sorgte für viel Arbeit. Die Ehrenamtlichen waren mit einem Kleinbus samt hochklappbarer LED-Warntafel im Einsatz.
Ein norwegisches Paar erlebte den Albtraum jedes Urlaubers. Sie hatten ihr Wohnmobil falsch betankt. Statt Diesel floss Super in den Tank. Nach wenigen Kilometern blieben sie auf der A7 liegen. "Ich habe einen Fehler gemacht, den ich noch nie zuvor gemacht habe", sagte Fahrer Charles Svenson. Ihr geplanter Urlaub in Sizilien endete vorläufig in Ulm. Ein Abschleppdienst brachte das Fahrzeug in eine Werkstatt.
An der gleichen Stelle half das THW einer Familie in einem Kleinbus. Eines der Mädchen hatte sich übergeben. Die Helfer spendeten Trost mit zwei Teddys. "Teddybären bringen den größten Trost", erklärt Zugführer Florian Ziesche während der Vater den Innenraum des Auto von den Spuren das Malheurs reinigte.
Wenig später sicherten sie einen Audi mit Motorschaden auf der A8 ab. Das Fahrzeug verlor Öl und eine Spezialfirma musste die Fahrbahn reinigen.
Die Helfer betreuten die geschockte Fahrerin und ihre kleine Tochter. Auch hier kam ein Teddybär als Trostspender zum Einsatz.
Für die Ehrenamtlichen des THW gab es erst nach 15 Uhr eine kurze Pause. Ihr Einsatz entlastete die Autobahnpolizei an dem verkehrsreichen Tag erheblich. "Zu Ferienbeginn lohnt sich dieser Dienst durchaus", so Ziesche. Vor allem entlasten die THW-Streifen die Autobahnpolizei, so waren angrenzend auch das THW Günzburg und das THW Memmingen mit mehrenen Fahrzeugen unterwegs.
Deutsche der „Global Sumud Flotilla“ nach israelischer Haft zurückgekehrt – Schwere Vorwürfe wegen massiver Misshandlungen auf See – Ex-Bundeswehrsoldatin (25) angeblich mit Bissen und Stichen traumatisiert – Demütigungs-Video von israelischem Minister...
Nach der Abschiebung der Aktivisten hat das politische und juristische Nachspiel der dramatischen Tage gerade erst begonnen
23.05.26, 16:19 Uhr
Datum: Samstag, 23. Mai 2026, 14:00 Uhr
Ort: Hannover, Niedersachsen
(jb) Samstagmittag am Flughafen Hannover-Langenhagen. Ein Linienflug aus Istanbul landet. An Bord: Deutsche Aktivisten der sogenannten „Global Sumud Flotilla“. Ihr Versuch, die israelische Seeblockade vor Gaza mit über 50 Booten zu durchbrechen, endete tagelang in israelischer Haft. Jetzt sind sie zurück. Doch die Bilder, die sie mitbringen, schockieren. Unter den Rückkehrern: Die 25-jährige Nesrin Zeaiter aus Hannover. Eine ehemalige Bundeswehrsoldatin, die helfen wollte – und traumatisiert zurückkehrt. Ihre Mutter Jasmin hat tagelang um das Leben ihrer Tochter gebangt. Die Vorwürfe gegen die israelischen Behörden wiegen schwer. Die Aktivisten berichten von massiven Misshandlungen. Auch Nesrin Zeaiter soll im Gewahrsam schwer verletzt worden sein. Die Rede ist von Hundebissen und über 40 Messerstichen. Mit ihr reiste Uwe Sander aus Göttingen. Er steuerte als Kapitän eines der Flottenfahrzeuge. Auch er erhebt schwere Vorwürfe gegen das Vorgehen der israelischen Armee in internationalen Gewässern nahe Zypern. Öl ins Feuer goss ein Video des israelischen Polizeiministers Itamar Ben-Gvir. Es zeigt die festgenommenen Aktivisten in zutiefst demütigenden Posen – und löste international scharfe Empörung aus. Selbst das Auswärtige Amt in Berlin findet ungewohnt deutliche Worte. Ein Sprecher sprach am Freitag von einem „unsäglichen Verhalten“ und bestätigte, dass viele der deutschen Häftlinge verletzt seien. Die israelische Regierung weist die Foltervorwürfe derweil strikt zurück. Ein Sprecher der Strafvollzugsbehörde erklärt, die Anschuldigungen seien schlicht falsch. Für das israelische Außenministerium steht fest: Die Flotte sei kein humanitärer Einsatz, sondern eine reine, Zitat, „PR-Aktion im Dienste der Hamas“. Tatsächlich ist die „Global Sumud Flotilla“ umstritten. Während die Organisation angibt, Hilfsgüter für die Not leidende Bevölkerung im Gazastreifen zu transportieren, verweisen Kritiker auf die Vergangenheit: Bei früheren Aktionen der Gruppe wurden auf den Schiffen keinerlei Hilfsgüter gefunden. Nach ihrer Abschiebung in die Türkei sind die deutschen Aktivisten nun zwar wieder in Sicherheit. Doch der politische und juristische Nachspiel dieser dramatischen Tage auf See – hat gerade erst begonnen.
Bei 30 Grad und hoher Waldbrandgefahr setzt ein Zug bei Trebbin den Bahndamm in Brand – starker Wind treibt die Flammen in den Wald – Feuerwehr im Großeinsatz gegen die Feuerwalze
Anwohner berichten von Funkenflug – Bahnstrecke Berlin-Halle gesperrt – enorme Rauchsäule
23.05.26, 14:56 Uhr
Datum: Samstag, 23. Mai 2026, 14:56 Uhr
Ort: Trebbin, Landkreis Teltow-Fläming, Brandenburg
(th) Ein Feuer hat am Samstagnachmittag für einen Großeinsatz gesorgt. Nahe Trebbin (Teltow-Fläming) brannte ein Bahndamm auf mehreren hundert Metern. Die Flammen griffen auf ein angrenzendes Waldstück über. Auslöser war offenbar ein vorbeifahrender Zug. Die wichtige Bahnstrecke Berlin-Halle wurde komplett gesperrt.
Die Lage entwickelte sich gegen 13.30 Uhr dramatisch. Zwischen Thyrow und Kerzendorf brach das Feuer aus. Anwohner beobachteten kurz zuvor einen Zug auf der Strecke. „Kurz nachdem der Zug vorbei war, fing es plötzlich an zu brennen“, sagten sie. Starker Wind fachte die Flammen schnell weiter an.
Was als kleiner Böschungsbrand begann, wurde zur ernsten Gefahr. Das Feuer fraß sich vom Bahndamm in den trockenen Forst. Eine riesige Rauchsäule stand über der Region. Mehrere Feuerwehren rückten zum Einsatzort aus. Sie kämpfen gegen das sich im Unterhaolz schnell ausbreitende Feuer.
Die Löscharbeiten gestalten sich äußerst schwierig. Enorme Trockenheit und Temperaturen um 30 Grad erschweren den Einsatz. Das Feuer findet in der ausgedörrten Vegetation immer neue Nahrung. Die Einsatzkräfte versuchen ein weiteres Übergreifen der Flammen zu verhindern. Dazu wurden vor allem Löschrucksäcke eingesetzt, in denen das Waser zum Brandort getragen wurde. Mit einer Löschlanze wurden die Flammen dann gezielt abgelöscht und ein Ausbreiten der Flammen unter dem Waldboden verhindert.
Die betroffene Bahnstrecke Berlin–Halle bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Im Berliner Raum ist sie als Anhalter Bahn bekannt. Die Trasse ist Bestandteil der wichtigen Eisenbahnachse von Berlin nach Palermo. Zunächst ist der Personenverkehr auf dem Abschnitt unterbrochen. Ob auch der Güterverkehr umgeleitet wird, war noch unklar.
Nächtliches Feuer in Einfamilienhaus überrascht Bewohner im Schlaf - Feuerwehrkräfte retten beide Personen leblos aus der Brandwohnung und beginnen sofort mit der Reanimation - beide kommen mit lebensgefährlichen Verletzungen in Klinik, für ein Hund...
Notfallseelsorger kümmern sich vor Ort um betroffene Augenzeugen und Einsatzkräfte - Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen
23.05.26, 07:42 Uhr
Datum: Samstag, 23. Mai 2026, 04:30 Uhr
Ort: Malsch, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
(jb) In den frühen Morgenstunden gegen 04:30 Uhr kam es in der Durmersheimerstraße im Malscher Stadtteil Neumalsch zu einem Zimmerbrand im Erdgeschoss eines Wohngebäudes.
Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich zwei Personen im Gebäude. Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte gingen mehrere Trupps der Feuerwehr unter Atemschutz in die Wohnung vor.
Dabei konnten die beiden Bewohner aus der Brandwohnung gerettet werden. Beide Personen mussten im Anschluss durch den Rettungsdienst reanimiert werden.
Nach aktuellem Stand besteht bei ihnen akute Lebensgefahr. Ein im Wohnhaus befindlicher Hund konnte nicht mehr gerettet werden und verstarb infolge des Brandgeschehens. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden.
Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sind mit einem Großaufgebot vor Ort.
Zur Betreuung der Betroffenen sowie der Einsatzkräfte wurde zudem die Notfallseelsorge hinzugezogen. Die Durmersheimerstraße ist derzeit weiterhin vollständig für den Verkehr gesperrt.
Dachstuhl von großem Wohngebäude mit Ferienwohnungen steht lichterloh in Flammen (on Tape) - mehrere Feuerwehren im stundenlangen Großeinsatz - Hanglage sorgt für herausforderungen bei den Löscharbeiten
Keine Verletzten - Bauernhaus jedoch total zerstört - Brandursache noch unklar
23.05.26, 01:47 Uhr
Datum: Freitag, 22. Mai 2026, 23:50 Uhr
Ort: Immenstadt im Allgäu, Landkreis Oberallgäu, Bayern
(jb) Ein Großaufgebot zahlreicher Feuerwehren musste in der Nacht von Freitag auf Samstag zu einem verheerenden Dachstuhlbrand am Kalvarienberg in Immenstadt im Allgäu ausrücken.
Gegen 23:50 Uhr wurden die Feuerwehren alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war das Ausmaß des Feuers deutlich sichtbar:
Meterhohe Flammen schlugen aus dem Dachstuhl des Wohn- und Landhauses und waren bis weit über die Stadtgrenzen hinaus zu sehen. Nach ersten Informationen stand der Dachstuhl innerhalb kürzester Zeit in Vollbrand, weshalb umgehend weitere Einsatzkräfte nachalarmiert wurden.
Die Löscharbeiten gestalteten sich insbesondere zu Beginn schwierig. Das Gebäude befindet sich in Hanglage, wodurch der Zugang für die Einsatzkräfte erschwert wurde. Über eine Drehleiter wurden die Flammen von der Straßenseite aus bekämpft, während auf der gegenüberliegenden Gebäudeseite von einem angrenzenden Feld aus weitere Trupps gegen das Feuer vorgingen.
Die Bewohner des Erdgeschosses konnten das Haus glücklicherweise rechtzeitig verlassen und sich in Sicherheit bringen. Im oberen Bereich des Gebäudes befanden sich zudem zwei Ferienwohnungen. Ob diese zum Zeitpunkt des Brandausbruchs bewohnt waren, ist derzeit noch unklar. Nach ersten Informationen wurde jedoch niemand verletzt.
Zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit noch keine offiziellen Informationen vor. Die Polizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen.
White Sands Festival lockt bis zu 70.000 Besucher auf Ostfriesische Insel - Beachvolleyball, Beats und Strandpartys über Pfingsten bei strahlendem Sonnenschein und 22 Grad
Einen der größten Besucheranstürme der Saison.
22.05.26, 19:19 Uhr
Datum: Freitag, 22. Mai 2026, 18:00 Uhr
Ort: Norderney, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(jk) Auf Norderney begann am Freitag das White Sands Festival. Bis Pfingstsonntag wird die Insel erneut zu einem der größten Hotspots an der deutschen Nordseeküste. Erwartet werden rund 70.000 Besucher, wodurch die Insel über das gesamte Wochenende außergewöhnlich stark ausgelastet ist. Im Zentrum des Festivals steht der Beachvolleyball auf höchstem Niveau. Mit dem „Urlaubsguru Beach Cup“ ist Norderney Teil der 2. Deutschen Beach Tour. Das Turnier bringt wichtige Ranglistenpunkte für die deutsche Meisterschaft und wird direkt am Nordstrand auf einem großen Center Court mit Tribünen ausgetragen. Sport, Zuschauer und Meereskulisse sorgen dabei für eine besondere Atmosphäre.
Neben dem Beachvolleyball spielt auch der Wassersport eine große Rolle. Ein Surf-Trainingscamp sowie weitere Angebote für Windsurfer und Einsteiger ergänzen das Programm und machen den Strand zusätzlich zum Trainings- und Aktionsbereich. Auch das Festival selbst ist in diesem Jahr nochmals gewachsen. DJs, Beachclub, Weinlounge und Abendveranstaltungen im Festivalzelt sorgen für ein durchgehendes Programm vom Nachmittag bis in die Nacht. Viele bekannte Acts der elektronischen Musikszene treten über das Wochenende auf.
Das Wetter zeigt sich über Pfingsten von seiner besten Seite. Am Strand selbst zeigt sich das typische Bild eines überfüllten, aber entspannten Festivalwochenendes: Besucher stellen Strandkörbe zu kleinen Gruppen zusammen, nutzen freie Bereiche abseits des offiziellen Geländes und organisieren eigene kleine Strandpartys direkt im Sand. Musik aus mobilen Boxen, Gespräche im Sonnenuntergang und volle Strandabschnitte prägen die Atmosphäre.
Das White Sands Festival zeigt damit erneut, wie sich Norderney über Pfingsten in eine Mischung aus Sportarena, Festivalstandort und Sommerurlaubsort verwandelt. In diesem Jahr noch größer und lebendiger als in den Vorjahren.
Traktor fährt von Feldweg auf Straße und übersieht Notarztwagen - Einsatzfahrzeug wird am erfasst und überschlägt sich mehrfach - Drei Personen werden verletzt
22.05.26, 18:49 Uhr
Datum: Freitag, 22. Mai 2026, 17:00 Uhr
Ort: Berne, Landkreis Wesermarsch, Niedersachsen
(jk) Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Freitag gegen 17 Uhr zwischen einem Traktor und einem Notarzteinsatzfahrzeug. Ein Rettungswagen sowie ein Notarztfahrzeug waren auf dem Rückweg von einem Einsatz, als ein Trecker aus einem Feldweg auf die Straße einfuhr. Der Fahrer des Traktors hatte den vorausfahrenden Rettungswagen noch wahrgenommen und passieren lassen, übersah jedoch den nachfolgenden Notarztwagen. Dabei kollidierte das landwirtschaftliche Fahrzeug mit dem Notarztwagen, wobei das Kontergewicht des Treckers die Front des Einsatzfahrzeuges erfasste. Der Notarztwagen überschlug sich infolge des Zusammenstoßes bei voller Fahrt mehrfach. Insgesamt wurden drei Personen verletzt. Wie schwer die Verletzungen sind, ist bislang unklar. Die Feuerwehr war vor Ort. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Schwere Karambolage auf Autobahn mit fünf beteiligten Fahrzeugen und mehreren Verletzten - Großaufgebot an Rettungskräften und MANV ausgelöst - Rettungshubschrauber im Einsatz
Vollsperrung Richtung Frankfurt/Oder
22.05.26, 15:48 Uhr
Datum: Freitag, 22. Mai 2026, 13:00 Uhr
Ort: A10 zwischen Genshagen und Rangsdorf, Landkreis Teltow-Fläming, Brandenburg
(jk) Auf der A10 zwischen den Anschlussstellen Genshagen und Rangsdorf kam es am Freitagnachmittag gegen 13 Uhr zu einer schweren Karambolage mit insgesamt fünf beteiligten Fahrzeugen. Aus bislang ungeklärter Ursache kollidierten die Fahrzeuge offenbar bei hoher Geschwindigkeit miteinander. Die teils massiv beschädigten Fahrzeuge kamen anschließend verteilt auf mehreren Fahrspuren zum Stehen. Glücklicherweise wurde bei dem Unfall niemand in den Fahrzeugen eingeklemmt. Dennoch mussten insgesamt acht Personen medizinisch versorgt werden. Aufgrund der Vielzahl an Betroffenen alarmierte die Rettungsleitstelle ein Großaufgebot an Rettungskräften und ein MANV (Massenanfall von Verletzten) wurde ausgelöst. Insgesamt waren zehn Rettungs- und Notarztfahrzeuge im Einsatz. Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte dabei aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark sowie aus der Landeshauptstadt Potsdam. Auch ein Rettungshubschrauber landete an der Unfallstelle. Eine schwer verletzte Person wurde zur weiteren Behandlung in ein Berliner Unfallkrankenhaus geflogen. Die Feuerwehrkräfte aus Ludwigsfelde sicherten die Unfallstelle ab, stellten den Brandschutz sicher, nahmen ausgelaufene Betriebsstoffe auf und reinigten die Fahrbahn.
Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die Fahrtrichtung Frankfurt/Oder für rund anderthalb Stunden voll gesperrt. Vier der beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.
Ausflügler genießen das schon am Freitag schöne Wetter an der Nordseeküste
Einige Strandkörbe bereits besetzt - Wattwanderer nutzen das Wetter - "Einfach nur herrlich" - "Es ist wie ein Urlaubstag" - "Aufs Meer gucken ist die totale Entschleunigung"
22.05.26, 12:01 Uhr
Datum: Freitag, 22. Mai 2026, ca. 13:00 Uhr
Ort: Cuxhaven-Sahlenburg, Niedersachsen
(ah) Pünktlich zum langen Wochenende soll es sommerlich heiß werden und bereits am Freitag stiegen die Temperaturen vielerorts auf über 20 Grad. Zahlreiche Ausflügler nutzten das Wetter daher schon am Freitagnachmittag, um an der Nordseeküste bei etwas geringeren, aber sehr angenehmen Temperaturen die Meeresluft und den Blick auf das Watt zu genießen. Auch Strandkörbe waren bereits besetzt, viele Menschen nutzten gerade den Freitag, um vor dem zu erwartenden Ansturm am Wochenende noch einmal zu entspannen und zu entschleunigen.
Flammen schlagen aus Dach von Einfamilienhaus - Anbau und Hauptgebäude stehen in Vollbrand - Feuerwehr würde gerne löschen, sitzt aber quasi auf dem Trockenen
Familie kann sich unverletzt retten - Löschwasserversorgung quasi nicht existent - Feuerwehr holt Löschwasser über große Tankfahrzeuge herbei
22.05.26, 00:48 Uhr
Datum: Donnerstag, 21. Mai 2026, 23:00 Uhr
Ort: Jeddeloh, Landkreis Ammerland, Niedersachsen
(ch) Ein Großbrand hat am Abend in Jeddeloh I im Landkreis Ammerland für einen aufwendigen Feuerwehreinsatz gesorgt. Dort waren ein Anbau und ein Einfamilienhaus in Vollbrand geraten. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits aus dem Dach des Haupthauses.
Die Feuerwehr musste umgehend eine sogenannte Riegelstellung aufbauen, um angrenzende Gebäude vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen. Besonders eine nahegelegene Scheune sollte so vor dem Feuer bewahrt werden.
Die Löscharbeiten wurden durch die schlechte Wasserversorgung massiv erschwert. Nach Angaben von Heiko Folt, Kreispressbeauftragter der Feuerwehr im Landkreis Ammerland, gab es keinen ausreichend nahen Hydranten. Deshalb wurde mit mehreren Tanklöschfahrzeugen ein Pendelverkehr eingerichtet.
Unterstützung kam unter anderem von der Berufsfeuerwehr Oldenburg. Deren Großtanklöschfahrzeug brachte allein 10.000 Liter Wasser an die Einsatzstelle. Für die Feuerwehr sei ein großer Brand ohne ausreichende Wasserversorgung eine enorme Herausforderung, so Folt. Die Löscharbeiten dauerten am Abend weiter an.
Fahrer von Mini Cooper wendet auf Landstraße und übersieht Gegenverkehr - Skoda-Fahrer (51) kracht mit voller Wucht in Mini und schleudert in Straßengraben - Feuerwehr muss eingeklemmten Fahrer befreien, er wird im Anschluss mit lebensgefährlichen...
Feuerwehr und Rettungskräfte am Abend im Großeinsatz - Landstraße voll gesperrt - Gutachter zur Unfallaufnahme beauftragt
21.05.26, 23:55 Uhr
Datum: Donnerstag, 21. Mai 2026, 19:35 Uhr
Ort: Ötisheim - Mühlacker, Enzkreis, Baden-Württemberg
(ch) Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Donnerstagabend, gegen 19.35 Uhr, auf der Landesstraße 1173 zwischen Ötisheim und Mühlacker.
Ein 64-jähriger Mann fuhr mit seinem Mini-Cooper von Ötisheim kommend in Richtung Enzberg. Kurz nach dem Ortsausgang Ötisheim wollte er mit seinem Fahrzeug über einen Feldweg wenden und wieder zurück in Richtung Ötisheim fahren.
Bei dem Wendevorgang kam es zu einem heftigen Zusammenstoß mit einem Skoda, der in Richtung Ötisheim fuhr. Der Skoda wurde von einem 51-jährigen Mann gelenkt. Er wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.
Er erlitt schwere, lebensgefährliche Verletzungen. Mit einem Rettungshubschrauber wurde er in eine Klinik verbracht. Der 64-jährige Fahrer des "Minis" erlitt nach derzeitigem Stand nur leichte Verletzungen.
Der Schaden an den beteiligten Fahrzeugen wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt. Beide Pkw mussten abgeschleppt werden. Zur genauen Klärung des Unfallhergangs wurde ein Gutachter hinzugezogen.
E-Scooter-Fahrer (17) will Kreisstraße überqueren und wird frontal von Kleinwagen erfasst - Jugendlicher schlägt auf der Frontscheibe auf und erleidet schwerste Verletzungen - Ersthelfer, darunter vier Soldaten, kümmern sich um den Jungen -...
Kreisstraße am Abend voll gesperrt - Polizei hat Ermittlungen aufgenommen
21.05.26, 19:50 Uhr
Datum: Donnerstag, 21. Mai 2026, 18:00 Uhr
Ort: Stutensee, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
(ch) Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der K3579 bei Stutensee zwischen Friedrichstal und Staffort ist am Donnerstagabend gegen 18 Uhr ein 17-jähriger E-Scooter-Fahrer schwerst verletzt worden.
Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen kam der Jugendliche aus einem Feldweg und wollte die Kreisstraße überqueren. Dabei wurde er frontal von einem Renault erfasst. Der Pkw kam erst mehrere Meter nach der Kollision zum Stillstand.
Mehrere Ersthelfer, darunter vier Bundeswehrsoldaten, kümmerten sich unmittelbar nach dem Unfall um den Schwerverletzten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Aufgrund der schweren Verletzungen wurde auch ein Rettungshubschrauber alarmiert und eingesetzt.
Der Fahrer des Renault erlitt nach bisherigen Informationen leichte Verletzungen.
Für die Unfallaufnahme musste die K3579 zwischen Friedrichstal und Staffort in beiden Richtungen vollständig gesperrt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

