NonstopNews
25 Tonnen Hühnermist und Diesel drohen das Wasser zu verpesten - Anwohner und Ersthelfer ziehen 72-Jährigen Fahrer aus dem Fenster - Anwohner versorgt schwerverletzten Fahrer mit trockener Kleidung
Feuerwehr im Großeinsatz, darunter Gefahrgut-Zug des Landkreises. Technisches Hilfswerk wird den Einsatz am Abend unterstützen und Licht zur Verfügung stellen.
07.02.26, 15:42 Uhr
Datum: Samstag, 07. Februar 2026, 12:00 Uhr
Ort: Rhauderfehn, Landkreis Leer, Niedersachsen
(th) Ein Sattelzug ist am Samstag bei Rhauderfehn von der Straße abgekommen und kopfüber in einem Kanal gelandet. Der 72-jährige Fahrer wurde dabei schwer verletzt. Die aufwendige Bergung des mit 25 Tonnen Hühnermist beladenen Lkw dauert an.
Aus bislang noch ungeklärter Ursache kam der LKW-Fahrer bei nebligem Wetter von der Langholter Straße ab. Der Lkw kippte über die Böschung und blieb kopfüber im Wasser liegen. Andere Fahrzeuge waren nicht beteiligt. Unmittelbar nach dem Unfall leisteten mehrere Menschen Erste Hilfe. Ein Autofahrer, der hinter dem Lkw unterwegs war, alarmierte einen Anwohner in der Nähe, der daraufhin den Notruf wählte. Gemeinsam warfen die Ersthelfer dem Fahrer einen Strick zu und konnten ihn durch ein Fenster aus dem Führerhaus ziehen. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte wurde der verletzte Mann bei einem Anwohner in der Nähe versorgt und mit trockener Kleidung ausgestattet.
Die Bergung des Sattelzuges war besonders aufwendig. Die Ladung Hühnermist durfte keinesfalls in den Kanal gelangen, da der hohe Nitratgehalt massive Umweltschäden bis hin zu Fischsterben hätte verursachen können. Zudem wurden bei dem Unfall die Kraftstofftanks der Zugmaschine beschädigt. Einsatzkräfte pumpten deshalb zunächst den Diesel ab und sicherten den Kanal mit Ölsperren, um eine Verunreinigung zu verhindern.
Zur Unterstützung wurde auch der Gefahrgutzug der Landkreis-Feuerwehr alarmiert. Die Bergung mit Kränen und schwerem Gerät dauerte weiter an und zieht sich voraussichtlich bis in den Abend. Das Technische Hilfswerk war ebenfalls vor Ort und leuchtete die Einsatzstelle aus. Die Langholter Straße blieb für die Dauer des Einsatzes voll gesperrt
Motorradfahrer kollidiert auf Kreisstraße mit querendem Fahrradfahrer - Rettungshubschrauber im Einsatz - Fahrradfahrer schleudert meterweit über Kreisstraße und erleidet schwerste Verletzungen
Motorradfahrer unverletzt - Kreisstraße voll gesperrt - während im Nordosten der Dauerfrost dominiert, strahlt im Südwesten bei 10 Grad die Frühlingssonne
07.02.26, 15:24 Uhr
Datum: Samstag, 07. Februar 2026, 15:24 Uhr
Ort: Stutensee, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
(th) Während der Nordosten im Dauerfrost liegt, zeigt sich im Südwesten am Samstag zum ersten Mal in diesem Jahr die Sonne in voller Pracht: Bei +10 Grad wagten sich bereits die ersten Motorradfahrer auf die Straße - im Landkreis Karlsruhe mit verheerenden Folgen.
Am Samstagnachmittag kam es auf der Kreisstraße K3579 zwischen Stutensee-Friedrichstal und Eggenstein-Leopoldshafen zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Motorradfahrer kollidierte um kurz vor 14 Uhr mit einem Fahrradfahrer, der aus Feldweg kommend, die Fahrbahn kreuzte.
Der Motorradfahrer blieb laut Polizei weitestgehend unverletzt. Der Fahrradfahrer erlitt hingegen schwerste Verletzungen und musste nach der Erstversorgung mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Neben dem Hubschrauber waren auch ein Rettungswagen sowie ein Notarzt im Einsatz.
Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Rettungsmaßnahmen wurde die Kreisstraße vollständig gesperrt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen in beide Richtungen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.
Eisschollen türmen sich zu Eisbergen auf – Seltenes Naturschauspiel auf der Nordseeinsel
Betreten der Eislandschaft gefährlich
07.02.26, 11:50 Uhr
Datum: Samstag, 07. Februar 2026, 11:00 Uhr
Ort: Norderney, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(th) Ein seltenes Naturschauspiel fasziniert auf der Insel Norderney. Am Samstag verwandelte sich der berühmte Nordstrand in eine arktische Landschaft. Die Nordsee spülte Eisberge an den Strand. Doch das Betreten der spiegelglatten Eisflächen ist extrem gefährlich.
Die langanhaltenden Minusgrade haben das Meerwasser gefrieren lassen. Die Flut schiebt die entstandenen Eisschollen an den Strand. Dort türmen sie sich zu bizarren Eisbergen auf. Bei Ebbe wird das ganze Ausmaß der eisigen Pracht sichtbar. Ein atemberaubender Anblick, der an die Polarregion erinnert.
Besonders eindrucksvoll ist die Szenerie am Strandabschnitt „Weiße Düne“. Im Sommer leuchtet hier der ungewöhnlich helle, feine Sand und lädt zum Badeurlaub ein. Jetzt ist alles von einer dicken, weißen Eisschicht bedeckt. Nur wenige Spaziergänger wagen sich auf die glatten Flächen. Das vom Nordseewasser blankgespülte Eis birgt eine extreme Rutschgefahr.
Bisher wurden nur Raben auf den eisigen Gipfeln gesichtet. Die Szenerie ist perfekt. Es fehlt nur noch das berühmteste Tier der Arktis. Die Frage, die sich mancher stellt: Wann kommen die ersten Eisbären nach Norderney?
Großeinsatz aufgrund Austritt von Chlorgas in Stutensee Bad - Gefahrgutzug der Feuerwehr mit Schutzanzügen im Einsatz, zwei Chlorgasflaschen haben abgeblasen - mehrere Personen, darunter auch Kinder, klagen über Atemwegsreizungen, rund 120 Personen...
Feuerwehr und Rettungskräfte mit über 130 Kräften vor Ort - Gebiet abgesperrt - Ursache des Austritts noch unklar
05.02.26, 17:18 Uhr
Datum: Donnerstag, 05. Februar 2026, 15:40 Uhr
Ort: Stutensee - Blankenloch, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
(et) Am Donnerstagnachmittag kam es im Schwimmbad in der Erich-Kästner-Straße in Stutensee zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdiensten. Gegen 15.40 Uhr wurde im dortigen Stutensee Bad ein Chlorgasaustritt gemeldet.
Das Schwimmbad wurde daraufhin umgehend evakuiert. Badegäste und Mitarbeitende mussten das Gebäude verlassen. Einsatzkräfte der Feuerwehr sperrten den betroffenen Bereich ab. Neben den örtlichen Feuerwehren war auch der Gefahrgutzug der Feuerwehr des Landkreises Karlsruhe im Einsatz.
Nach ersten Erkenntnissen der Einsatzleitung vor Ort, gibt es mehrere Personen mit Atemwegsreizungen. Mindestens zwei Personen wurden vom Rettungsdienst in eine Klinik transportiert, so Robert Redinger, Pressesprecher der Feuerwehr des Landkreises Karlsruhe vor Ort. Insgesamt waren rund 120 Personen im Schwimmbad, als der Austritt bemerkt wurde.
Laut Feuerwehr haben zwei Chlorgasflaschen abgeblasen, welche von Einsatzkräften der Feuerwehr geschlossen wurden. Die Einsatzkräfte waren dafür mit speziellen Schutzanzügen im Einsatz. Die Ursache des Chlorgasaustritts ist derzeit noch unklar und Gegenstand weiterer Untersuchungen.
Hunde brechen im Eis ein - Frauchen will ihre Tiere retten und bricht aber genauso ein - Großalarm für Feuerwehr, Taucher und Hubschrauber - Frau muss mit Unterkühlung in ein Krankenhaus gebracht werden - Suche in Überlebensanzug nach zweitem...
"Bei den Wassertemperaturen kühlt der Körper so schnell aus, dass akute Lebensgefahr auch für den Retter besteht"
05.02.26, 16:46 Uhr
Datum: Donnerstag, 05. Februar 2026, 16:00 Uhr
Ort: Hamburg-Alsterdorf
(et) Auch wenn im Norden schon seit Wochen Minustemperaturen vorherrschen, ist das Eis an manchen Stellen immer noch nicht tragfähig und entsprechend gefährlich. Im Hamburger Norden ist dabei am Donnerstagnachmittag ein Hund auf einem Seitenarm der Alster eingebrochen. Sein Frauchen wollte natürlich ihren Hund retten und brach aber genauso ein. Als bei dieser Wettelage dieser Notruf bei der Leitstelle einging wurde sofort ein Großaufgebot an Rettungskräften alarmiert. Zusätzlich wurden Taucher mit einem Rettungshubschrauber zur Einsatzstelle geflogen. Die ersteintreffenden Kräfte fanden den Hund und ihre Besitzerin bereits gerettet aber pitschnass und unterkühlt am Ufer der Alster vor. Auf dem Weg zum Rettungswagen musste die Frau gestützt werden und brach kurz vor dem Erreichen des Rettungswagens zusammen. Ein Feuerwehrmann musste sich dann aber doch noch auf die Suche nach einem zweiten vermissten Hund machen. In einem sogenannten Überlebensanzug wagte er sich auf das Eis. Doch von dem Hund war nichts mehr zu sehen und die Suche wurde nach geraumer Zeit abgebrochen. Die Besitzerin musste mit einer starkern Unterkühlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Hund wurde von Polizeikräften erst einmal mit auf die Wache genommen. Die Feuerwehr warnt in diesem Zusammenhang weiter vor dem Betreten der nicht freigegebenen Eisflächen.
Schnee und Eis haben den Nordwesten im Griff - Kaum Menschen auf den Straßen - Flächendeckende Schulausfälle
Bilder und O-Töne aus Norden - Bäcker: "Wenn das den ganzen Tag so bleibt, kommen nicht viele Leute" - "Habe Brötchentour abgesagt" - Passanten: "Man kann nicht fahren - no way, geht nicht" - "Wer nicht muss, sollte zu Hause bleiben"
04.02.26, 07:18 Uhr
Datum: Mittwoch, 04. Februar 2026, ca. 07:00 Uhr
Ort: Norden, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(ah) Überfrierender Regen hat am Mittwochmorgen für erhebliche Probleme im Nordwesten gesorgt. Dicke EIspanzer entstanden auf Autos und auch auf Straßen und Wegen, sodass es dort eilweise spiegelglatt war. Bereits am Vorabend wurde daher flächendeckend der Präsenzunterricht in den Schulen abgesagt.
Auf die Straßen und Wege wagte sich nur, wer unbedingt musste. In der Innenstadt von Norden war es am frühen Morgen praktisch menschenleer, auf den Hauptstraßen waren kaum Autos zu sehen und auch in den bereits geöffneten Geschäften, wie etwa einer Bäckerei, waren keine Kunden. "Wenn das den ganzen Tag so bliebt, kommen nicht viele Leute", so Bäckermeister Jelto Gerdes, der auch seine geplante Brötchentour aufgrund der Witterung absagen musste.
Starke Schneefälle lassen ganze Ortschaften in der weißen Pracht versinken - fast zwei Meter hoch wird der Schnee am Fahrbahnrand vor Wohnhaus aufgetürmt - Abgestelltes Fahrrad komplett vom Schnee umhüllt - Fahrzeuge kommen kaum mehr voran (on tape)
Aufnahmen aus der Nacht zu Mittwoch zeigen das Ausmaß des Schneefalls über Hessen, während auf den Autobahnen das pure Chaos herrscht
03.02.26, 22:35 Uhr
Datum: Dienstag, 03. Februar 2026, 22:30 Uhr
Ort: Homberg (Ohm), Vogelsbergkreis, Hessen
(ch) Während auf den Autobahnen in Hessen das winterliche Chaos regiert, zeigt sich Homberg (Ohm) von seiner eindrucksvollsten Seite. Innerorts haben sich gewaltige Schneemassen aufgetürmt – stellenweise liegen über einen Meter hohe Schneeberge an Häusern und Straßenrändern. Sogar ein abgestelltes Fahrrad ist vollständig im Schnee versunken. Die Stadt gleicht einem Winter Wonderland der Extreme: ruhig, verschneit und zugleich beeindruckend in seiner frostigen Pracht.
Massive Schneefälle sorgen für dicke Schneedecke auf den Autobahnen in Hessen - Lastwagen und Autos fahren sich im dichten Schnee fest und blockieren stundenlang die A49 und A5 - selbst der Schneepflug bleibt stecken und kommt nicht weiter - Autofahrer...
Schneepflug steckt ebenfalls fest - Autofahrer und Lasterfahrer in O-Tönen: ,,Habe Hunger.. kaum mehr Akku.. man bekommt keine Informationen.. das ist totales Chaos.. sowas habe ich noch nie erlebt... - Entspannung erst nach Sonnenaufgang am Mittwochmorgen erwartet
03.02.26, 21:04 Uhr
Datum: Dienstag, 03. Februar 2026, 21:00 Uhr
Ort: A49 und A5 Autobahnkreuz Homberg (Ohm), Hessen
(ch) Gefangen auf der Autobahn, mitten im dichten Schneetreiben: In Hessen wurde das für tausende Auto- und Lastwagenfahrer zur eiskalten Realität.
Am Autobahnkreuz Homberg (Ohm) in Hessen herrscht seit den Nachmittagsstunden des Dienstags völliger Stillstand. Betroffen sind sowohl die A49 als auch die A5. Auch in der Nacht zu Mittwoch ist an ein Weiterkommen nicht zu denken. Kilometerlange Staus haben sich in beide Richtungen gebildet, zahlreiche Fahrzeuge stehen weiterhin fest.
Auslöser ist eine massive Schneefront, die am Dienstag aus Südwesten kommend Hessen erreicht hat. Innerhalb weniger Stunden fielen teils bis zu 30 Zentimeter Neuschnee. Die Fahrbahnen waren schnell vollständig schneebedeckt, Lastwagen kamen an Steigungen nicht mehr voran und standen teils quer auf der Autobahn. In der Folge musste das Autobahnkreuz Homberg (Ohm) komplett gesperrt werden.
Seit etwa 16 Uhr geht auf den betroffenen Abschnitten nichts mehr. Selbst Räumfahrzeuge steckten im Stau fest, sodass der Winterdienst kaum noch eingreifen konnte. Die Schneefälle hielten rund sechs Stunden ununterbrochen an und überforderten die Räum- und Streudienste.
Hessenweit kam es nach Angaben der Polizei zu hunderten Verkehrsunfällen. Besonders dramatisch ist die Lage für die Autofahrerinnen und Autofahrer, die die Nacht in ihren Fahrzeugen verbringen müssen. Auch zahlreiche Lastwagenfahrer sitzen seit Stunden in ihren Führerhäusern fest. Rettungskräfte hatten große Schwierigkeiten, zu Unfallstellen vorzudringen, da die Fahrbahnen blockiert sind.
Viele Betroffene sprechen von einer Situation, wie sie sie noch nie erlebt haben: völliger Stillstand, kein Durchkommen, gefangen im Schnee auf der Autobahn. Die Behörden bitten dringend darum, die betroffenen Strecken zu meiden.
Eine Entspannung der Lage wird frühestens ab Mittwochmorgen erwartet. Dann sollen die Temperaturen ansteigen und der Schnee allmählich in Regen übergehen. Ob sich der Verkehr dadurch zügig normalisieren kann, ist jedoch noch unklar. Für viele Reisende endet die Nacht voraussichtlich weiterhin in ihren Autos.
Verkehr kommt nach Dauerschneefall zum Erliegen - Festgefahrene Lastwagen und kilometerlange Staus (on tape) - Flugverkehr zeitweise eingestellt - Räumdienste auf Vorfeld im Dauereinsatz (on tape)
Über 100 Flüge gestrichen - Maschinen müssen aufwendig enteist werden (on tape) - Flugreisende äußern sich zu Wetterkapriolen im Ton
03.02.26, 18:56 Uhr
Datum: Dienstag, 03. Februar 2026, 18:56 Uhr
Ort: Flughafen-Frankfurt, Hessen
(ch) Rund um den Frankfurter Flughafen kommt es am späten Nachmittag weiter zu massiven Einschränkungen durch Schnee und Glatteis. Seit etwa 16:00 Uhr ist am Airport-Ring die Krittler Straße in Richtung Feuerwache 3 gesperrt. Hintergrund sind mehrere Unfälle und festgefahrene Lastwagen, die auf der glatten Strecke nicht mehr vorankommen.
Nach Angaben der Polizei kam es unter anderem zu einer Kollision zwischen einem Bus und einem Lkw auf der Brücke über die A3. Zudem krachten im Tunnel neben der Feuerwache zwei Autos ineinander. Besonders problematisch: Mehrere Lkw stecken seit Stunden fest, weil sie einen Hang auf der Flughafenumfahrung nicht mehr hinauffahren können. Räum- und Streudienste sind dort im Dauereinsatz, dennoch bleibt die Lage angespannt. Verkehrsteilnehmer müssen rund um die Flughafenumfahrung mit erheblichen Behinderungen rechnen.
Auch auf der A3 spitzt sich die Situation zu: Der Stau zieht sich nach Beobachtungen durchgehend auf allen Spuren vom Frankfurter Kreuz am Flughafen vorbei bis in Richtung Wiesbaden. Nach Angaben von Stauanzeigen erreicht die Blechlawine eine Länge von rund 25 Kilometern.
Am Flughafen selbst läuft der Betrieb nach einer stundenlangen Vollsperrung inzwischen langsam wieder an. Seit 16:15 Uhr startet und landet wieder vereinzelt Verkehr, während Räumfahrzeuge weiter auf den Start- und Landebahnen unterwegs sind. Gleichzeitig werden Flugzeuge enteist. Passagiere müssen sich dennoch auf Verspätungen und kurzfristige Änderungen einstellen.
Sehr starke Schneefälle behindern Verkehr auf der A49 in Hessen - Autobahn an Steigung bei Homberg im Schneetreiben voll gesperrt - Kompletter Stillstand, Chaos im Berufsverkehr - dutzende Lastwagen stehen quer und stecken im Schnee fest - Lasterfahrer...
Fahrbahn schneebedeckt - Verkehr läuft nur langsam - Autofahrer: "So etwas habe ich noch nie erlebt" - "Das war schon heftig"
03.02.26, 16:52 Uhr
Datum: Dienstag, 03. Februar 2026, 16:00 Uhr
Ort: A49 zwischen Marburg und Hessen, Hessen
(ah) Die Schneefront, die von Südwesten her über Deutschland zieht, hat am Nachmittag Hessen erreicht und dort für massiven "Winternachschub" gesorgt, Auf der A49 zwischen Marburg und Kassel war die Fahrbahn innerhalb kurzer Zeit schneebedeckt, sodass nur noch langsames Fahren möglich war. Die Winterdienste waren im Dauereinsatz, konnten aber nicht überall gleichzeitig sein.
An einer Steigung bei Homberg (Ohm) musste die Autobahn im dichten Schneetreiben voll gesperrt werden. Lastwagen standen quer und kamen in der dicken Schneedecke nicht mehr weiter. Es gab zahlreiche Unfälle. Es kam zum kompletten Stillstand und somit zu einem Verkehrschaos im abendlichen Berufsverkehr.
Winterliche Kälte sorgt für Behinderungen im Schiffsverkehr nach und von Norderney
Ungewöhnliche Witterung für die Insel - Einige Fähren ausgefallen
03.02.26, 10:31 Uhr
Datum: Dienstag, 03. Februar 2026, ca. 09:00 Uhr
Ort: Norderney, Niedersachsen
(ah) Die derzeitige Eiseskälte hat Norderney weiter im Griff. Ungewöhnlich niedrige Temperaturen herrschen nun schon seit Tagen auf der Insel. Am Strand liegen zahllose Eisklumpen, im Hafenbecken treiben Eisschollen, was zu Behinderungen im Schiffsverkehr führt. Hiervon betroffen sind vor allem kleinere Schiffe, aber auch im Fährverkehr kommt es zu Ausfällen.
Technischer Defekt löst nächtlichen Großeinsatz aus – Gefährliches Kühlmittel in Produktionshalle ausgetreten – ABC-Zug rückt mit Spezialkräften in Nonnweiler an – Fließbänder bei europäischem Marktführer stehen stundenlang still – Keine Verletzten...
Einsatz konnte in den frühen Morgenstunden beendet werden - Produktion war unterbrochen
03.02.26, 02:16 Uhr
Datum: Montag, 02. Februar 2026, 22:00 Uhr
Ort: Nonnweiler-Otzenhausen, Landkreis Sankt Wendel, Saarland
(jb) Statt Nachtruhe gab es für den Katastrophenschutz im Landkreis Sankt Wendel am späten Montagabend volles Programm. Gegen 22:04 Uhr schrillten im Werk des Tiefkühlgiganten Wagner in Nonnweiler-Otzenhausen die Alarmglocken. Ein technischer Defekt in der Produktion hatte einen Großeinsatz ausgelöst, der erst weit nach Mitternacht sein Ende fand. Besonders heikel: Nach Polizeiinformationen sollen gtößere Mengen Ammoniak im Gebäude ausgetreten sein – ein Stoff, der in großen Kühlanlagen Standard ist, aber bei Leckagen sofort den ABC-Zug auf den Plan ruft. Die Spezialisten rückten an, um die Lage in einem der wichtigsten Produktionsstandorte für den europäischen Markt zu sondieren. Die Produktion war unterbrochen. Immerhin ist Wagner die Nummer zwei im deutschen Pizza-Geschäft und produziert in der Region mit rund 1.500 Mitarbeitern jährlich 350 Millionen Tiefkühlprodukte für halb Europa. Verletzt wurde nach offiziellen Angaben niemand. Gegen 01:30 Uhr konnte der Einsatz schließlich beendet werden.
Carport mit Holzlager steht in Flammen - Brand greift auf nebenstehendes Garagendach über - Feuerwehr kann weiteres Übergreifen auf Wohnhaus verhindern
Über 50 Feuerwehrleute im Großeinsatz - keine Verletzten - Kriminalpolizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen
03.02.26, 00:38 Uhr
Datum: Montag, 02. Februar 2026, 00:38 Uhr
Ort: Straubenhardt, Enzkreis, Baden-Württemberg
(jb) Am Montagabend gegen 19:15 Uhr ist es in der Feldbergstraße in Straubenhardt im Enzkreis zu einem Brand in einem Carport gekommen. Das Feuer drohte auf weitere angebaute Gebäude überzugreifen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Carport mit einem Holzlager bereits in Vollbrand. Die Flammen griffen in der Folge auf das Dach einer angebauten Garage über. Das ebenfalls angebaute Wohnhaus konnte durch das schnelle und gezielte Eingreifen der Feuerwehr jedoch vor einem Übergreifen des Feuers geschützt werden.
Über 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort und führten umfangreiche Löscharbeiten durch. Um versteckte Glutnester abzulöschen, wurde das Dach der Garage mithilfe einer Drehleiter geöffnet. Das angrenzende Wohnhaus wurde kontrolliert, blieb jedoch unbeschädigt.
Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Pkw kommt nach Kollision mit anderem Wagen von Straße ab, durchbricht Geländer und versinkt in Kanal - 29-Jähriger Zeuge zögert nicht, springt ins Wasser, hilft dem Fahrer beim Herauskommen aus dem sinkenden Fahrzeug und hält ihn über Wasser
Außentemperatur zum Unfallzeitpunkt etwa -5 Grad - Wagen versinkt schließlich - Feuerwehrleute in Überlebensanzügen retten beide Männer aus dem Kanal
02.02.26, 12:04 Uhr
Datum: Montag, 02. Februar 2026, ca. 10:30 Uhr
Ort: Oldenburg, Niedersachsen
(ah) Ein Ersthelfer hat am Montagvormittag sein Leben riskiert, um den Fahrer eines Unfallfahrzeugs zu retten: Ein Pkw kam in Oldenburg nach einer Kollision mit einem anderen Auto von der Ofener Straße ab, durchbrach ein Geländer und stürzte in einen Kanal. Ein 29-jähriger Zeugereagierte sofort und sprang trotz einer Außentemperatur von etwa -5 Grad in das eiskalte Wasser, half dem 70 Jahre alten Pkw-Fahrer, aus dem sinkenden Fahrzeug herauszukommen und hielt ihn danach über Wasser. Feuerwehrleute in Überlebensanzügen retteten die beiden Personen aus dem Kanal, Rettungskräfte versorgten die Unterkühlten und brachten sie ins Krankenhaus. Der Wagen wurde anschließend aufwändig geborgen, auch Feuerwehrtaucher waren im Einsatz.
Der auslösende Unfall wurde Polizeiangaben zufolge von einem 66-Jährigen verursacht, der aus einer Seitenstraße in die Ofener Straße abbog und dabei den vorfahrtsberechtigten Toyota des 70-Jährigen übersah, so dass es es zur Kollisiion kam, der Toyota nach rechts durch das Geländer in den Kanal geschleudert wurde. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Verursacher eingeleitet.
Demonstrationszüge und Kundgebung der Streikenden auch in Saarbrücken - Rund 1000 Teilnehmer aus dem Saarland und aus Rheinland-Pfalz
Mehrere Teilnehmer als erwartet
02.02.26, 10:25 Uhr
Datum: Montag, 02. Februar 2026, ca. 10:00 Uhr
Ort: Saarbrücken, Saarland
(ah) Im Zuge des bundesweiten ver.di-Streiks im öffentlichen Nahverkehr kam es am Montag auch in Saarbrückem zu Demonstrationszügen und einer Kundgebung der Streikenden. Etwa 1000 Teilnehmer aus dem Saarland und aus Rheinland-Pfalz nahmen an der Veranstaltung vor dem Rathaus teil; die Erwartungen der Gewerkschaft wurden damit deutlich übertroffen.
Über 130 Jahre altes Segelschiff steckt auf der Außenelbe fest - Crew muss nach Wassereinbruch vom Schiff geholt werden
Freischleppversuche bislang erfolglos
02.02.26, 10:06 Uhr
Datum: Montag, 02. Februar 2026, ca. 09:00 Uhr
Ort: Cuxhaven, Niedersachsen
(ah) Das 1890 gebaute Traditionssegelschiff "Ethel von Brixham" steckt nach einer Havarie am Samstag noch immer auf der Außenelbe vor Cuxhaven fest. Erste Freischleppversuche durch die DGzRS schlugen fehl, zudem kam es am Samstagabend zu einem Wassereinbruch auf dem Schiff, sodass die Besatzung von Bord gerettet wurde.
Das weitere Vorgehen müssen nun der Schiffseigentümer und die Behörden entscheiden.
Audi prallt in vorausfahrenden Lieferwagen, schleudert über Fahrbahn, überschlägt sich und kommt auf dem Dach zum Liegen - BMW und Lieferwagen kollidieren kurz darauf, Hinterrad des Transporters herausgerissen, Fahrer des Pkw eingeklemmt
Zwei weitere Fahrzeuge durch Trümmerteile beschädigt - Stundenlange Vollsperrung der Richtungsfahrbahn, erhebliche Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr
02.02.26, 09:34 Uhr
Datum: Montag, 02. Februar 2026, ca. 06:15 Uhr
Ort: A8 Fahrtrichtung Stuttgart, nahe Ulm-West, Baden-Württemberg
(ah) Die A8 bei Ulm wurde am Montagmorgen durch mehrere Unfälle blockiert. Vier Menschen wurden verletzt. Es kam zu erheblichen Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr.
Zunächst prallte nahe der Anschlussstelle Ulm-West ein Audi in einen vorausfahrenden Mercedes Lieferwagen, schleuderte über die Fahrbahn, überschlug sich und kam auf dem Dach zum Liegen, Der Fahrer konnte mit leichten Verletzungen selbst aus dem Wrack aussteigen. Kurz darauf prallte der BMW heftig in den Lieferwagen heftig und prallten mehrfach in die Leitplanken. Beide Fahrzeuge wurden zerstört, es entstand ein großes Trümmerfeld, ein Hinterrad des Transporters wurde herausgerissen. Feuerwehrleute mussten den im Wrack eingeklemmten Fahrer des Pkw mit schwerem Gerät befreien. Ein VW streifte noch den Lieferwagen und ein weiterer VW überfuhr Trümmerteile.
Zwei Autofahrer wurden schwer verletzt, zwei leicht. Sie wurden mit mehreren Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht.
Die Autobahn musste aufgrund der Unfälle in Richtung Stuttgart für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Es bildete sich ein kilometerlanger Stau. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 90 000 Euro.
Haus brennt nachts bis auf Grundmauern nieder – Eltern und zwei Kinder mit Rauchvergiftung in Klinik – Klirrend-kalte -5 Grad verwandeln Brandort in Eisbahn – Retter müssen festgefrorene Hydranten aus Schnee graben – 100 Einsatzkräfte kämpfen gegen...
Brandursache nach dem nächtlichen Feuer noch völlig unklar
02.02.26, 05:41 Uhr
Datum: Montag, 02. Februar 2026, 01:30 Uhr
Ort: Großheide-Westerende, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(jb) Während Westerende schlief, brach in der Nacht zu Montag ein Feuer aus: Was gegen 1:30 Uhr als vermeintlicher Küchenbrand gemeldet wurde, entpuppte sich für die Freiwillige Feuerwehr Großheide binnen Minuten als Kampf gegen die Flammen bei eisiger Kälte. Ein altes Einfamilienhaus stand beim Eintreffen der ersten Retter bereits vollständig in Brand. Die dramatischste Nachricht: Eine vierköpfige Familie – zwei Erwachsene und zwei Kinder – konnte sich im letzten Moment aus dem brennenden Gebäude retten. Sie wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser eingeliefert. Das Haus selbst war nicht mehr zu retten und brannte bis auf die Grundmauern nieder. Zusätzlich zum Feuer entwickelte sich die Witterung zum gefährlichsten Gegner: Bei klirrenden -5 Grad verwandelte sich die Einsatzstelle in eine stellenweise tückische Rutschbahn. Die Kameraden mussten zunächst unter dem Schnee begrabene und festgefrorene Hydranten freilegen, bevor überhaupt Wasser fließen konnte. Das austretende Löschwasser gefror auf dem Asphalt sofort zu spiegelglatten Flächen, auf denen die Einsatzkräfte mehrfach den Halt verloren. Die über 100 Helfer wurden fortlaufend mit heißem Kaffee versorgt. Die Nachlöscharbeiten zogen sich aufgrund der massiven Glutnester bis in den Morgen. Die Brandursache ist noch unklar.
Auto-Rambo flüchtet nach nächtlichem Crash in Wohnviertel – Geparktes Auto wie Katapult in Hauswand geschleudert – Unbekannter rammt zwei Fahrzeuge und flüchtet – Schäden an Gebäude und Autos – Polizei leitet Fahndung noch in der Nacht ein
Polizei sicherte Spuren am Unfallort - Ermittlungen laufen
02.02.26, 03:09 Uhr
Datum: Montag, 02. Februar 2026, 02:00 Uhr
Ort: Billstedt, Hamburg
(jb) Eine Einfamilienhaussiedlung in Hamburg-Billstedt ist in der Nacht zu Montag unsanft aus dem Schlaf gerissen worden. Gegen 2:00 Uhr verursachte ein bislang unbekannter Autofahrer im Danckwerthweg eine Trümmerlandschaft und suchte anschließend zu Fuß das Weite. Nach ersten Erkenntnissen war der Unfallfahrer vermutlich mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Die Fahrt endete mit einer gewaltigen Kettenreaktion: Der Wagen krachte zunächst mit solcher Wucht in ein am Straßenrand geparktes Fahrzeug, dass dieses wie ein Katapultgeschoss in die Fassade eines angrenzenden Einfamilienhauses geschoben wurde. Das geparkte Auto drückte sich in die Dämmfassade des Wohnhauses und hinterließ Sachschaden am Gebäude. Doch damit nicht genug: Erste Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Unfallverursacher bereits kurz vor dem finalen Einschlag einen weiteren Pkw beschädigt hatte. Anstatt sich um den immensen Schaden zu kümmern, flüchtete der Fahrer unmittelbar nach dem Crash von der Unfallstelle. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein und sicherte vor Ort Spuren.
Bewohner durch Brand kurz vor Mitternacht aus Schlaf gerissen – Sirenen-Großalarm in Obergünzburg – Dichter Rauch quillt aus Gebäude – Atemschutztrupps auf Drehleiter reißen Dachhaut für Löscharbeiten auf – 100.000 Euro Sachschaden nach nächtlichem Brand
Ursache für das Feuer ist derzeit noch völlig unklar
02.02.26, 03:04 Uhr
Datum: Sonntag, 01. Februar 2026, 23:30 Uhr
Ort: Obergünzburg, Landkreis Ostallgäu, Bayern
(jb) Aus dem Schlaf gerissen wurden die Bewohner eines Wohnhauses in Obergünzburg kurz vor Mitternacht auf Montag. Rauch drang aus dem Dachstuhl eines Hauses in der Hans-vom-Stein-Straße. Es wurde Großalarm ausgelöst, die Sirenen heulten. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus dem Dachstuhl des Wohnhauses. Die Anwohner konnten das Gebäude glücklicherweise rechtzeitig verlassen. Unter schwerem Atemschutz wurden die ersten Flammen von außen gelöscht, anschließend musste die Dachhaut geöffnet werden. Mit einer Drehleiter wurden die Einsatzkräfte nach oben gebracht, entfernten Dachziegel und löschten weitere Flammen sowie Glutnester ab. Aktuell schätzt die Polizei den Schaden auf rund 100.000 Euro. Warum der Dachstuhl in Brand geriet, ist derzeit noch unklar.

