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Aktualisiert: vor 48 Minuten 50 Sekunden

Hölzerner Anbau von Jugendcafé steht in Vollbrand – Enorme Hitze lässt Scheiben des Hauptgebäudes bersten – Dichter Rauch breitet sich in die Innenräume aus – Löschangriff der Feuerwehr verhindert Übergreifen der Flammen auf Hauptgebäude und...

12. August 2026 - 7:38

Zum Brandzeitpunkt befanden sich keine Personen im sozialen Treffpunkt

12.08.26, 07:38 Uhr

Datum: Mittwoch, 12. August 2026, 01:40 Uhr

Ort: Marienhafe, Landkreis Aurich, Niedersachsen

 

(jb) Ein nächtlicher Brand hat im Zentrum von Marienhafe den Anbau eines Jugendcafés zerstört. Gegen 1:41 Uhr in der Nacht zu Mittwoch wurden die Einsatzkräfte alarmiert, als der hölzerne Anbau, in dem sich auch der Hintereingang des Gebäudes befindet, bereits in Vollbrand stand. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich keine Personen in dem sozialen Treffpunkt, in dem Jugendliche von Sozialarbeitern betreut werden. Durch die enorme Hitzeentwicklung platzten Fensterscheiben des Hauptgebäudes, und dichter Rauch zog in die Innenräume. Das Feuer selbst blieb jedoch auf den Anbau beschränkt. Die Feuerwehr verhinderte durch einen gezielten Löschangriff ein Übergreifen der Flammen auf das Hauptgebäude des Jugendcafés sowie auf eine direkt angrenzende Turnhalle. Verletzte gab es nicht. Die Polizei hat die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache sowie zur Schadenshöhe aufgenommen.

 

Flammen breiten sich von Straße in trockenen Waldhang aus – Feuerwehr und Landwirte kämpfen in der Nacht mit großem Kräfteaufgebot gegen Übergreifen auf Gebäude – Bewohner von zwei Wohnhäusern müssen evakuiert werden - mehrere Waldbrände im Schwarzwald...

12. August 2026 - 2:08

Kreisbrandmeister appeliert an die Vernunft der Menschen: ,,Werfen Sie keine brennenden Zigaretten in die Natur - die enorme Trockenheit sorgt für verheerende Waldbrände"

12.08.26, 02:08 Uhr

Datum: Mittwoch, 12. August 2026, 00:30 Uhr

Ort: Gengenbach, Ortenaukreis, Baden-Württemberg

 

(jb) In der Nacht auf Mittwoch ist in Gengenbach-Schwaibach im Ortenaukreis ein weiterer Waldbrand ausgebrochen. Zwei Wohnhäuser mussten evakuiert werden.

Wie Bernhard Frei, Kreisbrandmeister im Ortenaukreis mitteilte, liefen die Flammen von der Straße aus in den angrenzenden Wald und anschließend den Hang hinauf. Dabei gerieten auch zwei Wohnhäuser in Gefahr. Die Feuerwehr rückte mit einem größeren Kräfteaufgebot an und begann gemeinsam mit unterstützenden Landwirten umgehend mit der Brandbekämpfung.
,,Aufgrund der unmittelbaren Nähe der Flammen zu den Wohnhäusern wurden die Bewohner vorsorglich aus den Gebäuden evakuiert", so der Kreisbrandmeister. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich darauf, ein Übergreifen der Flammen auf die Häuser zu verhindern und die Gebäude zu schützen. 
Mit zahlreichen Rohren wurde der Waldbrand von mehreren Seiten bekämpft. Unterstützt wurden die Feuerwehren dabei von Landwirten, die mit ihren Fahrzeugen und Wasser bei den umfangreichen Löscharbeiten halfen. Die trockene Vegetation und die Hanglage erschwerten den Einsatz zusätzlich.
Der Brand reiht sich in eine derzeit angespannte Lage im Schwarzwald ein. Aktuell lodern in der Region mehrere Wald- und Vegetationsbrände, wodurch die Feuerwehren stark gefordert sind.
Der Kreisbrandmeister appellierte angesichts der anhaltenden Trockenheit eindringlich an die Bevölkerung, keine brennenden Gegenstände in die Vegetation zu werfen. Bereits kleine Zündquellen könnten unter den derzeitigen Bedingungen schnell einen größeren Brand auslösen.
Auch Landrat Thorsten Erny war vor Ort und machte sich ein Bild von der Einsatzlage. Er dankte den Feuerwehren und den unterstützenden Landwirten für ihren Einsatz und betonte, dass diese angesichts der Vielzahl der derzeitigen Brände derzeit „Unmenschliches leisten“. Die Löscharbeiten dauerten in der Nacht weiter an.

 

An Traktor angehängt Ballenpresse fängt bei Erntearbeiten Feuer – Landwirtschaftliches Gespann steht bei Ankunft der Feuerwehr in Vollbrand – Flammen greifen schnell auf Traktor über – Fahrer rettet sich unverletzt ins Freie – Einsatzkräfte verhindern...

12. August 2026 - 0:36

Explodierende Reifen und brennendes Stroh erschwerten Einsatz – Totalschaden an beiden Maschinen

12.08.26, 00:36 Uhr

Datum: Dienstag, 11. August 2026

Ort: Kotzen, Landkreis Havelland, Brandenburg

 

(jb) Ein technischer Defekt hat am Dienstagabend auf einem Feld zwischen Kotzen und Nennhausen zum Brand eines Traktors und einer Ballenpresse geführt. Das landwirtschaftliche Gespann stand beim Eintreffen der Feuerwehr in Vollbrand. Bei Erntearbeiten geriet die angehängte Ballenpresse aus bislang ungeklärter Ursache in Brand. Die Flammen griffen rasch auf den Traktor über. Der Fahrer konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieb unverletzt. Ein weiteres Übergreifen des Brandes auf das Stoppelfeld wurde verhindert. Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren löschten die beiden Arbeitsmaschinen unter Atemschutz sowie unter Einsatz von Löschschaum und Wasser ab. Aufgrund im Feuer explodierender Reifen und brennenden Strohs im Inneren der Presse zogen sich die Löscharbeiten längere Zeit hin. An den Maschinen entstand Totalschaden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

 

Zug erfasst Pkw im Gleisbereich – Wagen durch heftigen Aufprall schwer deformiert – Autofahrerin schwer eingeklemmt – 40 Einsatzkräfte ziehen Pkw von Zug weg – Aufwendige technische Rettung mit hydraulischem Gerät – Motorblock muss abgekippt werden, um...

12. August 2026 - 0:22

Bundespolizei ermittelt zur Unfallursache – Bahnstrecke und Übergang komplett gesperrt

12.08.26, 00:22 Uhr

Datum: Dienstag, 11. August 2026, 19:00 Uhr

Ort: Reichelsheim, Wetteraukreis, Hessen

 

(jb) Bei einem schweren Zusammenstoß an einem Bahnübergang in der Bad Nauheimer Straße in Reichelsheim ist am Dienstagabend eine Autofahrerin lebensgefährlich verletzt worden. Um kurz nach 19:00 Uhr erfasste ein Zug den Pkw der Frau im Gleisbereich. Die Autofahrerin wurde in dem stark deformierten Wrack eingeklemmt. Rund 40 Einsatzkräfte von vier Stadtteilfeuerwehren zogen den Pkw zunächst vom Zug weg und befreiten die Frau in einer aufwendigen technischen Rettung mit schwerem hydraulischem Gerät. Um ihre Beine freizubekommen, musste unter anderem der Motorblock abgekippt werden. Der Rettungshubschrauber „Christoph Mittelhessen“ flog die Schwerverletzte in kritischem Zustand in eine Klinik nach Gießen. Im Zug befanden sich zum Unfallzeitpunkt 14 Fahrgäste, von denen drei leichte Verletzungen erlitten, eine Krankenhausbehandlung jedoch ablehnten. Der Triebfahrzeugführer verletzte sich ebenfalls und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Notfallseelsorger betreuten die Kräfte vor Ort. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen zur bislang unklaren Unfallursache aufgenommen. Die Bahnstrecke und der Übergang blieben bis auf Weiteres gesperrt.

 

Lastwagen voller Reifen steht auf der Autobahn in Flammen (on Tape) - starke Rauchwolke sorgt für Sperrung der A5 in beide Fahrtrichtungen - Brand greift auf Böschung und Wald über - Feuerwehren im Großeinsatz

11. August 2026 - 18:20

Zugmaschine kann abgekoppelt und in Sicherheit gebracht werden, der Auflieger steht jedoch in Vollbrand - Löscharbeiten dauern am Abend an

11.08.26, 18:20 Uhr

Datum: Dienstag, 11. August 2026, 16:30 Uhr

Ort: A5, Rastatt, Fahrtrichtung Basel, Baden-Württemberg

 

(th) Ein brennender Lastwagen sorgt am Dienstagnachmittag auf der A5 bei Rastatt für einen kilometerlangen Stau.

Ein mit Reifen beladener Lastwagen. geriet am späten Nachmittag in Brand und stand nach Angaben der Polizei beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits in Vollbrand. Die Zugmaschine konnte vom Auflieger im letzten Moment abgehängt und in Sicherheit gebracht werden. Eine weithin sichtbare schwarze Rauchsäule stieg über der Autobahn auf.
Das Feuer brach gegen 16.30 Uhr aus. Der Lastwagen war in Richtung Basel unterwegs. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste die Autobahn jedoch in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden. Auch die Fahrbahn in Richtung Karlsruhe war von der Sperrung betroffen.
Die Ursache des Brandes war zunächst unklar. Ebenso gab es zunächst keine Angaben dazu, wann die Autobahn wieder freigegeben werden kann. Die enorme Hitze forderte langwierige Löscharbeiten und einen enormen Kräfteansatz der Feuerwehren.
Durch die Vollsperrung bildeten sich auf der A5 in beiden Richtungen kilometerlange Staus. Auch auf den Umleitungsstrecken kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

 

Zwei Waldstücke in Hanglage in Biberach und Zell am Harmersbach steht in Flammen - starke Rauchwolke liegt über den Wäldern, Flammen lodern am Boden - umliegende Feuerwehren im Großeinsatz, auch Landwirte helfen beim Löschen

11. August 2026 - 17:25

Zwei Waldbrände in geringer Entfernung binnen kurze Zeit ausgebrochen - Hanglage erschwert die Löscharbeiten - Polizeihubschrauber ebenfalls im Einsatz

11.08.26, 17:25 Uhr

Datum: Dienstag, 11. August 2026, 15:30 Uhr

Ort: Biberach und Zell am Harmersbach, Ortenaukreis, Baden-Württemberg

 

(ah) Seit Dienstagnachmittag bekämpfen Einsatzkräfte der Feuerwehren Waldbrände in Zell am Harmersbach und an der B 33 zwischen Biberach und Haslach.

Gegen 15:30 Uhr wurde der Brand nahe der Bundesstraße gemeldet. Hierauf musste die Prinzbacher Straße, parallel zwischen Waldstück und Bundesstraße verlaufend, gesperrt und der Verkehr auf der B 33 vorsichtshalber verlangsamt werden.
Um 16:25 Uhr wurde der Feuerwehr und der Polizei ein weiterer Brand in Zell am Harmersbach gemeldet. Hier brennt ebenfalls in Hanglage ein Teil des Waldes. Aufgrund der Einsatzmaßnahmen ist die L 94 zwischen Kreisverkehr Zeller Straße/Eisensprung und Hauptsraße/Unterentersbacher Straße gesperrt.
Aufgrund des unwegsamen Geländes wird an beiden Brandorten auch ein Polizeihubschrauber zeitweise in den Einsatz kommen, um die Einsatzkräfte der Feuerwehr zu unterstützen und gegebenenfalls sich in betroffenen Wäldern befindliche Wanderer und Freizeitsportler auszuschließen. Die Ursachen der Brände sind derzeit noch unklar.

 

Wer keine Sonnenfinsternis-Brille ergattern konnte, wurde erfinderisch - Zahlreiche Menschen strömen am Abend auf Anhöhe um Spektakel zu bestaunen (on tape und im O-Ton) - Teilweise wird mit aus Müslipackungen gebastelter Schutzbrille in den Himmel...

11. August 2026 - 14:52

Umfangreicher, reportagenartiger Dreh mit mehreren O-Tönen

11.08.26, 14:52 Uhr

Datum: Mittwoch, 12. August 2026, 20:00 Uhr

Ort: Emden, Niedersachsen

 

(jb) Ein seltenes Spektakel am Nordseehimmel: Am Mittwochabend erlebte Deutschland eine partielle Sonnenfinsternis. In Emden strömten Tausende Schaulustige, Astronomie-Begeisterte und Familien auf den Friesenhügel, um das Himmelsereignis gemeinsam zu verfolgen. Der Andrang war riesig – und wer nicht rechtzeitig eine Schutzbrille gekauft hatte, musste erfinderisch werden. Ob vorab online bestellt, in letzter Minute beim Optiker ergattert oder kreativ selbst gebastelt: Ohne den passenden Schutz ging gar nichts, um die Netzhaut zu schonen. Auch Fotografen schützten ihre empfindliche Kameratechnik mit speziellen Solarfolien. Neben hochmodernem Equipment gab es aber auch liebevolle Nostalgie zu bestaunen: Ein Ausziehteleskop aus den 1970er-Jahren projizierte das Sonnenbild auf ein Stück Pappe. Auf der Anhöhe ging es allerdings nicht nur um Staunen und Picknick-Atmosphäre. Die Hochschule Emden/Leer und der Astronomieclub Ostfriesland nutzten den klaren Abend für eine Live-Messung. Das Wetter spielte mit, bevor am späten Abend schließlich Wolken aufzogen. Für die Besucher vor Ort war das Zusammentreffen von Sonnenfinsternis und den zeitgleichen Perseiden-Sternschnuppen ein rundum gelungenes Highlight – ein Naturerlebnis, das man so schnell nicht wiedersieht.

 

Zwei Lastwagen kollidieren im Baustellenbereich - ein Fahrer in zertrümmertem Wrack eingeklemmt und schwer verletzt - Rettungshubschrauber und Feuerwehren im Einsatz - Fahrbahn zwischen Wiesloch und Sinsheim Richtung Heilbronn komplett gesperrt

11. August 2026 - 13:15

Verkehr wird in Wiesloch von Autobahn abgeleitet - Unfallaufnahme dauert an - Langer Rückstau

11.08.26, 13:15 Uhr

Datum: Dienstag, 11. August 2026, 10:00 Uhr

Ort: A6 bei Sinsheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg

 

(ah) Im Baustellenbereich der A6 zwischen Wiesloch/Rauenberg und Sinsheim hat es am Dienstagvormittag gekracht. Wie die Polizei berichtet, übersah ein Lkw-Fahrer um kurz nach zehn Uhr dass sein Vordermann bremste. Kurz vor der Ausfahrt Sinsheim prallte er im dichten Verkehr in das Heck des vorderen Lasters. Dabei wurde der Unfallverursacher in seiner Fahrerkabine eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er wurde schwer verletzt. Der Fahrer des vorausfahrenden Lkw musste nicht in eine Klinik. Ein Rettungshubschrauber landete auf einer angrenzenden Anhöhe zum Industriegebiet "Hinter der Mühle" um schnell einen Notarzt zur Unfallstelle zu bringen. Durch die Vollsperrung in Richtung Heilbronn bildete sich schon nach kurzer zeit ein Rückstau von rund 16 Kilometern Länge. Der Verkehr wurde bis zum späten Mittag an der Anschlussstelle Rauenberg von der Autobahn abgeleitet und über die B39 nach Sinsheim wieder auf die A6 geführt. In den Orten entlang der Ausweichrouten, wie etwa in Angelbachtal, Eschelbach und Dühren, aber auch in Hoffenheim kam der Verkehr zeitweise zum Erliegen.

 

Papier gerät in Halle eines Altpapierverwerters in Brand- Dichter Rauch dringt aus Gebäude - Vier Mitarbeiter erleiden bei eigenen Löschversuchen Rauchgasvergiftungen

10. August 2026 - 15:09

Feuerwehr im Großeinsatz - Brandursache unklar

10.08.26, 15:09 Uhr

Datum: Montag, 10. August 2026, ca. 14:30 Uhr

Ort: Delmenhorst, Niedersachsen

 

(ah) Größerer Brand am Montagnachmittag bei einem Entsorgungsunternehmen in Delmenhorst: In der Halle eines Altpapierverwerters war Papier in Brand geraten, was umgehend zu einer sehr starken Rauchentwicklung führte. Mitarbeiter führten eigene Löschversuche durch, diese blieben jedoch ohne Erfolg. Vier Personen erlitten bei diesen Löschversuchen Rauchgasvergiftungen.

Für die Feuerwehren der Stadt wurde Großalarm ausgelöst, zahlreiche Einsatzkräfte rückten an und gingen gegen den Brand vor. Es gelang schließlich, das Feuer unter Kontrolle zu bringen, bevor es auf die eigentliche Halle übergreifen konnte. Die Brandursache ist noch unklar. Die Polizei ermittelt.

 

Rheinpegel stellt Wirtschaft weiter vor immense Probleme - Gütertransport auf Schiffen immer schwieriger

10. August 2026 - 12:23

Aktuelle Luftbilder vom Rhein im Bereich des Referenzpegels bei Kaub

10.08.26, 12:23 Uhr

Datum: Montag, 10. August 2026, ca. 12:00 Uhr

Ort: Rhein bei Kaub, Rheinland-Pfalz

 

(ah) Der immer weiter sinkende Pegel des Rheins stellt die Wirtschaft weiter vor immense Probleme. Der Transport von Gütern per Schiff wird immer schwieriger; schon jetzt können Binnenschiffe auf dem Mittelrhein nur noch mit deutlich reduzierter Fracht verkehren.

Die Prognosen für die nächsten Tage lassen kaum Besserung erhoffen. Aufgrund ausbliebender Niederschläge wird etwa der Referenzpegel bei Kaub vermutlich auf einen einstelligen Wert fallen.

 

 

Scheune gerät in Brand und wird komplett zerstört

10. August 2026 - 8:40

Brandursache unklar - Keine Verletzten

10.08.26, 08:40 Uhr

Datum: Sonntag, 09. August 2026, ca. 22:00 Uhr

Ort: Zwenkau, Landkreis Leipzig, Sachsen

 

(ah) Größerer Brandeinsatz für die Feurwehr im sächsischen Zwenkau am späten Sonntagabend: Eine Scheune im Ortsteil Rüssen-Kleinstorkwitz war in Brand geraten und stand beim Eintreffen der ersten Löschkräfte bereits in hellen Flammen. Es gelang der Feuerwehr, das Feuer schließlich unter Kontrolle zu bringen; das Gebäude wurde jedoch komplett zerstört.

Menschen wurden nicht verletzt. Die Brandursache ist noch unklar. Entsprechende Ermittlungen wurden eingeleitet.

 

Feuer bricht in Wohnung im Obergeschoss aus und vernichtet komplettes Gebäude samt Hähnchenrestaurant Massive Rauchentwicklung sorgt für Sperrung der Bahnstrecke - Tropennacht mit über 25 Grad stellt Einsatzkräfte bei stundenlangen Löscharbeiten vor...

10. August 2026 - 1:43

Feuerwehr und Rettungskräfte im Großeinsatz - Brandursache unklar - Löscharbeiten dauern die ganze Nacht

10.08.26, 01:43 Uhr

Datum: Sonntag, 09. August 2026, 21:50 Uhr

Ort: Pfinztal - Kleinsteinbach, Landkreis karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(ch) Ein Großbrand hat am späten Sonntagabend in Pfinztal-Kleinsteinbach im Landkreis Karlsruhe das alte Bahnhofsgebäude vollständig zerstört. Der Bahnverkehr musste unterbrochen werden. Die nächtliche Tropenhitze und anhaltende Temperaturen von 25 Grad in der Nacht, stellt die Einsatzkräfte vor Herausforderungen.

Kurz vor 21.50 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Brand in einem alten Bahnhofsgebäude in der Burgstraße in Kleinsteinbach alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Dichter Rauch und ein weithin sichtbarer Flammenschein waren zu erkennen.
Das Feuer war in einer Wohnung im Obergeschoss ausgebrochen und breitete sich innerhalb kürzester Zeit auf weitere Gebäudeteile aus, so der Sprecher der Feuerwehr. Auch ein im Erdgeschoss des Gebäudes untergebrachtes Hähnchenrestaurant wurde durch den Brand schwer in Mitleidenschaft gezogen und durch das Feuer zerstört.
Zwei Personen konnten das Gebäude noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte selbstständig verlassen. Sie blieben nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot von mehr als 60 Einsatzkräften an und bekämpfte den Brand unter anderem von mehreren Seiten. Die Einsatzstelle wurde weiträumig abgesperrt. Auch der Rettungsdienst war mit rund 30 Kräften aus haupt- und ehrenamtlichen Einheiten vor Ort.
Aufgrund der nächtlichen hohen Temperaturen von über 25 Grad wurden die Einsatzkräfte während des lang andauernden Einsatzes ausreichend mit Getränken versorgt - die Atemschutzgeräteträger mussten regelmäßíg durchgetauscht werden.
Die massive Rauchentwicklung hatte zudem Auswirkungen auf den Bahnverkehr. Die Strecke zwischen Wilferdingen und Karlsruhe-Grötzingen musste vorübergehend für den Bahnverkehr gesperrt werden.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache aufgenommen. Angaben zur Schadenshöhe liegen derzeit noch nicht vor.

 

Zweisitziger Kleinhubschrauber bekommt kurz nach Start an Flugplatz Motorprobleme – Helikopter sackt aus mehreren Metern Höhe ab und schlägt ungebremst neben der Landebahn ein – Trümmerteile und zersplitterte Rotorblätter fliegen meterweit über das...

9. August 2026 - 12:02

Ermittler sollen Ursache des Absturzes klären - Rettungskräfte waren mit großem Aufgebot vor Ort

09.08.26, 12:02 Uhr

Datum: Sonntag, 09. August 2026, 11:00 Uhr

Ort: Ganderkesee, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen

 

(jb) Beim Absturz eines zweisitzigen Kleinhubschraubers am Flugplatz Ganderkesee sind am Sonntagmorgen zwei Personen wie durch ein Wunder nur leicht verletzt worden. Gegen 11:00 Uhr traten kurz nach dem Start technische Probleme am Motor der Maschine auf, berichten Einsatzkräfte vor Ort. Der Helikopter sackte daraufhin aus mehreren Metern Höhe ab und stürzte direkt neben der Landebahn ab. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Hubschrauber schwer beschädigt; Trümmerteile und Rotorblätter flogen meterweit über das angrenzende Feld. Die beiden Insassen konnten sich mit leichten Verletzungen aus dem Wrack befreien und wurden vom Rettungsdienst medizinisch versorgt. Die Feuerwehr sicherte die Absturzstelle. Ermittler sollen nun die Ursache des Absturzes ermitteln.

 

Harmloser Streit auf der Straße eskaliert komplett - Täter steigt aus Auto und schlägt ohne Vorwarnung zu - 56-Jähriger stürzt nach Faustschlag ins Gesicht ungebremst auf Boden - Notarzt kämpft vergeblich um das Leben des 56-Jährigen - Unbekannter...

9. August 2026 - 10:12

Hintergründe der Tat in ruhiger Gartenstadt noch völlig unklar

09.08.26, 10:12 Uhr

Datum: Sonntag, 09. August 2026

Ort: Neustadt, Bremen

 

(jb) Ein 56-jähriger Fußgänger ist am Samstagnachmittag bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung im Bremener Stadtteil Neustadt tödlich verletzt worden. Nach Angaben der Polizei geriet der Mann gegen 16:10 Uhr im Kirchweg (Ortsteil Gartenstadt Süd) mit einem Autofahrer in Streit. Im Verlauf des Konflikts stieg der Autofahrer aus seinem Fahrzeug aus und schlug dem 56-Jährigen unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Der Fußgänger stürzte daraufhin rückwärts und schlug ungebremst mit dem Kopf auf dem Boden auf. Trotz umgehend eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch Rettungskräfte erlag der Mann noch am Tatort seinen schweren Kopfverletzungen. Der Täter flüchtete anschließend in einem weißen Kleinwagen. Nach Zeugenaussagen ist der Gesuchte etwa 55 Jahre alt, ca. 180 bis 190 cm groß, hat kurze graue Haare und trug zur Tatzeit ein enges graues Hemd sowie dunkle Jeans. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen und erste Beweismittel am Tatort gesichert. Die Hintergründe des Streits sind noch völlig unklar. Die Polizei Bremen bittet Zeugen, die Angaben zum Täter oder zum Fluchtfahrzeug machen können, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 zu melden.

 

Zwei Motorräder rasen mit hohem Tempo stadtauswärts – Zeugen berichten von gefährlichen Rechtsüberholmanövern – Motorräder kollidieren auf Höhe der Rolshover Straße und stürzen schwer – 27-jähriger Honda-Fahrer wird gegen die Leitplanke geschleudert...

9. August 2026 - 6:24

Polizei ermittelt wegen verbotenem Kraftfahrzeugrennen – L124 stundenlang voll gesperrt

09.08.26, 06:24 Uhr

Datum: Sonntag, 09. August 2026, 00:15 Uhr

Ort: Köln-Poll, Nordrhein-Westfalen

 

(jb) Bei einem dramatischen Motorradunfall auf dem Östlichen Zubringer (L124) in Köln-Gremberg sind in der Nacht zu Sonntag zwei junge Männer im Alter von 27 und 26 Jahren ums Leben gekommen. Ein weiterer Unfallbeteiligter erlitt schwere Verletzungen. Gegen 0:15 Uhr befanden sich eine Honda Fireblade und eine Kawasaki Ninja auf der Landstraße stadtauswärts. Nach Zeugenaussagen hatten beide Motorradfahrer zuvor mit sehr hoher Geschwindigkeit Autos rechts überholt, ehe die Maschinen zwischen den Anschlussstellen Am Grauen Stein und Kalk/Poll auf Höhe der Rolshover Straße zusammengestoßen und auf die Fahrbahn gestürzt sind. Der 27-jährige Fahrer der Honda wurde vom Motorrad geschleudert und prallte gegen die rechte Leitplanke. Er erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Sein 26-jähriger Sozius wurde ebenfalls abgeworfen und erlag trotz intensivmedizinischer Notversorgung im Krankenhaus seinen Verletzungen. Entgegen erster Angaben handelte es sich beim Fahrer der Kawasaki Ninja um einen 33-jährigen Mann; er zog sich schwere Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Notfallseelsorger übernahmen die Betreuung der Angehörigen. Die Trümmerteile erstreckten sich über mehrere hundert Meter; die Honda kam erst nach rund 500 Metern zum Stehen, nachdem sie zuvor noch einen unbeteiligten Ford-Kastenwagen beschädigt hatte. Ein spezielles Verkehrsunfallaufnahmeteam der Kölner Polizei sicherte vor Ort umfangreiche Spuren und stellte die Maschinen sicher. Die Ermittler haben ein Verfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens aufgenommen. Die Fahrbahn in Richtung Autobahn blieb für die Unfallaufnahme und Sperrung bis in die Morgenstunden voll gesperrt.

 

Achtköpfige Familie mit Kleinkind verliert ihr Zuhause in den Flammen – Dachstuhl brennt lichterloh – Schaulustige behindern die Löscharbeiten der Feuerwehr

8. August 2026 - 22:09

Großeinsatz für mehrere Feuerwehren

08.08.26, 22:09 Uhr

Datum: Samstag, 08. August 2026, 20:00 Uhr

Ort: Cappeln, Landkreis Cloppenburg, Niedersachsen

 

(th) Eine achtköpfige Familie hat am Samstagabend ihr Zuhause verloren. Das von ihnen bewohnte Mahrfamilienhaus in Cappeln-Sevelten stand in Flammen. Die Bewohner, darunter ein einjähriges Kind, konnten sich unverletzt ins Freie retten. Der Dachstuhl und die obere Wohnung brannten komplett aus. Schaulustige behinderten den Einsatz der Rettungskräfte. Die Polizei musste den Bereich räumen. 
 

Der Alarm ging gegen 20 Uhr bei der Leitstelle ein. Sie löste einen Großeinsatz aus. Feuerwehren aus Cappeln, Cloppenburg und weiteren Orten rückten aus. „Leider befand sich das Haus dann schon im Vollbrand, als wir eingetroffen sind“, so Feuerwehrsprecher Tim Backhaus. Die Einsatzkräfte begannen sofort mit den Löscharbeiten. Sie verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude. 

 

Zahlreiche Schaulustige versammelten sich an der Einsatzstelle. Sie erschwerten die Arbeit der Feuerwehrleute erheblich. „Es hat nicht nur die Einsatzkräfte bei der Arbeit leicht behindert, sondern es geht auch um den Eigenschutz“, erklärte Backhaus. Wegen der starken Rauchentwicklung hatte die Leitstelle eine Warnung herausgegeben. Anwohner sollten Fenster und Türen geschlossen halten. 
 

Die Familie erlitt einen Schock. Sie wird von der Psychosozialen Notfallversorgung betreut. Einige wenige Habseligkeiten konnten gerettet werden. Darunter ein Kinderwagen, ein Fernseher und eine Playstation. Für die Feuerwehr war der Einsatz ein Wettlauf gegen die Zeit. „Werte kann man ersetzen, aber Personenschäden gilt es zu verhindern“, betonte Backhaus. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die späten Abendstunden an.

Zwei Fahrzeuge prallen auf Bundesstraße frontal zusammen - ein Auto geht im Anschluss in Flammen auf und brennt komplett aus - sechs Personen werden teils schwer verletzt - zwei Rettungshubschrauber im Einsatz

8. August 2026 - 21:24

Feuerwehr und Rettungskräfte vor Ort - Bundesstraße voll gesperrt

08.08.26, 21:24 Uhr

Datum: Samstag, 08. August 2026, 19:00 Uhr

Ort: Haslach im Kinzigtal, Ortenaukreis, Baden-Württemberg

 

(th) Am Samstagabend gegen 19 Uhr hat sich auf der B33 zwischen Haslach im Kinzigtal und Steinach ein schwerer Verkehrsunfall ereignet.

Nach ersten Angaben waren zwei Autos in einen Frontalzusammenstoß verwickelt.
Bei dem Unfall wurden insgesamt sechs Menschen verletzt. Ein Fahrzeug geriet nach dem Zusammenstoß in Vollbrand. Die Flammen griffen zudem auf die angrenzende Vegetation über.
Ein Großaufgebot an Feuerwehr- und Rettungskräften rückte zur Unfallstelle aus. Zur Versorgung und zum Transport der Verletzten wurden zudem zwei Rettungshubschrauber eingesetzt.
Die Bundesstraße 33 musste für die Dauer der Rettungs- und Löscharbeiten in beide Richtungen vollständig gesperrt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
 

Großfeuer am Samstagabend – Dachstuhlbrand in Mehrfamilienhaus greift auf Nachbargebäude über – Großeinsatz für die Feuerwehr – 20 Bewohner in Sicherheit – NINA-Warnung ausgelöst

8. August 2026 - 19:54

Löscharbeiten dauern an – Brandursache unklar – Hoher Sachschaden

08.08.26, 19:54 Uhr

Datum: Samstag, 08. August 2026, 18:50 Uhr

Ort: Krefeld, Nordrhein-Westfalen

 

(th) Ein Großbrand hält seit dem frühen Abend die Feuerwehr in Krefeld-Bockum in Atem. Aus noch unbekannter Ursache brach in einer Dachgeschosswohnung an der Grenzstraße ein Feuer aus. Die Flammen griffen rasch auf benachbarte Mehrfamilienhäuser über. Rund 20 Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Verletzt wurde nach ersten Angaben niemand. 
 

Der Alarm ging gegen 18.50 Uhr bei der Feuerwehr ein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus dem Dach. Das Feuer hatte sich zu diesem Zeitpunkt schon auf weitere Wohnungen ausgebreitet. Mittlerweile stehen die Dachstühle von zwei Mehrfamilienhäusern in Vollbrand. Die Feuerwehr kämpft mit einem massiven Aufgebot gegen die Flammen. 
 
Es besteht weiterhin die Gefahr einer weiteren Ausbreitung des Brandes. Drei Drehleitern sind im Einsatz, um das Feuer von oben zu bekämpfen. Zahlreiche Atemschutztrupps gehen im Inneren der Gebäude gegen die Brandnester vor. Die Löscharbeiten gestalten sich äußerst schwierig. Sie werden voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern. 
 
Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde eine offizielle Warnung über die NINA-App herausgegeben. Anwohner im betroffenen Bereich sind angehalten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Grenzstraße ist für die Dauer des Einsatzes vollständig gesperrt. Zur Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

Mann erleidet schwere Schussverletzung an Oberschenkel und muss in der Universitätsklinik notoperiert werden – Polizei löst mit Großaufgebot und Polizeihubschrauber Großfahndung nach zwei geflüchteten Tätern aus – Seelsorger betreuen Menschen vor Ort

8. August 2026 - 12:32

Bereits in der Nacht zum Samstag Schüsse im Stadtteil Schnelsen: Mann nach Streit vor Wohnhaus an der Straße Burgwedel niedergeschossen – Täter flüchtet unerkannt

08.08.26, 12:32 Uhr

Datum: Samstag, 08. August 2026, 11:30 Uhr

Ort: Steilshoop, Hamburg

 

(jb) Zum zweiten Mal innerhalb weniger Stunden hat eine Schussabgabe in Hamburg einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Am Samstagvormittag meldeten Zeugen gegen 11:30 Uhr mehrere Schussgeräusche im Fritz-Flinte-Ring im Stadtteil Steilshoop. Eine Person erlitt dabei eine schwere Schussverletzung am Oberschenkel, wurde in eine Universitätsklinik gebracht und dort umgehend notoperiert. Die Polizei leitete mit zahlreichen Einsatzkräften und einem Polizeihubschrauber eine Großfahndung nach zwei geflüchteten Tätern ein. Vor Ort kamen zudem Seelsorger zur Betreuung zum Einsatz. Erst in der Nacht zum Samstag war es im Stadtteil Schnelsen zu einem ähnlichen Vorfall gekommen. Gegen 0:44 Uhr erlitt ein Mann vor einem Wohnhaus an der Straße Burgwedel eine Schussverletzung am Bein, nachdem es mutmaßlich zu einem Streit gekommen war. Der Täter flüchtete unerkannt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu den Hintergründen beider Taten und zu möglichen Zusammenhängen dauern an.

 

Ungewöhnlicher Pkw-Brand – Mercedes M-Klasse steht 500 Meter abseits befestigter Wege mitten auf einem Acker in Vollbrand – 41-Jähriger fuhr sich in Graben fest – Anhaltendes Vollgasgeben beim Befreiungsversuch setzt den Geländewagen schlagartig in...

8. August 2026 - 9:47

Landwirte lotsen anrückende Einsatzkräfte zur abgelegenen Brandstelle – Rechtzeitiges Eingreifen der Einsatzkräfte verhinderte größeren Feldbrand

08.08.26, 09:47 Uhr

Datum: Freitag, 07. August 2026, 21:15 Uhr

Ort: Ganderkesee-Heide, Landkreis, Niedersachsen

 

(jb) Ein ungewöhnlicher Pkw-Brand mitten auf einem Acker im Ortsteil Heide hat am Freitagabend zu einem aufwendigen Feuerwehr- und Polizeieinsatz geführt. Gegen 21:15 Uhr wurde die Feuerwehr Schierbrok-Schönemoor wegen einer unklaren Rauchentwicklung im Bereich der Ochsenheide alarmiert. Aufmerksame Landwirte wiesen die Einsatzkräfte zu einem Fahrzeug, das rund 500 Meter abseits jedweden befestigten Weges mitten auf einer Wiese in Vollbrand stand. Wie sich vor Ort herausstellte, hatte sich ein 41-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Verden mit seiner Mercedes M-Klasse in einem kleinen Graben festgefahren. Beim Versuch, sich durch anhaltendes Vollgasgeben aus der Lage zu befreien, geriet der Wagen in Brand. Der verwirrt wirkende Mann konnte sich rechtzeitig aus dem Fahrzeug retten. Ob er sich verfahren hatte oder das Fahrzeug im Gelände austesten wollte, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Da es sich um Privatgelände handelt, spielt eine eventuelle Fahruntüchtigkeit im verkehrsrechtlichen Sinne keine Rolle. Weil zunächst unklar war, ob sich weitere Insassen im Fahrzeug befunden hatten oder verletzt im Nahbereich umherirrten, leitete die Polizei umfangreiche Suchmaßnahmen ein. Neben Spürhunden kam die Drohneneinheit der Kreisfeuerwehr Oldenburg zum Einsatz, unterstützt von der Drohne eines örtlichen Jagdvereins. Eine weitere Person wurde bei der Absuche nicht entdeckt. Die Feuerwehr löschte das Wrack unter Atemschutz ab, noch bevor die Flammen eine größere Fläche der trockenen Vegetation erreichten. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

 

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