NonstopNews
Traditionelles Funkenfeuer – 17-Meter-Holzturm geht in Flammen auf – Gigantischer Holzstapelbrand vernichtet symbolische Funkenhexe – Imposante Konstruktion bricht unter Funkenflug zusammen – Spektakulärer Winter-Abschied vor riesiger Kulisse
Brauchtumspflege in Bayern - Mildes Wetter in den kommenden Tagen - Kommt jetzt der Frühling?
22.02.26, 20:21 Uhr
Datum: Sonntag, 22. Februar 2026, 18:00 Uhr
Ort: Ofterschwang, Landkreis Oberallgäu, Bayern
(jb) Am vergangenen Wochenende erhellten im Allgäu wieder zahlreiche Funkenfeuer den Abendhimmel. In vielen Dörfern und Gemeinden versammelten sich Einheimische und Gäste, um gemeinsam eine der ältesten Traditionen der Region zu feiern: den Funkensonntag. Die großen Feuer gelten als symbolischer Abschied vom Winter und als Willkommensgruß an den kommenden Frühling. Die Funken bestehen aus einem hoch aufgeschichteten Turm aus Holzspänen, alten Weihnachtsbäumen und weiterem trockenem Altholz. Dieses Material wird oft wochenlang gesammelt und schließlich von den Dorfbewohnern zu einem imposanten Holzturm aufgestapelt. Je nach Ort erreicht der Funken beeindruckende Höhen von mehreren Metern und ist schon von weitem sichtbar. Auf der Spitze des Turms wird traditionell eine Funkenhexe angebracht – eine Strohpuppe, die auf einem Besen sitzt und weithin sichtbar über dem Holzstapel thront. Der Funken in – spektakulär und schnell verglüht Ein besonderer Höhepunkt war in diesem Jahr der Funken in Ofterschwang. Der dort errichtete Turm war rund 17 Meter hoch und zählte damit zu den größten in der Umgebung. Nach dem Entzünden griffen die Flammen innerhalb kürzester Zeit auf das trockene Holz über. Das Feuer schoss rasch in die Höhe, Funken stoben in den Nachthimmel, und der Turm stand binnen Minuten in Vollbrand. Kurz darauf verlor die Konstruktion ihre Stabilität: Der Funken fiel in sich zusammen, begleitet von lautem Knistern und dem Staunen der Zuschauer. Trotz der schnellen Zerstörung blieb der Anblick des lodernden Feuers ein eindrucksvolles Erlebnis für alle Anwesenden. Die Funkenhexe hat eine symbolische Bedeutung. Sie steht für den Winter, für Kälte, Dunkelheit und alles, was die Menschen hinter sich lassen wollen. Wenn die Hexe im Feuer verbrennt, soll dies sinnbildlich den Winter vertreiben und Platz für Licht, Wärme und neues Leben schaffen. In früheren Zeiten glaubte man, dass das Feuer böse Geister und Unglück fernhält. Auch heute noch ist dieser Gedanke Teil der überlieferten Symbolik, selbst wenn der Brauch vor allem als gemeinschaftliches Fest erlebt wird. Der Funkenbrauch selbst hat seinen Ursprung in alten, vorchristlichen Frühlingsritualen. Das große Feuer sollte Fruchtbarkeit für Felder und Wiesen bringen und den Neubeginn im Jahr markieren. Bis heute ist das Funkenfeuer ein wichtiges soziales Ereignis: Dorfgemeinschaften kommen zusammen, helfen beim Sammeln des Holzes, beim Aufbau des Turms und feiern anschließend gemeinsam am Feuer. Und es gibt gute Nachrichten: Der Frühling schickt mit dem milden Wetter der kommenden Tage erste Vorboten. Es gibt zweistellige Plustemperaturen vielerorts.
Erdgeschosswohnung von Mehrfamilienhaus steht nach Küchenbrand in Flammen - Bewohnerin (72) erleidet schwere Verletzungen - Rettungshubschrauber im Einsatz - starke Rauchwolke dringt beim Eintreffen der Feuerwehr aus den zerborstenen Fenstern
Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen - Feuerwehrkräfte im Großeinsatz am Sonntagmittag
22.02.26, 15:27 Uhr
Datum: Sonntag, 22. Februar 2026, 11:45 Uhr
Ort: Hausach, Ortenaukreis, Baden-Württemberg
(jb) Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei wurden am Sonntag zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus alarmiert.
Bewohner einer Erdgeschosswohnung hatten kurz vor 12 Uhr den Notruf gewählt, nachdem sie Flammen und Rauch bemerkt hatten. Die Feuerwehren aus Hausach und Haslach konnten den Brand zügig unter Kontrolle bringen.
Den ersten Erkenntnissen zur Folge dürfte der Brand mutmaßlich in der Küche ausgebrochen sein. Eine 72 Jahre alte Frau wurde mit schweren Brandverletzungen durch einen Rettungshubschrauber zur medizinischen Behandlung in ein Klinikum geflogen. Ein 76 Jahre alter Mann blieb unverletzt. Die betroffene Wohnung ist nicht mehr bewohnbar.
Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 150.000 Euro geschätzt. Die Hauptstraße musste für zwei Stunden, bis gegen 14 Uhr, gesperrt werden. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache werden vom Polizeirevier Haslach geführt.
Traditionelle Biikefeuer auf Sylt entzündet – Inselbewohner feiern tradionelles Fest, um den Winter von der Insel zu verbannen und ziehen mit einem Fackelzug durch den Ort
Am 21. Februar brennen allerorts auf der Insel und in Nordfriesland die Traditionsfeuer, während sich Einwohner und Feriengäste bei Feuerschein und friesischer Musik warmen Punsch und anderen Leckereien schmecken lassen
22.02.26, 11:29 Uhr
Datum: Samstag, 21. Februar 2026
Ort: Wenningstedt/Braderup, Kreis Nordfriesland, Schleswig-Holstein
(sg) Auf Sylt haben am Samstagabend, 21. Februar 2026, wieder zahlreich Sylter und Gäste die traditionellen Biikefeuer entzündet und so den Winter symbolisch verabschiedet. Das gemeinsame Volksfest, das seit Jahrhunderten als Zeichen für Gemeinschaft, Heimatverbundenheit und den baldigen Frühling gilt, zog wie jedes Jahr zahlreiche Besucher an die Feuerplätze in den Inselorten.
In vielen Dörfern begann der Abend bereits am späten Nachmittag mit Fackelumzügen von zentralen Treffpunkten zu den vorbereiteten Feuerhaufen. In Westerland, Tinnum, Keitum/Munkmarsch, Archsum, Morsum, Rantum, Hörnum, List, Kampen und Wenningstedt/Braderup versammelten sich Einheimische und Gäste, um gemeinsam das alte Brauchtum zu pflegen. Nach kurzen Ansprachen auf Hochdeutsch und Friesisch riefen Redner wie gewohnt den friesischen Ausruf „Tjen di Biiki ön!“ – und erst dann wurden die Feuer offiziell entzündet.
Das Biikebrennen auf Sylt gehört zur nordfriesischen Tradition und ist Teil des immateriellen Kulturerbes Deutschlands; auf der Insel gilt es als eines der wichtigsten kulturellen Ereignisse des Jahres. Die Feuer bestehen häufig aus gesammelten Weihnachtsbäumen und Strauchwerk, die zuvor über Tage angeliefert wurden, und loderten am Abend hell über den Dünen und Strandbereichen.
Regionalzug reißt Oberleitung im Hamburger Hauptbahnhof herunter - gleich mehre Gleise an Deutschlands passagierreichstem Bahnhof stundenlang gesperrt – Reisende müssen den ganzen Tag mit massiven Verspätungen rechnen
Störung wirkt sich vermutlich auf den Fernverkehr in ganz Norddeutschland aus – Hamburger Bahnhof mit täglich über einer halben Million Reisenden einer der größten in Europa – genauer Unfallhergang noch unklar
22.02.26, 08:30 Uhr
Datum: Sonntag, 22. Februar 2026, 8:30 Uhr
Ort: Hamburg
(sg) Große Aufregung am Hamburger Hauptbahnhof: Am Sonntagmorgen ist dort eine Oberleitung gerissen und hat den Zugverkehr erheblich beeinträchtigt. Gegen 8.30 Uhr wurden Reisende durch einen lauten Knall und einen grellen Blitz aufgeschreckt.
Nach bisherigen Erkenntnissen riss die Oberleitung an Gleis 12 mitten im Bahnhof. Ein Teil der Leitung blieb auf einem Metronomzug liegen, der eigentlich in Richtung Bremen fahren sollte, ein weiterer Teil hing zwischen den Bahnsteigen. Der betroffene Zug wurde umgehend geräumt.
Wie die Bundespolizei mitteilte, wurde der Bereich aus Sicherheitsgründen stromlos geschaltet. In der Folge sind die Bahnsteige 11, 12, 13 und 14 vorerst gesperrt. Reisende müssen sich auf Einschränkungen und Verspätungen einstellen.
Ob und in welchem Umfang Züge komplett ausfallen, war zunächst unklar. In der Bahn-App ist jedoch bereits ersichtlich, dass einige Verbindungen ersatzweise in Hamburg-Harburg halten, was zu weiteren Verzögerungen führt. Auf der Internetseite der Deutsche Bahn war der Vorfall zunächst noch nicht gelistet.
Wie lange die Reparaturarbeiten dauern werden, ist derzeit offen. Nach Angaben der Bundespolizei gibt es bislang keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Die Ermittlungen zur Ursache des Oberleitungsschadens laufen.
Tödlicher Horror-Crash auf A24 – 52-jähriger Autofahrer stirbt trotz aller Rettungsversuche – Einsatzkräfte reanimieren Unfallopfer noch minutenlang auf Autobahn
zwei weitere Unfallbeteiligte werden ebenfalls schwerverletzt - belastender Einsatz für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei: „Ein Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang bedeutet für alle eine psychische Herausforderung. Wir sind Profis – aber wir sind auch Menschen.“
22.02.26, 00:00 Uhr
Datum: Sonntag, 22. Februar 2026
Ort: Fehrbellin, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg
(sg) Es sind Sekunden, die über Leben und Tod entscheiden: Auf der A24 in Richtung Berlin wurde aus starkem Regen und einem folgenschweren Spurwechsel eine Tragödie. Bei einem schweren Verkehrsunfall Höhe Fehrbellin mit drei beteiligten Fahrzeugen kam ein 52-jähriger Mann ums Leben. Zwei weitere Menschen – 20 und 83 Jahre alt – wurden verletzt und medizinisch versorgt.
Nach Angaben von Nadine Rübbelke, Dienstgruppenleiterin der Autobahnpolizei, herrschten zum Unfallzeitpunkt schwierige Bedingungen: kräftiger Regen, nasse Fahrbahn, reduzierte Sicht. Ein Pkw fuhr zunächst auf der rechten Spur und setzte zum Wechsel nach links an. Dabei sei der von hinten herannahende Mercedes offenbar nicht beachtet oder dessen Geschwindigkeit falsch eingeschätzt worden. Im letzten Moment lenkte der Pkw wieder nach rechts – und genau dieses Zurückziehen wurde zur fatalen Kettenreaktion: Es kam zum Zusammenstoß mit einem Kleintransporter auf dem rechten Fahrstreifen. Der Transporter geriet ins Schleudern, kippte nach links auf die Fahrbahn und blieb auf der Seite liegen. Der Mercedes hatte keine Chance mehr, rechtzeitig auszuweichen, und krachte in die Ladefläche des bereits umgestürzten Fahrzeugs.
Die Wucht des Aufpralls verwandelte die Autobahn in ein Trümmerfeld. Zerborstene Teile lagen über mehrere Meter verteilt, Fahrzeuge waren massiv deformiert. Als Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst eintrafen, bot sich nach Worten der Einsatzkräfte ein erschütterndes Bild. Im Mittelpunkt stand der Kampf um das Leben des 52-Jährigen: Rettungskräfte begannen sofort mit der Reanimation und arbeiteten über mehrere Minuten unter Hochdruck. Doch trotz aller Bemühungen musste der Notarzt schließlich den Tod des Mannes feststellen.
Für die Freiwillige Feuerwehr Fehrbellin wurde es ein besonders fordernder Einsatz. Unter Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters Imre Scheuringer wurden die Arbeiten an der Unfallstelle koordiniert: Absichern der Fahrbahn, Betreuung der Verletzten, Unterstützung der medizinischen Maßnahmen und Vorbereitung der Bergung – alles unter Regen, auf rutschigem Untergrund und in einer Lage, die höchste Konzentration verlangte.
Ob die Witterung und die nasse Fahrbahn unfallursächlich waren oder den Ablauf entscheidend beeinflusst haben, soll nun ein DEKRA-Gutachter prüfen. Die Unfallstelle wurde fotografisch dokumentiert, Spuren vermessen und die Positionen der Fahrzeuge exakt aufgenommen. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.
Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die A24 Richtung Berlin vollständig gesperrt werden – über drei Stunden lang. Der Verkehr staute sich über mehrere Kilometer. Gleichzeitig betonten die Einsatzkräfte, dass eine Vollsperrung in solchen Situationen unverzichtbar sei: Nur so könne sicher gearbeitet und die Unfallaufnahme sauber durchgeführt werden. Auch die psychische Belastung für alle Beteiligten ist enorm – gerade bei einem Einsatz mit tödlichem Ausgang, der selbst erfahrene Kräfte nicht kalt lässt.
Feuer in Recyclingfirma ausgebrochen - Schrotthaufen steht in Flammen - starke Rauchwolke steigt auf - Bundesstraße muss gesperrt werden - Feuerwehr im Großeinsatz
Brandursache noch unklar - Löscharbeiten am Abend dauern an
21.02.26, 21:42 Uhr
Datum: Samstag, 21. Februar 2026, 18:00 Uhr
Ort: Mühlacker, Ortsteil Enzberg, Enzkreis, Baden-Württemberg
(sg) Am Samstagabend ist auf dem Gelände einer Recyclingfirma im Mühlacker Stadtteil Enzberg ein Großbrand ausgebrochen. Die Bevölkerung wird vor Geruchsbelästigung durch Rauchgase gewarnt.
Nach bisherigen Informationen brach das Feuer gegen 18 Uhr aus. Zahlreiche Einsatzkräfte sind am Abend vor Ort, um den Brand zu bekämpfen. Wie die Feuerwehr vor Ort mitteilte, steht ein Schrotthaufen in Flammen.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung kommt es zu Sichtbehinderungen. Die Bundesstraße 10 ist im betroffenen Abschnitt bei Enzberg deshalb voll gesperrt. Die Einsatzmaßnahmen dauern am Abend noch an.
DNA im Unfallauto gesichert – VW Pick-up kracht frontal in Gegenverkehr – Fahrer eines Familien-Van kann nicht ausweichen
Fahndung nach flüchtigem Unfallfahrer läuft
21.02.26, 19:40 Uhr
Datum: Samstag, 21. Februar 2026, 17:00 Uhr
Ort: Wellesweiler, Landkreis Neunkirchen, Saarland
(th) Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am späten Nachmittag in Wellesweiler im Saarland. Gegen 17 Uhr kollidierte ein Pick-up mit einem entgegenkommenden Auto. Drei Menschen wurden verletzt, darunter ein fünfjähriges Kind. Der Unfallverursacher flüchtete zu Fuß. Die Polizei hat eine Fahndung eingeleitet.
Ein VW-Pick-up befuhr die Straße „Im Krummeck“ aus Richtung Rombach. In einer Kurve geriet der Wagen aus ungeklärter Ursache auf die Gegenspur. Dort kam ihm ein weißer VW mit einer dreiköpfigen Familie entgegen. Dessen 36-jähriger Fahrer reagierte sofort und versuchte noch auszuweichen, um den Aufprall zu mindern. Eine seitliche Kollision konnte er aber nicht mehr verhindern.
Durch die Wucht des Aufpralls erlitten der Fahrer, seine Beifahrerin und das Kind leichte Verletzungen. Rettungskräfte versorgten die Familie noch an der Unfallstelle. Anschließend wurden sie in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Pick-ups ließ sein Fahrzeug einfach stehen. Er flüchtete unerkannt zu Fuß vom Unfallort.
Die Polizei sperrte den Bereich weiträumig ab. Beamte sicherten am Unfallwagen wichtige Spuren. Dazu gehörten DNA-Material und die ausgelösten Airbags. Diese werden nun kriminaltechnisch untersucht. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Sie mussten von Abschleppdiensten geborgen werden. Die Feuerwehr war mit 20 Kräften im Einsatz. Die Sperrung dauerte über eine Stunde.
Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls.
Bergung des Tatfahrzeuges (on Tape) – Dreiste Täter rasen mit gestohlenem Auto in Schaufenster, erbeuten Schmuck und Gold – erneuter schwerer Einbruch in der Gemeinde
Täter flüchtig – Polizei im Großeinsatz
21.02.26, 10:33 Uhr
Datum: Samstag, 21. Februar 2026, 03:30 Uhr
Ort: Stuhr-Brinkum, Landkreis Diepholz, Niedersachsen
(th) Brutaler Einbruch in ein Juweliergeschäft in Stuhr-Brinkum an der Grenze zu Bremen. In der Nacht zu Samstag rasten drei Täter mit einem Auto in den Eingang. Sie stahlen große Mengen Schmuck und Gold. Die Unbekannten sind flüchtig. Die Polizei ermittelt mit einem Großaufgebot.
Der Vorfall ereignete sich gegen 3:30 Uhr. "Heute Nacht um 3.30 Uhr auf den Samstag hin sind drei unbekannte Männer in einem Juweliergeschäft in Brinkum eingebrochen", so Polizeisprecher Maximilian Höge. Die Täter seien "rückwärts mit dem Pkw in das Geschäft eingebrochen". Anschließend seien sie "nach wenigen Minuten, kann man sagen, wieder in unbekannte Richtung geflohen sind mit dem Diebesgut."
Der Einbruch löste einen Alarm aus. Die rote Alarmleuchte warnte jedoch auch die Täter. Als die Polizei eintraf, waren die Diebe bereits zu Fuß geflüchtet. Das Tatfahrzeug ließen sie im Geschäft zurück. Laut Polizei waren das Auto und die Kennzeichen gestohlen.
Die genaue Höhe der Beute ist noch unklar. Die Polizei sicherte am Tatort Spuren. Ob gezielt wertvolle Stücke gestohlen wurden, "ist auch noch Gegenstand der Ermittlungen", so Höge. Erst vor einer Woche waren Unbekannte in eine Bank in Stuhr eingebrochen. Ob ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht, wird geprüft.
Die Polizei bittet Zeugen, sich bei ihr unter der Telefonnummer 05441/9710 zu melden.
Drei Lastwagen brennen lichterloh – von Pkw nur noch nacktes Blech übrig – massive Rauchentwicklung – Schlauchplatzer (on Tape)
Feuerwehr im Großeinsatz – hoher Sachschaden
21.02.26, 02:41 Uhr
Datum: Samstag, 21. Februar 2026, 00:07 Uhr
Ort: Bornheim, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen
(th) Ein Feuer hat in der Nacht zu Samstag hohen Schaden angerichtet. Im Gewerbegebiet Roisdorf brannten drei Lkw und ein Pkw lichterloh. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Sie verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude. Die Brandursache ist noch unklar. Der Sachschaden beträgt mehrere hunderttausend Euro.
Die Feuerwehr Bornheim wurde um 00:07 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen in der Straße Rosental standen bereits mehrere Fahrzeuge in Vollbrand. "Ein Pkw und drei Lkw in Vollbrand", bestätigte Feuerwehrsprecher Simon Lanzerath. Die Einsatzkräfte erhöhten sofort die Alarmstufe. So konnte eine "Riegelstellung aufgebaut" werden. Dies sei entscheidend gewesen, um zu "verhindern, dass der Brand auf das Gebäude übergreift", so Lanzerath.
Eine "massive Rauchentwicklung" zog in Richtung der Wohngebiete. Die Feuerwehr warnte Anwohner vorsorglich über soziale Medien. Sie sollten Fenster und Türen geschlossen halten. In einem Nachbargebäude löste durch eingedrungenen Rauch die Brandmeldeanlage aus. Ein Feuer war dort aber nicht ausgebrochen. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig. Ein Löschschlauch wurde an einem Zaun aufgeschlitzt und musste getauscht werden.
Die Einsatzkräfte bekämpften die Flammen von mehreren Seiten. Auch eine Drehleiter kam zum Einsatz. "Fast die gesamte Feuerwehr der Stadt Bornheim war im Einsatz", sagte Lanzerath. Der Brand konnte aber "schnell unter Kontrolle" gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in den Morgen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Karambolage mit fünf Autos, wenig später nächster Zusammenstoß mit zwei PKWs - Zwölf Personen betroffen, drei Personen vor Ort vom Rettungsdienst behandelt - Zeitweise voll gesperrte Autobahn sorgt für Verkehrsbehinderungen
Keine schwerverletzten Personen
20.02.26, 15:53 Uhr
Datum: Freitag, 20. Februar 2026, 13:30 Uhr
Ort: A10 Rangsdort, Teltow-Fläming, Brandenburg
(jk) Gleich zwei Auffahrunfälle haben am frühen Nachmittag den Verkehr auf der A10 bei Rangsdorf lahmgelegt. Gegen 13.30 Uhr krachten zunächst fünf Pkw nach starkem Abbremsen ineinander. Kurze Zeit später kam es nahezu an derselben Stelle zu einem weiteren Unfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Insgesamt waren zwölf Personen betroffen. Neben der Feuerwehr waren mehrere Rettungswagen und ein Notarzt im Einsatz. Drei Menschen wurden vor Ort behandelt, wollten jedoch nicht ins Krankenhaus. Schwerverletzte gab es nach ersten Angaben nicht. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstellen und räumte die beschädigten Fahrzeuge auf den Seitenstreifen. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde die A10 rund eine Stunde voll gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Polizei ermittelt zur genauen Ursache der Unfälle.
Leichen von Ehepaar (62 + 68) in Einfamilienhaus entdeckt – Dringender Verdacht auf Doppel-Mord bestätigt – Polizei schnappt Tatverdächtigen (45) in den Morgenstunden – Haftbefehl gegen Deutsch-Iraker erlassen – Beschuldigter bereits in JVA eingeliefert
Kriminalpolizei wertet weitere Spuren am Tatort in Steinheim aus
19.02.26, 20:29 Uhr
Datum: Mittwoch, 18. Februar 2026
Ort: Memmingen-Steinheim, Landkreis Memmingen im Allgäu, Bayern
(jb) Nach dem Fund zweier Leichen in einem Einfamilienhaus im Memminger Ortsteil Steinheim am Mittwochabend haben sich Hinweise auf ein Gewaltverbrechen bestätigt. Bei den Verstorbenen handelt es sich um ein Ehepaar im Alter von 62 und 68 Jahren. Wie das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West und die Kriminalpolizeiinspektion Memmingen mitteilten, ergab sich bereits während der ersten Sicherung des Tatorts der dringende Verdacht eines Tötungsdeliktes. Im Zuge einer sofort eingeleiteten Fahndung und Ermittlung konnte bereits in den frühen Morgenstunden des Donnerstags ein 45-jähriger deutsch-irakischer Staatsangehöriger als Tatverdächtiger vorläufig festgenommen werden. Dem Mann wird zweifacher Mord vorgeworfen. Er wurde im Laufe des heutigen Tages einer Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Memmingen vorgeführt. Diese entsprach dem Antrag der Staatsanwaltschaft und setzte den Haftbefehl in Vollzug. Der Verdächtige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Über das Motiv sowie den exakten Tathergang machten die Ermittlungsbehörden mit Verweis auf das laufende Verfahren noch keine Angaben. Die Kriminalpolizei Memmingen setzt die Auswertung der Spuren am Tatort fort und prüft derzeit die Hintergründe der Tat.
Müllcontainerbrand in Treppenhauszugang löst Großeinsatz aus - Rauch zog in Hochhaus und Kaufpark-Passage - Ursache für Feuer unklar
Gebäude geräumt - zum Glück keine Verletzten - Berufsfeuerwehr und Freiwille Feuerwehr-Stadt im Einsatz
19.02.26, 16:51 Uhr
Datum: Donnerstag, 19. Februar 2026, 16:00 Uhr
Ort: Delmenhorst, Niedersachsen
(gs) Am Donnerstagnachmittag ist es in der Innenstadt von Delmenhorst (Niedersachsen) zu einem Großeinsatz der Feuerwehr gekommen. Im Treppenhauszugang des Gebäudekomplexes "City-Center" geriet ein Müllcontainer in Brand.
Der dabei entstandene Rauch breitete sich in einem angrenzenden Wohn-Hochhaus, sowie im Bereich der Kaufpark-Passage aus. Teile des Gebäudes wurden daraufhin geräumt. Nach bisherigen Angaben wurden keine Personen verletzt.
Die Berufsfeuerwehr Delmenhorst sowie die Freiwillige Feuerwehr-Stadt waren mit mehreren Einsatzkräften vor Ort. Atemschutztrupps gingen in das Gebäude vor, um den Brand zu löschen und die betroffenen Bereiche zu kontrollieren. Zusätzlich wurden Maßnahmen zur Entrauchung eingeleitet.
Zur Brandursache liegen derzeit noch keine Informationen vor. Die Ermittlungen dauern an.
Während des Einsatzes kam es im Umfeld des City-Centers zu Einschränkungen. Nach Abschluss der Löscharbeiten und Belüftungsmaßnahmen konnten die Einsatzkräfte den Bereich wieder freigeben.
KI-gestützte Aggressionserkennung soll Bremer Straßenbahnen sicherer machen
Bundesweit einzigartiges System erkennt in Echtzeit aggressives und gefährdendes Verhalten und soll bis Ende des Jahres in mehr als 40 Bahnen eingesetzt werden
19.02.26, 12:14 Uhr
Datum: Donnerstag, 19. Februar 2026
Ort: Bremen
(ah) Durch den brutalen Angriff mit tödlichen Ausgang auf einen Zugbegleiter in einer Regionalbahn bei Landstuhl hat das Thema "Sicherheit von Fahrgästen und Mitarbeitern" in Zügen bundesweit deutlich stärkere Aufmerksamkeit bekommen. Dass es sich um keinen Einzelfall handelt, wurde erst am Mittwoch wieder deutlich, als ein betrunkener Schwarzfahrer bei einer Fahrkartenkontrolle einen vom Zugpersonal hinzugezogenen Polizeibeamten mit der Faust ins Gesicht schlug.
Zum Schutz des Personals und der Reisenden gibt es in Bremen bereits seit April 2025 ein bundesweit einzigartiges Pilotprojekt, bei dem ein KI-gestütztes System aggressives und gefährdendes Verhalten in Straßenbahnen erkennt. Das System, das bis Ende 2026 in mehr als 40 Bahnen eingesetzt werden soll, wurde am Donnerstag der Öffentlichkeit vorgestellt.
Polizei, Zoll, Steuerfahndung und Gewerbeaufsichtsamt durchsuchen zahlreiche Firmen in Gewerbepark
Vor allem Gebrauchtwagenhändler und Autoteileverwerter betroffen - Zufahrtsstraßen abgesperrt
19.02.26, 10:57 Uhr
Datum: Donnerstag, 19. Februar 2026, ca. 10:00 Uhr
Ort: Munderloh, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen
(ah) Zahlreiche Kräfte von Polizei, Zoll, Steuerfahndung und Gewerbeaufsichtsamt haben am Donnerstagmorgen eine Großrazzia in einem Gewerbepark in Munderloh im Landkreis Oldenburg durchgeführt. Zahlreiche Firmen, vor allem Gebrauchtwagenhändler und Autoteileverwerter, wurden durchsucht. Das gesamte Gewerbegebiet wurde abgeriegelt. Im Verlauf des Einsatzes wurden mehrere Betriebe überprüft. Dabei wurden seitens der Behörden diverse Verstöße und Verdachtsmomente festgestellt, die teilweise noch der weiteren Verifizierung bedürfen. Zum gegenwärtigen Stand besteht in mehreren Fällen der Verdacht des illegalen Aufenthaltes sowie der illegalen Beschäftigung. Ebenso wurden diverse abfallwirtschaftsrechtliche Verstöße - insbesondere im Hinblick auf den Umgang mit sogenannten "Schrottfahrzeugen" festgestellt. Gleichermaßen wurden Hinweise auf mehrere baurechtswidrigen Verfehlungen sowie Urkundenfälschungen sowie in einzelnen Fällen auch auf Verstöße nach dem Tierschutzgesetz erlangt.
Die genannten Verfehlungen werden behördenintern weiter verfolgt und etwaige Konsequenzen geprüft.
Die beteiligten Behörden bewerten die Maßnahme als wichtigen Bestandteil einer kontinuierlichen Kontroll- und Präventionsstrategie. Ziel ist es, Rechtsverstöße frühzeitig zu erkennen und Missstände abzustellen. Nils Wiebusch, äußerte sich als Leiter des Polizeikommissariat Wildeshausen wie folgt: "Die heutige Verbundkontrolle ist ein Beleg für eine sehr starke und verlässliche Sicherheitsstruktur im Landkreis Oldenburg. Durch die gebündelten Kompetenzen aller Netzwerkpartner konnten wir heute eine Vielzahl von Überprüfungen durchführen und ein Zeichen für Prävention, aber auch die konsequente Ahndung von Rechtsverstößen setzen."
Die Zusammenarbeit im Rahmen der jeweiligen Zuständigkeiten ermöglicht eine effiziente Bündelung von Fachkompetenz und trägt zu Transparenz sowie Rechtssicherheit im Landkreis bei.
"Mit der gemeinsam geplanten und durchgeführten Großkontrolle des gesamten Gewerbegebietes wollten alle beteiligten Institutionen ein Signal setzen, denn wir erwarten im Landkreis Oldenburg für alle Betriebsarten einen geordneten und sicheren Betriebsablauf. Ich danke allen Beteiligten für ihren zielgerichteten Einsatz." teilte der Landrat Herr Dr. Pundt mit.
Die beteiligten Behörden werden auch künftig eng kooperieren, um die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben zu überprüfen und die Sicherheit sowie Ordnung im Landkreis nachhaltig zu stärken.
Der Bürgermeister der Gemeinde Hatten Herr Heinisch betonte: "Die gute gemeinsame Vorbereitung und die konsequente Umsetzung der Maßnahmen durch alle beteiligten Behörden zeigt, dass es in der Gemeinde Hatten und im gesamten Landkreis keine rechtsfreien Räume gibt. Es zeigt, dass staatliche Institutionen vor Ort sind und einschreiten, wo es notwendig ist. Darüber hinaus werden wir den Dialog suchen, damit die Betriebe in Zukunft ordnungsgemäß und sicher geführt werden."
Dutzende Schneepflüge und Enteisungsfahrzeug für Flugzeuge stehen auf der Start- und Landebahn in der Nacht bereit - starke Schneefront zieht in den frühen Morgenstunden über Hessen und Rheinland-Pfalz hinweg - Autobahnen sind teils schneebedeckt, nur...
Winterdienste am Flughafen gut vorbereitet - ab dem Wochenende endlich mildere Temperaturen in Sicht
19.02.26, 02:38 Uhr
Datum: Donnerstag, 19. Februar 2026, 02:30 Uhr
Ort: Flughafen Frankfurt am Main, Hessen und A63 bei Mainz, Rheinland-Pfalz
(ch) Das Schneetief Yael hat in der Nacht zu Donnerstag den Süden Deutschlands erneut unter eine Schneedecke gelegt. Besonders betroffen war der Südwesten und die Mitte des Landes – und damit auch der Flughafen Frankfurt, wo Winterdienste und Bodenpersonal bereits in der Nacht in voller Alarmbereitschaft standen.
Schon in den frühen Morgenstunden setzten die Schneefälle ein. Um den Flugbetrieb möglichst reibungslos aufrechtzuerhalten, waren auf dem Flughafengelände unzählige Enteisungsmaschinen und Schneepflüge in Alarmbereitschaft. Start- und Landebahnen wurden kontinuierlich geräumt und von Eis befreit, Rollwege kontrolliert und vereiste Flächen gesichert. Die Teams arbeiteten die ganze Nacht hindurch, um Verzögerungen und Ausfälle so gering wie möglich zu halten. Die Autobahnen in Rheinland-Pfalz und Hessen waren in der Nacht teils schneebedeckt - wie die A63 bei Mainz und die A5 bei Frankfurt am Main.
Der Schneefall soll noch bis zum Donnerstagvormittag andauern, bevor sich die Wetterlage langsam beruhigt. Ab Freitag geht es mit den Temperaturen in Deutschland dann endlich aufwärts. Der Frühling naht und der Dauerfrost wird nach Osten vertrieben.
Schneetief sorgt für starke Schneefälle in der Nacht im Schwarzwald - Lastwagen bleiben auf verschneiter Bundesstraße stecken, Rettungskräfte im Einsatz (on Tape) - währenddessen bereitet Pistenraupe in der Nacht den nächsten Skitag an beliebtem...
Ab dem Wochenende steigen in Deutschland endlich die Temperaturen und der Frühling zeigt sich in der kommenden Woche das erste Mal in diesem Jahr
19.02.26, 01:54 Uhr
Datum: Donnerstag, 19. Februar 2026, 01:00 Uhr
Ort: Seebach - Mummelsee, Schwarzwald, Baden-Württemberg
(ch) Bevor zum Wochenende in Deutschland die Temperaturen endlich aufwärts gehen sollen und der Frühling naht, wurde es nochmal eisigkalt und das womöglich letzte Schneetief zog in der Nacht auf Donnerstag über den Südwesten hinweg:
Im Schwarzwald hat der Winter noch einmal seine ganze Kraft gezeigt. Auf der Bundesstraße 500 rund um den Mummelsee sorgten Neuschnee und Eisregen für gefährlich glatte Fahrbahnen. Mehrere Lastwagen blieben auf der spiegelglatten Strecke stecken und kamen auf der steilen Schwarzwaldhochstraße nicht mehr weiter. Rettungskräfte waren im Einsatz. Die Kombination aus frischem Schnee und überfrierender Nässe verwandelte die Fahrbahn in eine Rutschpartie.
Währenddessen liefen andernorts bereits die Vorbereitungen für den nächsten Skitag. Am Skilift Seibelseckle war in der Nacht die Pistenraupe im Dauereinsatz. Ziel war es, trotz der Witterung optimale Bedingungen für den Liftbetrieb am Morgen zu schaffen. In den vergangenen Wochen konnte am Seibelseckle viel mit natürlichem Schnee gearbeitet werden. Dennoch reicht dieser allein nicht aus, um eine stabile Grundlage für den Skibetrieb zu garantieren. Zusätzlich kommen drei Schneekanonen zum Einsatz, um einen tragfähigen und gleichmäßigen Untergrund herzustellen.
Doch der Blick auf die Wettervorhersage zeigt: Der Frühling steht nun in den Startlöchern. Der jüngste Wintereinbruch wirkt daher wie ein letztes Aufbäumen der kalten Jahreszeit. Ob der Winter nun tatsächlich nicht mehr zurückkehrt oder nun endgültig Platz für mildere Temperaturen macht, bleibt abzuwarten.
Audi gerät im Schneeregen in den Gegenverkehr und prallt auf Landstraße frontal auf entgegenkommenden LKW - Lebensgefährlich verletzter Fahrer wird von Ersthelfern gerettet, nachdem Rauch aus dem Motorraum aufstieg
Weiterer Glätteunfälle: Auto gerät ins Schleudern und reißt Leitpfosten und Tempo 70er Schild nieder - Sprinter prallt auf A1 in Leitplanke - LKW fährt sich auf Autobahn fest und muss über eine Stunde warten bis Streudienst kommt
18.02.26, 22:01 Uhr
Datum: Mittwoch, 18. Februar 2026, 18:30 / 22:00 Uhr
Ort: 1. Unfall: L136 zwischen Walpershofen und Etzenhofen, Regionalverband Saarbrücken, Saarland
2. Unfall: L112 zw. Merchweiler und Bildstock
3. Unfall: A1 zw. Tholey - Tholey-Hasborn
4. Unfall: A1 zw. Tholey - Nonnweiler-Primstal
(tz) Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ist am Mittwochabend ein Autofahrer bei Walpershofen im Saarland schwer verunglückt. Der Audifahrer war auf der L 136 in den Gegenverkehr geraten und ist dort frontal auf einen LKW geprallt. "zum Unfallzeitpunkt herrschte starker Schneeregen", so die Feuerwehr. Zwei Angehörige der Feuerwehr, die zufällig an die Unfallstelle kamen und weitere Ersthelfer befreiten den Mann aus seinem Fahrzeug, nachdem plötzlich Rauch aus dem Motorraum aufstieg. Der Fahrer erlitt bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen und wurde nach der Versorgung durch einen Notarzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde sein Sachverständiger der DEKRA angefordert. Der aufsteigende Rauch, stellte sich im Nachhinein heraus, kam von dem geplatzen Kühler.
Während der Unfallaufnahme kam es gegen 21 Uhr noch zu einem Zwischenfall, als ein 70-jähriger Autofahrer in die Absperrung der Feuerwehr fuhr, umdrehte und einfach davon fuhr. Der Fahrer konnte aber kurz darauf von der Polizei gestellt werden und gab an die Pylonen in der Dunkelheit nicht gesehen zu haben. Ihn erwartet ein Ermittlungsverfahren. Die Staße musste bis spät in die Nacht gesperrt werden.
Update:
Aufgrund der Wetterlage besteht für die Nacht eine landesweite Glättewarnung im Saarland. Auf der L 112 bei Merchweiler verunglückte gegen 22 Uhr ein weiterer Autofahrer. Der Mann geriet auf der spiegelglatten Fahrbahn ins Schleudern, riss einen Leitpfosten und ein Tempo 70 Schild um und landete schließlich im Graben. Er kam aber mit einem Schock davon.
Kurz darauf kam auf der A1 zwischen Saarbrücken und Trier ein Sprinter aufgrund von Schneematsch bei Tholey-Hasborn ins Schleudern und prallte in die Leitplanken und ein Stück weiter wurde der Schneematsch einem LKW zum Verhängnis. Der Sattelzug rutschte von der Fahrbahn und fuhr sich in der Mittelleitplanke fest. Dort musste er über eine Stunde auf den Streudienst warten um wieder Grip unter den Reifen zu kriegen. Die Wetterlage bleibt im Saarland weiter angespannt.
Kombi rutscht in Gegenverkehr und prallt frontal mit Lkw zusammen - Pkw-Fahrer kommt im Wrack ums Leben -Lastwagen gerät in Seitenraum und geht in Flammen auf, Fahrer kann sich unverletzt retten
Feuerwehr befreit den eingeklemmten Fahrer aus den Trümmern, Rettungskräfte können ihm jedoch nicht mehr helfen - Zahlreiche Rettungskräfte vor Ort - Lkw brennt komplett aus - Gefährliche Straßenglätte in der Region, weiterer Glätteunfall auf der L86 bei Lehnin: Zwei Pkw prallen frontal zusammen, zwei Verletzte
18.02.26, 10:56 Uhr
Datum: Mittwoch, 18. Februar 2026, ca. 08:00 Uhr
Ort: B102 bei Bad Belzig und L86 bei Lehnin, Landkreis, Brandenburg
(ah) Straßenglätte nach starken Schneefällen hat am Mittwoch im Landkreis Potsdam-Mittelmark für mehrere Unfälle gesorgt. Leider blieb es nicht nur bei Blechschäden.
Ein besonders folgenschwerer Unfall ereignete sich am Morgen auf der B102 bei Bad Belzig, wo ein Kombi in den Gegenverkehr rutschte und dort frontal mit einem Lkw kollidierte, woraufhin der Lastwagen kam ivon der Fahrbahn abkam und ging in Flammen aufging. Der Lkw-Fahrer konnte sich unverletzt retten, doch der Fahrer des Pkw wurde in dem völlig zerstörten Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden. Der Notarzt konnte dem Mann, bei dem es sich ersten Angaben zufolge selbst um einen Feuerwehrmann handelt, jedoch nicht mehr helfen. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Der Lkw brannte komplett aus. Aufgrund des Vorfalls musste die Bundesstraße für längere Zeit voll gesperrt bleiben.
Ein weiterer schwerer Unfall ereignete sich wenig später auf der rutschigen L86 bei Lehnin. Hier prallten zwei Pkw frontal zusammen, wobei zwei Personen verletzt wurden. Auch hier kam es zu einer Vollsperrung.
Kurzzeitiger Wintereinbruch überrascht Lkw-Fahrer - 40-Tonner schleudert in Leitplanke und stellt sich quer über alle Spuren - Feuerwehr kommt erst nach fast einer Stunde durch, weil Verkehrsteilnehmer im Schnee keine Rettungsgasse bilden - Lkw-Fahrer...
Niemand wollte Erste Hilfe leisten - Autobahn über mehrere Stunden komplett gesperrt - Binnen weniger Minuten lagen auf kurzem Streckenabschnitt fünf Zentimeter Neuschnee
18.02.26, 03:45 Uhr
Datum: Mittwoch, 18. Februar 2026, 03:45 Uhr
Ort: A2 bei Wollin, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg
(ch) Ein kurzer, heftiger Schneeschauer hat die A2 in der Nacht zwischen Wollin und Brandenburg innerhalb weniger Minuten in eine Winterlandschaft verwandelt – plötzlich lag eine geschlossene Schneedecke von rund fünf Zentimetern auf der Fahrbahn. Für einen Lkw-Fahrer kam die Witterungsänderung offenbar völlig überraschend: Der mit Paketen beladene 40-Tonner geriet ins Schleudern, prallte in die Leitplanke und stellte sich anschließend quer über alle Fahrstreifen.
Der Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste in eine Klinik gebracht werden. Besonders bitter: Rettungskräfte brauchten fast eine Stunde, bis sie an der Unfallstelle waren – nicht nur wegen der Wetterlage, sondern vor allem, weil viele Verkehrsteilnehmer keine Rettungsgasse bildeten. Erst zufällig vorbeikommende Zivilpolizisten leisteten Erste Hilfe.
Am Sattelzug riss zudem der Dieseltank auf, Kraftstoff verteilte sich auf der ohnehin glatten Fahrbahn. Trotzdem fuhren viele Fahrzeuge einfach weiter – während der Lkw die Autobahn komplett blockierte. Die Autobahn war für mehrere Stunden komplett gesperrt, es bildete sich ein acht Kilometer langer Rückstau. Die Polizei ermittelt zum genauen Unfallhergang.
Dicke Eisschicht legt sich auf Schwarzwaldhochstraße - Winterdienste im Dauereinsatz - Neuschnee und gefrierender Regen sorgen für rutschige Angelegenheit auf der B500
Deutscher Wetterdienst warnt vor größerer Schnee- und Eisregenfront am Mittwochabend und in der Nacht zu Donnerstag von Südwesten bis zur Landesmitte
17.02.26, 22:19 Uhr
Datum: Dienstag, 17. Februar 2026, 18:00 Uhr
Ort: B500, Bühl-Sand, Landkreis Rastatt, Baden-Württemberg
(ch) Eine dicke Eisschicht auf der Schwarzwaldhochstraße hat am Dienstagabend für extrem glatte Straßenverhältnisse gesorgt.
Gefrierender Regen legte sich auf der B500 bei Bühl-Sand über die Fahrbahn und sorgte für eine spiegelglatte Fläche - zusätzlich erschwerte festgefrorener Schnee die Fahrt. Zahlreiche Fahrzeuge mussten ihre Geschwindigkeit stark reduzieren, einige Verkehrsteilnehmer hielten sogar mitten auf der Strecke an, da ein Weiterkommen zeitweise unmöglich war. Die Winterdienste waren im Dauereinsatz.
Das Winterwetter hat weiterhin weite Teile Deutschlands fest im Griff. Laut Prognosen soll sich im Tagesverlauf des Mittwochs und in der Nacht zu Donnerstag erneut eine größere Schnee- und Eisfront über den Südwesten Deutschlands ausbreiten, die bis in die Mitte des Landes reicht. Autofahrer sollten daher weiterhin mit extrem glatten Straßen und schwierigen Fahrbedingungen rechnen.

