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Großeinsatz für 85 Kräfte bei Hagen im Bremischen – Spaziergänger entdecken Feuer, das sich unterirdisch ausbreitet – Hunderte Meter Schläuche gegen die Glutnester verlegt – Wasser muss im Pendelverkehr zur Einsatzstelle gebracht werden
Unterirdische Glutnester – Der Kampf gegen das unsichtbare Feuer
30.05.26, 20:01 Uhr
Datum: Samstag, 30. Mai 2026, 15:30 Uhr
Ort: Hagen im Bremischen, Landkreis Cuxhaven, Niedersachsen
(th) Am Samstagnachmittag kämpften 85 Feuerwehrleute gegen einen Moorbrand im Königsmoor. Das Feuer breitete sich auf über 500 Quadratmeter aus. Spaziergänger hatten den Brand gegen 15 Uhr entdeckt. Die größte Herausforderung war die Wasserversorgung. Einsatzkräfte mussten das Wasser mit Tanklöschfahrzeugen zur Brandstelle bringen. Der Einsatz wird sich noch Stunden hinziehen.
Die erste Alarmierung erfolgte kurz nach 15 Uhr. Zunächst wurde nur ein kleiner Flächenbrand gemeldet. Die Ortsfeuerwehr Hagen erkannte schnell die wahre Größe des Feuers. Daraufhin wurden zahlreiche weitere Kräfte nachgefordert. Elf Wehren aus der Region waren schließlich im Einsatz. Sie kamen aus den Gemeinden Hagen, Beverstedt und Loxstedt. Auch der Landkreis Osterholz schickte Unterstützung.
Die größte Schwierigkeit war der abgelegene Brandort im Moor. Es gab dort keine direkte Wasserversorgung. Deshalb wurde ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet. Das Wasser wurde in einen Behälter gepumpt. Von dort führten lange Schlauchleitungen zur Brandstelle. Florian Möller ist stellvertretender Gemeindebrandmeister in Hagen. Er erklärte die besondere Gefahr von Moorbränden.
„Dennoch hat man so ein, ich nenn es mal, unterirdisches Weiterglimmen im Moor“, so Möller. Das mache es schwierig einzuschätzen, wann das Feuer wirklich aus sei. Die Flammen an der Oberfläche sind schnell gelöscht. Doch die Glut frisst sich tief in den trockenen Moorboden. Deshalb muss die Fläche lange und intensiv gewässert werden. Eine Drohne mit Wärmebildkamera soll später Glutnester aufspüren.
Großbrand bricht auf verwaistem Gelände von ehemaligem Fahrzeugwerkes aus – Kilometerweit sichtbare, tiefschwarze Rauchsäule verdunkelt den Himmel – Illegaler Müll sorgt für zusätzliche Brandlast – Zahlreiche Feuerwehren kämpfen unter Atemschutz gegen...
Löscharbeiten dauern an - Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts auf Brandstiftung aufgenommen
30.05.26, 16:16 Uhr
Datum: Samstag, 30. Mai 2026, 14:00 Uhr
Ort: Treuenbrietzen, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg
(jb) Ein Großbrand in einer ehemaligen Produktionshalle hat am Donnerstagnachmittag in Treuenbrietzen zu einer massiven Rauchbelastung geführt. Gegen 14:00 Uhr brach das Feuer auf dem verwaisten Gelände des ehemaligen Fahrzeugwerkes am Hans-Grade-Weg nahe der Bundesstraße 102 aus. Die kilometerweit sichtbare, tiefschwarze Rauchsäule resultierte nach ersten Erkenntnissen aus großen Mengen zurückgelassener Plastikabfälle, die in der Halle lagerten. Zahlreiche Feuerwehren aus der Region rückten zu dem Großeinsatz an. Die Einsatzkräfte kämpften unter Atemschutz gegen die Flammen, um eine Ausbreitung auf benachbarte Hallenteile zu verhindern. Verletzt wurde nach bisherigen Angaben niemand. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden Verkehrsteilnehmer und Anwohner im Bereich Treuenbrietzen aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten und das Gebiet zu meiden. Das verlassene Industriegelände steht wegen Sicherheitsrisiken und illegalen Müllablagerungen bereits seit Jahren in der Diskussion. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen; Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen. Die Löscharbeiten dauern an.
14 München-Flieger müssen außerplanmäßig in Stuttgart landen – Piloten sichten verdächtiges Flugobjekt in München – Start- und Landesperrung für rund eine Stunde – Chaos im Flugverkehr – Zahlreiche Maschinen müssen umgeleitet werden – Großaufgebot...
Ermittlungen dauern an, der Flugbetrieb am Münchner Flughafen wurde am Vormittag wieder freigegeben
30.05.26, 12:15 Uhr
Datum: Samstag, 30. Mai 2026, 11:00 Uhr
Ort: Stuttgart, Baden-Württemberg
(jb) Eine mutmaßliche Drohnensichtung hat am Samstagvormittag am Flughafen München zu erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr geführt. Nach Angaben der Bundespolizei hatten zwei Piloten ein verdächtiges Flugobjekt gemeldet. Aus Sicherheitsgründen wurden Starts und Landungen für rund eine Stunde vorsorglich ausgesetzt. Die Sperrung hatte weitreichende Auswirkungen: Zahlreiche ankommende Flüge mussten umgeleitet werden. Allein am Flughafen Stuttgart landeten rund 14 Maschinen außerplanmäßig, darunter auch Langstreckenflugzeuge wie ein Airbus A350 aus Charlotte (USA). Die unerwarteten Umleitungen lockten am Stuttgarter Flughafen zahlreiche Flugzeugbeobachter („Spotter“) an, da Flugzeugtypen dieser Größe dort nur selten zu sehen sind. Umfangreiche Suchmaßnahmen der Sicherheitskräfte nach der gemeldeten Drohne im Bereich des Münchner Flughafens blieben erfolglos. Gegen Vormittag wurde der Flugbetrieb in München wieder aufgenommen. Die Ermittlungen der Behörden dauern an.
28-Jähriger kommt nachts von der Straße ab und stürzt in den Hafen – Fahrer befreit sich aus volllaufendem Wrack – Ersthelfer retten Mann aus dem kalten Nass – Mutmaßliche Unfallursache Alkoholeinfluss – Blutprobe angeordnet – DLRG-Taucher bereiten...
Polizei ermittelt nun wegen Trunkenheit im Verkehr gegen den verunfallten Autofahrer
30.05.26, 08:28 Uhr
Datum: Samstag, 30. Mai 2026, 02:00 Uhr
Ort: Aurich, Landkreis Aruich, Niedersachsen
(jb) Ein 28-jähriger Autofahrer ist am frühen Samstagmorgen gegen 2:00 Uhr mit seinem Wagen in das Hafenbecken in Aurich gestürzt. Der Mann war in den Nachtstunden alleinbeteiligt mit einem Skoda Fabia von der Fahrbahn abgekommen. Der Fahrer konnte sich selbstständig aus dem mit Wasser volllaufenden Fahrzeug befreien. Ersthelfer unterstützten den 28-Jährigen anschließend dabei, das Hafenbecken zu verlassen. Als mutmaßliche Unfallursache gilt nach ersten Erkenntnissen Alkoholeinfluss; dem Fahrer wurde eine Blutprobe zur Bestimmung des genauen Wertes entnommen. Die Feuerwehr und die DLRG rückten für die Bergungsarbeiten an. Taucher der DLRG bereiteten den versunkenen Pkw im Wasser vor, sodass ein Abschleppunternehmen den Skoda schließlich mittels Seilwinde aus dem Hafenbecken ziehen konnte.
Nachbarn bemerken Brand im Dach und klingeln Bewohner aus brennendem Haus - Zweifamilienhaus nach Blitzschlag-Brand nicht mehr bewohnbar
Einsatz am Abend dauerte längere Zeit an
29.05.26, 21:01 Uhr
Datum: Freitag, 29. Mai 2026, 19:30 Uhr
Ort: Bremervörde-Bevern, Landkreis Rotenburg Wümme, Niedersachsen
(jb) Ein Blitzschlag hat am Freitagabendzu einem schweren Dachstuhlbrand eines Zweifamilienhauses in Bevern geführt. Die Bewohner des Hauses bemerkten den Einschlag zunächst nicht und wurden erst durch Geistesgegenwart von Nachbarn über das ausbrechende Feuer informiert. Sie konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Trotz des schnellen Feuerwehreinsatzes brannte der Dachstuhl aus; das Wohnhaus ist bis auf Weiteres nicht mehr bewohnbar. Die Ermittlungen dauern an.
Durchziehende Gewitterfront lässt mehrere Bäume umknicken - Einer stürzt auf einen geparkten Skoda und trifft den Wagen an der Motorhaube
Feuerwehr stabilisiert Baum zunächst, damit das Auto herausgefahren werden kann
29.05.26, 19:41 Uhr
Datum: Freitag, 29. Mai 2026, 19:41 Uhr
Ort: Dötlingen, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen
(ch) Eine kräftige Gewitterfront mit starken Sturmböen hat am Abend in Dülken für mehrere Feuerwehreinsätze gesorgt. Durch den Sturm knickten mehrere Bäume um. Einer davon stürzte auf einen geparkten Skoda und traf das Fahrzeug im Bereich der Motorhaube.
Die Feuerwehr rückte an und sicherte zunächst den umgestürzten Baum. Da dieser auf dem Wagen lag, mussten die Einsatzkräfte ihn stabilisieren, bevor das Auto vorsichtig herausgefahren werden konnte.
Im Anschluss wurde der Baum fachmännisch zerlegt und die Gefahrenstelle beseitigt. Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand.
Nach heißen Tagen ziehen von Westen kräftige Gewitter mit Starkregen und Sturmböen auf - Starkregen unterspült Gehweg und hinterlässt Loch - Hagel sorgt für Temperatursturz (on tape) - Blitzeinschlag in direkter Nähe on tape
Bäume stürzen durch Sturmböen um - Wetterlage wird zum Wochenende zunehmend unruhig - Meteorologen rechnen bis Sonntag immer wieder mit schweren Unwettern - Örtlich drohen Überflutungen, umgestürzte Äste und Verkehrsbehinderungen
29.05.26, 17:37 Uhr
Datum: Freitag, 29. Mai 2026, 17:37 Uhr
Ort: Nordhorn, Grafschaft Bentheim, Niedersachsen
(ch) Die Sommerhitze bekommt einen deutlichen Dämpfer. Von Westen ziehen schwere Gewitter auf, die in den kommenden Stunden und Tagen für eine spürbare Abkühlung, aber auch für teils gefährliches Wetter sorgen können. Mit den Gewittern werden Starkregen, Sturmböen und lokal auch Hagel erwartet.
Besonders im Westen und Südwesten können die Unwetter zunächst kräftig ausfallen. Im weiteren Verlauf breitet sich die Gewitterlage weiter aus. Dort, wo die Zellen langsam ziehen oder mehrfach über dieselben Regionen hinweggehen, besteht die Gefahr von Überflutungen auf Straßen, vollgelaufenen Kellern und Aquaplaning.
Auch Sturmböen können zum Problem werden. Abbrechende Äste, umgestürzte Bäume und Behinderungen im Bahn- und Straßenverkehr sind regional möglich. Feuerwehren und Leitstellen stellen sich auf ein unruhiges Wochenende ein.
Eine schnelle Beruhigung ist zunächst nicht in Sicht. Bis Sonntag muss immer wieder mit neuen Schauern und Gewittern gerechnet werden. Wer am Wochenende draußen unterwegs ist, sollte die Warnlage im Blick behalten und bei aufziehenden Gewittern rechtzeitig Schutz suchen.
Sattelzug schleudert nach Reifenplatzer in Mittelleitplanke, Auflieger stürzt auf Seite - Große Mengen Steine und Schutt geraten auf die Fahrbahn
Fahrer leicht verletzt - Beide Richtungsfahrbahnen teilweise gesperrt - Aufwändige Aufräumarbeiten
29.05.26, 13:29 Uhr
Datum: Freitag, 29. Mai 2026, ca. 10:30 Uhr
Ort: A6 zwischen Saarbrücken und St. Ingbert, Saarland
(ah) Ein schwerer Lkw-Unfall hat am Freitagvormittag für ein Verkehrschaos auf der A6 im Saarland gesorgt. Kurz hinter der Fechinger Talbrücke zwischen Saarbrücken und St. Ingbert war ein Sattelzug nach einem Reifenplatzer in die Mittelleitplanke geschleudert, woraufhin der Auflieger umstürzte und große Mengen Steine und Schutt auf die Fahrbahn gerieten.
Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Aufwändige Aufräumarbeiten wurden nötig. Beide Richtungsfahrbahnen mussten teilweise gesperrt werden. Es kam in der Region zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Zwei entgegenkommende Bahnen prallen auf belebter Kreuzung zusammen und springen aus den Schienen - Zwölf Verletzte
Feuerwehr und Rettungsdienst im Großeinsatz - Kreuzungsbereich gesperrt - Erhebliche Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr in der Landeshauptstadt - Unfallursache noch unklar - Hoher Sachschaden
28.05.26, 12:59 Uhr
Datum: Donnerstag, 28. Mai 2026, ca. 12:00 Uhr
Ort: Hannover, Niedersachsen
(ah) Schwerer Stadtbahnunfall am Donnerstagmittag in Hannover: Zwei entgegenkommende Bahnen prallten auf einer vielbefahrenen Kreuzung im Stadtteil Linden zusammen und sprangen in der Folge aus den Schienen. Ersten Angaben zufolge wurden zwölf Menschen bei dem Unfall verletzt, sechs von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht.
Zahlreiche Rettungskräfte wurden alarmiert, der Kreuzungsbereich wurde gesperrt. Es kam zu erheblichen Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr in der Landeshauptstadt. An den Bahnen entstand erheblicher Sachschaden. Die Unfallursache ist noch unklar, jedoch kann offenbar nicht ausgeschlossen werden, dass eine Weiche falsch geschaltet war. Die Polizei ermittelt.
Braune aufgeschäumte und übel riechende Algen säumen die Küste der Urlauberinsel
Algen sind unbedenklich, aber Hautkontakt sollte vermieden werden - Schaum kann Ewigkeitschemikalien (PFAS) enthalten
27.05.26, 22:10 Uhr
Datum: Mittwoch, 27. Mai 2026, 21:00 Uhr
Ort: Nordseeinsel Norderney, Niedersachsen
(et) Ein dichter, bräunlicher Schlierenteppich hat nach der diesjährigen Frühjahrsblüte von Braunalgen die Strände der Nordseeinsel Norderney sowie der Nachbarinsel Baltrum erreicht. Ein unästhetischer Anblick und ein intensiver, fauliger Geruch steigt den Gästen der Urlauberinsel in die Nase. Eine akute Gefahr besteht jedoch nicht. Experten betonen, dass es sich um ein wiederkehrendes, natürliches Phänomen im marinen Ökosystem handelt. Bei der Masse handelt es sich um die abgestorbenen, eiweiß- und kohlenhydrathaltigen Hüllen sogenannter Schaumalgen (Phaeocystis globosa), wie der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz mitteilt. Durch den auflandigen Wind und die Brandung werden diese natürlichen Zellinhaltsstoffe wie Seife aufgeschäumt. Der schwefelartige Geruch entsteht durch den völlig normalen, bakteriellen Zersetzungsprozess der Algen.
Obwohl die Algen selbst ungiftig sind, raten die Behörden vom direkten Hautkontakt mit dem Schaum ab. Der klebrige Algenschaum besitzt die Eigenschaft, Schadstoffe aus der Umwelt, darunter sogenannte Ewigkeitschemikalien (PFAS) sowie Mikroplastik, wie ein Schwamm aufzusaugen. Um Hautirritationen zu vermeiden, sollten Strandgänger, Kinder und Hunde vorerst von den betroffenen Schaumflächen ferngehalten werden.
Gepresster Müll vor Lagerhalle eines Entsorgungsunternehmens steht in Flammen - Feuer droht auf Teile der Halle überzugreifen - schwarze Rauchwolke weithin sichtbar, Anwohner werden per Warn-App gewarnt - kräftezehrender Einsatz für die Feuerwehrkräfte...
Feuerwehren aus der Umgebung mit zahlreichen Kräften vor Ort - Nachlöscharbeiten dauern bis in die Nachtstunden an - keine Verletzten - Brandursache noch unklar
27.05.26, 21:57 Uhr
Datum: Mittwoch, 27. Mai 2026, 20:00 Uhr
Ort: Bruchsal, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
(et) Weithin sichtbar war die Rauchwolke am Mittwochabend: Bei einem Entsorgungsunternehmen im Bruchsaler Industriegebiet standen gepresste Müllberge in Flammen. Das Feuer drohte auf eine Lagerhalle überzugreifen.
Um kurz nach 20 Uhr kam es in der Lußhardtstraße in Bruchsal zu einem Großbrand in einem Entsorgungsunternehmen. Wie ein Speicher der Polizei mitteilte, geriet Müll im Außenbereich einer Lagerhalle in Brand.
Die Flammen drohten auf die angrenzende Lagerhalle überzugreifen. Bereits auf der Anfahrt war eine große Rauchwolke weithin sichtbar. Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr Bruchsal waren stundenlang vor Ort. Die Warn-App ,,NINA" wurde ausgelöst um umliegende Anwohner vor der stinkenden Rauchwolke zu warnen.
Bei noch immer anhaltenden 30 Grad sommerlicher Hitze, ein kräftezehrender Einsatz für die Feuerwehrkräfte. Schnell wurden Bereitschaften des DRK und der Malteser alarmiert, um die arbeitenden Feuerwehrkräfte zu versorgen.
Zur Brandursache liegen bislang noch keine Informationen vor. Verletzt wurde niemand. Die Nachlöscharbeiten dauern bis in die Nacht an.
Große Scheune mit mehreren Maschinen, PKW und Traktor brennt bis auf die Grundmauern nieder
Feuerwehr auf der anderen Seite der Ems bemerkt Feuer und alarmiert Kollegen
27.05.26, 20:56 Uhr
Datum: Mittwoch, 27. Mai 2026, 19:30 Uhr
Ort: Leer-Nüttermoor, Niedersachsen
(et) Bei einem Feuer auf einem landwirtschaftichem Anwesen in Leer ist am Mittwochabend ein immenser Sachschaden entstanden. Feuerwehrkräfte aus Jemgum bei einem Dienstabend auf der anderen Seite der Ems entdeckten das Feuer und alarmierten die Kräfte in Leer. Als die Feuerwehr eintraf schlugen die Flammen schon aus der ganzen Scheune. Die Löschwasserversorgung gestalte sich in der ländlichen Gegend als schwierig, so das erst das angrenzende Wohnhaus mit Wasser aus den Tanklöschfahrzeugen geschützt wurde. Erst nachdem die Löschwasserversorgung dann über eine längere Strecke aufgebaut war, konnte die brennende Scheune gelöscht werden. Die Flammen vernichteten zwei PKW, einen Gabelstplter, einen Traktor und weitere Geräte und Anhänger. Die Scheune brannte mis auf die Grundmauern nieder. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Brandurssche ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Lkw-Fahrer muss auf der Autobahn stark abbremsen, Maschinenteile aus dem Laderaum durchschlagen Stirnwand des Aufliegers - Fahrer leicht verletzt
Aufwändige Bergungsarbeiten - Autobahn in Richtung München voll gesperrt - Kilometerlanger Rückstau
27.05.26, 12:23 Uhr
Datum: Mittwoch, 27. Mai 2026, ca. 07:00 Uhr
Ort: A8 Fahrtrichtung München, nahe AK Ulm/Elchingen, Bayern
(ah) Unzureichende Ladungssicherung war offenbar ursächlich für einen folgenschweren Vorfall auf der A8 bei Ulm am Mittwochmorgen: Der Fahrer eines Sattelzugs musste nahe des Autobahnkreuzes Ulm/Elchingen scharf bremsen, woraufhin nicht durch Antirutschmatten gesicherte Maschinenteile im Laderaum ins Rutschen gerieten, da offenbar Sicherungsgurte gerissen waren, und die Stirnwand des Aufliegers durchschlugen.
Der Fahrer wurde leicht verletzt. Aufwändige Bergungsarbeiten wurden nötig, die Ladung des Lkw musste mit einem Großkran aus dem Auflieger gehoben werden. Aufgrund der Arbeiten musste die Autobahn in Richtung München voll gesperrt werden. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau.
Segment von Lagerhalle gerät in Brand und wird komplett zerstört
Verpackungsmaterial im Inneren gelagert - Feuerwehr im Großeinsatz - Brandursache noch unklar
27.05.26, 10:35 Uhr
Datum: Mittwoch, 27. Mai 2026, ca. 08:15 Uhr
Ort: Nordhorn, Landkreis Grafschaft Bentheim, Niedersachsen
(ah) Größerer Brand am Mittwochmorgen in Nordhorn: In einem Segment einer großen Lagerhalle war ein Feuer ausgebrochen und hatte rasch für eine gewaltige Rauchentwicklung gesorgt. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an, um gegen den Brand vorzugehen. Durch die Brandschutzmauern im Gebäude wurde ein Übergreifen auf die weiteren Hallensegmente verhindert; der betroffene Bereich, in dem Verpackungsmaterialien gelagert waren, wurde jedoch komplett zerstört.
Menschen wurden nicht verletzt. Zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens gibt es noch keine Angaben.
Pkw kommt von Landstraße ab, überschlägt sich mehrfach und landet kopfüber im Bachlauf - Feuerwehr muss verletzten Fahrer aus dem Wagen befreien
Feuerwehr mit großem Aufgebot im Einsatz - Landstraße gesperrt - Unfallursache unklar
27.05.26, 09:57 Uhr
Datum: Mittwoch, 27. Mai 2026, ca. 07:15 Uhr
Ort: L623 bei Karlsruhe-Grünwettersbach, Baden-Württemberg
(ah) Schwerer Verkehrsunfall am Mittwochmorgen auf der L623 zwischen Karlsruhe-Wolfartsweier und Grünwettersbach:
Ein Pkw kam aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrfach und kam schließlich in kopfüüber einem Bachlauf zum Liegen, Zahlreiche Einsatzkräfte rückten an, aufgrund der schwierigen Lage des Fahrzeugs wurde zudem auch ein Kranwagen der Feuerwehr zum Einsatz gerufen.
Der Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt und musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Er wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die Landstraße musste zeitweise gesperrt werden. Weitere Ermittlungen zum Unfall laufen.
Motorradfahrer gibt Gas und verliert die Kontrolle im Kreisverkehr - Motorradfahrer kracht in Hauswand und wird tödlich verletzt - Rettungskräfte im Einsatz
Unfallaufnahmeteam aus Köln sichert Spuren
27.05.26, 00:58 Uhr
Datum: Dienstag, 26. Mai 2026, 22:10 Uhr
Ort: Tönisvorst-St. Tönis, Landkreis Viersen, Nordrhein-Westfalen
(lg) Am Dienstagabend kam es im Ortskern von St. Tönis zu einem verheerenden Alleinunfall. Nach ersten Informationen von Polizei und Augenzeugen soll ein ortsfremder Motorradfahrer auf einer gerden Straße - in einer 30er Zone im Ortskern mit enger Wohnbebauung - Gas gegeben haben und im Kreuzungsbereich mit einem Kreisverkehr die Kontrolle über sein Krad verloren haben. Mit wohl hoher Geschwindigkeit krachter der Motorradfahrer in eine Hauswand, wobei er tödliche Verletzungen erlitt und noch an der Einsatzstelle verstarb. Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei waren vor Ort im Einsatz. Der Bereich wurde weiträumig für die Unfallaufnahme abgesperrt. Ein Unfallaufnahmeteam der Polizei Köln kümmerte sich um die Spurensicherung, welche sich aufgrund fehlender Bremsspuren als schwierig gestaltete. Ortskundige kennen den Kreisverkehr mit seiner kleinen Erhebung. Möglichweise wurde diese Erhebnung zum Verhängis für den männlichen Fahrer. Die Ermittlungen dauern an.
Trockenes Buschwerk am Rheinufer gerät vermutlich durch illegale Grillzündelei in Brand – Flammen breiten sich in ausgedörrter Vegetation schnell aus
Einsatzkräfte entdecken Feuer tief im Waldinneren und löschen zunächst mit Wasser aus Eimern – Polizei ermittelt zur Brandursache - Flammen on tape
26.05.26, 19:47 Uhr
Datum: Dienstag, 26. Mai 2026, 19:47 Uhr
Ort: Voerde, Landkreis Wesel, Nordrhein-Westfalen
(ch) Am frühen Abend ist am Rheinufer von Voerde ein Buschfeuer ausgebrochen. Vermutlich durch illegale Grillzündeleien war trockenes Buschwerk in Brand geraten. In der ausgedörrten Vegetation konnten sich die Flammen innerhalb kürzester Zeit ausbreiten.
Als die Feuerwehr eintraf, lag der Brandherd tief im Waldinneren. Noch bevor längere Schlauchleitungen verlegt werden konnten, griffen die Einsatzkräfte zunächst zu einer ungewöhnlich einfachen, aber wirksamen Methode: Sie bildeten eine Eimerkette und förderten Wasser direkt aus dem Rhein zur Brandstelle.
Durch das schnelle Eingreifen konnte das Feuer nach kurzer Zeit gelöscht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen. Im Raum steht der Verdacht, dass verbotene Grill- oder Zündelaktionen das Feuer ausgelöst haben könnten.
Kleintransporter prallt an Steigung mit hoher Geschwindigkeit unter Lkw-Heck und wird rund 200 Meter mitgeschleift - Vier Handwerker im Transporter schwer verletzt
Fahrer und Beifahrer eingeklemmt, Feuerwehr muss Wrack mit Seilwinde unter dem Lkw herausziehen - Vollsperrung in Richtung Ulm, kilometerlanger Stau
26.05.26, 11:20 Uhr
Datum: Dienstag, 26. Mai 2026, ca. 08:30 Uhr
Ort: A7 bei Aalen, Baden-Württemberg
(ah) Stundenlange Vollsperrung nach einem schwerem Unfall auf der A7 bei Aalen am Dienstagmorgen: Ein Kleintransporter mit vier Handwerkern prallte an einer Steigung mit hoher Geschwindigkeit unter das Heck eines Lkw, was dessen Fahrer zunächst nicht bemerkte und das kleinere Fahrzeug rund 200 Meter mitgeschleift wurde. Die Feuerwehr musste das Wrack mit einer Seilwinde unter dem Lastwagen hervorziehen, um die Insassen - Fahrer und Beifahrer waren eingeklemmt, zwei Mitfahrer eingeschlossen - mittels einer Crashrettung zu befreien. Alle vier Personen wurden schwer verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.
Aufgrund des Unfalls sowie der aufwändigen Rettungs- und Aufräumarbeiten musste die Autobahn in Richtung Ulm für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Es bildete sich ein kilometerlanger Stau.
Gliederzug kommt auf A2 bei Hannover von der Fahrbahn ab und prallt ungebremst gegen Brückenfundament - Beifahrer wird aus Führerhaus geschleudert, Fahrer eingeklemmt -...
Massive Behinderungen im Berufsverkehr - Fahrer vermutlich eingeschlafen
26.05.26, 06:52 Uhr
Datum: Dienstag, 26. Mai 2026, 06:52 Uhr
Ort: A2 bei Hannover, Niedersachsen
(ch) Auf der A2 in Fahrtrichtung Dortmund ist es am frühen Morgen zu einem schweren Lkw-Unfall mit zwei Toten gekommen. Gegen 5.15 Uhr kam ein polnischer Gliederzug zwischen Hannover-Bothfeld und Hannover-Langenhagen aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab.
Der Lastwagen geriet in den Grünstreifen und krachte anschließend offenbar ungebremst gegen das Fundament einer Fußgängerbrücke. Die Wucht des Aufpralls war so enorm, dass der Beifahrer aus dem Führerhaus geschleudert wurde. Der Fahrer wurde in der völlig zerstörten Kabine eingeklemmt und musste von der Feuerwehr herausgeschnitten werden.
Für beide Männer kam jedoch jede Hilfe zu spät. Sie starben noch an der Unfallstelle. Nach ersten Vermutungen könnte der Fahrer am Steuer eingeschlafen und deshalb von der Fahrbahn abgekommen sein. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
Für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hannover gestaltete sich bereits die Anfahrt schwierig. Wegen einer mangelhaften Rettungsgasse kamen die Retter nur verzögert zur Unfallstelle durch. Jasper Schlott von der Feuerwehr Hannover schildert im O-Ton den Einsatz und die Probleme durch blockierte Fahrspuren.
Die A2 war in Richtung Dortmund zunächst voll gesperrt. Gegen 6.30 Uhr konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Die Bergungs- und Ermittlungsarbeiten dauern weiter an.
Wärmster Tag des Jahres mit 34 Grad steht am heutigen Dienstag bevor - Tropennacht mit gemessenen 20 Grad im Südwesten (on tape) - geöffnete Schlafzimmerfenster sorgen nur für laues Lüftchen
Langersehnter Sommer nun endlich in Deutschland angekommen - am Wochenende werden Gewitter und leichte Abkühlung erwartet
26.05.26, 01:00 Uhr
Datum: Dienstag, 26. Mai 2026, 01:00 Uhr
Ort: Bruchsal, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
(ch) Der langersehnte Sommer ist in Deutschland angekommen: Pünktlich zu Pfingsten kletterten die Temperaturen erstmals in diesem Jahr auf über 30 Grad. Am Dienstag werden regional sogar Höchstwerte von bis zu 34 Grad erwartet.
Noch vor wenigen Tagen bestimmten die sogenannten Eisheiligen das Wettergeschehen – nun sorgt der rasante Temperaturanstieg vielerorts für Hitze und drückende Schwüle.
Besonders spürbar wurde der Wetterumschwung in der Nacht zu Dienstag. Gegen 1 Uhr fielen die Temperaturen bei Bruchsal im Landkreis Karlsruhe nicht unter die 20-Grad-Marke. Damit wurde dort die erste tropische Nacht des Jahres gemessen.
Für viele Menschen bedeutete das: Schlafen bei geöffnetem Fenster, heruntergelassenen Rollläden und der Hoffnung auf jede noch so kleine kühle Brise.
Nach dem verlängerten Pfingstwochenende fiel es vielen schwer, in der warmen Nacht ausreichend Erholung für die kurze Arbeitswoche zu finden. Meteorologen rechnen damit, dass die hochsommerlichen Temperaturen in den kommenden Tagen vielerorts anhalten werden, ehe eine leichte Abkühlung mit dem Anstieg der Gefahr für Gewitter zum Wochenende steigt.

