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Doppelhaus-Hälfte brennt lichterloh - Obergeschoss von Wohnhaus im Ortskern steht am Abend in Vollbrand - Schwierige Löscharbeiten an neuem Gebäude durch zahlreiche Glutnester
Brandursache noch unklar - Zahlreiche Feuerwehren bis spät in den Abend mit Löscharbeiten beschäftigt
28.02.26, 19:12 Uhr
Datum: Samstag, 28. Februar 2026, 17:00 Uhr
Ort: Epfenbach, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg
(jb) Eine Frau und zwei Kinder haben sich beim Brand einer Doppelhaushälfte in Epfenbach am Samstagnachmittag rechtzeitig ins Freie retten können. Nach ersten Informationen von Kreisbrandmeisterin Stefanie Heck war der Brand um kurz nach 17 Uhr in der oberen Etage in dem Haus im Bethelweg ausgebrochen. Die Etage sowie der Dachstuhl hätten schnell in Vollbrand gestanden. Zwei Kinder haben versucht, den Brand einzudämmen was nicht gelang, berichtet Patrick Schottmüller, Leitender Notarzt am Einsatzort. Zusammen mit ihrer Mutter flüchteten sie ins Freie. Sie wurden vor Ort von Rettungs-Teams untersucht, blieben aber ansonsten unversehrt. In der linken Haushälfte war laut Heck niemand zu Hause. Ein Übergreifen auf andere Gebäude konnte die Feuerwehr verhindern. Die Löscharbeiten an dem relativ neuen Gebäude waren schwierig: Die Feuerwehr musste mit der Drehleiter von außen das Dach öffnen um die gut gedämmten Stellen abzulöschen. Viele Glutnester haben sich trotz des augenscheinlich gelöschten Brandes noch zwischen Decke und Dach befunden, so Stefanie Heck. Dass nicht viel mehr passierte ist auch dem Umstand zu verdanken, dass im Nachbarort gerade eine Übung stattfand und in Spechbach die Hauptversammlung anstand, viele Wehrleute am Abend verfügbar in der Nähe waren. Darüber froh war auch Epfenbachs Bürgermeister Pascal Wasow. Er machte sich am Abend ein Bild der Lage. Zumindest die vom Brand betroffene Haushälfte ist vorerst unbewohnbar. Was den Brand auslöste, ist bislang unklar und Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
35-jähriger Strongman zieht tonnenschweren LKW 60 Minuten lang über mindestens 750 Meter auf ADAC-Teststrecke für Weltrekord
28.02.26, 15:13 Uhr
Datum: Samstag, 28. Februar 2026, 11:30 Uhr
Ort: Linthe, Potsdam-Mittelmark, Brandenburg
(jk) Außergewöhnlicher Kraftakt im ADAC Fahrsicherheitszentrum Linthe: Der Strongman-Athlet Felix Zappe hatte am Samstag versucht, einen LKW eine Stunde lang ununterbrochen zu ziehen. Ziel war es, dabei mindestens 750 Meter zurückzulegen. Der 35-Jährige trat auf einer ebenen Strecke des Fahrsicherheitszentrums an, die optimale Bedingungen für den sogenannten „Truck Pull“ bot. Anders als bei üblichen Strongman-Wettkämpfen, bei denen schwere Fahrzeuge über kurze Distanzen bewegt werden, stand diesmal die Ausdauer im Mittelpunkt: 60 Minuten Dauerbelastung am Seil.
Der Rekordversuch erfolgte nach den Vorgaben des Rekord-Instituts für Deutschland (RID). Der LKW befand sich im Leerlauf, die Handbremse war gelöst, im Fahrerhaus saß eine Person zur Steuerung und Absicherung. Das Ziehen erfolgte ausschließlich mit Muskelkraft über ein spezielles Geschirr und Seile.
Auto kommt nach Kollision von A10 ab, überschlägt sich und bleibt auf Dach liegen - Ersthelfer retten Person hinter dem Steuer - weiterer Wagen in Unfall verwickelt - Fahrbahn für Einsatz von Rettungshubschrauber voll gesperrt
Autobahn Richtung Magdeburg anderthalb Stunden voll gesperrt - Kilometerlanger Rückstau
28.02.26, 12:47 Uhr
Datum: Samstag, 28. Februar 2026, 10:00 Uhr
Ort: A10 bei Nuthetal, Brandenburg
(jb) Nach einem schweren Unfall musste die A10 Ludwigsfelde-West und Nuthetal am Vormittag voll gesperrt werden. Nach ersten Informationen kollidierten zwei Autos gegen 10.30 Uhr in Richtung Magdeburg. Einer der beiden Wagen kam in der Folge nach rechts von der Autobahn ab, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Beide Autos wurden schwer beschädigt. Beherzte Ersthelfer konnten eine Person aus dem kopfüber neben der Autobahn liegenden Fahrzeug befreien. Die Person wurde schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber landete auf der Fahrbahn. Auch der Fahrer des zweiten Wagens wurde verletzt. Die Autobahn 10 war für anderthalb Stunden voll gesperrt.
Hohe Rauchsäule über der Innenstadt, Flammen schlagen meterhoch aus Wohnhaus in der Trierer Straße, Erotik-Store und Spielothek evakuiert, zwei Verletzte und drei gerettete Katzen (on Tape)
Wichtige Verkehrsachse gesperrt, erhebliche Behinderungen im Feierabendverkehr
27.02.26, 16:35 Uhr
Datum: Freitag, 27. Februar 2026, 16:35 Uhr
Ort: Saarbrücken, Saarland
(th) Ein Balkonbrand hat am Freitagnachmittag einen Großeinsatz ausgelöst. In der Trierer Straße stand ein Balkon im zweiten Stock in Flammen. Die Feuerwehr evakuierte ein Wohnhaus mit 28 Bewohnern. Zwei Menschen erlitten eine Rauchgasvergiftung. Es kam zu massiven Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt.
Gegen 14:30 Uhr meldeten viele Anrufer eine schwarze Rauchsäule. Sie war weithin über dem Zentrum von Saarbrücken sichtbar. Die Einsatzkräfte fanden den Brand auf einem Balkon im zweiten Stock. Die Flammen schlugen bereits bis in die vierte Etage hoch. Sie drohten auf weitere Wohnungen überzugreifen.
Die Feuerwehr brachte die Flammen rasch unter Kontrolle. Erste Kräfte stiegen über Steckleitern auf ein Vordach. Eine Drehleiter wurde für die Löscharbeiten in Stellung gebracht. Gleichzeitig evakuierten Helfer einen Erotik-Store und eine Spielothek. Alle 28 Bewohner wurden ebenfalls in Sicherheit gebracht.
Rettungsdienst und Notärzte sichteten alle evakuierten Personen. Zwei Bewohner erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung. Eine Person kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Die zweite Person lehnte einen Transport ab. Die Feuerwehr konnte drei Katzen lebend aus der Brandwohnung retten.
Für den Einsatz wurde die Trierer Straße stadteinwärts voll gesperrt. Dies führte zu erheblichen Staus im Berufsverkehr. Der Einsatzleiter löste einen "Brand 5" aus. Dies ist ein Alarm für eine große Anzahl von Verletzten. Rund 50 Kräfte waren vor Ort.
Segelboot kentert auf dem Baldeneysee, Ehepaar geht über Bord - Zufällig anwesende Streifenbeamte bekommen von Sportverein Schlauchboot bereitgestellt und eilen zur Hilfe - Gekenterte können nach einigen Minuten aus dem kalten Wasser gezogen werden
Frau und Mann werden mit Unterkühlungen ins Krankenhaus gebracht - Zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz - Feuerwehr: "Sonnenstrahlen sind tückisch: Es ist warm draußen, das Wasser ist aber sehr, sehr kalt"
27.02.26, 13:59 Uhr
Datum: Freitag, 27. Februar 2026, ca. 13:30 Uhr
Ort: Essen, Nordrhein-Westfalen
(ah) Schwerer Segelunfall auf dem Baldeneysee in Essen: Ein Ehepaar war bei frühlingshaftem Wetter und Temperaturen von fast 20 Grad mit einem Segelboot auf dem See unterwegs, als das Boot aus bislang ungeklärter Ursache kenterte und beide Personen über Bord gingen. Der Mann und die Frau riefen um Hilfe, ein am See ansässiger Sportverein stellte sofort ein Schlauchboot bereit, mit dem Polizeibeamte, die gerade zufällig am Ufer auf Streife unterwegs waren, rasch zu den Gekenterten fuhren und sie nach einigen Minuten aus dem empfindlich kalten Wasser retten konnten.
Zahlreiche Rettungskräfte rückten an. Der Mann und die Frau erlitten bei dem Vorfall Unterkühlungen und wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Unglücks aufgenommen.
BVG-Busse, U-Bahnen und Trams bleiben 48 Stunden in den Depots - Tore am Busdepot werden mit ver.di-Banner bespannt verschlossen (on tape) - Zugänge zu U-Bahnhöfen ebenfalls gesperrt (on tape)
Eindrucksvolle Bilder von Busdepot mit dutzenden Bussen - Streikposten im Video
27.02.26, 00:04 Uhr
Datum: Freitag, 27. Februar 2026, 2:30 Uhr
Ort: Berlin
(ch) Pendler und Touristen Ausflügler müssen sich auch in Berlin zum Wochenende auf massive Einschränkungen einstellen: ver.di hat hier ebenfalls die Beschäftigten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) für Freitag und Samstag zu einem zweitägigen Warnstreik aufgerufen. Nach BVG-Angaben stehen U-Bahnen, Straßenbahnen sowie die meisten Busse ab 3 Uhr bis Sonntagfrüh verschlossen im Depot. Dort haben sich in der Nacht bereits Streikposten positioniert, die mit Fahnen und Banner auf die laufenden Tarifverhandlungen hinweisen.
Fahrgäste werden gebeten, wenn möglich auf S-Bahn, Regionalverkehr und alternative Angebote auszuweichen und mehr Zeit einzuplanen.
Land Brandenburg hebt Präsenzpflicht für Schüler auf, da viele aufgrund von Warnstreik nicht zur Schule kommen können - ÖPNV fällt flächendeckend teils komplett aus
Mehr Verkehr auf den Straßen befürchtet - Eltern entscheiden je nach Lage, ob der Schulweg zumutbar ist
26.02.26, 23:52 Uhr
Datum: Freitag, 26. Februar 2026, 2:30 Uhr
Ort: Brandenburg a.d. Havel und Premnitz, Landkreis Havelland, Brandenburg
(ch) In Brandenburg müssen sich Fahrgäste zum Wochenende auf massive Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Hintergrund ist der von ver.di angekündigter Warnstreik am Freitag und Samstag. Betroffen sind zahlreiche kommunale Verkehrsunternehmen – darunter auch große Betriebe in Potsdam, Brandenburg an der Havel und Cottbus sowie weitere Betreiber in den Landkreisen. ?
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg rechnet mit erheblichen Beeinträchtigungen bis mindestens Sonntagmorgen. Gleichzeitig weist der Verkehrsverbund darauf hin, dass S-Bahn und Regionalverkehr nicht vom Streik betroffen sind. ?
Wegen der erwarteten Ausfälle reagiert auch das Bildungsministerium: In Brandenburg bleiben die Schulen zwar geöffnet und Lehrkräfte müssen zum Dienst erscheinen – Schülerinnen und Schüler müssen jedoch nicht zwingend kommen, wenn der Schulweg wegen ausfallender Busse und Bahnen nicht möglich oder nicht zumutbar ist. Eltern sollen das anhand der örtlichen Verkehrslage entscheiden. Wer der Schule rechtzeitig Bescheid gibt, gilt als entschuldigt; Aufgaben sollen bereitgestellt werden, Distanzunterricht ist nach Möglichkeit möglich.
Am Freitag und Samstag fallen in der Hansestadt fast alle U-Bahnen aus, auch fast alle Busse bleiben im Depot - ver.di legt Hochbahn und Verkehrsbetriebe weiträumig lahm
Fahrgäste sollen auf S-Bahn und Fähren ausweichen - U-Bahnhöfe werden abgeschlossen (on tape)
26.02.26, 23:18 Uhr
Datum: Freitag, 27. Februar 2026, 1:30 Uhr
Ort: Hamburg
(ch) Pendler in Hamburg müssen sich auf zwei harte Streiktage einstellen: Für Freitag und Samstag ist erneut ein bundesweiter Warnstreik im Hamburger Nahverkehr angekündigt. Nach Angaben von ver.di fahren voraussichtlich keine U-Bahnen, außerdem fallen große Teile des Busverkehrs aus – betroffen sind sowohl die Hochbahn als auch die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH).
Die Hochbahn rechnet damit, dass zahlreiche Buslinien komplett ausfallen und nur auf wenigen Linien ein sehr eingeschränkter Betrieb möglich sein könnte. Fahrgäste werden gebeten, nach Möglichkeit auf die S-Bahn auszuweichen; auch die HADAG-Fähren sind nicht vom Streik betroffen.
Der Ausstand trifft Hamburg besonders im Berufs- und Schülerverkehr. Gleichzeitig kündigt ver.di weitere Warnstreiks auch in anderen Bundesländern an – unter anderem in Hessen, Bayern und Schleswig-Holstein.
ver.di ruft Beschäftigte zum Warnstreik auf - Stadtbahnen und Busse bleiben in Dortmund für 48 Stunden im Depot - Viele Ausfälle am Hauptbahnhof - Auch Bundesliga-Topspiel Bayern vs. Dortmund droht Anreisechaos
Experten rechnen mit langen Staus durch Pendler am Freitag
26.02.26, 22:58 Uhr
Datum: Freitag, 27. Februar 2026, 3:00 Uhr
Ort: Dortmund, Nordrhein-Westfalen
(ch) Pendler und Fußballfans müssen sich zum Wochenende auf massive Einschränkungen im Nahverkehr einstellen: Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten im ÖPNV zum Warnstreik aufgerufen. Demnach bleiben Busse und Stadtbahnen in Dortmund von Betriebsbeginn am Freitag bis Betriebsende in der Nacht zum Sonntag stehen.
Besonders spürbar dürfte der Ausfall am Freitag im Berufsverkehr werden. Experten rechnen am Morgen mit langen Staus, da viele Berufstätige gezwungen sind, auf das Auto zurück zu greifen. Auch am Samstag beim BVB-Heimspiel gegen den FC Bayern München droht durch den Streik Chaos:
Propellermaschine dreht im Steigflug um und kehrt nach Saarbrücken zurück - Feuerwehr und Rettungsdienst in Bereitschaft, weil Überhitzung im Bereich der Bremsen gemeldet wird - 18 Passagiere und 4 Crew-Mitglieder verlassen das Flugzeug unbeschadet
Messung an Reifen ohne Befund - Rund 50 Einsatzkräfte vor Ort
26.02.26, 22:38 Uhr
Datum: Donnerstag, 26. Februar 2026, 22:00 Uhr
Ort: Saarbrücken, Saarland
(ch) Ein Linienflug in die Bundeshauptstadt hat am Abend kurz nach dem Start umkehren müssen. Die Maschine war am Flughafen Saarbrücken gestartet und befand sich noch im Steigflug, als im Luftraum über Bad Kreuznach technische Probleme angezeigt wurden. Nach einer knappen Viertelstunde drehte das Flugzeug ab und steuerte zurück auf den Flughafen Saarbrücken.
Für die Landung stellten sich die Berufsfeuerwehr Saarbrücken mit beiden Wachen, die Feuerwehr Ensheim und die Flughafenfeuerwehr bereit – unterstützt von einem Großaufgebot an Rettungswagen und Notärzten. Nach Angaben aus dem Notruf war eine Überhitzung im Bereich der Bremsen gemeldet worden.
Nach einer halben Stunde erreichte die Maschine ihre Parkposition auf dem Rollfeld. Die Feuerwehr kontrollierte anschließend die Temperaturen im Bereich der Reifen – erhöhte Werte wurden dabei nicht festgestellt. Die 18 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder mussten das Flugzeug verlassen.
Im Einsatz waren rund 50 Kräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst.
Radfahrer gerät auf vielbefahrener Straße vom Radfahrerstreifen auf die Hauptfahrbahn und wird von nachfolgendem Pkw erfasst - 88-Jähriger erleidet lebensgefährliche Verletzungen
Mann wird in Spezialklinik geflogen - Straße voll gesperrt
26.02.26, 14:07 Uhr
Datum: Donnerstag, 26. Februar 2026, ca. 10:30 Uhr
Ort: Moers, Kreis Wesel, Nordrhein-Westfalen
(ah) Schwerer Verkehrsunfall am Donnerstagvormittag in Moers: Ein 88 Jahre alte Radfahrer geriet auf der vielbefahrenen Düsseldorfer Straße vom Radfahrerstreifen auf die Hauptfahrbahn und wurde von einem nachfolgenden Pkw erfasst. Der Rentner erlitt lebensgefährliche Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Der 69-jährige Pkw-Fahrer blieb unverletzt.
Aufgrund des Vorfalls musste die Straße für längere Zeit voll gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Die Unfallursache ist noch unklar. Die Polizei ermittelt.
Fans können zum Bundesliga-Topspiel zwischen Borussia Dortmund und Bayern München nicht mit Stadtbahnen oder Bussen anreisen
Nahverkehr soll am Freitag und Samstag stillstehen - Techno-Event in der Westfalenhalle sowie die Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften ebenfalls betroffen - Ver.di: "Wollen zeigen, wie wichtig der ÖPNV auch am Wochenende ist und dass die Kollegen 365 Tage im Jahr arbeiten - "Es ist ein bundesweiter Streik - wir hatten sicherlich nicht im Blick, welche Veranstaltungen genau an den einzelnen Standorten stattfinden"
26.02.26, 12:45 Uhr
Datum: Donnerstag, 26. Februar 2026, ca. 13:00 Uhr
Ort: Dortmund, Nordrhein-Westfalen
(ah) Der für Freitag und Samstag angekündigte Ver.di-Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr wird zahllose Besucher von Großveranstaltungen im Bundesgebiet mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vor größere Probleme stellen. Eine der besonders betroffenen Städte dürfte Dortmund sein, da im dortigen Signal Iduna Park am Samstag vor rund 80.000 Zuschauern das Bundeliga-Topspiel zwischen Borussia Dortmund und Bayern München staffinden wird und zudem am selben Tag in der nahen Westfalenhalle noch ein Techno-Event sowie in der Helmut-Körnig-Halle die Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften durchgeführt werden.
Wohnung in Mehrfamilienhaus durch Brand zerstört - Komplettes Gebäude muss wegen starker Rauchentwicklung evakuiert werden
Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort - 16 Personen im Haus - Keine Verletzten - Feuerwehr im Großeinsatz
26.02.26, 08:10 Uhr
Datum: Mittwoch, 25. Februar 2026, ca. 18:30 Uhr
Ort: Nordhorn, Landkreis Grafschaft Bentheim, Niedersachsen
(ah) Großeinsatz am Mittwochabend in Nordhorn: In einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus war durch eine Kerze, die die Bewohnerin beim Verlassen der Wohnung angelassen hatte, ein Feuer ausgebrochen, was zu einer starken Rauchentwicklung führte.
Zahlreiche Feuerwehrkräfte rückten an und sorgten zunächst dafür, dass das komplette Gebäude evakuiert wurde. Es gelang den Löschkräften, das Feuer rasch unter Kontrolle zu bringen; die betroffene Wohnung ist jedoch unbewohnbar. Alle 14 Personen, die sich zum Brandzeitpunkt im Haus befanden, blieben unverletzt.
Fassade von Schulgebäude steht in Flammen - Feuerwehr muss Dämmung aufwendig öffnen um alle Glutneser löschen zu können - Rauch dringt ins Innere der Schule, Messfahrzeug muss ganzes Schulgebäude freimessen
Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften in der Nacht - am Tag zuvor fanden Bauarbeiten statt - Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen
25.02.26, 00:46 Uhr
Datum: Dienstag, 24. Februar 2026, 21:30 Uhr
Ort: Kronau, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
(sg) Ein aufwendiger Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst war die Folge eines Brandes am Dienstagabend an der Erich-Kästner-Schule in Kronau im Landkreis Karlsruhe.
,,Gegen 21.30 Uhr am Abend bemerkten Anwohner eine Rauchentwicklung an der Fassade am Dachbereich der Grund- und Werkrealschule. Wenige Stunden zuvor fanden Bauarbeiten an der Fassade des Schulgebäudes statt“, teilte Dirk Marterer von der Feuerwehr Kronau mit.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr waren rasch vor Ort und leitete umgehend Löschmaßnahmen ein. Da sich das Feuer innerhalb der Fassadenkonstruktion ausgebreitet hatte, mussten die Einsatzkräfte Teile der Außenverkleidung aufwendig öffnen. Der Brand war bereits in der Dämmung „durchgewandert“, was die Löscharbeiten erschwerte.
Um mögliche Glutnester schnell zu lokalisieren, kam auch eine Drohne der Drohnenstaffel Kronau zum Einsatz. Diese unterstützte die Einsatzleitung mit Wärmebildaufnahmen aus der Luft.
,,Zusätzlich wurde eine Messkomponente aus Bretten angefordert, um das Schulgebäude freizumessen. Hintergrund war, dass Rauch auch ins Innere der Schule eingedrungen war“, so der Feuerwehrsprecher weiter.
An dem aufwendigen Einsatz beteiligt waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Kronau, Bad Schönborn und Ubstadt-Weiher. Ebenfalls vor Ort waren neben dem Rettungsdienst auch der DRK-Ortsverein, welcher die Versorgung der Einsatzkräfte sicherstellte.
Dank des schnellen und koordinierten Eingreifens konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile verhindert werden. Die genaue Brandursache ist derzeit noch unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Angaben zur Schadenshöhe liegen bislang noch nicht vor.
Transporter verliert bei Dortmund die Kontrolle und prallt in die Leitplanke - Drei Verletzte teils mit Rettungshubschrauber in Klinik gekommen
Langer Rückstau auf der Autobahn
24.02.26, 22:46 Uhr
Datum: Dienstag, 24. Februar 2026, 22:00 Uhr
Ort: A2 bei Dortmund, Nordrhein-Westfalen
(ch) Auf der A2 in Fahrtrichtung Oberhausen ist es am Dienstagabend zu einem Verkehrsunfall mit einem Transporter gekommen. Der Unfall ereignete sich im Bereich Dortmund-Brechten zwischen den Autobahnkreuzen Nordost und Nordwest.
Nach ersten Informationen wurden drei Personen verletzt. Zum genauen Verletzungsgrad lagen zunächst keine Angaben vor. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 8 landete an der Einsatzstelle.
Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme musste die A2 in Richtung Oberhausen zwischenzeitlich vollständig gesperrt werden. Später wurde der Verkehr über den Standstreifen geleitet - ein langer Stau war die Folge. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Schneeschmelze und Dauerregen lassen Pegel am Abend auf 7,26 Meter klettern - Knapp unter Meldestufe 2 - Ortsspitze überflutet, Wasser schwappt über Gehwege und Kaimauern
Pegel soll in den kommenden Stunden zunächst etwa auf dem Niveau bleiben und danach langsam wieder fallen - Hobbyangler nutzt die Gunst der Stunde
24.02.26, 22:15 Uhr
Datum: Dienstag, 24. Februar 2026, 22:15 Uhr
Ort: Passau, Bayern
(ch) Tauwetter und anhaltender Regen haben die Donau in Passau deutlich anschwellen lassen. Am Abend erreichte der Pegel nach aktuellen Messungen einen Stand von 7,26 Metern – knapp unter der Meldestufe 2.
Besonders betroffen ist die Ortsspitze: Dort steht das Wasser bereits auf den Flächen, schwappt über Gehwege und tritt stellenweise über die Kaimauern. Einsatzkräfte und Stadt beobachten die Entwicklung, während Anwohner und Gewerbetreibende im Uferbereich mit Sandsäcken und Schutzmaßnahmen reagieren. Michael Meisinger findet das Hochwasser toll. Er hat sich die Angel geschnappt und versucht sein Angelglück von der Kaimauer aus. Dort, wo sonst noch genug Luft ist, schwappt jetzt das Wasser über.
Nach aktuellen Prognosen soll der Pegel in den kommenden Stunden zunächst weitgehend stabil bleiben. Erst im weiteren Verlauf wird ein langsamer Rückgang erwartet.
Zwei ehemalige Nutzergebäude in Borna brennen in der Nacht - Dachstuhl steht bei Eintreffen komplett in Vollbrand - Ein Gebäude brennt vollständig aus, beim zweiten kann Ausbreitung begrenzt werden
Glutnester zwingen Einsatzkräfte, Wände und Böden zu öffnen - Drohne und Wärmebildkamera im Einsatz
24.02.26, 09:39 Uhr
Datum: Dienstag, 24. Februar 2026, 09:13 Uhr
Ort: Borna, Landkreis Leipzig, Sachsen
(ch) Ein Großbrand im Nordwesten von Borna hat seit den Nachtstunden einen massiven Feuerwehreinsatz ausgelöst. In der Fabrikstraße standen zwei große Gebäude in Flammen. Um 2:30 Uhr wurden die Einsatzkräfte zum Feuer alarmiert. Die Häuser waren früher durch einen Bildungsträger genutzt worden und später als Unterkunft für Flüchtlinge – nach Angaben der Feuerwehr hatte es dort bereits in der Vergangenheit mehrfach gebrannt.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand der Dachstuhl des kleineren Gebäudes bereits vollständig in Flammen. Im größeren Gebäude hatten die Flammen ebenfalls schon „durchgeschlagen“. Die Feuerwehr baute umgehend eine Wasserversorgung auf, ging von außen sowie über die Drehleiter gegen den Brand vor und schickte Trupps unter Atemschutz in die Gebäude. Erst gegen 4 Uhr war das Feuer nach Angaben der Feuerwehr soweit unter Kontrolle, dass ein weiteres Ausbreiten eingedämmt werden konnte.
Besonders aufwendig waren die Nachlöscharbeiten: Um Glutnester aufzuspüren, mussten zahlreiche Zwischenwände und Böden geöffnet werden. Eine Wärmebildkamera half, Brandherde zu lokalisieren. Das kleinere Gebäude brannte vollständig aus. Beim größeren gelang es dank einer Brandmauer, ein Übergreifen über das Dachgeschoss zumindest zu begrenzen.
Im Einsatz waren rund 50 Ehrenamtliche der Feuerwehren Borna, Zedtlitz, Eula und Lobstädt. Die Wehr Regis-Breitingen unterstützte mit einer Drohne zur Erkundung aus der Luft. Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister verschaffte sich vor Ort ein Lagebild.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Angaben zur Schadenshöhe lagen am Morgen zunächst nicht vor.
Wohnhaus bei Brand komplett zerstört - Gebäude akut einsturzgefährdet
Keine Personen im Inneren - Feuerwehr im Großeinsatz - Brandursache unklar
24.02.26, 07:53 Uhr
Datum: Dienstag, 24. Februar 2026, ca. 03:00 Uhr
Ort: Dommershausen, Rhein-Hunsrück-Kreis, Rheinland-Pfalz
(ah) Großbrand in der Nacht in Dommershausen im Rhein-Hunsrück-Kreis: Ein Wohnhaus im Ort war aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten. Flammen schlugen aus dem Dach, dichter Rauch drang aus dem Inneren.
Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an, um gegen das Feuer vorzugehen. Weite Teile des Ortes mussten stromlos geschaltet werden. Es gelang den Einsatzkräften, den Brand schließlich unter Kontrolle zu bringen. Das Haus ist jedoch akut einsturzgefährdet.
Menschen befanden sich nicht im Inneren; es gab keine Verletzten. Die Ermittlungen zum Brand laufen.
Lastwagen fährt auf Gefahrguttransporter auf - Fahrzeuge geraten in Brand - Ein Toter
Starke Rauchentwicklung, Autofahrer im Stau sollen Fenster geschlossen halten - Kein Gefahrgut ausgetreten - Autobahn mindestens bis zum Abend voll gesperrt
23.02.26, 14:50 Uhr
Datum: Montag, 23. Februar 2026, ca. 13:00 Uhr
Ort: A2 Fahrtrichtung Oberhausen, nahe AS Gladbeck-Ellinghorst, Nordrhein-Westfalen
(ah) Ein schwerer Lkw-Unfall, an dem auch ein Gefahrguttransporter beteiligt war, hat sich am Montagmittag auf der A2 bei Gladbeck ereignet. Ersten Angaben zufolge kam es zu einem Auffahrunfall zwischen einem Lastwagen und dem Gefahrgut-Lkw, wobei beide Fahrzeuge in Brand gerieten. Der Fahrer des hinteren Lastwagens kam bei dem Unfall ums Leben, der zweite beteiligte Fahrer erlitt leichte Verletzungen.
Zahlreiche Rettungskräfte rückten an. Die Autobahn musste in beide Richtungen voll gesperrt werden. Aufwändige Aufräumarbeiten sind nötig; die Autobahn wird voraussichtlich mindestens bis zum Abend gesperrt bleiben, Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden Autofahrer im Stau aufgefordert, in den Fahrzeugen zu bleiben und die Fenster geschlossen zu halten. Ein Sicherheitsabstand von 150 Metern musste eingehalten werden, einige Verkehrsteilnehmer wurden hierfür aus den Fahrzeugen geholt und zu sicheren Plätzen gebracht.
Gefahrgut trat Feuerwehrangaben zufolge nicht aus. Näheres zum Unfall ist bislang nicht bekannt. Die Polizei ermittelt.
Große Lagerhalle brennt in Essen lichterloh - Schwarze Rauchsäule zieht über die Stadt - Mehrere Autos sowie Teile des Lagers in der Halle explodieren (on tape) - Feuerwehr hat mit schlechter Wasserversorgung zu kämpfen
Spektakuläre Bilder mit massivem Flammenschlag und starker Rauchentwicklung - 100 Feuerwehrkräfte bis in die Morgenstunden im Einsatz - Bevölkerung per Warnapp gewarnt
23.02.26, 03:13 Uhr
Datum: Montag, 23. Februar 2026, 0:00 Uhr
Ort: Essen, Nordrhein-Westfalen
(ch) Spektakulärer Großbrand in der Nacht auf Montag in Essen. Gegen Mitternacht wurde der Feuerwehr an der Alten Bottroper Straße ein Lagerhallenbrand gemeldet. Schon auf der Anfahrt stellten die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung fest. Beim Eintreffen brannten mehrere Autos im Bereich der Lagerhalle, zudem hatte das Feuer bereits auf Teile der Halle übergegriffen.
Wegen des Umfangs wurde das Alarmstichwort erhöht, zusätzliche Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr wurden nachalarmiert, sodass über 100 Feuerwehrleute gegen die Flammen ankämpften. Zeitweise war weit sichtbarer Flammenschein zu sehen, im Bereich der brennenden Fahrzeuge kam es zu mehreren Explosionen. Polizei und Feuerwehr hielten zahlreiche Schaulustige auf Abstand.
Messkräfte waren im Einsatz, da es zu starken Geruchsbelästigungen kam. Deshalb wurden Warnmeldungen über die Warnapp NINA an die Bevölkerung herausgegeben, um Fenster und Türen geschlossen zu halten. Das Umweltamt kam vor Ort.
Zu Beginn gab es Probleme mit der Wasserversorgung, da die Hydranten in dem Bereich nur geringe Leistung hatten. Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurden mehrere B-Leitungen verlegt. Das Gelände gilt als schwer zugänglich, die Einsatzkräfte konzentrierten sich daher darauf, ein Übergreifen auf weitere Grundstücke zu verhindern. Die Löscharbeiten werden voraussichtlich bis in die Morgenstunden andauern. Was den Großbrand auslöste, ist noch unklar.

