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Schwere Gewitterfront deckt mehrere Häuser ab – viele Ortschaften ohne Strom und Mobilfunk - Einsatzkräfte im Dauereinsatz
Unwetter zieht aus Frankreich über das Saarland – Umgestürzte Bäume schneiden Ort zeitweise von der Außenwelt ab - Leuchttürme als Anlaufstelle für die Bevölkerung eingerichtet
28.08.26, 00:00 Uhr
Datum: Freitag, 28. August 2026, 0 Uhr
Ort: Bieskastel, Saarpfalz-Kreis, Saarland
(sg) Eine schwere Gewitterfront ist am späten Abend aus Frankreich kommend über das Saarland hinweggezogen und hat unter anderem im Saarpfalz-Kreis erhebliche Schäden angerichtet. Das Gewitter erreichte das Saarland gegen 22 Uhr und wütete im Raum Blieskastel gegen Mitternacht besonders heftig.
In Blieskastel und mehreren umliegenden Ortschaften wurden Häuser teilweise abgedeckt. Vielerorts fiel zudem die Stromversorgung aus. Auch das Mobilfunknetz war in mehreren betroffenen Bereichen nicht verfügbar.
Eine Ortschaft war infolge zahlreicher umgestürzter Bäume rund 45 Minuten lang vollständig von der Außenwelt abgeschnitten. Einsatzkräfte mussten zunächst die blockierten Zufahrtswege freiräumen.
Wegen des Ausfalls von Strom- und Mobilfunkverbindungen richteten die Einsatzkräfte in einigen Orten sogenannte „Leuchttürme“ als Anlaufstelle für die Bevölkerung ein. Die mit Stromaggregaten ausgestatteten Anlaufstellen ermöglichen es der Bevölkerung, Notrufe abzusetzen und bei Bedarf weitere Hilfe anzufordern.
Die Auswirkungen des Unwetters betreffen neben Blieskastel mehrere umliegende Ortschaften im Saarpfalz-Kreis. Die Aufräum- und Sicherungsarbeiten dauern an.
Laut Lagezentrale der Polizei gab es insgesamt 29 Einsätze in dem Gebiet. Darunter überwiegend umgestürzte Bäume, abgedeckte Dächer ohne Personenschaden im Raum St. Ingbert und Blieskastel. Im Raum Blieskastel fiel eine Trafostation aus, wodurch es dann zu den Stromausfällen und Ausfall des Handynetzes kam. Die Arbeiten an der Wiederherstellung der Stromversorgung laufen derzeit noch (Stand 03:50 Uhr).
Schüler und Eltern versammeln sich am späten Abend und legen Blumen sowie Kerzen nieder - Spurensicherung auch Stunden nach der Tat in der Schule im Einsatz
Unverständnis und Wut nach der Bluttat - Kriminalpolizei sichert bis tief in die Nacht Spuren in der Schule
27.08.26, 22:58 Uhr
Datum: Donnerstag, 27. August 2026, 22:35 Uhr
Ort: Fosen-Neu Zittau, Landkreis Oder-Sprech, Brandenburg
(ch) Nach der tödlichen Messerattacke in Gosen-Neu Zittau im Landkreis Oder-Spree haben sich am späten Donnerstagabend Schülerinnen und Schüler und Eltern an der Schule versammelt, um gemeinsam zu trauern und Abschied von den beiden Opfern zu nehmen.
Vor dem Gebäude wurden Blumen niedergelegt und Kerzen entzündet. Immer wieder kamen Menschen hinzu, hielten inne und gedachten der Opfer. Neben der Trauer war bei vielen Anwesenden auch großes Unverständnis über die Tat zu spüren.
Während sich vor der Schule ein stiller Ort des Gedenkens bildete, liefen im Inneren die Ermittlungen weiter. Spezialisten der Spurensicherung waren auch Stunden nach der Tat noch damit beschäftigt, den Tatort zu untersuchen und mögliche Beweismittel zu sichern.
Die genauen Hintergründe der Bluttat sind weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. In Gosen-Neu Zittau herrschten am Abend tiefe Betroffenheit, Trauer und Wut über das Geschehene.
19-Jähriger soll 18 Jahre alte Ex-Freundin in Privatschule bei Berlin getötet haben - 30-Jähriger wohl getötet, als er den jungen Mann an der Tat hindern wollte - Mutmaßlicher Täter festgenommen
Amokalarm ausgelöst - Schule weiträumig abgesperrt - Näheres noch unklar
27.08.26, 15:43 Uhr
Datum: Donnerstag, 27. August 2026, ca. 13:30 Uhr
Ort: Gosen-Neu Zittau, Landkreis Oder-Spree, Brandenburg
(ah) An einer Privatschule in Gosen-Neu Zittau bei Berlin hat sich am Donnerstag eine tödliche Gewalttat ereignet. Presseberichten zufolge soll ein 19-Jähriger seine 18 Jahre alte Ex-Freundin in der Schule durch Messerstiche getötet haben, zudem kam demnach ein 30-Jähriger ums Leben, als er den jungen Mann an der Tat hindern wollte.
Amokalarm wurde ausgelöst, zahlreiche Einsatzkräfte rückten an, die Schule wurde weiträumig abgesperrt. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen. Busse wurden bereitgestellt, um die Schüler der Anschlüsse zu betreuen, Notfallseelsorger wurden hinzugezogen. Näheres ist bislang noch nicht bekannt.
Größerer Trafo außerhalb von Freizeitbad gerät in Brand - Schwimmbad evakuiert - Zahlreiche Haushalte kurzzeitig ohne Strom, auch Ampeln fallen aus
Feuerwehr mit größerem Aufgebot vor Ort - Brandursache unklar
27.08.26, 09:24 Uhr
Datum: Donnerstag, 27. August 2026, ca. 09:00 Uhr
Ort: Delmenhorst, Niedersachsen
(ah) Ein Brand in einem größeren Trafo außerhalb der Freizeitbads "Grafttherme" in Delmenhorst hat am Donnerstagmorgen einen Stromausfall in weiten Teilen der Innenstadt gesorgt, Zahlreiche Haushalte waren kurzzeitg ohne Strom, auch Ampeln fielen aus.
Das Schwimmbad wurde evakuiert. Menschen wurden nicht verletzt. Die Feuerwehr rückte mit einem größeren Aufgebot an, um gegen das Feuer vorzugehen. Die Ursache für den Brand ist noch unklar.
250 Kilo-Fliegerbombe am Mittag bei Baggerarbeiten entdeckt - Radius von 250 Metern evakuiert - Kampfmittelbeseitigungsdienst vor Ort
Bereich um Stuttgarter Straße wurde abgeriegelt
26.08.26, 15:23 Uhr
Datum: Mittwoch, 26. August 2026, 12:00 Uhr
Ort: Karlsruhe, Baden-Württemberg
(ET) Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe ist am Mittwochmittag in der Karlsruher Südstadt eine Evakuierung eingeleitet worden. Bei Baggerarbeiten stießen Arbeiter gegen 12:00 Uhr im Bereich der Stuttgarter Straße auf eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe. Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr riegelten das Areal ab und richteten einen Sicherheitsradius von 250 Metern um die Fundstelle ein. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst ist vor Ort, um den Blindgänger zu untersuchen und die Entschärfung vorzubereiten. Der angrenzende Bahnverkehr ist nach Polizeiangaben vorerst nicht von den Sperrungen betroffen.
Mercedes und Transporter kollidieren miteinander und landen stark deformiert im Straßenbahngleisbett - Zwei Schwerverletzte, drei Leichtverletzte - Unfallaufnahmeteam vor Ort - Straßenbahnverkehr für Dauer des Einsatzes eingestellt - Zwei...
25.08.26, 21:00 Uhr
Datum: Dienstag, 25. August 2026, 17:44 Uhr
Ort: Köln, Nordrhein-Westfalen
(jk) Am späten Dienstagnachmittag ist es auf dem Pfälzischen Ring zwischen Köln-Deutz und Mülheim zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Gegen 17:44 Uhr kollidierten ein Mercedes und ein Transporter. Vermutlich hatte einer der beiden Fahrer eine rote Ampel missachtet. Der Mercedes war von der Karlsruher Straße auf den Pfälzischen Ring gefahren, während der Transporter in Richtung Norden unterwegs war. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurden beide Fahrzeuge in den Gleisbereich der Straßenbahn geschleudert. Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall erheblich deformiert. Im Mercedes wurden zwei Personen schwer verletzt. Da zunächst eine Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde vorsorglich ein Verkehrsunfallaufnahmeteam angefordert. Die drei Insassen des Transporters erlitten leichte Verletzungen. Wegen der Unfallaufnahme ist die Strecke derzeit gesperrt und der Straßenbahnbetrieb der Linie 4 für die Dauer des Einsatzes eingestellt. Für die Fahrgäste wurden Ersatzbusse eingesetzt.
Bei Aufräumarbeiten Substanz mit verändertem Aggregatzustand entdeckt - Unbekannter Chemikalie liegt bereits eine ganze Weile - LKA prüft mögliche Explosionsgefahr
25.08.26, 20:20 Uhr
Datum: Dienstag, 25. August 2026, 19:00 Uhr
Ort: Krefeld, Nordrhein-Westfalen
(jk) Bei Aufräumarbeiten in der Apotheke des Helius Klinikums wurde am Dienstagabend eine Substanz entdeckt, dessen Aggregatzustand sich durch die lange Lagerzeit verändert hatte. Nach Einschätzung der Polizei bestehe der Verdacht, dass es sich möglicherweise um einen explosiven Substanz handeln könnte.
Das Krankenhaus musste jedoch nicht evakuiert werden. Experten des Landeskriminalamtes sollen die Substanz am Abend begutachten und aus dem Gebäude bringen. Ob von der Chemie tatsächlich eine Explosionsgefahr ausgeht, ist derzeit noch unklar.
Mehrere Lkw krachen in Rückstau auf A1 - Tiertransporter mit Kühen kippt um - Pakettransporter regelrecht aufgerissen
25.08.26, 20:05 Uhr
Datum: Dienstag, 25. August 2026, 19:00 Uhr
Ort: A1, Zwischen Dreieck Stuhr und Brinkum, Niedersachsen
(jk) Am Dienstagabend ist es auf der A1 zwischen dem Dreieck Stuhr und Brinkum in Fahrtrichtung Hamburg zu einem weiteren Verkehrsunfall gekommen. Zuvor hatte ein anderer Unfall bereits einen Rückstau verursacht. Am Stauende kam es anschließend zu einer weiteren Kollision, an der mehrere Lkw beteiligt waren.
Unter den Fahrzeugen befand sich auch ein Tiertransporter mit Anhänger, der mit Kühen beladen war. Die Fahrerkabine samt Auflieger und Tieren kippte bei dem Zusammenstoß auf die Seite, der Anhänger blieb hingegen stehen. Auch ein Paket-Lkw wurde bei dem Unfall schwer beschädigt und regelrecht aufgerissen. Zahlreiche Pakete verteilten sich über die Fahrbahn.
Durch den zweiten Unfall kam es zu weiteren erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der A1.
Weitere Informationen zum Unfallhergang und zu möglichen Verletzten liegen derzeit noch nicht vor. Die Feuerwehr und Polizei war vor Ort.
BYD fährt unter Lkw-Heck und wird mehr als 100 Meter mitgezogen - Fahrer in völlig zerstörtem Fahrzeug eingeklemmt, aber offenbar nur leicht verletzt
Feuerwehr muss den Mann mit schwerem Gerät befreien - Autobahn in Richtung Süden zeitweise voll gesperrt - Unfallursache unklar
25.08.26, 09:04 Uhr
Datum: Dienstag, 25. August 2026, ca. 06:30 Uhr
Ort: A7 Fahrtrichtung Würzburg, nahe AD Fulda, Hessen
(ah) Großes Glück im Unglück hatte am Dienstagmorgen der Fahrer eines BYD bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 7 nahe Fulda: Der Mann fuhr kurz vor dem Autobahndreieck Fulda mit seinem Pkw unter das Heck eines vorausfahrenden Sattelzugs und der Wagen wurde unter dem Auflieger eingeklemmt, sodass das kleinere Fahrzeug noch mehr als 100 Meter mitgezogen wurde. Der Lkw-Fahrer hatte den Unfall offenbar zunächst nicht mitbekommen, fuhr aber auf den Pannenstreifen und hielt dort an, nachderm er von anderen Verkehrsteilnehmern auf den Vorfall aufmerksam gemacht worden war.
Die Feuerwehr musste schweres Gerät einsetzen, um den Pkw-Fahrer aus dem völlig zerstörten Wrack zu befreien. Der Mann erlitt bei dem Unfall wie durch ein Wunder jedoch nur leichtere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.
Aufgrund der Rettungsarbeiten musste die Autobahn in Richtung Süden zeitweise voll gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Unfallursache ist noch unklar. Entsprechende Ermittlungen laufen.
Fahrer von Lastwagen-Gespann wendet auf Bundesstraße und übersieht dort fahrenden VW - Kleinwagen kracht mit voller Wucht in den Anhänger des Lastwagens und wird total zerstört - VW-Fahrer muss mit schweren Verletzungen von der Feuerwehr befreit werden
Lastwagen wird in Graben geschleudert - großes Trümmerfeld auf der Bundesstraße - Feuerwehr und Rettungskräfte im Einsatz - Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen
24.08.26, 01:34 Uhr
Datum: Sonntag, 23. August 2026, 23:15 Uhr
Ort: B3, Weingarten - Bruchsal, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
(ch) Am Sonntagabend ist es gegen 23.15 Uhr auf der B3 bei Weingarten im Landkreis Karlsruhe zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen.
Wie ein Sprecher der Polizei Karlsruhe in der Nacht mitteilte, stand ein Lastwagen mit Anhänger auf einem dortigen Parkplatz und wollte mit seinem Gespann wenden, um anschließend in Richtung Bruchsal-Untergrombach weiterzufahren. Dabei übersah der Lkw-Fahrer offenbar einen herannahenden VW-Fahrer, der aus Richtung Bruchsal-Untergrombach kam.
Der VW prallte mit großer Wucht gegen den Anhänger des Lastwagens und wurde durch die Kollision mehrere Meter zurückgeschleudert. Der Fahrer des Autos wurde in seinem Fahrzeug eingeschlossen und musste von den Einsatzkräften mit technischem Gerät befreit werden. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der VW wurde bei dem Unfall vollständig zerstört. Der Fahrer des Lastwagens blieb unverletzt.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Anhänger des Lkw in den angrenzenden Graben geschleudert. Über die gesamte Fahrbahn verteilten sich Trümmerteile und Betriebsstoffe. Feuerwehr und weitere Rettungskräfte waren mit einem größeren Aufgebot im Einsatz.
Die B3 musste für die Dauer der umfangreichen Bergungs- und Aufräumarbeiten vollständig gesperrt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
Mit zwei Personen besetzter Subaru rast durch die Altstadt, kracht durch Außenbereich von Gastronomie, schiebt Tische und Stühle zur Seite und fliegt anschließend durch Metallgelände in ein Fenster eines Wohngebäudes - beide Insassen erleiden schwere...
Feuerwehr und Rettungskräfte im Großeinsatz - wie durch ein Wunder werden keine unbeteiligte Personen verletzt - THW rückt an um Statik des Hauses zu begutachten - Unfallursache noch unklar
23.08.26, 19:44 Uhr
Datum: Sonntag, 23. August 2026, 18:00 Uhr
Ort: Bamberg, Oberfranken, Bayern
(th) In der Bamberger Altstadt hat sich am Sonntagabend ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Dabei wurden der Fahrer eines Subaru und seine Beifahrerin schwer verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen war das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit auf der Straße „Am Knöcklein“ bergabwärts unterwegs, als es aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam.
Der Subaru raste zunächst in den Außenbereich einer Gastronomie und erfasste dort Tische und Stühle. Zum Zeitpunkt des Unfalls hielten sich glücklicherweise keine Gäste an der betroffenen Tischgarnitur auf. Anschließend durchbrach das Fahrzeug ein Metallgeländer, überquerte einen tiefer gelegenen Fußweg und prallte frontal gegen ein dortiges Wohngebäude.
Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass die Außenwand des Hauses größtenteils durchbrochen wurde. Der Subaru blieb mit seiner Front im Gebäude stecken. Beide Insassen erlitten schwere Verletzungen und wurden nach der Erstversorgung vor Ort in ein Krankenhaus gebracht.
Durch den Unfall flogen zudem Metallteile durch die Luft. Diese beschädigten ein weiteres Fahrzeug erheblich und zerstörten dessen Windschutzscheibe. Am getroffenen Gebäude wurden mehrere Risse festgestellt. Deshalb wurde ein Baufachberater des THW hinzugezogen, um die Statik des Hauses zu überprüfen und mögliche Sicherungsmaßnahmen zu beurteilen.
Die Einsatzkräfte sperrten den Bereich ab und kümmerten sich um die Sicherung der Unfallstelle. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Warum der Subaru von der Fahrbahn abkam und mit welcher Geschwindigkeit er tatsächlich unterwegs war, ist Gegenstand der weiteren Untersuchungen.
Motorradfahrer (50) verliert in scharfer Kurve die Kontrolle und prallt frontal mit entgegenkommendem Mercedes zusammen - Biker stürzt und erleidet tödliche Verletzungen - Notfallseelsorger kümmern sich um Zeugen am Unfallort
Rettungskräfte im Einsatz - Kreisstraße stundenlang voll gesperrt
23.08.26, 17:03 Uhr
Datum: Sonntag, 23. August 2026, 13:14 Uhr
Ort: Seebach, Ortenaukreis, Baden-Württemberg
(th) Am Sonntagnachmittag gegen 13:14 Uhr, befuhr der 50-jährige Fahrer eines Kraftrades, Marke Suzuki, die Allerheiligenstraße bei Seebach (K5370) in Fahrtrichtung Ruhestein.
Aus bislang ungeklärter Ursache kam er in einer scharfen Kurve zu Fall und kollidierte anschließend mit einem ordnungsgemäß entgegenkommenden Pkw Mercedes. Sofort eingeleitete Reanimationsmaßnahmen brachten nicht den erwünschten Erfolg, er erlag seinen Verletzungen noch an der Unfallstelle.
Die Allerheiligenstraße musste voll gesperrt werden. Notfallseelsorger kümmerten sich vor Ort um die Begleitung des verunfallten Bikers und den Autofahrer.
Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 10000 Euro.
Familie mit drei Kindern bei heftiger Kollision an Kreuzung verletzt – VW Sharan kracht in abbiegenden Dacia – Rettungshubschrauber fliegt Kind in Spezialklinik
Vorfahrtsfehler löst Großeinsatz aus
23.08.26, 13:51 Uhr
Datum: Sonntag, 23. August 2026, 11:00 Uhr
Ort: Aurich, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(th) Bei einem schweren Verkehrsunfall in Aurich-Brockzetel sind am Sonntagvormittag sieben Menschen verletzt worden. Unter den Verletzten befanden sich drei Kinder. Im Kreuzungsbereich der Brockzeteler Straße kollidierte ein geradeausfahrender VW Sharan mit einem einbiegenden Dacia. Ein mutmaßlicher Vorfahrtsfehler löste einen Großeinsatz für die Rettungskräfte aus.
Der Unfall ereignete sich gegen 11 Uhr. Eine Dacia-Fahrerin wollte mit ihrem Beifahrer nach links abbiegen. Dabei übersah sie offenbar den von links kommenden VW Sharan. Dessen Fahrer war mit seiner Familie auf dem Weg in Richtung Ardorf (Landkreis Wittmund). Er konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte mit Wucht auf den Kleinwagen.
Im VW saßen neben dem Fahrer eine Frau sowie drei Kinder. Durch die Kollision wurden alle fünf Insassen des Familienvans verletzt. Die beiden Erwachsenen im Dacia wurden ebenfalls verletzt. Glücklicherweise war niemand in den Wracks eingeklemmt. Sönke Geiken, Sprecher der Feuerwehr Aurich, bestätigte: „Zunächst gemeldet war, dass noch Personen eingeschlossen sein sollten. Das hat sich glücklicherweise nicht bestätigt.“
Der Rettungsdienst löste einen „Massenanfall von Verletzten“ aus. Mehrere Rettungswagen und Notärzte eilten zur Unfallstelle. Auch ein Rettungshubschrauber landete. „Eines der verletzten Kinder ist zur weiteren Abklärung mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen worden“, so Geiken. Der Vater begleitete das Kind. Die übrigen Verletzten kamen in umliegende Krankenhäuser.
Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und klemmte die Fahrzeugbatterien ab. Die Einsatzkräfte streuten zudem auslaufende Betriebsstoffe ab. Der VW Sharan kam erst nach fast 200 Metern zum Stehen. Die Straße war für die Rettungs- und Bergungsarbeiten für längere Zeit voll gesperrt.
Mehrere Fahrzeuge stehen im Parkhaus in der Karlsruher Innenstadt in Flammen - starke Rauchwolke steigt auf - Feuerwehr mit zahlreichen Kräften im Großeinsatz
Brandursache unklar - Löscharbeiten dauern am Nachmittag an - mehrere Personen werden vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht
22.08.26, 17:34 Uhr
Datum: Samstag, 22. August 2026, 15:30 Uhr
Ort: Karlsruhe, Baden-Württemberg
(th) Großeinsatz am Samstagnachmittag im Parkhaus an der Amalienstraße in der Karlsruher Innenstadt-West:
Gegen 15.30 Uhr gingen bei den Einsatzkräften mehrere Notrufe ein. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen zwei Fahrzeuge bereits in Vollbrand, ein weiteres Auto hatte ebenfalls Feuer gefangen.
Durch den Brand entwickelte sich eine massive Rauchentwicklung, die sich über die gesamte Straße ausbreitete. Mehrere Trupps unter Atemschutz gingen zur Brandbekämpfung vor und konnten die Flammen bekämpfen. Zur Unterstützung der Einsatzmaßnahmen war auch der ABC-Zug vor Ort.
Die Polizei rückte mit starken Kräften an und sperrte den Bereich rund um das Parkhaus weiträumig ab. Insgesamt waren 38 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und 39 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr mit insgesamt 19 Fahrzeugen vor Ort.
Der Rettungsdienst sichtete vier Erwachsene und ein Kind. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Die genaue Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen dazu laufen.
Polizeieinsatz wegen Schüssen - Senior (71) feuerte mutmaßlich mit Platzpatronen im eigenen Garten - Einsatzkräfte verschaffen sich Zutritt - Waffen nach Schussabgabe beschlagnahmt
Gefahrenlage nach Schüssen am Abend beendet
22.08.26, 00:49 Uhr
Datum: Freitag, 21. August 2026, 17:30 Uhr
Ort: Berglicht, Landkreis Bernkastel-Wittlich, Rheinland-Pfalz
(jb) Ein Schusswaffeneinsatz hat am Freitagabend für eine mehrstündige Sperrung in Berglicht gesorgt. Gegen 17:30 Uhr hatten besorgte Anwohner Knallgeräusche aus dem Garten eines Anwesens an der Hauptstraße gemeldet und die Polizei alarmiert. Da eine akute Gefahrenlage oder Straftat nicht ausgeschlossen werden konnte und bekannt war, dass der dort wohnende 71-jährige Mann legal im Besitz mehrerer Schusswaffen ist, riegelten die Einsatzkräfte den Bereich weiträumig ab. Gegen 21:30 Uhr verschaffte sich die Polizei schließlich Zutritt zum Gebäude und traf die beiden dort lebenden Bewohner unverletzt an. Nach ersten Ermittlungsergebnissen hatte der 71-Jährige am frühen Abend im Garten mutmaßlich mit Platzpatronen geschossen. Die Beamten stellten sämtliche im Haus befindlichen legalen Schusswaffen sicher. Die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen des Vorfalls dauern an.
Feuer-Inferno in Bergheim – 50 Gitterboxen mit Elektroschrott geraten in Brand – Flammen greifen auf Lagerhalle über – Massive Rauchwolke und Explosionsgefahr
Warnung an die Bevölkerung – Feuerwehr im Großeinsatz – Autobahn gesperrt
21.08.26, 21:11 Uhr
Datum: Freitag, 21. August 2026, 18:20 Uhr
Ort: Bergheim, Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen
(th) Bei einem Großbrand auf einem Recyclinggelände in Bergheim-Paffendorf kämpfen seit Freitagabend über 100 Feuerwehrleute gegen die Flammen. Aus noch ungeklärter Ursache waren rund 50 Gitterboxen mit Elektroschrott in Brand geraten. Das Feuer griff schnell auf eine angrenzende Lagerhalle über. Die Einsatzkräfte sind mit einem massiven Löschangriff vor Ort. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.
Eine riesige schwarze Rauchwolke steht über dem Gewerbegebiet. Sie ist weithin sichtbar. Immer wieder erschüttern Explosionen die Umgebung. Feuerwehrsprecher Sebastian Draxl berichtet von der Anfangsphase. "Es hat sich ja so ein bisschen angehört wie an Silvester", so Draxl. "In der Anfangsphase flogen hier teilweise auch Teile durch die Gegend." Für die Einsatzkräfte bestand eine hohe Verletzungsgefahr.
Die Feuerwehr löste Stadtalarm für Bergheim aus. Alle zehn Einheiten sind im Einsatz. Ein Innenangriff musste frühzeitig abgebrochen werden. "Das mussten wir dann aber abbrechen, da teilweise schon Deckenteile runterkamen", erklärt der Sprecher. Nun konzentrieren sich die Kräfte auf den Löschangriff von außen. Drei Drehleitern sind dafür im Einsatz.
Die Autobahn A61 wurde in Richtung Venlo komplett gesperrt. Die Rauchwolke zog direkt über die Fahrbahn. Zudem kam es zu gefährlichen Fahrmanövern von Schaulustigen. Über die Warn-App NINA wurde die Bevölkerung informiert. Es besteht eine massive Geruchsbelästigung. Eine Gesundheitsgefahr geht von dem Rauch aber nicht aus. Die Löscharbeiten werden voraussichtlich die ganze Nacht andauern.
Unwetter lässt Spur der der Verwüstung im Vogelsbergkreis zurück - Scheunen zerstört, Dächer von Häusern abgedeckt, Bäume abgebrochen, tonnenschwerer Futtermischwagen umgerissen
Ausmaß der Schäden noch nicht absehbar - Umfangreiche Aufräumarbeiten - Feuerwehr: "Schlitz hat es heftig erwischt"
20.08.26, 08:51 Uhr
Datum: Donnerstag, 20. August 2026, ca. 05:00 Uhr
Ort: Schlitz-Ützhausen, Vogelsbergkreis, Hessen
(ah) Auch in Osthessen haben Unwetter in der Nacht zum Donnerstag erhebliche Zerstörungen angerichtet. Im Schlitzer Ortsteil Ützhausen blieb am Morgen eine regelrechte Spur der Verwüstung zurück: Scheunen wurden zerstört, Hausdächer abgedeckt, Bäum brachen ab und sogar ein tonnenschwerer Futtermischwagen wurde umgerissen.
Das Ausmaß der Schäden ist noch nicht absehbar. Umfangreiche Aufräumarbeiten laufen. Ob es sich um einen Tornado, einen Downburst oder extrem heftige Unwetterböen handelte, muss noch geklärt werden,
Starkregen setzt Straßen unter Wasser und sorgt für begrenzte Sicht auf der Autobahn
19.08.26, 20:13 Uhr
Datum: Mittwoch, 19. August 2026, 19:30 Uhr
Ort: Köln-Raderthal, Nordrhein-Westfalen
(tz) Eine Unwetterfront ist am Mittwochabend über NRW und Köln gezogen und hat für etwas Abkühlung gesorgt. Der Regen war allerdings gleich so heftig, dass die Kanalisation die Massen nicht mehr fassen konnte und das Wasser kurzzeitig auf den Straßen stehen blieb. Auf den Autobahnen sorgte der Starkregen außerdem für eingeschränkte Sicht.
Dächer aufgerissen (on tape) - Verheerender Wirbelsturm fordert drei Verletzte - 60 Meter breite Schneise der Verwüstung in Wohngebiet - Fünf Wohnblöcke schwer beschädigt und Dach einer Kindertagesstätte abgedeckt - Bäume knicken um wie Streichhölzer...
Schäden erinnern Einsatzkräfte an Orkan „Kyrill“ (im O-Ton)- Anwohner: "Von da hinten flogen die Teile 30 Meter hoch"
19.08.26, 19:59 Uhr
Datum: Mittwoch, 19. August 2026, 17:15 Uhr
Ort: Fürstenwalde, Landkreis Oder-Spree, Brandenburg
(tz/jb) Ein rotierender Riese am Himmel - und binnen Sekunden bricht Chaos aus. Mittwochnachmittag, kurz nach 17 Uhr im brandenburgischen Fürstenwalde: Was Anwohner filmen, wird von Meteorologen kurz darauf bestätigt: Ein echter Tornado wütet mitten im Wohngebiet. Nur wenige Minuten dauert der Spuk, doch die Spur der Verwüstung ist enorm. Dächer werden aufgerissen, mächtige Bäume knicken um wie Streichhölzer. Trümmerteile schlagen in Fassaden und parkende Autos ein. Ein 18-jähriger Fahrer wird in seinem Wagen von einem umstürzenden Baum eingeklemmt – die Einsatzkräfte müssen ihn befreien. Er kommt ins Krankenhaus. Insgesamt gibt es drei Verletzte. Besonders schwer trifft es den Paul-Frost-Ring. Hier zog die Windhose eine rund 50 bis 60 Meter breite Schneise der Zerstörung. Fünf Wohnblöcke sind schwer beschädigt – und sogar das Dach einer Kindertagesstätte wird teils abgedeckt. Matthias Gädik von der Freiwilligen Feuerwehr Fürstenwalde meint: „Ein enormer Schaden für diese Fläche. Bäume umgeknickt, Autos beschädigt, ein Kitadach abgedeckt – das ist absolut nicht alltäglich. Wir haben hier eine Schadensschneise von rund 50 bis 60 Metern Breite, vor allem am Paul-Frost-Ring. Vier Wohnblöcke sind fast über die gesamte Dachfläche beschädigt. So ein eng begrenztes Schadensbild haben wir vergleichbar zuletzt bei Kyrill erlebt.“ Über 60 Einsatzkräfte aus Fürstenwalde und den Nachbargemeinden kämpfen gegen die Folgen der Zerstörung. Die größte Gefahr jetzt: Lose Ziegel an den Dachkanten, die jederzeit in die Tiefe stürzen können. Einige der oberen Wohnungen sind vorerst unbewohnbar. Wer ganz oben im Dachgeschoss wohnt, muss die Nacht bei Verwandten oder Bekannten verbringen. Ein Schock, der tief sitzt. Am frühen Morgen rücken Dachdecker mit Spezialbühnen an, um die offenen Dächer vor eindringendem Regen zu schützen. Für die Menschen in Fürstenwalde beginnt nach den Schrecksekunden des Tornados das lange Aufräumen.
Extreme Trockenheit bedroht Stadtgrün – Elf von 15 Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr rücken am Mittwoch mit Tanklöschfahrzeugen zu großangelegtem Hilfseinsatz im gesamten Stadtgebiet aus – Vereinzelte Schauer bringen kaum Entlastung – Verhärtete...
Stadt und Wehr rufen Bevölkerung zur Mithilfe auf – Bürger können durstige Straßenbäume über digitale Stadtkarte gezielt lokalisieren
19.08.26, 15:48 Uhr
Datum: Mittwoch, 19. August 2026, 17:00 Uhr
Ort: Wuppertal, Nordrhein-Westfalen
(tz/jb) Wegen Trockenheit und Hitze hat die Freiwillige Feuerwehr in Wuppertal am Mittwoch einen großangelegten Bewässerungseinsatz im gesamten Stadtgebiet gestartet. Elf von 15 Einheiten rückten mit ihren Tanklöschfahrzeugen aus, um das stark leidende städtische Straßenbegleitgrün gezielt mit Wasser zu versorgen. Zwar gab es in den vergangenen Tagen vereinzelte Schauer, diese brachten für die Natur jedoch kaum Entlastung. Durch die wochenlange Trockenheit sind die Böden derart verhärtet, dass das Regenwasser oberflächlich abfloss und nicht bis in die tieferen Wurzelschichten vordringen konnte. In rund 30 Zentimetern Tiefe sei nach wie vor keine Feuchtigkeit angekommen, erklärte Christian Spoo, Sprecher der Feuerwehr Wuppertal. Die Löschzüge steuern gezielt die von der Stadt ausgewiesenen, besonders gefährdeten Baumscheiben an und wässern diese mit rund 100 Litern pro Baum. Ein kleineres Tanklöschfahrzeug mit 1.000 Litern Fassungsvermögen kann so rund zehn Bäume versorgen. Parallel rufen Stadt und Feuerwehr die Bevölkerung zur Mithilfe auf: Über eine digitale Stadtkarte („Digitaler Zwilling“) können Bürger einsehen, welche Straßenbäume in ihrer Nachbarschaft dringend zusätzliches Wasser benötigen.

