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Aktualisiert: vor 23 Minuten 47 Sekunden

Muldenkipper stürzt auf Baustelle der Grumbachtalbrücke seitlich ab – Ersthelfer befreien Fahrer aus Kabine – Feuerwehr verhindert Umweltkatastrophe durch auslaufende Betriebsstoffe?

11. Mai 2026 - 15:32

Schwerverletzter in Klinik – Spezialkran zur Bergung angefordert – 60 Einsatzkräfte vor Ort

11.05.26, 15:32 Uhr

Datum: Montag, 11. Mai 2026, 13:30 Uhr

Ort: A6 St. Ingbert, Saarpfalz-Kreis, Saarland

 

(th) Am Montagnachmittag ist auf der Baustelle der Grumbachtalbrücke an der A6 ein schwerer Unfall passiert. Gegen 13:30 Uhr kippte ein Bauschuttlaster beim Rangieren auf einem Hügel um. Der Fahrer wurde dabei in seinem Führerhaus eingeschlossen und schwer verletzt. Ersthelfer befreiten den Mann, bevor der Rettungsdienst eintraf. Er kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. 
 

Die erste Meldung klang dramatisch. Ein Absturz von der Brücke wurde befürchtet. Florian Jung, Pressesprecher der Feuerwehr St. Ingbert, bestätigte: "Gegen 13.30 Uhr ist hier ein Vierachser-Muldenkipper umgestürzt." Vor Ort war die Lage anders. Der Laster war im weichen Untergrund seitlich abgesackt und umgekippt. Glücklicherweise waren Ersthelfer schnell zur Stelle. "Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Fahrer aber bereits durch Ersthelfer aus dem Fahrzeug gerettet worden", so Jung. 
 

Die Stadtpolizei St. Ingbert versorgte den Verletzten medizinisch bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Der Fahrer war ansprechbar, musste aber stationär aufgenommen werden. Aus dem umgekippten Laster liefen Diesel und Hydrauliköl aus. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und verhinderte eine Umweltgefahr. "Parallel wird hier aber auch Gewässerschutz betrieben. Hier wurde soeben eine Ölsperre ausgebracht", erklärte Pressesprecher Jung. 
 

Für die Bergung des Kippers wird ein Spezialkran benötigt. Rund 60 Kräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Umweltamt waren im Einsatz. Die Maßnahmen der Feuerwehr sind vorerst abgeschlossen. Die Bergung des Lasters steht noch aus. 

Rund 500 Schafe laufen quer durch Wohngebiet und über Bundesstraße - tierische Wanderung legt Verkehr lahm und sorgt für außergewöhnliche Szenen - ganze Schafsherde kommt nach rund zwei Stunden schließlich an neuem Standort an

10. Mai 2026 - 22:44

Mehrere Hirten begleiteten die wilde Tour - Umzug der Herde verläuft problemlos

10.05.26, 22:44 Uhr

Datum: Sonntag, 10. Mai 2026, 21:00 Uhr

Ort: Freiburg im Breisgau, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Baden-Württemberg

 

(th) Tierisches Chaos in Freiburg im Breisgau: Ein Unfall oder eine Baustelle, welche den Verkehr behindern, gehört wohl zum Alltag - doch eine ganze Schafsherde, welche den Verkehr lahm legt hat definitiv absoluten Seltenheitswert.

Ein ungewöhnlicher Anblick sorgt am Dienstagabend für staunende Gesichter und einen tierischen Verkehrsstop im Freiburger Stadtteil Waldsee: Rund 500 Schafe zogen quer durch Waldsee und Littenweiler in Richtung Kappel – mitten durch ein Wohngebiet und über eine vielbefahrene Hauptstraße.
Begleitet von mehreren Hirten bewegt sich die riesige Herde ruhig und nahezu geschlossen über die Strecke. Besonders spektakulär wurde es an der Schwarzwaldstraße Ecke Bundesstraße B31: Autos mussten anhalten, der Verkehr kommt für einige Minuten komplett zum Erliegen. Doch statt Hupkonzert und Stress greifen viele Passanten zum Handy und fotografieren die außergewöhnliche Szene.
Kurz vor 22 Uhr dann die Entwarnung: Alle Tiere erreichen sicher ihr Ziel. Kein Unfall, kein verlorenes Tier, keine Probleme. 500 Schafe, zwei Stunden Ausnahmezustand und ein Abend, welcher den zahlreiche Augenzeugen in Freiburg wohl noch länger im Gedächtnis bleiben wird.

 

Großeinsatz am Sonntagabend in saarländischer Kreisstadt – Dichter Rauch dringt aus Seniorenheim – Station nach Feuer unbewohnbar – 15 Bewohner müssen evakuiert werden – Polizei prüft Brandstiftung

10. Mai 2026 - 22:20

Hoher Sachschaden befürchtet – Ermittlungen zur Ursache laufen

10.05.26, 22:20 Uhr

Datum: Sonntag, 10. Mai 2026, 17:50 Uhr

Ort: Neunkirchen (Saar), Landkreis Neunkirchen, Saarland

 

(th) In Neunkirchen im Saarland kam es am Sonntag zu einem Brand in einem Senioren-Wohnheim. Dabei wurden sechs Menschen leicht verletzt. Ein Zimmer im zweiten Obergeschoss der Einrichtung war in Brand geraten. Die betroffene Station ist wegen starker Rauchentwicklung nicht mehr bewohnbar. Fünfzehn Bewohner mussten in umliegende Kliniken verlegt werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. 
 

Gegen 17:50 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Beim Eintreffen drang bereits dichter, schwarzer Rauch aus dem Gebäude. Die Feuerwehr stellte fest, dass ein Zimmer auf einer Station brannte. Sofort leiteten die Helfer die Evakuierung des betroffenen Bereichs ein. Trupps unter Atemschutz begannen umgehend mit dem Innenangriff. Sie konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und löschen. 
 
Bei dem Einsatz wurden drei Mitarbeiter der Einrichtung verletzt. Auch zwei Feuerwehrangehörige und ein Polizeibeamter erlitten leichte Verletzungen. Eine Person wurde vorsorglich zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Unter den Bewohnerinnen und Bewohnern gab es keine Verletzten. Die Evakuierung verlief ohne Zwischenfälle. 
 
Die starke Rauchentwicklung machte die gesamte Station unbewohnbar. Deshalb mussten 15 Bewohner vorsorglich verlegt werden. Sie kamen in umliegenden Kliniken unter. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen noch während des Einsatzes auf. Nach ersten Informationen kann Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Angaben zur Schadenshöhe gibt es noch nicht. Über 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort.

Großeinsatz für die Feuerwehr am Sonntagabend an der Magistrale – Dichter Rauch dringt aus Wohnung in unbewohntem Wohnblock – Polizei nimmt Ermittlungen zur unklaren Brandursache auf

10. Mai 2026 - 22:00

Keine Verletzten – Ursache des Feuers noch unklar

10.05.26, 22:00 Uhr

Datum: Sonntag, 10. Mai 2026, 22:00 Uhr

Ort: Halle (Saale), kreisfreie Stadt, Sachsen-Anhalt

 

(th) In Halle-Neustadt ist am Sonntagabend ein Feuer ausgebrochen. In einem leerstehenden Mehrfamilienhaus an der Magistrale brannte eine Wohnung. Die Feuerwehr rückte zu einem größeren Einsatz aus. Sie brachte die Flammen aber rasch unter Kontrolle. Verletzt wurde bei dem Vorfall glücklicherweise niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. 
 

Gegen 18:30 Uhr ging der Notruf bei der Leitstelle ein. Leichter Rauch war über dem Wohnblock sichtbar. Die Berufsfeuerwehr war schnell mit mehreren Löschzügen am Einsatzort. Die Einsatzkräfte verschafften sich gewaltsam Zugang zu dem Gebäude. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz ging zur Brandbekämpfung vor. Das Feuer war auf eine einzelne Wohnung im Inneren begrenzt. 
 
Die Löscharbeiten gestalteten sich für die Kameraden unkompliziert. Ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäudeteile wurde erfolgreich verhindert. Das gesamte Gebäude war zum Zeitpunkt des Brandes unbewohnt. Daher gab es keine Verletzten zu beklagen. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Die vielbefahrene Magistrale musste nicht gesperrt werden. 
 
Die Polizei hat den Brandort nach den Löscharbeiten beschlagnahmt. Spezialisten der Kriminalpolizei untersuchen nun den Schauplatz. Die genaue Ursache für das Feuer ist noch völlig unklar. Brandstiftung wird als eine mögliche Ursache geprüft. Das Gebäude steht bereits seit langer Zeit leer. Immer wieder dringen Unbefugte in den Komplex ein. Eine Schätzung zur Höhe des Sachschadens liegt noch nicht vor.

Kaltfront zieht am Abend mit Gewitter und Starkregen über den Südwesten - plötzlicher Temperatursturz von 25 Grad auf 15 Grad (on Tape) - heftiger Starkregen sorgt für schweren Unfall auf A5 bei Karlsruhe - Smartfahrer überschlägt sich mehrfach bei...

10. Mai 2026 - 21:22

Temperatursturz um zehn Grad binnen kürzester Zeit - die sogenannten Eisheiligen erreichen Deutschland und bringen eiskalten Wochenstart - Regenwetter und eiskalte Nächte

10.05.26, 21:22 Uhr

Datum: Sonntag, 10. Mai 2026, 19:00 Uhr

Ort: Kreis Karlsruhe und A5 bei Ettlingen, Baden-Württemberg

 

(th) Nach einem milden Wochenende startet die neue Woche in Deutschland turbulent. Mit den sogenannten Eisheiligen erreicht polare Kaltluft das Land und sorgt für einen drastischen Wetterumschwung, einhergehend mit Gewittern und Unwettern:

Bereits am Sonntagabend zog von Südwesten her eine markante Kaltfront über Deutschland hinweg. Im Vorfeld warnten Wetterdienste vor Starkregen, Gewittern und Sturmböen – örtlich bestand sogar Unwettergefahr.
Im Landkreis Karlsruhe in Baden-Württemberg herrschten am Sonntagnachmittag zunächst noch fast sommerliche Bedingungen. Vor dem Eintreffen der Kaltfront wurden Temperaturen von bis zu 25 Grad gemessen. Doch nur kurze Zeit später sank das Thermometer beim Durchzug der Front auf lediglich 15 Grad. Ein Temperatursturz um zehn Grad innerhalb weniger Minuten.
Der plötzliche Wetterumschwung mit Gewitter und Starkregen wurde dann auch einem Autofahrer auf der Autobahn A5 zum Verhängnis. Zwischen Rastatt und Karlsruhe kam es auf Höhe Ettlingen kurz vor 19 Uhr zu einem schweren Unfall.
Wie die Polizei Karlsruhe mitteilte, verlor der Fahrer eines Smart bei Starkregen und Aquaplaning die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen geriet ins Schleudern, prallte gegen die Leitplanke und überschlug sich anschließend zweimal.
Feuerwehr, Rettungsdienst und weitere Einsatzkräfte waren schnell vor Ort. Der Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Mit Beginn der neuen Woche soll die eingeflossene Polarluft das Wettergeschehen weiter bestimmen. Die Temperaturen gehen deutschlandweit deutlich zurück. In einigen Regionen werden nachts nur noch Werte um den Gefrierpunkt erwartet. Vor allem in höheren Lagen kann es sogar noch einmal zu Schnee- oder Graupelschauern kommen.

 

Ehrenamtliche Rehkitz-Retter suchen 25 Hektar Wiese vor Beginn der Mäharbeiten ab – 9.000 Euro teure Wärmebild-Drohne spürt Jungtiere im hohen Gras auf – Last-Minute-Fund rettet zweitem Kitz in letzter Sekunde das Leben (on tape und in O-Tönen) –...

10. Mai 2026 - 10:19

Erfolg auf ganzer Linie – Verein konnte durch den Einsatz moderner Technik bereits über 1.000 Tiere vor dem grausamen Mähtod bewahren – Ausführlicher Reportagen-Dreh mit Luftaufnahmen, zahlreichen (situativen) O-Tönen und süßen Bildern der geretteten Tiere

10.05.26, 10:19 Uhr

Datum: Sonntag, 10. Mai 2026

Ort: Brookmerland, Landkreis Aurich, Niedersachsen

 

(jb) Sonntagmorgen in Leezdorf, Ostfriesland. Es ist gerade einmal 4:45 Uhr. Während der Rest der Region noch schläft, beginnt für Bernd Stockmann und sein Team vom Verein „Kitzrettung Osteel“ der wichtigste Teil des Tages. Die Zeit drängt. Die Landwirte nutzen das gute Wetter für die Mahd, also das Mähen. Doch im hohen Gras lauert eine tödliche Gefahr für den Nachwuchs der Rehe. Bernd Stockmann berichtet: „Wir haben 25 Hektar vor uns. Den Verein haben wir vor fünf Jahren gegründet. Früher war die Suche mit Hunden oder zu Fuß eher ein Glücksspiel, weil Rehkitze keinen Eigengeruch haben. Da wittert kein Hund was.“ Heute setzt das Team auf Hightech. Eine rund 9.000 Euro teure Wärmebilddrohne fliegt das Feld in automatischen Bahnen ab. Was früher Stunden dauerte, erledigt die Technik in Minuten – und das mit einer Erfolgsquote von fast 90 Prozent. „Die warmen Punkte sind als helle Stellen sichtbar. Da – auf der rechten Seite. Das könnte ein Hase sein oder ein Maulwurfshügel. Wir gehen zur Kontrolle tiefer, von 60 auf 16 Meter. Verdacht auf Tier," sagt Stockmann.  Doch die Technik ist sensibel. Fehlalarm. Zwei Hennen fliegen auf. Kurze Zeit später die nächste Wärmequelle. Diesmal ist es ein Hase – doch der ist schon groß genug und bringt sich selbst in Sicherheit. Mit dabei ist heute auch Jagdpächter Johann Bontjes und sein Sohn Finn. Der Neunjährige ist bereits ein Profi an der Transportbox. Dann kommt das Signal über Funk: Ein Kitz! „Ich unterstütze hier meinen Vater. Wir haben das Kitz vorsichtig in die Box gesetzt und sie mit Gras ausgelegt. Das ist wichtig als Schutz vor der Sonne, aber auch, damit wir keinen menschlichen Geruch übertragen," sagt Sohn Finn. Das ist entscheidend: Würde das Kitz nach Mensch riechen, würde die Mutter – die Ricke – es nicht mehr annehmen. Während das Kitz sicher am Feldrand unter einem Busch wartet, gibt der Jagdpächter dem Landwirt Jan Goldenstein-Schwitters grünes Licht. Der ist froh: „Wir haben ein großes Eigeninteresse daran. Kadaver im Futter sind extrem gefährlich für die Milchkühe. Früher haben wir Ketten oder Pieper genutzt, das war wenig effektiv. Heute ist die Wärmebildtechnik ein riesiger Fortschritt. Es ist auch unsere ethische Verantwortung.“ Wer die Suche vor der Mahd schwänzt, riskiert nicht nur das Leben der Tiere, sondern auch saftige Bußgelder oder sogar ein Gerichtsverfahren. Heute scheint alles glatt zu laufen – bis die Mahd kurz stockt. Der Jagdpächter hat eine Vorahnung. Er hat eine Ricke beobachtet, die sich auffällig verhält. Tatsächlich: Ein zweites Kitz ist nach dem ersten Drohnenflug wieder zurück ins Feld gelaufen. Ein Last-Minute-Fund. Wäre die Mäh-Maschine jetzt weitergefahren, hätte das Tier keine Chance gehabt. „Der Mähtod ist besonders grausam. Die Tiere werden teils schwer verletzt, man hört die Schreie hunderte Meter weit. Deshalb ist die Rettung ein absolutes Muss", meint Jagdpächter Johann Bontjes. Nach getaner Arbeit der Moment, für den die Ehrenamtlichen seit vier Uhr morgens auf den Beinen sind: Die Kitze werden wieder in die Freiheit entlassen. Eins läuft sofort zur Mutter, das zweite folgt kurz darauf. Ein zuckersüßer Anblick. Bernd Stokmann ist stolz: „25 Hektar, zwei Kitze gerettet. Alles ehrenamtlich über Spenden finanziert. Wenn man sieht, wie die Ricke ihr Jungtier wieder annimmt, weiß man, warum man das macht.“ Ein erfolgreicher Sonntag für die Kitzretter von Osteel. In der Region konnten sie so schon über 1.000 Tieren das Leben retten. Und die Technik wird immer besser: Bald soll eine KI dabei helfen, die Wärmebilder noch präziser auszuwerten. Damit kein Kitz mehr übersehen wird.

 

18-jähriger Licher kommt in Linkskurve von B49 ab – Wagen prallt mit voller Wucht gegen Baum – Fahrer in Wrack eingeklemmt – Feuerwehr muss Karosse mit Hydraulik-Gerät aufschneiden – 19-jähriger Beifahrer per Rettungshubschrauber in Klinik geflogen –...

10. Mai 2026 - 10:04

B49 war für die Rettungsarbeiten und die Trümmerbeseitigung über zwei Stunden voll gesperrt

10.05.26, 10:04 Uhr

Datum: Samstag, 09. Mai 2026, 21:20 Uhr

Ort: Mücke, Vogelsbergkreis, Hessen

 

(jb) Auf der B49 bei Mücke-Flensungen hat sich am Samstagabend ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein 18-jähriger Autofahrer aus Lich war gegen 21.20 Uhr in Richtung Flensungen unterwegs, als er in einer leichten Linkskurve aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam und frontal gegen einen Baum prallte. Bei der Kollision wurden der Fahrer und sein 19-jähriger Beifahrer im Fahrzeug eingeklemmt. Der Beifahrer konnte sich eigenständig befreien. Die Rettung des Fahrers hingegen gestaltete sich schwierig. Aufgrund der massiven Verformung der Karosserie musste die Feuerwehr schweres hydraulisches Gerät einsetzen, um den 18-Jährigen aus dem Wrack zu bergen. Beide Insassen erlitten schwere Verletzungen. Der Beifahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber nach Marburg geflogen. Der Fahrer wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Vor Ort waren rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie zwei Notärzte und mehrere Rettungswagen. Die B49 blieb bis etwa 23:30 Uhr voll gesperrt. Der Sachschaden wird auf mindestens 15.000 Euro geschätzt.

 

Schweißarbeiten als mögliche Ursache vermutet – 400.000 Euro Schaden

9. Mai 2026 - 18:59

Großeinsatz für 100 Retter

09.05.26, 18:59 Uhr

Datum: Samstag, 09. Mai 2026, 13:00 Uhr

Ort: Kaufbeuren, kreisfreie Stadt, Bayern

 

(th) Am Samstagmittag kam es in Kaufbeuren zu einem verheerenden Brand. Ein Zweifamilienhaus in der Kemptener Straße wurde stark beschädigt. Ein Bewohner erlitt bei einem eigenen Löschversuch schwere Verletzungen. Das Feuer brach gegen 13 Uhr in einer Garage aus. Von dort griffen die Flammen auf das Wohnhaus über. Als Brandursache werden Schweißarbeiten vermutet. Der Sachschaden beträgt rund 400.000 Euro. 
 

Ein Großaufgebot von rund 100 Einsatzkräften kämpfte gegen die Flammen. Die Feuerwehr musste die Alarmstufe schnell erhöhen. „Bereits auf der Anfahrt durch die starke Rauchentwicklung haben wir die Alarmstufe erhöht“, so Einsatzleiter Christian Martin. Ein Übergreifen der Flammen auf das gesamte Gebäude drohte. Die Feuerwehren aus Kaufbeuren, Neugablonz, Hirschzell, Oberbeuren und Apfeltrang waren im Einsatz. Sie brachten das Feuer unter Kontrolle. 
 
Ein Hausbewohner versuchte zunächst, den Brand selbst zu löschen. Dabei erlitt er Verbrennungen und eine Rauchgasvergiftung. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Krankenhaus Kaufbeuren. Die genaue Brandursache ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. „Wahrscheinlich ist der Brand entstanden durch Schweißarbeiten in der Garage“, erklärte Feuerwehr-Einsatzleiter Martin. 
 
Die Nachlöscharbeiten dauerten längere Zeit an. Dabei kam auch das Technische Hilfswerk (THW) zum Einsatz. „Wir haben hier ein Blechdach auf der Garagenoberseite an der Decke, das muss entfernt werden“, sagte Martin. So konnten die Helfer letzte Glutnester ablöschen. Die Kemptener Straße war für die Dauer des Einsatzes gesperrt.

Gute Nachrichten für Autofahrer: Die Steuersenkung auf Benzin und Diesel kommt endlich an den Zapfsäulen an. Vormittags ist der Liter für unter zwei Euro zu haben – Viele Autofahrer nutzen das Zeitfenster vor der täglichen Preiserhöhung um 12 Uhr und...

9. Mai 2026 - 13:25

Clevere Autofahrer tanken jetzt vormittags

09.05.26, 13:25 Uhr

Datum: Samstag, 09. Mai 2026, 12:00 Uhr

Ort: Hannover, Niedersachsen

 

(th) Die seit dem 1. Mai geltende Senkung der Energiesteuer macht sich endlich an den Zapfsäulen bemerkbar. In Hannover und vielen anderen Städten ist der Preis für einen Liter E10 und Diesel zumindest am Vormittag wieder unter die Zwei-Euro-Marke gefallen. Autofahrer haben sich schnell auf die neue Lage eingestellt und nutzen eine geschickte Taktik, um ihre Tankrechnung zu senken. 
 

Am Samstag kostete der Liter E10 in Hannover vor 12 Uhr beispielsweise 1,889 Euro. Auch Diesel war mit 1,879 Euro vergleichsweise günstig. Viele Autofahrer nutzten die Gelegenheit und füllten ihre Tanks. Das führte zu langen Schlangen vor den Zapfsäulen. Wer rechtzeitig kam, konnte deutlich sparen. Denn pünktlich zur Mittagszeit zogen die Preise wieder kräftig an. 

Um Punkt 12 Uhr schnellte der Preis für E10 auf 2,059 Euro hoch – ein Sprung von 17 Cent. Bei Diesel war der Anstieg mit 21 Cent auf 2,089 Euro sogar noch deutlicher. Dieser tägliche Preissprung ist die Folge einer neuen Regelung, die seit dem 1. April 2026 gilt. Sie erlaubt Tankstellen nur noch eine einzige Preiserhöhung pro Tag, und zwar genau um 12:00 Uhr.
Die Taktik der Autofahrer, gezielt vor der Mittagszeit zu tanken, erweist sich damit als äußerst sinnvoll. So lässt sich die Wirkung der Steuersenkung, die von der Bundesregierung für zwei Monate beschlossen wurde, optimal ausnutzen. Die Maßnahme soll die Bürger angesichts der hohen Energiekosten entlasten.

Dramatischer Unfall in Hennef – Junger Golf-Fahrer erschrickt nach Kollision mit zwei Tauben, verliert die Kontrolle und kracht seitlich in entgegenkommenden Opel Corsa – Straße für Stunden gesperrt

8. Mai 2026 - 21:06

Feuerwehreinsatz, zwei Abschlepper und eine tote Taube

08.05.26, 21:06 Uhr

Datum: Freitag, 08. Mai 2026, 18:40 Uhr

Ort: Hennef, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen

 

(th) Ein tierisches Drama führte am Freitagabend zu einem schweren Verkehrsunfall. Auf der Stoßdorfer Straße (L331) in Hennef wurden zwei Menschen verletzt. Eine 68-jährige Frau erlitt schwere Verletzungen. Auslöser war offenbar eine Kollision mit zwei tief fliegenden Tauben. Der Unfall ereignete sich gegen 18:40 Uhr. 
 

Ein 22-jähriger Fahrer eines weißen VW Golf war in Richtung Hennef-Stoßdorf unterwegs. Kurz nach einer Brücke prallten plötzlich zwei Tauben gegen seinen Wagen. Der junge Mann erschrak offenbar so sehr, dass er die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Er geriet in den Gegenverkehr. Dort stieß er seitlich mit dem Opel Corsa einer 68-jährigen Frau zusammen. 

 
Die Wucht des Aufpralls war erheblich. Die Fahrerin des Opel wurde schwer verletzt. Ein Rettungswagen brachte sie unter Notarztbegleitung in ein Krankenhaus. Der 22-jährige Golf-Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon. Auf der Fahrbahn bot sich ein Bild der Zerstörung. Überall lagen Federn verstreut. Eine der verunglückten Tauben wurde später tot hinter einer Leitplanke gefunden.

 
Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit. Sie mussten abgeschleppt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Hennef sicherte die Unfallstelle. Sie streute ausgelaufene Betriebsmittel ab. Die Landstraße blieb für die Rettungs- und Bergungsarbeiten komplett gesperrt. 

Frau tot in Auto entdeckt - Polizei schließt Verbrechen nicht aus

7. Mai 2026 - 12:27

Tatort abgesperrt - umfangreiche Ermittlungen laufen

07.05.26, 12:27 Uhr

Datum: Donnerstag, 07. Mai 2026, ca. 11:00 Uhr

Ort: Bad Rappenau, Landkreis Heilbronn, Baden-Württemberg

 

(ah) Auf einem Feldweg nahe der L1107 bei Bad Rappenau im Landkreis Heilbronn hat am Donnerstag ein Passant eine tote Frau in einem Auto entdeckt. Die sofort alarmierte Polizei kann aufgrund der Auffindesituation ein Verbrechen nicht ausschließen. Der Fundort wurde weiträumig abgesperrt, umfangreiche Ermittlungen laufen. Näheres ist bislang nicht bekannt.

 

Benzin und Diesel sind zwar günstiger geworden, doch laut ADAC behalten Mineralölunternehmen weiter einen Teil der Steuersenkung ein - Ölpreis gibt nach Aussicht auf Frieden drastisch nach

7. Mai 2026 - 1:33

Super E10 binnen Wochenfrist nur um 7,8 Cent billiger, Diesel um 10,5 Cent – rechnerisch müsste die Entlastung bei rund 16,7 Cent pro Liter liegen

07.05.26, 01:33 Uhr

Datum: Donnerstag, 07. Mai 2026, 01:33 Uhr

Ort: Berlin

 

(ch) Der Tankrabatt sorgt an den Zapfsäulen zwar für niedrigere Preise, kommt nach Einschätzung des ADAC aber weiterhin nicht vollständig bei den Autofahrern an. Eine aktuelle Auswertung zeigt: Super E10 wurde binnen Wochenfrist um 7,8 Cent günstiger, Diesel um 10,5 Cent. Die Steuersenkung beträgt rechnerisch jedoch rund 16,7 Cent pro Liter. 

Damit bleibt aus Sicht des Automobilclubs ein Teil der Entlastung bei den Mineralölunternehmen hängen. Der ADAC kritisiert, dass die Kraftstoffpreise trotz der Steuerreduzierung weiterhin zu hoch seien. Auch das Ifo-Institut kommt laut aktuellen Berichten zu dem Schluss, dass der Tankrabatt bislang nur teilweise weitergegeben wird. 

Zusätzlichen Druck auf die Preise müsste eigentlich der Ölmarkt bringen. Der Ölpreis gab am Mittwoch deutlich nach, nachdem Berichte über mögliche Fortschritte in den Gesprächen zwischen den USA und Iran die Hoffnung auf eine Entspannung im Golf-Konflikt nährten. Brent fiel zeitweise unter die Marke von 100 Dollar je Barrel, erholte sich anschließend aber wieder etwas. 

Für Autofahrer bedeutet das: Die Preise sind zwar gefallen, die versprochene Entlastung wird aber offenbar noch nicht vollständig sichtbar. Solange Rohöl günstiger wird und der Tankrabatt rechnerisch deutlich höher ausfällt als der bisherige Rückgang, bleibt der Druck auf Mineralölbranche und Politik hoch.

Zwei hochmotorisierte Porsche kollidieren auf Bundesstraße - einer kracht gegen Leitplanken, zweiter Porsche landet völlig zerstört in der Böschung - Rettungskräfte müssen acht Betroffene versorgen - zwei Personen kommen ums Leben, weitere werden...

7. Mai 2026 - 0:44

Porsche-Zentrum äußerst sich zutiefst bestürzt - Notfallseelsorger im Einsatz - Bundesstraße war stundenlang gesperrt - Staatsanwaltschaft hat Unfallermittlungen übernommen, möglicherweise spielten überhöhte Geschwindigkeiten oder gar ein illegales Straßenrennen eine Rolle

07.05.26, 00:44 Uhr

Datum: Mittwoch, 06. Mai 2026, 20:19 Uhr

Ort: B3, Schallstadt - Freiburg im BreisgauLandkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Baden-Württemberg

 

(ch) Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der B3 bei Schallstadt sind neue Details bekannt geworden: Die beteiligten Sportwagen waren Teil einer geführten Probefahrt des Porsche-Zentrums Freiburg.

Der Unfall ereignete sich am Mittwochabend zwischen Schallstadt und Freiburg. Nach Angaben der Polizei gehörten die beiden verunglückten Fahrzeuge zu einer Gruppe von insgesamt zehn Porsche-Sportwagen, die gemeinsam unterwegs waren. Aus bislang ungeklärter Ursache kollidierten zwei der Fahrzeuge miteinander und kamen anschließend von der Fahrbahn ab.

Einer der Wagen prallte mit großer Wucht gegen einen Baum und wurde in den Böschungsbereich geschleudert. Der 27-jährige Fahrer sowie sein 30 Jahre alter Beifahrer erlagen noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Das Fahrzeug wurde vollständig zerstört.

Der zweite beteiligte Sportwagen kam an einer Leitplanke zum Stillstand. Der 30-jährige Fahrer und seine 22-jährige Beifahrerin wurden dabei nur leicht verletzt.

Das Porsche-Zentrum Freiburg zeigte sich tief betroffen über das Unglück.

Zur Ursache des Unglücks gibt es bislang keine gesicherten Erkenntnisse. Die Polizei ermittelt derzeit in alle Richtungen. Nach ersten Angaben könne unter anderem nicht ausgeschlossen werden, dass die Fahrzeuge auf regennasser Fahrbahn mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen seien. Ein Sachverständiger wurde mit der Rekonstruktion des Unfallhergangs beauftragt.

Die B3 war während der Bergungs- und Ermittlungsarbeiten über mehrere Stunden gesperrt.

 

65-jährige deutsche Passagierin nach Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff „Hondius“ in Spezialtransport nach NRW gebracht - Patientin landet in Amsterdam und wird in Konvoi zur Uniklinik Düsseldorf gebracht

6. Mai 2026 - 23:37

Frau gilt als Kontaktperson der verstorbenen deutschen Passagierin - Ob sie selbst infiziert ist, ist noch unklar, laut Feuerwehr zeigte sie zunächst keine Symptome

06.05.26, 23:37 Uhr

Datum: Mittwoch, 06. Mai 2026, 23:00 Uhr

Ort: Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen

 

(ch) Nach dem tödlichen Hantavirus-Ausbruch auf dem Expeditions-Kreuzfahrtschiff „Hondius“ hat ein medizinischer Spezialtransport am späten Mittwochabend die Uniklinik Düsseldorf erreicht. Die 65-jährige deutsche Passagierin war zuvor um 19.47 Uhr am Flughafen Schiphol in Amsterdam gelandet und dort von Rettungskräften aus Düsseldorf übernommen worden. Gegen 23 Uhr traf der Konvoi an der Universitätsklinik ein. 

Die Frau war zuvor auf Kap Verde von Bord geholt worden. Sie gilt als Kontaktperson der am 2. Mai verstorbenen deutschen Passagierin. Ob die 65-Jährige selbst mit dem Hantavirus infiziert ist, ist bislang unklar. Nach Angaben der Feuerwehr zeigte sie zunächst keine Symptome. 

In Düsseldorf soll nun die medizinische und infektiologische Ersteinschätzung erfolgen. Nach Angaben der Uniklinik ist dafür nicht die Sonderisolierstation für hochgefährliche Erreger vorgesehen, sondern zunächst die Infektionsstation. Geplant sind unter anderem weitere virologische Laboruntersuchungen. 

Auf der „Hondius“ war es zuvor zu mehreren Hantavirus-Fällen gekommen. Ein älteres niederländisches Ehepaar und eine deutsche Frau starben. Ermittler prüfen weiter, wie das Virus an Bord gelangt sein könnte. Argentinische Behörden gehen davon aus, dass sich ein niederländisches Ehepaar möglicherweise bereits vor Reisebeginn bei einer Vogelbeobachtungstour in Ushuaia infiziert haben könnte.

Großbrand in Schrott- und Entsorgungsbetrieb sorgt für meterhohe Flammen und schwarze Rauchsäule - Feuerwehr ist mit Großaufgebot im Einsatz - Bevölkerung in Krefeld und dem Rhein-Kreis-Neuss soll wegen massiver Geruchsbelästigung Fenster und Türen...

6. Mai 2026 - 19:58

Einsatzkräfte legen lange Schlauchleitungen mit Hochleistungspumpen in den Rhein - An gleicher Stelle brannte es bereits im Dezember 2025

06.05.26, 19:58 Uhr

Datum: Mittwoch, 06. Mai 2026, 19:58 Uhr

Ort: Krefeld, Nordrhein-Westfalen

 

(ch) Im Krefelder Hafen ist am Abend ein Großbrand auf dem Gelände eines Schrott- und Entsorgungsbetriebs ausgebrochen. Ein großer, mehrere hundert Tonnen schwerer Schrottberg steht komplett lichterloh in Flammen, die bis zu zehn Meter hoch in den Himmel schlagen. Über dem Brandort steigt eine dichte schwarze Rauchsäule auf, der Brandrauch zieht in Richtung Innenstadt.

Die Feuerwehr ist zur Stunde mit einem Großaufgebot im Einsatz. Der Helfer haben große Schlauchleitungen in den Rhein gelegt, von wo aus sie mittels Hochleistungspumpen das Löschwasser zum Brandort befördern wollen. Aufgrund der Wetterlage kommt es im Umfeld des Brandes zu einer massiven Geruchsbelästigung. Die Bevölkerung wurde über die Warn-App NINA aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Parallel führt die Feuerwehr Schadstoffmessungen in der Luft durch. Der Brand ist derzeit noch nicht unter Kontrolle. Die Feuerwehr geht davon aus, dass es mindestens zehn Stunden dauern werde, ehe der Brand gelöscht ist.

Bemerkenswert: Auf demselben Firmengelände hatte bereits im Dezember 2025 ein Schrottberg Feuer gefangen. Auch damals war die Feuerwehr lange im Einsatz, bis die letzten Glutnester gelöscht waren. Zahlreiche Betroffene musste der Rettungsdienst vor Ort auch den Verdacht einer Rauchgasvergiftung untersuchen. Unterstützt wird die Feuerwehr Krefeld durch weitere Kräfte aus dem gesamten Rheinland und Ruhrgebiet, bis hin ins Bergische Land. Die Rauchentwicklung breitet sich auch in den Rhein-Kreis-Neuss aus. 

Schock in Leipzig sitzt tief - Spurensicherung arbeitet akribisch am taghell erleuchteten Tatort (on tape) - Motiv für Tat mit zwei Toten und mehreren Verletzten weiterhin völlig unklar - Menschen zeigen sich erschüttert, legen Blumen am Tatort ab und...

5. Mai 2026 - 1:47

Polizei hat Tatort weiträumig abgeriegelt - Täter war wohl in der Vergangenheit schon psychisch auffällig - Kriseninterventionsteams bis in die Nacht im Einsatz - Leipziger sagen u.a. im Ton: „Es ist ein ganz komsiches Gefühl der Leere, zu wissen, dass hier viele Menschen gestorben oder verletzt sind.“

05.05.26, 01:47 Uhr

Datum: Dienstag, 05. Mai 2026, 01:30 Uhr

Ort: Leipzig, Sachsen

 

(ch) Stunden nach der mutmaßlichen Amokfahrt in Leipzig laufen die Ermittlungen der Polizei weiter auf Hochtouren. Rund um den Tatort wurde am Abend ein Sperrkreis eingerichtet, Spezialisten der Spurensicherung arbeiteten bis tief in die Nacht in weißen Anzügen an der Rekonstruktion der Tat. Auch die genaue Zahl der Verletzten ist nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft weiterhin unklar.

Bei den beiden Todesopfern handelt es sich um eine 63-jährige Frau und einen 77 Jahre alten Mann. Das teilten die Ermittlungsbehörden am späten Montagabend mit. Der mutmaßliche Fahrer, ein 33-jähriger Deutscher aus Leipzig, wurde noch an seinem Fahrzeug von Einsatzkräften gestellt und festgenommen. Er befindet sich in Polizeigewahrsam. 

Sachsens Innenminister Armin Schuster sprach am Abend von einem „Amoktäter“. Nach bisherigen Erkenntnissen gehen Staatsanwaltschaft und Polizei nicht von einem politischen oder religiösen Motiv aus. Geprüft wird derzeit, ob der Mann psychisch erkrankt sein könnte. Laut Medienberichten gibt es Hinweise, dass der 33-Jährige erst vor kurzem aus einer Psychiatrie entlassen worden sein soll.
Die Menschen in Leipzig sind derweil geschockt und fassungslos. Viele lassen sich auch vom einsetzenden Regen nicht aufhalten und kommen zum Tatort, um mit Blumen und Kerzen ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen.

Die Polizei hat ein Hinweisportal und ein Hinweistelefon freigeschaltet. Zeugen können sich unter 0341 966 46666 melden und dort auch Fotos oder Videos zur Tat hochladen. 
 

Lagerhalle und mehrere Wohncontainer von holzverarbeitendem Betrieb stehen in Flammen - Brand greift auf zweite Halle über - stundenlange Löscharbeiten der Feuerwehr

4. Mai 2026 - 22:46

Brandursache noch unklar - keine Verletzten - Großeinsatz zahlreicher Feuerwehren

04.05.26, 22:46 Uhr

Datum: Montag, 04. Mai 2026, 20:45 Uhr

Ort: Achern, Ortenaukreis, Baden-Württemberg

 

(et) Ein Großbrand in einer Holzfirma in Achern im Ortenaukreis hat am Montagabend für einen umfangreichen Großeinsatz im Gewerbegebiet Heid gesorgt.

Gegen 20:45 Uhr kam es zu einem Brandausbruch in einer Holzfirma im Industriegebiet. Nach ersten Angaben der Polizei brach das Feuer in der Produktionsstätte aus und griff rasch um sich.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand eine Halle und mehrere Wohncontainer bereits in Flammen. Eine weithin sichtbare Rauchwolke zog über das Industriegebiet und war auch aus größerer Entfernung deutlich zu erkennen.
Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort, um den Brand unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Eine zweite Halle wurde von den Flammen erfasst, so der Einsatzleiter der Feuerwehr.
Die Zufahrtsstraßen zum Industriegebiet wurden während der Löscharbeiten gesperrt, so die Polizei. Glücklicherweise wurden nach bisherigen Erkenntnissen keine Personen verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit noch keine Angaben vor. Die Löscharbeiten dauerten bis spät in die Nacht an.

 

33-Jähriger fährt mit Auto in Menschenmenge - Mehrere Schwerverletzte werden vom Rettungsdienst versorgt - Innenminister trifft am Abend ein

4. Mai 2026 - 17:01

PKW fährt auf dem belebten Augustusplatz in der Innenstadt mit Person auf dem Dach durch Fußgängerzone

04.05.26, 17:01 Uhr

Datum: Montag, 04. Mai 2026, 17:00 Uhr

Ort: Leipzig-Augustusplatz, Sachsen

 

(et) Auf dem belebten Augustusplatz in Leipzig ist am Montagnachmittag ein Auto in eine Menschenmenge gefahren. Der PKW war stadteinwärts unterwegs als er plötzlich auf die Menschen zufuhr. Die Feuerwehr sprach zuerst von einem Unfall. Die Lage wurde dann aber in kurzer Zeit auf eine Amoklage hochgefahren. Laut "Radio Leipzig" soll der Autofahrer mit einer Person auf dem Dach durch die Innenstadt gefahren sein. Laut aktuellen Meldungen gibt es mindestens zwei Tote und mehrere Schwerverletzte. Die Polizei sperrte den Augustusplatz weiträumig ab. Die Rettungsdieste haben einen Massenanfall von Verletzten ausgelöst und sind mit einem Großaufgebot vor Ort. Auch ein Rettungshubschrauber ist im Einsatz. Der Fahrer konnte kurz darauf mitsamt seinem Fahrzeug gestellt werden. Von ihm geht keine Gefahr mehr aus, wie die Polizei meldet. Am Abend traf auch der sächsische Innenminister Armin Schuster (CDU) am Tatort ein um sich ein Bild der Lage zu machen. 

 

 

 

Nach drei Tagen Steuerentlastung warnt der ADAC, dass die Erleichterungen beim Autofahrer nicht ankommen - Spritpreise reißen weiterhin die Zwei-Euro-Marke - Benzin- und Dieselpreise ziehen wieder an

4. Mai 2026 - 0:56

Nach dem verlängerten Wochenende steuern Pendler und Berufstätige jetzt erstmals die Zapfsäulen wieder an - ADAC kritisiert, dass Entlastung noch nicht vollständig bei Autofahrern ankommt – Kartellamt mahnt Mineralölkonzerne: Rabatt ist für die Kunden bestimmt

04.05.26, 00:56 Uhr

Datum: Montag, 04. Mai 2026, 1:00 Uhr

Ort: Berlin

 

(ch) Der seit dem 1. Mai geltende Tankrabatt hat die heftigsten Preisspitzen für Autofahrer zunächst abgefedert – doch die Entlastung kommt offenbar nicht vollständig an den Zapfsäulen an. Nach einer aktuellen Analyse des ADAC wird die seit geltende Steuersenkung von rund 16,7 Cent pro Liter noch nicht komplett an die Verbraucher weitergegeben.

Nach Angaben des Bundeskartellamts sanken die Preise vom 30. April auf den 1. Mai im bundesweiten Schnitt zunächst um knapp 13 Cent. Bereits am 2. Mai zogen die Preise aber wieder an. Diesel kostete am Samstagmittag im Schnitt 2,15 Euro pro Liter und damit rund 4,5 Cent mehr als zur gleichen Zeit am Vortag. Super E10 lag bei 2,05 Euro und damit etwa 4 Cent höher. Ab vielen Tankstellen war am 1. Mai vor 12 Uhr der Super E10-Sprit beispielsweise für 1,88 Euro erhältlich, am nächsten Tag lag der Tiefstwert nur noch bei 1,96 Euro pro Liter.

Auch am Sonntag lagen die Durchschnittspreise nach ADAC-Beobachtung wieder über dem Niveau des Vortags. Der Autofahrerclub sprach deshalb von einer Entwicklung in die falsche Richtung. Da gleichzeitig die Rohölpreise gesunken seien und die Energiesteuersenkung rechnerisch rund 17 Cent ausmacht, seien die Kraftstoffpreise weiterhin zu hoch.

Auch das Bundeskartellamt erhöht den Druck auf die Branche. Präsident Andreas Mundt betonte, die Steuersenkung solle Verbraucher und Wirtschaft entlasten. Am heutigen Montag werden die meisten Pendler und Berufstätige an der Zapfsäule ihr Urteil fallen: Kommt der Tankrabatt an oder verpufft er ähnlich wie die 12 Uhr-Regelung.´=

 

Feuer kann sich weiter auf munitionsbelastetem Gelände ausbreiten - Immer wieder Explosionen hörbar - Flammen wüten nun seit Freitag - Auch in der Nacht ist der Wald durch lodernden Brand hell erleuchtet (on tape)

4. Mai 2026 - 0:14

Feuerwehr kann wegen explosiver Altlasten nicht direkt löschen - Einsatzkräfte überwachen Brandgebiet von gesicherten Wegen aus

04.05.26, 00:14 Uhr

Datum: Montag, 04. Mai 2026, 00:14 Uhr

Ort: Jüterbog, Landkreis Teltow-Fläming, Brandenburg

 

(ch) Auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog in Brandenburg breitet sich seit Freitag ein Waldbrand weiter aus. Am Sonntagabend brannte das Feuer nach Angaben der Einsatzkräfte auf einer Fläche von rund 116 Hektar. Am Samstag waren lediglich erst 37 Hektar betroffen.

Eine direkte Brandbekämpfung ist wegen der starken Munitionsbelastung des Geländes nicht möglich. Die Feuerwehr kann die Brandstellen nicht direkt anfahren und überwacht das Gebiet stattdessen von gesicherten Wegen aus. Immer wieder kommt es in dem betroffenen Bereich zu Explosionen von Munition im Boden.

Die Einsatzkräfte lassen das Feuer derzeit kontrolliert innerhalb angelegter Schutzstreifen abbrennen. Diese sollen verhindern, dass sich die Flammen weiter ausbreiten. Das gesamte Gebiet innerhalb der Schutzstreifen umfasst rund 240 Hektar. Nach Einschätzung der Feuerwehr besteht für Anwohner derzeit keine Gefahr.

Per Drohne verschaffen sich die Einsatzkräfte regelmäßig einen Überblick über die Lage. Eine neue Vermessung des Brandgebietes soll am Montagmorgen erfolgen. Helfen könnte zudem der angekündigte Regen. 

 

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