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Aktualisiert: vor 1 Stunde 23 Minuten

Magdeburg trauert und kämpft gegen Hass – Menschenkette und AfD Demo zur gleichen Zeit

23. Dezember 2024 - 17:57

Zwei Demonstrationen am Montagabend bringen Stadt in Zwiespalt

23.12.24, 17:57 Uhr

Datum: Montag, 23. Dezember 2024, 17:00 Uhr

Ort: Magdeburg, Sachsen-Anhalt

 

(jb) Nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg prägen verschiedene Kundgebungen das Bild der Stadt. Am Montagabend stehen sich eine Mahnwache der AfD und eine Menschenkette zivilgesellschaftlicher Gruppen gegenüber. Die AfD hat zu einer Kundgebung auf dem Domplatz aufgerufen. Prominente Vertreter der Partei, darunter Alice Weidel, werden erwartet. Ein anschließender Aufzug durch die Innenstadt ist geplant. Die Veranstaltung wird von Kritik begleitet, da eine politische Instrumentalisierung des Anschlags befürchtet wird. Gleichzeitig ruft die Initiative „Gebt Hass keine Chance!“ zu einer Menschenkette am Tatort auf dem Alten Markt auf. Unter dem Motto „Gemeinsam trauern, Hass keine Chance geben“ möchte das Bündnis den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit setzen.

 

Standbetreiber transportieren nach und nach alles ab – Eindrücke nach Tragödie am Weihnachtsmarkt Magdeburg – Menschen legen an immer mehr Orten in der Umgebung Blumen, Kerzen und Kuscheltiere nieder

23. Dezember 2024 - 15:38

Aktuelle Eindrücke an Tag 4 – So wird Tage danach der Opfer gedacht

23.12.24, 15:38 Uhr

Datum: Montag, 23. Dezember 2024, 14:30 Uhr

Ort: Magdeburg, Sachsen-Anhalt

 

(jb) Der Weihnachtsmarkt in Magdeburg ist nach der schrecklichen Amokfahrt von Taleb A. geschlossen. An den leeren Ständen und beschädigten Hütten zeigt sich das Ausmaß des Vorfalls. Einige Tresenelemente sind abgebrochen, Schausteller holen ihre verbliebenen Gegenstände vom Gelände. Zahlreiche Menschen besuchen den Markt trotz der Schließung. Sie laufen durch die Gassen, sei es aus Neugier oder um ihre Trauer zu verarbeiten. Blumen und Teddybären werden an verschiedenen Orten niedergelegt, teilweise auch vor einzelnen Marktständen. Diese Gesten des Mitgefühls prägen das Bild des Marktes nach der Katastrophe. Ein Blick auf die Bahngleise zeigt, wie der Attentäter mit seinem Fahrzeug auf das Gelände eingebogen ist. Am nahegelegenen Sparkassen-Gebäude befindet sich die Videoüberwachungsanlag. Die Kamera lieferte die ersten Aufnahmen, auf denen die tödliche Fahrt des Täters dokumentiert wurde.

 

 

Warle nimmt Abschied von ums Leben gekommenen Neunjährigen bei Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt - Rund 450 Menschen nehmen Teil - Feuerwehr tief betroffen im O-Ton: "Werden jedes Weihnachten an das schreckliche Ereignis erinnert" - Letzter...

23. Dezember 2024 - 14:05

Junge war Mitglied der Kinderfeuerwehr - Öffentliche Veranstaltung angesetzt, damit Freunde und Familie abseits der Medien Abschied nehmen können

23.12.24, 14:05 Uhr

Datum: Montag, 23. Dezember 2024, ab 16:00 Uhr

Ort: Warle, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen

 

(ah/jb) Emotionaler Abschied eines Feuerwehrkameraden der sein ganzes Leben vor sich hatte: Im Ortskern von Warle im Landkreis Wolfenbüttel fand am Montag eine öffentliche Trauerveranstaltung für den bei dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt ums Leben gekommenen André statt. Freunde und Familie sollten abseits von Medien und Öffentlichkeit Abschied nehmen können. Rund 450 Menschen sind nach Informationen in den 170-Einwohner-Ort gekommen.

Der Neunjährige ist das jüngste Opfer des Anschlags. Er war mit seiner Familie erst im Frühling aus Bayern in den kleinen Ort gezogen und war bereits Mitglied der örtlichen Kinderfeuerwehr. Der niedersächsische Landesfeuerwehrverband hat inzwischen einen Spendenaufruf gestartet, um die Familie dadurch zu unterstützen. Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie zahlreiche Aktive sind am späten Nachmittag in den kleinen Ort gekommen. Die Feuerwehr legte einen Riesen-Teddy im Feuerwehrkostüm an den Gedenkort. Ein Namensschild "André" liegt davor. Ein Gemeindesprecher und der Wehrführer von Warle zeigen sich tief betroffen. "Wir werden jedes Weihnachten an dieses schreckliche Ereignis erinnert werden", so Wehrführer Andreas Kliebisch.

 

Höchststand auf Wangerooge niedriger als befürchtet, dennoch erhebliche Schäden an der Schutzdüne

23. Dezember 2024 - 13:44

Große Teile des erst kürzlich aufgeschütteten Schutzes weggespült - Schäden am Hauptstrand überschaubar

23.12.24, 13:44 Uhr

Datum: Montag, 23. Dezember 2024, ca. 12:00 Uhr

Ort: Wangerooge, Niedersachsen

 

(ah) Die erneute Sturmflut an der ostfriesischen Nordseeküste fiel in der Nacht zum Montag weniger schlimm als befürchtet aus, dennoch ließen Wind und Wasser erhebliche Schäden zurück. Während diese am Hauptstrand zwar überschaubar waren, wurde die Schutzdüne deutlich schwerer in Mitleidenschaft gezogen. Hier wurde rund die Hälfte des erst kürzlich als zusätzlicher Schutz für die neue Stumflutsaison aufgeschütteten Sandes weggespült - und die Saison hat gerade erst begonnen.

 

 

67-Jähriger wollte "südländisch aussehende Menschen" auf dem Bremerhavener Weihnachtsmarkt "abstechen" - Polizei kann Urheber des Drohvideos schnell ermitteln

23. Dezember 2024 - 9:27

Hintergründe noch unklar - Aktuelle Bilder und O-Töne vom Weihnachtsmarkt - "Nach Magdeburg hat man schon Respekt" - "Ich gehe nicht mehr über den Weihnachtsmarkt"

23.12.24, 09:27 Uhr

Datum: Montag, 23. Dezember 2024, ca. 09:00 Uhr

Ort: Bremerhaven, Bremen

 

(ah) Ein auf TikTok kursierendes, offensichtlich rassistisch motiviertes Video schreckte am Sonntag die Polizei und die Bevölkerung in Bremerhaven auf: Dort war ein Mann zu sehen, der angab, er wolle am 25.12. auf dem Weihnachtsmarkt der Stadt "alle arabisch oder südländisch aussehenden Menschen abstechen".

Es gelang der Polizei noch am Abend, einen 67-Jährigen als mutmaßlichen Urheber des Videos zu ermitteln und festzunehmen. Näheres zu den Hintergründen ist noch nicht bekannt. Weitere Ermittlungen laufen.

 

 

 

Nordsee tobt und spült sogar Seehund ans Festland (on tape) - Promenade geflutet - Firmen in Ufernähe schützen sich und machen "die Schotten dicht"

23. Dezember 2024 - 4:47

Fähren fahren weiter - Aktuelle Wetterbilder der Nacht

23.12.24, 04:47 Uhr

Datum: Montag, 23. Dezember 2024, 04:00 Uhr

Ort: Norddeich, Landkreis Aurich, Niedersachsen

 

(jb) Das Amt für Seeschifffahrt hat über das Warnsystem Katwarn gemeldet, dass das Nachthochwasser an der Nordseeküste zwischen 1,5 und 2 Meter höher ausfallen wird als üblich. In Norddeich sind bereits erste Auswirkungen sichtbar.

Die Uferpromenade ist überflutet, und im Bereich des Kutterhafens steht ein Teil des Parkplatzes unter Wasser. Einige ansässige Firmen in Ufernähe haben ihre Gebäude mit Metallschotten gesichert. Diese speziellen Schiebesysteme sollen verhindern, dass das Wasser in die Gebäude eindringt.

Trotz der Sturmflut ist der Fährbetrieb nach Angaben der Betreiber nicht beeinträchtigt und läuft planmäßig.

Außerdem kurios: Ein Seehund wurde durch die Sturmflut ans Festland gespült.

 

Traktorenumzug für den guten Zweck - Tausende Zuschauer bewundern beleuchtet Fahrzeuge

22. Dezember 2024 - 19:20

Geplantes Hospiz erhält Spende

22.12.24, 19:20 Uhr

Datum: Sonntag, 22. Dezember 2024, 18:00 Uhr

Ort: Oldenburg, Landkreis Ostholstein, Schleswig-Holstein

 

(th) Bereits zum vierten Mal fand am vierten Advent der vorweihnachtliche „Lichterzauber“ in Oldenburg statt. Rund 80 bunt geschmückte Traktoren zogen durch die Stadt und begeisterten Tausende Zuschauer. Entlang der etwa acht Kilometer langen Strecke säumten Menschen die Straßen, um die festlich beleuchteten Fahrzeuge zu bestaunen. Die Aktion, organisiert von Timon Behnke, verfolgt jedes Jahr einen wohltätigen Zweck. 

Die Veranstaltung begann 2021 während der Coronakrise und hat sich seitdem stark entwickelt. „Damals ging alles klein los, mittlerweile ist es ein großes Event geworden“, erklärte Behnke. Trotz hoher Nachfrage wurde die Teilnehmerzahl auf 80 Fahrzeuge begrenzt, und alle Startplätze waren innerhalb von 40 Minuten vergeben. 

Der diesjährige Lichterzauber sammelte Spenden für den Förderverein Hospiz Wagrien-Fehmarn e.V., der ein Hospiz in Oldenburg plant. Ziel ist es, eine Anlaufstelle für unheilbar schwerkranke Menschen zu schaffen. Die Stadt hat bereits erste Beschlüsse zu einem Bebauungsplan gefasst, jedoch steht ein konkreter Baubeginn noch aus. 

Am Ende der Veranstaltung wurden 2.222 Euro gesammelt und dem Förderverein noch am Abend übergeben. Organisator Timon Behnke zeigte sich erfreut über die Unterstützung und betonte die Bedeutung der Spendenaktion: „Es geht darum, Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und gleichzeitig etwas Gutes zu tun.“

Weitere vier Verletzte bei Unfall auf der B70 - Aufwändige Rettung

22. Dezember 2024 - 17:17

Unfallursache unklar

22.12.24, 17:17 Uhr

Datum: Sonntag, 22. Dezember 2024, 15:30 Uhr

Ort: Westoverledingen, Landkreis Leer, Niedersachsen

 

(th) Bei einem schweren Frontalzusammenstoß zwischen zwei Pkw am Sonntagnachmittag südlich von Leer (Ostfriesland) kam ein 47-jähriger Autofahrer ums Leben, vier weitere Menschen wurden schwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam der BMW des Mannes auf der Bundesstraße 70 auf dem Gebiet der Gemeinde Westoverledingens auf die Gegenfahrbahn. Unterhalb der Mülldeponie des Landkreises, zwischen den Gemeindeteilen Breinermoor und Folmhusen, prallten die beiden Fahrzeuge auf gerader Strecke zusammen. 

Der Fahrer eines BMW wurde bei dem Zusammenstoß so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle trotz der Bemühungen des Rettungsdienstes seinen Verletzungen erlegen ist. Im entgegenkommenden VW saßen vier Personen, die alle schwer verletzt wurden. Die 62-jährige Fahrerin des VW wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, die drei weiteren Autoinsassen, Männer im Alter von 20, 27 und 40 Jahren, kamen mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser. 

Für die Feuerwehr wurde der Unfall zu einem Großeinsatz, am BMW musste das Dach und Türen abgetrennt werden, um den eingeklemmten Fahrer befreien zu können. Am VW schaffte die Feuerwehr einen Zugang zu der eingeklemmten Fahrerin durch das Abtrennen der Türen. Zusätzlich erschwert wurde der Einsatz, weil der VW erst gegen das Abrutschen in den Straßengraben gesichert werden musste. 

Den Unfallhergang zu ermitteln, ist die Polizei mit mehren Streifen im Einsatz. 

Die Bundesstraße musste bis zur Bergung der Unfallwracks rund drei Stunden gesperrt beleiben. 

Geschlossene Buden - Zahlreiche Spaziergänger - Notfallseelsorger als Ansprechpartner

22. Dezember 2024 - 15:16

Wenige Anschlagsspuren sichtbar

22.12.24, 15:16 Uhr

Datum: Sonntag, 22. Dezember 2024, 15:00 Uhr

Ort: Magdeburg, Sachsen-Anhalt

 

(th) Am Sonntag sind die Buden des Magdeburger Weihnachtsmarktes geschlossen, lediglich ein Obststand hat geöffnet. Ursprünglich sollte der Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus noch bis zum 29. Dezember geöffnet sein, doch nach dem Anschlag wurde beschlossen, den Markt zu beenden. Nur wenn man genau hinschaut, sieht man noch Beschädigungen, die durch den Anschlag verursacht wurden, beispielsweise ein zerstörter Stehtisch aus Holz.

Den Sonntagnachmittag nutzten Spaziergänger, um zwischen den Buden einige Schritte zu gehen. Zahlreiche Fußstreifen der Polizei sind zwischen den Spaziergängern unterwegs. 

Notfallseelsorger sind auf dem Marktgelände unterwegs, um mit Gesprächsangeboten Menschen zu helfen, die Ereignisse besser verarbeiten zu können. 

Ehemann vermisst – Wohnhaus in Vollbrand – Einsatzkräfte suchen mit Hochdruck nach Vermisstem – Gebäude durch Brand zerstört - Seelsorger müssen Frau betreuen

22. Dezember 2024 - 13:42

Großeinsatz bei Gebäudevollbrand am 4. Advent - Umfangreiche Löscharbeiten dauern den ganzen Tag

22.12.24, 13:42 Uhr

Datum: Sonntag, 22. Dezember 2024, 10:00 Uhr

Ort: Limbach, Neckar-Odenwald-Kreis, Baden-Württemberg

 

(jb) Ein älteres Ehepaar wohnte in dem Haus in Limbach im Neckar-Odenwald-Kreis. Die Frau besucht am Sonntagmorgen einen Gottesdienst. Allein. Als sie zurückkommt, brennt ihr Einfamilienhaus lichterloh. Ihr Mann wird vermisst. Rettungskräfte suchen am vierten Adventssonntag mit Hochdruck nach ihm. Am Sonntagvormittag ist in einem Einfamilienhaus ein Großbrand ausgebrochen. Rund 80 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr bekämpfen die Flammen. Auch Sanitäter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und Notfallseelsorger sind vor Ort. Nach Angaben von Kreisbrandmeister Jörg Kirschenlohr gilt ein älterer Hausbewohner als vermisst. Das Ehepaar, das in dem Haus lebt, wurde durch den Brand überrascht. Die Frau befand sich zum Zeitpunkt des Feuerausbruchs gegen 10 Uhr in einem Gottesdienst und blieb unverletzt. Ihr Mann konnte bislang nicht aufgefunden werden. Die Löscharbeiten gestalten sich schwierig und dürften nach Angaben der Feuerwehr bis in die Abendstunden andauern. Große Teile des Gebäudes wurden durch das Feuer zerstört. Ein Übergreifen der Flammen auf das gesamte Haus konnte nicht mehr verhindert werden.

 

Audi kollidiert mit auf der Fahrbahn stehendem VW Golf - für die Beifahrerin (†69) des Golfs kommt jede Hilfe zu spät - eine weitere Person leicht verletzt - Autobahn für die Ermittlungen voll gesperrt

22. Dezember 2024 - 13:21

Notarzt und Rettungskräfte im Einsatz - Ermittlungen der Polizei laufen - Fahrbahn Richtung Basel voll gesperrt

22.12.24, 13:21 Uhr

Datum: Sonntag, 22. Dezember 2024, 03:00 Uhr

Ort: A5 bei Lahr, Ortenaukreis, Baden-Württemberg

 

(jb) Tödlicher Unfall auf der A5: Am frühen Sonntagmorgen kam es auf der A5 zwischen den Anschlussstellen Offenburg und Lahr zu einem schweren Verkehrsunfall. Nach aktuellem Ermittlungsstand verlor eine 46 Jahre alte Fahrerin gegen 03:00 Uhr mutmaßlich die Kontrolle über ihren VW Golf und kam auf der Fahrbahn zum Stehen. Ein folgender Audi A6 konnte dem stehenden PKW nicht mehr ausweichen und kollidierte mit diesem. Durch die Wucht des Aufpralls wurde eine 69 Jahre alte Insassin des VW Golf tödlich verletzt.

Bei der Kollision wurde zudem eine weitere Person leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 50.000 Euro geschätzt. Die A5 ist seit etwa 03:00 Uhr voll gesperrt. Neben Kräften der Rettungsdienste und Feuerwehren ist auch das THW im Einsatz. Eine Ausleitung an der Anschlussstelle Offenburg wurde eingerichtet.
Zur Klärung des genauen Unfallhergangs hat die Staatsanwaltschaft Offenburg ein Unfallablaufgutachten angeordnet. Die weiteren Ermittlungen führt der Verkehrsdienst Offenburg. Die Dauer der Sperrung der A5 wird noch bis in den Sonntagmorgen andauern.

 

Passanten entdecken blutüberströmte Frau auf Gehweg - Notarzt versucht Opfer zu reanimieren - Polizei spricht von schwersten Kopfverletzungen - Ermittler gehen von mutmaßlichem Tötungsdelikt aus

22. Dezember 2024 - 11:48

Tatort weiträumig abgesperrt - Zeugen werden befragt

22.12.24, 11:48 Uhr

Datum: Sonntag, 22. Dezember 2024, 10:00 Uhr

Ort: Hamburg

 

(jb) Am Sonntagvormittag wurde eine schwerstverletzte Frau auf einem Gehweg an der Kasernenstraße entdeckt. Die Frau wies offenbar schwere Kopfverletzungen auf. Einsatzkräfte der Feuerwehr versuchten vor Ort, sie zu reanimieren. Trotz aller Bemühungen verstarb die Frau noch am Einsatzort. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und geht von einem mutmaßlichen Tötungsdelikt aus. Die genauen Hintergründe des Vorfalls sind bislang unklar. Die Ermittler suchen nach Hinweisen und bitten die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die in der Umgebung der Kasernenstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Hamburg zu melden.

 

André starb am Magdeburger Weihnachtsmarkt – Menschen legen Kuscheltiere an Gedenkstätte nieder – Herzzerreißender Mutter-Aufruf für ihren toten Sohn – Spendenaktion gestartet

22. Dezember 2024 - 11:28

Diverse O-Töne mit Trauernden vor Meer aus Kerzen, Blumen und Kuscheltieren

22.12.24, 11:28 Uhr

Datum: Sonntag, 22. Dezember 2024, 10:30 Uhr

Ort: Magdeburg, Sachsen-Anhalt

 

(jb) Die Trauer um den neunjährigen André, der beim Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt sein Leben verlor, ist überwältigend. Vor der Johanniskirche, nahe dem Tatort, wächst die Gedenkstätte aus Kerzen, Blumen und Kuscheltieren täglich an. Viele der Kuscheltiere sind Teddybären – eine berührende Anspielung auf die Worte von Andrés Mutter. In einem emotionalen Facebook-Post schrieb sie: „Lasst meinen kleinen Teddybär nochmal um die Welt fliegen... André hatte keinem was getan... er war doch erst 9 Jahre bei uns auf der Erde... wieso du... wieso nur  Ich verstehe es nicht... Nun bist du bei Oma und Opa im Himmel  sie haben dich sehr vermisst... so sehr wie wir dich nun hier vermissen Du wirst immer in unseren Herzen weiterleben... das verspreche ich dir.“

André war ein Mitglied der Kinderfeuerwehr in seinem Heimatort Warle (Bezirk Braunschweig). Die Feuerwehr würdigte ihn in einem Nachruf und rief zu einer Spendenaktion für die Familie auf. „Mit tiefer Bestürzung nehmen wir Anteil an den tragischen Ereignissen. Besonders schmerzt uns der Verlust eines so jungen Lebens aus unseren Reihen. Jeder Beitrag – sei er noch so klein – hilft,“ heißt es in der Mitteilung des Landesfeuerwehrverbands Niedersachsen.

 

Über 300 Kinder bekommen eine Überraschung

21. Dezember 2024 - 20:43

Situation für Tafeln zunehmend schwieriger

21.12.24, 20:43 Uhr

Datum: Samstag, 21. Dezember 2024, 16:00 Uhr

Ort: Ulm, Baden-Württemberg

 

(th) Rund 320 Kinder durften sich am Samstag im DRK-Tafelladen in Ulm ein Weihnachtsgeschenk, die Begeisterung der Beschenkten war riesig. Mit dieser Aktion haben die ehrenamtlichen Helfer zahlreichen Familien eine zusätzliche Freude bereitet.

Mittendrin in der Geschenkeausgabe war Ronja Kemmer, die Präsidentin des DRK-Kreisverband Ulm. Sie mischt sich unter die rund 100 Ehrenamtlichen, die seit Jahren dafür sorgen, dass Menschen mit weniger verfügbarem Einkommen mit vergünstigten Lebensmitteln versorgt werden. Bisher wurden die Kinder der Tafelladen-Kunden in der Vorweihnachtszeit immer mit einem kleinen Geschenk neben den üblichen Öffnungszeiten erfreut, doch dieses Jahr wollten die Mitarbeiter etwas Besonderes schaffen.

In den vergangenen Wochen riefen die DRKler über die Sozialen Medien genauso zu Geschenke-Spenden auf wie über Anfragen bei zahlreichen Unternehmen der Region. Am Ende kamen 320 Geschenke zusammen, feinsäuberlich beschriftet mit Hinweisen, für wen das Geschenk geeignet ist: „Junge oder Mädchen, 2 Jahre“ oder Mädchen, 8 Jahre“ war da beispielsweise zu lesen.

Um die Geschenke verteilen zu können, wurde der Tafelladen in der Schaffnerstraße bis auf die nackten Regale leergeräumt und viel vorweihnachtliche Deko angebracht. Danach wurden die Regale mit den Geschenken gefüllt. Im Vorfeld wurden die Spenden den Kindern zugeordnet, deren Eltern sich ein Geschenk für ihre Kinder wünschten.

Rund 200 der etwa 1 500 registrierten Tafelladen-Kunden hatten sich gemeldet, berichtet Stefan Brandt, der Leiter der Sozialen Dienste im DRK-Kreisverband. Kunde werden kann jeder, der eine Lobbycard besitzt und damit bereits gegenüber der Kommune seine Bedürftigkeit nachgewiesen hat.

Um kein Chaos beim Verteilen zu haben, werden immer 40 Kinder im Viertelstunden in den Tafelladen eingelassen und dann geht es fix. Die Einladung mit der Nummer wird vorgelegt und dann geht es an die Regale, das Geschenk zu holen. „Mit funkelnden Augen kommen die Kinder herein“, fasst Kemmer ihre Eindrücke zusammen. Die Freude liegt im ganzen Raum. Manchen Kindern ist sogar eine gewisse Überforderung anzusehen, denn ihre Karton sind riesig, alleine schon vom Volumen wesentlich mehr als sie erwartet hätten.

Vor dem Tafelladen stehen weit über 100 Familien diszipliniert an bis ihre Zeit für die Geschenkeausgabe gekommen ist. Ein Weihnachtsmann mit einer Elfe wandert zwischen den Reihen durch und verkürzt den Kindern die Wartezeit. Doch gleichzeitig wird in der Küche des Tafelladen weiter gebacken.

Nach den Geschenken ist die Überraschung für die Kinder noch nicht vorbei, denn in einem Nebenraum gibt es viel zu lachen mit einem Clown, der die Kinder unterhält und auch mit Luftballontieren beschenkt, während die Eltern bei Tee und Punsch Kontakte zwischen den Nationen pflegen können.

Doch Ronja Kemmer spricht auch über die Situation der Ulmer Tafel. Die Situation sei stabil, auch wenn das in anderen Regionen Baden-Württembergs anders ist. Stefan Brandt hat auch noch Zahlen dazu parat. Rund 220 Kunden kommen an jedem Öffnungstag, wobei es zu Beginn des Ukrainekrieges bis zu 350 Kunden waren und davor 150 Kunden. Während es in jedem vierten Tafelladen in Baden-Württemberg einen Aufnahmestopp für neue Kunden gibt, verzichtet Ulm auf diese Maßnahme. Die DRK-Präsidentin ist der Meinung, dass man niemandem sagen kann, dass er nicht verbilligt einkaufen darf, nur weil er zum falschen Zeitpunkt arm wird. In Ulm behilft man sich dadurch, dass man die Menge der Artikel, die gekauft werden dürfen, und die Häufigkeit reduziert. So reicht es dann für jeden Kunden.

Die 100 Ehrenamtlichen, die den Tafelladen unterstützen, müssen auch die Spenden der Lebensmittelhändler einsammeln.Dazu werden fünf Kühlfahrzeuge des DRK eingesetzt, mit denen wöchentlich 130 Stationen angefahren werden. Genauso notwendig sind die Spenden, die Privatpersonen geben. Spendenmöglichkeioten gibt es im Kassenbereich von Supermärkten, doch Spenden können auch direkt abgegeben werden. Ronja Kemmer betont, dass auch Geldspenden gerne gesehen sind, damit können dann notwendige Dinge direkt gekauft werden und Lücken ausgeglichen werden.
Text/Foto: Thomas Heckmann 

Zahlreiche Bürger gedenken mit Niederlegungen den Opfern - Bedrückende Stimmung am Abend

21. Dezember 2024 - 18:41

Ein Meer aus Blumen, Kerzen und Kränze

21.12.24, 18:41 Uhr

Datum: Samstag, 21. Dezember 2024, 18:41 Uhr

Ort: Magdeburg, Sachsen-Anhalt

 

(th) Bis zm Abend wurden es immer mehr Blumen, Kerzen, Kuscheltiere und Kränze, die zum Gedenken an die Opfer des Anschlages auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt niedergelegt wurden. Die Bilder brauchen nicht kommentiert werden, sie wirken auf bedrückende Weise für sich selbst. 

 

Kanzler Scholz und Innenministerin Faeser besuchen Magdeburg – Tiefe Trauer am Tag danach – Meer aus Blumen und Kerzen vor der Kirche

21. Dezember 2024 - 13:37

Gedenkveranstaltung am Abend - O-Töne mit Passanten und Trauernden

21.12.24, 13:37 Uhr

Datum: Samstag, 21. Dezember 2024, 12:00 Uhr

Ort: Magdeburg, Sachsen-Anhalt

 

(jb) Wütende Reaktionen nach Weihnachtsmarkt-Besuch von Kanzler Scholz: Einen Tag nach dem tödlichen Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg besuchten Bundeskanzler Olaf Scholz und Innenministerin Nancy Faeser die Stadt, um ihre Anteilnahme auszudrücken. Begleitet von einer großen Sicherheitspräsenz legten sie am Tatort Blumen nieder und sprachen mit Einsatzkräften und Betroffenen. Vor der Johanniskirche, wo ein Meer aus Kerzen und Blumen die Trauer der Menschen widerspiegelt, findet am Abend eine offizielle Gedenkveranstaltung statt. Doch der Besuch verlief nicht ohne Zwischenfälle. Als die Fahrzeuge des Kanzlers und der Ministerin am Mittag den Tatort verließen, kam es zu unschönen Szenen. Ein wütender Mob versammelte sich, beschimpfte die Politiker lautstark und äußerte seinen Unmut über die Sicherheitslage und die politische Reaktion auf den Anschlag. Die Polizei sicherte die Abfahrt und verhinderte weitere Eskalationen.

 

 

Hamburg verschärft Sicherheitskonzept – Polizei-Unimog rückt an, Poller-Abstände werden verdichtet und akribisch nachgemessen (on tape) - Besucher sind Zwiegespalten (im O-Ton) – Während die einen fröhlich feiern wollen, sehen andere Lücken in der...

21. Dezember 2024 - 13:10

Stimmen und Stimmungen am Weihnachtsmarkt in Hamburg am Rathausplatz und an der St. Petri-Hauptkirche

21.12.24, 13:10 Uhr

Datum: Samstag, 21. Dezember 2024, 12:30 Uhr

Ort: Hamburg

 

(jb) Nach dem tödlichen Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg reagieren andere Städte mit der Überprüfung ihrer Sicherheitskonzepte. Auch auf dem Weihnachtsmarkt am Hamburger Rathausplatz wird das Thema unter Besuchern diskutiert. Während einige Gäste unbeschwert feiern möchten, äußern andere Bedenken über die bestehenden Sicherheitsmaßnahmen. „Man muss natürlich weiterleben, aber die Gedanken daran lassen einen nicht los“, sagte eine Besucherin. Eine andere Besucherin bemerkte kritisch: „Da vorne passt ein ganzer Lkw durch.“ An mehreren Stellen sind zwar Betonpoller und Absperrungen aufgestellt, dennoch gibt es immer wieder Hinweise auf mögliche Schwachstellen.

Am Weihnachtsmarkt an der St. Petri-Hauptkirche haben Stadt und Polizei am Mittag reagiert. Ein Unimog der Hamburger Polizei rückte an. Abstände der Anti-Terror-Betonpoller wurden verkleinert und genau nachgemessen. Das Feiern in den vierten Advent wird für viele nur mit einem sehr mulmigen Gefühl möglich sein.

 

Was wusste die Klinik? Neue Fragen stellen sich nach Anschlag mit mehreren Toten am Magdeburger Weihnachtsmarkt

21. Dezember 2024 - 12:32

Aktuelle Tagbilder des Arbeitsplatzes von Taleb A.

21.12.24, 12:32 Uhr

Datum: Samstag, 21. Dezember 2024, 12:00 Uhr

Ort: Bernburg, Salzlandkreis, Sachsen-Anhalt

 

(jb) Der mutmaßliche Täter des Anschlags auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt, Taleb A., ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und arbeitete im Maßregelvollzug einer Klinik in Bernburg (Saale). Nach bisher bekannten Informationen wurde Taleb A. 1974 in Saudi-Arabien geboren und lebt seit 2006 in Deutschland mit unbefristeter Aufenthaltsgenehmigung. Die Klinik, in der Taleb A. tätig war, ist eine Einrichtung des Landes Sachsen-Anhalt und spezialisiert auf die Behandlung und Sicherung von suchtkranken Straftätern. Von Bernburg, einer Stadt mit rund 32.000 Einwohnern, ist es etwa 46 Kilometer bis zum Tatort auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt. Im Maßregelvollzug arbeitete Taleb A. mit Patienten, die einer gerichtlichen Unterbringung unterliegen. Seine Tätigkeit und seine Position als Facharzt werfen nun zahlreiche Fragen auf, auch in Bezug auf mögliche Hintergründe der Tat und eventuelle Anzeichen, die übersehen worden sein könnten. Die Ermittlungen der Behörden konzentrieren sich weiterhin auf die Klärung der Tatmotive und eine vollständige Rekonstruktion der Geschehnisse. Die Klinik hat sich bislang nicht öffentlich zu dem Fall geäußert.

 

 

Augenzeuge berichtet emotional wie Menschenmenge auf seine Straßenbahn zugerannt kam - Anderer Anwohner entgeht nur durch Zufall der Tragödie (im O-Ton) - Menschen legen Kerzen und Blumen in Gedenken an die Opfer nieder

21. Dezember 2024 - 9:58

Aktuelle Tagbilder vom geschlossenen Weihnachtsmarkt in Magdeburg - Mehrere O-Töne mit Passanten und Augenzeugen

21.12.24, 09:58 Uhr

Datum: Samstag, 21. Dezember 2024, 09:00 Uhr

Ort: Magdeburg, Sachsen-Anhalt

 

(jb) Nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt herrscht in der Stadt tiefe Betroffenheit. Am Samstagmorgen wurden Blumen und Kerzen an einer improvisierten Gedenkstätte nahe der Johanniskirche niedergelegt. Der Weihnachtsmarkt bleibt bis auf Weiteres geschlossen - die Straßenbahngleise im Umfeld sind weiterhin gesperrt. Sicherheitskräfte mit Maschinenpistolen patrouillieren in der Umgebung. Ein Augenzeuge berichtete emotional, wie nach der Amokfahrt panische Menschen in eine Straßenbahn flüchteten. „Ich war in der Bahn, als Chaos ausbrach. Die Leute drängten sich panisch hinein. Es war schrecklich“, sagte er. Der Mann wurde dabei verletzt und kam erst am Samstagmorgen aus dem Krankenhaus. Ein Anwohner, der der Tragödie nur knapp entging, zeigte sich erschüttert: „Ich wollte eigentlich auf den Weihnachtsmarkt, wir haben uns aber kurzfristig umentschieden. Als wir die Nachricht lasen, waren wir fassungslos.“ Die Stadt bereitet für den Abend eine Gedenkveranstaltung vor. Auch Kanzler Scholz und Innenministerin Faeser werden am Tag erwartet werden. Die Behörden haben die Sicherheitsmaßnahmen landesweit verstärkt. Die Passanten vor Ort sind geschockt. „Ich kann es kaum glauben, dass so etwas hier passiert ist“, sagte eine Frau. Zurückgebliebenes Material von Rettungskräften und Rettungsdecken erinnern am Tatort an die dramatischen Ereignisse. Die Ermittlungen der Polizei und der Kriminaltechnik laufen auf Hochtouren, um die Hintergründe der Tat aufzuklären.

 

 

Ein Bewohner verschläft Feuer im eigenen Haus – Einsatzkräfte retten Mann per Drehleiter – Flammen schlagen aus Dachgeschosswohnung in die Höhe – zwei Verletzte – Hausbewohner können sich in Bus aufwärmen

21. Dezember 2024 - 9:45

Wohnung im vierten Stock durch Feuer zerstört – Brandursache wird nun ermittelt

21.12.24, 09:45 Uhr

Datum: Samstag, 21. Dezember 2024, 06:30 Uhr

Ort: Ulm, Baden-Württemberg

 

(jb) Bei einem Wohnungsbrand in Ulm erlitten zwei Bewohner eine Rauchgas-Vergiftung, knapp ein Dutzend weitere Bewohner blieb unverletzt. Gegen halb sieben Uhr morgens brach das Feuer in einer Dachgeschosswohnung am Staufenring aus. Als die ersten der rund 30 Feuerwehrleute an der Einsatzstelle eintrafen, schlugen die Flammen etwa vier Meter hoch aus dem Fenster im Dachbereich des Mehrfamilienhauses. Mehrere Bewohner hatten sich selbst retten können, ein tief schlafenden Bewohner konnte erst durch das Klopfen der Feuerwehrleute an der Wohnungstür geweckt werden. Der Bewohner der Dachgeschosswohnung musste mit der Drehleiter gerettet werden, ein weiterer älterer Bewohner wurde von Feuerwehrleuten aus dem Haus geführt. Eine Notärztin untersuchte die Bewohner, zwei von ihnen mussten mit den bereitstehenden Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht werden. Für die unverletzten Bewohner, die nicht bei Bekannten unterkamen, stellte die Feuerwehr einen Kleinbus bereit, in dem sie sich bei Temperaturen um den Gefrierpunkt aufwärmen konnten. Teilweise waren die Bewohner nur mit einer kurzen Schlafanzughose aus dem brennenden Haus geflüchtet. Der Kriminaldauerdienst der Ulmer Kriminalpolizei hat bereits während der Löscharbeiten die Ermittlungen aufgenommen, um die Brandursache herauszubekommen. Angaben zur Brandursache und zur Schadenhöhe konnten am Vormittag noch nicht gemacht werden. Die Ulmer Feuerwehr setzte ihren Mobilkran ein, um eine Schuttmulde in den vierten Stock zu heben. Dadurch konnte die Brandwohnung Stück für Stück ausgeräumt werden und auch letzte Glutnester abgelöscht werden. Der Staufenring und auch die angrenzende König-Wilhelm-Straße mussten stundenlang gesperrt werden, zusammen mit mehreren Baustellen in dem Bereich wurde es aus dem Osten der Stadt schwierig in die Innenstadt zu kommen, es kam zu Stauungen.

 

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