NonstopNews
Dicke Schneeflocken überziehen Rostock mit weißer Schicht
Aktuelle Wetterbilder aus der Hansestadt
31.01.25, 09:27 Uhr
Datum: Freitag, 31. Januar 2025, ca. 09:00 Uhr
Ort: Rostock, Mecklenburg-Vorpommern
(ah) Wintereinbruch am Freitagmorgen im Nordosten: In Rostock und Umgebung überzogen dicke Schneeflocken Straßen, Wege, Gärten und Wiesen mit einer weißen Schicht. Die Winterpracht dürfte angesichts steigender Temperaturen im Tagesverlauf wohl nicht von langer Dauer sein, dennoch ist zunächst mit Gefahren und Behinderungen auf der Straßen zu rechnen.
Kreativer Protest von 5 000 Demonstranten in Leipzig - Polizei kommt beim Abbau der Mauer nicht voran
30.01.25, 17:40 Uhr
Datum: Donnerstag, 30. Januar 2025, 17:40 Uhr
Ort: Leipzig, Sachsen
(th) Seit 16 Uhr haben sich tausende Menschen vor der Geschäftsstelle des CDU-Kreisverband in Leipzig versammelt. Die Ein- und Ausgänge zur Messehof-Passage, in der sich auch das Büro des Kreisverbandes befindet, wurden mit einer dreistelligen Anzahl Umzugskartons blockiert, die als symbolische „Brandmauer“ aufgestellt wurden.
In einer ersten Stellungnahme ging die Leipziger Polizei von rund 5 000 Demonstranten aus.
Die Protestierenden blockieren alleine schon durch ihre Anzahl die Grimmaische Straße, eine Fußgängerzone, und der Großteil der Demonstranten steht auf dem direkt angrenzenden Marktplatz vor dem Alten Rathaus.
Einzelne Plakate sind mit Texten wie "Herz statt Merz" zu sehen und auch immer wieder sind Sprechchöre zu hören.
Nach Angaben der Protestierenden soll die Aktion darauf abzielen, die Mitarbeiter der CDU dazu zu bringen, sich mit den Aussagen von Friedrich Merz im Bundestag auseinanderzusetzen. „Damit die Mitarbeiter ein bisschen darüber nachdenken, was Merz gestern im Bundestag getan hat“, erklärte ein Teilnehmer.
Polizeibeamte haben einige Kartons der "Brandmauer" weggeräumt doch der Großteil der Mauer steht, einzelne Demonstranten schützen die Mauer. Die Polizisten lassen sie an der Vorderseite der Brandmauer derzeit gewähren.
Umgestürzter Lastwagen sorgt für massive Verkehrsbehinderungen in Hessen – Fahrer aus der Ukraine wird leicht verletzt
Ausgelaufener Kraftstoff verteilt sich über die Autobahn – erhebliche Verkehrsbehinderungen bis in die Morgenstunden hinein
30.01.25, 07:19 Uhr
Datum: Donnerstag, 30. Januar 2025
Ort: A7 bei Schlitz, Vogelsbergkreis, Hessen
(sg) Auf der A7 zwischen der Anschlussstelle Hünfeld/Schlitz und dem Rasthof Großenmoor ist am Mittwochabend ein Lastwagen in Fahrtrichtung Norden umgestürzt. Nach ersten Erkenntnissen wurde der 56-jährige Fahrer aus der Ukraine leicht verletzt. Er konnte sich mit Hilfe von Ersthelfern aus dem Führerhaus befreien und wurde anschließend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Der Lkw hatte Kunststoffteile für Klimaanlagen geladen und musste von einem Bergungsunternehmen vollständig entladen werden. Dafür wurde eine Vollsperrung notwendig, die voraussichtlich bis in die frühen Morgenstunden andauern wird. Durch den Unfall liefen zudem mehrere hundert Liter Kraftstoff aus, welche die Feuerwehr abpumpen musste.
Im Einsatz waren rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hünfeld, sowie Rettungsdienst und Polizei. Trotz intensiver Aufräum- und Bergungsarbeiten ist mit anhaltenden Verkehrsbehinderungen auf der A7 in Richtung Norden zu rechnen. Angaben zur Unfallursache und zur Höhe des entstandenen Schadens liegen bislang noch nicht vor.
Polizeimotorrad kollidiert auf Kreuzung in Bonn mit abbiegendem Pkw - Beamter schwer verletzt ins Krankenhaus
Pkw-Fahrerin leicht verletzt - Motorrad war ohne Sonderrechte unterwegs - Straße gesperrt, Buslinien müssen umgeleitet werden
29.01.25, 10:05 Uhr
Datum: Mittwoch, 29. Januar 2025, ca. 08:00 Uhr
Ort: Bonn, Nordrhein-Westfalen
(ah) An der Kreuzung Fontainengraben/Flemingstraße in Bonn kam es am Mittwochmorgen zu einem Unfall, an dem ein Polizeimotorrad beteiligt war. Ersten Angaben zufolge prallte das Motorrad, das ohne Sonderrechte zu einer Unfallaufnahme bei einem Unfall bei Rheinbach (siehe News-Nummer 45949) war, im Kreuzungsbereich in die Beifahrerseite eines entgegenkommenden Pkw, dessen Fahrerin nach links abbiegen wollte. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Der 33 Jahre alte Polizeibeamte wurde schwer verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden, die 58-jährige Pkw-Fahrerin trug leichtere Verletzungen davon.
Die genaue Unfallursache ist noch unklar. Entsprechende Ermittlungen laufen. Aufgrund des Vorfalls musste der Fontainengraben gesperrt werden, wodurch es zu Verkehrsbehinderungen und der Umleitung einiger Buslinien kam.
Drei Menschen kommen bei Brand in Mehrfamilienhaus ums Leben
Wohnung komplett ausgebrannt - Weitere Hausbewohner teils über Sprungkissen gerettet - Brandursache unklar
29.01.25, 09:52 Uhr
Datum: Dienstag, 28. Januar 2025, ca. 22:30 Uhr
Ort: Frankfurt (Oder), Brandenburg
(ah) Bei einem Brand in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Frankfurt (Oder) sind am Dienstagabend drei Menschen ums Leben gekommen. Ersten Angaben zufolge brannte eine Wohnung im 1. Obergeschoss komplett aus, zudem waren weite Teile des Hauses stark verqualmt, weshalb 13 Personen ins Freie gerettet werden mussten. Für zwei Frauen, die leblos im Hausflur aufgefunden wurden, sowie eine weitere Person, die ebenfalls leblos in der Brandwohnung entdeckt wurde, kam jedoch jede Hilfe zu spät.
Die Feuerwehr konnte den Brand schließlich unter Kontrolle bringen. Die Brandwohnung wurde komplett zerstört. Zur Brandursache gibt es noch keine Angaben. Umfangreiche Ermittlungen laufen.
BMW-Fahrer überholt Behindertentransporter und touchiert das Fahrzeug beim Wiedereinscheren - Wagen kommt von Fahrbahn ab, schleudert in Gegenverkehr und prallt mit Mercedes zusammen - 43-jähriger Unfallverusacher und seine 14 Jahre alte Tochter auf...
Feuerwehr muss Eingeklemmte befreien - Landstraße voll gesperrt - Weitere Ermittlungen laufen
29.01.25, 09:33 Uhr
Datum: Mittwoch, 29. Januar 2025, ca. 07:45 Uhr
Ort: L272 zwischen Saarbrücken-Burbach und Riegelsberg, Regionalverband Saarbrücken, Saarland
(ah) Auf der L272 bei Saarbrücken kam es am Mittwochmorgen zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem vier Personen zum Teil schwer verletzt wurden. Polizeiangaben zufolge wollte ein 43-Jähriger mit seinem BMW zwischen Burbach und Riegelberg einen Behindertentransporter überholen, touchierte das Fahrzeug jedoch beim Wiedereinscheren, wodurch er die Kontrolle über das Steuer verlor und der Wagen auf den Grünstreifen geriet und schließlich wieder auf die Landstraße schleuderte. Dort kam es schließlich zu einem Frontalzusammenstoß mit einem Mercedes.
Der 43-Jährige und seine 14 Jahre alte Tochter auf dem Beifahrersitz wurden schwer verletzt und im Wrack eingeklemmt. Sie mussten von der Feuerwehr befreit werden. Der Fahrer und die Beifahrerin des Mercedes trugen leichte Verletzungen davon. In dem Behindertentransporter gab es keine Verletzten.
Bei dem Unfallverusacher ergaben sich Hinweise auf Alkohol- und Drogeneinfluss, zudem verfügt der Mann nicht über eine gültige Fahrerlaubnis. Weitere Ermittlungen laufen. Die Landstraße musste voll gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen im morgendlichen Berufsverkehr,
Transporter und Pkw prallen auf regennasser Fahrbahn zusammen - Beide Fahrer schwer verletzt
Polizei über E-Call-System des Transporters alarmiert - Feuerwehr muss Pkw-Fahrer aus Wrack befreien - Bundesstraße voll gesperrt - Genauer Unfallhergang noch unklar
29.01.25, 07:56 Uhr
Datum: Mittwoch, 29. Januar 2025, ca. 05:30 Uhr
Ort: B266 bei Rheinbach, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen
(ah) Schwerer Frontalzusammenstoß am frühen Mittwochmorgen auf der B266 bei Rheinbach im Rhein-Sieg-Kreis: Ein Citroën-Transporter und ein Opel Astra prallten auf regennasser Fahrbahn aus bislang ungeklärter Ursache zusammen, wobei beide Fahrer schwere Verletzungen davontrugen.
Die Polizei wurde über das E-Call-System des Transporters alarmiert, zahlreiche Einsatzkräfte rückten an. Der 25 Jahre alte Pkw-Fahrer wurde im Wrack eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Der 43-jährige Fahrer des Transporters konnte selbstständig aussteigen.
Derzeit ist noch unklar, welches der Fahrzeuge in den Gegenverkehr geraten war. Beide Unfallfahrzeuge und die Mobiltelefone der Fahrer wurden sichergestellt. Weitere Ermittlungen laufen. Die B266 musste aufgrund des Unfalls zeitweise voll gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Pkw rutscht auf schneeglatter Staatsstraße in den Gegenverkehr und prallt frontal in Transporter - Fahrer des Transporters eingeklemmt und schwer verletzt
Feuerwehr muss Eingeklemmten mit schwerem Gerät befreien - Pkw-Fahrer ebenfalls verletzt - Unaufmerksame Verkehrsteilnehmer behindern Rettungskräfte und verzögern deren Eintreffen am Unfallort - Bilder der Unfallstelle bei Kleinweiler sowie Schneebilder aus Oberjoch
28.01.25, 09:58 Uhr
Datum: Dienstag, 28. Januar 2025, ca. 08:00 Uhr
Ort: Staatsstraße 2055 bei Kleinweiler sowie Oberjoch, Landkreis Oberallgäu, Bayern
(ah) Starke Schneefälle haben am Dienstagmorgen für Gefahren und Unfälle im Oberallgäu gesorgt. Auf der Staatsstraße 2055 bei Kleinweiler etwa rutschte ein Pkw auf schneeglatter Fahrbahn in den Gegenverkehr und prallte dort frontal mit einem Transporter zusammen. Dessen Fahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde in dem Wrack eingeklemmt. Die Feuerwehr musste schweres Gerät einsetzen, um ihn zu befreien. Der Pkw- Fahrer musste ebenfalls verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden.
Die Rettungskräfte hatten bei der Anfahrt Probleme mit unaufmerksamen Verkehrsteilnehmern, sodass sich die Ankunft der Helfer am Unfallort verzögerte. Aufgrund der Rettungs- und Aufräumarbeiten musste die Staatsstraße zeitweise voll gesperrt werden.
Drei Fahrzeuge brennen aus - 72 Bewohner in Sicherheit - zwei Verletzte - Dichter Qualm zieht von Kellerräumen Richtung Wohnungen - Flammen und Rauch beschädigen 14 in Tiefgarage von Hochhaus untergestellte Autos
Auch Seelsorger waren im Einsatz - Brandursache noch unklar - Großalarm für Rettungsdienste und Feuerwehren in der Umgebung - Unklar ob alle Wohnungen wieder bezogen werden können
28.01.25, 03:10 Uhr
Datum: Montag, 27. Januar 2025, 22:40 Uhr
Ort: Altensteig, Landkreis Calw, Baden-Württemberg
(jb) In der Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses in Altensteig kam es am Montagabend zu einem Brand. Drei Fahrzeuge wurden durch die Flammen zerstört - zahlreiche weitere abgestellte wurden beschädigt. Gegen 22:40 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Während der Löscharbeiten mussten 72 Bewohner in Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Rettungsdienst in ein nahegelegenes Feuerwehrhaus gebracht werden. Die Einsatzkräfte wurden mit zusätzlicher Ausrüstung unterstützt: Ein Abrollbehälter für Atemschutzgeräte aus Altensteig kam zum Einsatz. Auch ein Großlüfter der Tübinger Feuerwehr wurde zunächst angefordert, konnte aber wieder abdrehen. Der Rettungsdienst war mit einem Großaufgebot vor Ort. Neun Rettungswagen, vier Notärzte sowie die Bereitschaft des Ortsvereins Altensteig standen bereit. Die Integrierte Leitstelle löste zudem Ringalarm für den Rettungsdienst aus, sodass auch Fahrzeuge aus Mittelbaden alarmiert wurden – diese kamen jedoch nicht mehr zum Einsatz. Drei Personen wurden verletzt: Eine Person erlitt eine Rauchgasvergiftung. Ein Feuerwehrmann wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) war mit neun Kräften vor Ort, um Betroffene und Einsatzkräfte zu betreuen. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Unklar war am Morgen noch, ob alle Bewohner wieder in ihre Etagen zurückkehren können.
Flughafenfeuerwehr sorgt für die Sicherheit von fast zwei Millionen Fluggästen pro Jahr – Boeing 737-800 mit 138 Personen an Bord meldet Luftnotlage – gestürzte Person im Terminal erleidet Kopfplatzwunde – Lebensretter der Flughafenfeuerwehr arbeiten...
Wir haben Feuerwehrmann Christopher Davey und seine Kollegen eine Schicht lang, während ihrem Dienst bei der Flughafenfeuerwehr Karlsruhe/Baden-Baden begleitet – arbeitsreicher Tag am zweitgrößten Verkehrsflughafen in Baden-Württemberg - umfangreiche Reportage mit 7 Kameras und diversen tiefsinnigen Einblicken in den Flughafenalltag
27.01.25, 17:40 Uhr
Datum: Montag, 27. Januar 2025
Ort: Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden, Rheinmünster, Baden-Württemberg
(fg) Nicht nur auf den Großflughäfen in Deutschland ist immer etwas los, auch auf kleineren Airports sind Feuerwehr- und Rettungskräfte geradezu im Dauereinsatz. Wir haben die Flughafenfeuerwehr auf dem Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden reportagig begleitet.
Ein Samstagabend auf der Feuerwache der Flughafenfeuerwehr am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden: Die Wachmannschaft sitzt gemütlich beim Abendessen, plötzlich ertönt der Alarmgong: ,,Full Emergency – Full Emergency.“ Eine Boeing 737-800 meldet eine Luftnotlage, 138 Personen befinden sich an Bord. Die Feuerwehrmänner springen auf, jede Minute zählt.
Einige Stunden zuvor: Christopher Davey beginnt um 4 Uhr in der Frühe am Samstagmorgen seinen Dienst als Feuerwehrmann bei der Flughafenfeuerwehr am Airport Karlsruhe/Baden-Baden. Der 25-Jährige arbeitet dort bereits seit 4,5 Jahren und ist bereits seit dem Kindesalter bei der Freiwilligen Feuerwehr in Karlsruhe-Stupferich aktiv.
Sicherheit ist auf Flughäfen unerlässlich und oberstes Gebot. Am Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) sorgt die Werkfeuerwehr FKB für die Sicherheit von rund 1,8 Millionen Fluggästen im Jahr. Neben den Aufgaben des Brandschutzes und der technischen Hilfe übernimmt die Flughafenfeuerwehr am FKB auch die Aufgaben der Ersten Hilfe und weitere Sonderaufgaben am zweitgrößten Verkehrsflughafen Baden-Württemberg.
Für Christopher Davey und seine Kollegen beginnt der Dienst immer gleich: Dienstplan checken, das Funkgerät wird in Betrieb genommen und die Einsatzuniform bereitgelegt. Im Anschluss werden die Einsatzfahrzeuge auf ihre Funktion überprüft, damit im Ernstfall alle Handgriffe sitzen und die Technik einwandfrei funktioniert. Die Flughafenfeuerwehr FKB besteht aus einem sogenannten ,,ICAO-Löschzug“, welcher sich aus einem Einsatzleitwagen, einem Kleinflughafenlöschfahrzeug, einem Hilfeleistungstanklöschfahrzeug, einem Rettungswagen, zwei baugleichen großen Flughafenlöschfahrzeuge und weiteren Komponenten mit Sonderlöschmittel und Flugzeugbergung zusammensetzt.
Ebenfalls überprüft werden die Alarmierungen der drei möglichen Flugzeugalarme: Local Standby, Full Emergency und der Crash Alarm. Beim Local Standby meldet der Pilot eine Unregelmäßigkeit im Flugbetrieb. Beim Full Emergency meldet der Pilot dann bereits eine konkrete Luftnotlage und beim Crash Alarm ist es bereits zum Unfall gekommen.
Im Herzstück der Flughafenfeuerwehr, der Einsatzzentrale, sitzt in dieser Schicht Mattias Poppe. Wer innerhalb des Flughafengeländes die Notrufnummer 112 wählt, landet bei ihm am Telefon. Er hat zudem die Übersicht über alle Flüge (Ankommend und Abgehend), sowie Überwachungskameras und Wetterdaten im Blick. Plötzlich klingelt das Telefon: ,,Die Feuerwehr, wo genau ist der Notfallort?“ Im Terminal ist eine Person gestürzt und blutet am Kopf. Mattias Poppe stellt die entscheidenden Fragen. Wenige Augenblicke später ertönt die Alarmierung. Die beiden Feuerwehrleute Davey und Allgaier rennen zum Rettungswagen und rücken mit Blaulicht aus. Die Flughafenfeuerwehr wird zu allen medizinischen Notfällen auf dem Flughafen alarmiert. Parallel wird jedoch auch der Regelrettungsdienst von außerhalb zur Unterstützung gerufen, da die Flughafenfeuerwehr selbst die Patienten nicht in außerhalb gelegene Krankenhäuser transportiert.
Während Simon Wannenwetsch den Fitnessraum an der Feuerwache nutzt um sich sportlich zu betätigen um im Alarmfall fit zu sein, erklärt uns Christopher Davey die beiden tonnenschweren Feuerwehrgiganten: Die sogenannten Großflughafenlöschfahrzeuge GFLF. Die beiden Feuerwehrfahrzeuge werden im 1-Mann-Betrieb geführt und fassen unglaubliche 12.500 Liter Wasser, 1.500 Liter Löschschaum und 250 Kilogramm Pulverlöschmittel. Über zwei Monitore an der Front und auf dem Dach, kann Christopher Davey mittels Joy-Sticks vom Fahrerplatz aus, Wasser abgeben. Was dann auf Kamera festgehalten werden kann, beschreibt den Kindheitstraum eines jeden Jungen: Die beiden Feuerwehr-Lösch-Giganten rollen mit Tatütata und Blaulicht über die Start- und Landebahn des Flughafens und schießen Löschwasser über die Wasserwerfer hinaus – spektakulär und eindrucksvoll zugleich.
Wie schnell der Ernstfall jedoch zur Realität werden kann, wird während des gemeinsamen Abendessens im Gemeinschaftsraum der Feuerwache sichtbar: Der Alarmgong ertönt: ,,Full Emergency – Full Emergency.“ Eine Boeing 737-800 meldet eine Luftnotlage, 138 Personen befinden sich an Bord, so teilt der Tower (Flughafen-Turm) per Durchsage mit. In 15 Minuten soll die Maschine bereits am Flughafen landen, es zählt jede Minute. Alle Feuerwehrmänner springen auf, ziehen sich um und nach wenigen Sekunden rollen die Feuerwehrfahrzeuge bereits mit Blaulicht und Martinhorn aus der Wache über das Vorfeld.
Marco Huck, der Einsatzleiter, fährt mit dem Einsatzleitwagen voraus. Simon Wannenwetsch steuert eines der Großflughafenlöschfahrzeuge auf den für solche Fälle vordefinierten Bereitstellungsplatz. Marco Huck funkt die Leitstelle an und fragt nach weiteren Informationen. Der Pilot hatte den Ausfall eines Triebwerks gemeldet. Das Flugzeug setzt in wenigen Minuten zur Landung an. Die Anspannung der Feuerwehrleute ist spürbar. ,,Es ist ein Unterschied ob 138 Personen oder nur 2 Personen an Bord einer solchen Maschine sind“, so Simon Wannenwetsch. Nach bangen Minuten des Wartens: Entwarnung – das Flugzeug konnte trotz des starken Regens und der Triebwerksmeldung sicher und ohne Zwischenfälle landen. Die Feuerwehr kann nach einiger Zeit wieder vollständig einrücken. Die ebenfalls alarmierten zusätzlichen Kräfte von außerhalb des Flughafens werden ebenfalls nicht benötigt.
Zurück an der Feuerwache ist der Puls bei den Rettern schnell wieder im Normalbereich – das sei Routine, sagen die Feuerwehrleute. Am späten Abend blicken die erfahrenen Feuerwehrleute auf bereits erlebte Einsätze am Flughafen FKB zurück. Schnell wird klar, dass nicht alle Einsätze so glimpflich verlaufen wie der gerade eben. Marco Huck hat bereits tödliche Flugunglücke erlebt und brennende Hubschrauber und Flugzeuge gelöscht. Eine enorme körperliche und auch seelische Belastung, welcher jeder einzelne Feuerwehrmann am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden gewachsen ist – im Team geht alles einfacher von der Hand, sind sich die Retter einig.
Und während draußen im Regen die letzten Flugzeuge für diese Schicht in den Nachthimmel starten, kehrt auf der Feuerwache nach und nach Ruhe ein – ein ganz normaler Tag für die Sicherheit von fast zwei Millionen Fluggästen im Jahr am FKB.
Gewerkschaft Verdi ruft die Berliner Verkehrsbetriebe zu Warnstreiks auf - Busse, U-Bahnen und Trams bleiben im Depot - Lange Staus auf den Straßen erwartet
Erste Verhandlungsrunde war ohne Ergebnis beendet worden
27.01.25, 01:29 Uhr
Datum: Montag, 27. Januar 2025, 3 Uhr
Ort: Berlin
(ch) Pendler und Schüler müssen sich am Montag auf massive Verkehrsprobleme in Berlin einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat zu Warnstreiks aufgerufen, nachdem bei der ersten Verhandlungsrunde für einen neuen Tarifvertrag kein Angebot vonseiten der Arbeitgeber vorgelegt worden war. Nun sind die 16.000 Beschäftigen der BVG aufgerufen, von 3 Uhr an für 24 Stunden die Arbeit niederzulegen. Nahezu alle Busse, U-Bahnen und Trams bleiben daher im Depot.
Vor allem auf den Hauptverkehrsrouten in der Hauptstadt könnte das für Chaos sorgen. Für etwas Entlastung könnte ein zusätzliches Angebot der S-Bahn sorgen, die mehr Züge einsetzen will.
Verdi fordert 750 Euro mehr Gehalt pro Monat, diverse Schichtzulagen und ein Weihnachtsgeld. Die BVG hatte angekündigt, zur zweiten Verhandlungsrunde ihrerseits ein Angebot vorzulegen, was den Arbeitnehmern aber zu spät war. Mit nun drastischen Folgen für den Berufsverkehr am Montag.
Drei große Gegendemonstrationen mit Tausenden Teilnehmern erwartet - Anwohner hängen im Vorfeld Anti-AfD-Transparente aus dem Fenster - Zahlreiche Absperrgitter werden in Stellung gebracht (beides on tape)
Eintausend Gäste werden in Friedrich-Ebert-Halle erwartet - Auftakt des Wahlkampfs der Partei unter dem Motto „Es ist Zeit für Hamburg und Deutschland“
26.01.25, 12:41 Uhr
Datum: Sonntag, 26. Januar 2025, 12:00 Uhr
Ort: Hamburg
(jb) Am Sonntagnachmittag hält AfD-Chef Tino Chrupalla in der Friedrich-Ebert-Halle im Hamburger Stadtteil Heimfeld eine Veranstaltung ab. Sie markiert den Auftakt des Wahlkampfs der Partei unter dem Motto „Es ist Zeit für Hamburg und Deutschland“. Rund 1.000 Gäste werden zu der Veranstaltung erwartet. Parallel dazu formieren sich breite Proteste gegen den Auftritt. Insgesamt wurden drei Gegendemonstrationen angemeldet. Eine davon wird vom Harburger Bündnis „Demokratie und Zusammenleben in Vielfalt“ organisiert, das mit etwa 1.000 Teilnehmenden rechnet. Weitere Proteste sollen direkt vor der Halle sowie als Demonstrationszug durch Harburg stattfinden. Die Polizei hat umfangreiche Absperrmaßnahmen eingerichtet und rechnet mit mehreren Tausend Gegendemonstrierenden. Bereits im Vorfeld kam es zu Widerstand gegen die Veranstaltung. Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Ebert-Gymnasiums hissten ein Plakat mit der Aufschrift „Demokratie braucht keine Alternative“ und dekorierten den Schulhof mit regenbogenfarbenen Symbolen. Auch Anwohner beteiligten sich am Protest, indem sie Transparente mit Botschaften wie „Lieber Vielfalt als Einfalt“ und „Nie wieder ist jetzt“ von ihren Fenstern hängen ließen. Die Polizei hat Hamburger Absperrgitter rund um die Halle montiert, wie sie zuletzt bei einer Veranstaltung der AfD-Bundesvorsitzenden Alice Weidel vor dem Rathaus genutzt wurden.
Fahrerseite von Polizeiauto komplett eingedrückt - Feuerwehr muss schwerverletzte junge Polizisten retten - Autofahrerin erkannte Polizeiauto mit Sondersignal zu spät - Streifenwagen kippt nach Crash auf die Seite und reißt Ampelmast nieder
Drei Verletzte ins Krankenhaus gebracht - Verkehrspolizei München will Unfallablauf ermitteln
26.01.25, 10:08 Uhr
Datum: Samstag, 25. Januar 2025, 22:15 Uhr
Ort: Ottobrunn, Landkreis München, Bayern
(jb) Folgenschwerer Unfall mit Polizeiauto in Ottobrunn mit drei teils Schwerverletzten: Am Samstag gegen 22:15 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Staatsstraße in Ottobrunn, direkt an der ersten Kreuzung nach der Autobahnausfahrt. Ein Polizeifahrzeug, das mit Sondersignal unterwegs war, wurde im Kreuzungsbereich frontal von einer anderen Autofahrerin erfasst, die das Einsatzfahrzeug offenbar nicht rechtzeitig bemerkte. Durch die Kollision wurden drei Personen verletzt: Einer der Polizisten (23) erlitt schwere Verletzungen und musste von der Feuerwehr Ottobrunn aus dem Fahrzeugwrack befreit werden. Der zweite Beamte (22) zog sich mittelschwere Verletzungen zu. Die 29 Jahre alte Fahrerin des anderen Fahrzeugs wurde leicht verletzt. Alle Verletzten wurden vor Ort medizinisch versorgt und anschließend in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Unfall verursachte Totalschäden an beiden Fahrzeugen. Außerdem wurde ein Ampelmast bei dem Aufprall stark beschädigt. Die Feuerwehr Ottobrunn, mehrere Rettungswagen und die Polizei waren im Einsatz, um die Unfallstelle abzusichern und die Verletzten zu bergen. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
Beherzte Ersthelfer retten Schwerverletzten aus Kleinwagen bevor er in Vollbrand steht (Flammen on tape) - auch mutmaßlicher Unfallverursacher schwer verletzt - PS-starker Audi und VW Polo zusammengestoßen - Kleinwagen bis zum Innenraum ausgebrannt
Staatsanwaltschaft hat Gutachter beauftragt - Unfallrekonstruktion und Ermittlungen dauern an
26.01.25, 04:57 Uhr
Datum: Sonntag, 26. Januar 2025, 02:00 Uhr
Ort: Heilbronn, Baden-Württemberg
(jb) Ersthelfer retten ein schwerverletztes Unfallopfer in Heilbronn aus seinem Auto bevor es vollständig in Flammen steht. Zwei Schwerverletzte und ein brennender Kleinwagen sind die dramatischen Folgen eines schweren Unfalls am frühen Sonntagmorgen in Heilbronn-Böckingen. An der Einmündung der Neckartalstraße mit der Neuen Straße kollidierte gegen zwei Uhr ein PS-starker Audi mit einem VW Polo. In Folge der Kollision wurde der Kleinwagen in den Grünstreifen geschleudert und ging dort innerhalb kürzester Zeit in Flammen auf. Durch das beherzte Eingreifen von Ersthelfern konnte der Fahrer aus seinem Auto gerettet werden, bevor es in Vollbrand stand. Er musste mit schweren Verletzungen notärztlich behandelt werden und wurde in ein Krankenhaus verbracht. Eine Polizeisprecherin teilte auf Anfrage mit, dass auch der Fahrer des Audi mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht wurde. Es sei noch unklar, ob die beiden Männer sich in Lebensgefahr befinden. In den Fahrzeugen sollen sich sonst keine weiteren Insassen befunden haben. Zum genauen Unfallhergang sowie zur Unfallursache konnte die Polizeisprecherin in der Nacht noch keine Angaben machen. Ein Zusammenhang zur Szene der Autoposer und Raser, die in Heilbronn immer wieder durch illegale Autorennen und schwere Unfälle auffällt, kann laut Polizei nicht ausgeschlossen werden. Die Staatsanwaltschaft hat einen Gutachter zur Klärung des Unfallhergangs beauftragt.
Einsatzkräfte jagen schwimmendes Auto auf dem Neckar - VW samt Mann landen am Abend im Fluss - Fahrer kann sich befreien und schwimmt unterkühlt an Land - Bergung noch am gleichen Abend (on tape)
Kleinwagen schwamm laut Polizei auf dem Neckar - Genauer Unfallablauf noch unbekannt - Zeugen meldeten schwimmendes Auto auf dem Neckar per Notruf den Einsatzkräften - DLRG, Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz
25.01.25, 23:45 Uhr
Datum: Samstag, 25. Januar 2025, 20:30 Uhr
Ort: Obrigheim, Neckar-Odenwald-Kreis, Baden-Württemberg
(jb) Versenkt! Am Samstag gegen 20:30 Uhr meldete ein Zeuge, dass ein Auto im Bereich der Sportplätze in Obrigheim in den Neckar gefahren ist. Das berichtet die Polizei. Der VW-Kleinwagen trieb auf dem Wasser - Rettungskräfte und Polizei wurden alarmiert. Nach Angaben der Polizei konnte sich der Fahrer eigenständig aus dem Fahrzeug befreien und ans Ufer schwimmen. Er wurde leicht unterkühlt aufgefunden. Der genaue Hergang des Unfalls ist noch unklar und wird derzeit ermittelt. Die Bergung des Fahrzeugs wurde noch am Abend durchgeführt. Weitere Personen waren nach Polizeiangaben nicht im Fahrzeug.
Unfallautos schwer beschädigt - Audi-Fahrer gerät in Gegenverkehr und prallt in entgegenkommende Fahrzeuge - drei Fahrzeuge in Crash verwickelt
Sechs Menschen leichtverletzt in Kliniken gebracht - Notärzte und Feuerwehren im Einsatz
25.01.25, 23:44 Uhr
Datum: Samstag, 25. Januar 2025, 20:15 Uhr
Ort: Friolzheim, Enzkreis, Baden-Württemberg
(jb) Total zerstörte Autowracks nach einem Frontalzusammenstoß mit sechs Verletzten im Enzkreis: Am Samstag gegen 20:16 Uhr kam es auf der Strecke zwischen dem Friolzheimer Kreisverkehr und Seilers Kreuz zu einem Frontalzusammenstoß, an dem drei Fahrzeuge beteiligt waren. Laut Polizei war ein Audi in den Gegenverkehr geraten und kollidierte erst mit einem Opel Astra und anschließend mit einem Seat Ibiza. Aufgrund des Unfalls wurde die Straße vollständig gesperrt. Die Polizei schätzt den Schaden an allen drei Autos auf etwa 70 000 Euro.
AfD-Wahlkampfauftakt in Halle sorgt für Ausnahmezustand - Rund 10.000 Gegendemonstranten versuchen Veranstaltung zu stören - Körperliche Auseinandersetzungen und abgeriegelte Messehalle - AFD-Parteichefs Alice Weidel und Tino Chrupalla sprechen vor...
Demonstranten blockieren Straßen - Großaufgebot der Polizei
25.01.25, 17:33 Uhr
Datum: Samstag, 25. Januar 2025, 10:30 Uhr
Ort: Halle (Saale), Sachsen-Anhalt
(jk) Am Samstag hatte der offizielle Wahlkampfauftakt der AfD in Halle in Sachsen-Anhalt massive Proteste und einen Großaufgebot der Polizei ausgelöst. Die Veranstaltung fand in der hermetisch abgeriegelten Messehalle statt, wo unter anderem die Parteichefs Alice Weidel und Tino Chrupalla vor rund 4.500 erwarteten Anhängern sprachen. Begleitet wurde die Wahlkampfveranstaltung von heftigen Gegendemonstrationen. Etwa 10.000 Menschen beteiligten sich an den Protesten. Die Demonstranten versuchten an mehreren Stellen, den Ablauf der AfD-Veranstaltung zu stören. Es kam zu massiven Störaktionen und teils körperlichen Auseinandersetzungen mit mehreren Körperverletzungen. Bereits am Freitagabend war die Polizei mit einem Großaufgebot vor Ort, um die Sicherheitsmaßnahmen vorzubereiten. Auch am Samstag sorgten Tausende Einsatzkräfte für eine strikte Trennung der Lager und reagierten auf Zwischenfälle
Erste Anzeichen des Sturm Éowyn erreichen deutsche Küste - In der Nacht zu Sonntag wird ein erhöhter Wasserstand erwartet - Impressionen von hohen Wellen und goldenen Sonnenlicht
25.01.25, 16:32 Uhr
Datum: Samstag, 25. Januar 2025, 15:30 Uhr
Ort: Norderney, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(jk) Auf der Nordseeinsel Norderney genießen Einheimische und Urlauber derzeit noch schönes Wetter, begleitet von ungewöhnlich hohen Wellen, die kraftvoll auf den Strand zulaufen. Diese markanten Wellen sind die ersten Anzeichen des Sturms, der derzeit über Großbritannien tobt und dessen Auswirkungen in den kommenden Tagen auch die deutsche Küste erreichen könnten. Entgegen erster Befürchtungen blieb das Wetter am Samstag vorerst stabil, doch in der Nacht wird auf der Insel ein erhöhter Wasserstand erwartet. Grund dafür ist die sogenannte Wasserwand, die durch den Sturm in Großbritannien ausgelöst wurde und sich nun über die Nordsee bewegt. Auch wenn kein großer Sturm zu erwarten ist, zeigt sich die Natur schon jetzt von ihrer imposanten Seite. Besucher der Insel genießen die spektakulären Wellen bei goldenen Sonnenlicht. Die Ostfriesischen Inseln sind aufgrund ihrer Lage besonders anfällig für Sturmfluten. Die flachen Küsten und die Nähe zum offenen Meer begünstigen hohe Wasserstände.
Golf-Fahrerin fährt ungebremst über Kreuzungsbereich, überfährt Bahnschienen und kracht in eine Hauswand - 64-Jährige nicht ansprechbar - Kinder des Hauseigentümer hören lauten Knall und leisten sofort Erste Hilfe - THW prüft und stützt betroffene Mauer
25.01.25, 16:12 Uhr
Datum: Samstag, 25. Januar 2025, 14:30 Uhr
Ort: Moordorf, Gemeinde Südbrookmerland, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(jk) Am Samstag gegen 14.30 Uhr kam es in Moordorf, Gemeinde Südbrookmerland im Landkreis Aurich, zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 64-jährige Fahrerin eines VW Golf Plus fuhr auf der Ringstraße in Richtung Auricher Straße (B210) und überquerte offenbar ungebremst den Kreuzungsbereich. Dabei überfuhr sie Bahnschienen, durchbrach einen Garten und prallte schließlich gegen die Hauswand eines Wohngebäudes. Der Aufprall hinterließ ein großes Loch in der Hauswand. Die Fahrerin des Wagens war nach dem Unfall nicht ansprechbar. Zum Zeitpunkt des Unfalls befand sich der Hauseigentümer nicht im Gebäude, jedoch dessen 19- und 21-jährige Kinder. Sie hörten den lauten Knall und leisteten sofort Erste Hilfe. Neben Polizei und Feuerwehr wurde das Technische Hilfswerk hinzugezogen, um zu prüfen, ob das Gebäude einsturzgefährdet ist. Die betroffene Mauer wurde noch vor Ort abgestützt, um weitere Schäden zu vermeiden. Die Ursache des Unfalls sowie der Gesundheitszustand der Fahrerin sind noch unklar.
Klimaaktivisten setzen Pumpenanlage in Brand, beschädigen Schaltkasten und errichten Barrikaden auf der Zufahrt - Aktivisten stellen mehrere Meter hohen Holzstamm auf Straße und binden sich daran fest
Polizei und THW müssen anrücken und Mann mit Hebebühne herunterholen - Mehrere Aktivisten werden festgenommen
25.01.25, 07:09 Uhr
Datum: Samstag, 25. Januar 2025, 00:00 Uhr
Ort: Hambacher Forst / Südenwädchen, Kerpen-Manheim, Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen
(tz) Klimaktivisten haben am Freitag im Sündenwäldchen im Hambacher Forst versucht die Bauarbeiten zu sabotieren. Sie hatten versucht eine Pumpenanlage mit Holzpaletten in Brand zu setzen und beschädigten einen Stromschaltkasten, sodas die Pumpe jetzt nicht mehr funktioniert. Um die Polizei abzuhalten, hatten sie außerdem Barrikaden auf der Zufahrtsstraße errichtet. Als die ersten Polizeikräfte eintrafen, flohen sie in den Wald. Doch die Beamten konnten die Aktivisten einholen und festnehmen. Ein Mann hatte sich auf einem mehrere Meter hohen Holzstamm festgemacht, den die Aktivisten zuvor mitten auf der Zufahrtsstraße eingegraben hatten. Um ihn dort runterzuholen musste in der Nacht das THW anrücken und ihn mit einer Hebebühne wieder auf den Boden holen. Das ganze fand unter lautstarkem Protest der anderen Aktivisten statt. Die Polizei erteilte einen Platzverweis und nahm mehrere Aktivisten fest.