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NRW-Urlauber nehmen als Urlaubsmitbringsel vermeintlichen Streuner mit – Beim heimischen Tierarzt stellt sich heraus, dass es sich um Rassekatze Aramis handelt, die bereits sehnsüchtig vermisst wird - Doch statt das Tier zurückzugeben, verweigern sie...
Besitzerfamilie hofft sehnsüchtig auf die Rückkehr der Katze - Tier seit über vier Wochen nicht mehr daheim und war schon einmal entführt worden - Kleiner Lichtblick am Horizont
18.01.25, 14:08 Uhr
Datum: Samstag, 18. Januar 2025
Ort: Norderney, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(ch) Für Familie Majert war es vermutlich eines der traurigsten Silvester seit vielen Jahren. Denn ein wertvolles Familienmitglied fehlte: Kater Aramis war seit Weihnachten verschwunden und die Familie musste mittlerweile vom Schlimmsten ausgehen. Was sie zu der Zeit nicht wussten: das Tier war wohlauf, allerdings knapp 300 Kilometer weiter südlich.
Eine Familie aus NRW war wohl zwischen den Feiertagen auf der ostfriesischen Insel als Touristen zu Gast und hatte den Kater entdeckt. Das zutrauliche Tier war im Freien unterwegs und die Urlauber hielten es wohl für einen Streuner. Denn ehe sich der neunjährige Kater versah, befand er sich in den Fängen der Familie und saß schließlich zunächst auf einer Fähre und dann im Auto in Richtung Krefeld.
Dort wurde der vermeintliche Streuner bei einem Tierarzt vorgestellt, der allerdings erkannte, dass es sich um eine eigentlich gut gepflegte Rassekatze handelte, die gechippt war. Über den Verein Tasso konnte dann aufgeklärt werden, dass Aramis sehnsüchtig auf Norderney vermisst wird. Gunnar Majert erhielt die Kontaktdaten der Familie und nun könnte die Geschichte eigentlich enden.
Tut sie aber nicht. Denn anstelle das Missverständnis aufzuklären und das „Urlaubssouvenir“ zurückzugeben, weigern sich die Touristen. Schließlich hätten die Besitzer den Kater rumstreunen lassen. Einer vermeintlichen Anzeige würde man entspannt entgegenschauen. Nachdem die Diebe merkten, dass Familie Majert nicht lockerlassen würde, schlugen sie vor, die 1.200 Euro wertvolle Katze abkaufen zu wollen, denn die Tochter der Familie habe sich schon so sehr an sie gewöhnt. „Aramis ist ein Familienmitglied seit fast zehn Jahren. Es ist keine Option, dass wir unsere Katze verkaufen oder an eine andere Familie geben. Er kennt nichts anderes als die Insel, der gehört hier hin und gehört zu uns“, macht Catharina Majert klar. Und so entwickelte sich ein wildes Tauziehen über WhatsApp über die Herausgabe der Katze. Und auch die Behörden sind mittlerweile im Spiel. „Die Polizei sagt, dies sei ein klarer Diebstahl“, sagt Gunnar Majert. Es ist übrigens nicht die erste Entführung für Aramis. Bereits vor knapp drei Jahren hatte er das gleiche Schicksal erlebt. Drei Monate war er damals verschwunden und konnte nur dank eines GPS-Trackers wiedergefunden werden. Anders als heute war er damals jedoch auf der Insel verblieben.
Nun scheint es einen kleinen Hoffnungsschimmer zu geben. Denn am Sonntag soll nun eine Übergabe auf dem Festland bei Leer erfolgen. Catharina und Gunnar Majert hoffen, dass dann dieser Schrecken ein Ende hat und ihr geliebtes Familienmitglied auf die Insel zurückkehrt.
Deutscher schießt neuen Lebensgefährten seiner Ex-Frau in Österreich nieder - Opfer muss reanimiert werden und stirbt später im Krankenhaus - Täter flüchtet zurück nach Deutschland und richtet sich nahe seines Wohnorts selbst
Schütze und seine in Scheidung lebende Frau beide Deutsche - Polizei beider Länder mit Sondereinheiten, Spürhunden und Hubschrauber im Einsatz - Material von beiden Tatorten
18.01.25, 10:55 Uhr
Datum: Samstag, 18. Januar 2025, 9 Uhr
Ort: Oberkappel, Oberösterreich, Österreich, und Gottsdorf, Landkreis Passau, Bayern
(ch) Am Samstagmorgen erschütterten Schüsse das beschauliche Oberkappel im Bezirk Rohrbach. Nach bisherigen Informationen hat ein 44-jähriger Deutscher den neuen Lebensgefährten seiner Noch-Ehefrau niedergeschossen. Der Verdächtige feuerte mit einer Pistole auf das 51-jährige Opfer und fügte ihm lebensbedrohliche Verletzungen zu. Rettungskräfte des Roten Kreuzes, darunter Sanitäter und ein Notarzt, kämpften vor Ort um das Leben des Mannes, der reanimiert werden musste. Nach Medienbericht verstarb er später im Krankenhaus.
Der Schütze flüchtete nach der Tat mit einem Auto. Ob er dabei die nahe gelegene Grenze nach Deutschland überquerte, ist derzeit unklar. Die österreichische Polizei hat ein Großaufgebot an Einsatzkräften aus Linz und Umgebung mobilisiert. Polizeihubschrauber, Spezialkräfte und Spürhunde waren sowohl auf deutscher wie auch österreichischer Seite im Einsatz.
Rund zwei Stunden nach der Bluttat fanden Beamte den Schützen tot in Gottsdorf, nahe seines Heimatortes. Der 44-Jährige war nach seiner Tat zurück in die Heimat gefahren. Auf einem Feldweg parkte er seinen Wagen und richtete sich vermutlich selbst. Die Ehefrau des Verdächtigen, die zum Zeitpunkt des Angriffs nicht anwesend war, soll eine zentrale Rolle in der Auseinandersetzung spielen. Die Polizei vermutet, dass die anstehende Scheidung das Motiv für das Beziehungsdrama war.
Junger BMW-Fahrer übersieht im Nebel Kreuzung und prallt ungebremst mit zweitem Auto zusammen, worauf beide von der Straße schleudern - 22-jähriger Beifahrer im BMW stirbt am Unfallort, 31-jährige Fahrerin des zweiten Autos erleidet schwerste Verletzungen
Unfallverursacher kommt mit leichten Verletzungen davon – Polizei geht davon aus, dass Fahrer Rotlicht übersah
18.01.25, 08:32 Uhr
Datum: Samstag, 18. Januar 2025, 4 Uhr
Ort: Garrel, Landkreis Cloppenburg, Niedersachsen
(ch) Schwerer Verkehrsunfall in den frühen Morgenstunden in Garrel. Auf der B72 herrschte dichter Nebel, zudem nieselte es bei leichten Minustemperaturen leicht. Ein 21-Jähriger war mit seinem einem Jahr älteren Beifahrer auf dem Weg nach Hause, als dem jungen Fahrer ein verhängnisvoller Fehler passierte. Der Mann übersah bei Petersfeld eine Kreuzung, bei dem die Ampel für ihn Rot zeigte.
Ungebremst fuhr der BMW in den Kreuzungsbereich. Und genau in dem Moment fuhr eine 31-Jährige in die Kreuzung ein und der BMW prallte ungebremst in ihre Beifahrerseite. Beide Autos schleuderten von der Straße und blieben im Graben liegen. Schnell waren alarmierte Rettungskräfte vor Ort, um die Verletzten zu betreuen. Dabei mussten sie feststellen, dass für den Beifahrer jede Hilfe zu spät kam. Der 22-Jährige verstarb noch am Unfallort. Sein Freund am Lenkrad hatte hingegen großes Glück und kam leicht verletzt davon. Die Frau erlitt schwerste Verletzungen und musste in das Krankenhaus Cloppenburg gebracht werden. Vor Ort konnte auch ein lebensgefährlicher Gesundheitszustand nicht ausgeschlossen werden.
Die Polizei hat aufwändige Ermittlungen zur Unfallursache eingeleitet und durch die Trümmerteile weiträumige Unglücksstelle entsprechend vermessen. Sie prüfen nun auch, ob der BMW-Fahrer tatsächlich, wie vor Ort angenommen, die Kreuzung aufgrund des dichten Nebels nicht bzw. zu spät gesehen hat.
Flammen schlagen aus Motoryacht bei Rostock (on tape) - Schaden von mehreren hunderttausend Euro - Zeuge sieht kurz vor dem Brand zwei Personen von der Yacht wegrennen
Polizei geht von Brandstiftung aus und sucht weitere Zeugen - Feuerwehr kann die Flammen vom Land aus löschen
18.01.25, 08:31 Uhr
Datum: Samstag, 18. Januar 2025, 0 Uhr
Ort: Rostock, Mecklenburg-Vorpommern
(ch) In der Nacht auf Samstag brannte eine 12-Meter-Motoryacht an einer Steganlage im Rostocker Stadtteil Dierkow lichterloh. Gegen Mitternacht meldete ein Augenzeuge den Brand per Notruf, nachdem er zwei Personen beobachtet hatte, die sich zügig vom Tatort entfernten. Kurz darauf stand die Yacht in Flammen.
Rund 40 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Rostock und der Freiwilligen Feuerwehr Gehlsdorf/Dierkow waren vor Ort im Einsatz. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand die Motoryacht bereits im Vollbrand. Aufgrund der schwierigen Zugänglichkeit an der Unterwarnow wurde zunächst ein landseitiger Löscheinsatz mit einem C-Rohr durchgeführt, unterstützt durch Trupps unter Atemschutz. Eine Drehleiter leuchtete die Einsatzstelle aus. Erst nach Eindämmung des Brandes konnten die Feuerwehrkräfte das Boot direkt betreten, um kleinere Glutnester zu löschen. Gegen 01:20 Uhr wurde schließlich „Feuer aus“ gemeldet.
Die Yacht wurde vollständig zerstört, der entstandene Schaden wird auf mehrere Hunderttausend Euro geschätzt. Die Wasserschutzpolizeiinspektion Rostock hat die Ermittlungen übernommen. Vor Ort wurde keine Kontamination des Gewässers festgestellt, und die Yacht blieb trotz der massiven Schäden schwimmfähig.
Aufgrund der Zeugenangaben geht die Polizei dem Verdacht nach, dass es sich um Brandstiftung gehandelt haben könnte. Die Ermittler bitten Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, sich bei der Kriminalpolizeiinspektion Rostock zu melden.
Mehrere Reisemobile werden Raub der Flammen - Holzhalle steht schnell lichterloh in Flammen (on tape) und droht auf zwei angrenzende Wohnhäuser überzugreifen - fast Einhundert Einsatzkräfte verhindern Übergreifen des Feuers
Feuerwehrmann bei Löscharbeiten verletzt - Schaden geht in die Millionen - Anwohner evakuiert
17.01.25, 03:43 Uhr
Datum: Freitag, 17. Januar 2025, 00:30 Uhr
Ort: Bad Boll, Landkreis Göppingen, Baden-Württemberg
(jb) Großbrand in Bad Boll: In der Nacht zu Freitag geriet eine Wohnmobil-Vermietung mit Handel und Werkstatt im Ahornweg in Brand. Gegen 0:30 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehren aus Bad Boll, Aichelberg, Zell und Göppingen stand eine Holzhalle sowie mehrere Wohnmobile in Vollbrand. Das Feuer drohte auf zwei angrenzende Wohnhäuser überzugreifen, was durch den schnellen Einsatz von fast Einhundert Feuerwehrleuten verhindert werden konnte. Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Die Anwohner der angrenzenden Gebäude wurden vorsorglich evakuiert. Die Brandursache ist derzeit noch unklar, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt.
Junge Autofahrerin verliert die Kontrolle über altes VW Golf Cabrio und rutscht von Fahrbahn mit der Tür voran gegen Baum - Feuerwehr muss eingeklemmte 20-Jährige aus dem Wrack schneiden - Frau erleidet schwerste Verletzungen
Golf schlägt genau auf Höhe des Kopfes in Baum ein – Unfallwagen ein Totalschaden
15.01.25, 23:53 Uhr
Datum: Mittwoch, 15. Januar 2025, 22 Uhr
Ort: Barßel, Landkreis Cloppenburg, Niedersachsen
(ch) Nebel lag auf den Wiesen, das Thermometer kratzte am Gefrierpunkt und die Straße wurde immer glatter – einer 20-jährigen Autofahrerin wurde diese Kombination am späten Mittwochabend zum Verhängnis. Die Fahranfängerin war bei Barßel mit ihrem älteren VW Golf Cabrio unterwegs, als sie auf der glatten Fahrbahn die Kontrolle verlor. Der Wagen schleuderte nach rechts von der Straße, überquerte noch einen parallel zur Straße verlaufenden Feldweg und prallt mit der Fahrerseite voran frontal gegen einen Baum. Die alarmierte Feuerwehr musste die 20-Jährige behutsam, aber zügig aus dem Wrack schneiden. Denn sie hatte bei dem Aufprall schwerste Kopfverletzungen erlitten und musste per RTW rasch in eine Fachklinik gebracht werden. Die Polizei nahm die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang auff.
Nieselregen fällt auf gefrorene Böden und verwandelt Straßen in Eisbahnen - Mehrere Unfälle auf der B10 - Helfer im Dauereinsatz
Autos überschlagen sich und rutschen von der Straße - Unfall mit drei Pkw und einer schwer verletzten Person bei Ebersbach an der Fils, weitere Unfälle im Streckenverlauf
15.01.25, 09:12 Uhr
Datum: Mittwoch, 15. Januar 2025, ca. 07:00 Uhr
Ort: B10 zwischen Reichenbach und Ebersbach , Landkreis Göppingen, Baden-Württemberg
(ah) Nieselregen fiel auf die gefrorenen Böden und verwandelte Straßen und Wege in regelrechte Eisbahnen: Eisglätte hat am Mittwochmorgen zu zahlreichen Glätteunfällen im Südwesten geführt.
Zu gleich mehreren Unfällen kam es auf der B10 im Landkreis Göppingen. Nahe der Anschlussstelle Reichenbach/Ebersbach etwa wurden drei Pkw in einen Unfall auf der spiegelglatten Bundesstraße verwickelt, wobei sich ein Wagen überschlug. Einer der Beteiligten wurde schwer verletzt und im Fahrzeug eingeklemmt. Auch zwischen Uhingen und Ebersbach kollidierten vier Pkw auf der Bundesstraße; hier wurde jedoch niemand verletzt.
Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst wurden zu zahlreichen Einsätzen gerufen, Straßen mussten immer wieder gesperrt werden, Räum- und Abschleppdienste waren im Dauereinsatz.
Pkw schleudert über wichtige Kreuzung, prallt gegen Licht- und Ampelmast und reißt diesen um - Fahrer schwer verletzt und im Wrack eingeschlossen
Rettungskräfte befreien den Unfallfahrer aus dem Fahrzeug - Mast kommt auf Verkehrsinsel zum Liegen - Kreuzung zeitweise gesperrt - Medizinischer Notfall am Steuer als Unfallursache nicht auszuschließen
15.01.25, 07:33 Uhr
Datum: Mittwoch, 15. Januar 2025, ca. 06:00 Uhr
Ort: Delmenhorst, Niedersachsen
(ah) Schwerer Verkehrsunfall am frühen Mittwochmorgen in der Delmenhorster Innenstadt: Ein PKW geriet an einer wichtigen Kreuzung ins Schleudern, schoss über den Kreuzungsbereich und prallte gegen einen Licht- und Ampelmast, der dadurch umgerissen wurde. Der Mast kam auf einer Verkehrsinsel zum Liegen; die Kreuzung musste zeitweise gesperrt werden.
Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde im Fahrzeuginneren eingeschlossen. Rettungskräfte befreiten den Mann aus dem Wrack und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus. Die Unfallursache ist derzeit noch unklar; ein medizinischer Notfall am Steuer kann jedoch offenbar nicht ausgeschlossen werden. Weitere Ermittlungen laufen.
Kinder entdecken Feuer in ihrer Wohnung und warnen Mutter - Dachstuhl von Wohnhaus wird völlig zerstört - Vermutlich löst Defekt im Speicher einer PV-Anlage den Brand aus
Feuerwehr muss Dach teils aufsägen - Stundenlanger Einsatz bei eisigen Temperaturen - Haus vorerst unbewohnbar, Schaden im sechsstelligen Bereich
15.01.25, 00:50 Uhr
Datum: Dienstag, 14. Januar 2025, 19 Uhr
Ort: Ichenhausen, Landkreis Günzburg, Bayern
(ch) Geistesgegenwärtig richtig reagierten die Kinder in einem Wohnhaus am Abend in Ichenhausen. Als sie Rauch im Dachstuhl ihres Hauses bemerkten, rannten die drei Kinder zu ihrer Mutter und warnten sie. Diese wiederum schnappte sich den Nachwuchs und eilte auf die offene Straße. Von dort aus erkannte sie, dass bereits dichter Rauch aus dem Dachstuhl ihres Hauses drang.
Das Feuer ging vermutlich vom Speicher der PV-Anlage im Gebäude aus. Die Feuerwehr war mit knapp 90 Einsatzkräften vor Ort und musste zur Brandbekämpfung das mit zahlreihen Solarplatten eingedeckte Dach des Hauses aufsägen. Trotz intensiver Löscharbeiten ist das Gebäude unbewohnbar - der Sachschaden wird auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt. Verletzt wurde niemand. Die Polizeiinspektion Günzburg leitete die ersten Ermittlungen ein, die später vom Kriminaldauerdienst Memmingen übernommen wurden. Die genaue Brandursache ist bislang ungeklärt.
Ausgebrochene Pferde stehen im Dunkeln auf der Straße und werden von PKW in voller Fahrt erfasst - Ein Pferd wird bei Aufprall auf der Stelle getötet - PKW schwer zerstört - Frontscheibe tief eingedrückt
Keine Besitzer in der Nähe auffindbar - Feuerwehr muss für zweites verletztes Tier Pferdeanhänger organisieren - Junger Autofahrer wird zum Glück nur leicht verletzt
13.01.25, 20:50 Uhr
Datum: Montag, 13. Januar 2025, 20:00 Uhr
Ort: Veenhusen, Landkreis Leer, Niedersachsen
(et) Das hätte noch viel schlimmer ausgehen können. Ein ortsunkundiger Autofahrer fuhe am Montagabend durch die kleine Ortschaft Veenhusen im Landkreis Leer, doch plötzlich standen zwei dunkle Pferde auf der stockdunklen Straße. Der junge Autofahrer kollidierte in voller Fahrt mit den beiden Tieren. Sein Skoda wurde dabei schwer zerstört, die Frontscheibe tief eingedrückt. Trotzdem wurde er zum Glück nur leicht verletzt und vor Ort im Rettungswagen behandelt. Für die beiden Pferde ging es nicht so glimpflich aus. Ein Tier wurde bei dem frontalen Aufprall sofort getötet und auf den Gehweg neben der Straße geschleudert. Das andere Pferd wurde leicht verletzt. Doch da in der Nähe kein Besitzer ausfindig gemacht werden konnte, musste die Feuerwehr einen Pferdeanhänger organisieren mit dem das verstörte Tier vom Unfallort gebracht wurde. Wo die Pferde herkamen oder wo sie ausgebrochen waren ist noch nicht geklärt. Die Polizei ermittelt.
Zivilfahnder enteckten PKW mit gestohllenem Kennzeichen und fordern Abschlepper an - Dabei kommt 34-jähriger Besitzer und rast davon
Audi-Fahrer flüchtet über mehrere Straßen und versucht dann an roter Ampel zwischen mehreren wartenden Autos durchzubrechen - Mann kann schließlich festgenommen werden
13.01.25, 18:04 Uhr
Datum: Montag, 13. Januar 2025, 13:15 Uhr
Ort: Köln-Ossendorf, Nordrhein-Westfalen
(et) Eine halsbrecherische Flucht vor der Polizei endete am Montagnachmittag an einer Kölner Kreuzung mit sechs beschädigten PKW und einem Streifenwagen.
Zivilfahnder der Einsatzgruppe "Rennen" hatten an der Venloher Straße einen Audi mit gestohlenen Kennzeichen entdeckt und einen Abschlepper angefordert. Währenddessen kam der 34-Besitzer, setzte sich ans Steuer und raste über den Gehweg davon. Er flüchtete durch mehrere Straßen und versuchte dann an einer roten Ampel zwischen mehreren wartenden Autos durchzufahren. Dabei touchierte er insgesamt sechs PKW und einen Streifenwagen. Da er dort nicht weiter kam versuchte er zu Fuß weiter zu flüchten, wurde aber nach kurzer Verfolgung gestellt und festgenommen. Ein Drogenvortest auf Kokain verlief positiv. Die Polizei ordnete eine Blutprobe an. Zwei weitere Beteiligte wurden mit leichten Verletzungen vor Ort vom Rettungsdienst behandelt.
Pkw kommt auf rutschiger Straße ins Rutschen und prallt gegen Lichtmast - Fahrer verletzt
Mann wollte aufs Airbus-Werksgelände abbiegen - Werksfeuerwehr versorgt den Verletzten
13.01.25, 08:17 Uhr
Datum: Montag, 13. Januar 2025, ca. 06:00 Uhr
Ort: Hamburg
(ah) Glätteunfall am Montagmorgen in Hamburg-Finkenwerder: Ein Mann wollte mit seinem Pkw auf das Airbus-Werksgelände abbiegen, verlor aber auf der rutschigen Straße die Kontrolle, woraufhin der Wagen gegen einen Lichtmast prallte. Der Fahrer wurde dabei verletzt.
Die Airbus-Werksfeuerwehr versorgte den Verletzten. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen.
Streit auf offener Straße eskaliert - junger Mann durch Schüsse verletzt – Täter flüchtig
Hintergründe der Tat noch unklar – Pkw von unbeteiligter Zeugin durch Schüsse beschädigt
12.01.25, 21:30 Uhr
Datum: Sonntag, 12. Januar 2025, 21:30 Uhr
Ort: Köln, Nordrhein-Westfalen
(sg) Am Sonntagabend gegen 21:30 Uhr ereignete sich in Köln-Holweide auf der Bergisch-Gladbacher-Straße ein schwerer Vorfall. Bei einer Auseinandersetzung auf offener Straße kam es zu einer Schussabgabe, bei der ein jüngerer Mann lebensgefährliche Verletzungen erlitt. Nach bisherigen Erkenntnissen fielen mindestens drei Schüsse. Eines der Projektile traf das Auto einer vorbeifahrenden Zeugin und verursachte dabei leichten Sachschaden.
Die Zeugin, die glücklicherweise unverletzt blieb, leistete dem schwerverletzten Mann sofort Erste Hilfe, bevor die Rettungskräfte eintrafen. Der Täter flüchtete nach der Tat und ist weiterhin auf der Flucht. Eine umfangreiche Fahndung wurde eingeleitet, jedoch blieb diese bisher ohne Erfolg.
Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort und sicherte zahlreiche Spuren am Tatort. Die Ermittlungen zur genauen Ursache des Streits und zum Tatablauf dauern an. Hinweise auf den Täter oder weitere Details zur Tat bittet die Polizei umgehend unter der bekannten Rufnummer mitzuteilen.
Streit eskaliert in Lokal auf Sankt Georg – Opfer durch Schüsse lebensgefährlich verletzt – drei Festnahmen
Zwei Tatverdächtige auf der Flucht festgenommen – dritter Mann stellt sich auf Polizeirevier und übergibt Schusswaffe
12.01.25, 23:00 Uhr
Datum: Sonntag, 13. Januar 2025, 23 Uhr
Ort: Hamburg
(sg) In Hamburg-St. Georg kam es am Sonntagabend gegen 23 Uhr zu einer schweren Auseinandersetzung zwischen zwei rivalisierenden Gruppen, die in mehreren Schusswechseln gipfelte. Der Vorfall begann im „Grand Café Back-Lava“ am Steindamm, wo bereits erste Schüsse abgegeben wurden.
Die Auseinandersetzung verlagerte sich daraufhin zum Hansaplatz, wo die Gewalt in einem weiteren Lokal eskalierte. Ein Mann wurde dort durch mehrere Schüsse getroffen und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Er wurde mit drei Treffern in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er intensivmedizinisch betreut wird.
Die Polizei konnte in der Nähe des Tatorts zügig handeln: Ein Tatverdächtiger wurde am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) festgenommen, ein weiterer Täter konnte in unmittelbarer Umgebung gestellt werden. Ein dritter Beteiligter stellte sich später freiwillig mit einer Schusswaffe auf der Wache des Polizeikommissariats 11 (PK11).
Die Hintergründe der Auseinandersetzung sowie mögliche Verbindungen zu organisierten Strukturen werden derzeit von den Ermittlern geprüft. Zeugenhinweise werden von der Polizei Hamburg dringend erbeten.
Brennender Mercedes im Südpark beschäftigt Feuerwehr und Polizei in Krefeld – Fahrzeug war auf abgelegenen Waldweg abgestellt und entzündet worden
Hintergründe unklar – Kriminalpolizei ermittelt
12.01.25, 22:20 Uhr
Datum: Sonntag, 12. Januar 2025, 22:20 Uhr
Ort: Krefeld, Nordrhein-Westfalen
(sg) Am späten Sonntagabend gegen 22:20 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem brennenden Fahrzeug im Südpark, einem Waldgebiet in Krefeld-Fischeln, alarmiert. Ein oder mehrere bislang unbekannte Täter hatten einen Mercedes etwa 100 Meter abseits der Hückelsmaystraße auf einem matschigen Wirtschaftsweg abgestellt und offenbar vorsätzlich in Brand gesetzt. Auch die Kennzeichen des Fahrzeugs wurden zuvor entfernt.
Als Zeugen den Brand bemerkten, war der Wagen bereits größtenteils ausgebrannt. Um das Feuer zu löschen, mussten die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr mehrere Schläuche verlegen. Unterstützung erhielten sie dabei von der Freiwilligen Feuerwehr aus Fischeln. Während der Löscharbeiten war die Hückelsmaystraße vollständig gesperrt.
Die Kriminalpolizei nahm noch in der Nacht die Ermittlungen auf. Derzeit bleibt unklar, wer für die Tat verantwortlich ist und welche Hintergründe sie haben könnte. Weitere Untersuchungen, einschließlich einer genauen Spurensicherung, sind im Gange.
52-jähriger Fahrer verliert Kontrolle über sein Auto und überfährt drei wartende junge Leute an Bushaltestelle – drei Schwerverletzte
Rettungskräfte mit Großaufgebot vor Ort – Rettungshubschrauber im Einsatz – genaue Unfallursache noch unklar
12.01.25, 16:30 Uhr
Datum: Sonntag, 12. Januar 2025, 16:30 Uhr
Ort: Nersingen, Landkreis Neu-Ulm, Bayern
(sg) Am Sonntagnachmittag ereignete sich in Nersingen, Landkreis Neu-Ulm, ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem drei junge Menschen schwer verletzt wurden. Gegen 16:30 Uhr war ein 52-jähriger Autofahrer mit seinem Nissan Kleinwagen auf der ehemaligen Bundesstraße 10 in Richtung Neu-Ulm unterwegs, als er aus bisher ungeklärter Ursache in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abkam.
Der Wagen geriet in eine Bushaltestelle und erfasste dort drei Fußgänger. Eine 21-jährige Frau wurde dabei frontal vom Fahrzeug erfasst und gegen die Windschutzscheibe geschleudert. Auch die beiden weiteren Betroffenen, ein 21-jähriger Mann und eine 21-jährige Frau, erlitten schwere Verletzungen. Der Wagen beschädigte zudem das Haltestellenschild der Bushaltestelle „Nersingen Ortsmitte“.
Rettungskräfte rückten mit großem Aufgebot aus: Fünf Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge und der Rettungshubschrauber „Christoph 22“ waren mit insgesamt 19 Kräften im Einsatz. Die Feuerwehr, die sich nur 100 Meter entfernt bei einer Faschingsveranstaltung befand, war rasch vor Ort. Sie übernahm die Absperrung und leitete den Verkehr über mehrere Stunden um.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft untersuchte ein Sachverständiger die Unfallstelle, um den genauen Hergang zu rekonstruieren. Aufgrund der einbrechenden Dunkelheit wurde der Bereich von der Feuerwehr ausgeleuchtet.
Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Der Fahrer des Nissan blieb unverletzt, es wird jedoch geprüft, ob gesundheitliche Probleme oder technische Defekte eine Rolle gespielt haben könnten.
Nachbar evakuiert zwei Bewohner rechtzeitig - Meterhohe Flammen drohen auf weiteres, angrenzendes Reetdach-Haus überzugreifen - Feuerwehr muss große Mengen Löschwasser aus der Elbe pumpen - Haus bis auf Grundmauern niedergebrannt
Feuerwehrmann bei Einsatz verletzt - Bevölkerungswarnung wegen starker Rauchentwicklung ausgelöst
12.01.25, 13:57 Uhr
Datum: Sonntag, 12. Januar 2025, 11:00 Uhr
Ort: Kirchwerder, Hamburg
(jb) Am Sonntagmorgen brannte ein Reetdachhaus im Ost-Kraueler Bogen in Kirchwerder bis auf die Grundmauern nieder. Der Brand brach gegen 10:55 Uhr aus. Mehrere Löschzüge und freiwillige Feuerwehren waren im Einsatz. Der Einsatzleiter forderte aufgrund der meterhohen Flammen sofort Verstärkung an. Ein Nachbar rettete die Bewohner aus dem brennenden Gebäude. Zwei Personen wurden leicht verletzt und vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Ein Feuerwehrmann zog sich Verletzungen zu und wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein benachbartes Reetdachhaus verhindern. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die WarnApp „Nina“ ausgelöst, und Anwohner aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die Löschwasserversorgung wurde durch Wasser aus der nahegelegenen Elbe sichergestellt. Das THW wird die Reste des ausgebrannten Gebäudes mit einem Bagger einreißen.
Feuer verraucht komplette Tiefgarage - Brennendes Fahrzeug stand glücklicherweise direkt unter einem Sprinkler, der das Feuer eindämmte - Ein Leichtverletzter - Feuerwehr muss Flammen mit Schaum löschen - Ausgebranntes Wrack nicht mehr zu identifizieren
Vierter Fahrzeugbrand in zwei Monaten im Ort - Polizei vor Ort hat Ermittlungen aufgenommen
12.01.25, 07:47 Uhr
Datum: Sonntag, 12. Januar 2025, 06:00 Uhr
Ort: Aurich, Niedersachsen
(jb) Am Sonntagmorgen wurde ein Feuer in der Tiefgarage am Marktplatz in Aurich gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte gegen sechs Uhr stellte sich heraus, dass ein Fahrzeug in Brand geraten war, das aufgrund der Beschädigungen nicht mehr identifiziert werden konnte. Glücklicherweise befand sich das brennende Auto unter einem Sprinkler, der den Brand bereits eindämmte. Eine Person erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde leicht verletzt, nachdem sie stark hustend an der Tiefgarage angetroffen wurde, berichtet die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte löschte das Feuer mit Schaum, um gezielt Brandherde und Glutnester zu bekämpfen. Anschließend wurden große Mengen Rauch mit einem Großlüfter aus der Tiefgarage gesaugt. Dies war bereits der vierte Pkw-Brand in Aurich innerhalb von zwei Monaten. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Brandes aufgenommen.
Auto erfasst Junge und Mädchen (9) vor den Augen ihrer Mutter - nach Zusammenstoß zu Boden geschleudert und schwer verletzt - Ersthelfer eilen zu verletzten Kindern
Unfallfahrer (31) und Mutter der Kinder müssen vor Ort von Notfall-Seelsorgern betreut werden
12.01.25, 07:16 Uhr
Datum: Samstag, 11. Januar 2025, 21:40 Uhr
Ort: Siegburg-Stallberg, Nordrhein-Westfalen
(jb) Zwei Kinder wurden bei einem Verkehrsunfall in Siegburg-Stallberg schwer verletzt: Am Samstag gegen 21:40 Uhr ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem zwei 9-jährige Kinder, ein Mädchen und ein Junge, von einem älteren Nissan Micra erfasst und schwer verletzt wurden. Der Unfall geschah im Bereich der Bushaltestelle "An den Höfen". Nach ersten Ermittlungen waren die Kinder mit ihrer Mutter vom Einkaufen zurückgekehrt und hatten unvermittelt die Straße überquert. Ein 31-jähriger Fahrer aus Sankt Augustin war auf der Kaldauer Straße in Richtung Stallberg unterwegs und konnte trotz Vollbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Die beiden Kinder wurden bei dem Aufprall zu Boden geschleudert und erlitten schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen. Sie wurden vor Ort notärztlich versorgt und in Krankenhäuser gebracht. Mehrere Ersthelfer kümmerten sich um die Verletzten, während Notfallseelsorger die Angehörigen und den Fahrer betreuten. Die Kaldauer Straße wurde für die polizeiliche Unfallaufnahme bis 23:55 Uhr in beide Richtungen gesperrt. Der Sachschaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.
Weihnachtsbaumverbrennen auf Norderney - Skandinavische Tradition begeistert Inselbewohner und Touristen und soll das Ende der Weihnachtszeit und des Winters einläuten
11.01.25, 17:52 Uhr
Datum: Samstag, 11. Januar 2025, 15:30 Uhr
Ort: Norderney, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(jk) Am Samstag versammelten sich einige Bewohner von Norderney am Nordstrand vor der Milchbar, um gemeinsam ihre Weihnachtsbäume zu verbrennen. In Skandinavien wird die Tradition, das Verbrennen der Weihnachtsbäume, oft im Rahmen eines Dorffestes gefeiert. Es markiert nicht nur den Abschied von der Weihnachtszeit, sondern auch den Beginn der Rückkehr des Tageslichts und den nahenden Abschied vom Winter. In Deutschland ist dieser Brauch noch relativ neu und fand erst durch die Werbung eines schwedischen Möbelherstellers Verbreitung. Mittlerweile führen jedoch auch in Deutschland viele Regionen das Weihnachtsbaumverbrennen durch, wie an diesem Wochenende auf Norderney. Der nordöstliche Wind trug den Rauch elegant zur Seite, was den Anblick besonders stimmungsvoll machte. Auch die Touristen zeigten sich begeistert von der kleinen, aber besonderen Tradition der Insel.