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Neue Luftrettungsstation für „Christoph Rheinland“ und „Christoph 3“ am Flughafen Köln/Bonn vorgestellt - Moderne Containerwache mit Hangar, Ruheräumen und Materiallager
Luftrettungsbasis ersetzt marode Unterkunft mit Nagerbefall - Millionenprojekt auf Giftmüllhalte konnte nie fertiggestellt werden da der Untergrund absackte
15.05.26, 16:19 Uhr
Datum: Freitag, 15. Mai 2026, 14:00 Uhr
Ort: Flughafen Köln/Bonn, Köln, Nordrhein-Westfalen
(jk) Am Flughafen Köln/Bonn ist am Freitag die neue Luftrettungsstation für die Hubschrauber „Christoph Rheinland“ und „Christoph 3“ offiziell vorgestellt worden. Die moderne Containerwache ersetzt die bisherigen, teils stark kritisierten Unterkünfte der Besatzungen. Zuvor waren die Crews nach eigenen Angaben unter schwierigen Bedingungen untergebracht. Unter anderem soll es Probleme mit Nagerbefall gegeben haben.
In der neuen Station sind nun beide Rettungshubschrauber an einem gemeinsamen Standort untergebracht. Direkt neben dem Hangar befinden sich Aufenthalts- und Ruheräume, Büros, Duschen sowie ein Lager für medizinisches Material. Dadurch entfallen zusätzliche Flüge zum Tanken oder zum nächtlichen Unterstellen der Maschinen an anderen Standorten. Diese kurzen Verlegungsflüge galten bislang auch als Belastung für die Turbinen der Hubschrauber.
Stationiert sind dort der Intensivtransporthubschrauber „Christoph Rheinland“ vom ADAC sowie der Rettungshubschrauber „Christoph 3“, der vom NRW-Innenministerium gestellt wurde. Während des Pressetermins kam es bereits zu Einsätzen: Hubschrauber landeten, wurden vorbereitet und starteten direkt weiter zum nächsten Notfall. Notwendig wurde der Neubau auch wegen des gescheiterten Projekts auf dem Kalkberg in Köln-Kalk. Dort sollte ursprünglich eine neue Luftrettungsstation entstehen. Das millionenschwere Vorhaben auf einer ehemaligen Giftmülldeponie wurde jedoch zum Problem: Der Untergrund sackte ab, das Gebäude konnte nie fertiggestellt werden. Nun hat die Luftrettung dauerhaft am Flughafen Köln/Bonn eine neue Heimat mit angeschlossenem Hangar erhalten.
Sechs Pkw und zwei Lkw kollidieren auf der A66 bei Schlüchtern - Zwölf Personen leicht verletzt
Fahrbahn aufgrund des Schauers plötzlich spiegelglatt - Ein Lkw dreht sich, ein Pkw durchbricht Seitenleitplanke - Feuerwehr: "Hier oben plötzlich Graupel, Fahrbahn sehr glatt"
15.05.26, 13:33 Uhr
Datum: Freitag, 15. Mai 2026, ca. 11:00 Uhr
Ort: A66 Fahrtrichtung Hanau, zwischen Schlüchtern-Nord und Schlüchtern-Süd, Landkreis, Hessen
(ah) Ein plötzlicher und heftiger Graupelschauer hat am Freitagvormittag einen Massenunfall auf der A66 bei Schlüchtern ausgelöst. Insgesamt waren sechs Pkw und zwei Lkw in den Unfall verwickelt. Der genaue Hergang ist noch nicht bekannt, jedoch kollidierten wurden die Beteiligten offenbar von der plötzlichen Glätte an der Stelle überrascht, woraufhin es zu den Kollisionen kam. Ein Pkw durchbrach die Seitenleitplanke und landete im Seitenraum, ein Lkw drehte sich und kam an der Leitplanke zum Stehen.
Zwölf Personen wurden leicht veletzt. Zahlreiche Rettungskräfte rückten an. Die Autobahn musste in Richtung Hanau zeitweise gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Fast vollbesetzter Seat kracht auf der A555 bei Ausweichmanöver in Leitplanke und fängt Feuer - Vier junge Insassen können sich gerade noch rechtzeitig retten - Nur Minuten später geht auf der A1 nach einer Kollision ein Opel in Flammen auf
Mehrere Leichtverletzte, enormer Schaden und stundenlange Vollsperrungen bei Unfällen im Rheinland
15.05.26, 05:08 Uhr
Datum: Donnerstag, 14. Mai 2026, 23:00 Uhr
Ort: A1 bei Burscheid und A555 bei Bornheim, Nordrhein-Westfalen
(ch) Fast zeitgleich haben am späten Donnerstagabend zwei Unfälle mit brennenden Autos auf Autobahnen im Rheinland für Vollsperrungen und Verkehrsbehinderungen gesorgt. Gegen 23 Uhr kam es zunächst auf der A555 bei Bornheim zu einem schweren Unfall, nur wenige Minuten später krachte es auf der A1 bei Burscheid.
Auf der A555 war ein mit vier jungen Menschen besetzter Seat Leon zwischen Bornheim und Wesseling auf dem Überholfahrstreifen unterwegs. Zur selben Zeit fuhr eine Frau mit einem VW Golf auf dem mittleren Fahrstreifen. Nach ersten Informationen der Polizei wollte die Golf-Fahrerin in Höhe des ehemaligen Rastplatzes „Im Eichkamp“ den Fahrstreifen wechseln und kam dabei sehr nah an den von hinten herannahenden Seat heran. Der Seat-Fahrer versuchte noch auszuweichen, verlor dabei jedoch die Kontrolle über seinen Wagen und prallte in die Mittelleitplanke. Der Leon drehte sich und blieb schwer beschädigt auf der Autobahn stehen. Eine direkte Kollision zwischen Golf und Seat gab es nach bisherigen Erkenntnissen nicht.
Die vier Insassen hatten Glück im Unglück. Sie konnten sich eigenständig aus dem Fahrzeug befreien, kurz darauf fing der Seat Feuer. Als die Feuerwehr Bonn eintraf, stand der Wagen bereits in Vollbrand. Mit Wasser und Schaum konnten die Einsatzkräfte die Flammen schnell unter Kontrolle bringen. Die Insassen klagten später teilweise über Kopfschmerzen und wollten sich eigenständig in einem Krankenhaus untersuchen lassen. Angehörige holten sie an der Autobahn ab. Die Golf-Fahrerin hatte den Unfall im Rückspiegel bemerkt, fuhr an der Anschlussstelle Wesseling ab und kehrte anschließend über die reguläre Fahrtrichtung wieder zur Unfallstelle zurück. Während der Löscharbeiten musste die Richtungsfahrbahn voll gesperrt werden. Später konnte der aufgestaute Verkehr über den rechten Fahrstreifen und die Standspur an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Der vollständig ausgebrannte Seat wurde abgeschleppt.
Nur rund zehn Minuten später kam es auch auf der A1 bei Burscheid zu einem ähnlichen Unfall. Zwischen dem Autobahnkreuz Leverkusen und der Anschlussstelle Burscheid kollidierten auf der Talbrücke Lambertsmühle aus bislang ungeklärter Ursache ein Opel, ein Audi und ein Hyundai. Mehrere Fahrzeuge prallten dabei auch in die rechte Leitplanke, Trümmerteile verteilten sich über die Fahrbahn. Der Opel geriet nach dem Zusammenstoß in Brand und stand beim Eintreffen der Feuerwehr lichterloh in Flammen. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer zügig löschen. Der Fahrer des Opel und der Fahrer des Audi wurden leicht verletzt und kamen in Krankenhäuser.
Auch auf der A1 musste die Richtungsfahrbahn während der Löscharbeiten und der Unfallaufnahme voll gesperrt werden. In der Gegenrichtung kam es zeitweise ebenfalls zu Verkehrsbehinderungen. Die Autobahnpolizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Für die aufwendigen Reinigungsarbeiten durch die Autobahnmeisterei mussten mehrere Fahrspuren gesperrt bleiben.
Auto fährt an Schiffsanlegestelle in den Neckar und versinkt - Fahrer kann sich selbst retten, an Land schwimmen und den Notruf wählen - großes Aufgebot an Rettungskräften rückt an - Taucher suchen in der Nacht stundenlang nach versunkenem Autowrack
Autofahrer wird vorsorglich vom Rettungsdienst behandelt - Polizei spricht von versehentlichem Unfall mit glimpflichem Ausgang für den Fahrer - Ermittlungen dauern an
15.05.26, 01:37 Uhr
Datum: Donnerstag, 14. Mai 2026, 23:00 Uhr
Ort: Bad Rappenau - Heinsheim, Landkreis Heilbronn, Baden-Württemberg
(ch) Dramatische Szenen haben sich am späten Donnerstagabend in Heinsheim bei Bad Rappenau im Landkreis Heilbronn abgespielt:
Gegen 23 Uhr ist an der Schiffsanlegestelle in der Neckarstraße ein Auto plötzlich und laut Polizei versehentlich in den Neckar gefahren und versunken. Innerhalb weniger Minuten rückten zahlreiche Rettungskräfte zu dem Großeinsatz aus.
Der Fahrer konnte sich noch rechtzeitig selbst aus dem Fahrzeug retten und ans Ufer gelangen, so ein Sprecher der Polizei. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die Person ansprechbar, wurde aber zur weiteren Untersuchung in eine Klinik gebracht.
Das Fahrzeug befand sich in der Nacht weiterhin im Neckar. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Auch Taucher und mehrere Boote kamen zum Einsatz, um das Fahrzeug im Wasser zu lokalisieren.
Die aufwendigen Such- und Bergungsarbeiten dauerten bis tief in die Nacht hinein an. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Unachtsamkeit in Kurve führt zu schwerem Verkehrsunfall mit 40.000 Euro Schaden im Vogelsbergkreis
Zwei Autos nur noch Schrottwert – Wichtige Verbindungsstraße für Stunden voll gesperrt
14.05.26, 18:47 Uhr
Datum: Donnerstag, 14. Mai 2026, 14:55 Uhr
Ort: Grebenau, Vogelsbergkreis, Hessen
(th) Bei einem schweren Verkehrsunfall sind am Donnerstagnachmittag drei Personen verletzt worden. Der Unfall ereignete sich auf der Landstraße 3161 nahe Grebenau. Ein 38-jähriger Autofahrer geriet nach Polizeiangaben aus Unachtsamkeit auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er frontal mit einem entgegenkommenden Pkw zusammen. Die Feuerwehr musste eine Person aus einem der Wracks befreien.
Der 38-jährige Unfallverursacher befuhr die L3161 von Grebenau in Richtung Udenhausen. Am Ende einer Rechtskurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug. Sein Wagen prallte frontal in das Auto eines 64-jährigen Mannes. Dessen Fahrzeug wurde gegen die Leitplanke geschleudert. Das Auto des Verursachers landete im Straßengraben. An beiden entstand Totalschaden.
Die Feuerwehr war mit 33 Kräften vor Ort. "Zum Glück war eine Person nur eingeschlossen", so Feuerwehrchef Christoph Schwarz. "Die konnten wir dann durch Entfernen der Fahrertür befreien." Der 64-jährige Fahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Seine Beifahrerin und der Unfallverursacher erlitten leichte Verletzungen. Ein weiterer Mitfahrer kam zur Kontrolle ins Krankenhaus.
Der Sachschaden beträgt mindestens 40.000 Euro. Die Landstraße war für die Rettungsarbeiten voll gesperrt. Für die Feuerwehr Grebenau sei ein solcher Einsatz nicht alltäglich, sagte Schwarz. Dennoch sei alles relativ glimpflich ausgegangen. "Das hätte hier auf dem Stück anders ausgehen können", so der Feuerwehrchef.
Gefährlicher Fund an Christi Himmelfahrt – Erneut Paraffin an Nordseestrand gespült – Großflächige Verunreinigung – Erinnerungen an Mai 2025
Gefahr für Vögel und Hunde
14.05.26, 16:12 Uhr
Datum: Donnerstag, 14. Mai 2026, 16:00 Uhr
Ort: Norderney, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(th) Am Himmelfahrtstag haben Strandbesucher auf Norderney eine böse Überraschung erlebt. Unbekannte haben erneut große Mengen weißer Paraffin-Klumpen im Meer verklappt. Die wachsartigen Brocken wurden mit dem morgendlichen Hochwasser an den Stränden der Insel angespült. Bereits im Mai 2025 kam es zu einem ähnlichen Vorfall. Die Herkunft der Substanz ist bislang unklar.
Die angespülten Paraffin-Klumpen bedecken teilweise große Strandabschnitte. Bei dem Material handelt es sich um ein wachsartiges Nebenprodukt. Es wird bei der Reinigung von Schiffstanks freigesetzt. Die Entsorgung auf See ist illegal. Für die Tierwelt stellt das Paraffin eine ernste Bedrohung dar.
Vögel können die weißen Klumpen mit Nahrung verwechseln. Fressen sie das Paraffin, kann es zu inneren Verletzungen führen. Auch für Hunde besteht eine Gefahr beim Verschlucken. Behörden warnen deshalb Spaziergänger. Sie sollen ihre Hunde an der Leine führen und aufmerksam sein.
Drei Jugendliche bei Crash mit VW Golf schwerverletzt – Auto kracht auf Heimfahrt gegen Bushaltestelle – Fahrer flüchtet offenbar alkoholisiert zu Fuß
17-jähriges Mädchen wird bei Aufprall aus Fahrzeug geschleudert – Polizei fahndet nach flüchtigem Fahrer – Autobesitzer hatte eigentlich laut Zeugenberichten nach Alkoholkonsum den Autoschlüssel an Bekannten abgegeben, war dann aber wohl doch gefahren
14.05.26, 02:15 Uhr
Datum: Donnerstag, 14. Mai 2026, 02:15 Uhr
Ort: Grebenhain, Vogelsbergkreis, Hessen
(sg) Ein schwerer Verkehrsunfall hat am frühen Donnerstagmorgen im Grebenhainer Ortsteil Vaitshain drei junge Menschen verletzt. Gegen 02:15 Uhr war ein VW Golf auf der Grebenhainer Straße in Fahrtrichtung Nösberts-Weidmoos unterwegs, als der Wagen nach bisherigen Erkenntnissen aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam. Das Auto kollidierte zunächst mit einem Grundstückszaun und prallte anschließend gegen eine Bushaltestelle.
Nach Angaben der Polizei befanden sich zum Unfallzeitpunkt vier Personen in dem Pkw. Drei Insassen wurden durch den heftigen Aufprall verletzt, mindestens eine Person davon schwer. Bei den Verletzten handelt es sich um zwei 17-Jährige Mädchen und einen 18-Jährigen aus den Gemeinden Neuhof und Steinau an der Straße. Rettungskräfte brachten die jungen Insassen zur weiteren medizinischen Versorgung in verschiedene Krankenhäuser. Eines der beiden Mädchen war beim Unfall offenbar aus dem Fahrzeug geschleudert worden. Sie sollte aufgrund des an der Unfallstelle diagnostizierten Verletzungsmuster eigentlich mit Hilfe eines nachtflugfähigen Rettungshubschraubers transportiert werden. Die Maschine konnte aber aufgrund des schlechten Wetters an der Unfallstelle nicht landen und musste wieder abdrehen.
Der mutmaßliche Fahrer des VW Golf entfernte sich nach dem Unfall zu Fuß von der Unfallstelle. Nach bisherigen Informationen ist seine Identität den Ermittlern offenbar bekannt, er war zunächst jedoch weiter flüchtig. Die Polizei suchte nach dem jungen Mann und setzte ihre Ermittlungen zum genauen Unfallhergang fort. Am Unfallort kam auch eine Drohne zum Einsatz, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich der mutmaßliche Fahrer noch verletzt im Umfeld der Unfallstelle befindet. Die Suche blieb aber erfolglos.
Nach Informationen aus dem Umfeld des Geschehens sollen die Insassen zuvor von einer 90er-Party am Vorabend des Vatertags gekommen sein. Zeugen berichteten zudem, dass der mutmaßliche Fahrer wegen Alkoholkonsums den Fahrzeugschlüssel zunächst an einen nüchternen Bekannten abgegeben haben soll. Aus bislang ungeklärten Gründen soll er später dennoch selbst gefahren sein. Diese Angaben sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen und waren zunächst nicht offiziell bestätigt.
Der VW Golf wurde bei dem Unfall so stark beschädigt, dass die Polizei von einem wirtschaftlichen Totalschaden ausgeht. Auch der Grundstückszaun und die Bushaltestelle wurden erheblich beschädigt. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf rund 70.000 Euro.
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen oder zum flüchtigen Fahrer geben können, sich bei der Polizeistation Lauterbach unter der Telefonnummer 06641/971-0 zu melden.
2.000 Besucher zu Himmelfahrt in Arle – Beim traditionellen Pultstockspringen geht es mit langen Stäben über den Graben – Die inoffizielle ostfriesische Meisterschaft ist ein Spektakel für die ganze Familie – Nicht jeder Springer erreicht das Ufer trocken
Feucht-fröhlicher Volkssport mit langer Tradition
13.05.26, 10:05 Uhr
Datum: Mittwoch, 13. Mai 2026, 10:00-15:00 Uhr
Ort: Großheide-Arle, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(th) Zweitausend Schaulustige und zahlreiche wagemutige Teilnehmer werden am Donnerstag in Arle erwartet. Dort findet an Christi Himmelfahrt die traditionelle Meisterschaft im Pultstockspringen statt. Ziel ist es, mit einem langen Stab einen breiten Wassergraben zu überqueren. Das Spektakel lockt jedes Jahr zahlreiche Feiernde nach Ostfriesland. Viele Springer landen dabei unfreiwillig im kühlen Nass.
Das Pultstockspringen besitzt in Ostfriesland eine lange Geschichte. Die von Gräben durchzogene Landschaft zwang die Menschen früher zu kreativen Lösungen. Ein langer Stab war oft die schnellste Abkürzung. So konnten weite Wege ohne nahe Brücke einfach überwunden werden. Diese Notwendigkeit entwickelte sich über die Jahre zu einem beliebten Volkssport.
Auch in den benachbarten Niederlanden kennt man diese Tradition. Dort heißt der Sport Fierljeppen und erfreut sich großer Beliebtheit. In Arle steht jedoch der Spaß im Vordergrund. Jeder Besucher darf sein Glück versuchen. Zur Belustigung der Zuschauer geht dabei mancher Sprung daneben.
POL-H: Nachtragsmeldung: 46-Jähriger wieder da - Polizei bedankt sich für Unterstützung bei der Suche
POL-H: Öffentlichkeitsfahndung: 46-Jähriger aus Krankenhaus vermisst - Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe
POL-H: Südstadt: Polizei Hannover nimmt mutmaßliche Rollerdiebe fest
POL-H: Zeugenaufruf: Unbekannter soll versucht haben, Schülerin in der Nordstadt in einen Pkw zu ziehen - Wer hat etwas beobachtet?
Starke Schneefälle überziehen höhere Lagen im Oberallgäu mit zentimeterdicker Schicht
Winterlicher Anblick mitten im Frühling - Anwohnerin: "Es ist zwar schön, aber ein bisschen nervig"
12.05.26, 07:51 Uhr
Datum: Dienstag, 12. Mai 2026, ca. 07:30 Uhr
Ort: Missen und Umgebung, Landkreis Oberallgäu, Bayern
(ah) Die Eisheiligen bringen den Winter zurück: Starke Schneefälle haben am Dienstagmorgen die höheren Lagen im Oberallgäu mit einer mehrere Zentimeter dicken Schicht überzogen, sodass sich oberhalb von rund 800 Metern, etwa in Missen-Wilhams, mitten im Frühling ein wahrhaft winterlicher Anblick bot.
Hausdächer, Straßen und Autos waren stark verschneit. Anwohner mussten ihre Fahrzeuge freiräumen, auch der Winterdienst war im Einsatz.
Dachkonstruktion und Garagen von Wohnhaus stehen bei Eintreffen der Feuerwehr in hellen Flammen – 100 Einsatzkräfte verhindern Übergreifen auf andere Wohnhäuser – Schwierige Wasserversorgung zu Einsatzbeginn – Drohnengruppe spürt Glutnester aus der...
Polizei hat die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache aufgenommen
12.05.26, 05:01 Uhr
Datum: Dienstag, 12. Mai 2026, 00:30 Uhr
Ort: Beelitz, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg
(jb) In der Nacht zu Dienstag hat ein Brand in Beelitz ein als Werkstatt und Lager genutztes Gebäude vollständig zerstört. Nach Angaben der Feuerwehr wurden die Einsatzkräfte gegen 00.33 Uhr zunächst zu einem Kleinbrand alarmiert, stellten jedoch beim Eintreffen den Vollbrand des Objekts fest. Nach ersten Erkenntnissen wurde das Gebäude auf einem Privatgrundstück als Elektro-Werkstatt, Lager und Garage genutzt; es war nicht bewohnt. Das Feuer weitete sich schnell auf die gesamte Dachkonstruktion sowie angrenzende Garagen aus. Eine benachbarte Garage wurde durch die Hitzeentwicklung beschädigt. Ein Übergreifen der Flammen auf Wohnhäuser konnte durch die Feuerwehr verhindert werden. Insgesamt waren knapp 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Beelitz, Seddiner See und Treuenbrietzen mit 18 Fahrzeugen vor Ort. Unterstützt wurden die Löscharbeiten durch eine Drehleiter sowie eine Drohnengruppe des Landkreises zur Lokalisierung von Glutnestern. Die Wasserversorgung gestaltete sich laut Einsatzleitung anfangs schwierig. Personen kamen nach aktuellem Stand nicht zu Schaden. Die Höhe des Sachschadens sowie die Brandursache sind noch unklar. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.
55-jährige Bewohnerin bei Brand in Wohnhaus ums Leben gekommen – Nachbarn hörten lauten Knall und alarmierten die Feuerwehr – Brandursache noch unklar
Großeinsatz für die Rettungskräfte
11.05.26, 19:52 Uhr
Datum: Montag, 11. Mai 2026, 17:00 Uhr
Ort: Großrosseln-Karlsbrunn, Regionalverband Saarbrücken, Saarland
(th) Am Montagnachmittag kam es in Großrosseln-Karlsbrunn zu einer tödlichen Verpuffung. Eine 55-jährige Frau starb dabei in ihrem Wohnhaus. Nachbarn hatten gegen 17:00 Uhr einen lauten Knall gehört. Sie verständigten sofort den Notruf. Die Ursache für das Unglück ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus dem Gebäude. „Als die Feuerwehr eingetroffen ist, war das Gebäude schon komplett verraucht“, so Feuerwehr-Pressesprecher Markus Dincher. Feuerwehrleute gingen sofort unter Atemschutz in das Haus. Sie suchten nach vermissten Personen. Im Keller fanden sie die leblose Bewohnerin. Ein Notarzt konnte nur noch ihren Tod feststellen. Eine Reanimation war nicht mehr möglich.
Die Feuerwehr brachte den Brand im Keller schnell unter Kontrolle. Markus Dincher warnt Ersthelfer eindringlich vor den Gefahren. „Wenige Züge genügen, um daran zu sterben“, erklärt der Sprecher zur Gefahr von Rauchgasen. Helfer sollten niemals ohne Schutzausrüstung in verrauchte Gebäude gehen. Man bringe sich sonst selbst in Lebensgefahr.
Direkt nach den Löscharbeiten begannen Brandermittler mit ihrer Arbeit. Der Auslöser für die Verpuffung ist bislang unbekannt. Ein Sprecher der Polizei rechnet im Laufe des Dienstags mit ersten Ergebnissen. Notfallseelsorger betreuten vor Ort Angehörige und Einsatzkräfte. Insgesamt waren rund 60 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz.
POL-H: Zeugenaufruf: Radfahrer bei Zusammenstoß mit Pkw in Hannover lebensgefährlich verletzt
Muldenkipper stürzt auf Baustelle der Grumbachtalbrücke seitlich ab – Ersthelfer befreien Fahrer aus Kabine – Feuerwehr verhindert Umweltkatastrophe durch auslaufende Betriebsstoffe?
Schwerverletzter in Klinik – Spezialkran zur Bergung angefordert – 60 Einsatzkräfte vor Ort
11.05.26, 15:32 Uhr
Datum: Montag, 11. Mai 2026, 13:30 Uhr
Ort: A6 St. Ingbert, Saarpfalz-Kreis, Saarland
(th) Am Montagnachmittag ist auf der Baustelle der Grumbachtalbrücke an der A6 ein schwerer Unfall passiert. Gegen 13:30 Uhr kippte ein Bauschuttlaster beim Rangieren auf einem Hügel um. Der Fahrer wurde dabei in seinem Führerhaus eingeschlossen und schwer verletzt. Ersthelfer befreiten den Mann, bevor der Rettungsdienst eintraf. Er kam zur Behandlung in ein Krankenhaus.
Die erste Meldung klang dramatisch. Ein Absturz von der Brücke wurde befürchtet. Florian Jung, Pressesprecher der Feuerwehr St. Ingbert, bestätigte: "Gegen 13.30 Uhr ist hier ein Vierachser-Muldenkipper umgestürzt." Vor Ort war die Lage anders. Der Laster war im weichen Untergrund seitlich abgesackt und umgekippt. Glücklicherweise waren Ersthelfer schnell zur Stelle. "Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Fahrer aber bereits durch Ersthelfer aus dem Fahrzeug gerettet worden", so Jung.
Die Stadtpolizei St. Ingbert versorgte den Verletzten medizinisch bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Der Fahrer war ansprechbar, musste aber stationär aufgenommen werden. Aus dem umgekippten Laster liefen Diesel und Hydrauliköl aus. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und verhinderte eine Umweltgefahr. "Parallel wird hier aber auch Gewässerschutz betrieben. Hier wurde soeben eine Ölsperre ausgebracht", erklärte Pressesprecher Jung.
Für die Bergung des Kippers wird ein Spezialkran benötigt. Rund 60 Kräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Umweltamt waren im Einsatz. Die Maßnahmen der Feuerwehr sind vorerst abgeschlossen. Die Bergung des Lasters steht noch aus.
POL-H: Tatverdächtiger stößt Mann auf Straße am Königsworther Platz - Polizei Hannover ermittelt und sucht nach dem unbekannten Opfer und Autofahrer
Rund 500 Schafe laufen quer durch Wohngebiet und über Bundesstraße - tierische Wanderung legt Verkehr lahm und sorgt für außergewöhnliche Szenen - ganze Schafsherde kommt nach rund zwei Stunden schließlich an neuem Standort an
Mehrere Hirten begleiteten die wilde Tour - Umzug der Herde verläuft problemlos
10.05.26, 22:44 Uhr
Datum: Sonntag, 10. Mai 2026, 21:00 Uhr
Ort: Freiburg im Breisgau, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Baden-Württemberg
(th) Tierisches Chaos in Freiburg im Breisgau: Ein Unfall oder eine Baustelle, welche den Verkehr behindern, gehört wohl zum Alltag - doch eine ganze Schafsherde, welche den Verkehr lahm legt hat definitiv absoluten Seltenheitswert.
Ein ungewöhnlicher Anblick sorgt am Dienstagabend für staunende Gesichter und einen tierischen Verkehrsstop im Freiburger Stadtteil Waldsee: Rund 500 Schafe zogen quer durch Waldsee und Littenweiler in Richtung Kappel – mitten durch ein Wohngebiet und über eine vielbefahrene Hauptstraße.
Begleitet von mehreren Hirten bewegt sich die riesige Herde ruhig und nahezu geschlossen über die Strecke. Besonders spektakulär wurde es an der Schwarzwaldstraße Ecke Bundesstraße B31: Autos mussten anhalten, der Verkehr kommt für einige Minuten komplett zum Erliegen. Doch statt Hupkonzert und Stress greifen viele Passanten zum Handy und fotografieren die außergewöhnliche Szene.
Kurz vor 22 Uhr dann die Entwarnung: Alle Tiere erreichen sicher ihr Ziel. Kein Unfall, kein verlorenes Tier, keine Probleme. 500 Schafe, zwei Stunden Ausnahmezustand und ein Abend, welcher den zahlreiche Augenzeugen in Freiburg wohl noch länger im Gedächtnis bleiben wird.
Großeinsatz am Sonntagabend in saarländischer Kreisstadt – Dichter Rauch dringt aus Seniorenheim – Station nach Feuer unbewohnbar – 15 Bewohner müssen evakuiert werden – Polizei prüft Brandstiftung
Hoher Sachschaden befürchtet – Ermittlungen zur Ursache laufen
10.05.26, 22:20 Uhr
Datum: Sonntag, 10. Mai 2026, 17:50 Uhr
Ort: Neunkirchen (Saar), Landkreis Neunkirchen, Saarland
(th) In Neunkirchen im Saarland kam es am Sonntag zu einem Brand in einem Senioren-Wohnheim. Dabei wurden sechs Menschen leicht verletzt. Ein Zimmer im zweiten Obergeschoss der Einrichtung war in Brand geraten. Die betroffene Station ist wegen starker Rauchentwicklung nicht mehr bewohnbar. Fünfzehn Bewohner mussten in umliegende Kliniken verlegt werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Gegen 17:50 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Beim Eintreffen drang bereits dichter, schwarzer Rauch aus dem Gebäude. Die Feuerwehr stellte fest, dass ein Zimmer auf einer Station brannte. Sofort leiteten die Helfer die Evakuierung des betroffenen Bereichs ein. Trupps unter Atemschutz begannen umgehend mit dem Innenangriff. Sie konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und löschen.
Bei dem Einsatz wurden drei Mitarbeiter der Einrichtung verletzt. Auch zwei Feuerwehrangehörige und ein Polizeibeamter erlitten leichte Verletzungen. Eine Person wurde vorsorglich zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Unter den Bewohnerinnen und Bewohnern gab es keine Verletzten. Die Evakuierung verlief ohne Zwischenfälle.
Die starke Rauchentwicklung machte die gesamte Station unbewohnbar. Deshalb mussten 15 Bewohner vorsorglich verlegt werden. Sie kamen in umliegenden Kliniken unter. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen noch während des Einsatzes auf. Nach ersten Informationen kann Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Angaben zur Schadenshöhe gibt es noch nicht. Über 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort.

