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Dieselkraftstoff aus unterirdischer Pipeline im Hunsrück ausgelaufen - Kriminalpolizei ermittelt, Vorsatz kann nicht ausgeschlossen werden
Kraftstoff größtenteils in nahen Bach gelaufen - Aktuelle Tagbilder
12.03.26, 07:59 Uhr
Datum: Donnerstag, 12. März 2026, ca. 08:00 Uhr
Ort: Wiebelsheim, Rhein-Hunsrück-Kreis, Rheinland-Pfalz
(ah) Nachdem am Mittwochabend die Schäden an einer unterirdischen Dieselpipeline bei Wiebelsheim im Hunsrück behoben werden konnten, dauern am Donnerstag die Ermittlungen der Kriminalpolizei zur Ursache an. Noch immer kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um eine vorsätzliche Tat handeln könnte.
Das Leck an der Pipeline war am Nachmittag fesgestellt worden, größere Mengen des Kraftstoffs liefen vor allem in einen nahen Bach. Zahlreiche Einsatzkräfte rückten an und konnten das Leck schließlich schließen, Ölsperren wurden ausgelegt, um eine weitere Ausweitung der Wasserverschmutzung zu verhindern.
Im Hof geparkter Renault Zoe geht nach lautem Knall in Flammen auf – Feuer greift auf Fassade von Zweifamilienhaus über – Rollläden schmelzen durch enorme Hitze – Massiver Wassereinsatz verhindert Überschlag ins Gebäudeinnere – E-Auto-Akku flammt bei...
Brandursache des im Hof abgestellten Fahrzeugs ist noch völlig unklar
11.03.26, 22:55 Uhr
Datum: Mittwoch, 11. März 2026, 21:00 Uhr
Ort: Delmenhorst-Annenheide, Niedersachsen
(jb) Ein brennendes Elektroauto hat am Mittwochabend im Delmenhorster Stadtteil Annenheide einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Nach einem lauten Knall bemerkten Anwohner einer Wohnstraße gegen Abend, dass ein im Hof abgestellter Renault Zoe in Vollbrand stand. Das Feuer griff bereits auf die Fassade des angrenzenden zweigeschossigen Zweifamilienhauses über. Die Fassade schmorte an, die Rollläden schmolzen. Die Fenster hingegen blieben intakt und das Haus rauchfrei Die Feuerwehr konzentrierte sich bei den Löscharbeiten darauf, das brennende E-Auto zu löschen und gleichzeitig die gut gedämmte Hausfassade zu kühlen. Durch den massiven Wassereinsatz konnte ein Durchzünden ins Innere des Gebäudes verhindert werden. Verletzt wurde niemand. Trotz der Löscherfolge flammte der Renault Zoe immer wieder auf und brannte schließlich vollständig aus. Das Fahrzeug ist ein Totalschaden, am Gebäude entstand hoher Sachschaden an der Außenhülle. Die Brandursache ist derzeit noch ungeklärt.
Explosionsartiger Knall in Holzverarbeitungsbetrieb – Enorme Mengen Wasserdampf treten aus – Werkfeuerwehr von Chemiekonzern zur Unterstützung geeilt – Überdruckereignis führt zu heftiger Verpuffung – Brandschutz in riesigem Biomasse-Werk...
Der betroffene Kessel wurde von den Einsatzkräften kontrolliert heruntergefahren
11.03.26, 22:36 Uhr
Datum: Mittwoch, 11. März 2026, 21:30 Uhr
Ort: Rheinberg, Landkreis Wesel, Nordrhein-Westfalen
(jb) Am Mittwochabend kam es in einem großen Holzverarbeitungsbetrieb in Rheinberg zu einer Verpuffung in einem Kessel. Das berichtet die Feuerwehr. In der Folge traten enorme Mengen an Wasserdampf aus. Aufgrund der gemeldeten Explosion wurden neben der Feuerwehr Rheinberg auch Kräfte der benachbarten Werkfeuerwehr eines großen Chemiekonzerns entsandt. Nach ersten Erkenntnissen wurde niemand bei der Verpuffung verletzt. Einsatzkräfte erkundeten den Bereich und stellten den Brandschutz sicher. Nach Angaben der Leitstelle wurde der Kessel kontrolliert heruntergefahren. Aus Gebäudeteilen traten große Mengen an Dampf aus. Bei dem betroffenen Unternehmen handelt es sich um einen Holzverarbeiter, der pro Jahr 300.000 Tonnen Holz zu Biomasse umwandelt. Weiter heißt es von der Leitstelle das es aufgrund eines Überdruckereignisses zu der Verpuffung kam.
Unterirdische Pipeline massiv beschädigt – Viel Kraftstoff fließt seit Stunden ins Erdreich – Verdacht auf Sabotage-Akt – BKA und Kripo im Großeinsatz – Hauptleitung von NRW nach Baden-Württemberg betroffen – Leitung in Mayen abgeschiebert – Diesel...
Polizei schließt einen kriminellen Hintergrund der Tat nicht aus
11.03.26, 22:09 Uhr
Datum: Mittwoch, 11. März 2026, 21:00 Uhr
Ort: Wiebelsheim, Rhein-Hunsrück-Kreis, Rheinland-Pfalz
(jb) Ein massiver Schaden an einer unterirdischen Diesel-Pipeline im Industriepark Wiebelsheim hat am Mittwoch einen Großeinsatz ausgelöst. Nach Entdeckung des Lecks gegen 15:00 Uhr traten große Mengen Kraftstoff aus. Trotz einer sofort eingeleiteten Abschaltung der Leitung in Mayen floss aufgrund des Restdrucks weiterhin Diesel in das Erdreich und angrenzende Fließgewässer. Rund 150 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie die Betreiberfirma sind vor Ort, um eine weitere Ausbreitung in der Natur durch Ölsperren und Saugbagger zu verhindern. Die betroffene Stelle wird derzeit ausgebaggert. Landrat Volker Boch teilte mit, dass Anwohner zuvor über starken Dieselgeruch geklagt hatten; eine akute Gesundheitsgefahr bestehe laut Kreisverwaltung jedoch nicht. Die Polizei und die Kriminalpolizei Koblenz haben die Ermittlungen aufgenommen. Auch Beamte des Bundeskriminalamtes (BKA) wurden vor Ort gesichtet. Da ein strafbarer Hintergrund oder Sabotage an der Pipeline, die von Nordrhein-Westfalen in Richtung Baden-Württemberg verläuft, nicht ausgeschlossen werden kann, wird in alle Richtungen ermittelt. Erste Ergebnisse werden laut Polizei frühestens in den kommenden Tagen erwartet.
Bundesregierung zapft nationale Reserven an – Strategische Tankanlagen in Wilhelmshaven als zentraler Schauplatz – Wirtschaftsministerin reagiert auf Iran-Krieg und Rekordpreise – Markt-Druck durch massive Freigabe soll Spekulationen stoppen –...
Das Ministerium betont, dass aktuell keine physische Knappheit an Treibstoffen besteht
11.03.26, 17:54 Uhr
Datum: Mittwoch, 11. März 2026, 16:00 Uhr
Ort: Wilhelmshaven, Niedersachsen
(jb) Zur Dämpfung der drastisch gestiegenen Energiepreise hat die Bundesregierung die teilweise Freigabe der nationalen Reserven beschlossen. Ein zentraler Schauplatz dieser Maßnahme sind die strategischen Tankanlagen in Wilhelmshaven, in denen erhebliche Bestände der bundeseigenen Reserven lagern. Ob es sich bei den dortigen Kapazitäten primär um Rohöl oder Gas handelt, wurde nicht im Detail spezifiziert.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche begründete den Schritt am Mittag mit den massiven Preissprüngen infolge des Iran-Kriegs. Laut Ministerium bestehe aktuell keine physische Knappheit; die Rekordpreise seien vielmehr auf Risikoaufschläge und Spekulationen zurückzuführen. Durch die Freigabe der Reserven soll dem Markt der Druck genommen und eine beruhigende Wirkung auf die Zapfsäulenpreise erzielt werden. Die nationale Ölreserve in Deutschland ist gesetzlich so bemessen, dass sie den Inlandsbedarf für mindestens 90 Tage decken kann.
POL-H: Polizei nimmt Tatverdächtigen nach versuchter Schutzgelderpressung fest
Große Mengen kompostierten Materials fangen Feuer - Haufen von etwa 25x7 Meter in Flammen
Ursache unklar - Feuerwehr kann den Brand schlißlich löschen
11.03.26, 11:58 Uhr
Datum: Dienstag, 10. März 2026, ca. 20:30 Uhr
Ort: Rathenow, Landkreis Havelland, Brandenburg
(ah) Größerer Feuerwehreinsatz am Dienstagabend in Rathenow: In einer Kompostieranlage war ein etwa 25x7m großer Haufen kompostierbaren Materials in Brand geraten, woraufhin die Feuerwehr mit zahlreichen Kräften eingreifen musste. Es gelang schließlich, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Die Brandursache ist noch unklar.
Sprit im Nachbarland deutlich günstiger als in Deutschland – Autofahrer schleppen Reservekanister über die Grenze - Zoll richtet mobile Kontrollestelle ein und kassiert Einfuhrsteuer bei zu viel Kraftstoff
Erlaubt sind nur 20 Liter im Reservekanister pro Fahrzeug – Erste Autofahrer gleich zu Beginn ertappt, jeweils ein 20-Liter-Kanister zu viel - Kurios: Trotz Nachzahlung bleibt das Tanken für viele ein positives Geschäft - Wir haben die Kontrolle einen Abend begleitet
11.03.26, 06:24 Uhr
Datum: Mittwoch, 11. März 2026, 06:24 Uhr
Ort: Nennig, Landkreis Merzig-Wadern, Saarland
(ch) Der Tank-Tourismus an der luxemburgischen Grenze nimmt wegen der hohen Spritpreise in Deutschland weiter zu – und bringt auch den Zoll auf den Plan. Am Dienstagabend richteten Zollbeamte ab 18:00 Uhr an der Grenze zwischen dem saarländischen Ort Nennig und dem luxemburgischen „Tankparadies“ Remich eine Kontrollstelle ein. Neben den üblichen Kontrollen zu Zigaretten, Alkohol, Bargeld oder verbotenen Gegenständen ging es dabei auch gezielt um mitgeführte Reservekanister.
Der Preisunterschied ist enorm: In Luxemburg lag der staatlich festgelegte Maximalpreis am Abend bei 1,56 Euro pro Liter Super und 1,72 Euro pro Liter Diesel. Um Mitternacht wurden die Preise leicht angepasst auf 1,65 Euro (Super) und 1,82 Euro (Diesel) – damit bleibt Luxemburg trotzdem deutlich günstiger als Deutschland. An Saarbrücker Zapfsäulen wurden am Morgen rund 2,10 Euro für Super E5 und 2,17 Euro für Diesel aufgerufen. Das Sparpotenzial liegt damit bei etwa 50 Cent pro Liter.
Genau das treibt viele Autofahrer dazu, nicht nur den Tank vollzumachen, sondern auch Kanister mitzunehmen. Doch hier gelten klare Grenzen: Bei der Einreise nach Deutschland sind maximal 20 Liter Kraftstoff im Reservekanister pro Fahrzeug zollfrei erlaubt. Mehr ist zwar nach Gefahrgutrecht transportierbar, zählt beim Grenzübertritt aber nicht – hier greifen die zollrechtlichen Freimengen. Außerdem muss der Kraftstoff zum Fahrzeug passen: In einen Diesel-Pkw gehört also Diesel, nicht „Benzin für den Rasenmäher daheim“.
Gleich zu Beginn der Kontrolle erwischten die Beamten zwei Autofahrer: Beide hatten jeweils einen gefüllten 20-Liter-Kanister zu viel an Bord. Je nach Kraftstoff mussten sie rund 13 Euro Einfuhrsteuer direkt vor Ort zahlen – bar oder per Karte. Weil beide Fahrer die Kanister auf Nachfrage sofort angaben, blieb ihnen eine zusätzliche Strafe erspart.
Einer der Kontrollierten, Jens Sievers aus Rehlingen-Siersburg, war einer Fehlinformation aufgesessen. „Die Frau an der Tankstelle hat gesagt, jeweils ein Kanister pro Person ist erlaubt“, sagte er – und nahm zwei Kanister mit. Den Zollbescheid nahm er sportlich: Trotz Nachzahlung spare er durch den vollgetankten 75-Liter-Tank und die Kanister immer noch deutlich dreistellig – unterm Strich bleibe ein klares Plus.
Mit fortschreitender Kontrollzeit wurden die Verstöße seltener. Die Beamten gehen davon aus, dass sich die Information über die Kontrollstelle schnell herumsprach. Gegen 22:00 Uhr wurde der Einsatz beendet. Das Fazit des Hauptzollamts Saarbrücken: Es gab Aufgriffe im Bereich Kraftstoff – jeweils kleinere Mehrmengen, die von den Betroffenen angemeldet wurden. Die Ermittlungen beschränkten sich in diesen Fällen auf die fällige Einfuhrsteuer.
Feuer bricht nachts in Zimmer einer Diakonie-Einrichtung aus - Feuerwehr rettet Bewohnerin aus dem lichterloh brennenden Raum - Starker Rauch dringt aus Zimmer (on tape)...
Rauch zieht über die gesamte Etage - Rund 70 Betroffene in BVG-Bus betreut
11.03.26, 02:53 Uhr
Datum: Mittwoch, 11. März 2026, 1:30 Uhr
Ort: Berlin-Spandau
(ch) In einem Alten- und Pflegeheim der Diakonie in Berlin-Spandau ist es in der Nacht auf Mittwoch zu einem Brandeinsatz mit vielen Betroffenen gekommen. Nach ersten Informationen brach das Feuer in einem bewohnten Zimmer aus. Die Feuerwehr rettete die Bewohnerin aus dem Brandraum, während sich Rauch auf der betroffenen Etage ausbreitete.
Die Frau erlitt lebensgefährliche Brandverletzungen sowie eine schwere Rauchgasvergiftung. Sie wurde noch in der Nacht mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik gebracht. Zwei weitere Bewohner wurden verletzt und vom Rettungsdienst versorgt.
Obwohl der Brand selbst rasch gelöscht werden konnte, löste die starke Rauchentwicklung einen Großeinsatz aus: Zahlreiche Rettungskräfte waren vor Ort, rund 70 Bewohnerinnen und Bewohner konnten sich in einem Bus der Berliner Verkehrsbetriebe aufwärmen und wurden dort betreut, bis klar war, wie es weitergeht.
Die Brandursache ist derzeit unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Mehrere Gewitterzellen ziehen am Abend über Deutschland hinweg - ungewöhnliches Hagelunwetter über Niedersachsen verwandelt Neuenkirchen in weiße Landschaft - Hagelkörner von 1cm Durchmesser prasseln zu Boden - Starkregen und Blitze über NRW und Baden...
Erste Frühlingswelle wird nun von Tiefdruckgebiet verdrängt - wechselhaftes Wetter steht nun in Deutschland bevor
11.03.26, 01:17 Uhr
Datum: Dienstag, 10. März 2026, 21:00 Uhr
Ort: Offenburg, Baden-Württemberg - Gießen, Hessen - Neuenkirchen, Landkreis Diepholz, Niedersachsen - Werl und Gronau, Nordrhein-Westfalen
(ch) Die ersten Gewitter in diesem Jahr zogen am Abend über Deutschland hinweg und sorgten für eine Frühlingspause. Während es vielerorts bei Starkregen oder einzelnen Blitzen mit Donner blieb, gab es in Neuenkirchen in Niedersachsen ein kleines Hagelunwetter.
Das Hochdruckgebiet „Jannis“, das in den vergangenen Tagen für viel Sonne und milde Temperaturen sorgte, zieht nun weiter nach Osten ab. Gleichzeitig gelangte feuchte Warmluft nach Deutschland – mit den ersten Gewittern des Jahres 2026.
Von Westen her überzogen am Abend zahlreiche kleine Gewitterzellen das Land. Vielerorts verdunkelte sich am Abend plötzlich der Himmel. In Werl und Gronau in Nordrhein-Westfalen fiel teils kräftiger Starkregen. Dazu zuckten immer wieder eindrucksvolle Blitze über den Himmel. Auch im baden-württembergischen Offenburg kam es zu einem kurzen, aber heftigen Regenschauer mit Starkregen. Zwar dauerte das Unwetter nur wenige Minuten, doch die Niederschläge fielen zeitweise sehr intensiv.
Besonders ungewöhnlich verlief der Abend im niedersächsischen Neuenkirchen im Landkreis Diepholz. Dort zog ein Hagelgewitter durch den Ort. Minutenlang prasselten Hagelkörner vom Himmel, die teilweise bis zu einem Zentimeter Durchmesser erreichten. Binnen kurzer Zeit bildete sich eine weiß bedeckte Landschaft, wie auf Aufnahmen zu sehen ist.
Nach dem Durchzug der Gewitter zeigte sich andernorts wieder die Sonne. In Gießen in Hessen konnten Beobachter ein spektakuläres Naturschauspiel erleben: Am Himmel erschien ein besonders kräftiger Regenbogen – sogar ein zweiter, schwächerer Bogen zeichnete sich darüber ab.
Benzin im Elsass rund 30 Center günstiger als in Deutschland - Deutsche strömen über die Grenze zu französischen Tankstellen
Spritpreise steigen im Nachbarstaat deutlich langsamer als in Deutschland
10.03.26, 21:44 Uhr
Datum: Dienstag, 10. März 2026, 21:44 Uhr
Ort: Rœschwoog, Bas-Rhin, Grand Est Frankreich, Europa
(ch) Im Grenzgebiet zu Frankreich sorgt ein deutlicher Preisunterschied beim Kraftstoff für spürbaren Andrang an den Zapfsäulen. Am Dienstagmittag war Benzin im Elsass stellenweise bis zu 30 Cent pro Liter günstiger als nur wenige Kilometer entfernt in Deutschland. Viele deutsche Autofahrer nutzten das und fuhren zur Mittagszeit über die Grenze, um dort zu tanken.
Während der Liter Super in Deutschland derzeit je nach Tankstelle und Region etwa zwischen 2,00 und 2,20 Euro kostet, lag der Preis im Elsass – etwa in der Gemeinde Rœschwoog – bei unter 1,80 Euro pro Liter. An den Tankstellen bildeten sich teils längere Schlangen, besonders im direkten Grenzbereich.
Für viele lohnt sich der kurze Abstecher: Bei einer vollen Tankfüllung können je nach Fahrzeug bis zu 30 Euro gespart werden. Beobachter rechnen zudem damit, dass der Tank-Tourismus in den kommenden Tagen eher zunimmt – auch weil Experten in Deutschland weitere Preissteigerungen nicht ausschließen. Teilweise werden bereits Werte von bis zu 2,50 Euro pro Liter in den Raum gestellt. In Frankreich dürfte Kraftstoff nach aktueller Einschätzung dagegen vorerst günstiger bleiben als in Deutschland.
"Miss Ostfriesland" wird in Leer gekürt - Ku(h)riose Wahl zur Nachfolgerin von "Helene"
Verein Ostfriesischer Stammviehzüchter führt die alljährliche Wahl der schwergewichtigen Schönheiten bereits zum 44. Mal durch
10.03.26, 15:04 Uhr
Datum: Mittwoch, 11. März 2026
Ort: Leer, Niedersachsen
(ah) Wer tritt die Nachfolge von "Helene" an? Oder kann sie ihren Titel sogar verteidigen? Am Mittwoch kürt der Verein Ostfriesischer Stammviehzüchter in Leer bereits zum 44. Mal die "Miss Ostfriesland". Durch den Vereinsnamen lässte sich bereits vermuten, dass es sich um eine etwas "ku(h)riose" Wahl ohne menschliche Teilnehmerinnen handelt und so ist es auch: In der Ostfrieslandhalle wird - wie immer vor zahlreichen Zuschauern - die schönste Kuh Ostfrieslands gesucht. Wir werden am Mittwoch vor Ort sein.
POL-H: Nachtragsmeldung: Verschwundener Radlader aus Lehrte-Ahlten aufgefunden
Vollbesetzter Linienbus prallt auf Kreuzung mit Skoda zusammen - Zehn Leicht- und drei Schwerverletzte
Kreuzungsbereich gesperrt, erhebliche Behinderungen - Näheres noch unklar
10.03.26, 12:09 Uhr
Datum: Dienstag, 10. März 2026, ca. 11:30 Uhr
Ort: Hamburg
(ah) Schwerer Unfall am Dienstagvormittag auf der Grindelallee in Hamburg: An einer Kreuzung zur Straße "Beim Schlump" prallte ein nach links abbiegender und vollbesetzter Linienbus mit einem offenbar entgegenkommenden Skoda zusammen. Insgesamt 13 Menschen wurden dabei verletzt; drei davon schwer.
Zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz. Der Kreuzungsbereich musste gesperrt werden; es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Näheres ist bislang nicht bekannt.
Kraftstoffpreise erreichen neue Rekordmarken – Super Plus in der Bundeshauptstadt klettert auf 2,74 Euro – Dieselpreis überholt Benzin am Montagmorgen – Tankstelle am Abend verwaist
Kundenfrequenzen bleiben wegen drastischer Preise weitestgehend aus
09.03.26, 23:38 Uhr
Datum: Montag, 09. März 2026, 23:00 Uhr
Ort: Nicolassee, Berlin
(jb) Die Kraftstoffpreise in Deutschland haben am Montagabend neue Rekordmarken erreicht. An einer Tankstelle im Berliner Stadtteil Nikolassee wurden Spitzenwerte von 2,62 Euro für den Liter Super sowie 2,74 Euro für Super Plus verzeichnet. Trotz der drastischen Teuerung blieb der Betrieb an der Station am Abend überschaubar; Kundenfrequenzen blieben laut Beobachtungen aus. Bereits am Montagmorgen hatte der Dieselpreis mit durchschnittlich 2,18 Euro pro Liter das Niveau von Benzin überschritten. Marktanalysten und Verbraucherschützer blicken mit Sorge auf die Entwicklung, da bei anhaltender militärischer Blockade in der Golfregion eine Annäherung an die 3-Euro-Marke nicht mehr ausgeschlossen wird.
Frontal-Crash im Allgäu – Kleinwagen gerät auf Gegenfahrbahn und kollidiert mit SUV – Fahrer stirbt noch an der Unfallstelle
Kreisstraße nach Unfall voll gesperrt
09.03.26, 15:28 Uhr
Datum: Montag, 09. März 2026, 14:15 Uhr
Ort: Immenstadt-Bräunlings, Landkreis Oberallgäu, Bayern
(th) Ein schwerer Verkehrsunfall forderte am Montagnachmittag ein Todesopfer. Auf der Kreisstraße OA5 bei Immenstadt starb ein 44-jähriger Autofahrer. Er war aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten. Dort stieß er frontal mit einem entgegenkommenden Pkw zusammen. Dessen Insassen, ein älteres Ehepaar, erlitten schwere Verletzungen. Die Straße war für mehrere Stunden gesperrt.
Der 44-jährige Oberallgäuer war mit seinem Audi in Richtung Immenstadt unterwegs. Kurz vor Bräunlings kam er nach links von seiner Fahrspur ab. Auf der Gegenfahrbahn kollidierte er frontal mit einem BMW. Der 44-Jährige war nach ersten Erkenntnissen nicht angeschnallt. Er erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.
Der 85-jährige Fahrer des BMW und seine 84-jährige Beifahrerin wurden schwer verletzt. Rettungskräfte brachten sie in ein umliegendes Krankenhaus. Sie befinden sich außer Lebensgefahr. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro. Über 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort.
POL-H: Lehrte-Ahlten: Radlader entwendet - Polizei bittet um Hinweise
Rund 50 Notrufe gehen bei der Polizei ein - Viele Berichte über hellen Lichtschweif am Himmel
Aktuelle O-Töne mit der Koblenzer Polizei, mit Anwohnern, dem Sprecher der Stadt und einem Ohrenzeugen
09.03.26, 11:40 Uhr
Datum: Montag, 09. März 2026, ca, 11:30 Uhr
Ort: Koblenz, Rheinland-Pfalz
(ah) Die Koblenzer Polizei hatte am Sonntagabend mit zahlreichen eher ungewöhnlichen Notrufen zu tun: Etwa 40 bis 50 Anrufer meldeten ungewöhnliche Sichtungen. Meist war von einem hellen Lichtschweif am Himmel oder einer vermeintlich brennenden Drohne die Rede, doch erst als ein Anwoher aus dem Stadtteil Güls meldete, dass ein Himmelskörper in das Dach seines Hauses eingeschalgen sei, kam wirklich Licht ins Dunkel.
Ein etwa tennisballgroßes Meteoritenteil hatte das Dach getroffen und es beschädigt. Menschen wurden nicht verletzt. Derzeit befindet sich der Himmelskörper noch in polizeilicher Verwahrung, doch ein Institut für Planetologie hat bereits Interesse bekundet und möchte sich den "Übeltäter" aus Forschungszwecken genauer anschauen.
Tischlerei am Ortsrand von Ritterhude in Vollbrand - Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten
Feuerwehr im Großeinsatz - Keine Verletzten - Brandursache und Schadenshöhe noch unklar
09.03.26, 11:14 Uhr
Datum: Montag, 09. März 2026, ca. 10:30 Uhr
Ort: Ritterhude, Landkreis Osterholz, Niedersachsen
(ah) Großeinsatz für die Feuerwehr am Montagvormittag am Ortsrand von Ritterhude im Landkreis Osterholz: In einer Tischlerei war ein Feuer ausgebrochen und hatte sich offenbar rasch ausgeweitet, sodass das Gebäude bald in Vollbrand stand. Hohe Flammen und dichter Rauch drangen aus dem Inneren. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Es gelang der Feuerwehr, den Brand schließlich unter Kontrolle zu bringen; die Tischlerei wurde jedoch zerstört. Menschen wurden nicht verletzt. Die Brandursache und die entstandene Schadenshöhe sind noch unklar. Entsprechende Ermittlungen laufen.
Ölpreis springt wegen Iran-Krieg erstmals seit Jahren wieder über 100 Dollar - Brent schießt im frühen Handel zeitweise auf 111 US-Dollar je Barrel - Binnen einer Woche Preis um 50 Prozent gesteigert
Diesel kostet mittlerweile deutlich mehr als Benzin und liegt bei 2,18 Euro - Höchste Rohölpreise seit vier Jahren - Autofahrer erwarten Unterstützung vom Bund
09.03.26, 01:26 Uhr
Datum: Montag, 09. März 2026, 01:26 Uhr
Ort: Berlin
(ch) Autofahrer und Transportbranche blicken weiter mit großer Sorge auf den Ölmarkt: Infolge des Iran-Kriegs ist der Rohölpreis erstmals seit Jahren wieder über die Marke von 100 US-Dollar gestiegen. Die für Europa maßgebliche Nordseesorte Brent legte im frühen Handel zeitweise um rund 20 Prozent zu und kletterte bis auf 111 Dollar pro Barrel (159 Liter). Auch die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sprang zum Handelsstart über 100 Dollar und erreichte zwischenzeitlich ebenfalls rund 111 Dollar.
Noch am Freitagnachmittag war Brent zur Lieferung im Mai bei etwas über 90 Dollar gehandelt worden. Seit Beginn der militärischen Eskalation vor etwas mehr als einer Woche summiert sich das Plus inzwischen auf rund 50 Prozent – Ende Februar lag der Preis noch bei etwa 70 Dollar pro Barrel. Die Spritpreise sind in der Folge bekanntlich bereits deutlich angezogen – und viele Menschen rechnen damit, dass an der Zapfsäule der nächste spürbare Preissprung bevorsteht. Schon heute kostet der Liter Diesel mehr wie die Benzinvarianten und lag am frühen Montagmorgen bei 2,18 Euro.

