Sammlung von Newsfeeds
POL-H: IDAHOBIT: Polizei Hannover verzeichnet jedes Jahr mehrere Dutzend Fälle von Hasskriminalität aufgrund des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung
Jugendliche zu zweit auf E-Roller unterwegs – Peugeot erfasst Duo beim Überqueren eines Zebrastreifens – 17-Jähriger durch Aufprall schwer verletzt – Notarzt-Erstversorgung auf der Straße – Begleiter kommt mit leichten Verletzungen davon – Keine...
Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang in der Algermissenstraße aufgenommen
17.05.26, 10:06 Uhr
Datum: Sonntag, 17. Mai 2026, 01:00 Uhr
Ort: Wilhelmsburg, Hamburg
(jb) In Hamburg-Wilhelmsburg ist in der Nacht zu Sonntag ein 17-Jähriger bei einem Unfall mit einem E-Scooter schwer verletzt worden. Der Jugendliche war gegen 0:55 Uhr gemeinsam mit einem Begleiter zu zweit auf dem Roller unterwegs. Beim Überqueren der Algermissenstraße auf einem Zebrastreifen wurden die beiden von einem Peugeot erfasst, dessen Fahrer nicht mehr rechtzeitig abbremsen konnte. Der 17-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung durch einen Notarzt in eine Klinik eingeliefert; Lebensgefahr besteht laut Polizei jedoch nicht. Sein Begleiter kam mit leichten Verletzungen davon und musste nicht im Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Seltene 1,8 Tonnen schwere Weltkriegsbombe gefunden - rund 27.000 Menschen müssen evakuiert werden, betroffen sind mehrere Pflegeheime, der Hauptbahnhof und sogar die Abschiebehaftanstalt - hunderte Einsatzkräfte bei Evakuierung beteiligt
Entschärfung der Luftmine erfolgt nach abgeschlossener Evakuierung - Entschärfer müssen mehrere Zünden entfernen
17.05.26, 01:51 Uhr
Datum: Sonntag, 17. Mai 2026, 09:00 Uhr
Ort: Pforzheim, Baden-Württemberg
(jb) Die Auswirkungen nach dem Bombenfund in Pforzheim sind enorm:
Bei Bauarbeiten wurde Mitte der Woche in Pforzheim eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Für die Entschärfung müssen am heutigen Sonntag rund 27.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen.
Bei der Bombe handelt es sich um eine eher seltene 1,8 Tonnen schwere Weltkriegsbombe mit 1,35 Tonnen Nettoexplosivstoffmasse. Eine Luftmine des Typs HC 4000 - selbst für Experten nichts Alltägliches. Der Kampfmittelräumdienst wird bei diesem Bombentyp mehrere Zünder entfernen müssen - eine Herausforderung für die Spezialisten.
Hunderte Rettungskräfte aus der ganzen Umgebung sind seit Sonntagfrüh im Einsatz um die Evakuierungsmaßnahmen zu übernehmen - betroffen sind dabei auch Pflegeheime. Der Evakuierungsradius schließt auch den Hauptbahnhof und ZOB mit ein. Die Stadt richtete Notunterkünfte und Sammelpunkte ein.
Auch rund 40 Insassen der Abschiebehaftanstalt wurden evakuiert und in eine andere JVA verlegt. Das Helios-Krankenhaus konnte von der Evakuierung ausgenommen werden, da hier ein Schutzwall errichtet wurde um eine mögliche Druckwelle abzufedern.
Die Entschärfung der Bombe beginnt erst nach vollständigem Abschluss der Evakuierungsmaßnahmen.
Offenbar zwei Tote bei Absturz von Kleinflugzeug - Flugzeug zerschellt über Ort - Trümmerteile regnen vom Himmel und beschädige auch Wohnhäuser
Absturzstelle weiträumig abgesperrt - Ermittlungen laufen
16.05.26, 13:27 Uhr
Datum: Samstag, 16. Mai 2026, 11:30 Uhr
Ort: Limburgerhof, Rhein-Pfalz-Kreis, Rheinland-Pfalz
(jb) In Limburgerhof ist am Samstag gegen 11:30 Uhr ein Kleinflugzeug über einem Wohngebiet abgestürzt. Die beiden Insassen der Maschine kamen bei dem Unglück ums Leben. Nach ersten Informationen war das Flugzeug offenbar in der Luft explodiert und hatte laut Augenzeugen ein Haus gestreift, bevor es auf dem Dach eines Wohngebäudes in der Max-Planck-Straße zum Stillstand kam. Nach neueren Erkenntnissen ereignete sich der Absturz um 11:26 Uhr. Bei der Unglücksmaschine handelt es sich um ein historisches Militär- und Trainingsflugzeug des US-amerikanischen Typs North American T-28 Trojan, das unter US-Registrierung flog und am Vormittag in Aachen gestartet war. Erste Auswertungen von Flugdaten deuten darauf hin, dass die Maschine kurz vor dem Absturz zunächst leicht an Höhe verloren hatte. Noch während einer anschließenden Kurve wurde die Geschwindigkeit des Flugzeugs jedoch wieder erhöht, bevor es zum Kontrollverlust kam. Trümmerteile stürzten in einem großen Umkreis auf Häuser, Garagen und in Vorgärten. Wie durch ein Wunder gab es laut Polizei nach derzeitigem Kenntnisstand keine verletzten Anwohner. Eine weitere Person wurde jedoch laut Berichten verletzt. Wie genau es zu dem technischen Versagen oder dem Flugfehler kam, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Feuerwehr und Polizei sind mit einem Großaufgebot im Einsatz und haben das betroffene Areal am Ortsrand der Gemeinde weiträumig abgesperrt. Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) wurden angefordert, um die genaue Absturzursache zu rekonstruieren.
Großbrand bricht in Lackierkabine aus – Werkstatt und Dach brennen in voller Ausdehnung – Riesige Rauchwolke über Köln-Bickendorf löst NINA- und Katwarn-Alarm aus – Eine Person mit Rauchgasvergiftung vor Ort behandelt – Eingeschlossener Hund unverletzt...
Fanbusse der "Wilden Horde" auf dem Weg zum Spiel nach München kehrten vorsorglich um
16.05.26, 11:47 Uhr
Datum: Samstag, 16. Mai 2026, 09:30 Uhr
Ort: Köln-Bickendorf, Nordrhein-Westfalen
(jb) In Köln-Bickendorf ist am Samstag gegen 9:30 Uhr ein Großbrand in einer Kfz-Werkstatt an der Vogelsanger Straße ausgebrochen. Das Feuer nahm in der Lackierkabine eines Karosseriebetriebs seinen Anfang und breitete sich schnell aus. Die Werkstatt sowie das Dach des Gebäudes brannten in voller Ausdehnung. Über dem Stadtteil stand eine große Rauchwolke. Die Warn-Apps NINA und Katwarn lösten aus. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungsanlagen abzuschalten. Eine Person erlitt eine Rauchgasvergiftung, musste jedoch nach einer medizinischen Versorgung nicht in ein Krankenhaus gebracht werden. Zudem konnte die Feuerwehr einen im Gebäude eingeschlossenen Hund unverletzt retten und seinem Besitzer übergeben. Drei Löschzüge waren im Einsatz. Ein Übergreifen der Flammen auf eine Nachbarhalle, in deren Umfeld sich auch der Gruppenraum der Ultra-Fangruppe „Wilde Horde“ befindet, konnte die Feuerwehr durch eine gezielte Riegelstellung verhindern. Wegen des Feuers kehrten Busse der Fangruppe, die auf dem Weg zu einem Spiel in München waren, vorsorglich nach Köln um.
Gewerkschaft ver.di ruft Belegschaft zu ganztägigen Warnstreiks auf – Sechs Standorte in Niedersachsen und Bremen betroffen – Angestellte fordern 7 Prozent mehr Lohn – Viele Mitarbeiter bereits auf Zweitjobs angewiesen
Belegschaft zeigt sich nach einem enttäuschenden ersten Arbeitgeberangebot entschlossen für den weiteren Arbeitskampf
16.05.26, 11:29 Uhr
Datum: Samstag, 16. Mai 2026, 10:00 Uhr
Ort: Stuhr-Brinkum, Landkreis Diepholz, Niedersachsen
(jb) Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten von IKEA in Niedersachsen und Bremen für Samstag zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen. Hintergrund sind die bislang ergebnislosen Tarifverhandlungen im Einzel- und Großhandel mit dem Handelsverband Niedersachsen-Bremen. Von dem Streik betroffen sind insgesamt sechs Einrichtungshäuser in Brinkum, Bremerhaven, Oldenburg, Großburgwedel, Hannover und Osnabrück. Vor den jeweiligen Gebäuden wurden Streikversammlungen abgehalten. ver.di begründet den Arbeitskampf mit der anhaltenden Belastung der Beschäftigten durch gestiegene Lebenshaltungskosten. Als konkrete Beispiele nennt die Gewerkschaft eine Inflationsrate von 3 Prozent im April 2026 sowie eine Verteuerung von Energie um 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Da über 60 Prozent der Angestellten in Teilzeit arbeiteten, treffe die finanzielle Belastung viele Beschäftigte existentiell. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten im Einzelhandel eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 7 Prozent, mindestens jedoch um 225 Euro bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Zudem wird ein rentenfester Mindeststundenlohn von 14,90 Euro sowie eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 150 Euro gefordert. Vor Ort in Brinkum untermauerten die Streikenden ihre Forderungen mit Transparenten, Warnwesten und Sprechchören. Angestellte wie Oleg Kücker (IKEA Brinkum) und Daniel Rostalski (IKEA Küchenabteilung) machten bei der Kundgebung deutlich, dass die stetig steigenden Kosten für Lebensmittel, Energie und Sprit die Einkommen aufzehren und viele Beschäftigte bereits auf Zweitjobs angewiesen seien. Die Gewerkschafterin Tanja Gottschalk kritisierte das erste Angebot der Arbeitgeberseite als enttäuschend. Die Belegschaft sei entschlossen für den weiteren Arbeitskampf.
Passanten melden Person mit Neoprenanzug, welche in den Epplesee ging und nicht mehr auftauchte - Großaufgebot an Feuerwehr, DLRG und Polizei rückt an - vermisster Taucher kann rasch gefunden werden, doch dieser ist sichtlich verwundert über die...
Person war nur zum Tauchen im See und benötigte keine Hilfe - Happy End am Samstagmorgen bei Großeinsatz am Epplesee in Rheinstetten-Forchheim
16.05.26, 10:16 Uhr
Datum: Samstag, 16. Mai 2026, 08:30 Uhr
Ort: Rheinstetten, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
(jb) Ein kurioser Rettungseinsatz hat am Samstagmorgen am Epplesee in Rheinstetten-Forchheim für Aufsehen gesorgt.
Gegen 8.30 Uhr wurde gemeldet, dass eine Person mit einem Neoprenanzug ins Wasser gegangen sei, jedoch nicht mehr auftauchte.
Daraufhin wurden Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst alarmiert. Mit einem Großaufgebot rückten die Einsatzkräfte zum Epplesee aus und leiteten umgehend eine Suchaktion ein.
Vor Ort konnte schließlich ein Taucher vom Boot aus lokalisiert werden. Ein Einsatztaucher der DLRG brachte die Person anschließend sicher an die Wasseroberfläche.
Wie sich herausstellte, war der Mann lediglich beim Tauchen und zeigte sich selbst verwundert über die groß angelegte Suchaktion. Verletzt wurde niemand. Der Einsatz konnte daraufhin mit einem Happy-End beendet werden.
Streitigkeiten bei Porzer Inselfest schlagen in blanke Gewalt um – Mindestens drei Angreifer gehen auf Beamte los – Zwei Einsatzkräfte im Getümmel verletzt – Großaufgebot aus mehreren Städten und Hubschrauber im Einsatz – Drei junge Tatverdächtige...
Kölner Kriminalpolizei wertet derzeit das Videomaterial und Zeugenaussagen aus, um den genauen Ablauf der Tat zu rekonstruieren
16.05.26, 02:41 Uhr
Datum: Freitag, 15. Mai 2026, 21:00 Uhr
Ort: Köln-Zündorf, Nordrhein-Westfalen
(jb) Beim Porzer Inselfest in Köln-Zündorf ist es am Freitag gegen 21:10 Uhr zu einem Angriff auf Polizeikräfte gekommen. Zuvor hatten Besucher der Kirmes die Polizei auf Streitigkeiten zwischen zwei Personengruppen aufmerksam gemacht. Die Einsatzkräfte schritten ein und sprachen Platzverweise aus. Die Situation eskalierte, als sich ein 18-jähriger Beteiligter weiterhin aggressiv zeigte und unvermittelt auf die Beamten einschlug. Im weiteren Verlauf solidarisierten sich mehrere Personen mit dem Angreifer und attackierten die Polizisten ebenfalls. Zwei Einsatzkräfte erlitten dabei Gesichtsverletzungen; Rettungskräfte brachten sie zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Zur Unterstützung eilten zahlreiche Streifenwagen aus mehreren Städten und Kreisen sowie ein Polizeihubschrauber zum Festgelände, um die Situation schließlich zu beruhigen. Die Einsatzkräfte nahmen zwei 18-jährige Tatverdächtige in Gewahrsam. Einen beteiligten 17-jährigen Jugendlichen übergaben sie an seine Erziehungsberechtigten. Die Verdächtigen wurden zum Polizeipräsidium gebracht; die Beamten leiteten unter anderem Strafverfahren wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein. Auf einem im Internet kursierenden Augenzeugenvideo ist der Angriff auf eine Einsatzkraft und die Festnahme eines Mannes mit nacktem Oberkörper zu sehen. Passanten hatten die Polizei augenscheinlich bei der Festnahme unterstützt. Zudem war ein fixierter Tatverdächtiger auf dem Boden zu erkennen. Die Polizei sperrte den Bereich hinter einem Verkaufsstand absperrt, befragte Zeugen und sicherte das Festareal; die Veranstaltung sollte regulär um 22:00 Uhr enden. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf dauern an.
Acht junge Katzenhaie am Borkumer Strand in die Freiheit entlassen – "Hai-Teenys" nach vier Jahren Aufzucht bereit für die Nordsee – Paten aus ganz Deutschland begleiten Schützlinge zum Wasser – Windstärke 6 und harter Wellengang erschweren Start in...
zurückgespülten Haie werden vorübergehend im Aquarium aufgepäppelt, bevor sie in den nächsten Tagen einen zweiten Versuch in die Freiheit wagen dürfen
16.05.26, 00:16 Uhr
Datum: Freitag, 15. Mai 2026
Ort: Insel Borkum, Niedersachsen
(jb) Das Nordsee Aquarium Borkum hat am Freitag acht im Aquarium aufgewachsene Kleingefleckte Katzenhaie am Borkumer Strand ausgewildert. Die rund 30 bis 40 Zentimeter großen Jungtiere wurden im Rahmen eines Patenschaftsprogramms von ihren privaten Paten ins Meer begleitet. Wegen starken Wellengangs bei Windstärke 5 bis 6 wurden drei der nachtaktiven Jäger wieder an den Strand zurückgespült. Sie werden nun vorübergehend im Aquarium versorgt, bevor in den kommenden Tagen ein zweiter Auswilderungsversuch ungenommen wird.
Reisebus wird Weiterfahrt wegen Bremsdefekt untersagt - Polizei kontrollierte zahlreiche Fern- und Reisebusse sowie Lkw - zahlreiche Beanstandungen
Wir haben Autobahnpolizist Toni Schidlowski einen Tag lang bei seiner Arbeit für die Sonderkontrollgruppe der Brandenburger Polizei über die Schulter geschaut - diverse O-Töne mit Fahrern, Reisenden und Polizisten
26.05.16, 0:00 Uhr
Datum: Donnerstag, 26. Mai 2016
Ort: A24, Raststätte Linumer Bruch, Fehrbellin, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg
(sg) Die Reise an die Ostsee fand für die Passagiere eines Reisebusses ein jähes Ende auf der Raststätte an der A24. Im Rahmen einer Großkontrolle untersagte die Polizei dem Busfahrer aufgrund einer defekten Bremsanlage die Weiterfahrt und ordnete einen mehrstündigen Werkstattaufenthalt an. Die ratlosen Passagiere blieben zunächst auf der Raststätte zurück.
„Schlimmstenfalls kann passieren, dass die Bremsanlage für drei Bremsungen ausreicht, aber eine vierte Bremsung nicht mehr zum Ziel führt und das Fahrzeug ungebremst ins Stauende fährt oder auch aus einer Kurve fliegt“, schildert Toni Schidlowski von der Autobahnpolizei das Problem.
Locker schlendert Toni durch den Reisebus, doch sein wachsames Auge achtet dabei auf jedes Detail: Sind die Notausgänge gekennzeichnet und wo sind die Nothammer angebracht? Sind alle Passagiere angeschnallt? Dem erfahrenen Autobahnpolizisten von der Sonderüberwachungsgruppe der Polizei Brandenburg entgeht nichts. Und bei Sicherheitsverstößen versteht der sonst kumpelhaft erscheinende Beamte keinen Spaß. „Für uns ist das ein Erfolg. Nicht, dass es eine statistische Erfassung ist, sondern, dass wir hier eine eventuelle Zeitbombe aus dem Verkehr gezogen haben und - wenn man ganz weit voraus denkt – vielleicht auch ein paar Leben gerettet haben“, begründet Toni die Motivation von ihm und seinen Kollegen.
Und der rote Reisebus mit Ziel Ostsee war nur einer der insgesamt 25 beanstandeten Fahrzeuge, die die die Brandenburger Kontrolleure am Montag bei insgesamt 59 untersuchten Fahrzeugen bemängelten. Die Maßnahme richtete sich in erster Linie an Fern- und Reisebusse. Nach zahlreichen schweren Unfällen mit Lastwagen an Stauenden und diversen Berichten über Verstöße bei den immer beliebter werdenden Fernbussen wollte die Polizei mit der Aktion ein Zeichen setzen. Und das Ergebnis war nicht nur negativ. Insbesondere bei den Fernbussen scheinen die Unternehmen aus der negativen Berichten der Vergangenheit gelernt zu haben. Die überwiegende Zahl der Fernbusse war beanstandungsfrei und in gutem technischen Zustand. Anders sah es da mit einigen Lastwagen aus, die den Beamten im Rahmen der Kontrollaktion auffielen, weil diese meist einen viel zu geringen Abstand zu ihren Vordermännern hielten. Auch einige der Busfahrer hielten sich nicht immer an die Verkehrsordnung. So fiel ein dänischerer Reisebus durch ein waghalsiges Überholmanöver auf, durch das die nachfolgenden Fahrzeuge zu massiven Bremsmanövern genötigt wurden.
Die Buspassagierte beurteilten die Kotrollen überwiegend positiv. Zwar waren die Reisenden über die unfreiwillige Zwangspause etwas genervt, freuten sich aber, dass das Busreisen durch derartige Kontrollen hoffentlich in Zukunft noch sicherer werden wird.
Selbst die ertappten Fahrer nahmen es größtenteils gelassen, wenn Schidlowski und seine Kollegen wieder mal einen Strafzettel ausfüllten: „Es ist normalerweise kein Problem. Wir werden oft angehalten“, erklärt Brummi-Fahrer Torsten Jahnke. Über den gerade erhaltenen Punkt in Flensburg wegen zu geringen Abstand war er aber nicht ganz so erfreut, sah seinen Fehler aber ein.
Die NonstopNews-Bilder (Tag) und die O-Töne:
Teil 1: Buskontrolle und Auswahl von Fahrzeugen auf Autobahn
- Beamte kontrollieren Reisebus
- Polizist begutachtet Innenraum, Fahrwerk und Motor
- Fahrgäste warten auf Weiterfahrt
- Streifenwagen beobachtet vorbeifließenden Verkehr an Autobahn
- Streifenwagen verfolgt Bus und lost diesen zur Kontrollstelle
- Postbus wird kontrolliert
- Totale Kontrollstelle und Rastplatz
- Streifenwagen fährt wieder auf die Autobahn
- Nächster Fernreisebus wird gestoppt und kontrolliert
- O-Ton mit Uwe Heber, Busfahrer: „grundsätzlich ist es nicht das verkehrteste wenn man da zwischendurch mal kontrolliert, aber manchmal ist es nervig. Muss ich auch ganz eindeutig sagen. Meine Fahrer werden vielleicht zwei, drei Mal im Jahr kontrolliert. Ich achte auch darauf, dass so was nicht passiert. Generell mit den Bussen ist das immer so ´ne schwierige Sache, weil ich fahr keine Kartoffeln oder keine Steine oder sonst was. Wenn ich das sehe, wie manche Fahrzeuge unterwegs sind. Auch diese Abstandsgeschichte wo diese schweren Unfälle passiert sind. Da muss man viel härter durchgreifen. Also wenn ich das sehe, ich bin auch oft auf der Straße was da für ein Schindluder getrieben wird. Das ist nicht normal. Und das ist zwangsläufig. Ich bin konzentriert und ich habe kein ungutes Gefühl. Dann müsste ich was Anderes machen.
- O-Ton mit Jürgen Collin, Autobahnpolizei Walsleben, Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „meine Aufgabe ist jetzt erstmal auf die Busse zu achten, welche Busse für uns interessant sind. Und sollte jetzt ein Bus kommen, bei dem wir der Meinung sind, dass wir ihn kontrollieren sollten, dann werden wir hinterherfahren, uns diesen Bus hinten anhängen bis zur Kontrollstelle bringen und dort können die Kollegen an der Kontrollstelle den Bus kontrollieren. Jetzt haben wir noch einen Postbus. Dem werden wir jetzt hinterherfahren und uns dann davorsetzen und ihn dann kontrollieren. Ja, diesen Bus werden wir mitnehmen zur Kontrolle. Ich werde ihn nochmal über die Außenlautsprecher ansprechen, dass er das auch hört. Jetzt werden wir dem noch ein Zeichen geben. Die Möglichkeit, warum er langsamer wird, ist jetzt halt, dass er irgendwelche Unterlagen, die wir nicht sehen sollen, jetzt verstecken will oder irgendwas, was manipuliert wurde, jetzt noch in Ordnung bringen muss. Eine Kaffeemaschine, ein Laptop zum Beispiel, alles was so im Sichtfeld des Fahrers steht, was halt auch eine Ordnungswidrigkeit darstellen würde.“
Teil 2: Weitere Buskontrollen und Lkw werden wegen Verstößen gestoppt
- Reisebus aus Dänemark wird kontrolliert
- Fahrer wird in Streifenwagen verwarnt
- Polizist schreibt Protokoll
- ziviler Videowagen der Polizei
- Beamte schreiben Protokoll an Notebook
- Videowagen auf Autobahn unterwegs
- Überwachungsvideo wird ausgewertet (abgefilmt von Bildschirm)
- Lastwagen werden wegen Verstößen gestoppt und kontrolliert
- Videowagen stoppt Lkws und lost diese zur Kontrollstelle
- O-Ton mit Toni Schidlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „In dem Fall haben wir durch den Videowagen beobachtet, dass der Fahrer überholt hat ohne den nachfolgenden Verkehr zu beachten und deswegen mussten zwei Pkw bremsen und das haben wir per Videowagen festgehalten und jetzt versuchen wir uns mit dem Fahrer zu verständigen. Der Videowagen ist jetzt schon wieder unterwegs. Wir haben das Material gesichert und das wird hier zur Beweisaufnahme verwendet und von uns dann auch weiter dokumentiert. Der Bus war unterwegs auf der rechten Fahrspur Richtung Hamburg und wollte einen Sattelzug überholen, hat geblinkt, ist auf die Überholspur gefahren und hat dabei nicht den rückwärtigen Verkehr beachtet. Also hat zwei PKW, die beim Überholen schon waren, die mussten bremsen, damit sie mit ihm nicht kollidieren.“
- O-Ton mit Femke Semmler (links) & Luisa Koch, Busreisende: „nervig, weil man solange hier warten muss und nichts machen darf. Ja erstmal aufregend irgendwie. Aber es ist okay. Wir wurden jetzt auch nicht kontrolliert oder so. Die haben zwar gesagt man soll sich anschnallen und die Sachen hoch packen oder so falls man nochmal kontrolliert wird, aber es jetzt eher die viertel Stunde die verloren geht. Für uns ist das jetzt nicht so schlimm, weil wir keinen wirklichen Zug kriegen müssen oder noch einen nächsten Bus, aber für die die noch einen Anschluss brauchen ist es glaub ich echt doof. Also es ist besser ohne rausziehen. Also ist jetzt auch das erste Mal, dass ich rausgezogen worden bin. Auf der einen Seite ist es gut, den Fahrer so zu überprüfen, dass der nicht zu viel fährt. Das finde ich schon okay. Also ich habe jetzt auch kein schlechtes Gefühl, wenn ich mit dem Bus fahre. Also ich habe jetzt auch keine Angst, wenn ich mit dem Bus oder dem Zug fahre. Ist mir eigentlich egal.“
- O-Ton mit Torsten Jahnke, LKW-Fahrer: „ist normalerweise kein Problem. Wir werden oft angehalten. Und jetzt ist es zwar scheiße, weil ich einen Punkt kriege aber muss ich mit Leben. Ich habe gedacht er wäre weiter weg gewesen. Man kann es zwar durch die Begrenzungspfeiler sehen, aber erst war er schneller als ich, dann wurde er langsamer. Ja und dann bin ich rangefahren. Ja wegen Terminfrachten. Da entsteht der Druck denn. Da schnell hin, da schnell hin. Ich habe einen Abstandswarner da drinnen. Bloß wenn vor mir ein PKW reinzieht oder so, denn geht der voll in die Knie. Deswegen habe ich den auch ausgeschaltet. Ansonsten mit LKW zu LKW funktioniert das eigentlich, aber ich habe ihn ausgeschaltet, aber passiert. Wenn der hinter mir nicht aufpasst dann hängt der hinten drin. Habe ich alles schon gehabt. Der geht voll in die Knie dann der LKW. Deswegen habe ich ihn rausgenommen“
Teil 3: Mangelhafter Reisebus wird kontrolliert und Weiterfahrt untersagt
- Reisebus und Fernbus werden kontrolliert
- Lkw-Fahrer wird verwarnt
- Fahrerkarte wird ausgelesen
- Polizisten begutachten defekte Bremsanlage bei Reisebus
- O-Ton mit Tino Liese, LKW-Fahrer: „Ertappt! Wie gesagt. Fehler – kann passieren. Soll nicht passieren, kann passieren. Ich bin zu dicht raufgefahren. Ist nun mal so. Naja was soll ich dazu sagen? Es gibt Leute, die übertreiben und es gibt Leute, die vernünftig fahren. Wenn du einen vor dir hast, der so übertreibt wie er, voll ran kriechen bei dem anderen, voll ran kriechen bei dem Vordermann und dann wieder bremsen. Dann läufst du ja automatisch mit auf. Was willst du machen? Dann biste mit drin, dann steckst du, aber wie gesagt. Was kannst du machen? Mit den ganzen Unfällen ich meine klar, könnte man noch mehr kontrollieren. Weil die Fahrer meist alle übermüdet sind, keine Ahnung. Ja, was soll ich sagen? Wir haben alle auch Familie. Da bist du froh, wenn du heile nach Hause kommst und emotional, muss ich sagen, ist es schon scheiße. Da fühlt man absolut scheiße als Kraftfahrer. Weil wir stehen jetzt wieder im dunklen Licht drin, weil es immer heißt nur wir, wir, wir. Aber im Endeffekt, nobody is perfect. Ich habe auch einen Kollegen verloren, auch tödlich und das ist schon heftig. Ich fahre ja jetzt schon ziemlich lange und wir haben uns zehn Jahre gekannt. Er war zwei Jahre jünger wie ich. Er war ein litauischer Fahrer, hat die Kontrolle verloren übers Fahrzeug und ist direkt tot gewesen. Hat den noch runtergelenkt von der Autobahn. Ja gut, wie gesagt. Da möchte ich auch nicht weiter drauf eingehen. Das ist schon schwer genug gewesen. Aber das hier, wie gesagt. Alles okay. Sollte nicht passiert, ist passiert.“
- O-Ton mit Matthias Richert, Busfahrer: „ja, es ist im Endeffekt schon ein komisches Gefühl, wenn man so einen Streifenwagen am Straßenrand sieht, der dann losrollt. So ging es mir eben auch, da dachte ich gut, jetzt bist du fällig. Auf der anderen Seite lässt man alles so sekundenweise Revue passieren. Es ist alles okay, die Papiere sind alle da, Karte ist okay, Uhrzeiten sind eingehalten worden, der Bus ist technisch okay also kann dir im Endeffekt nichts passieren. Wir hatten eh vor, hier zu halten, deswegen ist es für uns auch kein Zeitverlust in dem Sinne. Ich finde es ist eine gute Sache. Es muss kontrolliert werden. Ich finde, so was könnte teilweise mehr kontrolliert werden. Es wird zum Teil noch zu viel Schindluder betrieben, es gibt noch zu viele schwarze Schafe und ich habe da überhaupt gar kein Problem mit. Jetzt von mir aus gehend, ich kann jetzt nicht für alle Busfahrer sprechen, habe ich festgestellt, die Zunahme im Schwerlastverkehr ist enorm. Das Problem für uns als Bus ist, dass der LKW fast genauso schnell wie der Bus mittlerweile ist, obwohl er ja eigentlich viel langsamer sein müsste. Bei uns ist technisch bei hundert km/h leider abgeriegelt. Bei dem LKW ist das leider nicht so. Deswegen haben wir auch schwere Probleme zu überholen und werden teilweise auch von LKWs überholt, was eigentlich gar nicht möglich ist. Und wir kriegen auch viel mit, da wir die gleiche Sichthöhe wie die haben, kriegen wir so mit, was in den Fahrerkabinen so abgeht. Da ist Handy-Gespiele, Laptop- Gespiele, Unachtsamkeit, schwanken. Vorhin hatten wir das erst wieder. Schwankender LKW, da war der Hänger schon fast auf meiner Seite. Es ist dramatisch und ich denke aber auch, dass die Fahrer da sehr unter Druck stehen. Das ist in der Branche sicherlich viel extremer als es bei uns Busfahrerin ist. Wir sind ein Unternehmen aus Gotha, Thüringen. Ich habe in Halle geladen und wir fahren jetzt nach Warnemünde. Drei Tage, Mittwoch geht es wieder zurück. Nicht ganz so gut meinen Fahrgästen gegenüber, da ich natürlich auch ein zeitliches Verlangen habe. Wir haben um 15 Uhr in Warnemünde einen großen Empfang, wo einige extra für anreisen. Den Termin können sie jetzt im Endeffekt jetzt abhaken. Und es ist irgendwo schon nicht so ein schönes Gefühl, muss ich ehrlich sagen. Und ich meine, ich muss auch ehrlich sagen, ich bin den Bus die ganze letzte Woche gefahren ich bin ihn am Samstag gefahren, da waren wir an der polnischen Ostsee. Wenn da wirklich jetzt technisch irgendwas gewesen wäre, hätte ich das schon lange gemerkt. Ich fahre ja nun nicht den ersten Tag. Auf der einen Seite finde ich das okay auf der anderen Seite, drei Stunden, dass auch den Fahrgästen zuzumuten. Wenn es jetzt irgendwas Gravierendes wäre, wenn jetzt irgendwas fest gewesen oder so, dann könnte ich es noch nachvollziehen. Man hätte auch so einen Mängelgutschein machen können, wie im PKW-Bereich machen können, sagen können: Hier kontrolliert das in ner Werkstatt, innerhalb einer Woche, stellt den Bus wieder vor. Dann wäre es im Endeffekt auch gut gewesen. Ja gut, müssen wir jetzt durch nützt nichts, gute Miene zum bösen Spiel.“
- O-Ton mit Beatrix Lindeblatt, Busreisende: „ja, ich hab die Erfahrung auch gemacht. Ich glaub, ich habe es auch ein bisschen gehört wie unser Fahrer das erzählt hat. Es ist schon dramatisch was auf deutschen Straßen unterwegs ist an Gefahren. Ich fahre jeden Tag mindestens hundert Kilometer. Vorwiegend auch Autobahnen. Da wird dir himmelangst. Du vermeidest das auch, dran vorbei zu fahren. Ich finde das super, weiter so.“
- O-Ton mit Toni Schildlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „ja, wir haben hier einen Reisebus, der ist unterwegs von Dresden Richtung Norden. Wir haben einen Defekt an der Bremsanlage festgestellt und den werden wir jetzt technisch untersuchen lassen. Ihr hört im Hintergrund so ein zischendes Geräusch, das ist ein Druckregler von der Bremsanlage. Hört sich in der Regel immer ein bisschen anders an als diese permanenten Geräusche. Wir haben Flüssigkeiten am Bremssystem, die austreten und das ist ein technischer Mangel dem wir erstmal auf den Grund gehen werden. Wir werden jetzt zu Gutachter fahren in der Werkstatt und uns die Sache zusammen anschauen. Die dürfen mit dem Bus jetzt nicht weiter mit, bis wir die Sache geklärt haben. Wir gehen mal grob von drei Stunden aus. Wenn wir gut sind, sind wir dann durch. Wir fahren jetzt erstmal zur nächstgelegenen Werkstätte. Dort wurde ein Gutachter schon hinbestellt. Wenn die Fahrgäste oder der Fahrer mit den Fahrgästen alles soweit geklärt haben setzten wir uns in unterwegs. Dann wird das Fahrzeug in der Werkstatt in eine Grube gefahren und werden wir einmal die komplette Bremsanlage durchtesten. Sollten die Mängel, die wir hier festgestellt haben, nicht bestätigt werden, dann kann die Weiterfahrt erstmal gestattet werden. Ansonsten wenn sie bestätigt werden durch einen Sachverständiger, dann werden wir die Weiterfahrt untersagen müssen und der Bus bleibt solange stehen, bis der Mangel behoben ist.“
Teil 4: weiterer O-Ton zum defekten Reisebus
- Beamte besprechen sich vor Streifenwagen
- Streifenwagen begleitet defekten Bus zur Werkstatt
- O-Ton mit Toni Schidlowski, Autobahnpolizei Walsleben Sonderüberwachungsgruppe Polizeidirektion Nord: „also, wir haben das Problem mit der Bremsanlage. Die muss für eine gewisse Anzahl von Bremsungen ausreichen. Reicht es nicht aus, haben wir das Problem, dass eventuell die Bremsung für das Stauende nicht mehr reicht und der Bus ungebremst dort reinfährt. Im Rahmen der Busunglücke, wo Bremsanlagen versagt haben, ist das hier die absolute Vorlage dafür. Der Fehler ist hier, dass ständig Druckluft aus dem System abweicht und der Kompressor ständig arbeiten muss. Darauf ist er nicht ausgelegt. Dieser Dauerbetrieb führt zu technischen Mängeln, die zur Beeinflussung der Bremsanlage bis zum Komplettausfall führen. Schlimmstenfalls kann passieren, dass die Bremsanlage für drei Bremsungen ausreicht, aber eine vierte Bremsung nicht mehr zum Ziel führt und das Fahrzeug ungebremst ins Stauende in eine Kurve gerät oder auch aus einer Kurve fliegt. Für uns ist das ein Erfolg. Nicht, dass es eine statistische Erfassung ist, sondern, dass wir hier eine eventuelle Zeitbombe aus dem Verkehr gezogen haben, und wer ganz weit voraus denkt, auch ein paar Leben gerettet haben.“
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POL-H: Pattensen: Polizei sucht Zeugen nach illegalem Kraftfahrzeugrennen und schwerem Verkehrsunfall
Neue Luftrettungsstation für „Christoph Rheinland“ und „Christoph 3“ am Flughafen Köln/Bonn vorgestellt - Moderne Containerwache mit Hangar, Ruheräumen und Materiallager
Luftrettungsbasis ersetzt marode Unterkunft mit Nagerbefall - Millionenprojekt auf Giftmüllhalte konnte nie fertiggestellt werden da der Untergrund absackte
15.05.26, 16:19 Uhr
Datum: Freitag, 15. Mai 2026, 14:00 Uhr
Ort: Flughafen Köln/Bonn, Köln, Nordrhein-Westfalen
(jk) Am Flughafen Köln/Bonn ist am Freitag die neue Luftrettungsstation für die Hubschrauber „Christoph Rheinland“ und „Christoph 3“ offiziell vorgestellt worden. Die moderne Containerwache ersetzt die bisherigen, teils stark kritisierten Unterkünfte der Besatzungen. Zuvor waren die Crews nach eigenen Angaben unter schwierigen Bedingungen untergebracht. Unter anderem soll es Probleme mit Nagerbefall gegeben haben.
In der neuen Station sind nun beide Rettungshubschrauber an einem gemeinsamen Standort untergebracht. Direkt neben dem Hangar befinden sich Aufenthalts- und Ruheräume, Büros, Duschen sowie ein Lager für medizinisches Material. Dadurch entfallen zusätzliche Flüge zum Tanken oder zum nächtlichen Unterstellen der Maschinen an anderen Standorten. Diese kurzen Verlegungsflüge galten bislang auch als Belastung für die Turbinen der Hubschrauber.
Stationiert sind dort der Intensivtransporthubschrauber „Christoph Rheinland“ vom ADAC sowie der Rettungshubschrauber „Christoph 3“, der vom NRW-Innenministerium gestellt wurde. Während des Pressetermins kam es bereits zu Einsätzen: Hubschrauber landeten, wurden vorbereitet und starteten direkt weiter zum nächsten Notfall. Notwendig wurde der Neubau auch wegen des gescheiterten Projekts auf dem Kalkberg in Köln-Kalk. Dort sollte ursprünglich eine neue Luftrettungsstation entstehen. Das millionenschwere Vorhaben auf einer ehemaligen Giftmülldeponie wurde jedoch zum Problem: Der Untergrund sackte ab, das Gebäude konnte nie fertiggestellt werden. Nun hat die Luftrettung dauerhaft am Flughafen Köln/Bonn eine neue Heimat mit angeschlossenem Hangar erhalten.
Sechs Pkw und zwei Lkw kollidieren auf der A66 bei Schlüchtern - Zwölf Personen leicht verletzt
Fahrbahn aufgrund des Schauers plötzlich spiegelglatt - Ein Lkw dreht sich, ein Pkw durchbricht Seitenleitplanke - Feuerwehr: "Hier oben plötzlich Graupel, Fahrbahn sehr glatt"
15.05.26, 13:33 Uhr
Datum: Freitag, 15. Mai 2026, ca. 11:00 Uhr
Ort: A66 Fahrtrichtung Hanau, zwischen Schlüchtern-Nord und Schlüchtern-Süd, Landkreis, Hessen
(ah) Ein plötzlicher und heftiger Graupelschauer hat am Freitagvormittag einen Massenunfall auf der A66 bei Schlüchtern ausgelöst. Insgesamt waren sechs Pkw und zwei Lkw in den Unfall verwickelt. Der genaue Hergang ist noch nicht bekannt, jedoch kollidierten wurden die Beteiligten offenbar von der plötzlichen Glätte an der Stelle überrascht, woraufhin es zu den Kollisionen kam. Ein Pkw durchbrach die Seitenleitplanke und landete im Seitenraum, ein Lkw drehte sich und kam an der Leitplanke zum Stehen.
Zwölf Personen wurden leicht veletzt. Zahlreiche Rettungskräfte rückten an. Die Autobahn musste in Richtung Hanau zeitweise gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Fast vollbesetzter Seat kracht auf der A555 bei Ausweichmanöver in Leitplanke und fängt Feuer - Vier junge Insassen können sich gerade noch rechtzeitig retten - Nur Minuten später geht auf der A1 nach einer Kollision ein Opel in Flammen auf
Mehrere Leichtverletzte, enormer Schaden und stundenlange Vollsperrungen bei Unfällen im Rheinland
15.05.26, 05:08 Uhr
Datum: Donnerstag, 14. Mai 2026, 23:00 Uhr
Ort: A1 bei Burscheid und A555 bei Bornheim, Nordrhein-Westfalen
(ch) Fast zeitgleich haben am späten Donnerstagabend zwei Unfälle mit brennenden Autos auf Autobahnen im Rheinland für Vollsperrungen und Verkehrsbehinderungen gesorgt. Gegen 23 Uhr kam es zunächst auf der A555 bei Bornheim zu einem schweren Unfall, nur wenige Minuten später krachte es auf der A1 bei Burscheid.
Auf der A555 war ein mit vier jungen Menschen besetzter Seat Leon zwischen Bornheim und Wesseling auf dem Überholfahrstreifen unterwegs. Zur selben Zeit fuhr eine Frau mit einem VW Golf auf dem mittleren Fahrstreifen. Nach ersten Informationen der Polizei wollte die Golf-Fahrerin in Höhe des ehemaligen Rastplatzes „Im Eichkamp“ den Fahrstreifen wechseln und kam dabei sehr nah an den von hinten herannahenden Seat heran. Der Seat-Fahrer versuchte noch auszuweichen, verlor dabei jedoch die Kontrolle über seinen Wagen und prallte in die Mittelleitplanke. Der Leon drehte sich und blieb schwer beschädigt auf der Autobahn stehen. Eine direkte Kollision zwischen Golf und Seat gab es nach bisherigen Erkenntnissen nicht.
Die vier Insassen hatten Glück im Unglück. Sie konnten sich eigenständig aus dem Fahrzeug befreien, kurz darauf fing der Seat Feuer. Als die Feuerwehr Bonn eintraf, stand der Wagen bereits in Vollbrand. Mit Wasser und Schaum konnten die Einsatzkräfte die Flammen schnell unter Kontrolle bringen. Die Insassen klagten später teilweise über Kopfschmerzen und wollten sich eigenständig in einem Krankenhaus untersuchen lassen. Angehörige holten sie an der Autobahn ab. Die Golf-Fahrerin hatte den Unfall im Rückspiegel bemerkt, fuhr an der Anschlussstelle Wesseling ab und kehrte anschließend über die reguläre Fahrtrichtung wieder zur Unfallstelle zurück. Während der Löscharbeiten musste die Richtungsfahrbahn voll gesperrt werden. Später konnte der aufgestaute Verkehr über den rechten Fahrstreifen und die Standspur an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Der vollständig ausgebrannte Seat wurde abgeschleppt.
Nur rund zehn Minuten später kam es auch auf der A1 bei Burscheid zu einem ähnlichen Unfall. Zwischen dem Autobahnkreuz Leverkusen und der Anschlussstelle Burscheid kollidierten auf der Talbrücke Lambertsmühle aus bislang ungeklärter Ursache ein Opel, ein Audi und ein Hyundai. Mehrere Fahrzeuge prallten dabei auch in die rechte Leitplanke, Trümmerteile verteilten sich über die Fahrbahn. Der Opel geriet nach dem Zusammenstoß in Brand und stand beim Eintreffen der Feuerwehr lichterloh in Flammen. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer zügig löschen. Der Fahrer des Opel und der Fahrer des Audi wurden leicht verletzt und kamen in Krankenhäuser.
Auch auf der A1 musste die Richtungsfahrbahn während der Löscharbeiten und der Unfallaufnahme voll gesperrt werden. In der Gegenrichtung kam es zeitweise ebenfalls zu Verkehrsbehinderungen. Die Autobahnpolizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Für die aufwendigen Reinigungsarbeiten durch die Autobahnmeisterei mussten mehrere Fahrspuren gesperrt bleiben.
Auto fährt an Schiffsanlegestelle in den Neckar und versinkt - Fahrer kann sich selbst retten, an Land schwimmen und den Notruf wählen - großes Aufgebot an Rettungskräften rückt an - Taucher suchen in der Nacht stundenlang nach versunkenem Autowrack
Autofahrer wird vorsorglich vom Rettungsdienst behandelt - Polizei spricht von versehentlichem Unfall mit glimpflichem Ausgang für den Fahrer - Ermittlungen dauern an
15.05.26, 01:37 Uhr
Datum: Donnerstag, 14. Mai 2026, 23:00 Uhr
Ort: Bad Rappenau - Heinsheim, Landkreis Heilbronn, Baden-Württemberg
(ch) Dramatische Szenen haben sich am späten Donnerstagabend in Heinsheim bei Bad Rappenau im Landkreis Heilbronn abgespielt:
Gegen 23 Uhr ist an der Schiffsanlegestelle in der Neckarstraße ein Auto plötzlich und laut Polizei versehentlich in den Neckar gefahren und versunken. Innerhalb weniger Minuten rückten zahlreiche Rettungskräfte zu dem Großeinsatz aus.
Der Fahrer konnte sich noch rechtzeitig selbst aus dem Fahrzeug retten und ans Ufer gelangen, so ein Sprecher der Polizei. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die Person ansprechbar, wurde aber zur weiteren Untersuchung in eine Klinik gebracht.
Das Fahrzeug befand sich in der Nacht weiterhin im Neckar. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Auch Taucher und mehrere Boote kamen zum Einsatz, um das Fahrzeug im Wasser zu lokalisieren.
Die aufwendigen Such- und Bergungsarbeiten dauerten bis tief in die Nacht hinein an. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Unachtsamkeit in Kurve führt zu schwerem Verkehrsunfall mit 40.000 Euro Schaden im Vogelsbergkreis
Zwei Autos nur noch Schrottwert – Wichtige Verbindungsstraße für Stunden voll gesperrt
14.05.26, 18:47 Uhr
Datum: Donnerstag, 14. Mai 2026, 14:55 Uhr
Ort: Grebenau, Vogelsbergkreis, Hessen
(th) Bei einem schweren Verkehrsunfall sind am Donnerstagnachmittag drei Personen verletzt worden. Der Unfall ereignete sich auf der Landstraße 3161 nahe Grebenau. Ein 38-jähriger Autofahrer geriet nach Polizeiangaben aus Unachtsamkeit auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er frontal mit einem entgegenkommenden Pkw zusammen. Die Feuerwehr musste eine Person aus einem der Wracks befreien.
Der 38-jährige Unfallverursacher befuhr die L3161 von Grebenau in Richtung Udenhausen. Am Ende einer Rechtskurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug. Sein Wagen prallte frontal in das Auto eines 64-jährigen Mannes. Dessen Fahrzeug wurde gegen die Leitplanke geschleudert. Das Auto des Verursachers landete im Straßengraben. An beiden entstand Totalschaden.
Die Feuerwehr war mit 33 Kräften vor Ort. "Zum Glück war eine Person nur eingeschlossen", so Feuerwehrchef Christoph Schwarz. "Die konnten wir dann durch Entfernen der Fahrertür befreien." Der 64-jährige Fahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Seine Beifahrerin und der Unfallverursacher erlitten leichte Verletzungen. Ein weiterer Mitfahrer kam zur Kontrolle ins Krankenhaus.
Der Sachschaden beträgt mindestens 40.000 Euro. Die Landstraße war für die Rettungsarbeiten voll gesperrt. Für die Feuerwehr Grebenau sei ein solcher Einsatz nicht alltäglich, sagte Schwarz. Dennoch sei alles relativ glimpflich ausgegangen. "Das hätte hier auf dem Stück anders ausgehen können", so der Feuerwehrchef.
Gefährlicher Fund an Christi Himmelfahrt – Erneut Paraffin an Nordseestrand gespült – Großflächige Verunreinigung – Erinnerungen an Mai 2025
Gefahr für Vögel und Hunde
14.05.26, 16:12 Uhr
Datum: Donnerstag, 14. Mai 2026, 16:00 Uhr
Ort: Norderney, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(th) Am Himmelfahrtstag haben Strandbesucher auf Norderney eine böse Überraschung erlebt. Unbekannte haben erneut große Mengen weißer Paraffin-Klumpen im Meer verklappt. Die wachsartigen Brocken wurden mit dem morgendlichen Hochwasser an den Stränden der Insel angespült. Bereits im Mai 2025 kam es zu einem ähnlichen Vorfall. Die Herkunft der Substanz ist bislang unklar.
Die angespülten Paraffin-Klumpen bedecken teilweise große Strandabschnitte. Bei dem Material handelt es sich um ein wachsartiges Nebenprodukt. Es wird bei der Reinigung von Schiffstanks freigesetzt. Die Entsorgung auf See ist illegal. Für die Tierwelt stellt das Paraffin eine ernste Bedrohung dar.
Vögel können die weißen Klumpen mit Nahrung verwechseln. Fressen sie das Paraffin, kann es zu inneren Verletzungen führen. Auch für Hunde besteht eine Gefahr beim Verschlucken. Behörden warnen deshalb Spaziergänger. Sie sollen ihre Hunde an der Leine führen und aufmerksam sein.
Drei Jugendliche bei Crash mit VW Golf schwerverletzt – Auto kracht auf Heimfahrt gegen Bushaltestelle – Fahrer flüchtet offenbar alkoholisiert zu Fuß
17-jähriges Mädchen wird bei Aufprall aus Fahrzeug geschleudert – Polizei fahndet nach flüchtigem Fahrer – Autobesitzer hatte eigentlich laut Zeugenberichten nach Alkoholkonsum den Autoschlüssel an Bekannten abgegeben, war dann aber wohl doch gefahren
14.05.26, 02:15 Uhr
Datum: Donnerstag, 14. Mai 2026, 02:15 Uhr
Ort: Grebenhain, Vogelsbergkreis, Hessen
(sg) Ein schwerer Verkehrsunfall hat am frühen Donnerstagmorgen im Grebenhainer Ortsteil Vaitshain drei junge Menschen verletzt. Gegen 02:15 Uhr war ein VW Golf auf der Grebenhainer Straße in Fahrtrichtung Nösberts-Weidmoos unterwegs, als der Wagen nach bisherigen Erkenntnissen aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam. Das Auto kollidierte zunächst mit einem Grundstückszaun und prallte anschließend gegen eine Bushaltestelle.
Nach Angaben der Polizei befanden sich zum Unfallzeitpunkt vier Personen in dem Pkw. Drei Insassen wurden durch den heftigen Aufprall verletzt, mindestens eine Person davon schwer. Bei den Verletzten handelt es sich um zwei 17-Jährige Mädchen und einen 18-Jährigen aus den Gemeinden Neuhof und Steinau an der Straße. Rettungskräfte brachten die jungen Insassen zur weiteren medizinischen Versorgung in verschiedene Krankenhäuser. Eines der beiden Mädchen war beim Unfall offenbar aus dem Fahrzeug geschleudert worden. Sie sollte aufgrund des an der Unfallstelle diagnostizierten Verletzungsmuster eigentlich mit Hilfe eines nachtflugfähigen Rettungshubschraubers transportiert werden. Die Maschine konnte aber aufgrund des schlechten Wetters an der Unfallstelle nicht landen und musste wieder abdrehen.
Der mutmaßliche Fahrer des VW Golf entfernte sich nach dem Unfall zu Fuß von der Unfallstelle. Nach bisherigen Informationen ist seine Identität den Ermittlern offenbar bekannt, er war zunächst jedoch weiter flüchtig. Die Polizei suchte nach dem jungen Mann und setzte ihre Ermittlungen zum genauen Unfallhergang fort. Am Unfallort kam auch eine Drohne zum Einsatz, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich der mutmaßliche Fahrer noch verletzt im Umfeld der Unfallstelle befindet. Die Suche blieb aber erfolglos.
Nach Informationen aus dem Umfeld des Geschehens sollen die Insassen zuvor von einer 90er-Party am Vorabend des Vatertags gekommen sein. Zeugen berichteten zudem, dass der mutmaßliche Fahrer wegen Alkoholkonsums den Fahrzeugschlüssel zunächst an einen nüchternen Bekannten abgegeben haben soll. Aus bislang ungeklärten Gründen soll er später dennoch selbst gefahren sein. Diese Angaben sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen und waren zunächst nicht offiziell bestätigt.
Der VW Golf wurde bei dem Unfall so stark beschädigt, dass die Polizei von einem wirtschaftlichen Totalschaden ausgeht. Auch der Grundstückszaun und die Bushaltestelle wurden erheblich beschädigt. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf rund 70.000 Euro.
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen oder zum flüchtigen Fahrer geben können, sich bei der Polizeistation Lauterbach unter der Telefonnummer 06641/971-0 zu melden.
2.000 Besucher zu Himmelfahrt in Arle – Beim traditionellen Pultstockspringen geht es mit langen Stäben über den Graben – Die inoffizielle ostfriesische Meisterschaft ist ein Spektakel für die ganze Familie – Nicht jeder Springer erreicht das Ufer trocken
Feucht-fröhlicher Volkssport mit langer Tradition
13.05.26, 10:05 Uhr
Datum: Mittwoch, 13. Mai 2026, 10:00-15:00 Uhr
Ort: Großheide-Arle, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(th) Zweitausend Schaulustige und zahlreiche wagemutige Teilnehmer werden am Donnerstag in Arle erwartet. Dort findet an Christi Himmelfahrt die traditionelle Meisterschaft im Pultstockspringen statt. Ziel ist es, mit einem langen Stab einen breiten Wassergraben zu überqueren. Das Spektakel lockt jedes Jahr zahlreiche Feiernde nach Ostfriesland. Viele Springer landen dabei unfreiwillig im kühlen Nass.
Das Pultstockspringen besitzt in Ostfriesland eine lange Geschichte. Die von Gräben durchzogene Landschaft zwang die Menschen früher zu kreativen Lösungen. Ein langer Stab war oft die schnellste Abkürzung. So konnten weite Wege ohne nahe Brücke einfach überwunden werden. Diese Notwendigkeit entwickelte sich über die Jahre zu einem beliebten Volkssport.
Auch in den benachbarten Niederlanden kennt man diese Tradition. Dort heißt der Sport Fierljeppen und erfreut sich großer Beliebtheit. In Arle steht jedoch der Spaß im Vordergrund. Jeder Besucher darf sein Glück versuchen. Zur Belustigung der Zuschauer geht dabei mancher Sprung daneben.

