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POL-H: Öffentlichkeitsfahndung: 46-Jähriger aus Krankenhaus vermisst - Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe
POL-H: Südstadt: Polizei Hannover nimmt mutmaßliche Rollerdiebe fest
POL-H: Zeugenaufruf: Unbekannter soll versucht haben, Schülerin in der Nordstadt in einen Pkw zu ziehen - Wer hat etwas beobachtet?
Starke Schneefälle überziehen höhere Lagen im Oberallgäu mit zentimeterdicker Schicht
Winterlicher Anblick mitten im Frühling - Anwohnerin: "Es ist zwar schön, aber ein bisschen nervig"
12.05.26, 07:51 Uhr
Datum: Dienstag, 12. Mai 2026, ca. 07:30 Uhr
Ort: Missen und Umgebung, Landkreis Oberallgäu, Bayern
(ah) Die Eisheiligen bringen den Winter zurück: Starke Schneefälle haben am Dienstagmorgen die höheren Lagen im Oberallgäu mit einer mehrere Zentimeter dicken Schicht überzogen, sodass sich oberhalb von rund 800 Metern, etwa in Missen-Wilhams, mitten im Frühling ein wahrhaft winterlicher Anblick bot.
Hausdächer, Straßen und Autos waren stark verschneit. Anwohner mussten ihre Fahrzeuge freiräumen, auch der Winterdienst war im Einsatz.
Dachkonstruktion und Garagen von Wohnhaus stehen bei Eintreffen der Feuerwehr in hellen Flammen – 100 Einsatzkräfte verhindern Übergreifen auf andere Wohnhäuser – Schwierige Wasserversorgung zu Einsatzbeginn – Drohnengruppe spürt Glutnester aus der...
Polizei hat die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache aufgenommen
12.05.26, 05:01 Uhr
Datum: Dienstag, 12. Mai 2026, 00:30 Uhr
Ort: Beelitz, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg
(jb) In der Nacht zu Dienstag hat ein Brand in Beelitz ein als Werkstatt und Lager genutztes Gebäude vollständig zerstört. Nach Angaben der Feuerwehr wurden die Einsatzkräfte gegen 00.33 Uhr zunächst zu einem Kleinbrand alarmiert, stellten jedoch beim Eintreffen den Vollbrand des Objekts fest. Nach ersten Erkenntnissen wurde das Gebäude auf einem Privatgrundstück als Elektro-Werkstatt, Lager und Garage genutzt; es war nicht bewohnt. Das Feuer weitete sich schnell auf die gesamte Dachkonstruktion sowie angrenzende Garagen aus. Eine benachbarte Garage wurde durch die Hitzeentwicklung beschädigt. Ein Übergreifen der Flammen auf Wohnhäuser konnte durch die Feuerwehr verhindert werden. Insgesamt waren knapp 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Beelitz, Seddiner See und Treuenbrietzen mit 18 Fahrzeugen vor Ort. Unterstützt wurden die Löscharbeiten durch eine Drehleiter sowie eine Drohnengruppe des Landkreises zur Lokalisierung von Glutnestern. Die Wasserversorgung gestaltete sich laut Einsatzleitung anfangs schwierig. Personen kamen nach aktuellem Stand nicht zu Schaden. Die Höhe des Sachschadens sowie die Brandursache sind noch unklar. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.
55-jährige Bewohnerin bei Brand in Wohnhaus ums Leben gekommen – Nachbarn hörten lauten Knall und alarmierten die Feuerwehr – Brandursache noch unklar
Großeinsatz für die Rettungskräfte
11.05.26, 19:52 Uhr
Datum: Montag, 11. Mai 2026, 17:00 Uhr
Ort: Großrosseln-Karlsbrunn, Regionalverband Saarbrücken, Saarland
(th) Am Montagnachmittag kam es in Großrosseln-Karlsbrunn zu einer tödlichen Verpuffung. Eine 55-jährige Frau starb dabei in ihrem Wohnhaus. Nachbarn hatten gegen 17:00 Uhr einen lauten Knall gehört. Sie verständigten sofort den Notruf. Die Ursache für das Unglück ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus dem Gebäude. „Als die Feuerwehr eingetroffen ist, war das Gebäude schon komplett verraucht“, so Feuerwehr-Pressesprecher Markus Dincher. Feuerwehrleute gingen sofort unter Atemschutz in das Haus. Sie suchten nach vermissten Personen. Im Keller fanden sie die leblose Bewohnerin. Ein Notarzt konnte nur noch ihren Tod feststellen. Eine Reanimation war nicht mehr möglich.
Die Feuerwehr brachte den Brand im Keller schnell unter Kontrolle. Markus Dincher warnt Ersthelfer eindringlich vor den Gefahren. „Wenige Züge genügen, um daran zu sterben“, erklärt der Sprecher zur Gefahr von Rauchgasen. Helfer sollten niemals ohne Schutzausrüstung in verrauchte Gebäude gehen. Man bringe sich sonst selbst in Lebensgefahr.
Direkt nach den Löscharbeiten begannen Brandermittler mit ihrer Arbeit. Der Auslöser für die Verpuffung ist bislang unbekannt. Ein Sprecher der Polizei rechnet im Laufe des Dienstags mit ersten Ergebnissen. Notfallseelsorger betreuten vor Ort Angehörige und Einsatzkräfte. Insgesamt waren rund 60 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz.
POL-H: Zeugenaufruf: Radfahrer bei Zusammenstoß mit Pkw in Hannover lebensgefährlich verletzt
Muldenkipper stürzt auf Baustelle der Grumbachtalbrücke seitlich ab – Ersthelfer befreien Fahrer aus Kabine – Feuerwehr verhindert Umweltkatastrophe durch auslaufende Betriebsstoffe?
Schwerverletzter in Klinik – Spezialkran zur Bergung angefordert – 60 Einsatzkräfte vor Ort
11.05.26, 15:32 Uhr
Datum: Montag, 11. Mai 2026, 13:30 Uhr
Ort: A6 St. Ingbert, Saarpfalz-Kreis, Saarland
(th) Am Montagnachmittag ist auf der Baustelle der Grumbachtalbrücke an der A6 ein schwerer Unfall passiert. Gegen 13:30 Uhr kippte ein Bauschuttlaster beim Rangieren auf einem Hügel um. Der Fahrer wurde dabei in seinem Führerhaus eingeschlossen und schwer verletzt. Ersthelfer befreiten den Mann, bevor der Rettungsdienst eintraf. Er kam zur Behandlung in ein Krankenhaus.
Die erste Meldung klang dramatisch. Ein Absturz von der Brücke wurde befürchtet. Florian Jung, Pressesprecher der Feuerwehr St. Ingbert, bestätigte: "Gegen 13.30 Uhr ist hier ein Vierachser-Muldenkipper umgestürzt." Vor Ort war die Lage anders. Der Laster war im weichen Untergrund seitlich abgesackt und umgekippt. Glücklicherweise waren Ersthelfer schnell zur Stelle. "Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Fahrer aber bereits durch Ersthelfer aus dem Fahrzeug gerettet worden", so Jung.
Die Stadtpolizei St. Ingbert versorgte den Verletzten medizinisch bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Der Fahrer war ansprechbar, musste aber stationär aufgenommen werden. Aus dem umgekippten Laster liefen Diesel und Hydrauliköl aus. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und verhinderte eine Umweltgefahr. "Parallel wird hier aber auch Gewässerschutz betrieben. Hier wurde soeben eine Ölsperre ausgebracht", erklärte Pressesprecher Jung.
Für die Bergung des Kippers wird ein Spezialkran benötigt. Rund 60 Kräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Umweltamt waren im Einsatz. Die Maßnahmen der Feuerwehr sind vorerst abgeschlossen. Die Bergung des Lasters steht noch aus.
POL-H: Tatverdächtiger stößt Mann auf Straße am Königsworther Platz - Polizei Hannover ermittelt und sucht nach dem unbekannten Opfer und Autofahrer
Rund 500 Schafe laufen quer durch Wohngebiet und über Bundesstraße - tierische Wanderung legt Verkehr lahm und sorgt für außergewöhnliche Szenen - ganze Schafsherde kommt nach rund zwei Stunden schließlich an neuem Standort an
Mehrere Hirten begleiteten die wilde Tour - Umzug der Herde verläuft problemlos
10.05.26, 22:44 Uhr
Datum: Sonntag, 10. Mai 2026, 21:00 Uhr
Ort: Freiburg im Breisgau, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Baden-Württemberg
(th) Tierisches Chaos in Freiburg im Breisgau: Ein Unfall oder eine Baustelle, welche den Verkehr behindern, gehört wohl zum Alltag - doch eine ganze Schafsherde, welche den Verkehr lahm legt hat definitiv absoluten Seltenheitswert.
Ein ungewöhnlicher Anblick sorgt am Dienstagabend für staunende Gesichter und einen tierischen Verkehrsstop im Freiburger Stadtteil Waldsee: Rund 500 Schafe zogen quer durch Waldsee und Littenweiler in Richtung Kappel – mitten durch ein Wohngebiet und über eine vielbefahrene Hauptstraße.
Begleitet von mehreren Hirten bewegt sich die riesige Herde ruhig und nahezu geschlossen über die Strecke. Besonders spektakulär wurde es an der Schwarzwaldstraße Ecke Bundesstraße B31: Autos mussten anhalten, der Verkehr kommt für einige Minuten komplett zum Erliegen. Doch statt Hupkonzert und Stress greifen viele Passanten zum Handy und fotografieren die außergewöhnliche Szene.
Kurz vor 22 Uhr dann die Entwarnung: Alle Tiere erreichen sicher ihr Ziel. Kein Unfall, kein verlorenes Tier, keine Probleme. 500 Schafe, zwei Stunden Ausnahmezustand und ein Abend, welcher den zahlreiche Augenzeugen in Freiburg wohl noch länger im Gedächtnis bleiben wird.
Großeinsatz am Sonntagabend in saarländischer Kreisstadt – Dichter Rauch dringt aus Seniorenheim – Station nach Feuer unbewohnbar – 15 Bewohner müssen evakuiert werden – Polizei prüft Brandstiftung
Hoher Sachschaden befürchtet – Ermittlungen zur Ursache laufen
10.05.26, 22:20 Uhr
Datum: Sonntag, 10. Mai 2026, 17:50 Uhr
Ort: Neunkirchen (Saar), Landkreis Neunkirchen, Saarland
(th) In Neunkirchen im Saarland kam es am Sonntag zu einem Brand in einem Senioren-Wohnheim. Dabei wurden sechs Menschen leicht verletzt. Ein Zimmer im zweiten Obergeschoss der Einrichtung war in Brand geraten. Die betroffene Station ist wegen starker Rauchentwicklung nicht mehr bewohnbar. Fünfzehn Bewohner mussten in umliegende Kliniken verlegt werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Gegen 17:50 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Beim Eintreffen drang bereits dichter, schwarzer Rauch aus dem Gebäude. Die Feuerwehr stellte fest, dass ein Zimmer auf einer Station brannte. Sofort leiteten die Helfer die Evakuierung des betroffenen Bereichs ein. Trupps unter Atemschutz begannen umgehend mit dem Innenangriff. Sie konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und löschen.
Bei dem Einsatz wurden drei Mitarbeiter der Einrichtung verletzt. Auch zwei Feuerwehrangehörige und ein Polizeibeamter erlitten leichte Verletzungen. Eine Person wurde vorsorglich zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Unter den Bewohnerinnen und Bewohnern gab es keine Verletzten. Die Evakuierung verlief ohne Zwischenfälle.
Die starke Rauchentwicklung machte die gesamte Station unbewohnbar. Deshalb mussten 15 Bewohner vorsorglich verlegt werden. Sie kamen in umliegenden Kliniken unter. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen noch während des Einsatzes auf. Nach ersten Informationen kann Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Angaben zur Schadenshöhe gibt es noch nicht. Über 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort.
Großeinsatz für die Feuerwehr am Sonntagabend an der Magistrale – Dichter Rauch dringt aus Wohnung in unbewohntem Wohnblock – Polizei nimmt Ermittlungen zur unklaren Brandursache auf
Keine Verletzten – Ursache des Feuers noch unklar
10.05.26, 22:00 Uhr
Datum: Sonntag, 10. Mai 2026, 22:00 Uhr
Ort: Halle (Saale), kreisfreie Stadt, Sachsen-Anhalt
(th) In Halle-Neustadt ist am Sonntagabend ein Feuer ausgebrochen. In einem leerstehenden Mehrfamilienhaus an der Magistrale brannte eine Wohnung. Die Feuerwehr rückte zu einem größeren Einsatz aus. Sie brachte die Flammen aber rasch unter Kontrolle. Verletzt wurde bei dem Vorfall glücklicherweise niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Gegen 18:30 Uhr ging der Notruf bei der Leitstelle ein. Leichter Rauch war über dem Wohnblock sichtbar. Die Berufsfeuerwehr war schnell mit mehreren Löschzügen am Einsatzort. Die Einsatzkräfte verschafften sich gewaltsam Zugang zu dem Gebäude. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz ging zur Brandbekämpfung vor. Das Feuer war auf eine einzelne Wohnung im Inneren begrenzt.
Die Löscharbeiten gestalteten sich für die Kameraden unkompliziert. Ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäudeteile wurde erfolgreich verhindert. Das gesamte Gebäude war zum Zeitpunkt des Brandes unbewohnt. Daher gab es keine Verletzten zu beklagen. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Die vielbefahrene Magistrale musste nicht gesperrt werden.
Die Polizei hat den Brandort nach den Löscharbeiten beschlagnahmt. Spezialisten der Kriminalpolizei untersuchen nun den Schauplatz. Die genaue Ursache für das Feuer ist noch völlig unklar. Brandstiftung wird als eine mögliche Ursache geprüft. Das Gebäude steht bereits seit langer Zeit leer. Immer wieder dringen Unbefugte in den Komplex ein. Eine Schätzung zur Höhe des Sachschadens liegt noch nicht vor.
Kaltfront zieht am Abend mit Gewitter und Starkregen über den Südwesten - plötzlicher Temperatursturz von 25 Grad auf 15 Grad (on Tape) - heftiger Starkregen sorgt für schweren Unfall auf A5 bei Karlsruhe - Smartfahrer überschlägt sich mehrfach bei...
Temperatursturz um zehn Grad binnen kürzester Zeit - die sogenannten Eisheiligen erreichen Deutschland und bringen eiskalten Wochenstart - Regenwetter und eiskalte Nächte
10.05.26, 21:22 Uhr
Datum: Sonntag, 10. Mai 2026, 19:00 Uhr
Ort: Kreis Karlsruhe und A5 bei Ettlingen, Baden-Württemberg
(th) Nach einem milden Wochenende startet die neue Woche in Deutschland turbulent. Mit den sogenannten Eisheiligen erreicht polare Kaltluft das Land und sorgt für einen drastischen Wetterumschwung, einhergehend mit Gewittern und Unwettern:
Bereits am Sonntagabend zog von Südwesten her eine markante Kaltfront über Deutschland hinweg. Im Vorfeld warnten Wetterdienste vor Starkregen, Gewittern und Sturmböen – örtlich bestand sogar Unwettergefahr.
Im Landkreis Karlsruhe in Baden-Württemberg herrschten am Sonntagnachmittag zunächst noch fast sommerliche Bedingungen. Vor dem Eintreffen der Kaltfront wurden Temperaturen von bis zu 25 Grad gemessen. Doch nur kurze Zeit später sank das Thermometer beim Durchzug der Front auf lediglich 15 Grad. Ein Temperatursturz um zehn Grad innerhalb weniger Minuten.
Der plötzliche Wetterumschwung mit Gewitter und Starkregen wurde dann auch einem Autofahrer auf der Autobahn A5 zum Verhängnis. Zwischen Rastatt und Karlsruhe kam es auf Höhe Ettlingen kurz vor 19 Uhr zu einem schweren Unfall.
Wie die Polizei Karlsruhe mitteilte, verlor der Fahrer eines Smart bei Starkregen und Aquaplaning die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen geriet ins Schleudern, prallte gegen die Leitplanke und überschlug sich anschließend zweimal.
Feuerwehr, Rettungsdienst und weitere Einsatzkräfte waren schnell vor Ort. Der Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Mit Beginn der neuen Woche soll die eingeflossene Polarluft das Wettergeschehen weiter bestimmen. Die Temperaturen gehen deutschlandweit deutlich zurück. In einigen Regionen werden nachts nur noch Werte um den Gefrierpunkt erwartet. Vor allem in höheren Lagen kann es sogar noch einmal zu Schnee- oder Graupelschauern kommen.
Ehrenamtliche Rehkitz-Retter suchen 25 Hektar Wiese vor Beginn der Mäharbeiten ab – 9.000 Euro teure Wärmebild-Drohne spürt Jungtiere im hohen Gras auf – Last-Minute-Fund rettet zweitem Kitz in letzter Sekunde das Leben (on tape und in O-Tönen) –...
Erfolg auf ganzer Linie – Verein konnte durch den Einsatz moderner Technik bereits über 1.000 Tiere vor dem grausamen Mähtod bewahren – Ausführlicher Reportagen-Dreh mit Luftaufnahmen, zahlreichen (situativen) O-Tönen und süßen Bildern der geretteten Tiere
10.05.26, 10:19 Uhr
Datum: Sonntag, 10. Mai 2026
Ort: Brookmerland, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(jb) Sonntagmorgen in Leezdorf, Ostfriesland. Es ist gerade einmal 4:45 Uhr. Während der Rest der Region noch schläft, beginnt für Bernd Stockmann und sein Team vom Verein „Kitzrettung Osteel“ der wichtigste Teil des Tages. Die Zeit drängt. Die Landwirte nutzen das gute Wetter für die Mahd, also das Mähen. Doch im hohen Gras lauert eine tödliche Gefahr für den Nachwuchs der Rehe. Bernd Stockmann berichtet: „Wir haben 25 Hektar vor uns. Den Verein haben wir vor fünf Jahren gegründet. Früher war die Suche mit Hunden oder zu Fuß eher ein Glücksspiel, weil Rehkitze keinen Eigengeruch haben. Da wittert kein Hund was.“ Heute setzt das Team auf Hightech. Eine rund 9.000 Euro teure Wärmebilddrohne fliegt das Feld in automatischen Bahnen ab. Was früher Stunden dauerte, erledigt die Technik in Minuten – und das mit einer Erfolgsquote von fast 90 Prozent. „Die warmen Punkte sind als helle Stellen sichtbar. Da – auf der rechten Seite. Das könnte ein Hase sein oder ein Maulwurfshügel. Wir gehen zur Kontrolle tiefer, von 60 auf 16 Meter. Verdacht auf Tier," sagt Stockmann. Doch die Technik ist sensibel. Fehlalarm. Zwei Hennen fliegen auf. Kurze Zeit später die nächste Wärmequelle. Diesmal ist es ein Hase – doch der ist schon groß genug und bringt sich selbst in Sicherheit. Mit dabei ist heute auch Jagdpächter Johann Bontjes und sein Sohn Finn. Der Neunjährige ist bereits ein Profi an der Transportbox. Dann kommt das Signal über Funk: Ein Kitz! „Ich unterstütze hier meinen Vater. Wir haben das Kitz vorsichtig in die Box gesetzt und sie mit Gras ausgelegt. Das ist wichtig als Schutz vor der Sonne, aber auch, damit wir keinen menschlichen Geruch übertragen," sagt Sohn Finn. Das ist entscheidend: Würde das Kitz nach Mensch riechen, würde die Mutter – die Ricke – es nicht mehr annehmen. Während das Kitz sicher am Feldrand unter einem Busch wartet, gibt der Jagdpächter dem Landwirt Jan Goldenstein-Schwitters grünes Licht. Der ist froh: „Wir haben ein großes Eigeninteresse daran. Kadaver im Futter sind extrem gefährlich für die Milchkühe. Früher haben wir Ketten oder Pieper genutzt, das war wenig effektiv. Heute ist die Wärmebildtechnik ein riesiger Fortschritt. Es ist auch unsere ethische Verantwortung.“ Wer die Suche vor der Mahd schwänzt, riskiert nicht nur das Leben der Tiere, sondern auch saftige Bußgelder oder sogar ein Gerichtsverfahren. Heute scheint alles glatt zu laufen – bis die Mahd kurz stockt. Der Jagdpächter hat eine Vorahnung. Er hat eine Ricke beobachtet, die sich auffällig verhält. Tatsächlich: Ein zweites Kitz ist nach dem ersten Drohnenflug wieder zurück ins Feld gelaufen. Ein Last-Minute-Fund. Wäre die Mäh-Maschine jetzt weitergefahren, hätte das Tier keine Chance gehabt. „Der Mähtod ist besonders grausam. Die Tiere werden teils schwer verletzt, man hört die Schreie hunderte Meter weit. Deshalb ist die Rettung ein absolutes Muss", meint Jagdpächter Johann Bontjes. Nach getaner Arbeit der Moment, für den die Ehrenamtlichen seit vier Uhr morgens auf den Beinen sind: Die Kitze werden wieder in die Freiheit entlassen. Eins läuft sofort zur Mutter, das zweite folgt kurz darauf. Ein zuckersüßer Anblick. Bernd Stokmann ist stolz: „25 Hektar, zwei Kitze gerettet. Alles ehrenamtlich über Spenden finanziert. Wenn man sieht, wie die Ricke ihr Jungtier wieder annimmt, weiß man, warum man das macht.“ Ein erfolgreicher Sonntag für die Kitzretter von Osteel. In der Region konnten sie so schon über 1.000 Tieren das Leben retten. Und die Technik wird immer besser: Bald soll eine KI dabei helfen, die Wärmebilder noch präziser auszuwerten. Damit kein Kitz mehr übersehen wird.
18-jähriger Licher kommt in Linkskurve von B49 ab – Wagen prallt mit voller Wucht gegen Baum – Fahrer in Wrack eingeklemmt – Feuerwehr muss Karosse mit Hydraulik-Gerät aufschneiden – 19-jähriger Beifahrer per Rettungshubschrauber in Klinik geflogen –...
B49 war für die Rettungsarbeiten und die Trümmerbeseitigung über zwei Stunden voll gesperrt
10.05.26, 10:04 Uhr
Datum: Samstag, 09. Mai 2026, 21:20 Uhr
Ort: Mücke, Vogelsbergkreis, Hessen
(jb) Auf der B49 bei Mücke-Flensungen hat sich am Samstagabend ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein 18-jähriger Autofahrer aus Lich war gegen 21.20 Uhr in Richtung Flensungen unterwegs, als er in einer leichten Linkskurve aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam und frontal gegen einen Baum prallte. Bei der Kollision wurden der Fahrer und sein 19-jähriger Beifahrer im Fahrzeug eingeklemmt. Der Beifahrer konnte sich eigenständig befreien. Die Rettung des Fahrers hingegen gestaltete sich schwierig. Aufgrund der massiven Verformung der Karosserie musste die Feuerwehr schweres hydraulisches Gerät einsetzen, um den 18-Jährigen aus dem Wrack zu bergen. Beide Insassen erlitten schwere Verletzungen. Der Beifahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber nach Marburg geflogen. Der Fahrer wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Vor Ort waren rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie zwei Notärzte und mehrere Rettungswagen. Die B49 blieb bis etwa 23:30 Uhr voll gesperrt. Der Sachschaden wird auf mindestens 15.000 Euro geschätzt.
Schweißarbeiten als mögliche Ursache vermutet – 400.000 Euro Schaden
Großeinsatz für 100 Retter
09.05.26, 18:59 Uhr
Datum: Samstag, 09. Mai 2026, 13:00 Uhr
Ort: Kaufbeuren, kreisfreie Stadt, Bayern
(th) Am Samstagmittag kam es in Kaufbeuren zu einem verheerenden Brand. Ein Zweifamilienhaus in der Kemptener Straße wurde stark beschädigt. Ein Bewohner erlitt bei einem eigenen Löschversuch schwere Verletzungen. Das Feuer brach gegen 13 Uhr in einer Garage aus. Von dort griffen die Flammen auf das Wohnhaus über. Als Brandursache werden Schweißarbeiten vermutet. Der Sachschaden beträgt rund 400.000 Euro.
Ein Großaufgebot von rund 100 Einsatzkräften kämpfte gegen die Flammen. Die Feuerwehr musste die Alarmstufe schnell erhöhen. „Bereits auf der Anfahrt durch die starke Rauchentwicklung haben wir die Alarmstufe erhöht“, so Einsatzleiter Christian Martin. Ein Übergreifen der Flammen auf das gesamte Gebäude drohte. Die Feuerwehren aus Kaufbeuren, Neugablonz, Hirschzell, Oberbeuren und Apfeltrang waren im Einsatz. Sie brachten das Feuer unter Kontrolle.
Ein Hausbewohner versuchte zunächst, den Brand selbst zu löschen. Dabei erlitt er Verbrennungen und eine Rauchgasvergiftung. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Krankenhaus Kaufbeuren. Die genaue Brandursache ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. „Wahrscheinlich ist der Brand entstanden durch Schweißarbeiten in der Garage“, erklärte Feuerwehr-Einsatzleiter Martin.
Die Nachlöscharbeiten dauerten längere Zeit an. Dabei kam auch das Technische Hilfswerk (THW) zum Einsatz. „Wir haben hier ein Blechdach auf der Garagenoberseite an der Decke, das muss entfernt werden“, sagte Martin. So konnten die Helfer letzte Glutnester ablöschen. Die Kemptener Straße war für die Dauer des Einsatzes gesperrt.
Gute Nachrichten für Autofahrer: Die Steuersenkung auf Benzin und Diesel kommt endlich an den Zapfsäulen an. Vormittags ist der Liter für unter zwei Euro zu haben – Viele Autofahrer nutzen das Zeitfenster vor der täglichen Preiserhöhung um 12 Uhr und...
Clevere Autofahrer tanken jetzt vormittags
09.05.26, 13:25 Uhr
Datum: Samstag, 09. Mai 2026, 12:00 Uhr
Ort: Hannover, Niedersachsen
(th) Die seit dem 1. Mai geltende Senkung der Energiesteuer macht sich endlich an den Zapfsäulen bemerkbar. In Hannover und vielen anderen Städten ist der Preis für einen Liter E10 und Diesel zumindest am Vormittag wieder unter die Zwei-Euro-Marke gefallen. Autofahrer haben sich schnell auf die neue Lage eingestellt und nutzen eine geschickte Taktik, um ihre Tankrechnung zu senken.
Am Samstag kostete der Liter E10 in Hannover vor 12 Uhr beispielsweise 1,889 Euro. Auch Diesel war mit 1,879 Euro vergleichsweise günstig. Viele Autofahrer nutzten die Gelegenheit und füllten ihre Tanks. Das führte zu langen Schlangen vor den Zapfsäulen. Wer rechtzeitig kam, konnte deutlich sparen. Denn pünktlich zur Mittagszeit zogen die Preise wieder kräftig an.
Um Punkt 12 Uhr schnellte der Preis für E10 auf 2,059 Euro hoch – ein Sprung von 17 Cent. Bei Diesel war der Anstieg mit 21 Cent auf 2,089 Euro sogar noch deutlicher. Dieser tägliche Preissprung ist die Folge einer neuen Regelung, die seit dem 1. April 2026 gilt. Sie erlaubt Tankstellen nur noch eine einzige Preiserhöhung pro Tag, und zwar genau um 12:00 Uhr.
Die Taktik der Autofahrer, gezielt vor der Mittagszeit zu tanken, erweist sich damit als äußerst sinnvoll. So lässt sich die Wirkung der Steuersenkung, die von der Bundesregierung für zwei Monate beschlossen wurde, optimal ausnutzen. Die Maßnahme soll die Bürger angesichts der hohen Energiekosten entlasten.
Dramatischer Unfall in Hennef – Junger Golf-Fahrer erschrickt nach Kollision mit zwei Tauben, verliert die Kontrolle und kracht seitlich in entgegenkommenden Opel Corsa – Straße für Stunden gesperrt
Feuerwehreinsatz, zwei Abschlepper und eine tote Taube
08.05.26, 21:06 Uhr
Datum: Freitag, 08. Mai 2026, 18:40 Uhr
Ort: Hennef, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen
(th) Ein tierisches Drama führte am Freitagabend zu einem schweren Verkehrsunfall. Auf der Stoßdorfer Straße (L331) in Hennef wurden zwei Menschen verletzt. Eine 68-jährige Frau erlitt schwere Verletzungen. Auslöser war offenbar eine Kollision mit zwei tief fliegenden Tauben. Der Unfall ereignete sich gegen 18:40 Uhr.
Ein 22-jähriger Fahrer eines weißen VW Golf war in Richtung Hennef-Stoßdorf unterwegs. Kurz nach einer Brücke prallten plötzlich zwei Tauben gegen seinen Wagen. Der junge Mann erschrak offenbar so sehr, dass er die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Er geriet in den Gegenverkehr. Dort stieß er seitlich mit dem Opel Corsa einer 68-jährigen Frau zusammen.
Die Wucht des Aufpralls war erheblich. Die Fahrerin des Opel wurde schwer verletzt. Ein Rettungswagen brachte sie unter Notarztbegleitung in ein Krankenhaus. Der 22-jährige Golf-Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon. Auf der Fahrbahn bot sich ein Bild der Zerstörung. Überall lagen Federn verstreut. Eine der verunglückten Tauben wurde später tot hinter einer Leitplanke gefunden.
Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit. Sie mussten abgeschleppt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Hennef sicherte die Unfallstelle. Sie streute ausgelaufene Betriebsmittel ab. Die Landstraße blieb für die Rettungs- und Bergungsarbeiten komplett gesperrt.

