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POL-H: Tödlicher Verkehrsunfall auf der A7
Schneemassen sind in Wuppertal angekommen – Bus gerät beim Bremsen an Haltestelle ins Rutschen – Fahrer erklärt Fahrgästen, dass er Tour abbrechen muss (on tape + im O-Ton) – Fahrzeuge geraten auf schneebedeckten Straßen ins Rutschen und prallen gegen...
Winterdienst kam am späten Abend zum Einsatz - Steckengebliebene Autofahrer und Winterstimmung pur - Aktuelle Wetterbilder vom Abend und der Nacht
09.01.25, 00:04 Uhr
Datum: Donnerstag, 09. Januar 2025, 00:00 Uhr
Ort: Wuppertal, Nordrhein-Westfalen
(jb) In Wuppertal haben am Abend starke Schneefälle zu Verkehrsbehinderungen geführt. Mehrere Fahrzeuge gerieten auf den schneebedeckten Straßen ins Rutschen. Ein Bus kam beim Bremsen an einer Haltestelle ins Schleudern, wodurch der Fahrer gezwungen war, die Tour abzubrechen.. Neben Bussen kämpften auch andere Verkehrsteilnehmer mit den winterlichen Verhältnissen. Ein Quad geriet ins Schleudern, und ein Auto prallte nach einem Rutschmanöver laut krachend gegen einen Bordstein. Der Winterdienst wurde am späten Abend mehrmals und begann mit den Räum- und Streuarbeiten, um die Straßen wieder befahrbar zu machen. Denn einige Autofahrer schaffen es trotz ihrer Winterräder nicht, die Bergstrecken hinaufzufahren. Selbst ein Abschleppwagenfahrer hatte Probleme mit den winterlichen Straßenverhältnissen.
Nach Sturmtief Charly wird allmählich das Schadensausmaß klar - Verbreitet drei, teils sogar bis zu acht Meter hohe Abbruchkanten am Strand - Aufräumarbeiten laufen
Während die Mitte Deutschlands nun viel Neuschnee erwartet, werden an den Küsten die Schäden nun erst sichtbar - Hochwasser und Wind haben weitere Teile der Insel abgetragen – Treppen und Wege zerstört
08.01.25, 21:54 Uhr
Datum: Mittwoch, 08. Januar 2025, 21 Uhr
Ort: Sylt, Landkreis Nordfriesland, Schleswig-Holstein
(ch) Sturmtief Charly ist weitergezogen, nun fallen wieder dicke Flocken vor allem in der Landesmitter. Und an der Küste ist nur noch eine kühle Brise zu spüren, die Sonne lacht sogar vom Himmel. Doch wer am Strand entlang spaziert, dem fallen die Schäden des Sturms direkt ins Auge. Meterhohe Abbruchkanten an den Dünen, weggerissene Treppen und nicht mehr erkennbare Wege. Die Insel Sylt ist wieder ein Stück kleiner geworden nach diesen stürmischen Tagen.
Nun laufen die Aufräumarbeiten sowie die Feststellung des Schadensausmaßes. Restaurants, die vor einigen Jahren noch mehrere dutzend Meter von der Küste entfernt standen, trennt jetzt nur noch drei Meter bis zum Strand. Bagger und Radlader sind nun im Einsatz, um die bei Touristen so beliebte Küste wieder herzurichten. Bis der nächste Sturm aufzieht.
POL-H: Zeugenaufruf: Täter stehlen auffälligen Geländewagen in Hannover-Döhren - Polizei bittet um Hinweise
Deutscher Waldbrandexperte der Katastrophenschutzorganisation @fire zu den Herausforderungen bei einem solchen Einsatz
Jan Südmersen war mit seinen Kollegen bereits in den USA im Waldbrandeinsatz und verfolgt auch jetzt die Einsätze der amerikanischen Kameraden praktisch in Echtzeit mit
08.01.25, 10:39 Uhr
Datum: Mittwoch, 08. Januar 2025
Ort: Osnabrück, Niedersachsen
(ah) Die verheerenden Waldbrände nahe Los Angeles sorgen auch in Deutschland für Schlagzeilen und Mitgefühl. Einen besonderen Blick auf die Brände und die damit verbundenen Feuerwehreinsätze ist Jan Südmersen aus Osnabrück. Südmersen ist Vorsitzender und Mitbegründer der Katastrophenschutzorganisation @fire und war selbst bereits in den USA im Waldbrandeinsatz, so dass er die Herausforderungen und Besonderheiten eines solch riesigen Unterfangens besonders gut einorden kann. Wir haben mit ihm gesprochen.
POL-H: Zeugenaufruf: Senior mit Rollator bei Unfall mit Straßenbahn schwer verletzt
Lkw-Fahrer hatte aufgrund überfüllter Parkplätze auf der A1 auf Standstreifen geparkt - VW fährt nahezu ungebremst auf den Lastwagen auf und schiebt sich teilweise unter den Auflieger - Feuerwehr muss eingeklemmten Fahrer befreien
Unfallfahrer war anscheinend nicht angeschnallt - Starke Verkehrsbehinderungen
08.01.25, 04:12 Uhr
Datum: Mittwoch, 08. Januar 2025, 1:30 Uhr
Ort: A1 bei Hamburg-Stillhorn
(ch) In der Nacht auf Mittwoch ereignete sich auf der A1 bei Hamburg ein schwerer Verkehrsunfall. Kurz vor der Raststätte Stillhorn fuhr ein VW mit hoher Geschwindigkeit nahezu ungebremst auf einen auf dem Standstreifen parkenden Lastwagen auf. Der Lkw-Fahrer hatte dort übernachtet, da die Raststätte überfüllt war.
Der Aufprall war so heftig, dass der VW-Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Rettungskräfte der Feuerwehr mussten den schwer verletzten Mann aus dem Wrack befreien. Nach ersten Informationen war der Fahrer zum Unfallzeitpunkt nicht angeschnallt. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, während ein Kriseninterventionsteam die Familie des Unfallopfers, darunter seine Lebensgefährtin und vier Kinder, über den Unfall informierte.
Die genaue Unfallursache wird derzeit von der Polizei untersucht. Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen war die Autobahn nur einspurig befahrbar, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.
Lastwagenfahrer vertraut blindlings seinem Navi - Route führt Sattelzug kilometerlang über viel zu schmale Straße schließlich über für Lkw gesperrte Bahnbrücke - Tonnenschwerer Laster fährt sich im weichen Bankett fest und droht auf Gleise zu rutschen ...
Lkw muss aufwändig mit Kran wieder aufgestellt werden - Ortsfremder Fahrer hatte Navi vertraut, das ihn jedoch über Autostrecke führte – Bergeprofi: „Viele Lkw-Fahrer fahren mit Google Maps und dann passiert sowas. Der ist hier eine Strecke gefahren, wo man eigentlich schon vor Kilometern sehen können, wie das endet.“
08.01.25, 04:02 Uhr
Datum: Mittwoch, 08. Januar 2025, 0:00 Uhr
Ort: Gummersbach, Oberbergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen
(ch) „Bitte wenden Sie jetzt!“ – fast jeder Autofahrer mit Navi kennt diesen Hinweis, so mancher diskutiert auch gerne mit der Stimme, da er es vermeintlich auch besser weiß. In Gummersbach-Brunohl hätte ein Lkw-Fahrer jedoch besser einmal nicht auf sein Navigationsgerät hören sollen. Denn das führte ihn am Abend über eine viel zu enge Straße schließlich, die maximal von Lastwagen mit fünf Meter Länge befahren werden darf. Ein 40-Tonner als Sattelzug hatte hier jedoch nichts zu suchen. Und das musste der Lkw-Fahrer sehr schnell dann feststellen.
Denn in einer scharfen Kurve fuhr er sich mit seinem Auflieger fest. Im weichen Boden sackten die Räder immer weiter ein und der Anhänger geriet in Schräglage. Ungünstigerweise befand sich der Lastwagen dabei jedoch in diesem Moment auf einer Brücke, die über die Bahngleise der Bahnstrecke nach Köln führte.
Feuerwehr, Bundespolizei und DB-Notfallmanager rückten an, um sich der Misere anzunehmen. Die Bahngleise wurden sicherheitshalber gesperrt, denn zu groß war das Risiko, dass der Laster abrutschen und in die Tiefe stürzen könnte. Doch wie bekommt man den Laster aus dieser misslichen Lage wieder befreit? Ein Bergungsunternehmen mit einem Spezialkran wurde angefordert. Mit diesem gelang es, langsam und sicher den Anhänger, der mit 17 Tonnen Metallprofilen beladen war, wieder auf die Straße zu hieven. Für den leicht beschädigten Lkw geht es nun jedoch dennoch nicht weiter. Er bleibt zunächst am Unfallort, ehe es am Mittwoch bei Tageslicht langsam und mit Einweiser wieder rückwärts aus der Sackgasse geht. Auf die für viele Verkehrsteilnehmer vertraute Nachricht „Sie haben Ihr Ziel erreicht“ muss dieser Lkw-Fahrer lange warten.
Täter auf der Flucht - SEK und Polizei im Großeinsatz - Mehrere Straßenzüge werden abgesperrt
Weiterer Mann wird lebensgefährlich verletzt - Hintergründe noch unklar
07.01.25, 19:14 Uhr
Datum: Dienstag, 07. Januar 2025, 18:00 Uhr
Ort: Bad Friedrichshall, Landkreis Heilbronn, Baden-Württemberg
(tz) Großeinsatz von Polizei und SEK am Dienstagabend in Bad Friedrichshall in Baden-Württemberg. Nach Informationen der Polizei hat ein maskierter Mann in einem Firmengebäude zwei Männer erschossen, ein dritter wurde lebensgefährlich verletzt. Nach der Tat flüchtete der Unbekannte. Da der Täter nach wie vor frei herum läuft, sperrte die Polizei alle Straßenzüge rund um den Tatort. Feuerwehr und Rettungsdienste sind vor Ort. Die Hintergründe sind noch unklar.
POL-H: Zeugen gesucht: Fahrkartenautomat in Neustadt am Rübenberge von Unbekannten gesprengt
Binnendeich in Morsum überspült
Autos fahren über überspülte Straße
07.01.25, 11:52 Uhr
Datum: Dienstag, 07. Januar 2025, ca. 10:00 Uhr
Ort: Morsum auf Sylt, Schleswig-Holstein
(ah) Auch Sylt war am Dienstagmorgen von der durch das Sturmtief ausgelösten leichten Sturmflut betroffen: In Morsum, im Osten der Insel, wurde ein Binnendeich von dem Hochwasser überspült. Der Weg war dennoch weiter passierbar; Autos konnten die überspülte Deichstraße vorsichtig befahren, bekamen aber leicht "nasse Füße" dabei.
Mit Messer bewaffneter Mann bringt Bankmitarbeiterin in seine Gewalt - Täter festgenommen, Geisel befreit
Gebäude umstellt - SEK vor Ort - Näheres noch unklar
07.01.25, 10:44 Uhr
Datum: Dienstag, 07. Januar 2025, ca. 09:00 Uhr
Ort: Rimbach, Landkreis Bergstraße, Hessen
(ah) In einer Volksbankfiliale im südhessischen Rimbach ist es am Dienstagmorgen zu einer Geiselnahme gekommen. Ein mit einem Messer bewaffneter 36-Jähriger kam gegen 8:00 Uhr Zugang in die Bank und brachte eine 21-jährige Bankmitarbeiterin in seine Gewalt.
Der Bereich um den Tatort wurde weiträumig abgesperrt, das Gebäude wurde umgestellt. Zahlreiche Polizeikräfte, darunter auch das SEK, waren im Einsatz. Es gelang der Polizei schließlich, den Täter festzunehmen und die Geisel zu befreien.
Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar. Ersten Angaben zufolge soll der Mann gezielt auf die junge Frau zugegangen sein. Die Polizei hat umfangreiche Ermittlungen eingeleitet. Die 21-Jährige und weitere Personen, die sich in der Bank aufhielten, werden nun psychologisch betreut.
Als Gemeinschaftsunterkunft genutztes Wohnhaus bei Brand zerstört - Alle 15 Personen, darunter acht Kinder, können sich ins Freie retten - Feuerwehr im Großeinsatz
Brandursache unklar - Polizei ermittelt
07.01.25, 09:36 Uhr
Datum: Dienstag, 07. Januar 2025, ca. 05:45 Uhr
Ort: Griesstätt, Landkreis Rosenheim, Bayern
(ah) in Griesstätt im oberbayerischen Landkreis Rosenheim ist am Dienstagmorgen eine Unterkunft für Asylsuchende bei einem Brand zerstört worden. Erst Angaben zufolge war das Feuer gegen 5:45 Uhr in dem als Gemeinschaftsunterkunft genutzten Wohnhaus ausgebrochen und hatte sich rasch ausgeweitet, so dass kurz darauf helle Flammen aus dem Gebäude schlugen. Die Feuerwehr rückte mit einem aus mehreren Ortswehren bestehenden Großaufgebot an, um gegen die Flammen vorzugehen. Es gelang den Löschkräften schließlich, das Feuer unter Kontrolle zu bringen; das Haus brannte jedoch weitgehend aus.
Alle 15 Bewohner der Unterkunft, darunter acht Kinder, konnten sich ins Freie retten und blieben offenbar unverletzt.. Die Brand Ursache ist noch unklar. Die Polizei ermittelt.
Leichte Sturmflut in Hamburg - Überflutungen unter anderem im Bereich des Fischmarktes und des Museumshafens Oevelgönne
Parkplätze unter Wasser - Fischmarkt gesperrt
07.01.25, 09:16 Uhr
Datum: Dienstag, 07. Januar 2025, ca. 09:00Uhr
Ort: Hamburg
(ah) Das Sturmtief, das bereits am Montagabend in Teilen des Nordens zahlreiche Bäume umriss und somit vielerorts die Feuerwehr in Atem hielt, hat auch am folgenden Morgen noch Folgen: Größere Mengen Wasser wurden in die Flüsse gedrückt und sorgten für leichtere Sturmfluten.
So auch in Hamburg. Hier kam es etwa im Bereich des Museumshafens Oevelgönne und des Fischmarktes zu Überflutungen; der Fischmarkt musste daher zeitweise gesperrt werden.
1.500 Quadratmeter große Produktionshalle in Brand – über 150 Feuerwehrleute bekämpfen Flammen in Industriegebiet in der Nacht - Bevölkerung vor starker Rauchentwicklung gewarnt
Mehrere angrenzende Gebäude laut Polizei geräumt – keine Verletzten – Einsatzkräfte auch aus benachbartem Landkreis im Einsatz
07.01.25, 03:17 Uhr
Datum: Dienstag, 07. Januar 2025, 02:00 Uhr
Ort: Waghäusel-Kirrlach, Landkreis, Baden-Württemberg
(jb) Weit über 150 Einsatzkräfte der Feuerwehr bekämpfen seit den Morgenstunden einen Großbrand in Waghäusel-Kirrlach im Kreis Karlsruhe. In der Halle einer Fensterbaufirma im Industriegebiet von Kirrlach ist am Dienstagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Die knapp 1 500 Quadratmeter große Halle mit Photovoltaik-Anlage auf dem Dach brannte vollständig aus. Intensive Löscharbeiten von mehreren Seiten sollen verhindern, dass der Brand auf zwei unmittelbar angebaute Lagerhallen übergreift. Eine starke Rauchentwicklung treibt über der Industriestraße in die Höhe. Laut Polizei mussten bereits mehrere angrenzende Gebäude evakuiert werden. Verletzt wurde niemand. Über die Rettungsleitstelle wurde eine Bevölkerungswarnung vor einer starken Rauchentwicklung mit Geruchsbelästigung herausgegeben. Auch das technische Hilfswerk ist vor Ort und unterstützt die Löscharbeiten.
Feuer in Hinterhof greift auf Wohnung über - Flammen lodern an Fassade bis in den vierten Stock - Bewohner flüchten unverletzt ins Freie, bevor sich dichter Qualm im Gebäude ausbreitet - starke Rauchentwicklung erfordert Evakuierung angrenzender...
Bewohner während Einsatz in Linienbus untergebracht - Ersatzunterkunft für Betroffene geschaffen - 60 Einsatzkräfte vor Ort
07.01.25, 00:18 Uhr
Datum: Montag, 06. Januar 2025, 22:00 Uhr
Ort: Krefeld, Nordrhein-Westfalen
(jb) Massiver Löschangriff in Krefeld. Nach einem Feuer in Mehrfamilienhaus am Montagabend können 20 Bewohner nicht mehr zurück in die eigenen vier Wände: Die Feuerwehr gegen 22 Uhr zu einem Wohnungsbrand in der Schwertstraße gerufen. "Als die ersten Einsatzkräfte der nahegelegnen Hauptfeuerwache eintrafen, stand bereits der gesamte Hinterhof eines Mehrfamilienhauses in Flammen", so die Feuerwehr. Dort waren neben zahlreichen Mülltonnen auch diverse andere Sachen gelagert. Das Feuer hatte sich bereits auf die Fassade ausgebreitet. Die Bewohner konnten sich glücklicherweise unverletzt ins Freie retten. "Unsere Einsatzkräfte hatten nur wenig Zeit um an der Einsatzstelle fertig ausgerüstet auszusteigen", berichtet Einsatzleiter Marc Meisloch. Umgehend startete die Feuerwehr einen massiven Löschangriff und eine Kontrolle der Wohnungen. Die Flammen schlugen bereits bis in das vierte Obergeschoss und setzten zudem die Wohnung im zweiten Obergeschoss in Vollbrand. Mit sechs Trupps unter Atemschutz konnten die Flammen unter Kontrolle gebracht werden. Weitere Einsatzkräfte evakuierte die beiden angrenzenden Wohnhäuser, da diese ebenfalls vom Rauch beaufschlagt waren. Die Bewohner wurden zunächst durch den Rettungsdienst betreut und anschließend in einem Bus der Stadtwerke Krefeld untergebracht. Da das Gebäude durch die massive Brand- und Rauchausbreitung nicht mehr bewohnbar ist, wurde den ca. 20 Bewohnern eine städtische Unterkunft angeboten. Auf dem Gelände befindet sich der gemeinnützige Hilfsverein "Krefelder Engel". Nach gut 1,5 Stunden konnten die 60 Einsatzkräfte vor Ort die letzten Glutnester löschen. Weitere Einsatzkräfte standen auf den Feuerwachen in Bereitstellung. An der Einsatzstelle kamen neben beiden Wachen der Berufsfeuerwehr auch der Führungsdienst sowie die Freiwilligen Feuerwehr aus Oppum und Fischeln zum Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Polizeiwagen mit Beamten nur knapp verfehlt - LKW war am Nachmittag in Mittelleitplanke gestürzt - Ganzer Auflieger reißt auf und tausende Plastikkisten verteilen sich in beiden Fahrtrichtungen - Autobahn muss in beiden Richtungen voll gesperrt werden
Verkehrschaos auf den Umleitungsstrecken - Dennis Rey, Einsatzleiter des Bergungsdienstes Brameier, zeigte sich vor Ort tief erschüttert: „Ich kann nicht verstehen, wie so viele Verkehrsteilnehmer so abgelenkt sein können. Wir arbeiten hier bei jeder Bergung mit leuchtendem Gelblicht, die Polizei mit Blaulicht. Kilometerweit müsste das sichtbar sein, und trotzdem passiert so etwas.“ Seine Worte spiegeln die Frustration vieler Einsatzkräfte wider. Für Rey und sein Team ist klar: „Es hätte viel schlimmer ausgehen können. Die Leute verstehen nicht, dass wir hier oft um Sekunden kämpfen, um Leben zu retten.“
06.01.25, 21:35 Uhr
Datum: Montag, 06. Januar 2025, 17:00 / 22:00 Uhr
Ort: A2 zw. Theeßen (Sachsen-Anhalt) - Ziesar (Brandenburg)
(et) Auf der A2 bei Ziesar ist am späten Montagabend ein Autofahrer in eine Polizeiabsperrung auf der Gegenfahrbahn gerast und hätte zwei Polizisten fast das Leben gekostet. Wie der Autofahrer die weithin sichtbaren Blinklichter übersehen konnte ist unklar. Der Renault Transporter raste nehezu ungebremst in die Polizeiabsperrung, die die zwei Fahrspuren wegen des Unfalls auf der Gegenfahrbahn mit Blaulicht absicherten. Der Wagen schoss haarscharf an dem Polizeiwagen vorbei. Mehrere weitere Fahrzeuge konnten gerade noch so bremsen um nicht selbst in die Unfallstelle zu fahren. Und auch nach dem Vorfall konnte ein Autofahrer mit der Absperrung nicht viel anfangen und bremste kurz vor den Warnbaken auf Null herunter, sodass nachfolgende Autofahrer zur Vollbremsung gezwungen wurden. Nicht nachvollziehbar was dort so unklar erschien.
Auf der A2 zwischen Theeßen in Sachsen-Anhalt und Ziesar in Brandenburg war am Montagnachmittag ein LKW verunglückt und hat die Hauptverkehrsachse für mehrere Stunden lahm gelegt. Der Sattelauflieger war aus noch nicht geklärter Ursache in die Mittelleitplanke geprallt und dann quer auf der Fahrbahn umgestürzt. Der Auflieger wurde bei dem Unfall völlig zerstört und riss auf ganzer Länge auf. Tausende geladene Plastikkisten verteilten sich in beiden Fahrtrichtungen der Autobahn. Die Autobahn musste daraufhin in beiden Richtugnen für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Erst am Abend konnte der Verkehr mit einer von drei Fahrspuren in eine Richtung wieder frei gegeben werden. Dennis Rey, Einsatzleiter des Bergungsdienstes Brameier, zeigte sich vor Ort tief erschüttert: „Ich kann nicht verstehen, wie so viele Verkehrsteilnehmer so abgelenkt sein können. Wir arbeiten hier bei jeder Bergung mit leuchtendem Gelblicht, die Polizei mit Blaulicht. Kilometerweit müsste das sichtbar sein, und trotzdem passiert so etwas.“ Seine Worte spiegeln die Frustration vieler Einsatzkräfte wider. Für Rey und sein Team ist klar: „Es hätte viel schlimmer ausgehen können. Die Leute verstehen nicht, dass wir hier oft um Sekunden kämpfen, um Leben zu retten.“
Das Bergungsteam war mit mehreren schweren Fahrzeugen und einem Kran bis in die Nacht damit beschäftigt, den umgestürzten LKW wieder aufzurichten und die Plastikkisten auf beiden Seiten der Autobahn wieder einzusammeln.
Regionalbahn bleibt ohne Strom auf freier Strecke stehen und wird erst nach mehreren Stunden von der Feuerwehr evakuiert - Nach einer Stunde fällt das Licht aus - Feuerwehr wird von der Bahn nur zum Ausleuchten alarmiert - Vor Ort stellen sich statt 86...
Genervte Reisende müssen rund einen Kilometer Fußmarsch zum nächsten Bahnübergang auf sich nehmen
06.01.25, 21:20 Uhr
Datum: Montag, 06. Januar 2025, 19:00 Uhr
Ort: Welver, Landkreis Soest, Nordrhein-Westfalen
(et) In Welver in NRW ging einer Regionalbahn am Montgnachmittag plötzlich der Strom aus. Ein umgestürzter Baum hatte die Oberleitung abgegerissen und der Zug kam keinen Meter mehr weiter. Die voll besetzte Bahn des Rhein-Ruhr-Express stand bereits seit 16:30 Uhr auf freier Strecke, nach einer Stunde ging das Licht aus, doch die Feuerwehr wurde erst gegen 18:30 Uhr alarmiert. Da die Leitung vermutlich nicht zeitnah wieder flott gemacht werden konnte, entschied man sich doch für die Hilfe der Feuerwehr. Die wurden jedoch nur zum Ausleuchten der Bahnstrecke mit 86 Personen im Zug gerufen. Vor Ort stellte sich dann aber heraus das es 360 Personen waren, die evakuiert werden mussten. Doch bis zum nächsten Bahnübergang mussten die 360 genervten Fahrgäste rund einen Kilometer Fußmarsch auf sich nehmen. Von dort wurden sie mit einem Ersatzbus zum Rathaus mit dem Bahnhof in der Nähe gefahren, wo es warme Getränke gab und sie ihre Reise fortsetzen zu können.
Feuer greift nach Verpuffung in Dachgeschosswohnung auf Dachstuhl über - Druckwelle schleudert Fensterrahmen bis auf andere Straßenseite - ...
Sturm erschwert Löscharbeiten
06.01.25, 20:24 Uhr
Datum: Montag, 06. Januar 2025, 20:00 Uhr
Ort: Hamburg-Ottensen und Bergedorf
(et) Die Hamburger Feuerwehr hatte am stürmischen Montagabend gleich zwei Großfeuer zu bekämpfen. Nach einer Verpuffung in einer Dachgeschosswohnung in einem Mehrfamilienhaus in Hamburg-Ottensen war ein Feuer ausgebrochen. Ein Fenster flog durch die Druckwelle sogar bis auf die andere Straßenseite. Die Flammen breiteten sich, auch angefacht durch den Sturm rasend schnell aus und griffen in kurzer Zeit auf den Dachstuhl über. Ein Bewohner musste von der Feuerwehr gerettet werden. Er erlitt lebensgefährliche Verletzungen und musste in ein Krankenhaus eigeliefert werden. Vie weitere Bewohner mussten ebenfalls gerettet werden. Einer davon wurde schwer verletzt.
Zeitgleich geriet im Stadtteil Bergedorf aus bislang unbekannter Ursache eine Schule, die gerade renoviert wird in Flammen und stand in Vollbrand. Die Feuerwehr versucht mit einem Großaufgebot das Flammenmeer in den Griff zu bekommen.
Regionalbahnen sollen aufgrund des Sturmtiefs die Bahnhöfe anfahren und dort warten
Schienenersatzverkehr soll bereitgestellt werden
06.01.25, 19:43 Uhr
Datum: Montag, 06. Januar 2025, 19:30 Uhr
Ort: Oldenburg, Niedersachsen
(et) Aufgrund der aktuellen Wetterlage wurde am Montagabend der Regionalverkehr der Bahn in Niedersachsen eingestellt. Das Sturmtief mit Böen bis zu 100 km/h hat die Bahn dazu veranlasst. Die Sicherheit der Fahrgäste geht vor und die Gefahr von umstürzenden Bäumen ist akut zu groß.