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Hunderte Autofahrer sitzen stundenlang im eisigen Stau – Lkw stellt sich auf Schnee quer – Nichts geht mehr – Unfälle auch innerorts
Rettungskräfte kämpfen sich durch den Schnee
03.01.26, 04:49 Uhr
Datum: Freitag, 02. Januar 2026, 23:30 Uhr
Ort: A9 Klein Marzahns, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg
(th) Plötzlicher Schneefall und Glatteis hat am späten Freitagabend auf der A9 zu einer Massenkarambolage geführt. Ein Lkw blockierte nach einem Unfall alle drei Fahrspuren. Es kam zu einer stundenlangen Vollsperrung. Hunderte Autofahrer saßen bei eisigen Temperaturen stundenlang im Stau fest.
Der Winter schlug mit voller Wucht zu. Ein Sattelzug geriet ins Schleudern und prallte gegen die Mittelleitplanke. „Wir sind hier angekommen, da stand ein Lkw quer zur Fahrbahn“, berichtet Lukas Kühne von der Feuerwehr Niemegk.
Das Fahrzeug blockierte die komplette Autobahn 9 in Richtung Berlin bis in den frühen Samstagmorgen. Ein nachfolgender DHL-Lkw konnte noch rechtzeitig bremsen. Ein Pkw krachte jedoch in das Heck des Transporters.
Für die Rettungskräfte wurde bereits die Anfahrt zur Herausforderung. „Für uns bedeutet das, dass die Anfahrt deutlich verlängert ist, weil wir eben auch nur langsamer fahren können“, erklärt Kühne.
Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und nahm auslaufende Betriebsstoffe auf. Mehrere Personen wurden vom Rettungsdienst versorgt.
Für die Autofahrer im Stau wurde die Nacht zur Geduldsprobe. Kühne rät in solchen Situationen: „Wichtig ist auch, dass man den Motor möglichst nicht abschaltet.“
So könne die Batterie nicht versagen und die Heizung weiterlaufen. Das Wichtigste sei aber, eine Rettungsgasse zu bilden.
Auch abseits der Autobahn sorgte das Wetter für Chaos. Im Nachbarort Niemegk verlor ein Autofahrer auf schneebedeckter Straße die Kontrolle. Er durchbrach eine Hecke und prallte gegen einen Einkaufswagen-Unterstand. Der Fahrer war leicht alkoholisiert. Glücklicherweise wurde bei diesem Unfall niemand verletzt.
Wintereinbruch sorgen für zahlreiche Unfälle – Polizei spricht von katastrophalen Zuständen.
Räumdienste kapitulieren vor den Schneemassen – Nebenstrecken bleiben ungeräumt
03.01.26, 04:18 Uhr
Datum: Samstag, 03. Januar 2026, 00:15 Uhr
Ort: Höxter, Kreis Höxter, Nordrhein-Westfalen
(th) Winter-Chaos trifft NRW mit voller Wucht!Heftiger Schneesturm und Wintergewitter sorgen für zahlreiche Unfälle. Die Polizei spricht von katastrophalen Zuständen. Räumdienste kapitulieren vor den Schneemassen.Autofahrer sind in ihren Fahrzeugen gefangen. Die Lage auf den Straßen ist
h.
Höxter – Ein heftiger Schneesturm hat am Freitagabend den Kreis Höxter ins Chaos gestürzt. Die Polizei sprach von „katastrophalen Zuständen“ und riet, das Haus nicht mehr zu verlassen. Zahlreiche Unfälle, gesperrte Straßen und Schneeverwehungen waren die Folge. Auch ein Wintergewitter zog über die Region.
Besonders in den Höhenlagen war die Situation dramatisch. Die Räumdienste mussten ihre Arbeit teilweise einstellen. „Die Straßenmeisterei, die kommt ja durch da, wo sie durchkommen, machen die Straße frei und durch diese ganze Schneeverwehung ist die innerhalb von ja wenigen Minuten wieder wieder voll“, berichtet Autofahrerin Jolina Perret.
Sie war auf dem Rückweg aus Wolfsburg.
Für sie und viele andere wurde die Fahrt zum Albtraum. „Straßenverhältnisse sind katastrophal, also man konnte echt gar nichts sehen beim Fahren eben und es hat dann auch noch gewittert, war schon übel“, erzählt sie.
Viele hatten mit einem so heftigen Wintereinbruch nicht gerechnet. „Heute ist auch echt übel, da haben wir auch gar nicht mit gerechnet“, so Perret.
Die Polizei meldete zahlreiche Unfälle auf den spiegelglatten Straßen. Viele Autos rutschten in den Graben oder stellten sich quer. Die meisten Straßen in den Höhenlagen waren zeitweise komplett gesperrt. Die Räumdienste konzentrierten sich auf die Hauptverkehrsstraßen.
Und der Winter hat Deutschland weiter fest im Griff. In der Nacht zum Samstag werden weitere Schneefälle erwartet. Ein breiter Streifen zieht von den Niederlanden bis nach Berlin. Auch in Schleswig-Holstein und Mitteldeutschland wird es schneien. Auf dem Brocken und im Fichtelgebirge werden zudem Sturmböen erwartet. Eine Entspannung der Lage ist erst ab Montag in Sicht.
Spezial-Klinik in Bochum nimmt Brandopfer auf – bundesweit unterstützen Kliniken – Internationale Hilfe für die Opfer
Internationale Hilfe funktioniert nach einem Konzept aus Corona-Zeiten
03.01.26, 03:55 Uhr
Datum: Samstag, 03. Januar 2026, 00:30 Uhr
Ort: Bochum, Nordrhein-Westfalen
(th) Nach der verheerenden Brandkatastrophe in Crans-Montana erhalten mehrere Opfer nun Hilfe in Deutschland. Am Freitagabend wurden Schwerstverletzte mit einem Ambulanzflug nach Deutschland gebracht. Spezialkliniken aus ganz Deutschland haben die Versorgung übernommen. Ein dafür vorhandenes Notfallkonzept macht die schnelle Hilfe möglich.
Ein Ambulanzflugzeug startete am Freitagabend vom Militärflugplatz Payerne in der Schweiz. An Bord befanden sich mehrere Brandopfer. Nach nur 50 Minuten Flugzeit landete die Maschine in Köln. Von dort wurden zwei Patienten nach Bochum gebracht. Weitere Verletzte wurden nach Hannover weitergeflogen.
Das BG Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum hat zwei Plätze zugesagt. Die Klinik hat eines der führenden Zentren für Schwerbrandverletzte in Deutschland. Die Anfrage kam über die zentrale Koordinierungsstelle in Köln. Die Verteilung erfolgt nach dem sogenannten Kleeblattkonzept. Dieses wurde während der Corona-Pandemie entwickelt. Deutschland ist dabei in Regionen aufgeteilt, um eine gleichmäßige Verteilung zu gewährleisten und keine Kliniken zu überlasten. Die Krankenhäuser können so auch weiterhin ihren örtlichen Aufgaben nachkommen.
In Bochum nimmt die Klinik regelmäßig Patienten aus Krisengebieten auf. Kein Land kann eine so große Zahl an Schwerbrandverletzten allein versorgen. Deshalb ist die gegenseitige Unterstützung so wichtig.
Das Schwerbrandverletztenzentrum in Bochum wurde 1968 gegründet. Es war die erste Einrichtung dieser Art in Deutschland. Jährlich werden dort zwischen 100 und 130 Menschen behandelt. Bereits zuvor wurden drei Verletzte der Katastrophe in Kliniken in Baden-Württemberg aufgenommen.
POL-H: Nachtragsmeldung: Vermisste 16-Jährige aus Hannover-Nordstadt wieder angetroffen
Dacia-Fahrer verliert auf spiegelglatter Bundesstraße die Kontrolle, rutscht in den Gegenverkehr und prallt frontal in entgegenkommenden VW Tiguan - alle 7 Insassen, darunter 2 Kinder, werden teils schwer verletzt - Einsatzkräfte müssen aufgrund...
Feuerwehr und Rettungskräfte im Großeinsatz vor Ort - Bundesstraße voll gesperrt - beide Autos total beschädigt - Deutscher Wetterdienst warnt vor Schnee, Eisregen und Minusgraden mit hoher Glättegefahr auf den Straßen - Straßen in der Nacht total gefroren und Autos vereist (on Tape)
03.01.26, 01:42 Uhr
Datum: Freitag, 02. Januar 2026, 21:10 Uhr
Ort: B33, Willstätt-Sand, Ortenaukreis, Baden-Württemberg
(th) Gefährliches Blitzeis führte am Freitagabend bei Willstätt-Sand im Ortenaukreis zu einem Frontalzusammenstoß zweier Autos mit mehreren Schwerverletzten, darunter auch zwei Kinder.
Am späten Abend befuhr der Fahrer eines Dacia Duster die Auffahrt zur B33 beim Tankhof in Willstätt-Sand in Richtung B28. Die Fahrbahn hatte sich bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und einsetzendem Schneeregen jedoch schlagartig zu einer tückische Rutschbahn verwandelt. Der Dacia kam ins Schleudern, geriet auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal in einen entgegenkommenden VW Tiguan.
Beide Fahrzeuge wurden schwer zerstört, der Dacia schleuderte nach dem Zusammenprall in den Straßengraben. Alle sieben Fahrzeuginsassen, darunter zwei Kinder, erlitten teils schwere Verletzungen. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst, Notarzt und der Polizei rückte an. Doch die Rettungskräfte mussten bereits bei der Anfahrt extreme Vorsicht walten lassen um auf den spiegelglatten Straßen nicht selbst zu verunfallen. Auch an der Einsatzstelle selbst, wurde zunächst großflächig Salz gestreut um gefahrlos Arbeiten zu können. Alle sieben Verletzten wurden vor Ort notärztlich behandelt und in umliegende Kliniken transportiert.
Auch die Straßenmeisterei rückte mit einem Streufahrzeug an um die Zuwege abzustreuen. Die B33 wurde während der Rettungs- und Aufräumarbeiten vollständig gesperrt.
Der Deutsche Wetterdienst warnt eindringlich vor gefährlichen Straßenverhältnissen. Schnee, Eisregen und Minusgrade sorgen für glatte Straßen und gefährliche Verkehrsbedingungen.
Schnee überrascht den Norden und legt stellenweise den Verkehr – Winterdienst im Dauereinsatz
Wochenende bringt weiteren Schnee und Sturm
02.01.26, 22:42 Uhr
Datum: Freitag, 02. Januar 2026, 22:00 Uhr
Ort: Delmenhorst, Niedersachsen
(th) Heftiger Schneefall hat am Freitagabend in Delmenhorst für chaotische Zustände gesorgt. Ungewöhnlich große Schneemengen überraschten die Autofahrer. Zahlreiche Unfälle waren die Folge. Auch in anderen Teilen Deutschlands sorgt der Wintereinbruch für Probleme.
In der Region Delmenhorst kam es zu zahlreichen Unfällen. Viele Fahrzeuge stellten sich auf den glatten Straßen quer. Andere rutschten in den Graben. Meist blieb es bei Blechschäden. Mindestens eine Person wurde leicht verletzt. Die wenigen Schneepflüge der Region kamen kaum gegen die Massen an.
Der Schnee bleibt auch am Wochenende liegen. Die Temperaturen bewegen sich weiter um den Gefrierpunkt. Eine Entspannung der Lage ist also nicht in Sicht. Auch in vielen anderen Regionen Deutschlands hat sich eine feste Schneedecke gebildet.
Schon in der Nacht zum Samstag werden weitere Schneefälle erwartet. Sie kommen von den Niederlanden und den westfriesischen Inseln. Ein breiter Streifen zieht über das Land. Am Samstagmittag erreicht er auch Berlin. In Schleswig-Holstein und Mitteldeutschland schneit es ebenfalls.
Auf dem Brocken und im Fichtelgebirge werden zudem Sturmböen erwartet. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor gefährlichen Bedingungen. Erst ab Montag sollen die Niederschläge langsam nachlassen. Der Schnee wird aber auch dann noch für winterliche Straßenverhältnisse sorgen. Autofahrer müssen weiterhin vorsichtig sein.
Schneefall in Ostfriesland verwandelt Landschaft in winterliche Kulisse - Räumungsdienst im Einsatz - Anwohner genießen trotz Dunkelheit den Wintereinbruch
Schloss Evenburg präsentierte sich von einer fotogenen Seite im Mondlicht
02.01.26, 21:00 Uhr
Datum: Freitag, 02. Januar 2026, 22:00 Uhr
Ort: Leer, Ostfriesland, Niedersachsen
(jk) Der Schneefall hatte am Freitagabend auch Ostfriesland erfasst. Auf den Straßen lag eine dünne Schneeschicht, die den Verkehr verlangsamte, während Anwohner trotz Dunkelheit nach draußen gingen, um den Wintereinbruch zu genießen. Besonders fotogen präsentierte sich die Landschaft rund um das historische Schloss Evenburg, dessen Dächer und Bäume von einer feinen Schneeschicht bedeckt waren. Bereits seit dem Nachmittag fielen einzelne Flocken, gegen Abend wurde der Schneefall dichter.
Glätte und Kälte sorgen für rutschige Straßen - LKW kommt Hang nicht hoch und bleibt auf glatter Straße stecken, Reifen drehen durch - Räumfahrzeuge im Dauereinsatz
02.01.26, 19:39 Uhr
Datum: Freitag, 02. Januar 2026, 18:00 Uhr
Ort: Rheinisch-Bergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen
(jk) Starker Schneefall hat am Donnerstagabend im Rheinisch-Bergischen Kreis für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Die Straßen waren teilweise stark vereist, sodass zahlreiche Fahrzeuge Probleme hatten, die Hänge hochzufahren. Ein LKW kam auf einer Steigung nicht voran, die Reifen drehten durch und das Fahrzeug blieb auf der Strecke stecken. Auch weitere LKW blieben auf glatten Abschnitten liegen. Räumfahrzeuge hatten alle Hände voll zu tun, um die Straßen wieder passierbar zu machen.
POL-H: Öffentlichkeitsfahndung: 16-Jährige aus Hannover-Nordstadt vermisst - Polizei bittet um Mithilfe
Lkw stecken auf Straßen fest - Polizei unterstützt beim Freiräumen der Fahrzeuge - Busbetrieb zeitweise eingestellt - Stau in der ganzen Stadt - Räum- und Streudienste kommen nicht hinterher - Flugverkehr massiv gestört
02.01.26, 16:32 Uhr
Datum: Freitag, 02. Januar 2026, 16:00 Uhr
Ort: Hamburg, Hamburg
(jk) Nach dem winterlichen Chaos am Freitagmorgen blieb die Lage auf Hamburgs Straßen auch im weiteren Tagesverlauf angespannt. Schnee und Glätte sorgten bis in den Abend hinein für neue Probleme im Verkehr. Vor allem auf den Autobahnen kam es weiterhin zu zahlreichen Unfällen. Weiter kritisch war die Situation auf der Köhlbrandbrücke. Dort hatten vor allem Lastwagen mit der Steigung zu kämpfen. Ein Lkw kam auf der glatten Fahrbahn ins rutschen, stellte sich quer und blockierte so den Verkehr. Die wichtige Elbquerung musste zeitweise gesperrt werden. In der Folge staute sich der Verkehr im gesamten Hafengebiet erheblich. Auch der öffentliche Nahverkehr war betroffen: In Hamburg-Wilhelmsburg wurde der Busbetrieb zeitweise eingestellt. Autofahrer standen in vielen Teilen der Stadt im Stau, vielerorts ging nur noch wenig voran. Die extremen Straßenverhältnisse machten zudem den Einsatzkräften zu schaffen. Polizisten mussten zeitweise Lkw-Fahrern beim Freiräumen ihrer Fahrzeuge helfen, mit Schaufeln und Streusalz. Die städtischen Räum- und Streudienste kamen vielerorts nicht hinterher. In einigen Stadtteilen wirkte es fast, als seien gar keine Räumfahrzeuge unterwegs
Wer heute von Hamburg aus mit dem Flugzeug reisen möchte, musste ebenfalls Geduld mitbringen. Eis und Schnee führten zu zahlreichen Verspätungen und Ausfällen: Bis zum Nachmittag wurden bereits mehr als 15 Abflüge gestrichen, ebenso fielen über 10 Ankünfte aus. Passagiere müssen mit Verzögerungen rechnen und sich auf mögliche Änderungen einstellen.
Nach einer Woche Beschneiung mit Schneekanonen und Minusgraden öffnet am Freitag der Skilift in Bad Marienberg - Zahlreiche Besucher erfreuen sich am Wintersport wie Skifahren oder mit Schlitten
02.01.26, 16:24 Uhr
Datum: Freitag, 02. Januar 2026, 16:24 Uhr
Ort: Bad Marienberg, Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz
(jk) Der Winter hat den Westerwald erreicht. In Bad Marienberg öffnete der Skilift am Freitagmittag. Wintersportler können die rund 400 Meter lange Anlage sofort nutzen. In der vergangenen Woche wurde der Berg künstlich beschneit, um eine vernünftige Piste vorzubereiten. Zwei Schneekanonen und mehrere Schnee-Lanzen kamen zum Einsatz. Voraussetzung für die Öffnung waren stabile Minusgrade von unter minus 2 Grad. Sollte es nötig sein, wird auch in den kommenden Tagen weiter Schnee produziert.
Die Liftanlage ist für alle Altersgruppen geeignet, von Anfängern bis zu fortgeschrittenen Skifahrern.
Umgestürzte Bäume gefährden den Straßenverkehr - Feuerwehr im Einsatz
02.01.26, 15:42 Uhr
Datum: Freitag, 02. Januar 2026, 13:00 Uhr
Ort: Beelitz, Potsdam-Mittelmark, Brandenburg
(jk) Am Freitagmittag gegen 13 Uhr stürzten infolge eines bundesweiten Sturms drei Bäume auf der Karl-Liebknecht-Straße in Beelitz in den Verkehrsraum und stellten eine Gefahr für den Straßenverkehr dar. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Beelitz beseitigten die Bäume mit einer Kettensäge und räumten lose Äste von der Fahrbahn. Nach etwa 20 Minuten war der Einsatz beendet
POL-H: Vahrenheide: Versuchter Tankstellenraub - Polizei nimmt zwei Jugendliche fest
Sturmflut auf Wangerooge fällt etwas niedriger als erwartet aus, sorgt aber dennoch für erhebliche Sandabträge am Badestrand
Starke Böen fegen über die Insel - Urlauber beobachten das Naturschauspiel
02.01.26, 12:27 Uhr
Datum: Freitag, 02. Januar 2026, 12:27 Uhr
Ort: Wangerooge, Niedersachsen
(ah) Sie fiel zwar leichter als erwartet aus, doch dennoch hatte sie Folgen: Eine leichte Stutmflut hat am Freitagvormittag die Insel Wangerooge getroffen und dabei erhebliche Mengen Sand vom Badestrand der Insel mitgerissen.
Zahlreiche Urlauber trotzten den starken Böen, die über Wangerooge fegten und beobachteten das Naturschauspiel. Die Insulaner dürften aber eher mit sorgenvollem Blick auf die Sturmflut geblickt haben - in der Hoffnung, dass sich Schäden, deren komplettes Ausmaß bislang noch nicht absehbar ist, in Grenzen halten.
Kräftige Wellen klatschen in Norddeich an den Strand - Zahlreiche Unerschrockene lassen sich ordentlich durchpusten und bestaunen das Naturspektakel
"Genießen das Wetter, sind aber gut eingepackt" - "Wetter ist super" - "Die Luft tut einfach gut"
02.01.26, 11:22 Uhr
Datum: Freitag, 02. Januar 2026, ca. 10:30 Uhr
Ort: Norddeich, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(ah) Während andere Teile des Landes mit Schneeproblemen zu kämpfen haben, ist es im äußersten Nordwesten seht stürmisch, sodass das Meer starkaufgewühlt wurde und es an der Nordseeküste zu Sturmfluten kam. So auch in Norddeich: Hier peitschten kräftige Wellen auf den Strand und die Promenade, was aber viele Urlauber und Auflügler nicht davon abhilet, die Kraft der Natur zu bestaunen.
Feuerwehr schließt vorsorglich Fluttore in Wilhelmshaven - Autofahrer sollen Parkplätze im Gefahrenbereich meiden
Kai überflutet -
02.01.26, 09:23 Uhr
Datum: Freitag, 02. Januar 2026, ca. 11:30 Uhr
Ort: Wilhelmshaven, Niedersachsen
(ah) Am Freitagmittag wurde in Wilhelmshaven erneut von einer Sturmflut erreicht, so dass Teile des Hafenbereichs und einige Parkplätze wie erwartet übeeflutet wurden. Feuerwehrkräfte schlossen daher bereits am Morgen die Fluttore am Nassauhafen und riefen Autofahrer dazu auf, ihre Fahrzeuge nicht auf den Parkplätzen in den gefährdeten Bereichen abzustellen.
Räumfahrzeuge fahren auf der A5 ununterbrochen, doch dichter Schneefall sorgt dennoch führ geschlossene Schneedecke (on tape) - Winterdienst am Flughafen Frankfurt versuchen Landepisten eisfrei zu halten (on tape)
Fahraufnahmen zeigen massiven Schneefall in der Mitte Deutschlands - Schneeräumarbeiten am Flughafen Frankfurt
02.01.26, 04:02 Uhr
Datum: Freitag, 2. Januar 2026, 3:30 Uhr
Ort: A5 bei Homberg (Ohm), Vogelsbergkreis, und Flughafen Frankfurt, Hessen
(ch) Der Winter präsentiert zum Jahresbeginn seine gesamte Macht. Die Temperaturen rauschen nicht nur deutlich in den Minuskeller, Sturm und Schnee sorgen zu Beginn des ersten Werktages des Jahres auch für mächtig Probleme auf den Straßen. Von der Nordsee kommend drücken intensive Schneegebiete seit Donnerstagabend ins Land und sorgen vielerorts für massive Verkehrsbehinderungen.
Damit der Verkehr auf den Autobahnen nicht völlig zum Erliegen kommt, sind die Autobahnmeistereien im Dauereinsatz. Mit Schneepflug und Salz ausgestattet, rollen die Räumfahrzeuge über die Straßen. Doch die massiven Schneefälle samt Sturmböen sorgen dafür, dass vielerorts die Schneedecke schneller wächst als geräumt werden kann. Auf der A5 bei Homberg (Ohm) ist eine Fahrt teils nur im Schritttempo möglich, da die Sicht so schlecht ist.
Weite Teile Deutschlands sollen in den kommenden Stunden eingeschneit werden.
Am Flughafen Frankfurt startete der Betrieb heute Morgen um 5 Uhr regulär. Damit dies auch so bleibt, sind dutzende Räumfahrzeuge im Einsatz. Diese sind pausenlos im Einsatz, um bei dem derzeit herrschenden Schneefall samt den frostigen Temperaturen die Start- und Landebahnen von Deutschlands größtem Airport schnee- und eisfrei zu halten.
Nordsee flutet den Hafen – Hunderte Urlauber sitzen fest
Der Fährverkehr ist eingeschränkt – Am Wochenende droht das große Abreise-Chaos
01.01.26, 22:25 Uhr
Datum: Donnerstag, 01. Januar 2026, 22:00 Uhr
Ort: Norderney, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(th) Eine Sturmflut hat am Neujahrsabend Teile des Hafens auf Norderney überflutet. Das Wasser drückte über die Kaimauern. Der Fährverkehr zur Insel wurde eingestellt. Hunderte Urlauber sitzen nun fest, während das Ende der Weihnachtsferien naht.
Am Abend des Neujahrstages zeigte der Sturm seine volle Kraft. Das Wasser der Nordsee stieg bei Windgeschwindigkeite um 90 km/h immer weiter an. Schließlich drückte es über die Kaimauern in den Hafen. Teile des Hafengebiets standen unter Wasser. Die Insel war vom Festland abgeschnitten.
Eine große Fährgesellschaft musste den Betrieb einstellen. Wegen des hohen Wasserstands am Anleger fielen alle Fahrten aus. Auch am Freitagmorgen können die ersten Fähren nicht fahren. Die Verbindung zwischen Norddeich und Norderney ist damit für ein Unternehmen komplett unterbrochen. Ein anderer Anbieter kann fahren.
Dabei hatte der erste Tag des Jahres noch ganz anders begonnen. Trotz angekündigter Windstärke 9 fand das traditionelle Anbaden statt. Rund 400 unerschrockene Schwimmer stürzten sich in die Fluten. Sie wurden von 5.000 Zuschauern am Strand bejubelt. Ein Spektakel bei ungemütlichstem Wetter.
Wir berichten unter der News-Nr. 47935.
Nun droht das Chaos zum Ferienende. Von Freitag bis Sonntag wird mit starkem Abreiseverkehr gerechnet. Tausende Urlauber wollen zum Ende der Weihnachtsferien nach Hause. Doch die Fähren können bei dem hohen Wasserstand nicht anlegen oder nur eine verringerte Anzahl an Fahrten anbieten.
Die Lage an der gesamten deutschen Nordseeküste bleibt die nächsten Tage angespannt. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie warnt vor einer Sturmflut. Es werden Pegelstände von 1,5 Metern über dem mittleren Hochwasser erwartet. Am Elbpegel St. Pauli und am Eidersperrwerk sogar bis zu zwei Meter.
Nordsee drückt über die Kaimauer und setzt den Hafen unter Wasser - Hunderte Urlauber sitzen auf Norderney fest
Zum Ende der Weihnachtsferien droht das große Abreise-Chaos
01.01.26, 22:13 Uhr
Datum: Donnerstag, 01. Januar 2026, 22:13 Uhr
Ort: Norddeich, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(th) Eine Sturmflut hat am Neujahrsabend den Hafen von Norddeich überflutet. Das Wasser drückte über die Kaimauern und setzte Teile des Hafens unter Wasser. Der Fährverkehr zu den Inseln wurde eingestellt. Für viele Urlauber wird die Rückreise zum Geduldsspiel.
Am Abend des Neujahrstages zeigte der Sturm seine volle Kraft. Das Wasser der Nordsee stieg immer weiter an. Schließlich drückte es über die Kaimauern in den Hafen. Teile des Hafengebiets standen unter Wasser. Die Zufahrt für Autos wurde gesperrt.
Eine Fährgesellschaft musste den Betrieb einstellen. Wegen des hohen Wasserstands am Anleger fielen alle Fahrten aus. Auch am Freitagmorgen können die ersten Fähren nicht fahren. Die Verbindung nach Norderney ist damit bei einem Anbieter unterbrochen.
Dabei hatte der Tag schon mit einer Enttäuschung begonnen. Das geplante Anbaden in Norddeich musste abgesagt werden. Wegen der angekündigten Böen von Windstärke 9 war die Sicherheit nicht gewährleistet. Auf der Nachbarinsel Norderney fand das Spektakel dagegen statt.
Nun droht das große Chaos zum Ferienende. Von Freitag bis Sonntag wird mit starkem Abreiseverkehr gerechnet. Tausende Urlauber wollen nach dem Ende der Weihnachtsferien von den Nordesseindeln nach Hause. Doch die Fähren können bei dem hohen Wasserstand nicht fahren oder nur mit eingeschränkten Fahrplänen.
Trotz der Gefahr genießen einige Urlauber das Naturschauspiel. „Wir wollten eigentlich nur zum Urlaub an die See hochfahren“, erzählt ein Tourist. „Wir sind heute angekommen und haben gedacht, wir gucken uns das Meer mal an“.
Die Lage an der Küste ist zum Glück weit entfernt von der großen Sturmflut „Capella“. Vor fast genau 50 Jahren, am 3. Januar 1976, starben dabei 16 Menschen. Alleine elf Seeleute starben im Schiff "Capella" vor Borkum. Die Wellen waren damals bis zu 17 Meter hoch. Die höchsten je gemessenen Werte einer Sturmflut in Deutschland.
Einfamilienhaus brennt lichterloh - starke Rauchwolke steigt aus den Fenstern und dem Dachstuhl des Wohngebäudes - 70-jähriger Bewohner wird schwer verletzt - großes Aufgebot an Feuerwehr und Rettungskräften im Einsatz
Brandursache unklar – Löscharbeiten dauern an – alle sieben Bewohner konnten sich retten
01.01.26, 18:14 Uhr
Datum: Donnerstag, 01. Januar 2026, 15:20 Uhr
Ort: Neuried-Ichenheim, Ortenaukreis, Baden-Württemberg
(th) Am Neujahrstag kam es in Neuried-Ichenheim im Ortenaukreis zu einem schweren Gebäudebrand.
Gegen 15.23 Uhr wurden die Einsatzkräfte in die Meißenheimer Straße gerufen. Ein Fachwerkhaus stand beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in Vollbrand. Aus Fenstern und dem Dachstuhl quoll eine dichte, schwarze Rauchwolke. Die sieben Bewohner des Gebäudes konnten dieses verlassen. Der 70-jährige Bewohner der Wohnung, in welcher der Brand entstanden ist, wurde bereits ins Klinikum nach Lahr transportiert. Er erlitt tragischerweise schwere Verletzungen.
Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort und bekämpfte die Flammen unter Atemschutz. Aufgrund des Vollbrandes gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig. Zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnten am Neujahrstag noch keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

