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POL-H: Tatverdächtiger zu Sachbeschädigungen an der Gedenkstätte Ahlem identifiziert
POL-H: Öffentlichkeitsfahndung: Polizei Nordhessen sucht Betrüger - Wer kennt diesen Mann?
Mann greift Bundespolizisten bei Einsatz auf dem Bahnhofsvorplatz mit Messer an, Beamte müssen von der Schusswaffe Gebrauch machen - 38-jähriger Angreifer wird getroffen und schwer verletzt
Hintergründe noch unklar - Umfangreiche Ermittlungen
06.02.25, 07:59 Uhr
Datum: Donnerstag, 06. Februar 2025, ca. 03:30 Uhr
Ort: Bremen
(ah) Bei einem Einsatz der Bundespolizei in der Nacht zum Donnerstag direkt vor dem Bremer Hauptbahnhof kam es zu einer Schussabgabe: Die Beamten wurden von einem Mann mit einem Messer angegriffen und mussten von der Schusswaffe Gebrauch machen. Der 38-jährige wurde getroffen und schwer verletzt. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.
Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar; auch zu dem Einsatz der Bundespolizei gibt es noch keine Angaben. Der Bahnhofsvorplatz wurde teilweise abgesperrt. Umfangreiche Ermittlungen laufen
Meeresschaum der deutsche Strände sind laut einer Greenpeace-Studie stark mit Chemikalien belastet - Anwohner machen sich nun Sorgen um Absagen ihrer Feriengäste
PFAS-Chemikalien sollen krebserregend sein - Proben über dem 300fachen des dänischen Grenzwert - Für Deutschland sind gar keine Grenzwerte vorgesehen
05.02.25, 16:54 Uhr
Datum: Mittwoch, 05. Februar 2025, 16:00 Uhr
Ort: Norderney, Niedersachsen
(tz) Laut einer Greenpeace-Studie ist der Meeresschaum an den Küsten norddeutschen Küsten mit giftigen PFAS-Chemikalien belastet. Messungen ergaben, die über 300fache Belastung über dem dänischen Grenzwertes für Badegewässer von 40 Nanogramm pro Liter. Für Deutschland sind gar keine Grenzwerte vorgesehen. Die Chemikalien sollen krebserregend sein, sind wasser- und fettabweisend und sind chemisch und thermisch sehr stabil. Deswegen werden sie auch als "Ewigkeitschemikalien" bezeichnet. Die Behörden warnen vor dem Kontakt mit dem Schaum und empfiehlt sich nach einem Strandbesuch gründlich zu waschen. Nach der Veröffentlichung der Studie machen sich die Anwohner nun Sorgen um ihre Feriengäste, von denen es schon Absagen gegeben haben soll. Sprechen wollte vor der Kamera dazu wollte jedoch niemand.
Altes Bahnhofsgebäude brennt auf mehreren Etagen lichterloh - Löschwasser gefriert bei eisigen Temperaturen sofort und sorgt für ein gefährliches Arbeiten für die Feuerwehr - Helfer schaufeln immer wieder Salz auf den Boden, um nicht auszurutschen
Winterdienst mit Streufahrzeug im Dauereinsatz - Brandstiftung wahrscheinlich - Löscharbeiten über zwei Drehleitern
05.02.25, 04:53 Uhr
Datum: Mittwoch, 5. Februar 2025, 2:00 Uhr
Ort: Brandenburg an der Havel, Brandenburg
(ch) Großeinsatz für die Feuerwehren in Brandenburg an der Havel am frühen Mittwochmorgen. Nur unweit des Hauptbahnhofs und direkt an den Gleisen stand ein altes Bahnhofsgebäude in Flammen. Als die Feuerwehr eintraf, loderte das Feuer bereits aus dem Dachstuhl und breitete sich immer weiter auf die darunterliegenden vier Etagen aus. Die rund 60 Einsatzkräfte begannen sofort mit den Löscharbeiten und wurden dabei unter anderem auch von zwei Drehleitern unterstützt.
Doch die Helfer hatten nicht nur das Feuer als Gegner, sondern auch das Wasser machte ihnen Sorgen. Denn dieses gefror bei Temperaturen von -5 Grad nahezu sofort auf dem Boden und verwandelte diese in eine Eisfläche. Immer wieder rutschten Kameraden aus und stürzten fast hin. Der Bauhof wurde daher gerufen, der mit einem Streufahrzeug vor Ort kam und die Straße immer wieder vom Eis befreite. Direkt an der Einsatzstelle, wo der Lkw nicht hinfahren konnte, musste mit Muskelkraft das Salz verteilt werden. Ein Rettungswagen stand bereit, falls doch ein Helfer sich verletzt, was glücklicherweise nicht der Fall war.
Die Löscharbeiten bei dem vierstöckigen, rund 50x50 Meter großen Gebäude zogen sich bis in die Morgenstunden hin. Die Einsatzkräfte vermuten, dass der Brand bewusst gelegt wurde. Dies müssen die weiteren Ermittlungen der Polizei nun ergeben.
Flammen schlagen aus dem Dachgeschoss eines Einfamilienhauses - Rettungskräfte entdecken leblosen Bewohner während den Löscharbeiten
Umfangreiche Löschmaßnahmen bis tief in die Nacht - Notfallseelsorger kümmern sich um Anwohner wie Einsatzkräfte
05.02.25, 04:07 Uhr
Datum: Mittwoch, 5. Februar 2025, 0:00 Uhr
Ort: Ulm, Baden-Württemberg
(ch) In der Nacht auf Mittwoch ist in Ulm-Jungingen ein zweigeschossiges Einfamilienhaus in Brand geraten. Gegen 23:30 Uhr gingen zahlreiche Notrufe bei der Feuerwehr ein – Anwohner berichteten von Flammen, die aus den Fenstern des ersten Obergeschosses schlugen.
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, standen sowohl das Obergeschoss als auch der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr rückte mit über 70 Einsatzkräften an, darunter die Berufsfeuerwehr Ulm sowie die freiwilligen Abteilungen Innenstadt, Jungingen, Mähringen und Lehr. Zeitgleich wurde ein umfassender Löschangriff von innen, außen und über eine Drehleiter eingeleitet. Während der Brandbekämpfung entdeckten die Feuerwehrleute eine leblose Person im Gebäude – für den älteren Hausbewohner kam jede Hilfe zu spät.
Um Glutnester aufzuspüren, setzte die Feuerwehr mehrere Wärmebildkameras ein. Wandverkleidungen wurden geöffnet und Dachziegel abgedeckt, um versteckte Brandherde zu löschen. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden an.
Neben Feuerwehr und Rettungsdienst waren auch Notfallseelsorger im Einsatz, um Anwohner sowie Einsatzkräfte psychologisch zu betreuen. Noch in der Nacht nahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache auf. Ergebnisse liegen bislang nicht vor.
POL-H: Tödlicher Unfall nahe Gehrden: Auto kollidiert frontal mit Transporter - Pkw-Fahrerin erliegt vor Ort ihren Verletzungen
POL-H: Tödlicher Unfall bei Lehrte: Radfahrer von Lastwagen erfasst - 63-Jähriger stirbt noch am Unfallort
POL-H: Unbekannte Täterin schlägt Frau im Bus - Zeugen gesucht
POL-H: Zeugenaufruf: Zwei Autofahrer liefern sich Rennen in Hannover-Döhren- Polizei sucht nach Zeugen
Erdgeschosswohnung in Mehrfamilienhaus ausgebrannt - Dichter Rauch zieht nach oben und verqualmt zwei weitere Stockwerke - Bewohner bringen sich übers Dach in Sicherheit - Tatverdächtiger festgenommen
Ein Bewohner von der Feuerwehr ins Freie gebracht - Keine Verletzten - Brandursache unklar
04.02.25, 11:51 Uhr
Datum: Dienstag, 04. Februar 2025, ca. 01:30 Uhr
Ort: Saarbrücken-Dudweiler, Saarland
(ah) Ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Saarbrücken-Dudweiler hat in der Nacht zum Dienstag für einen größeren Feuerwehreinsatz gesorgt. Ersten Erkenntnissen zufolge war das Feuer in einer Erdgeschosswohnung ausgebrochen und hatte für eine starke Rauchentwicklung gesorgt, sodass zwei weitere Stockwerke verqualmt wurden. Zwei Bewohner kletterten auf das Dach, von dort aus ins Nachbarhaus und brachten sich so in Sicherheit, eine dritte Person wurde von der Feuerwehr unverletzt ins Freie gebracht.
Der Brand konnte schließlich gelöscht werden, die Wohnung wurde jedoch zerstört. Es entstand ein Sachschaden von etwa 200.000 Euro. Als Brandursache geht die Polizei von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Ein 34-jähriger Bewohner des Hauses, der sich zum Brandzeitpunkt nicht im Haus befunden hatte, gilt als tatverdächtig und wurde in der Nähe des Brandorts festgenommen. Er soll noch am Nachmittag dem Haftrichter vorgeführt werden. Weitere Ermittlungen laufen.
Mercedes landet über Wassergraben in der Luft - drei Insassen bringen sich selbst in Sicherheit - Unfallwagen aus misslicher Lage geborgen
Kurven-Fahrt bei Minusgraden endete abrupt im Unfall
04.02.25, 00:09 Uhr
Datum: Montag, 03. Februar 2025, 23:00 Uhr
Ort: Ganderkesee, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen
(jb) Glatte Straßen könnten am Montagabend für einen Unfall in Ganderkesee gesorgt haben. Gegen 23 Uhr verlor der Fahrer eines Mercedes in einer Kurve am Schlutter-Kreisel die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen rutschte von der Straße und landete in einem angrenzenden Wassergraben. Glücklicherweise konnten sich alle drei Insassen eigenständig aus dem Fahrzeug befreien. Mehrere Streifenwagen der Polizei sowie der Rettungsdienst samt Notarzt und die Feuerwehr waren vor Ort
Papiermüllhaufen brennt auf 100 Quadratmetern mit starker Rauchentwicklung - Schwierige Löscharbeiten dauern bis in den späten Abend
Bevölkerung wird über Warn-App informiert
03.02.25, 19:35 Uhr
Datum: Montag, 03. Februar 2025, 16:00 Uhr
Ort: Köln Humbold-Gremberg, Nordrhein-Westfalen
(et) In einem Kölner Entsorgungsbetrieb ist am Montagnachmittag ein Feuer ausgebrochen und hat für einen stundenlangen Feuerwehreinsatz gesorgt.
Au einem Außengelände war aus bislang unbekannter Ursache ein großer Papiermüllhaufen in Brand geraten. Diie Flammen breiteten sich auf einer Fläche von rund 100 Quadratmetern aus. Die Feuerwehr versuchte mit viel Wasser den Brand unter Kontrolle zu bringen. Doch um die gepressten Papierstapel löschen zu können, musste erst ein Bagger alles auseinander ziehen. Die aufwendigen Löscharbeiten dauerten bis in die späten Abendstunden. Die Brandursache ist noch unklar. Die Polizei ermittelt.
Zwei PKW kollidieren frontal auf Kreuzung und werden von der Straße geschleudert - Zwei Schwerverletzte
Feuerwehr muss Hund aus einem der Unfallautos retten
03.02.25, 19:21 Uhr
Datum: Montag, 03. Februar 2025, 18:00 Uhr
Ort: Landstraße bei Sandkrug, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen
(et) Auf einer Kreuzung bei Sandkrug in Niedersachsen kam es am Montagabend zu einem schweren Verkehrsunfall. Zwei PKW waren aus bislang unbekannter Ursache frontal zusammengeprallt und wurden danach von der Fahrbahn in den Graben geschleudert. Ein großes Trümmerfeld zeugt von den Aufprallkräften. Die beiden Fahrer wurden schwer verletzt und mussten in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden. Außerdem musste aus einem der Unfallfahrzeuge ein Hund gerettet werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen. Die Straße musste längere Zeit voll gesperrt werden.
Meeresschaum der deutsche Strände sind laut einer Greenpeace-Studie stark mit Chemikalien belastet
PFAS-Chemikalien sollen krebserregend sein - Proben über dem 300fachen des dänischen Grenzwert - Für Deutschland sind keine Grenzwerte vorhanden
03.02.25, 18:02 Uhr
Datum: Montag, 03. Februar 2025
Ort: Sylt, Landkreis Nordfriesland, Schleswig-Holstein
(et) Laut einer Greenpeace-Studie ist der Meeresschaum an den Küsten von Nord- und Ostsee mit giftigen PFAS-Chemikalien belastet. Messungen ergaben, die über 300fache Belastung über dem dänischen Grenzwertes für Badegewässer von 40 Nanogramm pro Liter. Für Deutschland sind gar keine Grenzwerte vorgesehen. Die Chemikalien sollen krebserregend sein, sind wasser- und fettabweisend und sind chemisch und thermisch sehr stabil. Deswegen werden sie auch als "Ewigkeitschemikalien" bezeichnet. Die Behörden warnen vor dem Kontakt mit dem Schaum und empfiehlt sich nach einem Strandbesuch gründlich zu waschen.
POL-H: Drei Leichtverletzte nach Verkehrsunfall bei Einsatzfahrt - Polizei sucht Zeugen
Große Internetshops nutzen von Bremer Bekleidungsgeschäft geschützte Namen - Bremerin klagt und bekommt Recht, Internetriese Spreadshirt geht in Berufung und beantragt zudem Löschung des Markennamens beim Deutschen Patent- und Markenamt
"Sie wollen auslöschen, was ich über sieben Jahre aufgebaut habe" - "Mir war nicht bewusst, dass man einfach den Antrag stellen kann, eine andere Marke zu löschen - auf eine so bodenlose Idee wäre ich gar nicht gekommen" - "Man merkt in der Kommunikation: Wir haben mehr Moneypower, wir machen euch platt" - "Jedes Unternehmen - sei es noch so klein - hat das Recht, seine eigene Idee und seine eingene Marke wachsen zu sehen - geht aber nicht, wenn die Großen kommen und es klauen" - „Das macht viel mit einem, wenn man ständig gegen solche Internetriesen vorgehen muss“ - "Man hat Existenzängste"
03.02.25, 15:54 Uhr
Datum: Montag, 03. Februar 2025
Ort: Bremen
(ah) Plötzlich ist man David und muss sich gegen Goliath wehren - der auch noch mit harten Bandagen kämpft: Viktoria Theoharova hatte 2017 die Idee, eine Marke für Bekleidung aufzubauen. Der Name war schnell gefunden: "Huddy", eine Verbindung aus "Hoodie" und "Buddy", den sich die Unternehmerin, wie auch die Slogans "Liebe, Digga, Liebe" und "Home is where the Moin is", beim Deutschen Patent- und Markenamt schützen ließ. Die Marke stand, der Verkauf der Kleidungsstücke und weitere Produkte mit den aufgedruckten Slogans lief an und entwickelte sich gut.
Vor etwa zwei Jahren entdeckte die Unternehmerin im Internet jedoch, dass die Slogans und der Markenname auch Anderen offensichtlich gut gefielen. Ein Shop bei Amazon verkaufte Kleidung mit dem "Liebe, Digga, Liebe"-Audruck und beim Onlineportal "Spreadshirt" tauchte ein "Huddy"-Shop auf. Die Bremerin mahnte sowohl Shopbetreiber wie auch die Internetriesen ab. Während man bei Amazon schließlich einsichtig war und eine Unterlassungserklärung unterschrieb und auch der Spreadshirt-Shop-Betreiber den Namen nicht mehr nutzte, war Spreadshirt selbst - trotz Niederlage vor Gericht in der ersten Instanz - weniger gesprächsbereit. Das Unternehmen legte Berufung ein und beantragte nun noch vor dem Berufungstermin beim Oberlandesgericht beim Patent- und Markenamt die Löschung der Marke "Huddy".
Viktoria Theoharova ist darüber fassungslos: "Mir war nicht bewusst, dass man einfach den Antrag stellen kann, eine andere Marke zu löschen - auf eine so bodenlose Idee wäre ich gar nicht gekommen." Ihr Eindruck ist, dass die bekannte Internetplattform ihre viel größeren finanziellen Möglichkeiten nutzen will, um das kleinere Unternehmen "plattzumachen". Ein Auseinandersetzung, die an die Substanz geht: "Das macht viel mit einem, wenn man ständig gegen solche Internetriesen vorgehen muss."
So bleiben für die Bremerin gleich zwei Verfahren mit im schlimmsten Fall verheerenden Auswirkungen. "Man hat Existenzängste", so Viktoria Theoharova, die aber optimistisch bleibt und das Recht auf ihrer Seite sieht.
Bei Spreadshirt wollte man sich aufgrund des laufenden Verfahrens nicht weiter äußern, betonte aber in einer schriftlichen Stellungnahme, dass "der Schutz von Marken und geistigem Eigentum für uns von zentraler Bedeutung" sei. Man verstehe sich als "Plattform, die Kreativen sowie Unternehmen die Möglichkeit bietet, ihre Designs und Marken sichtbar zu machen" und lege "großen Wert darauf, eine rechtssichere Umgebung für alle Beteiligten zu gewährleisten".
Ganz offenbar läge diese Wertschätzung von kreativen Rechten laut Viktoria Theoharova wohl alleinig bei den großen Anbietern. Doch die junge Unternehmerin bleibt optimistisch und bekommt zudem viel Unterstützung ihrer Kundschaft, die sie scherzhaft ihre HuddyGang nennt. Inzwischen sind auf den Streit hinzielende Socken mit dem Slogan "Not Your Ernst" ein weiterer Renner im kleinen Laden.
POL-H: Erhöhung der Sicherheit: Niedersachsen-Derby zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig vor maximal rund 2.500 Gästefans
POL-H: Nachtragsmeldung: 73-Jähriger aus Hannover-Limmer ist wieder da
Rauch breitet sich in Gebäude schnell aus - Sicherheitsmitarbeiter bemerkt Brand und verletzt sich bei Löschversuchen - Feuerwehr kann Übergreifen auf Wohnräume verhindern
80 Geflüchtete müssen in Kälte ausharren - Polizei hat Ermittlungen aufgenommen
03.02.25, 01:23 Uhr
Datum: Sonntag, 2. Februar 2025, 22:00 Uhr
Ort: Flensburg, Schleswig-Holstein
(ch) Am Sonntagabend kam es in einer großen Flüchtlingsunterkunft am Stadion in Flensburg zu einem Brand, der einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst auslöste. Mehrere Bewohner hatten eine starke Rauchentwicklung im Gebäude bemerkt.
Die Feuerwehr rückte zunächst unter der Annahme eines Wohnungsbrandes aus. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass die massive Rauchentwicklung von einem brennenden Kinderwagen im Treppenhaus verursacht wurde. Ein Sicherheitsdienstmitarbeiter versuchte noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr, die Flammen mit einem Feuerlöscher einzudämmen, erlitt dabei jedoch eine Rauchvergiftung und musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Rund 80 Bewohner des betroffenen Gebäudes konnten sich rechtzeitig ins Freie retten. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle und verhinderte eine Ausbreitung der Flammen. Dennoch entstanden durch den Rauch Schäden am Gebäude, deren Ausmaß noch nicht beziffert werden konnte.
Nachdem der Brand gelöscht war, durften die Bewohner in ihre Unterkünfte zurückkehren. Die Polizei nahm noch während der Löscharbeiten erste Ermittlungen zur Brandursache auf und sperrte den betroffenen Bereich im Treppenhaus ab.